Indiana Tribüne, Volume 9, Number 276, Indianapolis, Marion County, 25 June 1886 — Page 3
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Gloomymouth. Novell on . R. St a g d . (Aul dem Griechisch , on Z o h. N t s o t a k t S. (ZZortsedung.) Nach zweistündiger Arbeit vernahmen diejenigen, welche bohrten, ein Murmeln, das bald schwacher, bald stärker wurde, und in dem V!aße, wie sie vorgingen, ließ sich die Stimme immer klarer unter scheiden. Noch eine Stunde und sie hörten lautes Hämmern, dann folgte wieder furchtbares Geschrei, dann wieder Worte, krampfhaftes Lachen und neues Hämmern. Es war die Stimme einer Frau, und die Worte, welche sie zwischen dem klaenden Geschrei und dem wahnsinnigen Lachen ausstieß, waren Flüche und Verwünschungen. Die Sonne ging wieder auf, als die Arbeiter an eine Spalte kamen, welche zu dem Orte führte, von dem das Geschrei ausging. Aber die Spalte war nur eng, sie niußte erst erweitert werden, um die Verschütteten heraus zu ziehen. Ein Sonnenstrahl fiel von oben herab in die Tiefe und erleuchtete schwach eine kleine Kammer, nicht größer wie der Käsig eines Thieres, dort lag ein Weib auf den Knieen. Mit beiden Fäusten schlug sie sich jammernd die Brust und den ökopf, welcher die Decke berührte. Sie sah durch die Spalte die Arbeiter, und sich an die Oeffnung schleppend, er bob sie flehend die Hände. Rettet mich!" schrie sie. . Die Tut fel haben mich in diese Hölle hinabgerissen, für die Sünden, die ich auf Erden begangen habe. Sie halten mich am Halse, sie wollen mich erwürgen, weil ich das Herz dreier Kinder gefressen, und das Blut dreier anderer getrunken. Rettet mich ! rettet mich !" Dann, als sie sah, wie ihre Retter bestürzt in ihrer Arbeit innehielten, ergoß sie einen Strom schamloser Schmähreden über dieselben, bedrohte sie, ihnen mit ihren Nägeln die Augen auszureißen, und schloß mit einer Reihe von grauen haften Flüchen. 7. Es ivaren nicht die wilden Reden und Drohungen des Weibes, welche die Ar beiter 511111 Innehalten bewogen, sondern ein anderer, höchst unglücklicher Umstand. Die Decke der kleinen Kammer zur Rech ten begann nachzugeben, und drohte, bei den ernsten Angriffen mit der Hacke ein zustürzen und die Unglückliche unter ih ren Trümmern zu begraben. Es begann jetzt eine sorgfältige Untersuchung, auf welcke Weise es zu bewerkstelligen sei, die Frau zu retten. Stunden vergingen darüber. Währenddessen lag die Alte auf den Knieen vor der schmalen Spalte und fuhr fort, zu jammern und zu klagen. Die Angst schien ihren Verstand verwirrt zu haben. Verlaßt mich nicht,-" beulreie wie wahnsinnig. Erbarmt Euch meiner, ich ' ersticke. Luft ! Luft ! Eilt euch ! Rettet mich ! Bringt mich an die Sonne! Gebt mir frische Luft ! Seht wie ich zittere, ich fürchte mich hier 1" Ihr ganzer Leib bebte wie vom Fieberfrost ge schüttelt, und wir Obenstehenden ver nahmen, wie ihre Zähne gegeneinander schlugen. Der Ingenieur, welcher die Rettungsarbeit leitete, von tiefem Mitleid ergrif fen und wohl einsehend, daß, wenn die Arbeit unterbrochen würde, der Tod der Unglücklichen unvermeidlich sei, während auf der anderen Seite noch eine Möa lichkeit zu ihrer Rettung war, befahl endlich, daß man. fortfahre, jedoch mit der größten Vorsicht. Aber kaum hatte man Hand an die Mauer gelegt, als mit furchtbarem Krachen die Decke einstürzte und die Frau unter ihren Trümmern begrub, deren lautes Geschrei den Don ner des stürzenden Gewölbes übertönte. Die Arbeiter stürzten sogleich nach der Oeffnung die sich soeben gebildet, aus der eine mächtige, erstickende Staubwolke emporstieg. Mit bewunderungswürdiger Geschwindigkeit räumten sie den Schutt hinweg, und zogen endlich die Frau blutend und anscheinend todt unter demselben hervor. Sie wurde sogleich nach oben gesördert, wo wir in athem loser Angst der Lösung des entsetzlichen Trauerspiels entgegen sahen. Aber die Frau war nicht rtobt. . Ss .bald sie oben angekommen, und die fri sche Luft sie wieder umgab, seufzte sie tief auf und öffnete die Augen. Ich stand ihr zunächst und beugte mich über sie, um ihr Beistand zu leisten. Aber plötzlich sprang ich entsetzt zurück, ich fühlte, wie sich das HaqF auf meinem Kopfe sträubte. Unselige !" rief ich. Mein Kind ! Wo ist mein Kind, meine Emma?" Die sogenannte Mary Elay richtete sich auf und starrte mich mit weitaufge rissenen Augen an.' j . Sie erkennen mich nicht? Sie ken nen Lady Sersield nicht, die Ihren Hunger gestillt, Jbren Durst gelöscht und Sie getröstet, als Sie klagten ? Wo ist meine Emma?" Die Frau wies mit dem Finger nach unten. Wo? wo?" schrie ich. Ist sie todt? Reden Sie, und ich will Ihnen die Quaken verzeihen, die Sie mir berei tet . haben, und auch Gott wird Ihnen verzeihen l.38o ist Emma Die Züge ihres Gesichtes verzerrten sich krampfhaft und mit sichtlicher An strengung öffnete sie endlich den Mund. Dort unten," schien sie zu flüstern, indem sie nach der Oeffnung deS Schacht tes wies. In demselben Augenblick er goß sich ein Alutstrom über ihre Lippen und sie sank leblos mrück. " Ich sah ihren Tod nicht. Kaum hatte ich jene ' beiden Worte - vernommen, als ich mich nach dem Einaanae deS Schachtes stürzte. Wie eine Wahnsinnige stieg ich taumelnd die Leiter hinab, jeden Augenblick in Gefahr hinabzustürzen, nach dem Orte zu, wo der Ingenieur, in der Voraussetzung, daß sich das noch ver mißte Kind dort befinden müsse, neue Nachgrabungen begonnen hatte. Mein Aussahen, meine Aufregung er staunten die Arbeiter, sie traten zurück, um mir Platz zu machen. Ich warf mich mit dem Gesichte zur Erde. Emma, meine Emma !" schrie ich; und begann
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Der Boden war hier welch; und man. hatte nicht tief zu graben, uni bis zu dem noch unversehrten Theile der Decke. U Kammer zu gelangen, der fest gewölbt war, so daß nach einer Stunde etwa der Eingang klargelegt war. .Ich drang zu. erst hinein. In einem Winkel der kleinen runde Kammer lag regungslos am Boden ein kleines, in Lumpen gekleidetes Mädchen. Sie batte die Hände über die Brust ae faltet, das aufgelöste Haar hing über ihre Schultern herab, ihre Augen waren wie im Schlafe geschloffen. Aber bei dem ungewissen Lichte der Grubenlampe konnte ich ihre Züge nicht erkennen. l?,nia. nreine Emma!" rief ich, mrch Über sie werfend, dann verlttß Mich das Bewußtsein. Der Arzt, welcher anwesend war, um den Verunglückten nötigenfalls die erste Pflege anAkdeihen- zu lassen,' ließ mich und meine Achter hinauf in die frische Luft schassen. - . - ft Bald erholte .ich mich, mein erster Blick heftete sich auf das Gesicht des Kindes ich suchte im dessen Zügeneme Ähnlichkeit mit demMlde meiner Toch ter, das ich in meinem Herzen aufbe wahrt hatte. Aber jene 'Züge waren starr wie Marmor und geschwärzt von Kohlenstaub. Einmal rührte der friedliche Ausdruck jenes leblosen Gesichtes, das sanfte Lächeln, das auf deffen Ltp pen lag, mein Mutterherz, und ich drückte das Kind leidenschaftlich an meine Brust, dann aber erschien mir daS Gesicht wie der vollständig fremd, und verzweiflungs voll stieß ich das Kind zurück. Der Arzt wendete alle ihm zu Gebote stehenden Mittel an, die Kleine wieder ,n das Leben zurückzurufen. Endlich athmete sie tief und schlug die Augen auf. . Einige Augenblicke sah sie sich ver wirrt und überrascht um, alle Gegen stände um sie her verwundert betrach' tend, dann plötzlich heftete sich ihr Blick auf mich. Mutter!" rief sie, meine beiden Hände ergreifend und sich, wie Schutz suchend, fest an mich schmiegend, als sürchte sie, ich könne .sie verlassen, und gleichzeitig lachend und weinend. Ich überlasse es Ihnen, Mylord, sich auszumalen waS ich empfand. Es war meine Emma. Ohne der Umstehenden ;u achten, siel ich auf die Knie und schickte ein heißes Dankgebet zu Gott empor. . Und ist es wahr", wendete sich Lord Barley zu Emma, daß Sie drei Jahre lang in jenen furchtbaren Abgründen zugebracht, und das entsetzliche Dasein dort ertragen haben ?" Es ist nur zu wahr," erwiderte Emma. Aber jetzt muß ich meine Mutter unterbrechen, und selbst den Fa' den der Erzählung aufnehmen." Als ich mit Erlaubniß meiner Wärte rin der Frau das Frühstück in das Gar tenhäuschen brachte, wußte diese mich durch ihre Gespräche bei sich zurückzuhal ten. Sie erzählte mir Märchen, die mich eine Zeitlang belustigten, ging dann mit mir in den Garten und lehrte mich viele Spiele. . Dann, unter dem Vorwände, mir etwas Hübsches zu zeigen, überredete sie mich, mit ihr den Garten zu verlassen und eine kleine Strecke We ges mit ihr zu gehen. Ich sagte ihr, daß ich dies ohne die Erlaubniß meiner Mutter nicht dürfe, aber überwand meine Bedenklichkeiten und klein und dumm, wie ich war, glaubte ich ihr und folgte ihr. Wir waren schon eine geraume Weile gewandert, als sie mir vorschlug, mir zum Spaß die Augen zu verbinden. DaS schien mir ein sehr anziehendes Spiel, und nachdem sie mir die Augen verbun den, nahm sie mich lachend auf den Arm und begann zu laufen. Auch ich lachte, denn dies lustige Blindekuhspiel war mir vollständig neu. Aber endlich wurde mir die Zeit zu lang und ich wollte mich von der Binde befreien. Als sie meinen Bitten nachgegeben, sah ich, daß ich mich in einer mir ganz fremden Gegend befand. Jetzt fing ich an unruhig zu wer den, und ich verlangte, sie solle rnich nach Hause bringen. Maggy, wie die Frau sich genannt -hatte, war sogleich dazu bereit, und schlug einen anderen Weg ein. Wir wanderten mehrere Stunden lang, bald lief ich neben ihr her, bald trug sie mich, aber ich sah unser Haus noch immer nickt. - - (Schluß s,lat.) ady Äieausord. , .:. :. aa du .niijchea Leben von Johann Aki,ma,.n. L.idi Beausord liegt !in der Dämmer jiunve auf dem niedrigen Divan ihre? behaglichen Genlaches, einen neuen fran zö fischen Roman aufgeschlagen auf dem Schooß. . Die flackernde Flamme im Ka min wirst spielende, zuckende Lichter aus die glänzende Stahlplatte und auf das schneeige Vließ vor dem "Herd ; sie mal zitternde Kringel an der rubinfarbenen, golddurchwirkten Tapete und beleuchtet bald hier, bald dort Figuren nd Büsten, daß sie plötzlich zauberhaft aus der Dun kelheit auftauchen, um gleich wieder zu versinken. Wie rosig überhaupt die weißen Marmorstatuetten . stehen ! Ist eS. dych, als ob die Venus dort unter dem großen, gefiederten Farren Leben ge wänne,alS ob die glänzenden Glieder sich 'bewegten,und sie langsam von dem Sockel in der Nische hinabstiege ! Einige Minuten ruht Lady Beauford mit , halb geschlossenen Lidern, versunken in ihren Anblick; dann' gleitet ihr Auge nach dem großen, venetianischen Spiegel, der bis zum Teppich reichend, ihr ganzes Bild mit der malerischen Umgebung zu rückwirft. Auch ich bin schön," murmelte sie, die weichen Falten des herabfließenden licht blauen Gewandes ordnend, auch ich bin schön." . Da wird die Hausglocke gezogen, und dröhnend fällt zugleich der bron zene Klopfer nieder, daß sie zusammen zuckt. ' Wie ungestüm die Knaben sind !" - Aus Wiedersehen morgen früh, Ehar lie !" .Komm nickt zu wüt. öeeil"
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nein: gleich nach der MchtstUn-' de bin. ich bei Dir!" - . ( .'Äringe Sidney mit, ihr müßt zum Lunch bleiben'". ' Ja, ja, gern" . Verworren drinKen einzelne Laute zu Lady Beausord, deren Miene sich verfin stert. , . . r. - . Ti r . a r ' l -: Vor der tyur tyres emaa?es jag cm Knabe mit heiserer Stimme : Ach, James, bitte tragen Sie doch die Bälle und &hläatx feinem: ick bin müde." Darauf 1 ein Hüsteln und ein Räuspern und : Ist ! mern Papa zu Hause v I EinesLlugenblickhorchtLadyBeauford,
dann schaut ,ie durev Die yatv vervange nen Scheibe der Glaöthüre, die auf den Garten führt. Kleine Schneepöckchen wirbeln lang fam, in der Luft zerschmelzend, hernieder und mischen sich mit feinem Sprühregen. Aus den Schornsteinen der jenseits lie ginden Häuser aualmt der Rauch in dikten, kurzen Wolken,die veraebens streben, emporzusteigen und gelblich zerfließend niederschlagen. Graue Nebel umwallen die düstern Eedern und das hohe Taxus gebüsch; gleich einer.Schlange hebt es sich langsam vom grünen Rasen und ringelt sich um den Stamm der Edeltanne, bis jede Spur des Gezweiges verschwunden ist, und .Lady Veaufort in e;n graues 3!ichts starrt. Nur dicht am Fenster zeich' net sich noch das Gerippe eines Rosen strauchs ab, an dessen nackten Zweigen dicht gereibt schwere Tropfen hängen,und worauf zwei Vögel geduckt neben einan der sitzen. ES wird wieder recht nebelig," denkt Lady Beauford und gähnt bei dein Gedanken, daß das Wetter sie viel leicht anl Besuch des Theaters verhindern könne. Und dunkler wird eS draußen, dunkler wird es im Gemach ; doch sie liebt dieses Hinträumen im süßen Nichtsthun, Welch' angenehme, wohlthuende Wärme das Feuer ausströmt ; wie es knistert und sprüht und lodert, und wie phantastisches das Zimmer beleuchtet ! Und plötzlich fallt ein grelles Licht wie ein Blitzstrahl auf ein Oelgemälde an der Wand, daß es aus dem Nahmen heraus zutreten scheint und Lady Beauford wiever zusammenzuckt. Immer er" sagt sie, halblaut vor sich hinsprecheild, mit einem Blick voll Haß auf das Bild, immer er, wenn er doch nicht wäre!" Es ist ein schöner, intelligenter Knaben köpf, mit vollem, braungelocktem Haar, kühn gebogener Nase und großen, grauen Augen. Und sie verfällt in Sinnen, wäh rend ihre fein gezeichneten dunklen Brauen sich finster drohend zusammen liehen, und das klassische Gesicht einen fast dämonischen Ausdruck gewinnt. Krampfhaft ballt sich ibre nervöse Hand um den Griff des elfenoeinernen Papier Messers." Wie ick ihn hasse," zischte es jetzt von den dunkelrothen Lippen der schönen Frau. Das Bild an der Wand ist Cecil, Lord Beauford'S' ältester Sohn, der Erbe seines Namens und Stammgutes, der Liebling seines Herzens, das Kind seiner ersten, heißgeliebten Gemahlin. Aber die zweite Gattin hat ihm auch ei nen Sohn und ein Töchterchen geschenkt, und sie liebt lhre Kinder, soweit ihr von Selbstliebe angefülltes Herz überhaupt einer warnten Empfindung für andere fähig ist. Sie, die junge und vornehme, doch sehr arme Waise hat den Wittwer geheirathet, wie viele arme Mädchen heirathen. Es war ein Handel: sie gab ihm ihre Jugend und Schönheit, Lord Beauford aber gab ihr alles, Stang und Reichthum und ein schönes, edles Herz. Ein Klopfen an der Tbür schreckt Lady Beauford äus ihren teuflischen Gedanken, die wieder und wieder in ihr aufgestiegen, vor denen sie aber selbst wie vor einem Schreckspenst erschauert und zurück bebt. Woher kommen sie, diese arausigen Hirngespinste, diese dunklen Gestal ten, die sie zu einer That locken, welch? sie mit Entsetzen füllt, und die doch im mer wieder vor ihr Auge treten, um in ein Nichts zu zerrinnen? Uno so ist auch jetzt wieder alles versunken! Schnell einen Blick in den Spiegel gc worfen. Wer kann es sein ? Ein später Besuch ?" Dann fährt sie mit der Hand an den schweren Knoten goldblonden taareS im Nacken, von dem sich einige trähnen gelöst, und daS schöne Haupt wieder nachlässig auf das dunkelrothe At laSkissen legend, ruft sie Herein" in Erwartung. deS anmeldenden Dieners. Doch statt feiner tritt ein junges Mädchen schüchtern über die Schwelle und bleibt an der Thür stehen, Verlegenheit in allen Mienen. Ah, Lydia, sagt Lady Beauford ent täuscht. Es ist die Unterwürterin der Kinder, denn Ransom, die alte, im Hause der BeaufordS ergraute Dienerin, welche die Oberaufsicht in der Kinderstube führt, ist am Mittwoch nicht daheim: sie geht in den Abendgottesdienst und besucht ihr, Verwandten. Entschuldigen Sie Mylady, daß ich mir erlaube, zu Ihnen zu kommen," s "nmelt sie, verlegen mit dem Zipfel ,hrer weißen Schürze spielen, aber Miß Merlon ist ja ausgegangen, und ich weiß gar nicht, WaS ich mit Miß Baby anfangen soll. Die Kleine weint heute so viel und ist so unruhig ; sie wollte ihre Milch nicht nehmen, und die kleinen Händchen sind so heiß, My lady." Geben Sie Miß Millicent etwas Be ruhigendeS und legen Sie daS Kino so fort zu Bett. Später komme ich selbst hinauf." Auch die beiden jungen Herren hu .sten und klagen über Halsschmerzen, Mylady." ' ' . Sie haben beide wieder zu lange draußcn gespielt," entgegnete sie in ihrem verdrießlichen Ton, den die ganze Dienerschaft als unheilverkündend kannte. Auch Lydia weiß trotz ihrer kurzen Anwesen--heit im Hause der Beausords, wie schwer die Herrin eine unangenehme Nachricht verzeiht. Der Ueberbringer mußte stets für dieselbe büßen ; darum ist sie auch bleich und nur mühsam bringt sie die Frage hervor : WaS besiehlt Mylady, was soll ich thun?" ..Bimmel. daS müssen tzie doch wohl
sttbfi wiffch, wS'i an Kindern bet ci ner Ctkaltung .eicht. Uebrigens muß Ran'sam ja bS.d zurück sein Gehen Sie " Seufzend vörläK t jetzt Lydia das Zimmer. Wäre doch de?c Herr nur daheim oder Miß Merten odeic Ransam !" Auf der Treppe bleibt sie sinnend stehen ; sie wlll iiOchmals zurückkehren ; sie will der Herrin mittheilen, daß' in einer der Wohnungen über den herrschaftlichen Ställen ein Kind an der Diphtheritis gestorben ist; aber sie wagt es nicht. Sie te. ' ?w . mV -i , . Iveip wie ein zeoer xmmjpuity Lady Beauford reizt, und daß eine Kündigung ihrer Stelle die Folge sein wird. 'Nein ihre gute Stellung darf nicht in Gefahr gerathen; Lady Beaufort bekümmert sich ja nie um die Kinderstube, und Ransam ist so gütig gegen die noch unerfah rene Lydia. . . Und Lady Beauford. spielt mit einer Rose, die ihr von der Brust gefallen, und zerpflückt sie, während sich ihre Gedanten wieder dem jungen Lord Cecil zuwenden. Jetzt ist er daheim ; die lan gen Weihnachtsfericn haben angefangen; die bringt er stets unter dem vaterlichen Dache zu. Wie sie ihm jede Minute mißgönnt ! Seit zwei Tagen ist er erst von Elonton zurückgekehrt, und schon dün len sie diese zwei kurzen Tage eine Ewig feit vpUer Quasen, denn Ntid und Eifersucht zerfressen ihr Herz, wie Rost den Stahl. Warum muß gerade er, der den Reich thuni der eigenen Mutter besitzt, der den ötamen und das Stammgut seines Vaters ererben wird, warum muß gerade er auch den Stempel des Adels auf dem Antlitz tragen ? Warum vereinigen sich gerade in ihm, dem Sohne ihrer gehaßten Vorgängerin, Kraft' und'A!mh und hohe geistige Anlagen? Mit welchem Stolze Lord Beauford von seinem Na menserbcn spricht, wie sein Auge vor Freude aufleuchtet, wenn er ausruft: Er gleicht Zug für Zug den Fairsields, aber in der Statur ist er der echte Beauford alles Muskel und Mark und frisches muntes Blut. "Wenn Lord Beaufort nur geahnt Hütte, wie diese Worte die Flammen des Hasses im Herzen seiner Gemah lin schürten ! Wieder klopft es an der Thür, und herein tritt ihr Gemahl, ein hoher, breit schultriger Mann mit willensstarken, doch wohlwollenden Zügen. Eine massive Stirn, geistvolle Augen verrathen den Denker. Was ? noch im Dunkeln, Marion?" ruft 'er erstaunt. Lasse doch die Lampe anzünden. Und damit beugte er sich hernieder und küßt sie auf die Stirn. Mir genügt das Licht des Feuers voll komlnen, Mylord." Sie nennt ihn immer spöttisch Mylord, wenn sie übler Laune ist ; und er weiß es, und dennoch nimmt er ihre Hand in die seine, als bemerkte er ihren Unmuth nicht. Doch in müß'ger Weile schafft der böse Geist," scherzt er,?inige der zerpflück ten Rösenblätter von ihrem Kleids lesend sieh, mein Schiller sitzt noch ganz fest im Gedächtniß. Was rnan in der Schule mit Begeisterung gelesen,vergißt sich nicht so leicht." Sie aber hat eine große Abneigung zegen alles Deutsche ; in ihren Augen ind die Deutschen alle sentimental und zaben schlechte Manieren, weil sie als Kind eine Erzieherin gehabt, die am ersten Tage ihrer Ankunft den Fisch mit einem stählernen Messer zerlegt und später stets Gedichte mit ihr hat lesen wollen. Ja, liebe Marioii," sagte Lord Beauford sehr ruhig, nachdem sie ihren Unwillen an der ganzen deutschen Nation ausgelassen hatte, es thut mir wirklich leid, daß ich Dich diesen Abend wieder verlassen niuß." Ueber ihre Stirn zog ein dunkler Schatten. Du versprachst, mich m das LyceumTheater zu begleiten; jeden Abend findest Du einen Vorwänd, Dein Versprechen nicht zu halten." Das sind doch nur Ausnahmefälle, Wenn mich eine höhere' Pflicht ruft. Der Präsident der Sozial-Guild ist er krankt, man bittet mich soeben durch eine Depesche, bei einem Meeting zu ren."Mit finsterer Miene hört sie ihm zu, wie er ihr die Nothwendigkeit seiner Geaenwart auseinandersetzt. Es gilt die Verpflegung armer Kinder ! WaS gehen sie die Kinder des Elends und der Armuth an ! Ja, wäre es ein Bazar,eineVersamm lung für irgend einen wohlthätigen Zweck, den man in allen Zeitungen als unter dem Protektorat der Lady Beauford statt sindend verkündete, in der sie durch ihre reiche Toilette alle überstrahlen könnte, nach welcher man von ihr als dem Stern erster Größe am Schönheitshimmel spre chen würde ; dann wäre sie gewiß bereit zu allem ! DaS Buch mit dem gelben Umschlag gleitet auf den Teppich;aingeduldig spielen ihr Finger mit dem Papiermesser. Und Lord Beauford hebt das Buch auf und fährt ruhig fort zu sprechen, ohne einen Blick darauf zu werfen. Doch ihre Geduld ist zu Ende. Heftig unterbricht sie ihn : Ich kenne Eure Phrasen,, doch was dem Elend und Laster entsprossen, das trägt den Keim des Bösen in sich. Kinder der Sck ' rde find es fast alle; Ihr befördert das ,!er anstatt es auszurot ten." .Marion'" (Fortsetzung folgt.) Gebr. Warrneling, BöcLevei Gonbitoeei, 175 ZÄadlson Avenne. Zee Creaa und feine CakeS aller Sorten Vestelluugen für Hochzeit uud eseUfchaften werden prompt aus geführt. Ckllderri Prima-, Vanilla., Chocolade und BranseDonbons. . Eine große Aukvahl von Kuchenderzieruzgen aller Art.
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Eisenbahn Zeit -Taöcllc. llnkunst und Abgang der EisenbahnzSse in Indianapolis, an und nach Sonntag, den 3. Januar 18L6. Ztssersoudille, Nadisou uni SublkoupolU Cisenoaijs. llbgaug: kluknnst: ad Sa. 1.. .15 ea 1 annu. 5 S ade .. 8.15 v ' Zndkhtkertagln. O Ind Bd atl 3.U Ru I K p 5 H ff fei j 43 fca lb x 9 tag . 6.4S Kb l 6t 8 t&S tff 10.4 ftm Vandalia Line. Rill tret .... 7.30 Sa a 5. p .... .13.00 Xrnt autt ,. 4.uo Bactftc r 11 XX) e$Rgi8g Sisca RaU nd Xcc.in.i0 cg rxrI ... 4 Crrrefe 4.1s Da nettem Mall. . .10 1 0 Km . . . - 1- - ...... 71 Tieveiand, Toinmbu, Ttnttnuan uud Judtu Schnell, 3 34 uapou, viiendayu. (Lee tue.) K rf ,. 4.00 ndrso ...10.10 Om tlicton Cl C.m.05 Ca KB B 9t...; 7.10 8 5 oshe (30 Stt m et s i tag c.40 v 5 3 1.1 1.30 R ndkrson e ... 1.55 R 3 Ctati 6 Wfra l) et 8 j.lüjRw vrlgillvood Didistou, C. E.E. und 3. dgang ta,uch. 4., 0. ' 10.10 Um UM Cm a.ou " täglich. 3.iO 6 40N täglich. .40 10 45 69 1135 Km 15 6 30 K glich. 4.40 ftm tfcltJ.lOJiRa täglich. 7d I Ewrinnatt, Jndlanadolls, Ct. cntl u, Chieag, visendah. iinrinnati Didistou. zonilo. 8. 4.00 3 Jndianap Cc. 10 45 CtnciRtiati fUe 11 33 Da örL'rill, r. 11.4) f. 8s ,e..,d (ine. Kce 6.40 J Q9nt .... UUKr et m a täglich in K. i.UKa Ehieago Division. P url f. 7.1013m hieago atl x.:?.iO R eftirn ,i 6.10 91a S täglich I re ll.iu Xm hie Lou ? 8. täglich.. 3.30 Safaoetx ftre ..11 L dU x.. I. inkinnati See. 60 Am pUUburg, Eineinnati & St. Konti Clstnbatjn NyKV l täglich 4 30 a D ckE l anlgi nommknSonntl.v va 4dDkaug. . Sonntag 4.00 K ich Be st enon 3onnt. 1.40 C 9 t Uglich 11.44 C 2) s Bl. . eonntag 4.34 ftm VBlltV k täglich 1 h.. 4.54 a I , täglich 10.90 fta Saftkrn avaUtgl 4 s Wefter all... t.40 K UV B 9 Chicago Koute dia Koksus. Ehieag Schnei, ,g tag 11.19 v hieago Erxr,ß.ll.00 d Ind', Lou. Schnell,... 4.U0B Jndxl'I 5ou. XPtt 38 d Wadash, Et. Loni & Paeisie. ,thteaii 7.14 Brn S 91 3.14 5ht5Wich , t 7.10 Sld hickk tg 8.04 Xl ?t tr.. 11. 005 Set u h all. 6.15 d Wich. Cito und Tktr d Told Es .11-30 2U Fort Wa,v. 1.40 V Judiauapslit und vincennes kisenbahu. UaU ai? j 704 Brn in,n,I Kcc.10 44 Ca te,n, Xcc . 4.40 a I RaU ir. 6.80 a Ewkclti,HkmiltsnIndianaplistZisenbahu. 2dp id StL N I I on,Ivi2e 8JQ Ca TovnrvtSk 5.80 Brn all. U.4S a Jdpt u St. L .ll.i Ra Ind, u StLouiIlO.44 fta Ein D.T.5N.V 3.40 a tnetnnatt ee 4.0U Rn Jndiana, Vloomwgtou ndVefter visenbat). Ja g,uatl.. 7.4k a anTei F L e d.'O R fidUl 13 00 11 Uck tflglO.40 b Oeftliche astern 6 Cx. täglich 4 00Oa tnc Spc 10.40 fea Ulanttk ZU. 3.44 Xa erv ß s.39 d Division. Oftl.laii....4.A)La Ififll. cprt.... 9 tw 4 Atlantik lp.... 4 0sNa I Paris. rxrß. . 7 ZQB 9c m 3 1 10 2) fta l Wstrn 9t9 .... 44Xa Indianapolis und Ot. Lvnis visenlah. Tag rxriz, k k. tkaltch 7.2, a oft u t L 4.kXa U St 8 X täglich u e e.lOHS a LimtErptgl... ll.?4m X V u B Cj tlg cc 3.U a Socat Passenger.100 Xa Da, l etägl. txftn 3dtarli4 Ic 3.34XM Lonisdille,New Albany & Chicago.Ltr.Line. Chicago j tgl .lZ.Z0N onon cc 4 ia ich SU hicag. ' Mail 11.12N hicag, i. tgl.. Mono e lü.oue ich. EU hie. I Uni 3.40L Jndtanapoli, Decatur & Spriogsield. , Dee & Peo Mail. 8 JlSrn I Schnellzug , I .. 3 408a IRoniejurna äcc I M,nte,uma See tgl aukg Connt. 5 VZAb l aug Sonnt... 8eoa Schnellzug re ...10 doÄd all 3ua Züge mrt r e. Lehnsrssel.Ear mtt , Schlafwagen cu v, Parier.. Cin'ti, Harnilion & Dayton Bahn, kTSglich drei Züge nach und von Eineinnati, und allen Ortschafte Nördlicb, Oüdlicb u. Oeülicb. Pünktliche Verbindung it allen Zügen ach J2a.yton9 Toledo, Xet3rolt: fc Sajinaw. Wegen Ankkuuft und Billet tvcude ma sich an den Agenten, Ecke Illinois CKae und Kentucky Avenne der Union Depot. Gam. Eteeso, . 3. C Harzard. gent. 0H10 INDIANA MICHIGAN
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