Indiana Tribüne, Volume 9, Number 277, Indianapolis, Marion County, 26 June 1886 — Page 3

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Gloomymouth. Novelle von ZwR. R , n g a d e. tß den? riechisch enZoh. tsotakts. (Fortstdun und Schluk ) Zwei oder dreimal wechselte. sie den Weg, weil sie, wie sie sagte, sich ge täuscht, habe, und endlich behauptete sie, sie babe sich verirrt. Nun 'fing ich an zu weinen. Aber sie sagte, ich solle rühig sein, sobald wir Menschen begegne ten, würde sie nacy vem recylen 'vege fragen. Aber wir begegneten Niemand, denn sie hatte verlassene Pfade eingeschlagen. . Als es Nacht wurde, begann ich ?u schreien. Da sahen wir in der Ferne Licht, und die Frau sagte, ich solle nicht schreien, denn das Licht komme wahr scheinlich von unserem Hause. Als wir uns dem Lichte näherten, sahen wir, daß es von einer schmutzigen Wäldhutte ausging. " ' Still," sagte die Frau in rauhem Tone, ivage nicht, den Mund zu öffnen. Wir wissen nicht, was für Leute hier wohnen. Sie müssen dich für mein Kind halten, und morgen werde ich leicht unseren Weg erfragen." In der Hütte gab sie mir ein Stück Schwarzbrot, und legte mich auf eine Schütte Stroh. Ich .schlief bald ein, denn ich war von der langen Wände rung sehr ermüdet. Am Morgen weckte sie mich. - : ! Bettv," fagte sie, mich jetzt zum er stenmal ntit diesem Namen anredend, wache auf, meine Tochter,' wir müssen fort," und fügte leise hinzu: Ich habe den Weg erfahren." Wir brachen auf, aber wir gingen stundenlang auf mir unbekannten We gen weiter. Endlich weigerte ich mich, länger, zu gehen, ich ließ mich auf einen Baum stumpf fallen und begann zu schreien und nach meiner. Mutter zu rufen. Da er griff sie mich bei den Haaren und miß handelte mich, mit Schlägen und Fuß tritten, bis ich halbtodt zusammenbrach, Ich werde dich lehren, nch dtins? Mutter zu schreien", rief sie dabei. Du hast keine andere Mutter wie mich. Wenn du jemals den Mund aufthust, um m sagen, daß du eine andere Mutter hast, schneide ich dir hiermit die Zunge aus," dabei zog sie eine große' Scheere aus ihrem Busen. Bon jenem Augenblicke an flößte jenes Weib mir eine unüberwindliche Furcht ein. Diese Nacht brachten wir unter freie, Himmel zu. Am nächsten Morgen zsz sie mir meine Kleider aus und steckte , mich ; in ein schmutziges, zerrissenes Kleid, das sie aus der Hütte mitgenommen, ohnf nur zu sagen warum. ' ' ' Gegen Mittag begegneten wir auf ün serem Wege emem Herrn -zu Pferde. Sobald ich seiner ansichtig tvurde, schrse ich aus Leibeskräften : "Ich' will meine Mutter! Ich will meine. Mutter!" Die Frau wollte mich schlagen, aber der' Herr hielt an und fragte, warum ich weine.' Lieber Herr," sagte die Heuchlerin, die Kleine.'ist sehr eiaensinnig. Ich will sie zur Schule .bringen, und sie lärmt und sträubt sich dagegen." Nein, ich will meine Mutter, me.ine Mutter," schrie ich. 'Aber liebes Kind," sagte der Herr, geh doch zur Schule, und wenn du dein ÄBC. gelernt hast, kommst du wieder zu deiner Mutter zurück." - Mit diesen Wor ten gab er seinem Pferde die Sporen und ritt davon. Mit mir allein blieben, warf das unmenschliche Weid mich zu Boden, stemmte mir das Knie auf die Brust und zwang mich mit ihren eisernen Fäusten, den Mund zu öffnen. Dann zog sie ein entsetzliches Instrument aus ihrer Tasche. Ah) solche Streiche spielst du mir?" rief sie-wüthend... Ich; reiße dir die Zähne einzeln aus. Jedesmal, wenn du nach deiner Mutter schreist. 'kostet 'eS dich einen Zahn, und wenn du dann noch nicht gelernt hast zu schweigen, schneide ich dir-die Zuuge ab." Schon näherte sie die Zange meinem Munde, als ich vor Entsetzen ohnmächtig wurde.' Das rettete mich, denn das Weib fürchtete, ich könne sterben,-und dann wäre sie um den Bortheil gekom men, den sie, von mir zu ziehen hoffte. Nach mehreren Tagen erreichten wir Gloomymouth, dort stellte sie sich als Mary Clay und mich als ihre Tochter vor. Mein Muild war durch die Furcht verschlossen, ich wagte nicht, ihr zu wi dersprechen. Wir wurden von dr Direktion als Arbeiterinnen angenommen, und auf diese Weise verdiente sie täglich zwei anstatt eines Schilling?. Höre,".-sagte sie am rsten Abend, als wir allein waren, wenn es dir je einfallen sollte, zu sagen daß du nicht meine Tochter bist, stoße ich dir ein glühendes Eisen durch d:n Leib, und schneide dich, dann in zehn Stücke." Ich .wußte, daß dies keine leeren Dro hungen waren und hütete mich wohl zu irgend Jemand ein Wort laut werden zu lassen, außerdem auch ließ sie mich keinen Augenblick aus den Augen. Des Nachts. schlief ich mit ihr aus demselben Strphsacke und bei Tage arbeitete ich neben ihr in den Gruben. Während des ersten JahreS war eS meine Aufgabe, in einem feuchten Winkel unter der Erde zu sitzen,, wobin nie ein Tägesstrahldrculg, und jede Minute, das heißt sy oft die Handwagen kamen, eine Klappe zu öffnen, welche dazu dien' te, Luft elnzulassen. Das Tagwerk begann eine Stunde vor Sonnenaufgang und endete eine Stunde nach Sonnen Untergang, so daß ich während eines ganzen Jahres nicht einmal das Tages licht erblickt habe. Als ich das., sechste Jahr erreicht hatte, wurde ich für stark genug befunden, ei nen Handkarren zu ziehen.- Man bese stigte einen stiemen um die Mittue meines Leibes, und einen anderen 'um mei nen Kopf, und so zog ich 'einen mit Koh len beladenen Karren vierzehn Stunden des Tages durch .einen, Gang, der so niedrig war, daß ich nur auf Händev und Füßen kriechend hindurch konnte. Sie haben das Kind Bob Chob gese fceri. -Mein Loos war dasselbe wie das

seine, und ! noch schlimmer, .hsnn Per Gang, in welchem ich arbeitete, war weit niedriger, ich war schwächer wie er, und wenn ich halb todt vor Erschöpfung zusammenbrach, so schlug die Megäre, welche mich bewachte und stets rn memer Nähe war, unbarmherzig auf mich los, bis ich mich wieder aufraffte, aus Furcht, man könnte mich entlaffen. , 9. .Ein solches Leben habe ich drei Jahre m " Tir , it .r.".tl.

lang yler in loomymouiy gcjui;. , Entsetzlich !" rief Lord Barley, und was kann vle bewegen, wlever yteryer zurückzukommen? Ich sollte glauben, Sie mußten für immer Ihr Gesicht von diesem haffenswerthen Orte abgeivandt haben?" , . . Seit dem Tage von Emmas Besret ung," erwiderte. Lady Sersield, kommen wir jedesmal am Jahrestage derselben. Welches auch der Tovestag meines Mannes ist. bierher. - Emma steigt dann binab in die Gruben und überzeugt sich selbst von dem Zustande der dort unten arbeitenden Kinder. Sie zieht Erkundigungen über ihre Lage ein, und erlöst fünf der des Äiitleidens und der Hilfe würdigsten, für deren Erziehung und weiteres Fortkommen wir dann Sorge tragen.. Alles was Emma Ihnen von sich er ählt hat, war keine Schilderung einer ausilahmsweise traurigen Lage, auch dürfen Sie nicht, glauben, daß nur in dem hiesigen Bergwerke dergleichen Ber hältniffe obwalten.' Es ist das Schick sal Hunderter und Tausender von un glücklichen Kindern in allen Theilen des vereinigten Königreiches, W denen sich Bergwerke vorfinden. Kaum zum Leben erwacht, werden .sie -durch die bejammerilsiverthe Armuth ihrer Eltern in jene ungeheuren Gräber eingeschloffen, Du U..n lu.I4i. ftiit ta'tn VHrnf aaan UllCdl, IVHUjf iv W gvv) können, stoßen sie binein. den Tag der? fluchend, wo sie die unglücklichen in die Welt gesetzt. Andere wieder, deren Herz für jedes menschliche Gefühl verhärtet ist, thun es aus kalter Gewinnsucht und noch andere beben nicht vor einem Verbrechen zurück, wie ts gegen mejne flrme Entma verübt worden, mn putzen qus dem Schwliße jener schwache,; Geschöpfe zu ziehe, Ptt siechen ihrf Seelen und Körver dahin, gleich in , der Mosp ge knickten Blüthen, und sie sind todt noch ehe sie gestorben sind. Sie haben ja jenen Knaben gesehen, wegen seiner und noch vier anderer Kill der haben wir uns schon mit Mr. Feiner verständigt." , Lord Barley setzte seine- Reise nicht weiter fort, aber un nächsten Jahre, am Jahrestage der Rettung Emmas, wurden anstatt fünf, zehn Kinder aus den Kohlengruben v?)i fölinymouth hefrei't. Fünf, im Namen Lady Sersields und fünf im Namen von Lady ßlnma Barley. ' . . . (Ende.) Ladlj Beausord. Ein schichte aul dem englischen Leben 0 Johanna Zeilmann. (Fortstzuna.) Nächstens wirst Du wohl noch von mir verlangen, in den Höblen der Ar muth herumzukriechen, damit ich Deine hochsliegenden Pläne der Wchnungsver-beffei-ungen unterstütze," lachte sie spöt tisch. ' Nein, Marion, das verlange ich nicht von Dir, aber etwas Theilnahme, l. Ihr Frauen könnt und sollt nicht alle Octavie Hills (Octavie Hill hat sich sehr verdient um die Armenpflege gemacht, sie war eine der ersten Persönlichkeiten, welche die Frage der Wohnungs verbefferung in Anregung brachten) sein, aber einen kleinen Theil Eurer müßigen Zeit könnt Ihr dem allgemeinen Besten zuwenden und Euer -Steinchen zu dem großen von ihr gegründeten Bau beitra' gen." Nächstens sehe ich Dich die rothe Flagge schwingen und Dich auf die Bank der Nadicalen setzen." Schneidig und hämisch sagte sie t?, doch Lord Beauford blieb ruhig. Wie kannst Du nur immer alle Be griffe so verwechseln, Marion; Du weißt, lch bin-Tory und bleibe es Voraussichtlich; doch unser Verein kennt weder Unterschiede der politischen Meinung noch der Confesslön wir alle reichen uns durch ganz England die Hand, weil wir mit Grauen in die Tiefe des Elends hineingeschaut. Und .Ihr Frauen der hohen Stande, Ihr habt die Pflicht, uns Eure Hand zu leihen." Ich basse die emanzipirten Frau en." Du weißt, ich mißbillige es auch, lie be Marion, wenn sie auf polnische Gleich berechtigung dringen, sich um Dinge be kümmern, denen die Durchschnittsfrau, und selbst die hochbegabteste, weder kör Perlich noch geistig gewachsen ist. Aber sieh, wie viele Damen Deiner Lebensstellung ihren Männern stützend zur Seite stehen." '. . . : .Und ein dunkler Schatten gleitet über seine Sttrn. Vor ihm taucht das liebli che Antlitz seiner ersten Gemahlin auf ; sie, die verkörperte Barmherzigkeit. Doch auch Lady Beauford S Geduld ist längst erschöpft. 'Närrinnen sind es, ruft sie hastig, Frömmlerinnen, die sich das Himmelreich erwerben wollen, oder solche, denen Schönheit und Anmuth fehlt, und die sich darum geistig hervorthun, daß man von ihnen spreche ich kenne das! "; - .-; ' - . Nein, Duikist ihnen entschieden Unrecht," und dabei fällt sein Bllck auf das Buch in seiner Hand. Was, Germi nal?" 'ruft er erstckuntDu weißt doch ich liebe diese Lektüre nicht für Dich ! Ja, übte sie die Wirkung, die sie erzielen könnte, und: die der Verfaffcr gewiß fo absichtigt, lehrte sie Dich erkennen, wo der Krebsschaden in den niedersten Schichten sitzt, der wenn ihn das Mitleid nicht noch vorzeitig ausrottet, auch die Gesunden angreifen wird dann, aber nein' Frauen wie Du, 'Marion, Ihr saugt nur daö Gift aus diesen Bü chern ; sie erhitzen und verwirren Deine Phantasie. Nein, dieS Buch ist nicht für Dich!" ' . ; Halt, halt, was thust Du !" schreit Ladv Beauford sich vlötzlich aus ibrer

-n - ni , . siegend ? dem Buc f reifend. inner voMyoveijez, Hand. Doch schont Ackert und lodert yk Flamme-bell auf littr beleuchtet dg . krampfdaft' verzerrte ArrUitz der fchynsn Frau, aus deren Au?ge em Strahl des Hasses bricht. Aber- sie weiß sich zu k-zählnen und'schweigt. Lady Beauford hat nie durch den Austtruch ihrer Leidenschaft sich in der Gegenwart ihres Gemahls eine Blöße gegeben, nie hat er einen Blick in ihr Inneres gechan. Er hält sie für lau nenhaft; ibre Stvnmung wird gleich eine ' ' v r t n a veliere sei. uno nnnenv narrr er tn da Feuer, dessen Flamme den gelben Umschlag gierig beleckt. Einen Augenblick springen die großen, schwarzen Buchstaben, wie Kobolde, aus der rothen Lohe hervor; dann biegen und kräuseln sich die Blätter, und dünner Zunder wirbelt, von der auflodernden Gluth getragen, in der ußigen Scblot. . Sieh, Marion," lacht Lord Beau ford , gutmüthig, sich mit der feinen, weißen Hand den Bart streichelnd, ich habe nur kürzlich einen Blick hineingethan; ich wollte es. auch lesen, aber es ist nicbt für die Mutter meiner Kinder Passend". . Und er setzt sich wieder neben sie und ergreift mit Zärtlichkeit ihre Hand ; Lies gute Romane, liebe Marion, gehe ins Theater, ich begleite Dich ja so gern, wenn ich kann, suche Beranugungen, aber gieb diese Jagd nach Zerstreuungen niederer Art auf!"-' . Ich soll wohl daheiln sitzen und niich langweilen, während Du in Deine Meetings gehst und mit dem Magistrat die ser oder jener Stadt um die Bewilligung so und so vieler Schilling per siopf seil schest, Schöne Beschäftigung für einen Lord Beauford." Wie Du doch immer alles so unlo gisch auffassen willst, Marion," sagt er Mlt einen; leisen Auslug von Anmuth in der Stimme, wer spricht davon, daß Du Dich langweilen sollst? Aber noch vorgestern hat man Dich bei der Itelle Helene gesehen, die selbst einem Manne in der Welse, wie sie hier augenblicklich gegeben wird, tviderwärtig sein muß, während ich Dich im Lyceum wähnte und gla'ubtf,Du sähest HamZst.-Jch schipieg, um Dlr dje Beschämung per tlnwahrheit. ;u erspareij." "'-"'. ' öay 'Beauford erwidert fein Wort; ihre PfslenZsthne aber grqhen sich tses die Unterlippe, und das feine Messe? fällt in Stücken auf den Tepplch. Ihr Gemahl scheint auch dies nicht zu bemerken ; denn er ist an die Glasthür getreten und wischt Mst der Hand über die feuchtbeschlagenen Scheiben. Welch' ein Wetter, ich glaube nicht, daß Du heute Abend in das Theater sahxw kannst. Thue mir den Gefallen und blejbe pgheim. Wenn mögllch, bin ich um Mitterzlacht zurück' ' Und er küßt sie zum Abschied auf die Stirn : aß doch Cecil Dir ein wenig Gesellschaft leisten ; spiele eine Parthie Schach mit dem Jungen ; er hat mich wahrhaftig neulich zweimal geschla gen ohne Scherz, Marion." Und dann : Mache ihm hje Frhs nd lade ihn zu Tisch ; er fängt mit sei'nell. zwölf Jahren doch wirklich an, der Kinderstube zu entwachsen. Der fünf tig? ord Bsgnford soll in meiner Abwe senhett seiner schönen Äutiex gegenüber sitzen." Und er knöpft sich gelassen den ?!ock zu und nimmt die braunen Lederhandschuhe vom' Tische. , Ich will selbst hinaufgehen und ihm die Botschaft bringen." Schon legt Lord Beauford die Hand auf den Drucker der Thür, da schlagt die Uhr auf dem Kamin langsam fünf. Mit silbernem Klang vibrirt noch der letzte Ton, als ein Diener meldet : Der Wagen wartet, Mylord, der Kutscher bittet, daß Mylord nicht säume, der Zug gebt sofort ab." Lady Beauford erhebt sich nicht. Ein kaltes : auf Wiedersehen," und dann noch ein spöttisches: Biel Bergnügen." Darauf schellt sie : Bringen Sie die Lampen, James, und sagen Sie dem Kutscher, den Brougham zur Zeit fertig zu halten ; Miß Merton und ich fahren in das Lyceum. Wir Speisen zu Zweien, um halb sieben." Und einige Äinuten später ist sie ver tieft in Daudet's Sappho, und als die Uhr sechs schlägt, erschrickt sie, denn es ist die höchste Zeit, Toilette zu machen. Das Buch bleibt aufgeschlagen auf dem Tisch ; sie will ihrem despotischen Gatten doch endlich zeigen, daß sich die Freiheit ihresgleichen nicht in Feffeln schlagen läßt. Gleich darauf befindet sich Lady Beauford in ihrem eleganten Toilettenzimmer. Während Madeleine, die geschwatzige Jungfer, das goldig schimmernde Haar ihrer Gebieterin löst, daß es sie über die Lehne des Seffels herabwallend wie ein Mantel umhüllt, sinnt diese darüber nach, wie schade es doch sei, daß die Mode nur den Kindern gestattet,daS Haar aufgelöst zutragen. Aber plötzlich durchblitzt sie ein Gedanke. Ja, auf dem nächste Costümball wird sie als Guinevere, König Arthurs. Gemahlin, erscheinen, im. weißen, golddurchwirkten Gewände, mit schlichtem Diadem , und unlfloffen von den üppigen Wellen des. Haares. ' hd während Madeleine geschickt die Schleppe ihres granatfarbenen Sammet kleides ordnet und ihr die Kette mit dem funkelnden Diamantkreuz um den schnee igen Nacken legt, verwendet Lady Beau ford keinen Blick vom Spiegel. . Wie. lehr tvird man sie diesen Abend bewun dern ! Und warum, soll sie sich nicht be-, Wundern laffen : gilt eö ihr doch gleich,' wer ihxer Schönheit huldigt, Herr oder Dame, Kind oder Diener, nur soll ein jeder staunen und von ihrer Schönheit bezaubert sein! Mylady sieht heute wirklich aus, wie zwanzig," sagte Madeleine, in der einen Hand eine vols aufgeblühte Theerose, in der anderen die. goldene Nadel haltend, um sie im Haar der Gebieterin zu bese stigen. Nehmen Sie sich in Acht, Made, leine, 'daß sie nicht entblättert da ich dachte es mir- wie ungeschickt" Die Nosenblätter umflattern Mylady, die ungeduldig und erzürnt d&s Lükcben stainvft, denn vor Madeleine

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legt slö -ihren. LZesühlen lcinei: Zwang an.' ' ' Die Rose ist durch eine andere ersetzt, und jetzt steht die geschmeidige Jungfer voller Entzücken vor ihr im preist ihre jugendliche Schönheit, denn sie kennt ganz genau die Schwäche ihrer Herrin und weiß sie auszubeuten. Darauf öffnet Lady Beauford ein kleines Fach . ihres Toilettentisches und nimmt verschiedene Armbänder von getriebenem Silber heraus. Sie waren die einzigen, die sie als Mädchen beses-sen.

Da, Madeleine, ich trage sie doch nicht mehr." Schnell läßt diese die Gabe der Herrin in ihrer Tasche verschwinden ; es ist nicht gut, die Eifersucht der anderen Dienerinnen zu erregen. Und die Hand der gütigen Geberin mit glühenden Kttffen bedeckend, schwört sie ihr in der übertrie benen Weise der , Südfranzösinnen ewige Treue. Jetzt ist Lady Beauford allein; sie stellt die silbernen Armleuchter mit den brennenden Wachskerzen vor den hohen Spiegel. Als ob bezaubert von ihrem eigenen Anblick, so steht sie einige Minuten wie angewurzelt, ohne eine 'tiene zu verziehen, sich selbst anstarrend. Und dann wie durch plötzliche Eingebung biegt und windet sie die geschmeidige Gestatt, indem sie allerhand theatralische Stellungen annimmt. - . Sie denkt der Zeit vor ihrer Berlobung, als sie, dle arme verwaiste Ofsizierstochter, den Plan faßte, auf die Bühne zu gehen. Nicht dem Dränge eines angeborenen Talentes folgend, nicht aus Liebe zur Kunst nein, weil die Armuth ihr täglich, stünd lich einen tiefen Stachel in die Seele drückte, wenn sie sah, daß ihre reichen Freundinnen dieWünsche nach denAeußer llchkeiten des Leben? durch Gold besriedi gen konnten. Und Gold wollte Vkarion sich durch ihre außergewöhnliche Echön heiterringen. Und weiter denkt sie noch im Nachgesuhl der ihr soeben zugefügten Beleidiguna. Warumhabe ich mich an diesen Mann gekettet, der mich doch nicht zu würdigen weiß? Neun Jahre schleppe ich die Feseln dieser Ehe. Unsere Wege sind vev chiften. ; wir föynen. nicht lange zusamme.ngehen. Wäre ich Schauspielerin geworden, ich wäre jetzt frei, reich und berilhmt wie Mary Andersen, wie Mrs. LangtrY. Von ihnen spricht die ganze Welt, und kann sich eine der Beiden mit miran Schönheit messen ?" Und näher zieht es sie an den Spiegel. Madeleine ist doch wirklich eine Künstle riq : ma sieht sein Faltchen. Wie berauscht von ihrem eigenen Vil de, so starrt sie in das Glqs. Sie kann nicht tviderstehen ihre Lippen nähern sich dM zauberhaft schönen Antlitz,' sie' W den, eigenen .rothen Mund ha, wie kalt ' wie eisig kalt wer war das ? ich ? ' Sie erschauert und taumelt zurück,' als plötzlich, .hell leuchtend die schöne, in Roth gehüllte Gestalt, die soeben wie hinter einem Nebelflor versunken schien, ihr wieder entgegenstrghst, Himmes, waT habe ,cy gethan,".. lacht sie, wenn mich jemand gesebcn bätte." , - Marton, wo hist . Du Marion, wo hist Dn V kreischte jetzt eine Stimme dicht neben ihr. Der Papagei im Messingkäsig ist durch ihr Lachen erwacht. Schweig !" , ruft Lady Beauford zornig. Ha, ha, ha ! lacht der Papagei und wiegt sich in seinem Ring. Marion, wo bist Du r Eine entsetzliche Angst befällt sie, die eigene Mutter hat den Papagei ja die Worte gelehrt, und ihr ist, als hätte die Äutter selbst sie gesehen. Schnell wirft sie eine Decke über das noch immer schreiende Thier und verläßt sch leu nigst, sich verwirrt umschauend, das Gemach. Da erdröhnt die Glocke, zum Zeichen, daß die Mahlzeit aufgetragen ist. Und gleich darauf sitzen Lady Beauford und ihre Gesellschafterin im großen Speisesaal. Das Silbergeschirr und die geschliffenen Krystallkaraffen voll goldenen und rubinrothen 'Weines funieln und sprühen ; die Blumen in den bohen Kelchgläsern duften, die Wachskerzen auf den schweren Kandelabern brennen feierlich. Und mit ernsten, düsteren Blik ken schauen die Ahnen Lord Beauford's von der eichengetäferten Wand auf die Scene. ' ; Miß Merton, die jugendliche, aber unschöne Gesellschafterin' trägt eine Wolke der Sorge auf . der Stirn, denn Lydia hat ihr soeben die Erkältung der Kinder und die Abreise des Herrn mitgetheilt. Auch sie fürchtet sich vor dem Unnluth' der launenhaften Frau, den diese Nachricht sich er erregen ivird. Nach dem Deffcrt werde ich ihr die'Mittheilung machen, denkt Mi& Merton, eS wäre doch , schade, ihre, gute Stimmung zu ver derben.. - ' . . . sffnrtltbuno kolat.) '--srx J r-i' -ZZ- i' l. , -.i Vollst ändig gefahrlos. t OanglerS Gasolin Oefen, ; wit den allerrieue ginr'chtungen und ' Lerdksserungenbki . ' I O iVfPs A. N txixa 0 JP JT. iSlchritn.k.e neutflkr Conftruklion. , Bltch, arbit,n titt krt nxrbcn rrompt und billig besorgt, ' . 5. ll9.Ost Washinstga Sttaße. . otixgtia winjsnj, . . ' . Vekchkubefiatter, 29 N. Eaft Sir.

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rustj E aCLTcv;, : Ciscubahn-Zcit-TaöcLc. Unkunst und Abgang der EtsenbahnzSze in JndlanapollS.an und naH Sonn tag, den 3. Januar 1850. Zessersondtlle, Ncisou und SkdleoopoM Kstniadu. Abgang: tt r tlg... 4.1s Brn l I abee .. 8.15 Cot' 3b ab ntl 4.(0 i benbi x tag. 6. Sn l Ankunft: ZbLUadaU. 9.1515a Zd5dtkSrtag1.lS V ?5r. 43 R eis gaua lo.o f.a Vandalia Lme. Nail r,ai .... Tag 9p, p 13.0Q ,,,eHaut,ke. IM aeiftc r 11X0 chv,zg 3 45C Ratl stnbKc(...mat)Ca Tat Srxreß. ... 4 40 5r?rß .10 Qa Wiflern 3RaU...i0(0 5Jm Schnellzug 3 3iKn G.lveland, Tolnmdns, Cinttnnan und Jndta napou, isknvayn (vee rlne.) g.. 4.0015 nderso ...10.10 B i et 8 cg tag 6.o c c an a ffg .u.3i r ndrso k... 1.5g JckStkI V St) 'S et8Ci.lU.2iR ton 45 CI Cg.10.US RBB 7.10 3 sden i3.5ü vrightwood Dtdifiou, C. C.C.und 3. gang täglich. 1.1 OB. täglich. 1.10 Cm JOlSBa .11 SS R 15 R 4 AR tlgltch. 4.10 R iu.iu wsn iis l.ÜO glich. 3..'0 L40V täglich. Idi Km I Uglich.lll.ttRa Clcrinnari, Zndianapoli, Ct. 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