Indiana Tribüne, Volume 9, Number 279, Indianapolis, Marion County, 28 June 1886 — Page 2
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Zndiana Tribüne. Erscheint FSg lich und K onstags.
rl täglich .TrtSSnk kostet durch dn XrlgKll W C! per Soch, die Oonntagl ZriliBft CtBtJ ; t Boch. Vetd jufamni 11 Cmtl. Cl Post BgHti8 t BoTaIJlj5Ufl 3 Ist Ofslcf : 120 Q. Marvlanbttr. Indianapolis, Ind., 23. Juni 1836. in kühner Kundschafter. - AlS Gen. Custer seinen bekannten Kriegszug gegen die Sioux Indianer . fühlte, Kar in seinem Lager von allen Kundschaftern keiner wegen seiner Ver-' schlagenheit, seines Muthes und seiner nimmer ermüdenden Energie so berühmt,. Wie Tom Reynolds. Er hatte schon 12 - Jahre unter den Indianern geweilt, als Gen. Custer ihn in seine Dienste nahm, und schon damals trug er Merkmale von 22 Wunden, die er im Kampfe mit den Indianern davon getragen hatte. Die Rothhäute'nannten ihn nur die Schlan ge" und fürchteten ihn ebenso, wie sie 'ihn haßten. Emma! wurde Reynolds mit Depe schen aus dem Lager nach dem 65 bis 70 Meilen entfernten Fort Laramie ge schicku- Die Umgegend 'schwärmte von Indianern, ttotz alledem wagte sich Rey nolds auf seinem flinken Maulesel allein in die dunkle Nacht hinaus, um den ge fährlichen Nitt nach dem fernen Laramie anzutreten. r: Bis Mitternacht ging Alles gut. Nur ' ab und zu lief er Gefahr, in eine Bande - Indianer hineinzugerathen, wußte jedoch immer sich noch zur rechten Zeit unsicht bar zu machen. Leider passirte ihm jetzt das Unglück, dak sein Maulthier von einer Schlange gebissen wurde und zu hinken ansing. - Er führte das Thier m einen kleinen Hain an einem Bache in der Nähe, that heilende Kräuter auf die Wunde und wartete, bis der Tag anbracht Es ging dem Esel besser, doch war es augenscheinlich, daß er noch einige Tage zu krank sein werde, um seinen Reiter zu tragen. Neynold entschloß ' sich, zu warten und suchte eine Stelle im dichten Gebüsch, die ihn vor den Augen der herumstrolchenden Indianer verber gen würde. Am fünften Tage sah er, wie neun Indianer sich dem Hain näherten. Sie tränkten ihre Gäule in dem Bach und zündeten ein Lagerfeuer an, um ihr Mittagsmahl herzustellen. Reynolds hieß sein Maulthier sich niederlegen und ' bedeckte es mit Laub, worauf er sich auf die andere Seite des Haines zurückzog. Etwa eine Stunde später kam ein neuer Trupp von 12 Indianern. Die neuen Ankömmlinge wollten soeben von ihren Pferden steigen, als Reynolds' Esel plötzlich in lautes Gewieher ausbrach. Axt hatte eines der Pferde erkannt, wel ches von einem der Indianer geritten wurde. Das Pferd, em früherer Ge nosse des Esels, war einem Cavalleristen von der Bundesarmee gestohlen worden. In einem Augenblick waren sämmt- . liche Indianer auf den Beinen. Sie stürzten in den Hain hinein. Sofort hatten sie den Maulesel entdeckt, und 5 Minuten später lieferte ftch ihnen auch Reynolds aus und trat unter seine Fein de, ein Lächeln auf dem Antlitz. Mehrere Indianer erkannten die Schlange". Der Jubel über den glück lichen Fang war gron. Einen gewöhn lichen Gefangenen hätten sie verhöhnt und mißhandelt, ihm nahmen sie nur die Waffen ab, befahlen ihm, seinen Maulesel zu besteigen und ritten mit ihm in östlicher Rirötung davon. Reynolds, der der Sprache er Sioux vollständig mächtig war, that sehr ungenirt. Er erzählte, er habe sich mit Custer über ' werfen und stehe nicht mehr in seinen Diensten ; jetzt sei er auf dem Wege, um sich eine Trapperausrüstung zu kaufen und dann nach den Bergen zurückzukeh ren. Die Indianer hielten unzweifelhaft auf ihn ein scharfes Auge, thaten jedoch (6, als ob sie sich gar nicht um ihn küm merlen. - Es wurde Abend, als sie am Ufer des Platte-Flusses anlangten, wo sie ihr Lager aufschlagen wollten. Rey nolds befand sich mitten unter ihnen, als sie von ihren Pferden stiegen. Er schwang sich aus dem Sattel und fchien an demselben eifrig herumzunesteln. Gleichzeitig fragte er einen der Häupt linge, warum sie nicht lieber an's an dere Ufer zögen, dort s,i das Gras bes str. , - Plötzlich schwang er sich mit Blitzes, schnelle wieder in den Sattel, und wil ein Pfeil flog sein Maultbier dahin. Er mußteerst an sechs Indianern vorbei, bevor er aus dem Lager war, seine Be wegungen waren jedoch so schnell gewesen, daß er schon aus Pistolen-Schuß weite war, ehe die Indianer auch nur einen Schrei des Erstaunens ausstoßen ' konnten. Sie waren sofort auf ihren - Pferden uns jagten hinter ihm her, toi)' bei sie fortwährend nach ihm feuerten. ' Sie verschossen jedoch ihre ganze Munitlon, ohne ihn zu trenen. Nach einer Viertelstunde bog Reynolds scharf zur Rechten, ritt noch eine halbe Meile, duckte sich mit seinem Esel nieder ; und ließ die Indianer geradeaus in die dunkle Nacht hinausreiten. Dann ritt er zum Flusse zurück, schwamm auf die andere Seite hinüber und jagte dann weiter, gerade aus nach Laramie zu, wo er am nächsten Morgen eintraf. Er meldete sich beim Commandanten und sagte bescheiden: .Ich hätte ehe, ' bier sein sollen, aber Nancy wurde von einer Schlange gebissen und eine Bande Nothhäute erwischte mich. Hoffentlich ' i-rs. . r I k.. ? i tt - kommen meine epeiqen mi zu ipar. ein nfiit Alaska, (Zrvedition. , r ,m .... . . - - Nie ..New Norker Times" brachte die scr Tage einen interessanten Artikel aus der Feder oes Dciannxcn tfi,a,ei unw rich Schwatka, wdrin Letzterer mittheilt, daß er sich im Auftrage jener Zeitung an 16. Juni d. I. in Port Townsenl im Territorium Washington auf dem Dampfer Ancon" eingeschifft habe, um 7' . t . r c v r . tine vNloriSUnasreiie na rrm lernrv
Alaska anzutreten, ttte xpevilion sieyi unter dem Eommandodes Lieut.Schwatka, weiterhin nimmt an ihr Prof. Wm. Libbey jr., Profeffor der physischen Geo graphie am Princeton College, als wis senschaftlicher Begleiter Theil, und fernet werden sich der Expedition indianische Dolmetscher und Gepäckträger, weiße Trapper und Dttnenarbeiter u. s. w., je nach Bedarf und Gelegenheit, anschlie ßen. Zweck der Expedition in erster Reih ist, eine genaue topographische Erfor schung der St. Elias-Alpen auf der süd östlichen Küste von Alaska vorzunehmen und. wenn möglich, einiae der höchsten
Gipfel jener Berggruppe zu besteigen. ES Wird gleichzeitig das Bestreben cci Theilnehmer an der Expedition sein, mög lichst vielseitige wiffenschaftlicheNachfor' schungen anzustellen. Besonders interessant wird die U'jp? dition für die Tbeilnebmer an derselben dadurch, daß der Dampfer auf der Hinund der Nuasayrt die sogenannte Inw nn U ct r ää r alano Passage naa? jaiasia" oenuyen Wird, eine Reibe schmaler Oceancanäle, die so weit im Festland zurückliegen, daß auf ihnen fortwährendeSeestille herrscht, wie arg auch draußen auf hoher See der Sturm toben mag. Die Reisenden werden Gelegenheit haben, auf diese Weise Naturschönheiten kennen zu ler nen, die an romantischer Wildheit kaun übertroffen werden' können. Herr Schwatka berechnet die Dauer der Expedition bis ungefähr Mitte September, zu welcher Zeit er die Heimreise aus d.r Eisbüchse Onkel Sams" anzu treten gedenkt. Er verspricht, sein Mög llchstes thun zu wollen, um die ixpedi tirn erfolgreich zu gestalten. Veiläusia sei erwäbnt. daö neuerdi naS wieder der alte Plan aufgetaucht ist, durch Alaska bis zur Behringsstraße eine Eisenbahn zn bauen. Die beiden NeporterS. Vor kurzer Zeit suchten zwei Berichte?' statter bei einer amerikanischen Zeitung um Stellung nach. Die Zeitung gehör te zu der' üblichen Sorte derzemgen Blat ter, die stets sich selber loben und be Häupten, es gebe keine andere Zeitung in der Welt, die eine so große Verbreitung und Beliebtheit nnter dem Publikum haben, wie sie, und die jeder Zeit bereit sind, irgend Einiges" durch ihre Geschäftsführer. Zeitungsträger und Drukkerteufel beschwören zu lassen. Der Herr, dem die editorielle Leitung des Blattes anvertraut war, brauchte indes sen nur einen Reporter. Welchen von den Beiden er wählen sollte, wußte er nicht. ' Es war gerade zu der Zeit, als Präsi dent Eleveland sich auf seine Hochzeits reise begeben hatte. Der Managing Editor" besann sich. Well, meine Herren, sagte er nach einigerWeile, reisen Sie sofort nach Deer Park und sen den Sie mir den ersten Tag nach Ihrer Ankunft daselbst einen Bericht über den Präsidenten und seine junge Frau ein. Wer den besten Bericht schickt, bekommt die Stelle." Die Reporters ließen sich dies nicht zwei Mal sagen. Sie setzten sich auf den nächsten Eisenbahnzug und stiegen nicht eher aus, bis das Ziel ihrer Steife erreicht war. Es war 2 Uhr Nachmittags, als sie Deer Park erreichten. Sie verfügten sich sofort auf ihren Posten. Um 3 Uhr sahen sie, wie der Präsident die von ihm bewohnte Eottage verließ, bis zu einer kleinen Brücke spazieren ging und dann wieder umdrehte, um nach einerWeile in dem Häuse wieder zu verschwinden. Das war Alles. Die beiden Zeitungsjüng linge lungerten bis zum späten Abend um das Haus herum, es regte sich aber in der baumumschatteten Hütte" nicht eine einzige Menschenseele. Nicht einmal eine Köchin oder irgend ein anderer dienstbarer Geist ließ sich blicken. Mitternacht nahte heran. Es war die höchste. Zeit, den Tagesbericht zu schreiben. Die beiden Reporters gingen ans Werk. Der Eine schickte der Zeitung folgen' den Bericht: Der Präsident machte heute einen kleinen Spaziergang bis zu der kleinen Brücke in der Nähe des Hau ses und kehrte dann wieder heim. , Seit dem hat er das Haus nicht verlaffen. Alles still." Der Andere schrieb : Als die Göttin des Tages heute Nachmittag hinter den Bergabhängen der Alleghenies versank, tauchte derneu gebackene Bennedictusa" (Ehemann) aus der schönen Eottage auf, in welcher er mit seiner jungen Frau die glückseligen Flitterwochen verlebt, und machte einen kleinen Spaziergang. Er zog die Thüre zur Eottage mit seiner rechten Hand zu, während er in seiner linken Hand einen Stock trug. Dieser Stock war nach ländlicher Art hergestellt und etwa drei Fuß lang. Er der Stock nämlich war in den Bergen in der Nähe des augenblicklichen Executiv Palastes" geschnitten worden und befand sich noch in seinem rohen Zustande, ob gleich er'an dem einen Ende etwas ab gerundet war. ' Er war an ' demselben Tage um 2.30 Uhr Nachmittags abge schnitten worden. Der Präsident machte drei Schritte und einen halben über den Vorplatz und stieg dann noch einen halben Schritt die Treppe bis zu dem Erdboden hinunter. Er trug einen Rock im Prinz Albert-Styl, schwarze Beinkleider, niedrige Schuhe und einen seidenen Hut. Als er den Gang vor dem Hause erreichte, konnte man bemerken, daß sich in jedem Hosenbein des Präsidenten am Knie eme Falte befand. Auch fanden sich in den Rockschößen des Präsidenten fünf augenscheinlich neue Falten, welche bei Ihrem Eorrespondenten sofort die Idee hervorriefen, daß der Präsident sich kurz vorher in der Aufregung des Augen blicks auf seine Rockschöße gesetzt habe. Auch einem Knopfe sah man es an, daß er nur lose am Rocke saß, und auf dem Rockkragen, etwas nordwestlich von dem quer, über die Schultern .laufenden Saum, befanden sich vier Staubflecken. Seine rechte Schuhschnur hing einen hal ben Zoll tiefer, als. die Schnur auf dem linken Schuh, er bückte sich jedoch nicht,um seine Toilette zu ändern. Seine Schuhe waren in New Aork hergestellt und vier Wochen vor ' der Hochzeit per Expreß von da nach Washington gesandt worden. Sie thaten augenscheinlich seinen Füßen nicht wehe. Als er die Brücke erreichte, blieb er einen Auaenblick sieben, stellte
dann semen rechten Fuß etwas ymter ren linken zurück, drehte sich langsam und .lenkte seine Schritte wieder heim.. Zu vier verschiedenen Malen richtete seine Augen zum klaren Himmel empor, sah dort jedoch nichts, da eine sorgfältige Umschau Seitens Jhreö Eorrespondenten die Thatsache feststellte, daß am Himmel überhauptnichtszusehensei. Der Präsl dent trug ein weiß eeHemd und einen wei ßen Hemdkragen, und seineHalsbinde war schwarz und in einen losen Knoten ge schürzt. Die Enden derselben ruhten auf den Umschlägen seines Rockes in einer be quemen Manier. Er bemerkte einen weißen Faden auf seinem linken Hosendeine gerade in dem Augenblicke, als er wieder die Treppe zu dem ! Häuse erreicht hatte, beugte sich behutsam nieder, nahm den Faden zwischen seine Finger und warf ihn in das Gras m der Nähe des Fußweges. Ihr Eorrespondent hat die sen Faden später aufgehoben. Es stellte sich heraus, daß der Faden aus Baum wolle, anderthalb Zoll lang und aus einerServiette oder einem Handtuch ausgerupft war. An einem Ende des Fa dens befand sich ein kleiner Knoten. Der Präsident hustete leicht, als er diTreppe zur Eottage hinausstieg. Sein Haar, soweit man es unter seinem Hute hervorragen sah, war glatt gekämmt, ein ein ziges Haar ausgenommen, welches etwas lose von den anderen ab stand, auch ragte in seinem Schnurr bart ein Haar über die andern empor Die Gesichtsfarbe des Präsidenten war gesund, und sein Schritt war stramm und fest, wie der eines Soldaten. Als er den Vorplatz erreicht hatte, setzte sich eine Fliege auf seine Nase. Es war nsr eine ganz gewöhnliche Hausfliege. Der Prädent zuckte mehrere Male mit seinen Gesichtsmuskeln, um sie von seiner Nase zu verjagen, als dies jedoch nichts half, erhob er feine rechte Hand und jagte damit den unbefugten Eindringling fort. Die Fliege flog in einer nordöstlichenRich tung davon und setzte sich auf das Geländer des Vorplatzes, worauf sie mit ihren Hinterbeinen sorgfältig ihre Flügel abstaubte, gerade so,' wie es auch andere Fliegen zu thun pflegen. Genau um 3 Uhr 4j Minuten Nachmittags öffnete der Präsident die Thüre der Eottage mit seiner linken Hand, trat über die Schwelle und verschwand in dem In nern des Gebäudes." Der Hauptredacteur las beide Berichte sehr sorgfältig, setzte sich dann hin und schrieb zwei Briefe. Beide, waren an die jungen Leute gerichtet, welche sich dem edeln Berufe widmen wollten, mit der Feder in der Hand für die Weitverbrei tetste, beliebteste und beste Zeitung der ganzen Welt" (und der umliegenden sie ben Dörfer; Anm. d. Red.) mit der Feder zu kämpfen. Eines der Schreiben lautete kurz: Ihre Dienste werden nicht gewünscht." Wer den in angloamerikanischen Zeitungen heute herrschenden Styl kennt, wird unschwer errathen, welcher von den beiden Bewerbern um d Reporterstelle der Glückliche" war.
Vom Jnlande. Die Ortschaft Mapleton in Pennsylvanien befindet sich in sieberhafter Aufregung über die Kunde, daß in dem benachbarten Jacks Mountain" Gold und Silber entdeckt worden sei. In Groton, Eonn., fiel es einem Pferdebesitzer auf, daß sein Pferd seit einigen Tagen durchaus nichts mehr fressen wollte, obgleich es sonst anscheinend ganz gesund war. Es war dem Hungertode nahe, als ein herbeigerufener Thiexarzt entdeckte, daß in der Zunge des Pferdes eine anderthalb Zoll lange Nadel stak. In Sevier Eounty im Staate Tennessee ist kürzlich John Newman im Alter von einhundert und sieb zehn Jahren in demHause, in wel chem er geboren wurde, gestorben. Er ist sein ganzes Leben lang nicht weiter als zehn Meilen von seiner Geburtsstätte hinweggekommen. In derUmgegend von Wads-. worth in Nevada werden die Kinder der PiuteJndianer gegenwärtig auf eine fürchterliche Weise von der Diphtherie heimgesucht. Es sind dort bereits viele Kinder an dieser ansteckenden Krankheit gestorben und viele andere sind dem Tode nahe. In Derby, Eonn., hatte eine Frau ihrem Manne auf seinem Sterbebette versprochen, sie werde seinen Ring ihr ganzes Leben lang tragen. Er starb, und in der Aufregung und dem Schmerz vergaß sie ihr Versprechen und ließ ihn mit dem Ring auf dem Finger vergraben. Vor einigen Tagen nun ließ sie um Mitternacht vom Kirchendiener das Grab öffnen und den Deckel des Sarges aufheben. Dann stieg sie in die Gruft hinab, zog dem Todten den Ring ab und steckte ihn auf ihren eigenen Finger. Sie bezahlte dem gefälligen Kirchendiener 25 für seine Arbeit. In der Nähe von Mount Pleasant in Texas würde kürzlich Uriah Shutton während der Nacht aus seinen? Hause gelockt, von acht Männern erarif' fen und nach demWalde geschleppt. Dort wurde ihm das Gesicht rastct und das Haupthaar dicht am Kopfe geschoren, worauf jeder der 3 Männer ihm 12 Peit schenhiebe. versetzte. Sutton hatte seit 25 Jahren weder sein Haar schneiden. noch seinen Bart rasiren lassen und sah sehr struppig aus. Die Prügel bekam er deshalb, weil er ein ihm. anvertrautes Waisenmädchen grausam gezüchtigt und feine Frau veranlaßt hatte, wegen eines geringen Vergehens gegen die Hausord nung das Mädchen so lange zu prügeln, bis der Rücken des Kindes buchstäblich' zerfleischt war. Eine aufregende Scene ereig nete sich neulich auf der Farm von T. F. Duer in der Nähe von Millersburg, O. Als die Pferde sich in der Nähe des Obstgartens auf der Weide befanden, bemerkte Kirk Hummel, der in der Nähe das Gras von einer Wiese mähte, eine sonderbare Unruhe unter den Pferden. Er eilte dorthin und fah, daß eine sechs Fuß lange Schlange sich in die Nüstern eines Pferdes festgebiffen hatte, welches verzweifelte Anstrenguns':n machte, sich von dem unheimlichen Thiere zu befreien. Hummel hetzte ein Hund auf die Schlange, sie konnte jedoch ihre Fänge nicht losmachen und mußte erst getödtet werden, ehe es gelang, das arme Pferd von ibnu befreien. Dasselbe scheint
glücklicher Weise keme erheblichen Aer letzungen davon getragen zu haben. Wie die Farmer behandelt werden, die ihr Getreide nach Chicago zum Verkauf senden, darüber giebt die .Chicago Tribune" folgende Auskunft. in Mann aus Nebraska hatte mit der Burlington und Miffouri Bahn eine Wagenladung Welschkorn nach Chicago gesandt. Das Welschkorn war nicht besonders, und der Commissions bändler Verkauftees für 21 Cts. per Bushel. Dies war nicht einmal genug, um die Eisenbabnfracht zu decken. Nachdem der Commissions Händler, der sich doch schämte, auf seinen Verdienst bei dem Geschäft Verzicht geleistet hatte, mußte er sich bei dem Farmer noch 3 ausbitten, um seine Kosten decken zu können. Mit anderen Worten : der Farmer in Nebraska mußte noch 83 darauf legen für das Vergnügen, den Chicagoern und ihren Eisenbahnen sein Welschkorn geschenkt zu haben. Unter den Negern herrscht ein' eigenthümlicher Aberglaube. In Chestertown, Kent County, Maryland, war die . Negerin Jane öteed gestorben und irrthümlicher Weise in einem ihrer Naffengrnoffin Julie Chambers gehö renden Kleide beerdigt worden. Den Negern wohnt nun der komische Glau be inne, daß, wenn ein Leichnam mit einem Artikel, der Eigenthum einer anderen noch lebenden Person ist, bestat tet wird, der Letzteren Gesundheit in demselben Maße abnimmt,, in welchem die Verwesung der Leiche vorschreitet. Sobald man den begangenen Mißgriff wahrgenommen hatte, war es natürlich um Julies Ruhe gescheben und sie rastete nicht eher, bis in stiller Mitternachts stunde der Leichnam der Frau Need wieder ausgegraben und jedes kleinste Stückchen des Kleides entfernt wurde. Seitdem erfreut sich Julie wieder eines ge funden Schlafes, und sie schaut nicht mehr, wie zuvor, täglich vielmals in den Spiegel, um ängstlichen Blickes ihr Aus sehen zu prüfen. Jn,der Umgegend von New" a r k" in New Jersey wurde dieser Tage ein Farmarbeiter von einer giftigen Natter in das Handgelenk gebiffen. Er war vernünftig genug, sofort ins Haus zu eilen und sich ein seidenes Tuch fest um den Arm zu wickeln, um den Blut Umlauf zu verhindern, wurde aber bald nachher von Tobsucht und furchtbaren Krämpfen befallen, die dreizehn Stunden lang anhielten und in denen er zischte und züngelte, wie eine Schlange. Vier Männer waren nicht im Stande, ihn zu halten, und man mußte ihn ans Bett fesseln. Am zweiten Tage hatte er einen neuen Anfall, der aber nur eine Stunde anhielt, und am dritten Tage einen von drei Viertel Stunden Dauer. - Der letzte befiel ihn, als seine Frau ihm grüne Erbsen zum Essen anbot. Er kann nichts Grünes sehen. Man hofft übrigens, daß er jetzt gerettet ist. Seine Anfälle hat ten alle Symptome der Wasserscheu, mit Ausnahme davon, daß er wie gewöhn licb schlucken konnte. ' Die Unterhandlungen un serer Regierungen mit der britischen wegen des Fischerei Betriebs an den canadischen Küsten haben be reits zu einem entschiedenen Erfol ge geführt. In einem Rundschrei oen an ihre Zollbeamten,welches vom 7. Mai, also rückwärts datirt ist, ist die kanadische Regierung von dem Stand punkte zurückgetreten, daß amerikanische Schisse kein Recht haben, in canadischen Häfen Köder zu kaufen, und es läßt sich erwarten, daß den Eigenthümern der befchlagnahmten Schooner Adams und Doughty Schadenersatz gewährt werden Wird. Die drei Meilen Grenze, in nerhalb deren amerikanische Fischer an der canadischen Küste nicht fischen dürfen, bleibt bestehen, und die Frage, die jetzt noch zu erledigen ist, besteht darin, ob die drei Meilen vom Ufer oder von den in die See hinausragenden Vorgebirgen aus gerechnet werden sollen. Unsere Re gierung nimmt den ersteren, die britische den lctzteren Standpunkt ein, aber man hofft inWashington zuversichtlich,daß man die britische Regierung zu unserer Alp licht bekehren wi" Vom NoSlande.
Auf Befehl des Oberbe. fehlshabers der britischen Armee ist dem englischen Soldaten nunmehr das 3lau chen auf der Straße gestattet worden, und zwar im Winter nach 5 Uhr, und im Sommer nach 6 Uhr Abends. Ob wohl das große Publikum von der dies bezüglichen vormaligen Beschränkung vielleicht zum ersten Mal hört, so wird das Aufgeben der alten Regel von dem gemeinen Soldaten doch mit großem Vergnügen aufgenommen werden und ibn für die jüngste Kürzung seines alten Privilegiums, in jedem Gerichtshcfe mit der Kopsbedeckung auf dem Haupte er scheinen zu dürfen, hinlänglich entschädigen. : Seit einigen Tage n zei gen sich in den Pariser Straßen ehrioütdige Gestalten in langen gelben Gewän dem und weißen Bärten. Man würde .sie für tibetanische Mönche halten, wenn nicht die Kopfbedeckung einiges Vefrem den erregte. Dieselbe bildet eine unge heure Kugel, ganz in der Form und Farbe einer Apfelsine.' Die ehrwürdi gen Greise lassen auch nicht lange einen Zweifel über ihren Beruf. Sie verthei len Anpreisungen' des Apfelsinenweins, eine der neuesten Erfindungen der offen zu Werke gehenden Weinmacherkunst. Seit mehreren Jahren sind im Süden zahlreiche Versuche gemacht worden, aus den dort so massenhaft vorhandenen Ap felsinen ein gegohrenes weinähnliches Getränk zu bereiten. Dasselbe fängt nun an, in den Handel zu kommen. Als Merkwürdigkeit mag erwähnt werden, daß jetzt mehrere Pariser Handlungen australischen Wein anbieten. .-7- Ein Zusammenstoß von Eisenbahnzügen fand am .6.. Juni auf der Station Seelze bei 'Hannover statt. Ein von Bremen kommender Personenwg hatte einen Wagen mit brennender Achse.' Um diesen auszurangiren, ließ der Stationsvorsteher den Zug auf ein anderes Geleise dirigiren, ohne zu beach ten, daß die Durchfahrt eines Extravieh transporteö auf diesem Geleise bereits signalisirt war. Erst während Einfü gung eines anderen Wagens bemerkte er das Zeichen, aber das Signal zum Hal ten konnte nicht mehr recktteitig gegeben
werden, und so uhr der Transpottzug mit großer Macht auf den Personenzug. An Material ist viel zertrümmert worden, auch 13 Schafe wurden getödtet, aber Menschenleben sind glücklicherweise nicht zu beklagen, weil die meisten Passagiere ! ausgestiegen waren. Einem Mädchen aus Amerika, das mit anderen Landsleuten die alte Heimath besuchen wollte, wurde ein Bein zerschmettert, andere Mit reisende aus Amerika erlitten Kontusionen und Verwundungen durch Holz- und Glassplitter. Viele Leute haben d i e Gewohnheit, vor ihren Mahlzeiten ein appetitreizendes Mittel, bei den Fravzosen ajjeritis" genannt, zu sich zu neh men, das gewöhnlich aus irgend einem Pstanzenextract, Absynth u. dgl. besteht. Ein bedeutender -russischer Arzt, Dr. Chellsof, Chef der Klinik des Professors Botkin in Petersburg hat nun eine Neihe von Versuchen gemacht, um zu konstati ren, ob diese Mittel in der That eine Wirkung auf die Verdauüngsfunktionen ausüben, ob sie wirklich den Appetit anregen und die Absonderung des Magensaftes befördern oder nicht. Die Schlußfolgerungen aus seinen Experimenten lauten dem allgemeinen Vorurtheil nicht günstig. Die fraglichen Stosse üben nicht blos keinen nützlichen Einfluß auf die Thätigkeit der Verdauungsorgane aus, sondern hindern sie vielmehr und streben ste ganz aufzuheben. Dr. Cheltsof hat mehrere Stoffe, darunter insbesondere Enzian, Quassia (Bitierwurzel) und Absynth, auf folgende Wirkungen untersucht : 1. Magenverdauung, 2. Ver dauung durch die Bauchspeicheldrüse, 3. Gallen-Absonderung, 4. Gährung, 5. Assimilirung des Stickstoffs. Das Gesammtresultat der angestellten Experi mente ist, daß . die genannten Stoffe, selbst in geringeren Dolen genommen, die Magenverdauung eher hindern als fördern, und in starken Dosen die Absonderung des Magensaftes hemmen ; in einzelnen Fällen können sie, in ganz geringen Dosen . genommen, die Absonderung etwas vermehren, aber nur sehr vorübergehend und die Verdauungskraft des Magensaftes ist in diesem Falle stets vermindert. Auf die Absonderung des Bauchspeicheldrüsensaftes haben dieStoffe keinen Einfluß, dagegen verlangsamen sie unzweifelhaft die hypogastrische (Darm ) Verdauung. Ihre Wirkung auf die Absonderung der Galle ist un gleich ; die einen vermehren sie, die andern lassen sie unverändert. Die genannten Stoffe sind ferner nicht fäulnißfeindlich, sie hindern auch die Gährung nicht, und schließlich steht es außer allem Zweifel, daß sie die Assimilirung sämmtlicher stickstoffhaltigen Nahrungsmittel verzögern und abschwächen. Also fort mit ihnen vor dem Effen ! isine wunderbare Krank-Heits-Erscheinung wird aus dir Havana gemeldet. Unter jenen spanischen Trup pen, welche dem Mutterland den Besitz der Insel Cuba sichern sollen, befand sich ein junger galizischer Rekrut, der kurz nach seiner Ankunft von Heimweh ergriffen wurde. Der Zustand des Burschen verschlimmerte sich von Tag zu Tag, und zuletzt trat ein Starrkrampf ein. Der lunge Mann lag monatelang auf feinem Lager, beobachtete mit den Blicken seine Umgebung, war aber unfähig, sich zu bewegen. Der Hospitalarzt Dr. Tolezano, erhielt den Kranken dadurch, daß er ihm gewaltsam Milch einflößen ließ. Im Laufe der Zeit wurden aber die Kinnbacken von einem Krampf ergriffen und man mußte den Mund unter AnWendung von solcher Gewalt aufbrechen, daß mehrere Zähne zertrümmert oder ausgebrochen wurden. Achtzebn Monate lang hatte der Soldat im Starrkrampf gelegen, da kam ein Landömann desfel ben auf den Einfall, die Muneira", ein in Galizien übliches Musikinstrument zu spielen. Zu ihrem Erstaunen bemerkten die Aerzte jetzt, daß das Gesicht des Kranken sich leicht bewegte. Man setzte am Tage darauf diese Musik fort und ließ den Landsmann im Dialekt des Kranken sprechen. Nachdem man dies einige Tage fortgesetzt, sang der Landsmann ein galizisches Volkslied, und nun mit einem Male rollten dem Kranken heiße Thränen über das Gesicht. Von dieser Stunde an besserte sich der Zu stand des Mannes rasch ; derselbe ist heute vollkommen hergestellt und wird jetzt in-seine Heimath zurückgesandt. I der Havana wurden 36,000 Francs für den Burschen gesammelt, der nunmebr als Kapitalist in sein heimathliches Dorf zurückkehren kann. Deutsche Local Nachrichten. Provinz Brandenburg. In Wernsdorf hat der Haus.'chlächter Nung seinen Verwandten, den Schiffer Gatschke, erstochen. Der Besitzer Küch ler im Dorf Cammin erlag den Verletzungen, die er bei einem Ueberfall seitens eines Zigeuners davongetragen hatte. Der verschwundene ZahlmeisterAspirant Karl Hardeck aus Domwutsch ist bei Kienitz als Leiche gesunden worden. Während der schweren Gewitter, die sich in den letzten Tagen über einen großen Theil der Provinz entluden, wur den mehrere Personen vom Blitz erschla gen, so die 19jährige Bertha Müller aus Kahnsdorf, der Maurer PeterS in Lich tenan, die Frau Schakallen und deren Schwester, Frau Streich, aus Alt Stahnsdorf. In Folge Blitzschlags wurden ein Raub der Flammen: zu Alt-Cüstrinchen die Besitzung deö Mühlenmcisters Briesemeister, zu Kehrberg die Mühle, zu Neu Kietz die Wohnhau ser des Schulzen Malchow und des Fi schers Barsch, zu Hohen Kränig iwei Wirthschaften, zu Kriescht dieHeisingsche Besitzung, zu Leuenberg mehrere Wirthschastsgebäude des Frhrn. v. Eckardstein, wobei 800 Schafe verbrannten, zu ManSfelde das Haus deS Gemsindevorsiehers, zu Alt-Reetz das Wohnhaus des Eigenthümers Lüben, zu Schönerlinde ein Bauern haus, zu Wilmersdorf die, Windmühle dcs Mühlenmeisters Otto Unger, zu Zorndorf das Gehöft' des Baucrgutsbesitzers I. Grüneberg. " Ostpreußen. 1 ' Die Vermietherin Frau Rabe in Köaigsberg, wurde wegen Mädchenhandels zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Durch Einathmen von Kohlendunststarben in Jnsterburz der Restaurateur JuliuS Lüneburg nebst Frau und deren Schwester i". üermann.sowieder kauf-
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Vr. C. C. Everts, DeutsHerZahnarzt, (RaQfolgu coa f )tl. 6. Xiacrt.) 55.O5.-(?c?e O5ashiugton a. Veunsvlvania Clr Jndtanavoli Wk ltken. SVr ekdtie VMBALIA LINE f
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