Indiana Tribüne, Volume 9, Number 279, Indianapolis, Marion County, 28 June 1886 — Page 1
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v ir - , .-'; . Ossiee: No. 120 OK QarüfooD Strche. Zahrgang 9. Nummer 279. Indianapolis, Jadiana Montag, den 28. Juni isse.
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Kzzeioe ta titln epaltt foöcit dieselben nicht Zchlfts anzeigen find nd den Ranm von drei Leilen nicht nberfteig, werden n n e n t z e l t. lich aufgenommen. Dieselben Bleiben 3 Tage stehen, könne aber lrubeschrSukt erneuert werden. Luzeizen, velche bis Mittags 1 Uhr adge. geben werde, finden noch am selbige Tage Lnfnahmt.
Oerlanzt. I klangt in Zdchen von 15 7 Jahren t einer keinen Fnitt. o. 277 Süd Tlaare Stufe in erlangt wird in ädche n ,n 11 20 Jahrin hei, et Leuten. . l?Z Ost St. Jot Straße. 291 Stellegesuche. sucht wird Arbeit von einem Kanne, der gut GmxsehUlngen hat. Nähere in der Office d. Bits. 3 da sucht: Ein Rutsche ZKchen sucht Stelle für Hausarbeit. R. dZZ Kadis, venie. 29ju Zugelaufen Äalusn: Sin großer schaarzer Hund ist wir -tugeliufen. Der ianthäer kann ihn aan Er staunn de Zuttergel' bet mir in m,sang eh !en. John Schier, 539 Oft Washington Str. Ijl Verschiedenes. Albert Sabm, Trmokratifcher Kandidat fär Conuth-Commis sar det zweiten Distritts. Per kklamatlon für Oiederermählung nrminkrt. I Llut-, Haut und Nervenkrankheit ttn eine Spezialität. Dr. Denke Salter, 226 OS Washwgto Sfrj Im Staat Jndiana besteht nur in irkiich ge enseUige FturvrsichtrungS-Sksllschaft, und ,ar Xit JnoiknaPollS Deutsch veeens. Feuer LersicherngS.0esellschast, Office: No. 113 Oft Washington Straße. Hermann SIololclt, Sek., amberger's großes Lager von smmcr - Huten ! ist jetzt in voll Blüthe. Sangttgöte und FnrnerHüte eine Spezialitat. No. ltt Ött üIafbingtonSe. K. & L. of H. Die Mitgtttder der ermania Log 78, . : s H, sind hiermit aufgefordert, Di?ag, dn 39. : Juni. Nachmittags 1 Uhr, i ter Logenhale. t Se t Habe er Deutsche Feuer-BtrstcherungSgeselUchft. , erscheinen, u sich a dem Leichenbegiingiii der Schefter S p t) ! e U. e l ck, ,u betheiligen. Iffi Vchmeftern-Soge find hiermit freundlichst ingela idn. Job Treibers. Prot. Of fej. ?. Zlegler, kr. Mariha Loge lio.236 K. & L of H. Die Dtttgli sink ufaeforktrt kern Z?ez?kbiß der Frau SoxhiaM. elck beizuwohnen. Frederika Schmidt, Prot. kols k,er, ?ekr. Elizabßth Loge 498, K, & L. of H, Si Mitglieder find aufgefordert, dem Begriibnii de, Frau Sophia 33. Siltf bei,uohe. Katharln Dixpel, Prot. O d.s. olo. Lekk. Großes Conzert! und Jeuerwexk ! am Samstlu,!!. Juli, Abends im VhömF Gelten! $&t Meridian uab Vloiül Straße. Musik von Pros. Xteinhold Miller' .Grand Opera Hause Orchester. Eintritt ... . . . frei. Frau Qullschleger, Geprüfte Seöamnc - hat ihr Prüfa-g laut Zeugniss im Praktische i , t Theoretische auf derSanttUIdtrektion Z krich , in der Lchwet, vorzüglich bestanden nd empfiehlt - sich alle Frau. Ente aufmerksam Behandlung wird zugesichert. No. 25 Süd New Jersey Straße. - Wer. fBonncQpz, ARCHITBCT, Jauee Oloe?, JiQOsr 339.(39 CJ" li,r. vfii Virginia Vde. und Oashinzt Ltr.
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NeueL per Telegraph. t2ette s u Si t t e n. Qashingl on. D. C., 28. Juni. Schönes, etwa? wärmere Wetter. Zwei weitere Opfer. Chicago. 23. Juni. Die Pslizi sten Jacob Hanson und McNulty. welche bti der Htumarkt'Assaire am 4. Mai verwundet wurden, werden wahrscheinlich heute noch sterben. DerStreik der W e ichen steller i n C h i c a g o. Clzicagö, 23.Juni. Ungefähr 200 Polizisten find die Lake Shore Geleise entlang' zwischen der 41. und 45.' Straße aufgestellt. " Hundert derselben, welche sich im Spe zialdienste der Compagnie befinden, find mit Hinterladern bewaffnet. Die Streiker und ihre Anhänger befinden sich an State Straße. Die Com pagnie ist fest entschlossen, nicht unter sucht zu lassen, um einen Zug abzuschicken. GöitoViclles.
ES ist jetzt beschlossene Sache, baß das Haus nur noch die BewilligungsBills erledigen und im günstigsten Falle die Bills zur Einziehung verwirkter Eisen-bahn-Ländereien vollenden wird. Alles Andere wird liegen bleiben. Hoffentlich sind die braven Volksvertreter mit ihrer Thätigkeit besser zufrieden, als andere Leute.' Sie werden in der nächstm Campagne keine langen. Reden zu halten brauchen, um die Verdienste herzuzählen, die sie stch um das Volk erworben haben. Wir sind zusammengetreten, haben sehr viel Geld ausgegeben und uns endlich vertagt," da? ist so ziemlich das ganze Programm. ' . j JmUebrigen ist daS,waS' liegen geblieben ist, auch nicht mehr Werths als das wak geschehen ist. . . ; Eine Empfindung, welche bei 'den wenigsten? Menschen 5 zur. Genüge ausgebildet Ist,, und welche doch Jedem innewohnen sollte, ist der Stolz der wahre ächte . Männerftolz, der Wohl zu unterscheiden ist von Hochmuth und Dünkel. So widerlich jede Ueberhebung des Einen gegen den Andern ist, so abstoßend es wirkt, wenn Jemand zu erkennen giebt, daß er sich für besser hält, als Andere, weil er zufällig etwas mehr gelernt hat, oder weil ihm das blinde Glück günstiger war, ebenso achtunggebietend wirkt der achte Männerstolz, das Bewußtsein der Gleichheit aller Menschen, das Besteben auf allgemeinen Menschenrechten, die Weigerung sich für geringer zu halten als Andere, der Stolz darauf Mensch zu sein. Dieser Stolz ist eine edle Empfindung, eine Empfindung, welche auf dem Verpändniß wahrer natürlicher Gerechtigkeit beruht, eine Empfindung, welche Würdigung des Menschen um seiner selbst willen fordert. Wer diesen Stolz nicht empsindet, der ist keiner großen Empfindung fähig, dem ist der Gedanke der Unabhängigkeit fremd, der empfindet keine Demüthigung, der ist für jede große Bewegung, welche sich ein befreiendes Ziel gesetzt hat, von vornherein verloren. Abgesehen von Denen, welche aus Interesse Feinde jeder Bewegung zur Besserung der sozialen Verhältnisse sind, sinden wir deshalb unter den Gegnern auch alle Diejenigen, welche nicht gewohnt sind Bezahlung im Verhältniß zum Werthe der Dienstleistungen zu beanspruchen, sondern welche die Ablehnung für ihre Dienstleistung in der Form von Geschenken empfangen, die man je nach Umständen Trinkgelder, Präsente u. s. w. nennt. Zu dieser Klasse gehören nicht bloß Hausknechte und Kammerdiener, zu ihr gehört auch ein geistiges Lakaienthum. zu welchem der niedere Beamtenstand, der Dorfschulmeister und die Geistlichkeit durchaus nicht das kleinste Kontingent stellen. So kommt es, daß man in dieser Klasse so selten den Stolz findet, der den'Menschen veranlaßt, das Haupt hochzutragen, und der es ihm ermöglicht in dem Bewußtsein des eigenen Werthes auch den Werth anderer Menschen zu schätzen, daß man aber in diesen Klassen den Hochmuth und den Dünkel Niedrigerstehenden gegenüber ebenso stark entwickelt findet, wie die Kriecherei und Demuth den gesellschaftlich Höherstehenden gegenüber. Wie der ächte Stolz nothwendig ist für jede fortschrittliche Bewegung, für alles begeisterte Handeln, so schützt er wiederum vor us schreitungen aller Art, schützt vor übermüthigem und gemeinem Z Handeln, denn wieder ächte Stolz kein
Unrecht erträgt, so . sträubt er sich auch dagegen Unrecht zuzufügen. Ja er wird sich eher dazu verstehen, Unrecht zu dulden, als Unrecht zu thun. Manch ungerechtes Verfahren von Seiten der Arbeiterorganisationen entspringt dem Mangel des Stolzes, an dessen Stelle Hartnäckigkeit und Eigensinn getreten sind. In der Verwechslung des Eigensinns mit dem Stolze liegt keine geringe
Gefahr für die Arbeiterbewegung, dagegen wird die Entwicklung des ächten wahren Männerstolzes derselben zum Segen gereichen. DrahtnachriHteu. Schwerkrank. Washington, 27. Juni. DaS Befinden des Senators Morrill ist sehr schlecht und sein Zustand ist ein kritischer. Der Weichensteller-S tre ik in Chicago. Chicago. 27. Juni. Heute am Sonntag war Alles ruhig, die Compagnie machte keinen Versuch einen Zug abzuschicken und so hatten die Streiks? auch keine Gelegenheit zu Gewaltthätigkeiten. Scene in einer StadtrathS Versammlung. S t. L o u i S. 27. Juni. Das House of DtlegateS des Stadtraths zeigte in seiner Versammlung letzte Nacht große Entrüstung wegen der Behauptung der Presse, daß stch viele Mitglieder an die Jron Mountain Eisenbahn verkauft hät' ten und beschlossen dem betr. Reporter in Zukunft den Eintritt zu perweigern. Einer der Mitgliedrr bemerkte, daß eS davon herkomme, daß mehrere betrunken in die Versammlung kamen. Dieß, ver mehrte noch die Entrüstung und eS hätte nicht viel gefehlt, so wäre eS zu einer all gemeinen Seilerei gekommen. ' , Der Chicag o er Tendern y , pr oz,b. Chicago. 26 Juni. Bis heute Nachmittag um 3 Uhr konnte wiederum kein Mann gefunden werden, welcher stch zum Geschworenen geeignet hätte. Dann aber wurde der Jresco Maler ThomaS S. Wild aufgerufen, welcher ein wohl wollendes Gesicht hatte und erklärte, sich über die Schuld oder Unschuld der An geklagten noch kein Urtheil gebildet zu haben, doch war er gegen ArbeiterOr ganisationen jeder Art eingenommen. Die Vertheidiger hielten mit Spies und Neebe eine kurze Berathung ab und er klärten dann, daß Wild ihnen unannehm bar sei. Man merkt den Advokaten so wohl, wie den? StaaUanwalt an, daß sie von dem scheinbar nicht endenwollenden Hinundherfragen öde zu werden besinnen. Kapt. Black überließ eS heute sei nem Kollegen Foster ganz allein, die Fragen zu stellen; der StaatSanwalt erhob keine Einwände irgend welcher Art und wenn die Reihe des Ausfragen? ihn traf, sprach er in kurz abgebrochenen Sätzen. Sein ganzes Benehmen zeugte von Abgespanntheit und Ungeduld. Gegen 4 Uhr erklärte Anwalt Foster, er halte den Kleiderverküuser C. B. Judd sür fä hig, als Mitglied der Jury zu fungren. Derselbe hatte behauptet, unparteiisch sein zu können und keinerlei Vorurteile gegen die Angeklagten zu haben, . und zum StaatSanwalt sagte er. er gehöre zu keiner Arbeiterorgarusation. Er wurde alS Geschworener vereidigt. Judd ist ein vtann von ungefähr 40 Jahren. Die Angeklagten folgen mit Ausnahme von. Spies und ParsonS den Verhandlungen mit wenig Aufmerksamkeit. Sie verbringen die Zeit hauptsächlich mit ZeitungS lesen und Lingg, der ein guter Zeichner ist, amüstrte stch heute damit, den Richter, den StaatSanwalt, dessen Gehülfen und die im GerichtSsaal umherlungernden Detektives zu karrikiren. AlS daS Gericht stch vertagte, war außer dem Kleiderladenclerk Judd kein weiterer Geschworener gewonnen. Die vier Leute, welche bis jetzt vereidigt wurden, find sämmtliche Lohnarbeiter. Sie bekommen jedenMorgen die Lokalzeitungen, doch wird aus denselben jede Zeile, welche auf den Prozeß Bezug hat, vorher aus geschnitten. Der Boycott.Prozeß in Mil w a u k e e. Milwauke e. 23 Juni. DaSZeu genverhör in dem Prozesse gegen Robert Schilling begann beute. ES wurde aus gesagt, daß er der Firma Segnitz K Co. gedroht habe, sie zu ruini?en, wenn sie nicht an Stelle der Union Leute KnightS of Labor anstelle. ES wurde gezeigt, daß er 20.000 Zirkulare ausgegeben habe, von denen jedoch ein Theil unterdrückt wurde weil die Sprache derselben gar zu heftig war. Viele GeschöftSleutebezeug. ten, daß Schilling in Gesprächen gedroht habe, keine ganze Macht als Organisator der KnightS of Labor zu gebrauchen, um der Firma Segnitz k Co. ihre ganze Kundschaft zu nehmen.
P üaM.
Ging nach Em 3. B erlin, 26. Juni. Kaiser Wilhelm befindet stch in Sm sehr wohl. Die Situation in Baiern. Berlin. 27. Juni. Die bairische DeputirtenkanOek diökutirte in ihrer heutigen Sitzung über den die Regentschaft des Prinzen Luitpold bestätigenden Bericht der betreffenden Commission. Passtrt dieser Bericht, so' wird da? Ministerium restgniren. aber nur, um stch unter Baron von Lutz, dem jetzigen Pre mierminister, zu reorgaxistren, da Prinz Luitpold versprochen hat, in ier yolitik der Regierung keine Aenderung eintreten zu lassen. Das .Vaterland", das Organ der Ultramontanen, will natürlich von einer Leibehaltung dei liberalen MinisteriumS nicht wissen und will die Angelegenheit zur Debatte gebracht sehen. ' Au Afrika. Londo n, 27. Juni. Die Nachrich ten aus den Kamerun Colonieen lauten sehr schlecht. 'Die Eingeborenen sind bise über die deutschen und französischen Colonisterj und weigerten stch für sie zu arbeiten oder mit ihnen zu handeln. Die Faktoreien verlieren in Folge dessen täg lich Geld. Die Eingeborenen vollen die Europäer verdrängen. " In der französischen Dep u tirten ka m m er. Pari. 27. Juni. In der Depu tirtenkammer reichte der Justizmlnister eine Vorlagt ein. durch welchen da Ver öffentlichen ausrÜhrerischerBrochuren und Plakate verboten wird. DieS ist gegen die ausgewiesenen Prinzen gerichtet. Die Rechte trieb ihren Spott mit dem Vorschlag. Der Justizminister erklärte, daß die Vorlage durch da Manifest de Grafen von Pari? gerechtfertigt sei, und daß die Freiheit der Presse durch An nähme dtlselb'n in kleiner. Weise gefähr det werde. ' Die Kammer nahm nach längere Debatte den DringlichkeltSantrag an. eJiffSnaSrtOt. New York. 27. Juni. Angekom : Furnesta- von Glasgow, Sp.,in und .Arizona" von Liverpool. O u een t o wn. 27. Juni. Ang. : .JllinoiS" von Philadelphia. Marktpreise. Wet,en. No.ZN.7g: R Z roth. 77. orn. No.Z wtS!S; glb3e: gemtjchr t., Hafer. No. 3 et 31.; gemischt 23c. Roggen. 60:. l,. $875. Heu. I 5.00 8.50. Schinken. 10 -11c. Schult?. Speck. 7x. Seiten. 7X Schinschmal,. 7. 7. Mhl. Fam'.l, 0.8 ,3.00; Fane 55.70 -3.7: lira !Z.'0-.60: Fein 12,00-12.1. iir. .9.; imetor 10t Butter. rar, 1315; Datr, tl 12; Eountr? 79. Sühne r. 7e xer Pfd Türke, 7e. artofseln. eue N75-52.xeril. Apfl. uffett S3.&J-S446. O i e si ge s. Der Küferstreik. Nachdem die Arbeiter in Ward & Smith'S Küferwerkstätte ausgeschlossen waren, haben die Küfer in Minter'S Werkstätte am Samstag ihre Lage auch etwas näher in' Auge g'foßt und sind dabei zu dem Schlüsse gekommen, daß sie eben so schlecht bezahlt werden, wie ihre aus' Pflaster geworfenen College. Sie beschlossen daher zu streiken und alle 60 Mann legten die Arbeit nirder. Gestern fand eine Versammlung der Enterprise Assemdly No. 4.991 der KnightS of Labor, zu welcher die Küfer gehören statt, und eS wurde beschlossen, beiden Geschäften gegenüber auszuhallen und die Arbeit unter den gemachten Offerten nicht wieder aufzunehmen. Die Arbeiter von Wood & Smith sagen, daß sie zur Zeit alS die Genannten d2s Geschäft übernahmen, weit unter dem gebräuchlichen Lohne arbeiteten, damit eS der Firma gelinge Kontrakte zu erhalten, und sich emporzuschwingen. Daß durch ihre Hilfe der Firma dieS gelang, dafür diene der Beweis, daß für je S Mann welche Anfangs arbeiteten nun 26 angestellt sind. Die Arbeiter sagen veiter, daß die Firma 27)? Cent per Faß bezahlte, und vor etwa drei Wochen versprochen habe. 20 CentS per Faß vom 1. Juli an zu bezahlen. . Ehe dieser Zeitpunkt eintrat, habe jedoch die Firma die Arbeiter aus die Straße gesetzt. Man beabsichtigt beide Firmen zu boveotten. Ja Ganzen sind 150 Küfer außer Arbeit. 3 Maggie Fay befand sich vorgestern Nacht um 10 Uhr mit zwei anderen Mädchen aus dem Wege zu ihre Hause No. 644 Nord Delavare Straße. Plötzlich kam ein junger Mann auf sie zu und verschwand erst wieder, nachdem er die Taschenuhr dex Maggie Fay geraubt varie.
Cine sÄllmme Dirne.
Lou Marshall ist der Name einer Dirne' die stch niemals mit dem Gedanken befaßt hat, Nonne zu werden. Sie ist eine Farbige und wohnte in einem Block an Columbia Ave. Der Farbige Christian Frazier wohnte auch daselbst. Die Beiden standen in intimer Beziehung zu einander aber vorgestern Abend kam'S zu einem Streit und die Liebe erhielt einen gar gewaltigen Stoß. Lou ist eine von den Weibern die unter Umständen zu Hyänen werden, sie griff in ihrer Wuth nach einem Küchenmesser und versetzte damit ihrem Liebhaber einen Stich in die Hüfte, ihn dermaßen verletz end. daß Uin Auskommen zweifelhast ist. Dr. Prunk hat den Verletzten in Be Handlung, die Dame hat stch aus dem Staube gemacht. Pirunglückt. Am Samstag verunglückte der Arbei ter John Dehm in der Haarfabrik an der Süd Meridian Straße dadurch, daß gerade als er an einem großen Kessel vorbeiging, in dem sich kochendes Wasser befand, der Kessel platzte und Dehm so verbrüht wurde, daß man an seinem Aufkommen zwelfelt. Deutsche Lokal - Nackrickteo. Provinz Pommern. An dem Steinschläger Radeloff in Stettin wurde ein Raubmord verübt. Dem Fürsten Blücher wird in Stargard ein Denkmal gesetzt werden. Der Ein wohner Friedrich Gromell in Stolp er schlug seine Frau. Im Dorfteich ertrank die Frau des Besitzers Nagel zu Altenkirchen (Rügen), in der Stolpe der Schmied Otto Holz aus Quackenburg, in der Oder der Matrose Gottlieb Ott und der Schiffsgehilfe Wilh. Heinze, beide zu Stettin. In Folge eines unglückli' chen Sturzes mit dem Pferde starb der Oekonom Otto Schulz in Bar'th, überfahren urtvetödtet-wurde auf der Rück sabrt au8' Dölitz der Landmann Wilh. Fischer auS Fürstensee. auf der Reise nach England wurde der Steuermann Georg Pauls aus Stralsund von den Schiffsketten am Kops getroffen und er schlagen. Provinz Schlesien. Ein schrecklicher Waldbrand im städti schen Forst von Bunzlau vernichtete den Bestand von 835 Morgen. Forstaufseher Stephens wurde unter dem Verdacht, den Brand verursacht zu haben, festgenom men. Müllergeselle Schulz aus Gohr au, welcher bei einem Streit .zwischen Kürassiren und Civilisten einen der Er steren angeschossen hatte, ist freigesprochen worden, da er in Nothwehr gehan delt. Der bekannte alte Restaurateur in den Schneebergen bei Hirschberg, Michallick, siel beim Niedersetzen auf ei nen Stuhl mit diesem um und erlitt ei nen gefährlichen Beinbruch. Der we genVerdachts den verwittwetenStellenbe sitzer Hornig und deren Enkeltochter in Hohenpetersoorf ermordet zu haben, ver haftete Schuhmacher Zimmer aus Ho henpetersdorf leAte ein Gestandniß ab. -Fuhrwerksbesitzer Asstg von Goldberg wurde ermordet vorgefunden ; der muth maßliche Mörder, der. aus Kriegnitz stammt, wurde festgenommen. Der Weichensteller I. Schmidt von Gr.. Mochbern wurde überfallen und tödtlich mißhandelt. Lehrer Beier aus Alten dorf, welcher eines an einem 7iäbriaen Mädchen vor 2 Jahren begangenen Sitt uchkeuövergeyenS angeschuldigt war, wurde freiaelvrocken. Selbstmord be ging die Nähterin Amalie R. in Bre? tau. Provinz Posen. Der 12iäbriae Schüler Cbristowiak m Jnowrazlaw ertrank beim Baden, der oyn des Hauslers Magnus zu Janowo wurde auf dem Felde von einer wild gewordenen Kuh, die er an einem Strick führte, zu Tode geschleift, durch Sturz vom Wagen verunglückte der Häusler iLutav ydow aus owanowko, auf dem Dominium Szczeglin ertranken beim Baden ' die beiden erwachsenen Töchter deö Gutsbesitzers K zu Wro niawy wurde der Besitzer Stefan Dama galskr in der Lehmgrube von einstürzenden Erbmassen erschlagen. In Alt. Obra, wurde der Ausgedinge? Schulz durch Blitzschlag getödtet zu Rzemie niewice brannte die Besitzung deS Wirtbz Roszak nieder. Provinz Sachsen. Der' dem Trunk ergebene Buchhalter F. Schulert auS Leipzig erschoß seine Frau, die Pflegetochter des Amtsvor stehers Koch rnBorau, und-dann sich selbst. Im Martinsschacht bei Creisfeld veruclückten zwei Bergleute durch vor zeitige? Losgehen eines Sprengschusses ; der eine starb bald. Die Maurergesel len in Nordhausen striken behufs Lohn erhöhung. Die Gouvernante. des Guts besitzerS v. Ostorf wurde von einigen, leider entwischten Strolchen anaefallen und in einen Entwässerungsgraben ge stoßen, indeß durch Herbeieilende geret tet. Der wegen großer Wechselfälschun gm u. s. w. verfolgte Maurermeister und Stadtverordneten-Borsteher Günther aus Zeitz kehrte freiwillig, aus Paris zurück und lieferte sich auS.-Jn der Umgegend von Nordhausen und Wittenberg wur den durch Blitzschläge viele Brände ver ursacht, und mebrer? Personen getödtet.
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