Indiana Tribüne, Volume 9, Number 274, Indianapolis, Marion County, 23 June 1886 — Page 1

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eneS per Telegraph. O c 1 1 i r u I f l $ t c n. Oash , n gk o n. D. C, 23. Juni. Schöne?, etaaS kühlt! Wetter, Snderttchtr Wind. Wieder ein Sieg des Mono p o l S. ParkerSburg. W. Va, 23, Juni. Im BundeskreiSgerichte hat Richter

Bond einen 'Einhaltibesehl zu Gunsten der Bell Telephon Co.. gegen .die Long Telephon Co. erlassen. Civildienstreform. Eincinnati, 23. Juni. W.W. Harrick, Postosstce Inspektor wurde aus gefordert adzudanken, weil er em repuott aner ist. Von. den 70 republikanifcht'.l Inspektoren, sind jetzt nur noch neun im Dienst. Sie g eh en. Pari, 23. Juni. DieRegittung wird heute Nachmittag da? AuöveisungS dekret gegen die französischen Prinzen erlassen. Dieselben werden heute Abend Frankreich verlassen. GbitovielleS. Der Präsident ist jetzt sehr damit beschäftigt Privat - PenstonS - Bewilligun gen mit seinem Veto zu belegen. Interessant ist der Bericht über dle gestrigen Congreßverhandlungen. Sie bedürfen keines Commentars. Man lese sie aufmerksam. Man sage noch, daß in Amerika sich die Majestät des Gesetzes nicht geltend zu machen versteht.' In New Jork wurde ein kleines armes Mädchen, welches in der Straße Blumen verkaufte, zur Hast in einer Strafanstalt für jugendliche Verbrecher verurtheilt, weil es keim Hausirerlizms hatte. Es lebe das Gesetz und die heilige Ordnung ! Der Milwaukeer Stnbtrachhät also Wirklich die Verordnung widerrufen. durch welche er vor einigen Monaten der Arbeitstag für städtischeArbeiter auf acht Stunden festsetzte. Das kennzeichnet den Spießbürger. Nachdem ihm die Angst, die bleiche Furcht ein Zugeständniß an die Arbeiter abge preßt, nimmt er jetzt, weil die Helden von der Miliz die Arbeiter durch Pulver und Blei zur Ruhe gebracht haben, daö Zugelländniß wieder zurück. Dieses Vsrkommniß schließt eben wie der die Lehre in sich, daß die Arbeiter, wie die StaatSgesetze, so auch die städtischen Gesetze machen sollten. Dann können dergleichen Erbärmlichkeiten nicht vorkommem. Endlich hat sich auch Jngersoll be müßigt gefunden, ein Wort über die Arbeiterfrage zu sagen. Wir haben keine sonderlich hohe Meinung von Jngersoll's Philantropie, aber er .ist ein kluger Mann und waS er sagt, ist daher wohl beherzigenSwerth. Er sagt: Organs sationen, wie die der KnightS of Labor können nicht viel Gutes bezwecken. Die Arbeiter sollten ihre Lage durch den Stimmkasten bessern. Der ärmste Mann kann eben so oft stimmen, wie der reichste, und seine Stimme zählt genau so viel. So lange der Arbeiter der Trommel und der Pfeife einer polttischen Partei folgt. solange wird er auch Beschwerden und Klagen in großer Zahl haben. Die Arbeiter mögen sich organiflnn, nicht um zu streiken und zu boycotten, sondern um zu stimmen. Der Stimmzettel ist die Waffe, welche sie führen müssen. Durch das Gesetz können die Bergwerke sicher gemacht, kann die Arbeitszeit verkürzt werden. Der Arbeiter wird finden, daß die Welt ohne Rache und ohne Aufruhr besser gemacht werden kann, und der Kapitalist wird finden, daß er bei Hun gerlöhnen schließlich selber wird verhun gern müssen. Er wird finden, daß sein Eigenthum nur durch die allgemeine Wohlfahrt, durch die Arbeit des Volkes Werth erhält." Bewußt, oder unbewußt, pellt sich Jngersoll damit ganz und gar auf den Standpunkt der Sozialisten. Diesen Standpunkt werden auch schließlich alle Vernünftigen einnehmen, und die Arbeiter werden nun, nachdem die Streik und Boycott-Manie ausgetobt hat, wohl auch zu der Einsicht kommen, daß sie die gesetz gebmde Gewalt erringen müssen, wenn sie ihre Lage durchgreifend und dauernd verbessern wollen. Heute Morgen nahmen wir das deutsche Vorgenblatt zur Hand und lasen ,auf der zweiten Seite einen Artikel, wo

rin gewaltig über das blutdürstige Journal losgeschimpft wird, weil dasselbe durchaus haben will, daß man Spies, Parsons und deren College unter allen Umständen aufhänge. Wir rieben uns die Augen, wir fragtm uns, ob das auch der Telegraph" sei, aber da stand eS schwarz auf weiß. Dasselbe Blatt, daS noch vor wenig Wochen, darauf bestand, daß kein Unter-

schied zwischen Sozialisten und Anarchisten sei, das den freundschaftlichen Rath gab. jeden Sozialistm auf der Stelle niederzuschießen, in dem der Strick als zu gut für die Socialisten geschildert wurde, in dem von Sozialisten nur als von Mordbuben gesprochen wurde, dieses selbe Blatt, das an schamloser Hetzerei die nativistischsten Blätter des Landes überbot, dieses selbe Blatt nimmt jetzt die Anarchisten gegen die Hetzereien des Journal" in Schutz und meint sogar die Anarchisten seien nicht so schlimm, wie Dudley, New und Dorsey. Das ist stark ! Das blutdürstige Wüthen des Blattes vor wenig Wochen haben wir mit stillem Lächeln hingenommen, die Dummheit desselben regte bloß unseren Humor an, das gegenwärtige Gebühren aber erfüllt uns mit tiefem Ekel und Abscheu. Als ein wahnsinniger Fanatiker in Chicago die Bombe warf, und der ganze Plebs über Alles hersiel, was sich sozialistisch oder anarchistisch nannte, da hatte dieses Blatt natürlich fürchterliche Eile mit dem gedankenlosen Plebs zu laufen, und es triefte von Blut und Mordluft. Jetzt nachdem die Welt ruhiger geworden, nachdem die Menschen einsehen, daß man es bloß mit der fanatischen Handlung eines Einzelnen zu thun hat, nachdem die hochherzige Handlung ParsonS' ooch Viele überzeugt hat, daß die Chicagoer Angeklagten, wenn auch einen falschen Weg .einschlagend, immerhin Leute sind, welche nichts . für sich wollen, sondern bloß für die Armen und Elenden, für die Stie7NndereVdi?eS7für?e Menschheit kämpfen, jetzt sattelt auch dieses Blatt wieder um. Pfui Teufel, wie charakterlos ! DraywachrlHten. Vom Felde der Arbeit. Pit tS bürg, 22. Juni. DiePudd ler haben sich immer noch nicht ent schlössen, ob sie sich von der Amalgamated Association zurückziehen wollen, oder nicht. Ihre Beschwerde ist die. daß die Association in der Auszahlung von Un terstützung ihnen gegenüber nicht gerecht gewesen ist. Philadelphia. 22. Juni. Die Vertreter von sünf großen Walzwerken kamen heute zusammen, um die Förderungen ihrer Arbeiter in Erwägung zu ziehen. Die Leute drohen in NichtgevährungSfalle mit einem Streik. Detroit. 22. Juni. Die Stein. Hauer beschlossen, den Streik fortzusetzen. Die Bauunternehmer berathen die Thunllchkeit eines allgemeinen LockoulS. Minneapoli. 22. Juni. Der Streik der Straßknbahnkutscher ist zu Ende. Die Compagnie gestattet ihnen daS Niederfttzen während des Fahren?. ro y, vt. '0.0 22. Junt. Wer vor vier Monaten begonnene Streik wurde beigelegt. Die Leute nahmen die Offerte der Fabrikanten an. Die in den Kragenfabrikea beschäftig ten Mädchen wurden heute van District Assemdty 63 der K. of L. wieder an die Arbeit beordert, und zwar zu dem von den Fabrikanten offerirten Lohn. Schuldhaft in New York. Neu York, 22. Juni. Richter Donahue entschied heute, daß das Ge setz zur Aushebung der Schuldhast con stitutlonell sei und eine Anzahl Schuld gesangener wurde entlassen. Bestraft. St. Louiö, 22. Juni. Indu Eir. cuit Court in Belleville wurden heute mehrere Theilnehmer an dem großen Eisenbahnstreik wegen Einschüchterung und Ausruhr bestrast. Der Anarchistenprozeß. Chicago, 22. Juni. DieAuSwahl der Geschworenen schreitet sehr langsam vorwärts. Auf Antrag des StaatSan altes bestimmte der Richter, dak die Vertheidiger die Geschworenen immer zuerst verhören sollten, weil dadurch das Versahren beschleunigt werde.. Bis jetzt ist erst ein Geschworener von der Verthei digung angenommen und dieser nur be dingungSveise. Dle meisten sagen, sie hätten sich schon eine Ansicht über den Fall gebildet, und nach den Gesetzen von Illinois .macht dieser Umstand den Betreffenden unfähig für den Geschwore nendlenst.

Die Prozesse, in Milwaukee.

Milvaukee, 22. Juni. Der ganze Vormittag wurde mit Argument! rung über die Competenz deS Gerichts hoseS zugebracht. Richter Sloan erklärte endlich, die Frage sei ihm nicht klar, er lasse den Prozch vorangehen und über lasse eS der Supreme, Court, den Punkt zu entscheiden. Im andern Falle hätte er die Angeklagten entlassen müssen und der ganze Prozeß wäre zu Ende gewesen. Der Fall wird wahrscheinlich morgen an die Jury gelangen und dann wird der Prozeß gegen Robert Schilling, StaatsOrganisator der KnightS of Labor vorge nomraen werden. ' - gpnßiif Washington, 22. Juni. Senat. Der Antrag auf Qiedererwägung deS Beschlusses, durch welchen eS Mitgliedern deS CongresseS verboten wird, als An wälte für Eisenbahnen zu fungiren. welche Landschenkungen erhielten ' wurde eine Weilt debqttirt qnd dann bis morgen zurückgelegt. DaS Amendement Blair zu der Bill betr. der Wüstenländereien. daß Niemand mehr als 640 Acker erwerben dürfe, wurde verworfen. -.; . H auß. Morrison bemerkte, daß er heute den Antrag auf Vornahme der Tarisbill nicht stellen werde, da er doch kein ande reS Resultat erwarte, wie daS letzte Mal. Dagegen beantragte er daS Amendement zudem Berichte des Comite für GeschästSregeln. daß wenn wieder eine all gemeinePenstonSbill vorgeschlagen werde, derselben auch sofort, eine Bestimmung zur Erhebung der nöthigen Steuern bei gefügt erde. Ee hob hervor, daß eine ganze Anzahl von Peastonbill vorliege, vin denen eine allein die Ausgabe von 220 Millionen nöthig mache, und eS fei kein Geld vorhanden diese Summen zu bezahlen. Er stehe jetzt schon dieWahr scheinlichkeit eines Defizit im Staatshaushalte von 14 Millionen bevor. Die rückstchtklose Art und Weise, wie Gelder speziell für PenfloneniNeViUigtroerden mache die Vorsicht nöthig, auch immer für Quellen zu sorgen, auS denen dies Gelder kommen. Randall sprach in demselben Sinne. E sei besser, jetzt offen und' männlich zu zugestehen, daß ohne Erhebung weiterer Steuern die Pensionen nicht erhöht wer den können, als dab man später vor der Calamität stehe, die bewilligten Pensionen nicht auszahlen zu können. Eine längere Debatte folgte, in welcher Einzelne von Patriotismus und über fchwänglicher Liebe für die Soldaten überströmten und den Befürwortern des Antrags unlautere Motive vorwarfen, während Andere wieder behaupteten die übermäßigen und übertriebenen Bemilli gungen für Penstonen entsprängen bloß der Absicht deS Stimmenfanges. - Schließlich beauftragte Reed von Maine den Antrag Morrisons auf den Tisch zu legen. DieS wurde verworfen und ehe es zur Abstimmung kam, trat die Ver tagungSftunde ein. Ver Dabei. Die Auw eisun g d e r Prinzen. Pari. 22. Juni. Während der heutigen Debatte im Senat über die Ausweisung der Prinzen, ergriff der Ministerpräsident daS Wort und sagte. die Regierung werde innerhalb der Lan deögrenze keine andere Regierung neben sich dulden, und ste sei Willens die volle Verantwortung für Ausweisung der Mitglieder früherer regierender Häuser auf sich zu nehmen. Er erklärte sich gegen die Beschlagnahme der Güter der Prinzen, obschon daS gemeine Recht auf sie keine Anwendung finde. Die Gesetzvorlage wurde dann in ge heimer Abstimmung mit 141 gegen 107 Stimmen angenommen. Gladstone. Adinburz, 22. Juni. Nachdem Gladstone gestern sein Rede beendet hatte, wurde eine Resolution einstimmig angenommen daß die Wühler von Mid lothian die irische Politik der Regierung billigen, und zu Gladstone das größte Vertrauen haben. Heute sprach Glad stone in Glasgow vor einer Riesenver sammlung. Die Unbill deS Wetters. Wien. 22. Juni. AuS Böhmen. Schlesien und Ungarn laufen traurige Berichte über Ueberschwemmungen ein. Der Schaden an Brücken, Häusern. Ei senbahnen und Feldfrüchten ist unge Heuer. Auch Verluste von Menschenle den werden berichtet. ' Der Regen dauert fort und die Gewässer steigen immer höher. Die Noth unter den Bewohnern der überschwemmten Gegenden ist groß. GCHtitnaGziOUvi. New Pork. 22. Juni. Angek. .Labrador- von Havre und .Wyoming'

von Liverpool. State of Nebraöka'

von Glasgow. . Glasgow. 22. Juni. .Angek: .Eihiopia" von New York. Hamburg. 22. Juni. Angekom.: .Westphalia" von New York. Marktpreise. at,n Na. .78; o.Zroth, 77?. o r n. Na. 2 roeitz k; gelb 34e: gemischt 3.'. vaser. R0. ? mtg xi gemischt ?. og gen. 60e. l,t. $875. Heu. I 5.C08.50. Schinken. 10 lc. . ' . Schultn. bZ5. . i Speck. 7)jk. Seite n. 7e- , Schnesa)dta?. 7i-7i m ? U'-Lamil ,Z.8-.d0z Fancu 15.70-13.7; itra 5..!0-,Z.60. et k2.w-Z2.tt. .. ' in. ; m str ioi vuttr. Eramrn 1315: Halm ii-.iv sountr? 7-9. Hühner. 7cp$fd. Türke. 7e. & a 1 1 o f f I n. Reue gl 75-. ver Brl. ex sei. RnfsettS $3-W-0. Vom rluslande. Vom Cbiemsee wird der Köln. Ztg." geschrieben : Wer noch vor zwei Jahren die einsamen Inseln und entlegenen Höhen besuchte, auf denen der Konig Ludwig II. von Bayem Vorzugs werfe gern seme prächtigen Schlösser und phantastischen Paläste erbauen zu lassen hebte, und sie gegenwärtig wredernebt der wird in allem und jedem einen ganz gewaltigen Unterschied bemerken. Ba mals regten sich viele Hunderte geschäf tiger Architekten, Kunstler, Bauyandwer ker jeder Art, Stein- und Erdarbeiter in geschäftiger Eile, um alle diese Bau werke des höchsten Glanzes und der üp plgsten Pracht mit ihren machtigen Saulen, dem edelsten Marmor, ihrer oft fast überreichen, das Auge beinahe blendenden Vergoldung, ihren ' kunstvollen, von den besten italienischen Mosaikarbeitern hergepellten Mosaikfußböden und ihren riesigen Spiegelglasfenstern in möglichst kurzer Frist und großem Glanz gänz sich . unbekümmert um die ungeheuren Kosten ihrer Erbauung auszuführen, jet dagegen Oede, Leere und gänzliche Einstellung jeder Vauthätigkeit, da kem Geld mehr dafür Vorhänden ist ! Beson ders auf der Heereninsel" im Chiemsee, wo der König seinen Riesenpalast, der nicht allein an Großartigkett, sondern mehr noch an Glanz und Pracht jeglicher Art sein Vorbild, das Versailler Schloß, weit übertreffen "foltte7bauen' ließ7 Wird dieser jähe Gegensatz am schärfsten berühren. Dieses glänzende Bauwerk, kaum zur Hälfte vollendet, steht jetzt öde, gänzlich unbenutzt da und droht in wenigen Jahren schon zur Ruine zu zerfallen. Gar manche Millionen sind hier vollstän hig nutzlos verausgabt, und man wird Wahrscheinlich alles, was sich an Sau len, Vergoldungen, Thüren, Fenstern ;c. loslösen läßt, fortbringrn, um eö zu verkaufen oder anderweitig zu verwenden, das nackte Gebäude aber dereinst zu einem großen Zucht, Armen oder Irrenhause, wozu es sich bei seiner einsamen Lage auch sachlich eignet, umbauen. Ein Gedanke, der schon oor etwa vierzig Jahren im Waavtlande zum Ausdruck gelangt war, wegen der damaligen sehr bewegten Zeiten aber wieder fallen gelassen werden mußte, taucht nun in Z)verdon wieder auf und zwar diesmal mit großer Ausficht auf Erfolg. Der Gedanke nämlich der Errichtung eines patriotischen Denkmales zu Ehren des großen Volkseriehers Pestalozzi, welcher bekanntlich ernen bedeutenden Theil seiner verdienstvollen Laufbahn in Fverdon und Umgegend zuae bracht hat. Der leitende Ausschuß ist, wie wir der N. Zur. Ztg." entnehmen, bereits gebildet, und es find uns die in denselben gewählten Personen schon an und für fich Bürge dafür, daß daS Werk vollauf gelingen werde.. Die Gabensammlung soll demnächst beginnen und wird, mit der zu erwartenden Erlaubniß der Obrigkeit, in sämmtlichen Schulen des Kantons, ja in der ganzen franzöfischen Schweiz mit Eifer sortgesetzt werden. Vhönix Garten ! Ecke MoniS und Süd Meridian Qtr. Die schönste und kühlste Sommer - TSSixihvchafi l in der Stadt. Eignet sich vortrefflich für die Abhaltung von Sommernachtsfepen. ' Das Publikum ist zu zahlreichem Be . suche freundlichst eingeladen. Fred. Krceckel, Eigenthümer. IhdianaTrust & Safe Deposit Co. No. 49 Ost Washington Str., Lesier von Werthpapieren n. s. w., werden es besonder vortheilhaft finden, dieselben zur sicheren Aufbewahrung und nur unter ihrer eigenen Controlle unv persönlichem Zutritt zu

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