Indiana Tribüne, Volume 9, Number 275, Indianapolis, Marion County, 24 June 1886 — Page 3
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fcssrtC-! Gloomymoutg. Novelle von ?. R. St angab. (Au dem ri.chische onZo h. Mi sotakis. (Fortsedung.) 4. Er sprach noch, als aus einer jener Oeffnungen der Kopf einer' Frau vom Dienste hervorkam, die in der einen Hand eine Grubenlampe trug und die andere auf den Boden gestützt hatteum stch vorwärts bewegen zu können. Hinter ihr kam auf den Knieen, den Oberkörper fast loagerecht ausgestreckt und sich mit den Händen an.den 3)!auern weiter fortschiebend, eine andere weib liche Gestalt. Lo:d' Barley blieb wie angewurzelt stehen, er traute kaum seinen Augen. Jene zweite Frau war das schöne Mädchen von heute morgen. Emma, meine Liebe.", sagte Lady Sersield, dies ist Lord Barlev." - Das junge Mädchen blickte auf, errötbete heftig u,id grüßte. Gleichzeitig kam auS der'Oeffnung ein kleiner Wagen, schwer mit Kohlen bel. den, welcher fast den ganzen Gang der Höhe und Breite nach ausfüllte, und der, wie Lord Barley auf den ersten Blick glaubte, von einem großen Hunde gezo gen wurde, aber als er näher hinsah,- ge wahrte er. daß es ein Knabe von etwa zwölf Jahren war. Der Unglückliche war mit einer Kette an den Wagen be festigt, welche um die Mitte seines Lei bes geschlungen und zwischen den Beinen durchgezogen war. Genöthigt, auf allen Vieren zu kriechen, um sich den Kopf nicht an der Decke zu zerschmettern, und seine Kräfte auf daS höchste anzustrengen, um den schtver belasteten Wagen fortzuziehen, lief dem Kinde der Schweiß ström weise an dem kränklich aussehenden Gesichte herab, während seine kleine Brust keuchte und röchelte wie ein Blasebalg. Mutter," sagte Emma, das ist der letzte von den Neuaufzunehmenden. Dieser Knabe bat eine Mutter und fünf klei nere Brüder, welche er ernährt. Mr. Fekner, der Aufseher, sagte mir, daß er ihn eines Tages, während die anderen Arbeiter frühstückten, weinend, allein in einer Ecke sitzend, gesehen habe. Auf seine Frage, ob er krank sei, habe er geantwortet: Krank bin ich nicht, aber mich hungert. Wenn ich frühstücke, haben meine Brüder nichts zu essen." Uns um das Brot für seine Geschwister zu verdienen, muß er täglich vierzehn Stunden lang jene mühevolle Arbeit verrichten. Sänge kann das nicht mehr so fort- , rr e. gehen, wenn der Aermzte rncvr, wie lein Bater vor ibm, vor Hunger sterben soll." In der That trugen die Züge des Knaben den Stempel , des Hungers, und als er sich erheben wellte, schwankten seine Kniee und gaben nach. Wie beißt er?" fragte Lady Serfiel. ' ..Bob Ehob," erwiderte Emma. Die Mutter schxb den Namen in ein kleines Notizbuch, und sich dann zu dem nlngen Lord wendend, jagte t . ,,jt haben alles gesehen, was vor. dieser irdischen Hölle zu sehen möglich war, und wenigstens alles, gethan, vaS man von der christlichsten Hingebung er varten kann," fügte sie lächelnd hinzu. Der Anblick dieses Kindes reicht hin, uns mit den für uns unerreichbaren und undurchdringlichen Geheimnissen bekannt zu machen. .Vielleicht sehnen. Sie sich jetzt wieder nach Luft und Sonnenschein. ' In der That," erwiderte Lord Barley, man fühlt sich in dieser Atmosphäre physisch und moralisch beengt und sehnt sich nach Licht und heiteren Scenen. Wenn wir auf den feurigen Flügeln des Dantpfschiffes und des Bahnzuges dahinfliegen, oder die wunderbareu.Erzeugnisse der Werkstätten anstaunen,! denken wir nicht daran, daß, um uns diesen Genuß zu verschaffen, taufende .von '.Menschen in der Dunkelheit seufzen, . und in der Tiefe ein Leben führen, das dem Tode verwandt ist." Nach dieser moralischen Betrachtung fühlte Lord Barley eine wahre Ungeduld nach dem Anblicke der Welt dort oben, er zeigte deshalb den Damen eine Treppe an der Wand, wo nach der 3keihenfolge Frauen hinaufstiegen, welche schwere, mit Lederriemen an ihren Köpfen und Schultern befestigte Lasten trugen. Ich glaube," fuhr er fort, daß es für die Damen nicht gerade angenehm setn wurde, auf dlejelbe Weile hinauszufahren, wie ich hinabgefahren bin. Dieser Flug in die Unterwelt hat mir etwas unbehaglich geschienen. - Wenn Sie erlauben, steige ich vor Ihnen diese Leiter hinauf," so sagend, setzte er den ijuv auf oie erste tuse der Treppe. Nehmen Sie sich in acht!" rief vlötz lich Emma, und riß ihn heftig am Arm zurück. 5?aum hatte Lord Barley . seinen Platz verlassen, so stürzte auch eine Masse großer Steinkohlenstücke herab, deren jedes :xa l;h. y!iigrrrlu,i iyauc, lyn zu ivolen. er Riemen, mit welchem die Last der letzt hinaufgestiegenen Frau um deren Kopf befestigt gewesen, war geplatzt, und die Kohlen stürzten mit einer solchen Gewalt herab, daß sie säst die Trägerin mit sich gensien hatten. . . .. , - Sehen Sie, das ist eine der gewöhnllchsten Gefahren in den Kohleniverken, besonders in diesen Gruben. Die 3lie men reißen sehr häusig, und die herabstürzenden Kohlen verwunden, ja tödten nicht selten die. nachfolgenden Frauen, die schwer' beladen, wie sie sind, nicht ausweichen können. Wenn Sie ' mix folgen wollen, so werde ich Ihnen einen bequemeren und sichereren Aufgang zeigen." Von der jungen Dame geführt, kamen sie durch emen anderen Gang in einen Naum, in dessen Decke sich eine weiten Oeffnung befand wie die anderen. In diesem Schacht war eine hölzerne Wen d'eltreppe angebracht, es war die Treppe, welche die Lastträger mit großer Mühe und Anstrengung hinaufstiegen. Aber obgleich dunkel und hoch, war dieser Weg wenigstens gefahrlos, und bequem t- . . k. . 11-. -t r Pi m sur viejenigen, rociqc oyne xa)i hinaus liegen, weevalv er aucy xx die eigens ürdie Beamten und Inspektoren betimmte Treppe angesehen wurde, welche diese bei ihrem Verkehr mit den Gruben
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venutzten. Es war. bereits.Aben als sie oben
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tWrwsg; .1 fcVMitte'n .Um iUeil ii Wisrttch iu er füllen, die Eonne zu btgchßen," bemerkte 'Lady Sersield lächelnd egen Lorb Bar ley, werden Sie sich töoh1,,:bis.' morgen gedulden müssen. Indessen, ..da es in einem Umkreise von drei Stünden .hier keinen Gasthof giebt, in dem' man äbsteigen könnte, bitte ich Sie, Mylord, .unsere Gastfreundschaftanzunehmen, ebenso einfach wie sie Ihnen geboten wird. Dieses Haus gehört zwar dem Direktor Mr. Fekner, aber wenn wir komme, steht es zu unserer Verfügung, und unsere Gäste sind seine Gäste." Lord Barley machte keine langen Einwendungen gegen das freundliche Anerbieten, welches ihn der Unannehmlichkeit enthob, in einer schmutzigen Schenke oder unter freiem Himmel zu übernachten, und nach einer halben Stunde saß er mit Lady Sersield und ibrer Tocbter bei Tijche. . ' Selbstverständlich drehte sich das Gespräch bauptsächlich um die Kohlenwerke von Gloomymoutb. - Lord Barley malte die Eindrücke, welche er empfangen, in den dunkelsten Farben. Ich glaube nicht, daß viele Reisende jene furchtbaren Abgründe besuchen, und was die Damen anbelangt, so zweifle ich, daß selbst Lady Rosamond, die Eigenthümerin, jemals den Gedanken gehabt, dort hinab zu steigen. Nur die dringendste Noth' wendigkeit, oder eine unbezwingliche ?keugier," behauptete er, Können eine Frau dazu bewegen." Er gestand, daß er nicht viele Damen kenne, welche Kraft genug besitzen wür den, hinab zu steigen, und sprach seine Bewunderung für Miß Emma aus, die sie wie ein zweiter Hermes wieder aus dieser Hölle hinausgeführt, in der sie auch das kleinste Winkelchen zu kennen scheine. Und alle diese Umschreibungen," sagte Lady Sersield mit feinem Lächeln, deuten an, daß Lord Barley von brennender 9keugier gequält wird, zu ersahren, waS wir eigentlich in den Gruben zu schaffen hatten, und wie es kommt, daß wir alle Aus- und Eingänge dort kennen." Sie erschrecken mich, Mylady," er-, widerte der Lord. Fch sehe, Sie besitzen nicht allein den Rock Hermes', der die Seelen führt,, sondern auch seinen magischen Stab, und ich glaube, Sie lesen klarer in meinem Herzen, wie ich selbst es zu thun wage." Nun wohl, versetzte Lady Sersield. Wenn Ihre Neugier so groß ist, wie Sie selbst cingestehen, müssen wir dieselbe befriedigen, wenn es auch nur wäre, um Sie dadurch für die Einfachheit unsers Mahles zu entschädigen." ' 5. Lady Sersield schwieg eine Weile, während ihre Züge einen Ausdruck traurigen Ernstes annahmen, dann begann sie ihre Erzählung. Es sind jetzt, dreizehn Jahre her, seit Lord Sersield nach fünfjähriger Ehe mit lnir starb. Verzeihen Sie, Mylord, wenn bei der Erinnerung an ihn meine Ftirn sich bewölkt und mein Auge feucht wird. .Ich spxech? selten von ihm vor Fremden, aber als r noch lebte, wqr mein Adolf für mich die ganze Welt, und nach seinem Tode lebte ich nur sei nem Andenken und meiner kleinen Techter, seinem Ebenbilde. Auf seinem Sterbebette nahm er die Kleine, welche damals vier Jahre zählte, bei der Hand, und nachdem er sie leidenschaftlich unu sxmt hatte, sagte er zu mir: Liebe Karoline, ich sterbe. Ich übergebe dir unsere Tochter, lebe m sie, sei ihr Schutzengel, dies ist meine letzte Bittf, mein heiliges Vermachtniß." Es waren seine letzten Worte." Lady Sersield hielt hier tief bewegt inne, nach einigen Augenblicken fuhr sie fort : Von da ab lebte ich nur meinem Kummer und meinen mütterlichen Pflichten. Emma war der einzige Zweck meines Daseins. Mein Herz fand kei nen anderen Trost, und die letzten Worte meines Gatten batten sie für mich geheiligt."' So vergingen die ersten Monate melner traurigen Witwenschaft. Am Iah restage des Todes meines Mannes fuhr ich mit meiner Tochter zu dessen Grabe. Ich kehrte zu Fuß mit ihr zurück, als ich rotz meiner Thränen eine arme Frau gewahrte, die uns folgte und oftmals tief aufseufzte. Nichts flößt mehrTheil. nähme für den Schmerz Anderer ein, wie eigenes Leid. Ich blieb stehen und fragte die Frau um die Ursache ihres Kummers und ob ich ihr helfen könne." lMir ist nicht zu tlsen," erwidert? sifc. sie haben meinen Mann zum Mqtrosen gepreßt. . Vergeber.s habe ich ge weint und gefleht und ihnen vorgestellt, baß ich ohne ihn nicht leben könne. Sie lachten über meine Thränen und nahmen ihn mir. Ich erwartete seine Rückkehr, ich zählte die Tage, die Ättnuten, bis er komme, aber statt seiner kam die Nachricht, daß er ertrunken sei. Ich verließ meinen bisherigen Wohnort, wo mir Alles sein Bild zurückrief, wo ich stets die Erinnerung an mein verlorenes Glück, vor Augen hatte. Ich floh wie eine Wahnsinnige, und irre jetzt obdachlos umher. Ich habe keinen Schilling, um mir auch nur ein Stück trockenen Brotes zu kaufen, und bitte den Tod, mich von meinen Leiden zu erlösen." , Und ihre Augen mit den Händen be deckend, begann sie jämmerlich zu wernen und zu schluchzen. Die Ähnlichkeit ihres Kummers mit dem meinigen rührte mich innig. Gute Frau," sagte ich, Sie. sind nicht die einzige, welcher Gott eine so furchtbare Prüfung auferlegt hat. Wenn die Thränen Anderer Ihren Schmerz lindern können, so folgen Sie mir. In meinem Hause werden Sie vorläufig Brot finden, vm Ihren Hunger zu stil len, ein Dach über Ihrem Haupte, und vielleicht einigen Trost in Ihrem Leid." Mit fast übertriebenen Ausdrücken des Dankes nahm die Frau mein Anerbieten an. Sie ergriff Emmas Hände, die sie unaufhörlich küßte, und schien für sie eine leidenschaftliche Zärtlichkeit zu empsinden. Ich befahl, daß man ihr in einem Gartenhause eine Kammer anweise. Am folgenden Tage fühlte ich mich krank, die Aufregung des vorhergehenden Tages hatte mein Nervensystem er schüttert und ich war genöthigt, das Bett m böten, um durcd Vtube den beftiae.n
, . . KWDKrz zu tiitberik; den ,,, t ('!:!. psano. . ,:. Gegen Abend verlangte ich nach, ueiner Tochter. Aber das Mädchet., wel ches ich geschickt, sie zu holen, kehrte ball) mit dem Bescheide zurück, sie könne Miß Emma nicht sinden, wahrscheinlich ittüsse sie mit ihrer Wärterin auf einem Shs , ziergange begriffen sein, denn auch Vv sei nicht im Hause. Nach einer halben Stunde stürz e die ' Wärterin weinend in mein Zimn.er, die ' - i i f . i - .anoe rmgeno uno na? ore Ajc.5r.re ausraufend, schrie sie: Miß Emma ist fort ! Miß, Emma ist Valoren." Außer mir vor Schreck, sprangich aus dem Bette. Was sagen Sie ?" rief ich. Wo ist Emma? Redn Sie! Um Gottes willen, waS ist vorgefallen V Sie ist verloren ! Sie ist verloren!" rief die Wärterin fasirmgslos. Endlich gelang es mir, sie zu einer Erklärung zu zwingen. Heute Morgen," sagte sie, bat Miß Emma mich, ihr zu erlauben, der frem den Frau das Frühstück zu bringen, und dann im Garten zu spielen. Ich Unse lige erlaubte es ihr gern, aber als zwei Stunden vergangen waren, ohne daß sie zurückkehrte, ging ich selbst in den Gar ten, uni' sie zu holen. Sie war dort nir gends zu sinden, auch im Hause suchteich vergebens nach ihr, und kehrte trostlss in den Garten zurück, um denselben n?chmals zu durchforschen, da gewahrte ich, daß die Thür desselben offen stand. Vielleicht war sie hinausgeschlüpst, und nach einem der Dörfer der Umgegend gegangen, wohin ich sie häufig auf unseren Spaziergängen geführt. Ich eilte nach den nächsten Dörfern, dann nach den entfernteren, wie sinnlos lief ich, klopfte an alle Thüren, fragte alle Vor überkommenden. Niemand hatte Emma gesehen. Niemand konnte mir Auskunft über sie geben. Endlich kehrte ich zurück,.in der Hoffnung, daß .sie wiederge kommen, und ich sie hier im Hause antreffen würde, aber auch hier suchte man sie." Sie ist verloren ! Sie ist verloren !" rief sie wieder, von Neuem in Thränen ausbrechend. Die fremde Frau!" rief ich. Lauft, holt die fremde Frau herbei !" und halb bekleidet, barfuß, rannte ich hinter den Dienern her, die schon nach dem Garten hause stürzten. Aber die fremde Frau war fort, ihre Kammer war leer. Auf der Schwelle brach ich bewußtlos, halb todt zusammen. Wie lange ich in diesem Zustande verblieben, weiß ich nicht, aber als ich wieder zu mir kam, peuschie ein tödtliches Fieber mein Blut. Die Aerzte verzweifelten an meinem Aufkommen, und dennoch zwischen den heftigsten Anfällen besiegte die Äiutter liebe die Krankheit, und ich fand die Kraft, die eifrigsten Nachforschungen nach meinem Kinde zu befehlen. Ader wie sollten jene Nachforschungen zu eincm Erfolge führen ? Ich wußte nichts von jener Frau, gcgen welche ich dea Haup:verdacht hegte. Weder ihr Wohnort, Uvch von ihrer Vergangenheit war mir etwas bekannt, ich wußte nur, wenn sie mich nichts auch darin getäuscht hatte, dgß sie Äaggie heiße, aber dre; Viertes der Frauen aus dem Volke in England heißsn Maggie. Die Nachforschungen blieben vollständig fruchtlos, und dennoch die Na tur ist oft launenhaft dennoch, anstatt zu sterben, geils ich. Ich starb nicht,' aber ich war für alles begraben. Eine tiefe Schwermuth hatte sich meine? bemächtigt. Ich ließ mein Zimmer schwarz ausschlagen, und hing die Bildnisse meines Mannes und meines verlorenen Kindes einander gegenüber in demselben auf. Zwei Jahre lang verließ ich mit keinem Schritte dieses Zimmer. Ich wollte keine menschliche Stimme mehr hören, kein menschliches Gesicht mehr sehen. Nur die Wärterin Emmas, die mich weinend, aber schweigend bediente, hatte Zutritt zu mir." Emma ergriff hier die Hand ihrer Mutter und küßte sie zärtlich. 6. ZwevJahre später, nachdem sie mir häusig geschrieben, ohne eme Antwort erhalten zu haben, kam die Herzogin von Athol, eine Verwandte' meiner Mutter, und zwang mich fast gewaltsam, sie nach Edinburg zu begleiten. Die gute Her zogin hatte niemals wahren Kummer empfunden und wußte nicht, daß es Schmerzen gebe, für welche Zerstreuung, anstatt ein Heilmittel zu sein, eine Mar ter ist, und daß solches Leid nur zu er tragen ist, wenn man sich selbst und seiner Verzweiflung überlassen bleibt. Einige Monate ergab ich mich darein, inmitten der Menschen zu leben, deren Anblick mir hassenswerth war und die im Glauben, mich zu trösten, meine Wunde nur um s? schmerzlicher berührten. Endlich überstieg diese Qual meine Kräfte, und da der Jahrestag des Todes meines Gatten heranrückte, bestand ich darauf, nach England zurückzukehren, um, wie ich es seit drei Jahren gethan, dessen Grab zu besuchen. Als ich in der Grasschaft Northumberland angekommen war, hielten wir einige Meilen jenseits Newcastle bei einem kleinen Wirthshause am Wege an, um die Pferde ruben zu lassen. Vielleicht haben Sie das Haus bemerkt dort wo die Wege sich scheiden? Dort fand ich alles in großer Bestürzung eines Unglücks wegen, das sich vdr wenigen Stunden in dem nahe gelegenen Berg werke ereignet hatte, dem Bergwerke, wo wir uns jetzt eben befinden. Das Gewölbe eines der Gänge war eingestürzt und die darin beschäftigten Arbeiter Verschüttet, man wußte nicht, ob sie getödtet oder noch lebend seien. Man hatte sogleich mit den Nachgra bungen begonnen, aber es stand zu befürchten, daß die Arbeit nicht schnell genug vorschreiten würde, um die Leben den noch retten zu können.. O, rief ich, welch eine entsetzliche Todesqual müssen die'Unglücklichen erdulden ! Wie viele Familien zittern jetzt nicht für ihre Väter, wie viele Mütter für ihre Kinder. Großer Gott, dachte ich, du hast mich gelehrt, wie bitter die Schale des Schmerzes ist, ich will ver, suchen, ob ich sie von den Lippen anderer abwenden kann. Sogleich befahl ich dem Kutscher, den Weg nach Gloomymouth einzulchlaaen.
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?5HÄ6Ms -vrrv A ;$f YMM Mi M)IUU MlreMfy alles lief hin und her, die Befeble UM .cn sich, jeder machte seine Meinung mf.nt, jeder gab Rath. Mr. Fekner r .lein behauptete seine Rübe und Um- ' t . , ' . ia;r. ur leitete das ganze )lettungswerk. Nachdem er alle Arbeiten in der Grube eingestellt, versah er die Arbeiter mit Hacken und Schippen und begann ein regelmäßiges Ausgrabungswerk. Aber die Arbeit ging nur langsam von statten, denn die Erde war locker, und es bedürfte großer Anstrengungen, um das Nachrutschen derselben zu verhüten. Als ich ankam, war die Nackt scknn eingebrochen, die Arbeiter waren er schöpft und Ntvch war man erst beim Anfange des' Rettungswerkes. Ich stellte Mr. Fekner mein Vermögen zur Verfüaung, um Hilfe für die unglücklichen Verschütteten, zu schaffen. Sogleich wurden reitende Boten abgeschickt, um" aus den nächsten Städten Mannschaft zum Beistande aufzubieten. Die Leute arbeiteten ohne Unterlaß. Drei Männer, Tom Blaine, Tom Var und Dick Gantley, außerdem noch die Frau Mary Elay und die kleine Tochter Betty waren verschüttet. Die gan;e Nacht blieb ich am Platze, die Leute fortwährend durch Zuspruch und Versprechungen ermunternd. Gegen Mitternacht kamen mehrere Ingenieure, welche die Leitung der Arbeit übernahmen. Bis zum Morgen hatte man die Hälfte der nöthigen Tiefe erreicht, aber Wer konnte wissen, ob 'die Verschütteten todt oder lebend seien. Endlich verbreitete sich eine freudige Nachricht, die Arbeiter hatten unter sich ein dumpfes Geräusch vernommen, welches andeutete, daß wenn auch nicht alle, so doch einzelne der Verschütteten noch lebten und auch ihrerseits Anstrengungen machtenx sich aus ihrer Lage zu befreien. Der Oberingenieur .ließ sogleich mit der Arbeit innehalten, denn vor allem war es nöthig, daß den Unglücklichen Luft und Nahrung und Hoffnung zuge führt wurde. Vermittelst eines Bohrers, wie man sich derer bei den artest schen Brunnen bedient, begann man senkrecht die Erde zu durchbohren. Gegen Mittag ertönte ein lauttr Freudenschrei, der Bohrer hatte die Decke deö verschütteten Ganges - durchdrungen. Durch die Oeffnung wurde jetzt ein Strick mit einer Flasche Bier, einem Brote undeinem Zettel herabgelassen, auf welchem die Worte standen : Verzagt nichts wir arbeiten." Als der Strick wieder heraufgezogen wurde, stand mit Kohle auf der Rückseite des Zettels geschrieben : . Wir harren aus,, gebt uns Wasser." Das Wasser wurde hinabgelassen und die Arbeit begann von Neuem. Endlich, dank der geschickten Leitung der Ingenieure, dem unermüdlichen Eifer . Mr. Fekners und der Arbeiter war die Erde hinweggeräumt, es wurden Leitern hinabgelassen, und die drei Männer stie gen wieder an das Tageslicht. Sie sie jen auf die Knie nieder, küßten die Erde und dankten unter Thränen ihren Ret tern. Aber eö fehlten noch die beiden anderen Gefährten ihres Unglückes. Mr. Felfner stieg sogleich in den Schacht und durchsuchte mit bewunderungswürdigem Muthe die Unglücksstätte, konnte die beiden Frauen jedoch nicht entdecken. Die Geretteten sagten, daß sie allem in' jenem Gange gewesen, daß sie aber aus einem entfernten Winkel desfelben Schreien und Klagen zu vernehmen glaubt hätten, Ags Aufmerksamkeit wendete sich jetzt diesem Orte zu. Eine Abtheilung Ar beiter stieg hinab, während die anderen bemüht waren, die Oeffnung zu sichern. Aber bald wurden sie inne, daß man durch einen horizontal angelegten Minengang unmöglich zu den beiden Opfern dringen könne, und daß man von der Decke der einen großen unterirdischen Kammer aus eine Oeffnung bohren müsse, die in schräger Siichtung nach dem Unglücksplatze führte. (Fortsedung folgt.) Mucbo'S Ciaarrenlaoen befindet sich in Ns. 199 OK Wafblnaton StraKe. Etablirt 1850. Munson ping Conductor Co. (Blitzableiter.) ' Fabrikanten von ' Munson's neuen Paten tirten,Tubular,Dia. matt,0 .Elliptic" und Angular - KupferDrahtLeitung ; runde viereckige, .Heracöu Tube" und galvanisirte Vlitabltiter; Qktter. sahnen, Compasse ,c. 50 Prozent kann mau sparen dadurch, baß man ein hie size Firma bevorzugt und die best, Waare bekommt. Man ist bann auch sicher, nicht beschwindelt i wer be.t. Stehe gedruckte In ftruktionen. Teutsche Verkäufer erlangt. ßZestellungen vsn La Unternehmer gewünscht. -. - i ISTo. 04 Süd Delavareflr. Gebr. Warmeling, Büberei V; uud Vs. 175 Wadison Avenue. 3 Crean nud feine (Takes aller Serie Bestellungen für Hochzeiten und vesellschaf ten werden prompt ausgeführt. Stollverk'ö Prima-, Banilla., Chocolade und Vranfe-VonbonZ. Eine große Autvahl von Kuchenderzierungen aller rt.' ' ' ' ; J ' ' "
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