Indiana Tribüne, Volume 9, Number 277, Indianapolis, Marion County, 26 June 1886 — Page 2
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Zndiana Tribune. Erscheint Fä g sich und rUtlgUchi .XrtJttnt- kostet durch den Matt 17 Cintl per SBocht, btt eonat08l.Xril4iCtl ff t oche. Btk zusammen U Cents. P, PoK ,g,scht U eoralozalln 1 3r. Office: 120 O. CJat&IanbQr Indianapolis, Ind., 26. Juni 1336. In osfieiöser Beleuchtung. Die soeben aus Deutschland eingetrof fentn Blätter lagen keinen Zweifel mehr daran-aufkommen,' dab die Einsetzung einer Regentschaft in Baiern zur unabünderlichen Nothwendigkeit geworden war. Selbst am kaiserlichen Hofe in Berlin sah man ein, daß eS nicht länger angehe, den national gesinnten König auf dem Throne zu halten und dem cle rikalen Prinzen Luitpold.die Regentschaft zu verwehren. Eine dirette Einmischung deS Reiches fand nicht statt, Wohl aber gab der Reichskanzler sein Gutachten ab, wie sich aus folgender halbamtlicher Mittbeilung ergiebt, die der Köln. Zeit." am 9. Juni aus Berlin zuging : Ein Theil der ultramontanen Presse bat es an Verdächtigung der Reichsregierung und Preußens, von Anfang an nicht fehlen lassen, als ob von hier aus Einflüsse irgend welcher Art in die b airische Aegierungssphare versucht worden seien. Das grade Gegentheil ist die Wahrheit. Mit der größten Aengstlichkeit ist alles und jedes vermieden worden, was auch nur den Schein einer Betheiligung an der Lösung von Schwierigkeiten erwecken konnte, welche zunächst ausschließlich auf dem Boden des bairischen LandverfassungsrechtS' und der darin bestimmten Factoren gesucht" werden muß. Abge sehen von dem schon allein entscheidenden rechtlichen Gesichtspunkte braucht man sich nur gewisser Ereignisse und Vorgänge iir und seit. 1870, sowohl erhebender als bedauerlicher Natur, zu erinnern, um es selbstverständlich zu finden, daß Kaiser und Neichsregierung in der schwebenden schmerzlichen Angelegenheit die allergrößteZurückhaltung beobachtet haben. Das unkeschränkte Vertrauen, welches ;fc .jugendliche Monarch von Anfang an dem Fürsten Bismarck entgegengebracht und auch noch in seinen vrdüstetten Jahren bewahrt hat, wurde vm dem Reichskanzler durch daS innigste persönliche Jnteresie eines ergebenen älteren Freundes elwidert, und bis zuletzt hat der Reichskanzler um das Geschick des deutschgesinnten Hauptes des Hauses Wittelsbach alle Sorge getragen, es an ernstwohlwollenden, allerdings erbetenen Rathschlägen nicht fehlen lassen und schließlich ebenso wie die langjährigen amtlichen Berather des Monar chen . der schmerzlichen Ueberzeugung Raum geben müssen, daß das Interesse des Königs selber und des Landes das von der Verfassung vorgeschriebene Einschreiten fordere." 'Nachdem nun die Abseung erfolgt warentstanden bekanntlich ichlimmeGe rüchte, als ob es sich um eine Verschwörung der Ultramontanen und der Hof Partei gegin Ludwig handelte. Diesem abenteuerlichen Märchen trat die Reichsregierung am 10. Juni ebenfalls in der Köln. Ztg." sehr energisch entgegen, und zugleich machte sie Enthüllungen, von denen das Kabel kein Wort mitgetheilt hat. Hier ist ihre Darstellung : In der bairischen Regentschaftfrage kann nunmehr auch auf feststehende Momente hingewiesen werden, welche lo lange der eZsentllchkett entzogen werden mußten, als noch irgend' eine Hoff' nung bestand, einen weniger peinlichen Ausweg als den Nachweis der Reglerungsunfähigkeit zu beschreiten. Dazu gehört der traurige Umstand, daß i m Namen eines deutschen Fürst e n wir zweifeln nicht, ohne dessen bewußte Zustimmung Versuche gemacht worden sind, mit französischem Gelde denVerleg e nheiten der bairischen Eabinet s ca sse abzu helfen.' Wenn jetzt Zeitungsstim men wissen wollen, daß eS sich dabei um Geldmittel eines französischen Kronprätendenten (des Grafen von Paris T) gehandelt habe, so schweigen darüber die uns zu Gebote stehenden authentischn Quellen. Möglicherweise haben die unsauberen Unterhändler bei dem versuch ten Geschäft dergleichen behauptet. Es ist überflüssig, auf die politische Tragweite solcher Machenschaften hinzu weisen und zu betonen, mit welchen Empfindungen die verantwortlichen Vertreter der bairischen Politik von diesen selbstverständlich hinter ihrem Rücken und durch mehr als zweifelhaste Persön lichkeiten ins Werk gesetzten Anzettelung gen Kenntniß nehmen. Weniger Gewicht braucht man darauf iu leaen. ob gleich auch dieses Vorgehen das Ansehen der Per on und der Wurde, welche daber beteiligt waren, nicht eben zu steigern geeignet war, daß bei verschiedenen an dern, auch außerdeutschen Höfen Leih versuche zur Schaldenbttabluna gemacht worden sind. Die Empsindungslosigkei.'' gegen das Bed.'nklrche eines solchen Ab hangigkeitsverhältniffes wird auch schon auf Rechnung eines geistigen Zustandes geneur weroen munen, welcher iey! ur n ii i w n- m w w w t ' w r: .x. i v. iri. . cr .ix. i-rt , tuiivuiy Httuuiucn ;utiic viCjiii del übrigens aus den traurigen Verhält nisien deS königlichen Haushalts, traurig sowohl nach seiner materiellen Lage als nach der persönlichen Umgebung des Fürsten, den Mrtth gewonnen hattesich zur Abstellung der dortigen Geldverlegenheiten zu empfehlen, mag das eine Beispiel beweisen, daß ein zur Zeit noch . in einer preußischen Strafanstalt befind mr.' , 'ti cr , iicöcr, reHlSlrasllg verurroeurer Berru ger sich erboten hckr, für den königlichen Schuldner - die nothigen vlilltonen der ' beizuschaffen. Natürlich tritt all dieses vor dem niederdrückenden bedanken zu rück, daß das alte Elend fran "zösrscher Geldunterstützung in Deutschland seine Auferstehung feiern konnte. Wir wiederholen unsere Ueber ugung, .daß der Schmutz dieser Ver suche über die Bedientenstube nicht hin ausgeht, aber es war schon schlimm ge nua, daß die Vertretung der Angelegen
- ' V aegenüber in den Handen von Lakaien iifid St allbed i en siet c n lag.' ES ist im Interesse der deut schen Monarchie, daß durch diö'in Bakern jetzt nothwendig geworden: Entscheidung auch solchen Zuständen ein Ende bereitet wird. Sehr bedauerlich ist es, daß die dem König Ludwig außerordentlich ergebene Bergbevölkerung, die seit Jahren allein den Vorzug besaß, mit dem König in persönlichen Verkehr zu kommen, sich gegen die Aenderung in der Regentschaft hat a u f r e g e n lassen und daß m i l itärische Mahnahren nötbig wurden, um diese Bevölkerung vor Thorhei ten zu warnen oder doch etwa versuchte Ausschreitungen in den Anfängen zu im terdrücken. Das Unvermeidliche ist voll zogen worden, und ' im Nuen Baie'rns wie des Reichs ist nur noch der eme Wunsch am Platz, daß dem Prinzen Luitpold, dem für . sem Pflichtgefühl der Dank des deutschen Reiches gebührt, eine 'lange und ruhige Regentschaft vergönnt sem möge. Man ersteht hieraus, daß die Krisis ihren Höhepunkt .erreicht hatte. 2)U Lakaien und Bedienten, welche die Rath r j i ' . . ' ...'.' . i geoer ves' verrualen onrgs waren, ue tzen sich mit französischen und anderen Unterhändlern ein und bedrohten die Ehre, wenn auch nicht gerade die Sicher heit des Reiches. Da nun. der Regent das Ministerium Lutz beibehalten muß. die Reichsfeinde" rn Baiern also vor läusig nicht an s Ruder kommen können. so gab schließlich auch Bismarck seine Zustimmung zur Absetzung des Königs. Damit sind dle einfältigen Verschwörungsgeschichten vollständig widerlegt. Daß übrigens der König schon seit . langer Zeit nicht einfach excentrisch. sondern vollkommen unzurechnungsfähig 'war, geht aus den Anekdoten" hervor. die kurz vor seiner Absetzung m zuverlässigen deutschen Blattern berichtet wur den. Die Voss. RtiL'f. z. 33., die sicher nicht klerikal ist, berichtet folgende Mitlyeuungen: .. Man bat einen Zettel des Königs an den Minister Freiherrn v. Feilitzsch in Händen, worin Letzterer .aufgefordert wnd, sofort 20 Millionen Mark zu beschaffen, aber ohne die gewöhnlichen Ausflüchte" ; sollte er (Feilitzsch) eS für nöthig halten, andere Minister zu wäh len, so solle er es ganz unbeschrankt thun. Weiter: Dem König begegnet ein Gendarm, der ihm gefallt, so daß er in aufs Schloß lädt. Der Gendarm fragt pflichtgemöß bei seinem Vorgesetzten an, der ibm räth, der Weisung zu folgen. Der König empfängt den Gendarm, zieht ihn zur königlichen Tafel und beschenkt ihn am Schluß mit einem Harmonium im Werthe von 1500 Mark. Ein an deres Mal feierte der Ehevauxleger, ein gemeiner Soldat, der jetzt General vollmacht vom Könige hat, seinen Geburtstaa. Der König legt ihm zu Ehren die Uniform seines Chevauxelegerre giments an. Auch der Ehevauxleger wird zur königlichen Tafel gezogen. Während des Essens hält der König eine längere, die Verdienste de Geburtstags kindes feiernde Rede und überreicht demselben ein Bouquet. Ein jun ger B e z i rk s a m t s a ss e ss o r er hält eine Vorladung vom Kö Nig. zt wird von oem damals Generalvollmacht besitzenden Friseur deS Königs empfangen und nicht etwa auf seine Bereitwilligkeit, in das könig liche Kabinetssekretariat einzutreten, ge prüft Herrn v. Schneider war auf ei nem Zettel mitgetheilt worden, daß er die königliche Gnade nicht mehr habe". weil die Verhandlungen m der Kammer gescheitert waren sondern es wird ihm einfach der Auftrag geaeben, ein. neues Ministerium zu bilden. Es blieb ihm natürlich nichts. Anderes übrig, als sich kopfschüttelnd zu empfehlen .. Alles dies ist amtlich fistgestellt. Nun noch ein Vorfall aus etwas weiter zurückliegender Vergangenheit. Der König hatte eine iener nächtlichen, die Schauspieler äußerst anstrengenden Separatvorstellungen im Theater zu München gesehen, als er sich durch den bedienenden Chevauxleger die sofortige Wiederholung derselben Vorstellung befahl. Em Hoffchauspleler, welcher jetzt aus dem Verbände des Thea ters scheidet, glaubte sich dazu nicht im Stande und ließ in den respektvollsten Aeußerungen um Entschuldigung bitten. Roch emmal versuchte es der Konig, aber der Schauspieler gab nicht nach. Der König gerieth darob so iH Zorn, daß der diese Kunde überbringende Chevauxleger sichtbare Spuren der Züchtigung Mit ei' nem Wassergefäß davontrug." Kalakaua in Nöthen. Dem Congrcß in Washington liegt ge genwärtig u. A. der Antrag vor, den Vertrag zwischen btn Ver. Staaten' und den Sandwichinseln in Bezug auf die freie Einfuhr von Zucker und Reis aufzuHeben. Dieser Vertrag ist für die Zucker und Reispflanzer auf den Sand' wichmseln von unschätzbarem Werth, da er rynen einen zollfreien Marll ,n ven : r ' ne ' cm . i I Ver. Staaten sichert. Es wird allge- . A aÜamVam VtA Vi X 1m m Jm uic ii jupnvn , vp v'v",u,xn Zucker und Reiskönige auf diese Weise jedes Jahr mindestens 54,000,000 an Zöllen ersparen, während kein anderes Land der Welt sich des Vorzuges erfrcut. Zucker oder ReiS zollfrei m die Ver. Staaten einführen zu dürfen. Es ist unter diesen Umständen leicht begreiflich, daß die Pflanzer, denen jetzt die Gefahr droht, daß sie nach Aushebung . deS gegenwärtigen Vertrages kein so günstiges Absatzfeld mehr in den Ver. Staaten ha ben werden, alle Mrtrn versuchen, um denFortbestand diesesVertrageS zu sichern. und jetzt jino sie auf den alten Kniff verfallen, durch die Zeitungen bekannt ma chen u lassen, daß ein europäisches Syndlcat" dem Könige Kalakaua sein Reich für 810,000,000 abkaufen und da mit. dem Einfluß der Ver. Staaten auf den Sandwich Inseln ein Ende bereiter wolle.. ES wurde bereits tu wiederholten Ma len darauf hingewiesen, daß diese Dro hung gegenstandslos ist. . Es ist nur eine kleine Clique reicher Geldbrozzen in San Francisco, die unter den jetzigen Ver Hältnissen aus dem Vertrage mit den Sandwich-Jnseln einen riesigen Vortheil r t L. st m .,w 5 ucox ; vie iseiammlmajie der Bürger der Ver. Staaten leidet darunter nur Scka - '
vkttsn NZA tzstlchen Mksten intanM scher und auSländischkr Zudringlichkeit
d?n. Der. Gesani!N.twerch unserer illus fuhr 'nach den Sandwich-Jnseln beträgt nicht einmal so viel, wie der Betrag des Zolls für Zucker uni Reis, den die Ver. Staatenden Sandwich-Jnsulanern schen ken. Außerdem sind die Sandwich Inseln mit ihrem Reis und Zucker naturemaß auf den Absatzmarkt in Califorrnen und Oregon angewiesen, da die Trans portkosten nach Europa oder der Ostküste der Ver. Staaten mindestens drei Mal so viel betragen würden, als die Transportkosten nach San Francisco. Es ist eine alte, jetzt wieder aufgewärmte Geschichte, daß König Kalakaua
eine Anleihe von L,000,00 bis Llv,000,000 erheben will, angeblich, um den Hafen von Honolulu mit Festungswerken zu versehen. Sein Ministerium be- j steht zwar aus willfähigen Creaturen,' die jederzeit bereit sind, ihm .bei dem Anlegen eines kolossalen Pumpes u bel-' sen, aber es ist nur daS eine Ueole bei der Geschichte, däß die hawaiische Reaierung" nicht im Stande ist, auch nur für ein Drittel einer Schuld von L 10,000,000 genügende Sicherheit zu bieten. Die ?(egierungsländereien' sind sämmtlich entweder schon verkauft! oder auf Jahre hinaus verpachtet, und obgleich der König eine Civilliste" ' bezieht, ie derjenigen des Präsidenten der Ver. Staaten gleicht, so hat er doch Schulden wie ein Major. Die Geschichre mit dem 'Verkaufe der Inseln an ein europäisches Syndikat ist demnach .der reine Blödsinn, nur darauf berechnet, die Eifersucht der Ver. Staa ten zu erregen, damit sie. lieber ihre Zolleinkünfte opfern, als fremde Leute" auf den Sandwichinseln Wirthschaften seh en. Die Ver. Staaten sind groß genug, um ohne die scrophulösen und sywilitischen Bewohner jener Inselgruppe fertig wer den zu können. ' . ffctteS Beutestück. Ein Reich, daS im Einstürzen begrif sen ist("Un empire qui croule") ist der Titel eineS soeben in Paris erschienenen pikanten Bändchens von Ludovic de Campou. Es ist ein mohamedanischeS Reich gemeint, schreibt darüber ein Correspondent der Köln. Zeit.", doch nicht die im Abbruch stehende Pforte und nicht Egypten mit der fabelhaft schnell verkommenen Dynastie des Albanesen Mehemed Ali ; es ist nicht die Regentschaft Tunis, die von den Franzosen abgebro chen ist ; es ist daS Kaiserthum Marokko unserer Zeit. Wenn diese Reise-Ein drücke zuverlässig sind, und wir zweifeln nicht daran, denn sie stimmen vollkom men- mit früheren Berichten und zumal mit den verschämten Vorkehrungen der Franzosen überein, diese fette Erbschaft einzustreichen, so steht die europäische Diplomatiewährend sie sich um den tod ten Mann abmüht, bereits mit einem Fuße in der marokkanischen Frage. Tri pclis kann den Franzosen als Anhängsel zu Tunis kaum entgehen; aber das ganze Kaiserthum Marokko einverleiben, diese fruchtbaren Thäler, diese herrlichen Häfen : was würden die Spanier, denen sie vor der Thür liegen, was die Briten, die mit Eifersucht diesen Schatz überwacht haben, was die Italiener dazu sagen? Von den Deutschen reden wir nicht ; ihre Staatsmänner wissen, was es bedeuten würde, wenn Frankreich einen solchen Machtzuwachs an Kriegsvolk und Geldquellen erhielte. Denn Marokko hat durch Weltlage und Naturanlage eine große Zukunft, es ist entwicklungsfähiger als irgend ein anderes afrikanisches Besitzthum, sobald es in die rechten Hände kommt. Gegen wärtig freilich ist es nichts als Brachland, als Trümmerstätte einer abgestorbenen Civilisation, einer verkommenen Bevölkerung, einer verdummten und entnervten Dynastie, kurz, eines Verfalles, gegen den die P?5rte noch eine Muster anstalt ist. Es ist aus mit den mobame' dänischen Staaten, und Zeit, daß sie verschwinden ; das ist die große, traurige Lehre des 19. Jahrhunderts. Sie gehen zu Grunde nicht aus Mangel an alter kriegerischer Energie, sondern an der Diplomatie und den völkswirthschaftlichen Fragen, die jetzt die Staaten beherrschen, welche in's Gewicht fallen. In einem solchen Fortschrittsdrange aller Arier diesseits und jenseits 'des Oceans, in einer Zeit, wo selbst die Blume der Mitte neue Sprossen treibt und das Reich des Sonnenaufgangs sich mit Hast und fast ohne Rast auf die Bildung und Einrichtung deS Abendlandes stürzt, ist kein Raum mehr für gekrönte Nichtsthuer und Haremsinsassen. Der Kaiser von Marokko, Scheriff kuley Hassan, zeigte, als er 1873 auf den Thron kam. Ausnahmegelüste : er fragte nach dem und jenem ; das gefiel seinem Hofe (Machszan) nicht, und der Großvezir Si Mussa hatte ein Einsehen : e: schickte einen Kenner mit den nöthigen Piastern nach Stambul und dieser kehrte mit einigen der schönsten Georgierinnen zurück-; seitdem sitzt der Scheriff in seinem Harem und das Land ist ihm nur noch, die Nährmutter' für . Weiber und Beamte. Als Sl Muss, starb, übernahm das Amt deS Hausmeiers Si Mehemed Ben Labri Jamai mit dem ' r. , Sobne. desselben. Ben Abmed Ben Muffa, die sich in'Ehre, Würde und Ausdeute theilen und dafür sorgen, daß Marokko abgeschlossen, unbekannt und 'gedrückt, daß das Volk dumm und arm bleibt, denn so ist es leichter zu lenken. Und der Boden ist erschöpft wie der Geist jenes Volkes, dessen Ahnen die hohen Eultursitze in Eordova und Sevilla er richtet und die .Alhambra erbaut hatten. Der Scheriff ist der beste Kuskussa-Koch im Reiche, , hält sich für den ersten Sultan der Gläubigen, aber alle acht Jahre' durchschnittlich rafft eine Hun gersnoth die Bevölkerungen hin, die , ' . r p. fr i , r r . sruchlvaruen isegenoen liegen unvevaur, weil der Zehntdruck zu schwer, die Ver waltung zu räuberisch ist. Ein Kram mes (Bauers klagte unserem Gewäbrömanne : Die Heuschrecken kommen hin und wieder, die Düne oft, die PaschaS immer ! Und Marokko könnte daS beste Wein- und Maisland der Welt sein, wenn es nicht eine mittelalterliche Ruine wäre, sondern ein Staat mit einer Ver waltung auch nur wie die englische Verwaltung in Vorderindien. Der Sultan hat Recht über unmittelbares und .Mittel bares Einkommen, hat den Zehnten von Allem, was da wachst, auch von den Her i t . m n ' . w ! den, das Tabakmonopol, Anspruch auf, elme. Geldgelchenke.der-. . Qiäfcta
und vrtiaMten; aver was m seme Namen vom Machszan genommen wird' ist unberechenbar. Für Flußregulirungen, Hafenbauten, Brücken und Wege bleibt Un .Geld übrig : der Großvezir ist ein Schlund und seine Beamten ein Abgrund in allen Provinzen ; nur die Kabylenstämme ersreuen sich des Wohlstandes, denn sie schießen, wenn die Paschas kommen, und sind fast unabhängig, und die Juden, etwa 12,000 im Lande, sind reich. Das ist das Ende von Staaten, die nach religiösen Satzungen regiert wer-
den, deren Herrscher ihre Rechte auf die Yfi4f rttmr trnrtf t 5 n r rtrnfii MirnVfi. w Mty.v n m vviii tvpvi yj v v - ten begründen. Dies einige Lesefrüchte über das baufällige Reich. Ludovic de Campou, der weniger eine Reisebeschrei bung 'alö eine Charakteristik beabsichtig te, fragt : Wird Europa noch immer ru hig zuZehen, wird es nicht zunächst' da rauf dringen, daß seine Vertreter, die jetzt abseiis in Tanger sitzen, in der Re sidenz des Scheriff residiren und Ein fluß ; bei dem Herrscher gewinnen,' um ihn und das Land der Räuberbande zu entzuhen, deren Haupt, der Großvezir ist? Helfen wird es zwar nicht viel, höchste : Zeit ist es aber, daß Marokko Europa geöffnet, die Diplomatie in un mittelbare Beziehungen zum Sultan ge bracht und das Nöthigste gethan wird, um den Landbau, den Handel und Wan del zu schützen 'und dem Volke wieder Muth zu machen, sich seiner Arbeit zu freuen. Denn die übrigen europäischen Cabinette haben ja doch nicht die Eile, welche daS französische wiederholt verrawn hat, Marokko zu Falle zu bringen und sich zum Herrn eines Machtzuwach seS zu machen, der nicht hoch genug anzuschlagen ist und von den übrigen Cabincttcn bis ietzt augenscheinlich unter schätzt wird. Vom Inland e. In verschiedenen Gegenden CalisornienS hat der Hrerwurm großen Schaden angerichtete Die Stadt Oakland in Californien nennt sich das californische Athen. Sie hat im Verhältniß zu ihrer Einwohnerzahl mehr Erziehungsinstitute, als irgend eine andere Stadt der Erde. Boston, die amerikanische Stadt der höheren Intelligenz, hat an einem Tage nicht weniger als fünf Selbstmorde und Selbstmordversuche, mit einem Morde obendrein, zu verzeichnen gehabt., An der Küste. von Connecti cut ist der Anbau von Badeschwämmen die neueste Industrie geworden. Junge, aus den Gewäffern von Florida geholte Schwämme 'gedeihen in Long Island Sund ganz vortrefflich. ' Dem neuen Cardinal Ta schereau wurde von den Bürgern Quebecs eine mit Tausenden von Unterschriften bedeckte Glückwunsch-Adreffe überreicht: Fast noch besser war eine Börse, die ein Geschenk von 55,574 für . den Cardinal enthielt. AusMinnesotawerdenheftige Gcwitterstürme gemeldet. Beträcht licher Schaden an' Gebäuden u. s. w. wurde in Barnesville und Deer Creek angerichtet. An letzterem Orte wurde ein Clerk Namens George Moody vom Blitz, erschlagen. Frank Noseman von. Minneapolis, Minn., verirrte sich kürzlich in den Wäldern seines Heimatsstaates und lebte zehn Tage lang von Fröschen und von Beeren, ehe er von- anderen Menschen aufgefunden und wieder auf den richtigen Weg" gebracht wurde. Die Familien der verurtheilten Kohlengräber in Pennsylvanien leiden bittere Noth. ' Viele leben in der That nur von der Mildherzigkeit Anderer. Die Verurtheilung der Familienväter erfolgte wegen Theilnahme an den Aufruhrscenen während der Strike bewegung. Vor nicht langer Zeit wurde Frau Jennie Wilburn in Jdaville,Jnd., von einer Klapperschlange gebissen. Es zeigten sich anfänglich keine gefährlichen Symptome, doch ist die Frau jetzt dem giftigen Schlangenbisse erlegen, nachdem sie einem gesunden Kinde das Leben geschenkt hatte. Die Heils armee hat in St. Johns, Michigan, einen schweren Stand. Zedesmäl, wenn sich ihre Soldaten" männlichen und weiblichen Geschlechts zusammenthun, um in feierlichem Akar jche singend und betend durch die Straßen der Stadt zu ziehen, kommt die Polizei und steckt sie insgesammt ins Loch. ' In Jersey City hatte neu lich der Arbeiter Patrick H. Cogan in der Nacht Streit mit seiner Frau. Zu erst prügelte er ,sie durch und warf sie' dann zum Fenster hinaus ; sie siel mit dem Kopfe aufs Straßenpflaster und wurde iiv sterbendem Zustande in's. Hospital gebracht. Der Unhold wurde verhaftet. Die Bundesregierung besitzt gegenwärtig in der Stadt New Jork Grundeigenthum, welches heutzutage einen Werth von mindestens 815,000,000 repräsentirt, obgleich dasselbe für einen viel niedrigeren Preis von ihr erworden wurde. Zur Zeit ihrer Gründung besaß sie keinen Fußbreit Land in der Star City". Mit seinem Motor sibeint Keeley' ganz Philadelphia die- Motor Manie beigebracht zu haben, denn eine dortige deutsche Zeitung führt in dem Programm des 'Sacred" Concertes, welches am letzten Sonntag im dortigen Fairmount Park gegeben wurde, auch eine Nummer an, welche den Titel Stabat Motor" führt. In Philadelptia wird gegenwärtig die größte Schiffsladung von spanischem Roheisen, die je nach den Ver. Staaten gebracht wurde, abgeladen. Sie kommt aus Bilboa.und. hat ein Gewicht von 30,000 Tonnen. Das Eisen soll hauptsächlich 'Zu Eisenbahnschienen ver wendet und in den verschiedenen Beffe mer'Stahlfabriken von Pennsylvanien, zumeist . jedoch in Pittsburg, zu Stahl umgearbeitet werden. ' . Jn Brooklyn wurde der Barbier Peter Jäger geboycottet", weil er nur fünf Cents für Nasiren berechnete. Jäger ließ sich aber nicht irre machen. Für die Samstage hat er ein Musikcorps engagirt, das vor seiner Barbierstube svielt, um Kunden berbeizuneben. Wer
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jiiyn. iKiüj zahl, bekommt im UjU Bier drein, und Jägers . Verfahren bezahlt sich, denn seine erschönerungsanstalt" ist stets überfüllt. Beider neulichen SpecialWahl eines Friedensrichters in Milwau kee mußten die Wahlrichter und Clerks von Morgens bis Abends ohne Unter brechung Stimmen entgegennehmen, und baben daher elsstündige Arbeitszeit vor sich gehabt. Sie behaupten nun, als städtische Angestellte unter das Achtstun. den-Gesetz zu kommen, und haben ihre 3!echnungn beim städtischen Clerk eingereicht, in denen sie für die Zeit, in welcher sie nach 4 Uhr Nachmittags als Wahlrichter fungirten, anderthalbfachen Preis berechneten. Der erste Sheriff von St. Croix in Wisconsin war Nathaniel Law rence, der dort im Jahre 1840 zu diesem Amte gewählt wurde. Er diente nur einen Termin aus. Das erste Mal, als ihm der Austrag zu Theil wurde, einem Bürger im Coünty eine gerichtliche Vor ladung zu überreichen, entledigte er sich seiner Pflicht mit folgenden Worten: Im Namen des unsterblichen Gottes, des Countys St.- Croix und der Regierung der Ver. Staaten fordere ich Sie auf, sich zu ergeben." Der erschreckte Bürger leistete der Aufforderung sofort Folge. Ein eiaenartiaer Reaen schauer siel neulich in Sacramento, Cal. vom Himmel. Die Sterne leuchteten hell und klar und eine scharfe Brise wehte vom Süden her. Da sielen plötz lich schwere große Regentropfen ungefähr eine Minute lang in dichtemStrom, worauf der Regenfall wieder aufhörte. Die Leute, welche noch nicht zu Bette gegangen waren, begaben sich auf die Straße, um nachzusehen, aus welcher Richtung der Regen gekommen sei, man konnte jedoch am ganzen Himmelauch nicht eine Spur von Wolken entdecken. Ein Student auf ber Uni versität von Michigan veröffentlicht sei genden Brief, welchen er von einem Apotheker in Kansts erhielt, als er sich bei diesem um eine Provisorstelle bewarb : Werther Herr ! . Ihren Brief erhalten. Als Antwort will ich Ihnen unser Geschäft kurz beschreiben. Vielleicht wissen Sie, was eine Apotheke in Kansas ist. Wir verkaufen Schnaps glasweise in einem Hinterzimmer. Un sere Recepte belaufen sich auf mehr als 3000 im Jahre. Manchen Provisors ist der Verkauf im Hjnterzimmer nicht recht. Ich schenke Ihnen reinen Wein ein, damit Sie nachher sich nicht für ge täuscht halten können. Kost und Logis kostet Sie hier nicht mehr als 53.50 bis $5 die Woche. Wenn Ihnen die Stelle gefällt, so antworten Sie umge hend telegraphisch, da ich einen neuen Provisor sehr nothwendig brauche und ihn sobald als möglich haben muß, denn die Recepte laufen maffenhast ein." Vom Auslande. Daß ein Briefkasten ein überflüssiges Geräth ist, hat der Gemein derath in Drebkau neulich amtlich festge stellt. Die Franks. O. - Ztg." berichtet über dieses kulturhistorisch inte'reffante Ereigniß aus genanntem Ort wie solgt : In den letzten Tagen überwies die Post behörde der hiesigen Gemeinde kostenlos einen .Brieskasten zur Benutzung für das korrespondirende Publikum. Der Gemeindevorsteher berief dieserhalb die Mitglieder zu einer Versammlung, in der darüber Beschluß gefaßt werden sollte an welchem Hause des Orts der Briefkasten zu befestigen sei. Hierüber konnte man sich nicht einigen, weshalb der Ge meindevorsteher nach längerer Debatte das 3!ichtige gefunden zu haben glaubte und vorschlug : den Briefkasten als ein für den hiesigen Ort überflüffiges Ge räth" der Postbehörde w.eder zurückzuge ben. Dieser Vorschlag fand in der Ver sammlung einstimmige Annahme, und so wird Wohl Drebkau für ewige Zeiten ohne Briefkasten bleiben. Vom Eiöhsfelde, 3. Juni, wird der Magdeb. Ztg." geschrieben: Die Gewitterverheerungen auf unserem Eichsfelde sind furchtbar. Weinend und wehklagend stehen die Menschen rathlos da. Der Regen stürzte wolkenbruchartig nieder, und Hagelmaffen fielen in der Größe von Kartoffeln. Die ausgetretene Leine hat alle Niederungen überfluthet. Ein wolkenbruchartiger Regen setzte Kerstlingerode unter Wasser, - die Bewohner konnten noch rechtzeitig fluch ten ; ' zahlreiche Schafe, ' Schweine und Kühe ertranken, die Pferde hatte man in Freiheit gesetzt. Das ganze Gartethal gleicht einem großen See, - in dem nur die höher gelegenen Theile der StaatsChauffee die Inseln bilden. Auf dem Wassersvieael treiben Bäume und,Thier leichen umher ; alle Fuhrwerke, auch die Post, haben den Betrieb eingestellt In Wölmarhausen setzte der Blitz die Mühle in Brand, Hilfe konnte aber wegen der Ueberschwemmung nicht gewährt werden. Auch, in Geismar brach Feuer aus; in Beienrode ' schlug der Blitz in - den Kirchthurm. Giboldehäusen ist vom Hochwaffer eingeschlossen ; in Duderstadt wurden Dächer und Fenster zerschlagen, ein Wolkenbruch riß Häuser und Bäume nieder. Dem Besitzer Freckmann zu Du derstadt sind L0 Fuder Bauhölzer wezgeschwemmt. . In Gerblingerode . sind in einem Hause zwei Frauen ertrunken ; in Worbis hat der Hagel die Ernte zerschlagen, die Wafferfluthen haben daS Pflaster fortgerissen ; derFriedhof wurde voll lrändia verwüstet, die Leichen trieben zum Entsetzen der Einwohnerschaft in den ' Fluthen. Sämmtliche Lüden und tiefer I m ryrr fXT 9 gelegene Wohnungen wuroen untermal ser gesetzt der Wasserstand in den Straßen wur meterhoch. Im Hotel Zum Deutschen hause" drückte das Wasser eine Wand ein, nur mit Mühe' vermoch ten die Gäste, sich zu retten. In - den Straften trieben Thiere. Kadaver, meh rere-Wagen, Faner-u. s. w. rn ven ftiii . then, Die Gemarkungen Gernrode, 'Bernterode und Beuern sind durch Ha gelschlag verwüstet. In Berlingerode blirf) eine . vom Wasser entführte Drill- . Maschine in einem Baume hängen eine Dreschmaschine wurde fortgewälzt.' In Teistungen wurde Alles zerstört,. die Häuser standen im Wasser, ebenso inBischhagen, Simeiode, Mengelrode. ' ' : Die Cholera macht in Jta lien immer , größere Fortschritte ; : die Krankheit bat. sich bereits tzber einen.gro-
89 n n.,..- - v 'MliMZ(Goldene ÄkdizinischeEntdköung) geilt alle Ausschlägc on ein gewöhnNchen Zfinne rd?? Blatter lli ,u den scblimmsten Skrofeln. Salzfluh, efchwüre. Sckuppigkett oder Rauheit der Haut, kur, alle durch unrktaeH Blut veruriackten Krankdeiten ,'krden durch tiefe mächtige, reinigende und stärkknde Slrzn,t übenvunden. Unter ibnm wcblthättgen vinftusie beilen. ?zrotze fressende eschrpüre rasch. Jbre rast M ich namentlich in der Heüung von Tchwindflechte, VtoseSiafh, Blutschwären. Karbunkeln, wun, de Auaen, skrofulösen eschwüren und elckwultten. üttaelenkkKrankdeit. Gnltt Jchwamm, ropf oder dickem Hals und erwet erten Drüsen gezeigt. Man sende ehn Cents ta Briefmarken für eine mit eolorirten Abbildungen auS ?estattcte Abhandlung über Hautkrankhate, cd den elben Betrag für die Abhandlung über Ckrcfelleiden. ! Das Slut 1 da jebro." Ma reinige tS rundlich durch den Gebrauch von Dr, Tleccc'sfttoldep aie-dlc&I DlflcoTery, und ' autt Verdauung,' eine fleSenfrete Haut, frischer' uth, ebenS nergie und Gesundheit der Sonftttution er dadurch hergestellt. . Die Schwindsucht, lt ein TrrofelkraukLeii der Lunge ist. wird durch dies Gottesgabe ron einem HeUmtttel inell und sieb? in ihrem Fortscbritt . gehemmt rmd Hebetlt, wenn tai Mittel eingenommen wird, ebe das Leiden die letzten Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht über liese schreckliche tödkliche Krankheit bat Dr. P tere, alZ r diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar bot, im Ernst daran gedacht, sie eine "loiiiii,rtloii ur" lSchwtndsuchtS-Hetlmittel, zu nenn, bat aber Hefen Namen fallen lassen, weil derselbe ,u beschränkt ?t eine rznet, welche infolqe ibrer wunderbaren Ver, einiqunz tonischer oder stärkender, iterativer oder liste Verbessernder, anttbilieser, brustlösender und nährender izenschaften ohne Gleichen ist. nicht ur als ein Heil, Mittel gegen Lungenschwindsucht, sondern gegen alle Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und der Lunge. ' Wenn Du Dich matt, schläfrig,, schwach fühlst,' blaß, gelbliche Hautfarbe oder gelblich braune Flecken im We, ficht oder am Leibe hast; wenn D häufigen oxsschmer, der Schwindel, Uebelzeschmack tm Munde, innerliche Htde oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang, Hast; wen Du niedergeschlagen und von düstern Vor -gefüble erfüllt bist: we,n lein Appetit nuregeimähia nd die Zunge belegt ist. dann leidest Du an Ver Znungsbefchwerden. ThSpepfie und Leber krankheil oder GaUigkeit. In rtclen Fällen spürt man nur einige dieser Symptome. AlS ein Heilmittel ezen alle solche Fälle ist Vr. klerce', olcken Leälckl ülMOierj ohne Bleichen. Segen LungenfchwSche, Blutfpelen, ur, thmigkeit, uftröhre'nentzündung, schlim tntu Suften. Schwindsucht und verwandte Leiden ist sie ein unfehlbares Heilmittel. Man sende zehn Cent in Briefmarken für vr. Pierce'S Buch über Schwmtfucht. 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In dejc Fischerstsöt Chiog gia, zki Stunden von Venedig hat die Seuche einen demitbeunrubigenen Charakter .angenoarme, daß die Ziegierung sich veranlaßt sah, seinen besonderen Xt. legirten dorthm zu sevden, um die'Auf rechthaUung tl)gienischer Maßregeln zu überwachen. : In . der ganzen 'Provinz Venedig, und im Verorn?sischen tritt die. Krankheit sporadisch aus. Die Gegend um Afti verzeichnet tägliü) einige Fälle. Jetzt herrscht in Florenzroße Unruhe, werl dnt einige ChoterafÄle vorgekommen sind, und aus Rivarolo vor den Thvren Genua'S meldet man ebenfalls derartige Fälle. . so daß der erste Hase deS KömgveichK neuerdings ttnsthaft.bedroht scheint. - Die Hitze - ist dabei eine ungewöhnlich starke.. So . gehp Italien allem. Anschein nach .wieder einem traurigen Sommer entgegtn. , : - " I n Pari.s beginnt ),s,ich eine ' gewisse. Reaction gegen dasPiZsteur'sche Heilverfahren geltend '.zu ' machen. Rochesort macht' sich' im '.Intransigeant" darüber luftig und erklart ausdrücklich, daß die-große Mehrheit seiner angeblichen Heilungem doch nur für Humbug halte,und daß seinr Entlarvung nicht fern sei. Auf die Entiegnumg des berühmten Gelehrtem darf m n geyannt r ' t seln.. ; Merrscdaumpfeifen, lange deu tsüe Pfeifen. Cigarrensvitzen etc. beiLzm. Mucho, No. 199 Ost Washington Cjr.
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'4:55m nk.amd'gEit, ö:4i, . 7:11 . 8:57 . 8:59 , 9:53 . it:30 . . Rtchmond.... ' m Daoton , Ptaua , Urvana m Elumbui... . Kewark . I2:37ffrn 4:34 , 8:03 , 6:17 . Wheeliug.... utedurg... 2:9fc , Baltimore... , Lashinaton. Phitadelphla .emIort... 0 Botton.. i..., s: ju e:i . 6:15 7:30 . 7:30 h Täglich, t raglich, ausensmmeu Svnniag. Pukann'I Valaft. Echlaf unh HotklLagv durch bi PiUSbvra. Harrilburg. Lhiladelxhia und R,kk. ohne Ätchstl, lvt in Wagewchsl ach Baltimore, Washington und Boston. Fahrkattkn nach allen Oeftltche Städte tnTi aStn HauxtFahrtartn.ur,aut del West und in Um radl'Bureau, ur Jlinoil und Qasbtngto Stras) und In Union 5tpoi Curea 31 diaarou. in dootn. cmiaToaaenxamn xon chlasioaatn.Äarten tön ntn im Botaul gesichert etden durch KpplilatU (ei benXotnttn im tadUBureau der t Union Depot u Jndianaxou, I. B. N. Vering, . S. P. , ordoft.EZ Washi,. ton und Jlltnoi Strße. . Jnd'xlk. Uaes EtcQtta, Vanager, olumtu, OdU ..? d, ,l. Tagt, und rtcket.'sserl id,. j; I k I Ä B XU kürzefie ixii defte Sa(x Hl tionisville, Nashville, Memphis, Chat tanooga, AtlantA, Savannah, jack- " sonville, Mobile and New Orleans. CC ift dsrtheilhast für Vasiagt.re uach dem Sädeu, ine direkte Route zn nehrae. yalaft-, Schlaf, und Parlo?Wagen zwischeu Chicago und Lonttvtlle und St Loni und Louitville ohk. Wagenwechstl. Contfort, SchnelligkeU und Sicherheit biete die .Jess-die alte znderMge " D. Ml. & D. M. M. Dorlng, sftftent e,ral Ps'ffagter.Lgkta, ordoft.e ashingto und Jltnoi tr Jndol E. W. McKxnna., SupßrintentlenU Me Bce Zme !" noch " - kleveland. Lake Chatauqna, Niagara Fall, Thouwud Jölavd, Lake George, Lake Eham. plain, Saraloga, WHUe Monntaink, ' Olb Orchard, Rhe Beach und alle Curplätze don XEW ENGLAND . tt ,wet.chntllzügen täglich. -Die einzige Bah ,o Jndianaxolt nach TXov York and Bogton eiche durchgehe Wagen in Verbindung mit der Lake Shore und . V- C'tral ttenbah at. Die einzige ahn. welch tm rand Eentral Dot t ew Zork einläuft. in eftlich ehender Schnell, nrde.eingertch tet und Passagiere, welche nach tflourtj Äansal, Rebralta. olorado. ew Mexico und CAitfornta reise wollen, ftnde beste ttornadatto und niedrig, Rate. u deeise.villete. Van dole fich bet . I. i ch l I. gent. u5kunft ' tT icketö eSen reguläre Ticket.Ofsteel. . B.THo ma. . , O. B. Skinue ?, Seneral Vanagu - - rrasfte.Sz . . S. mit. Sen. Paff, gt Eleveland. O. W. J Nloliol, Psssagier.Vget. ' , ... . Zbtaax:i, In,. - i . Ro. 3 Bte Hau nd 15S R. Sd JSwsi Sttatz, tWjiSEjtwjL . : . r - Die kürt:fte und direkteste Linie von JN7iTAlHAYOITB nach Frankfort, Dlpbi, Monticello, Michigan .. Citv, Chicago, . . und allen Orten Sördlichen Jndiaua, Nicht gau, nördlichen Illinois, Witconstn, Zosa, Minnesöt, .ebrat'a, Lansat. New MericIZ Tftntn 9hAhA. ßHrstfefl. ftfilifonilfn nxfc 4lvif . f ' 1 " Orezon. 3 birektie Züqe tägllcS 2 " . ' ' . Ru Indianapolis nach bikags; ebenso nach Wichigan City. Slegantt Pnllmann Schlag vnszon ans den Nachtzüg. Sep2ckarleu du Reiseziel ertheilt. - ' All ah hat größer ,'uemltchkeiten oder billige : al wir. 9ltii und ?,ixtruA nicht ,u übertreffe. Stahl,elet, . tler xfor Und vttßken, Lufibremfen und a.' moderne tin rtchtunge, unüdertreffliche Lorthet'e für Erntgra, ten, Land und TourtSen.BiUet a irgend tm Orte, der on anderen ahne beruh, d. Wrm man nirdltch, südlich, kftltch ux eftlich rfen wünscht, kauf man nicht da nVigt Ulet big man sen Preis . f. w, sehe. ezSegk Slilher wed man sich EobertEmaetl, Diftritt Passagi Xgeet, -: CJ. 2t Cüb JZinoi trat. Jndianaxß ' , . cSm. C Carso . .C.C.Ccüt-' CtrÄTtCinraUtr, ' Citeral VaZatü tt,' SU, 2. c;ica:, IZ. .
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