Indiana Tribüne, Volume 9, Number 274, Indianapolis, Marion County, 23 June 1886 — Page 2

Indiana Tribune.

- Erscheint nd Sonntags. SSglit? t, tätlich .rtbai kostet buxd) ben Xtljtx ii V entlxervsche, die Conniajl XriUtst" f itl pcx ßoch. eU infamst 1 Cmif . vi v? ug?qi t sraxfc:?:! fix LaZk. Osstee: 120 Q. Warvlandür. JndianüpeüS, Ind., 23. Juni 1886. Eine gebelmuißvolle Stadt. : . . ' : ' Die. indische Negierung rüstet gegew Kärtig eine große Expedition aus, an welcher sich mehrere Botaniker, Topografötn, Landvermesier und andere Forscher betheiligen werden. Die Expedition hat den Auftrag erhalten sich über Sikkim nach Tibet mit einer Votschaft der Kai serin fcon Indien" an den Dalai-Lama inLaffa zu begeben. ' Zum Führer der - Expedition ist Herr Eolman Maeaulay bestimmt, und maxi" spricht sich von ihrer Forschungitour interessante Enthüllungen über das yeheimnißvolle Ti bet, die Schneestätte", sowie über die itf-ft - ii. i.Vi. O . rr c. - c 3 X. imiciajic viaci taa uno oa novf von keinem Europäer gesehene Oberhaupt der Tibetaner, den heiligen Dalai-Lama. Zweimal-inr Jahre 1366 und später im Jahre 1874 gelang es zwei einge borenen, in Diensten, des indo-britischen Vern;csiungsbüreaus Gehenden Jndiern, in das Innere von Tibet zu dringen und wenigstens einige Aufschlüsse über die Topographie jenes Landes zu erhalten. Sie berichteten die heilige Stadt" Lassa zähle 40,000 bis 0,000 Einwoh ner und liege in einem Hochthale zwu schensteilen,.mit Schnee bedeckten Ber gen 12,000 Fuk über der Meeresfläche, asia sei einer der. wichtigsten Handels punkte zwischen China und den Ländern am kaepischen Meere. Die frommen Gläubigen jener zum großen Theile noch unerforschten Gebiete 'betrachten 2ä)a als die heiligste Stadt der Welt. Ganz Lassa ist eigentlich nur ein riesiges Kloster, oder viel mehr ein großer Haufen von Klöstern, von denen manche mehrere Tausende von Priestern oder Lamas beherbergen. Allein in 11 dieser Klöster sollen sich 20,400 Mpnche.besinden, die sämmtlich im Cöli bat leben, d. h. keine Ehe eingehen dür (.n ff"(( sTaVst.v (rfattt .3 InA AiV UUIVIM iyvl VV IVMy sein, was die Chinesen über Lassa sagen, ' wenn sie erzählen, dasselbe sei nur von Lamas, von schlechten Frauenzimmern und von Hunden bewohnt. Dcr heilige Charakter" dieser Stadt hat sie' zu einer Art von centralasiati schern Mekka gestempelt und zu gewissen Jahreszeiten ist sie von frommen Pilgern von hunderterlei verschiedenen Stämmen überfluthet. Trotz dieser Lebhaftigkeit in Handel und Verkehr ist es bisher erst einmal einem Engländer gelungen, bis nach Lassa, vorzudringen. Derselbe, ein gewier Thomas Manning, der sich durch jahrelanges Studium eine .ziemliche Kenntniß der chinesischen Sprache, in Wort und Schrift angeeignet hatte, reiste im Jahre 1811 als tartarischer Doctor verkleidet in Begleitung eines chinesischen Dieners von Nangpore tuS nach Tibet und drang bis zu den riesigen Gebirgsketten von Butan vor. Ueber das Ergeb' niß seiner. Reisen hüllte er sich jedoch auS Aerger über eine angebliche Zurücksetzung seitens der anglo indischen Behörden in vollständiges Stillschweigen, und seine Tagebücher wurden erst vor sechs oder sieben Jahren, also lange nach seinem Tode.- . . ,'Lassa," so erzählt Manning, ist eine ganz gewöhnliche Stadt. Ä)ie Häuser sind mit Koth und Schmutz bedeckt und die Straßen sind voller Hundes Manche Hunde beulen oder kauen an alten Häuten, die überall herumliegen und einen infernalischen Gestank ver breiten ; andere hinken herum, als ob sie Schläge erhalten hätten ; andere krepiren vor Hunger und werden von Raben an gefallen ; noch andere liegen todt da und dienen den Raben zum Fraße. Alle? in der Stadt sieht gemein und düster aus und gewährt einen unheimlich Phantast! schen Eindruck. Sogar die Heiterkeit der Einwohner bat' einen träumerljchen, geisterhaften Anstrich.' Der Palast des Dalai Lama ist jedoch ein auf einem ho hen Hügel stehender Prachtbau." Manning'hatte das Glück", am 11. December 1811 dem damaligen Dalai Lama, einem Knaben von 7 Jahren, krtVAAridlTf GH VHaVAAVff tVt VttAW 4 zückt über die Schönheit und die LiebenS. WlUtUltt Vt tVVIVVJt; VtltV (VUV tJlWM Vl dürdtgkett dmes Knaben. Der französische Abbe Huc hat sich im Jahre 1846, also über 30 Jahre nach dem Besuche ManningS, in Lassa eine ilVIttUIIM UU HVfHIIV) VlltlVttl UVV VVit itfrhiTn nttrnrtt tHo der Stadt ein viel günstigeres Bild. Er - rühmt ihr imposantes und majestätisches w..at.u-m.. (.ix 4 ..i(..wr;r,4 r,tm v: 4Utyti(, iiiuy iiiiyuiuitiy uivt vit Menge alter Bäume, welche die Stadt mit einem grünen Laubdache umgürten. und iit entzückt über d:e luftig gebauten. ' schönen weißen Häuser und Paläste. Man wartet jetzt mit Spannung aus den Erfolg, welchen dte ExpedtNon er zielen wird, die sich gegenwärtig nach Lassa begibt. ' Man hofft, daß es ihr gelingen wird, zuverlässige und aus sührhche Schilderungen über die seltsa ' me Stadt sowie über ihre noch seltsame ren Bewohner mitzubringen. Brigharn Z)okngö Nachkommen. - War' einiaen Taaen hatten die noch am Leben besindlichen Abkömmlinge Briabam Nounas, des verstorbenen Mor mönenprcpbeten, in Salt Lake City ein Familienfest" auf welchem eS sehr lu stig zuging. . Es wurde der 34. Geburts taa des' Stammvaters der .Association", mit welchem Titel sich die merkwürdige Gesellschaft belegte, gefeiert. Es waren nicht alle Mitglieder 'der Familie anwesend, docb berichtet die ..Deseret News", das ossicielle Organ der Mormonen, die Gesellschaft habe aus mehr als 300 Per Ionen beider Geschlechter bestanden. Bisher wurde vielfach ' in uneingeweihten Kreise" darüber,, gestritten und specu lirt. wie arok Wohl aeaenwärtia die Nachkommenschaft des Propheten sei. Sittt bat die Versammluna der Nouna

amtlisn ÄNocistlott" tterngsiertl - einen guten Anhaltspunkt für derartige Aerech nungen gegeben, trotzdem die : Deseret News'.' ihren Angaben die etwas vag gehaltene Bemerkung hinzufügt, daß viele" Mitglieder der Familie auf dem Fest fehlten. Wenn unter den Mitgliedern der Nach kommenschaft Aoungs dieselbe Sterblichkeit geherrscht hat, wie unter anderen Menschenkindern auch, dann müssen viele Sprößlinge Icungs gestorben sein, ehe sie das Alter der Reife erlangten. Da indessen noch immer weit über ZOO derselben am Leben sind, so ist da

mit der Beweis geliefert, daß sogar die höchste Ziffer, mit welcher man die An zahl der Nachkommen deS Propheten be . r . . 9-r - r. rr . recyneie, mcyk zu iuyn gegriffen war. Das Oraan der. Mormonenkirche sab sich anläßlich jeneS Familienfestes , der anlaßt, den (Llauvtaen einige emvr,ng licke Lebren mit auf den Weg w aeben. Es pries in begeisterten Worten die Be mühungen des Propheten, vie Anzayi der ..Seiliaen .der letzten Taae" ni ver mehren, und fügte salbungsvoll hinzu. m . irw m M, t ' daß große" Manner niemals ilerven. Brigham Ioung lebe heute noch, wenn auch m einem anderen Sinne, und sei der Stamm, von welchem ..umähliae" Zweige emporgeschossen seien. Jeder Zweig vermehre die starte der ynu gen" und die Macht ihrer Kirche. Wenn die Nachkommen des Propheten seinem leuchtenden Beispiele folgten, dann würde in .der nächsten Generation kein Haus der Welt groß genug sein, um sie ,n seinen flauern zu saNen. ' " - Man siebt daraus, die ..Heiligen" sind zähe. Trotz der. Verfolgungen, die sie seitens der gottlosen Heiden"zu erleiden haben, gernren sie sich durchaus nicht, das offen als Tuaend iu preisen, was man anderswo ' Unzucht ,m höchsten Grade nennt. Nnsere Singvögel. Seit einiger Zeit erscheinen in ver sch iedenen Zeitungen Alarmartikel, daß unsere Singvögel und die kleineren Bö ael überbauvt Gefahr laufen, ganz von dem Erdboden vettilgt zu werhen, - und i Yt ... tt .9 . zwar uoigua? vesya.o, roexi es jce in der Damenwelt Mode sei, todte Böge! auf den Hüten zu tragen. Dr. F. W. Langdon, ein bekannter Ornithologe, hat nun die Behauptung aufgestellt, daß es durchaus nicht so schlimm mit den Vögeln bestellt sei, wie die Schwarzseher vehaup. ten. Das Tragen von todten Bogetn als Schmuck sei allerdings eine häßliche Unsitte, die kein vernünftiger Mensch . . . . - ' . V!.f-IL. verlyeivigen weroe, oocy yaoe viefeive auf die Fauna unseres Landes bisher nur einen sehr geringen Einfluß gehabt und werde ihn auch schwerlich jemals erringen. Es ist eine bekannte 2bat ache, sah sebr viele m Schmucksachen aetödtete Vögel weder Sänger, noch sonst - für . .r p. r . A-f?x. r? C tanowittyicyaittlcye iveae nuticy fino. Wenn dieses jedoch sogar icht der Fall wäre, dann hätte es nach der Angabe des Dr. F. W. Langdon mit Vertilgung der gesammten gesiederte.n Sänger in Amerika immerhin noch lange keine Ge fahr. Nach seine Berechnung gibt es auf jeder Quadratmeile in Nord und Südamerika sowie in Westindien minde stens 200 Singvögel. Man könne dem nach auf die 15,000,000 Quadrakmeilen denn emen solchen Flächenraum nimmt das gesammte Amerika emeine Bevölkerung von3Milliardenmgvogeln rechnen. Dies ist nach der eigenen Aus sage deS Dr. Lanadon eine sehr niedrige Berechnung, da nach Alexander Wilson die Anzahl der Wandertauben allem m einem einzigen Fluge über 2,000,000,000 betragt. Auch ist die Annayme seyr niedrig gestellt, daß jedes Paar Vögel alljährlich nur zwei Junge zur Welt bringt. Sogar in diesem Falle könnten jedes Jahr mindestens 3,000,000,000 Vögel aus irgend eine Weise getödtet werden, ohne daß der Gesammbestand derselben auch nur im Geringsten ver ringert werden würde. vlun betragt aber nach einer Ab schätzung des Herrn F. W. Allen die W,M rtslor vifniM w,m in 9imnfsl tQM.y. .v. V w ... .fff.vv. alljährlich getödtet werden, um zu Schmuckgegenständen zur Verwendung zu gelangen, nicht mehr als 5,000,000. Herr Allen ist über diese Ziffer, die er mit Absicht etwas sehr hoch gegriffen zu haben schemt, sehr beunruhigt und behauptet, eine solche Massentödtung" muse zur vollständigen Vernichtung un serer Vogelwelt führen. Fügt man zu obiger Anzahl vielleicht noch 5000,000 Vögel hinzu, welche in Südamerika und Westindien ihrer bunten Farbenpracht balber getödtet werden, dann stellt sich ihre Gesammtsumme auf ca. 10,000,000. Im Verhältniß zu der Gesammtzahl der amerikanischen Bogelwelt Ware dies je doch immerhin nur ein unbedeutender Verlust zu nennen. Es würden demnach von 3000 Vögeln nur 10 oder von 300 Vögeln nur einer der putzsüchtigen Mode zum Opfer fallen. Arßerdem gibt es vekannttlch nichts wankelmüthigereS aus der Welt, als die Mode. Auch über die Zerstörungen, welche iaadlustiae Knaben mit ihren Voaelflin ten und . die Ornithologen mit ihren Netzen unter der Vogelwelt anrichten. macht sich Dr. Langdon reme großen Sorgen. Man mag allerdings m über großer Sentimentalität über die Vernich tung der harmlosen Bewohner der Lüfte Zeter und Mordio schreien, doch ist es jedenfalls angebracht, auch den Umstand in BeriÄsichtigung ni ziehen, daß nicht nur alle anderen Geschöpfe der Welt, sondern auch die Vögel in ihrer Vermeh rung einen gewissen Einhalt erleiden. mu len, wenn ste nicht "einen zu aroken Raum au der Erde einnehmen sollen. - Ti SV- P C f . nr . t mm vie iu em rsoroerniß ver camr, van ie r nn r . in gropen matn vertilgt unv getödtet werden, damit sie nicht den anderen Be wohnern der Erde zur Last fallen. Es ist natürlich davon keine Rede, sie ganz von dem Erdboden zu vertilgen, im Ge gentheil ist ih Schonung ' biS . zu einem gewissen Grade dringend erwünscht, doch ist andererseits auch nicht zu veraes sen, daß Alles sein Maaß und sein Ziel behalten soll. : : : UebrigenS ist eS eine Thatsache, daß keine einzige Gattung von Singvögeln im Gebiete der Ver. Staaten gänzlich vertilgt oder ihrer Anzahl nach auch nur wesentlich verringert worden ist. Im Gegentheil meint Dr. Langdon, daß ge ge.nwürtia i i den am meisten civilisirten

Ttteilen der er. Vtaaten SteAnzayi dstz Singvögel eher zu, als abgenommen hat. Wo das Letztere geschehen ist, da trägt hauptsächlich der europäische Sper ling die Schuld, der in seiner bekannten Frechheit die einheimischen Vogelarte? vertreibt. Eiserne Eisenbahnschwellen. Eiserne Eisenbahnschwellen werden jetzt mit Vorliebe bei den Eisenbahnbau ren in Europa verwendet. Es wird be richtet, daß dort bereits Geleise in der

Länge von mehreren tausend Meilen mit solchen Schwellen versehen sind. In der größten Gunst stehen sie in Deutschland, obgleich dort das Holz etwas billiger und das Eisen etwas theurer ist, als in England. Es ist jetzt noch zu früh, in Bezug auf die relativen Kosten derartiger Schwel' len statistische Berechnungen aufzustellen, da die Haltbarkeit einer Schwelle den wichtigsten Factor bei einer derartigen Berechnung bildet. Die ältesten Schwel len aus Eisen, hatten bisher noch keine Zeit, sich auszunutzen. Es wird jedoa) als Thatsache . angenommen, daß die stählerne Schwelle zwar nicht rostet, aber anderweitiger Abnutzung unterliegt und ein viel größeres Gewicht beansprucht, als die Schwelle aus Holz. Es ist des halb sehr wahrscheinlich, daß eS in den Ver. Staaten noch lange Jahre dauern wird, ehe an Stelle hölzerner Schwellen solche auS Eisen treten werden. - ES wird behauptet, daß die Metallschwelle keine lohnende Kapitalanlage ist, wenn sie dreimal so viel per Meile Geleise kostet, als die hölzerne. In Mexico und auf den baumlosen Prairien des Westens kann Holz nur aus weiter Entfernung herbeigeholt werden, und die nicht unbe deutenden . Kosten der Herbeischaffung einer genügenden Menge Holz für die Schwellen könnten dort vielleicht mit der Zeit zur Einführung eiserner Schwellen führen, doch in, den am meisten von Ei senbahnen durchschnittenen Landestheilen ist das Holz so billig, daß es Thorheit Ware,' das theure Eisen zu Schwellen zu verwenden, besonders da man gegenwär tig cs wohl versteht, hölzerne für lange Jahre haltbar zu machen. ! Nach den Angaben fachmännischer Zeitungen würden für jede Zlard Geleise nach dem gegenwärtigen System, wonach auf jede 30 Fuß Geleise 16 Schwellen kommen, 32 Pfund Eisen nothwendig sein. ' Sogar wenn man so viel weniger Schwellen legen- wollte, daß auf jede Z)ard nur 10 Pfund Gewicht mehr ge nommen werden müßten, als gegenwär tig, würde dies dennoch 50 Tonnen JltehrZewicht per Meile, oder für sämmt licke Eisenbahnen in den Ver. Staaten 8 Millionen Tonnen ausmachen. Da gegen spricht zu Gunsten der Eisenschwel len, daß sie auch dann noch verwendet werden können, wenn sie schon abgenutzt sind. Hölzerne Schwellen sind in der Regel so verfault, daß sie nicht einmal als Brennholz benutzt werden können. vie VolkSabftkmmung in der Schweiz. Das schweizerische Referendum ist die höchste Stufe der Ausbildung, welche die Formen der politischen Demokratie bis jetzt erlangt haben. Und ob nun auch diese Staatseinrichtung in Europa nur vereinzelt besteht, jeder Politiker kann ihr als einer Evolution der demokratischen Staatsidee sein Interesse schenken. In einer Anzahl Heiner Kantone der Schweiz besteht noch wie vor Alters die Landsgemeinde. Alle Bürger versam mein sich, gewöhnlich einmal im Jahr, zur Frühlingszeit, auf demselben Platze, und es erfolgen hier die Wahlen der Landesbehörden wie die Abstimmungen über die Gesetzesvorschläge. Durch Handmehr entscheiden die Männer deS Landes über die Anträge, welche der Jkath oder ein Bürger oder eine Mehrheit von Bürgern gestellt hat. In anderen Kantonen dagegen und darunter in allen größeren vollzieht sich die Gesetzgebung nicht so, wenn auch in ähnlicher Weise. Hier sindet man das Recht der Abberufung, des VetoS oder fakultativen Referendums, deS obligato rischen Referendums und der Initiative. Es kann ein -gewisser Bruchtheil des Volkes, wenn er mit der Thätigkeit des Raths nicht einverstanden ist, dessen Rücktritt verlangen, denselben abberu fen ; es kann ein Bruchtheil der Bür aer, wenn der Rath ein Gesetz erlassen hat, gegen dasselbe Einsprache erheben und die Volksabstimmung verlangen, was man als Veto oder fakultatives Re ferendum bezeichnet ; oder eS muß jedes vom Ratb erlassene Gesetz erst vom Volke durch Abstimmung die meist Urabstim mung ist, angenommen werden, um Gil tigkeit zu haben, waS obligatorisches Re ferendum heißt ; endlich ist der Rath ge halten, auf den Wunsch eines Bruch theils der Bürger ein Gesetz auszuarbei ten, oder er hat ein von einem Bruch theil der Bürger selbst ausgearbeitetes Gesetz der Volksabstimmung zu unter breiten. ' Wählen wir als Beispiel den Kanton Zürich, so hat. dieser auf daS Abberu sungsrea)t' vernichtet und' sich mit dem Veto nicht begnügt; ftine Verfassung kennt das obligatorische Referendum und die Initiative. In der Regel finden im Frühjahr und im Herbst Botksad stimmungen statt, welche sich auf alle Aenderungen der Verfassung beziehen. ebenso auf alle . Gesetze und Konkordate und auf die Beschlüsse des Kantons rathes, die eine einmalige Ausgabe von 250,000 Franken oder eme jährlich wie derkehrende von 20,000 Franken machen. Diese Einrichtung nennt man also das obligatorische Referendum. Wünscht aber ein Bürger selbst oder Mehrere den UiUk, die Aenderung oder Aufhe buug eins Gesetzes, so können sie ihren Wunsch in die Form einer Anregung oder eines förmlichen Gesetzentwurfes kleiden und jene oder dieser muß nun zur n, - T s . 1 r. r r . K. - noileavuimmung gevracyt werden, so bald ein Drittel der Mitalieder des Rathes oder 5000 stimmfähige Bürger ihn unterstützen. Dem Rath steht eS frei, zu gleicher Zeit dem Volke einen Ge aenentwurf vorzulegen. Dieses ist daS siel oer nulauve. Wenn nun auch die meisten Kantone in Bezug auf bloße Gesede die Initiative nicht besitzen cder nur das fakultative ...f-il.- r T , 'r r rn . uuv mi vas vottaaloruae Neserenoum

wia'

tein einzige? Nanton, Frrjburg besstzt weder das Eine noch das Andere), so ist doch in allen Kantonsverfasiungen, ent sprechend einer Bestimmung der schweizerischen Bundesverfassung, festgesetzt, daß über Verfasiungs' (nicht bloße Gesetzes-) Fragen stets das Volk und nicht blos die Räthe der Kantone allein zu entscheiden haben, also eine Kantonsverfassung nur dann zu 3!eckt bestehe, wenn sich die ab solute Akchrheit der Bürger für dieselbe ausgesprochen habe. In allen Kantonen besteht mithin, sozusagen als Minimum der Volkszcsehgebung, das obligatorische ct crr -r v.. ... eisajiungsreserenoum. Und dieses besteht gleicher Weise im schweizerischen Gesammtstaate : Aende rungen der Bundesverfassung bedürfen jedesmal der Zustimmung des Volkes und, weil der Staat ein Vundesstaat, 1 X. r t. r f, zugieicy aucy oer Zustimmung der Stande" oder Kantone, das heißt der Mehrheit der Stimmfähigen nicht nur im ganzen Lande, sondern auch in mehr als der Hälfte der Kantone selbst. Mit Bezug auf die Verfassungsände rungen ist es ferner Bundesre'cht, daß 50,000 Schweizerbürger eine solche ver langen können : nur herrscht Streit über die Frage, ob sie, wie eine Gesammtrevision der Verfaffung, so auch diejenige eines einzelnen Abschnittes oder Artikels derselben zu verlangen berechtigt seien, und die Bundesversammlung, welche die Bundesverfassung auslegt, hat einmal dabin entschieden, es beziehe sich dies vlecht der ersassungsinitiative nur auf Total-, nicht auf Partialrevisionen. Was sodann die Gesetzgebung des Bun des anbetrifft, welche mehr und mehr gegenüber der kantonalen in den Vor dergrund tritt, so ist bestimmt, daß Bun desgesetze sowie allgemein verbindliche Bundesbeschlüsse, die nicht dringlicher Natur sind, dem Volke zur Annahme oder Verwerfung vorgelegt werden müssen, wenn es 30,000 Schweizerbürger oder die Vertretungen von 8 Kantonen ver langen. Das Wort Referendum stammt wohl aus den Tagendes schweizerischen Staa tenbundes her, da auf der Tagsatzung die Vertreter der Kantone ihre Beschlüsse ad reserendum nahmen, erklärten, daß sie erst stre Räthe oder ihr Volk über dieselben befragen wollen ; vom Veto aber spricht man, weil der Abgeordnete, der es zuerst, im Jahre 1831, der Verfassung des Kantons St. Gallen einver leibte, hiebei, wie selbst bemerkt hat, an daS Veto der römischen Volkstribunen dachte. Verdichten wir diese ganze Auseinandersetzung in eine kurze Formel,so können wir sagen, die Volksgesetzgebung in der Schweiz, in Bund und Kantonen, bestehe darin, daß nur das Volk, nicht die Räthe, die Verfassungen aufstellen und abändern kann und daß alle wichtigen Gesetze der ausdrücklich: oder still schweigenden Zustimmung der Volks mebrbeit benötbiaen. Vom Inlande. Die diesjährige Pfirsich ernte in Delaware und Maryland steht in Gefahr, daß die Aeste nicht im Staw de sein Werdens ihr Gewicht zu tragen, da sie zu sehr mit Frucht überladen sind. Letzten Winter wurden die Jacqueminot-Rosen in New Aork noch zu L3.00 per Dutzend verkauft. Jetzt sind sie dort so billig geworden, daß man einen Stock für einen Cent kaufen kann. AlSder62Jahrealte Jacob Weiler in Lobachville, in der Nähe von Reading, Pa., beim Abendbrot faß, erhielt er die Nachricht, daß ein Brief ein gegangen sei, der 81700 rückständige Pensionsgelder für ihn enthalte. In der Eile, mit welcher er seine Mahlzeit beendigen wollte, gerieth ein Stück Fleisch in seine Lustrohre, und er erstickte. Mexikanische Men schenle ben haben in Texas keinen großen Werth. Neulich überfielen vier betrun kene junge Teraner in der Näh? von Gonzales einen Mexikaner und schössen ihn todt, als er sich zu vertheidigen ver suchte. Die Mörder wurden zwar ver haftet, nach Stellung einer nominellen Bürgschaft von je S400 jedoch wieder laufen gelassen. In Bushnell im westlichen Illinois wurde neulich während eines heftigen, von Regen un.) Hagel begleite ten Sturmes ein mit Zuschauern ge drangt gefülltes Circus-Zelt umgeweht. An dreißig Personen wurden zum Theil erheblich, aber glücklicher Weise nicht tödtlich verletzt. Auch Bäumen, Dächern, Scheunen und der Ernte fügte der Sturm großen Schaden zu. Ein gerechte Strafe droht dem Herausgeber des Sentinel" in Centralia, Jll. Er ließ in seiner Zeitung auf schlechtem Papier und mit schlechter Druckerschwärze eine scheußliche Figur abdrucken, von welcher er behauptete, sie stelle die jetzige Frau Prastdentm Cleve land vor. Viele ..hervorragende Bür ger" waren über diese Beleidigung der Dame so erbittert, daß sie die Zeitung abbestellt haben. Ein Farmer in Arkansaö wollte neulich sein Feld von den zahlrei chen Waschbaren säubern, welche dasselbe heimzusuchen pflegten, und holte sich aus der Apotheke Strychnin", um die Thiere zu vergiften. Wer Apotheker vergriff sich iedock und aab ibm Morvbin. Als ver Farmer am nächsten Morgen aufs Feld kam, fand er eme Menge Waschba ren, alle in tiefem Schlaf. Er hatte einen reichen Fang gemacht und will eS jetzt immer mit Morphin versuchen. Ein Großhändler mit aus Europa importirten Lumpen hat kürzlich die Idee in Anregung gebracht, daß alle Lumpen, welche über den Ocean nach den Ver. Staaten gebracht werden, diesseits des großen Wassers erst gehörig durch heißen Dampf desinsicirt werden sollten, ehe sie in den Binnenhandel gebracht werden. Die Kosten für die Lumpen würden allerdings bei diesem Verfahren um 55 die Tonne steigen, so daß der Preis für Papier erhöht werden müßte. Unter den fash ionabeln Da men in New Aork ist es jetzt Mode ge worden. Unterricht im Fechten zu neh men. Sie stellen , sich tapfer auf die Mensur und schlagen ungenirt mit den Rapvieren auf einander los. Die dortigenAerzte sind mit diesem neuen Sport" ganz einverstanden und erklären, derselbe

stl besser, Ali alle Uebungen im prln gen und Laufen, und strenge den Körper nicht so an, wie daS Rudern. Es sind bereits mehrere reguläre Fechtclubs für Damen gebildet worden. Die chinesischen Zimmer leute in San Francisco haben gegen wärtig auch eine Union gebildet und wollen niät mehr für 52.50 den Tag arbeiten, wie im vorigen Jahre, sondern verlangen einen Taglohn von L3.00. Als ihnen dieser Lohn nickt bewilligt Wurde, setzten sie einen regulären Strike in Scene, bis sie Sieger blieben. Sie thun übrigens nur leichte Zimmermanns arbeit und kommen deshalb den Weißen Zimmerleuten nickt in den Weg, Welche, die schwerere Arbeit verrichten. 3n Virgin ia City, Nevada. kam kürzlicb ein Saloonwirth zu einem frommen Prediger einer dortigen Kir chengemeinde und erzählte ihm, er der Wirthe wolle in seinem Garten einen regelrechten Faustkampf stattfinden las sen und brauche dazu viele Stüble, da mit die . Zuschauer sich setzen könnten. Wolle der Pastor ihm die Stühle aus der Kirche leihen, dann könne er ganz gratis und umsonst" sich die Keilerei mitanseben. Der Prediger schnitt ein entsetztes Gesicht und lehnte den Vorschlag daw kend ab. In Gwinnett Countv, Ga..

rannte ein toller Hund in das Feld, aus welchem di; Töchter des Farmers' John S. King arbeiteten, und stürzte sich wü tbend auf dieselben los. Eines der fYrL Y m t A m m 'caocyen verletzte vemieiven emen Schlag mit der Hacke, siel aber dabei zu Boden und wurde sofort vom Hunde an ihrem Bonnet" gepackt. ' Sie verlor kemen Augenblick ihre Selbstbeherr schung und umklammerte mit beiden Händen fest den Hals des ThiereS, so daß es sich nicht umwenden , und nicht beißen konnte. Die anderen Mädchen holten schnell den Vater herbei, welch dann den Hund todtschlug. . Richard König war noch nicht lange aus Deutschland eingewan dert und arbeitete auf einer Farm in der Nabe von Aurora m Illinois, um daS Reisegeld für seine Frau und seine Kin der zu verdienen, die er wegen Armuth in der alten Heimath hatte zurücklaffen müssen. Endlich hatte er die Freude, daß seine Ersparniffe die gewünschte Höbe erreicht hatten, und. er schickte das Geld sofort seiner Frau. Dieser Tage bekam er nun von ihr einen Brief, worin ; sie ihm mittheilte, sie denke nicht daran.nach Amerika zu kommen. Der unglückliche Mann nahm sich dieS so zu Herzen, daß er ncy vergislere. Ueber den Streit m einen gefundenen Schatz wird aus Hunting ton, Pa., berichtet: Peter Herdic, frü ter einmal der bedeutendste Holzhändler in Williamsfort, schloß vor einem Jahre mit der hiesigen Stadtgememde den Ver trag ab, daß er die Stadt , mit Wasser versorgen wolle." Neulich stießen nun seine Arbeitsleute bei dem Ausgräben eineö neuen Wasserbehälters in einer Tiefe von etwa acht Fuß auf einen , fest verschlossenen irdenen Topf, welcher mit alten amerikanischen 'und mexikanischen Gold- und Sllvermünzen bis an den Rand gefüllt war. Der Arbeiter I. D. McEaln, welcher den Tops auffand, wei gert sich, seinen Fund auszuliefern und zu gestehen, welchen Werth derselbe be sessen habe, doch sagen seine Freunde, der Schatz belaufe sich auf mehrere Tau send Dollars. Auch der Eontractor Herdie beanspiucht den Schatz, weil derselbe auf seinem Grund und Boden gefunden worden sei. McCain behauptet, er sei nach dem gemeinen" Rechte als Finder zu dem Schatze berechtigt, und die ver wittwete Frau Christian Colestock nimmt den Fund mit der Behauptung in Am svruch, daß ihr Mann daS betreffende Grundstück vor Herdic besessen und es an diesen verkauft, während seiner Besitzzeit aber in demselben das gefundene Geld zum Zweck der Aufbewahrung vergraben habe. Westfalen. Redacteur Fahle vom Mörgenanzei zer? in Münster wurde wegen Beleidi gung deS Kultusministers zu 3 Monaten Gefängniß vcrurtheut. Der Kaiser wan delte die Strafe in eine solche von 300M. um. Pferdehändler SimonHeilbronn in Bochum wurde wegen Wechselsalschung verhaftet. Die Theilung deS Krei-' fes Hagen ist beschlossene Sache. In der Werre ertränkte sich der Kaufmann Karl Seeger aus Oevnhausen, m Krav erschoß sich der Verwaltungssecretär Brost ausWattenscheid.-JnEngar wurde der Steinarbeiter Hillebrand von einer niederstürzenden Felswand erschlagen, der Musketier Heinemann ertrank bei Höxter m der Weser. Eme durch Blitz schlag entstandene Feuersbrunst legte das Wohnhaus des Gtsbesitzers Schulte in Asbeck m Asche und in Waltrup das Gehöft des Oekonomen Wilmer. Aus der Rheinprovinz. f Auf dem Gut Große Spey" bei Rhembera die Wittwe Wilhelm Schuh macher 103 Jahre ofa und in Grieth die Wittwe Th. Sackens, 100 Jahre alt, Bon seinem Wagen übersahen, starb an den dabei erhaltenen - Verletzungen der Oekonom Herm. Wippmann in Alsta den, im Rhein bei Emmerich ertrank der Lootse Heinr. Bartels, im Mühlteich in Sterkrade der Sohn des HüttenmanneS Wagener. Durch Feuer zerstört wur den: die Rheinische Nudelfabrik m Ben dorf, daS große Holzetablissement an der schwarzen Ernz oberhalb Echtem ach, das Wohnhaus des Kaufmanns DörrenbauS m xvifr. OVLILWS eah learn the exact cöst of any proposed line of advertisinp in American papers by addressmg Geo. P. Rowell & Co., j Nwpaper AdvartisiAg Burtau, ! lO Spruoo St., New York. Send 1Qq tot PAmphlct.

m iii i ;vi'jr mQmv .fcii.Wäviv'k

t II r ' utU -t--iM-r!t- :- ! ?m .1 IIMja ü;H.H?fö.1 ' VA MZMSM rfc. v 3 --rÖCS CÄt Invalid Hotel and Sofgical Institute fl?ittenttn.$ciel und Chirurgische Nusiatt), Suffaw, N. - ' . - i vwserZchttt mit eine vollständige Stab von fünstey vorzügliche erzten und ehirurgen zur Vehandlung aller - Chronischen Krankheiten. 5Dli Ltheuldlung ttlerTiusende ten Sllen ernten rauen Dr. PIERCE'S " FAVORTPE M" (LKdllnss,Stodas), Y da Srgekniß dieser großartizeä LrfaZrllnz. ' 6ic tll ein mäStt rviederoerffellendeS CtärknnaS Nd NervenkräkttanuaiMittel. erleUit dem OraantSmu xanvrras! uns telixit un ruttrt wie rurch Zuber eucorrooea er wttye ftiuft, übermiKiS' taiOTCTinant CTOUtTttatto. tBcrna t unten t Unterdrück:, VrolplA oder Falle htt ebkrutter, Kükeschwache,VorwartA, awartS,Berrna. niederziehende sühle, chronischen Blutandrang, Vntznndung und Gchwärung der vebirmntter, vntzvndung, Schmer, und Empfindlichkeit ia den irrst öcken, tnnerliae SiKe und llanneine Sckwälk,. tfavortte PrescriDtioii verursacht die LluNavanna und eseitigung von eschwülfte an der , Varmnreer unv merzr rrevsarte lag und schlage auS dem OraaniSmuS auS. Sie lindert und bellt scklenvi Uebelreit und Rat schwache, Verdanungsleiden, nfgedun seheit, Nervenerschlaffuug ud Vchlallofig teit bet beidm VtMechtern. Sie ist bei Llvotbekern unter wer benimmt Sa, ratie ,u haben. Die Bedingung kaun man aus m mtag lerer giazqt erzkzen. MvpLä cKl tt der sechs Flaschen Y für $5.00. an sende eh Cents ia Brie, riarken fär die greße roit Vielen HomchnMen und eolortrten Abbtlrungea tllu kMtt Abhandlung über Frauenkrankheiten. Maaadressire: Wt vl5?5Z5!!7 lledical Association, 6SZ RflU ZttH Büffals, 91. Z). ; VHvXvVLv's Kleine' V'oaqav'fe clcr--OQOlWt W TY VfT.Vf tyitlcn. Nervöses Kopsweh, iliöseS Kopsweh, Schwindel. HartteibiakeZt, Verdailal,i, unür lige nsälle, schleunig kurirt durch Dr. Piere" Pletsant Pnnrttlre Pellet ksckmackhafte bfthrpillchen). 25 LentS dte iqe, rn rouerera. Bau und Unterlage - Filz! Zdel' und dreifache? Dachmaterial, Dach-Filz, Pech, Koblen-Tbeer, Dach-Farben rc. mm & siiiTHER, 169 Welt Marhlaudklr. Gebrüder Frenzel, ns ii ati S.W.Ecke Washington und Meridianftr. V $ f f & g e zu den Niedrigsten Preisen ! KRAAS, GnUMMAIIli and CO, (loiitraflorcn . iirö : WsüuttternehmeV, 223 Ost Monis Straße, empfehlen sich dem Publikum für die Ausführung guter, und solider Bauten zu äßigen Preisen. . Sie Indianapolis WlSssSVWöSSs sind eingerichtet, vortreffliche Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Bade und. für Dampfkessel zu außerordentlich niedrigen Prei. sm zu liefern. Ofsice: 23 S.Pennsylvaniagr. ' Z n d i a n a p o lt , 2 n d. !rJfZJrJr&rJsr ' Den-einzigen lllffl tznnd selbst die scheinbar ndellbaren l2t venP I . rf.i i am !.. .1. riM - . V -U V titf CBioitaaiciiai nnrr unv uimc , heilen, serner, enauc Aufklärung überalarkeiil Weiblildkeit! Ehe! HindeniikZe d?rselben und Sri!, ,eigt das gedieaene Buchzl. ' , ' 0lllOtfTll rrrrliuugsirr, "i, ' ; .l,(..14..ltarlrnm 9UTfcrnt. 2itCl .N . . U(H lUUUtlWIH IWVüVIIVHvm v.rx s. a. tr(inbnna ten '. t ' rfj&tvti In Pest-StampS, soram crxal,,rn IStnJanH. ',.., rnnVnß . vTuiioitc ctuui vr ... a.. crfiit':ueui3cnc ncim'';"-"'"-' prpiace, nahe Broadwy. New York. N. T. Obig Bud i ufi , hab bi vchhäblir 9 Xt S IC i, r whjh

eigenthümlichen Krankheiten im Invalid' Hotel und Surgcal Institute Hai große Erfahrung im richtigen verordnen roa Arzneien sar Ihre Heiunz gewährt, und

i 4 kyy w

Merchanis national Bank

Sr. C. C. Everf a, DentscherZahnarzt. (echfolgtr von N. S. r!dtt.Z SZi.'US.sOäc Washington u. Vuusvlvanka Otr. Jndtanaroli Wir seke, Ayr Lenützi di, VVI LINE i tzr mit nrn? -ca Weil fie die kürzeftt und beste Linie über 0t, iLioni EXlHNOuri, Eanhclh, Iowf,

i rr a Jl. C3JU.M9 irUUUHÜMi V,U1U" rado, Neur Moxioo, Dooota n California fQ Das Vahnbett ist von Stein nd die GchU neu sind cnl Stahl. Die Wage haben lt neneften VnbessernnLen. Jede? Zog Schlafwagen. Paffagier, ob sie nun StUeii erfter Klasse oder Smigranten.Villete habe werden durch unsere PaffagierzöLt erftn Alaf, befördnt. Ob St nnn ein Sillet n erniättaten vrel. sen, ew SxenrsiHnbillet tltt Irgend eise Sorte Stsenbahnbillete vollen, konunen Sie, ein schreibtn cu an IX. It. Oerlnu, Ksftftent Sral Vasiagier.snt. d?' azhmgio un Jlltr.,t trJad',l v. H ill, Sen'l Supt. St.Loit,o. K . -rk. Sen'l sn'..ot St.ksnl V. OhioaffO, &t Xoulfii nncl Plttsbnrff Railroad. 8etf'abii sät dnrchzehevd, nd Lokal-Söge. 17. dr. ia: Ültt tUti da UninTxot, Jndxll., i f,lsi:

tatione. ,SchnS,g Pefizug.'Schnkjg Kec. Kbg.Jndianzvl'k 4lNrmtI0:id '4:dbNm nt.aamb'gStt, 6:). li:b9v 6:41 , 6:13, , Rtchmond .... :KZ , 1:21 7:ii 6:iO, m Dayton 8:57 3:S3 8:67 . .... Dtau '. 8:48 8:47, 8:L9 , ' , Urbana 9'M 4:dl 9:M , ..f.A . ,lumbu.... I 6:40 , ii:a . . , Newark ll'M . '2:Z7Vm ...... , Eteubenvillt. i:9 . 4:, , Heeliug..... :8? . 8:01. . S5itt6ura 7:03 m .... :1T , Harriburg... 4:1övm .... ... 2: , auwore.... 7:40 . S! j Washington.. 8:50 . : , Phtladelxhla. 7:50 , 6:15 .öikwMk.... ll:2j- 7t. . ...... . ofto : 7:?vm . Täglich, f TLgttch, ckui,nsmmn Gsnurag,

ullmann'I ValaS. C&lti nnb fteI2Qacen durch bi PiUdra. Harri bürg, Phtlabelxht nnl ew vork, ohu Äechsel, Blos em kZagewch'l nach LaUimore, kLashingion und ösüon. tT' ffabrkarten nach eCea Oftliche r,t4di iubin Sen HaupiahrkartenBurau delWefte! und in dem Stadt'Bureau, 9St der JStnotl und Washington Ltraß und t Union Dep! Bureau Judianaroli, u haben. SchlasVugnartn Un nen ia orau generr rserrin ourq .rrnianin bet de Agenten i Ltadt-Bureau odk tm Uni Txxot ,u Jndiauapon, H. R. Derlng, . S. y. ordoft. ashiuz. IQu Uno juinoii IIB. IN xl. faxte CtcCrea, SRanagti, olumbuß, Ctl f. I. Bit Va5agii,.unriSk!..?e"l irftjt. j 1 k I R B Die kärzrfie nB beße üt O Louisville, Nashville, MernpMs, Chat . tanooga, Atlanta, Savannah, Jackgonville, Mobllo and : New Orleans Cl ist d,rtHtiMft für Passagiere ach de Stlden, eine direkte Route zu nehmen. yalaft-, Schlaf, und ParlorWageu zwischen Chicago und LonUdille und St Louit nd Lonisdill ohn. Wagendechsel. Tomsort, Schnelligkeit und SicherheU fclctcl die .Seit dit alte zndnlAssig, . I. Ml. & M. M . II. Tt. Dorlncr, Llftftt Senersl Paffe?iek,get. rd,ft'e Zashtngt und Jkii Str., Jdrl E.'V. McKjchna, SupcrintenttcnL Wie Bee Line !" v nach Cleoeland, Lake Chatavqua, Niagara Fallt,' Thouiand Iilaud, Malt Veorge, x&it yam plain, Earatoga, White Monntaius, Old Orchard, Rye Beach und alle Curpläeizou NEW ENGLAND mit ixoii Schnellzügen täglich. Die ew,ige Sahn ton Jndtanaxolt nach New Yorlc and Boiton H.IA. kiiAnf, maaiH in RctKinfcUHS Bit kt 9at kk k ti. . ttintial anenba&R bat. Tte etn,tg, obn, welch tm dranb Senital Dt t ,m Zjo lniäu?,. tn westlich gehenber Schnellzug würbe tngettch ttt und SlcfiflotfT. mtlt na SSirTouit, Jtanfaf. Sttbralta, vlorado, ew Stcxtc unb ffaitfonits tetfen wollen, ftnben dkste .klomadatton nn nUbriff aien. - . n und reffe OlOitc. an hole sich beiLZ.J. Rich e.1, ni, Unttnnft ' TiSet ( allen rkUkn Ti5et.Offtcei. S.B.Thom'a. O.B.Skinner, General Vanager. Traffte Z!gnt. . I. mlth, Sen. Pass. ct.. klevelavb, O. "VT. j. PClcliols, Passagier-Vgent. ' i ' InbianaroliI, Ind. S. , Bat, Hau unb 13 2b Jlltni 6tta, 9HIÜII ppQUI S VÜa'lHW AlBAN Y CKCA60tT5 ' -a- --- i Die IttvssRc unb . direkteste Linie von 1N X AN A. XOr-IS - nach Franlfort, Slpbi, MonrZcello, Michigan Citv Chicago, und allen Orten un nördlichen Indiana, Stichtan, nördlichen Illinois, Wisconsin, Iowa, Mwuesota,' Nebrat'a, ansak. New Mexico z Dakota, Nevada, iraoo, anlorn n, Oregon. 2 direkte Jüqe täglich 2 hnn ridiaoadoli uack bicaao : ebenso nack Michiaaa City. Steg ant. Pullmann Schlaf ' . e w n.xi..".. M . j vaggcu gut cra Ziaqlzug vty Banaura bis an' Relseziel ertheilt. . , ah hat röjir umUchkit,n sltl Killtger Raten al wir. G,lei nb quixirnng nicht ,u übertreffen. Ltabl-Gelei. , lller Vlatform v Kttr.R.ii Qii (fir.n i.H unk ac der, (fr na i tß .vpkj.f " r - -. -- - richtung, unübkNrefilich orth' ftti atgra. ten, anb un xounnrncwfit na ugint ,e Orte, bet von antxren Bahn, berühl wirb. Wn man nördlich, südlich, bftltch litt ftltch , reisen llnscht, lause man nicht ba .iftig g&iW bi man unser Preis u. s. a. sehe. LILkg 9ll1itnm nb an sich an Iboi7t; Erninctt, J : - ; Distrikt Passagi Igtnt, m$. 28 Ellb Jllinoik traße, Jnbianax, , Z,b. Jod V. arso. . . Valdc. . ,nkl.Vrwalir, eral Passagi ßent, ittaL0,2!l ciicszs.ZIZ.

n 111

V

1 Ulk

VN.