Indiana Tribüne, Volume 9, Number 279, Indianapolis, Marion County, 28 June 1886 — Page 3

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Lady Beauford.

Ein Skschichie anl dem englischen Leben o Johanna Feilmann. (Fortsevung.) 1 Geben Sie mir noch ein Glas Sekt, James." Und Lady Beauford scherzt und lacht, und hebt das Glas hoch : In Abwesenheit meines Herrn und Gebieters trinke ich das Wohl der' schönsten Frau in London." Damit sührt sie das schäumende Naß an die Lippen. Wir werden uns heute Abend herrlich amüsiren, Francis, Mary Anderson soll in dem neuen Stück von Gilbert wirklich baubernd sein. Wie heißt es denn doch gleich Tragödie und Komödie; geben Sie gut acht auf die weiße Atlastoilette, ich werde mir eine ebensolche machen lassen." Gerade taucht sie die rosigen Fingerspitzen in die mit duftendem Wasser gefüllte Krystallschale und trocknet sie an dem gestickten Deckchen da kommt wider jede Hausordnung Lydia in den Speisesaal. ,Ach, Mylady, vergeben Sie aber der junge Lord scheint wirklich recht krank zu sein, und die beiden Klei nen auch." Unsinn !" entgegnete Lady Beauford, und will sich erheben, aber schnell erinuert sie sich, daß sie das Tischgebet noch nicht gesprochen hat. Den Kopf senkend, sagt sie hastig: Der Herr mache uns wahrhaft dankbar für alles, was wir empfangen haben, durch Jesus Christus Amen. Dann sich an A!iß Merton wendend : Unsinn, Lord Cecil ist nicht krank t er hat den ganzen lieben langen Tag draußen gespielt und kam mit entsetzlichem Lärm in's Haus gestürmt. Doch kom men Sie mit hinauf, wir wollen doch selbst ma! nach den Kindern sehen. Das Gänschen, die Lvdia, versteht nichts, rein gar nichts. Morgen früh wird ih? gekündigt." Plaudernd und heiter angeregt von dem Champagner, steigt Mylady mit Francis die mit rothen Teppichen belegten Mar mortreppen hinan. Dunkelroth ist die Lieblingsfarbe der jetzigen Lady Beauford, und der friedliebende Gemahl hat nachgegeben, und die gedämpften Farben töne sind überall geschwunden, und alles scheint jetzt in ein warmes, dunkles Sioth getaucht zu sein. ' Das Gebjet der Kinder besteht aus drei zusammenhängenden Zimmern. In dem ersten, schwach erhellten Naum liegt Cecil halb entkleidet auf seinem Bett. Mama, Du bist es ?" Er machte eine Anstrengung sich aufzurichten, doch der Kopf ist ihm so schwer, daß er auf das Kien zurückfällt, und die stimme klingt dick und rauh, als wäre ihm der Hals g? schwollen. Du hast wieder zu lange draußen ge spielt, Cecil und Dich erkaltet wer ich boren will, der muß fühlen," Wo ist mein Papa V Nach Bedford!" Ach, der arine Papa, bei dem schlech an Wetter; aber er hat Recht, er hat mir ja gesagt, warum er fort -müsse wie sind die armen Kinder doch so schlimm daran, Mama ; gerade eben dachte ich an den kleinen Straßenfeger, weißt Du, an den, der da unten in der Allee fegt ; ex hat gar nichts Warmes, Du muß nicht böse sein, aber ich habe ihm meinen Ueberzieher geschenkt, Papa faßte, er wäre nicht länger anständig für mich-nch sollte meinen besten für jeden Tag tragen, und er werde mir einen Neuen bestellen." Und Lord Cecil hustet. Das kommt davon!" lacht Lgdy Beauford spöttisch, während sie sich vor dem kleinenToilettensPiegel die eine Haarwelle etwas tiefer in dieStirn zieht erst erhitzest Du dich bei Deinem tollen Spiel und dann läufst Du ohne Ueberzieher durch den 3tegen. Du hast wohl arge Halsschmerzen?" Ach nein," seufzt Cecil, es wird schon bald besser werden." Cecil klagt nicht gern. Sein Vater hat ihm so oft eingeprägt, ein echter Mann trage körperliche Schmerzen, ohldarüber zu sprechen. Tu gehst in Gesellschaft, Mama V Dann zögernd ; Ach Mama, bitte, bleibe doch daheim, VgbY hczt so "viel geweint." Nansom kommt ja bald zurück!" entgegnet sie gereizt, mit einem Blick auf die Uhr an der Wand, und schon ist sie im Spielzimmer der Kinder, ohne ein freundliches Wort, ohne gute Nacht für Cecil, denn sein bloßer Anblick schürt ihren Haß." Auf dem Tische in der Mitte des Gemaches stehen ganze 3kegimenter von Zinnsoldaten neben von Bausteinen errichteten Festungen von Kanonen. Auf dem Teppich liegt ein Säbel und eine Trommel neben einem blinkenden Helm. Sehen Sie, Francis," lacht Lady Beauford, auf den Tisch zeigend, wie gut mein Gemahl sich auf die Neigungen sei nex Söhne versteht Sidney muß natürlich als Ziveitgeborener Bischof werden ; er wird aber wohl dieUniform dem schwarzen Gewand und der weißen Binde vorziehen wollen. Sidney ist ein echter Aubray, dem fließt normannisches Soldatenblut in den Adern." Jetzt treten beide indaö Schlafzimn'ei bex jüngsten Kinder. In einem Bettchen von glitzexndenMessingstäben liegt schwer athmend Sidney, der kleine achtjährige Sohn Lady Beaufoxds. ' Ach, bitte, Francis, lassen Sie mit noch schnell einige Theerosen schneiden," sagt Lady Beauford, wir werden kaum noch einige Minuten zur Abfahrt haben. &e sehen ja,d!eKindex schlafen ganz fest," Und dann, als Miß Mrtpn vexschwuw den ist, nähert sie sich Lydia, die an dem fernen Ende des Zimmers neben dem Kamin sitzend, die kleine Millicent aus den Knieen wiegt. DaS Kind liegt in seinem reichgestickten, langen Gewand in unbequemer Lage quer über den Schooß der Wärterin; schwer hängt das röthlich gelockte Köpfchen seitwärts hernieder; das sonst blasse Gesichtchen ist fieberroth,' und die. Augenlider sind geschwollen. Sitzen Sie doch nicht mit Miß Babr, so nahe am Feuer diese Unvernunft," zürnt Mylady mit zusammengezogene: Braue, tragen Sie die Kleine sofort in ihr Bettcoen."

Lydia.erhebt sich mit wankenden Knie en, denn jedesmal, wenn ihre Herrin sie anredet, schnürt eine unerklärliche Angst ihr die Brust zu. Ihr ist, als würde ihr das Kind schwerer und schwerer im Arm; mühsam trägt sie es in das andere Ende des Gemaches und bettet eS mitzitternden Händen. Auf einem Tisch steht zwischen dem Theegeschirr ein Fläschchen- mit einer braunen Flüssigkeit neben einem Medi-ein-und Tropfenglas.

Mein Gott, was haben Sie gethan, Lvdia," ruft Lady Beauford mit zorn-' sprühendem Auge: Sie haben den Kindern Laudänum (In England kann man ohne ärztliche Anordnung in jeder Droguenhandlung Laudanum kaufen) gc geben." Woher haben Sie es?" ' Dort aus der Hausapotheke !" . Erbleichend zeigr Lydia auf ein ge i'chnitztes Schränkchen in der Nische. In der ossensteheilden Thür steckt noch der kleine goldene Schlüssel. Im Schränkchen steht eine 3!eihe von kleinen schwarzen und Weißen Flaschen BelladonnaTinktur, Laudanum, Salze, Mij turen aller Art, wie man sie in England in allen Apotheken und Droguenhandlun gen kauft. Mylady sagte ja, ich sollte den Kindern etwas beruhigendes geben. Ich gab Miß Millicent nur zwei und Master Sidney höchstens drei Tropfen. Wir thaten das stets in meiner vorigen Stelle bei Mrs. Brown, wenn die Kleinen nicht schlafen wollten." Ja, ich weiß, di.e geringen Leute thun das, abex unterstehen Sie sich nicht wieder, den Doftor in meinem Hause Au spieleit. Mylady, der Wagen wartet schon lange," ruft Vi'adeleine, den Kopf zur Thür hineinsteckend. Schnell küßt Ladt) Beauford die Kiw der leichthin auf die fieberheiße Stirn und verläßt das Gemach, wie sie gekommen, mit dein Gedanken an die eigene Schönheit und an das sie erwartende Stück im Lyceum. Sehen Sie doch hin und wieder nach den Kleinen, Madeleine," sagt sie zur Jungfer, die ihr die langen Handschuhe zuknöpft und ihr dann den persischen Mantel umlegt die Lydia ist wirklich entsetzlich unzuverlässig." Der Wagen ist davon gerollt. Schnell räumt Madeleine iu dem Toilettenzimmer auf. Tann zieht sie' die kleine emaillirte Uhr, ein Geschenk ihrer Herrin, Mon dieu, schon halb acht Uhr; was gehen mich denn die Kinder an; dafür bin ich hoch wirklich nicht engagirt, Nansom sollte schon daheim fopi." , Darauf schmückt sie sich vor dem Tpiegetvor dem sie ' soeben ihre Gebieterin geschmückt, ady Bcauford's feine Schminke, Lady Beauford's Pinselchen, sie thun dieselben Dienste für Madeleine wie füx M)sady. Drüben in der großen Mansion ist die Herrschaft verreist, und dort geht es lustig her. Acan heißt Madeleine dort Mademoiselle, und der Pzitsex ist ihr besonders gewogen. . Im Schlafgemach der Kinder ist es still, ganz still nur die niederbrennende Kohle sinkt mit leichtem Geräusch zu Asche, und auf dem Kamin tickt die Uhr tick tack tick tack. Langsam rücken die goldenen Zeiger auf dem schwarzen Zifferblatt weiter. Da wimmert die Millicent in ihrem Schlaf, und Sidney erwacht mit heißem, sieberndeni Kopf. Mühsam erhebt er sich und horcht. WaS seinem Schwesterchen nur schlen mag ! Und wo ist Nansom, wo ist Lydia? Immer heftiger wimmert die Kleine, Sidney will ausstehen und schellen, aber nein Lydia ist gewiß jetzt beim Abendbrot, und sie ist stets so ungehalten, wenn Sidney sie bei ihren MabijiUii stört. Jetzt ist Millicent wieder ruhig, doch Sidney hat solch heftiges Stechen und Brennen im Halse ; es ist ganz unerträglich geworden, und er möchte so gern etsvas Wasser trinken. Langsam kletterte er aus seinem Bettchen wie ihm nur ist die Bilder tanzen an der Wand, alles dreht sich im Kreise Sidney taumelt und droht umzusinken, so schlvindelt ihm, aber er klammert sichcrn den Stühlen fest und nähert sich dem Bettchen seines Lied' lings. Baby, schläfst Du ?" . Baby liegt jetzt mit wachen Augen, )och mit keuchendem Athem und streckt ihr Händchen aus nach Sidney. Er küßt es, und dann schleppt sich Sidney mit bloßen Füßchen in die Spielstube und aleich darauf kommt er mit Millicents Lieblingspuppe zurück, die er der wieder einschlummernden Kleinen nebst einem großen Chokoladenbonbon auf die Decke legt. Auf dem Tisch brennt niedergeschraubt mit grünem Schleier die Lam pe, und dicht daneben sieht Sidney das Fläschchen mit der Äliedicin. Bon der hat hia ihm ja etwas gegeben, die wird auch jetzt sein Stechen und Brennen lindern. O, diese entsetzlichen Halsschmerzen, und wiihn fröstelt und wie ihm der Kops schwer ist ! , " . (Fortedung folgt.) Unschuldig derurthettt. Original-Roman on Julius Keller. Mitternacht ijr vorüber und Hed Wig kommt noch immer nicht ! Sollte ihr in letzter Stunde der Muth ent schwunden sein ?" ... Diese Worte murmelte ein schlanker junger Mann, welcher mit verschränkten Armen an dem dicken Stamm emeS al ten hohen Kastanienbaumes lehnte und spähend vor sich hin in die Ferne schaute. Derselbe schien bereits seit langer Zeit an dieser zu weilen ; denn er vermochte mit seinen Blicken die tiefe Finsterniß z durchdringen und die einzelnen Gegenstände auf der breiten Kastanien-Allee,' welche sich vor ihm ausdehnte, zu erkennen und zu unterscheiden. Trotz der kühlen Frühlinasnachtluft schien die Stirn des jungen Mannes zu glühen er nahm den Hut ab und ließ sein mit leicht gelocktem Haar bedecktes Haupt von dem ziemlich heftigen Wind umwehen. Die Geduld des Wartenden sollte auf eine harte Probe gestellt werden 5 ftslö eine Stunde Kar veraanr. jils

sich seinen spähenden Blicken endlich in der Ferne eine weibliche Gestalt ?leiate, welche mit schnellen, leichten, gleichsam schwebenden Schritten seinem Standort zukam. Das Antlitz derNdhenden vermochte der junge Mann nicht zu erkennen ; "aus ihrer Gestalt aber mußte er schließen, daß sie die Erwartete sei ; denn ein hellerer Schein, ein Ausdruck herzlicher Freude breitete sich über fein jugendlich schönes Gesicht. Hedwig," flüsterte er, als die Weibliche Gestalt nur noch wenige Schritte von dem Baume, unter welchem er stand, entfernt war. Hedwig, bist du es V Ja, Walter, ich bin es," tönte die leise Antwort von des Mädchens zittern den Lippen. . Theurer, süßer Schatz! So hat Dich der Muth doch nicht verlassen?!? rief er gedämpften Tones, indem er das zarte,' schwankende Mädchen an seine Brust zog. Du kommst spät, Hedwig l warum zögertest Du so lange ?" Der Vater ging erst gegen Mitter nacht zur Ruhe," gab die Gefragte zur Antwort ; er plauderte gerade heute länger als sonst. Fast schien es mir, als ob ihn eine Ahnung beschlichen hätte, daß er mich lange Zeit nicht wiedersehen solle." Das sind Einbildungen, Kind, die aus Deiner Erregung entstanden Komm, gieb mir den Arm und laß unö eilen Die Zeit drängt." Willig folgte sie seiner Aufforderung und mit schnellen Gchritten führte er sie davon die dunkle, nächtlich stille Allee entlang In nicht zu weiter Entfernung vor jhnen schimmerten die Laternen de? Weltstadt Diesem Ziele schritten sie zu...... Du zitterst, Hedwig," begann der junge Mqnfl nach einigen Minuten des Schweigens; bereuest Du schon jetzt, meinem Flehen Gehör geschenkt zu haben, mit mir einer dunklen Zukunft ent gegen zu gehen V Bereuen? Wie könnte ich das? Nimmer werde ich Neue empsin den, daß ich der Stimme meine? Herzens folgte ! Dir gehört mein Leben mein ganzes Sein! ......Trotzdem macht mich die Trennung vom Vater fchwermüthig Der alte Mann ist nun ganz allein. " Beruhige Dich, mein theurer Schatz. De Zeit wird schnell entfliehen, bis wir wieder heimkehren als ein glückliches, vor Gott und Menschen zusammengehö riges Paar...... Dann werden wir Dei nen Vater reichlich entschädigen für den Kummer, welchen wir ihm heute berei ten Was bis dahin noch erduldet werden muß erdulde ßs mit mir7- an meiner Seite an meinem Herzen!" Hedwig stand plötzlich still und blickte ihm in die Augen. Sage mir, Walter," sprach sie hastig, sage mir offen und ehrlich : Hast Du gehalten, was Du mir versprachst? Nahmst Du Deinem Vater nichts ? Z" Er legte die Hand, auf das Herz und antwortete in feierlichem Tone : Nichts, Hedwjg, so wahr mir Gott helfe!. Alles, was ich besitze, was wir mit uns führen, sind die geringen Ersparnisse, welche ich von meinem Ge halt erübrigen konnte. Wjr sind arme Leute ich werde redlich und angestrengt arbeiten müssen, bis der Vater mir seine Verzeihung schickt und wir wieder heim kehren können." Sie athmete erleichtert auf und heiße unvergängliche Liebe glühte in ihren großen glänzenden Augen. Gott wird uns beistehen", sagte si? zuversichtlich, Walter aber flüsterte dran gend : ,s Laß uns eilen, Schatz, laß uns eilen!" Und mit erneuerter Hast schritt das Paar dahin. Meinen Koffer habe ich längst auf den Bahnhof geschafft", sprach Walter weiter, während er des Mädchens Hand tasche an sich genommen hatte, auch unsere Billete sind bereits gelöst .wir haben keine Schwierigkeiten mehr vor uns Die Bahn ist frei!" Was wird nur Dein Vater sagen, Walter," fragte sie beklommen, ' wenn er erfährt, welch gewaltsamen Schritt Du gethan, welchen Trotz Du seinem Willen entgegensetzest ?" Er wird mich verdammen, um später vielleicht nach Jahren zu verzeihen und Dich als seine Schwiegertochter an sein Herz zu drücken." Und wenn dies niemals geschieht?" Dann werden wir auch ohne seinen Segen glücklich sein müssen," entgegnete Walter dumpf, fuhr aber , gleich darauf in etwas unsicherem Tone fort: Du giebst Dich allzu trüben Einbildungen hin, Kind. Ich bin überzeugt und glau be fest, daß mein Vater uns seine nach trägliche Einwilligung zu unserem Bun de nicht vorenthalten wird Ich blicke hoffnungsvoll, gutem Vertrauen in die Zukunft thue, desgleichen !" Hedwig wollte antworten, sie schrak aber plötzlich zusammen und umklam merte fester den Arm des Geliebten. Ein lang gezogener dumpfer Donner ' schlag rollte m der Ferne der Wind wurde heftiger und sauste pfeifend durch ? . cm'., e .r w ... ein ' " ,. . :

vle Avlvsei oer aume. Ein Gewitter " flüsterte ie leicht zitternd, ein Gewitter bei dieser kühlen Luft , das ist selt am M Es kommt aber hausig vor," -entgeh nete Walter, zum dunklen Nachthimmel ausblickend. !; f Der Donner klang recht eigenthümlich m Deinen hoffnungsfreudigen Worten," fuhr Hedwig stockend fort. Willst Du schon jetzt verzagen, Lieb?" i . Der erste Blitz erhellte das blasse Ge ficht des MädchenS. Nein nein, Walter ich, werde muthig und stark sein !...... Nur jetzt im Augenblick, ist mir so beklommen umS Herz, als müßte diese Stunde Still, Hedwig, still, " unterbrach er sie schmeichelnd. Du versündigst Dich an unserer Liebe Laß unS schneller gehen, damit wir das Ziel er reichen." , , - ;Y Schweigend, mit verstärkter Schnelligkeit, setzten sie ihren Weg fort, während das Gewitter sich immer mehr tntfclizU, er .Donner heftiger und ' azlt...r grollte und die Blitze in kürzeren Zwi jchknrSumkn auftinander folgten.

Als da? Paar . d; erjte beleuchtete Straße der Stadt betreten hatte, brach das Unwetter mit vollster Gewalt, aus unentmuthigt und unaufhaltsam aber strebten die Flüchtigen ihrem Ziele zu schnell und sicher durch Sturm und Regen Donner und Blitz In einem großen, freundlichen, mit etwas steifer Eleganz ausgestatteten Zimmer seines Hauses, saß der Rentier Heinrich Varthold am 'gedeckten Früh stückstisch und trommelte mit den Fin gern ungeduldig auf die Platte, des

taotti. v ; Auf dem außergewöhnlich strengen Gesicht des alten Herrn, welches eine an Härte grenzende Energie verrieth, kg ein Ausdruck der Mißstimmung und Un freundlichkeit; die dicht zusammengezogenen weißen Augenbrauen, die scharfen, finsteren Blicke, welche darunter hervor nach der Thür Hinschossen, sowie die fest aufeinander gepreßten Lippen bezeugten die düstere und unheildrohende Stim mung, in welcher der wohlhabende, mit allen Glücksgütern gesegnete Mann sich befand. - Das Antlitz desselben hellte sich ein wenig auf, als die Thür nach einem flüchtigen Anklopfen geöffnet wurde. Im nächsten Moment aber beschatteten sich die Züge Barthold's wieder, und er rief im Tone der Enttäuschung dem Ein tretenden entgegen : Ah, Du bist es, Eugen!" Der also Angeredete, ein untersetzter junger Mann mit angenehmen, beinahe schönen Gesichtszüen, lächelte freund lich, , trat, auf den alten Herrn zu und schüttelte deffen Hand. f Ja, ich bin es ! Guten Morgen, lieber Onkels . 0 : Guten Morgen guten Morgen Ich komme, um Walter zu einem Spaziergange abzuholen, damit wir den Sonntag nicht ganz unauSgenutzt vor übergehen lassen wir armen weißen Skläven!" . .. . Den Walter willst Du abholen ?" fragte Barthold ärgerlich, nun, mein Bester, dann nimm hier an meiner Seite Platz .und gedulde Dich, his der junge Herr so gnädig sein wird, hier unten zu erscheinen. Seit einiger Zeit, seitdem der Liebesteufel in meinen Herrn Sohn gefahren ist, hat er die Devise seines Vaters: strengste Pünktlichkeit in allen, auch den kleinsten Dingen, ganz vergessen und belirbt oftmals, mich warten zu las sen. So auch heute. Du siehst mich hier seit mehr denn einer Viertelstunde sitzen und auf Walters Erscheinen har ren. Vergeblich!" Du darfst ihm deshalb nicht böse sein, liebster Onkel," sagte Eugen Holm, dr tzphn der länast verstorbenen einzi ßen Schwester Bartholds, gutmüthig, indem er sich neben den Onkel setzte und schmeichelnd dessen Hand ergriff; sieh einmal, wir haben gestern Ultimo ge habt und waren 'bis spät Abends angestrengt beschäftigt. Als ich das Geschäft verließ, blieb der Cousin noch zurück und arbeitete. Er wird deshalb sehr ermü det sein und ein wenig langer schlafen." Unsinn ! Dummes Zeug !" brauste der Alte auf. Hat schon öfters lange gearbeitet und niemals bis in den Vor mittag hinein ausgeruht. Hat andere Dinge vor wichtige Zusammenkünfte mit der Dirne da, die ich nächstens mit sammt ihrem Vater aus dem Hause jagen werde." Nimm mir's nicht übel. Onkelchen aber Du bist wirklich zu hart ! Jeder junge Mann in Walter's, in meinem Alter hat seine kleine Liaison." Liaison, Liaison V wiederholte Bar thold in seiner polternden Art und Weise. Wenn's das wäre ! Aber der Junge hat Heirathsgedanken wirkliche, wayrhaftige Heirathsgedanken. " DaS kann ich mir offen gestanden nicht denkn. Vielleicht glaubt er in der ersten Exaltation" Nichts da ! Ich kenne meinen Jungen ebenso gut wie er mich. Wir sind zwei Eisenköpfe. Er hat mir gelobt, daß er das hergelaufene Weibsbild hei rathen, und ich habe ihm gelobt, daß das nimmermehr geschehen, oder er eben nicht mehr mein Sohn sein werde So liegt die Sache, und er weiß, daß jedes Wort, welches ich gesprochen, unantastbar feststeht, daß ich in meinem Leben noch niemals meinen Willen um gestoßen, einen einmal gefaßten Ent schluß fallen gelassen habe Deshalb grollt er mir und läßt mich aus Chikane warten. Jetzt reißt mir aber endlich die Ge duld ! Wenn Walter gegen mich solch' empörende Rücksichtslosigkeit zur Schau trägt, so soll er dennoch nicht auch Dich warten -lassen!" Er ergriff die auf dem Tische stehende Glocke und läutete heftig. Ich lasse meinen Sohn ersuchen," rief er dem gleich darauf eintretenden Diener zu, sofort, unverzüglich hier zu erscheinen. Wenn Walter noch schlafen sollte, so ist er zu wecken." Der Cousin wird böse sein, wenn er erfährt, daß ich eigentlich seine Ruhe störte," sprach Eugen bedauernd, nach dem der Diener das Zimmer verlassen ; Barthold aber zuckte die Achseln und entgegnete : Mag er, eS ist ihm bekannt, daß ich um diese. Zeit mit dem Srühstück auf ihn warte Wolltest Du mir inzwi schen ein wenig aus der Zeitung vorle sen, sollte es mich freuen. Du weißt, daß ich auf Anordnung des Arztes meine Augen schonen muß, und , wenn der Mann auch ein Ignorant ist und Alles besser wissen will, so versuche ich doch," vorläufig seine Vorschriften zu befol gen.".' Mit Vergnügen, Onkelchen," erwiebette Eugen, entfaltete die Zeitung und begann zu lesen. - ' Nach wenigen Minuten schon wurde er durch den Wiedereintritt des Dieners, welcher mit einer bestürzten . Miene und, in unsicherer Haltung in dem Gemach er schien, unterbrochen. Nun, was ' giebt's" : herrschte Bart hold seinen ängstlichen Untergebenen an. ''Verzeihung, gnädiger Herr," stotterte derselbe,' ich traf den jungen Herrn in seinem Zimmer nicht an, statt dessen aber siel nir auf den Schreibtisch ein an Sie cn.e ..e ? ? zzicjizizx -oxu aus, oen icy Mir eriau rch '. f ,, . (Fortsetzung folgt.)

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Cisenbahll -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Elsenbahnzüge ' w Jndlanapoli, an und nsH Sonntag, den 3. Januar 1586. Itssersosville, Nadiso und SndlsoapolU Lisenbadu. Abgang: Lukuuft: 2d r tag. . I.15 v J,d5adail. t.ts c Sd ad aU Z.tt Si ? 43 Ra tit99(p tag. 6.45 Rn l ctfl gat:gio.Ka MHWt... 8.15 B ' 3bicrUfll8.. rv k n 1. a ?. k L. w Vandalia Lwe. Railttai .... 7.ZS2 Sag 9p, p 13.U) SmCauttSc. 4,00 sin vaeifte flX0m 22fttrn Maik n i n 9m chlg ... vkaii nd ce. Lag erxteß.. J45Ctj m 440, 4.13 Ca 3 33 Sa umtt ... Tltdelaud. ColumbL. ktueiuuan llüd Schnellzug 3ttll0 uapolit visenbahn,, (Lee Line. ) V .. 4.00 Km i S 6t 8 C i tag CiO cm muofWU C...1U.1U DN 31t. StttoiiCl tx.lO.üseat I Nderson k . er. .. 7.10 , I stL ri S3 oshen rZ.bg 9ita R V et S j 11.30 S3 ISR 6 iu.J3Kn vrightdood Didifion, C k..nnd 3. gang taglich. 4.(0 Cm. .......10.10 C 11.08 1.00 täglich. 3.&0 Sm 6 40 Km täglich. . r, 10 45 Ca HSSRm littst ....... 6 3ü Ha täglich. 4.40 töalt .IlZiN glich. 7Ji , Tweiunatt, ZudiaulldoliZ, Ct. Loi s. Ehieaa, - 1 1 ' m i . ,m wiiuöh9o. lacisnon Zvivtsion. Clauin.St9 i m Rot ndianap . 10 45 nd iveivnati Ae, 11 ZZ m Lr , .. Zd.b Eine. Ae ...... v.40m &2'Bii:t am. ii isn ever tt.... 13 4SSn 4 et ü 8 8 täglich I .e. IM Um Chicago Didisto. Vo url t(. 7.10V 46tc Sou g . täglich, eu.. Z.m Lafavett, ,ee..ll ti-m tt L kXiU s c t ago miu p . .3.10 ?l Ueftern i 5.10 jRt F täglich i tt ll.lo Sa tnetnnatt See. ZO Yittsburg, Cwtiuuati & St. oni Lisenbahn VV,P ,tchkkua. l täglich 4.3 Ca geno Zsnnt. .40 C l aug. . I s P g m. ommenSonnt.ll.0jC , 3t täglich 11.43 C D AeeauZg. i (4j aul. Sonntag 4.00 R, Sonntag 4.35 tt v P , P RfflaV?J r täglich h.. 4bbj , täglich..... 10. Saftern Vail tgl 4cv Lm Weftern Aail... S.40 Chicago Kcktte dia Kskomo. Chicago Schne. I Ind' Lo. ßg tag 11.15 8 Schnell,... 4.00 5agv rr,Z.11.00 b l Zndxl' 5ou. l rrrei 3.35 Kl Vabash, St. Louis Sc Pacific. et id Ehie Uatl 7.1S Cm hiS rtäg .05 V i .JL- ,a Rm 5Cl t B 9t.AUUQ Um ht ich , Det d Uail. v.lb cl 7.10 b Wich. SU und Tetr & Told r. .11-20 Ao l Fort Laone.. 1.40 C Zlldiauapslts und viueenuek viseubab. Uatl atro , 7.15 I ine, Xcc.10 45 Ca lltaAMMl Bf M A OV. I l.il TX am. k ifHiii Vt .,4, 940 MBU m WUW , .MI MM Twciuuati,HaNiUouicIQUallaplitvtstObahu. Jndp StL N V 4.00 c nn,ksoUle 8.80 B all. 11.4S Ind, U StLutslO,45 G0n,rvlliM vjo Hin And u St. L. 11.00 Ein &.X.K. Z.bOm tncrnna rc mj , Jndiana, Vloomwgtoa nndWefteru viseubah. Ja ,uail.. 7.S0C nid Tez F L e d.lO S l 12 00 W u 3l tiglü.5'J üb Oeftliche aftr 5 Cj. täglich . . ... 400C Cinc xee 10.43 R Atlantte l.. 3.43 R CiPreJ 8.30 fti Division Oeftllatl....4.A)Lm agl. cxreß.... S vo Slb tlantie 9if.... avsNm Pacifte rpreß... 7 30 I l 10 Wefter jp .... 4o Sndiauapolii und Ct. Lovis eisenbah. Tag rxrei, e. täglich 7.2 B oft St L Et. 5.K0 91 V u St i kt täglich u CC. 105 R Amt Er.p tgl... 11.5 R v l täg C C 3.(3 C ocalVafsevger.loOR Da,r tägl. ,3Sm Jndianapolil K 35 Loniiville,New Vlbanh & Chicago. Vir.Line. HUago j tgl.. ll.ior.a onon cc 4 45 ich SUo hieag. S Mau 11.1LS! Chicago z. tgl.. 3.108 äono e IOaw ich. l:io ghte. X ail. 3.408 Indianapolis, Decatur & Cpringsield. Dee öd Peo Mail. ck.Lm I SchaeLjug r e l.. Z50L äonttuma ce I Monte,uma Ae tgl aug Sonnt. SQTXb I aulg Sonnt... 8 C06 Schnell, r c ...10 doft ati 1 30 Züge mit r e, Lehnslfselar mit , Schlafwagen Mit p, Parlor.E. Cin'li, HarniltoD ö Dajtoo Bahn. kS-TIgllch dniZüg nach und von EincinnaN, und allen Ortschafte vdördlicb, Oüdllck u. ellllü. Püuktliche Verbindung rait allen Zögen nach Xayton, Toledo, Detroit & Susifinaw. Wegen Aniknnft nnd Billet wende man sich an den Agenten, Ecke Illinois Etraße nd Kentncky Avenne oder Union Depot. Gam. Lteoeoso, cz. P. , ?. 4? Harzard, gent. 0HI0 INDIANA MICHIGAN

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