Indiana Tribüne, Volume 9, Number 273, Indianapolis, Marion County, 22 June 1886 — Page 3
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- -.. . sr.Si, An HochMer. . ' Original.Roman ton S. H einrichs. (Fortstdungl) Va mußte er ihr selbstverständlich er, zählen, wie Alles gekomntn, wie er in der Verzweiflung seines' HetzenS um Na talie geworben, weil diese -ihn indem Glauben gelassen, daß jte Bera, den jungen Neimann liebe und sich mit ihm verloben werde. Ein müder Wände rer, den nur der Durst nach Zlache heim getrieben, der kein Vaterbaus mehr besaß, keine Seele, die ihn liebend er wartete, und der das neue, blendende Glück, welches ihm auf jenem Eiland wie ein Märchen aufgegangen, jäh zer fließen sah wie die Welle zu seinen Fu ßen : o Vera, darf Ihr - Herz ihn verdammen, wenn er im Versinken die Hand nach dem Strohhalm der Freund schaft ausstreckte, um sich ein Plätzchen zu sichern, wohin er sein müdeö Haupt, betten konnte?" Und Natalie?" fragte Vera zitternd, wird ihr Herz nicht brechen von dem schnöden Verrath, dem frevelnden Spiel, das Sie mit ihr getrieben?" Felix suchte in der Erinnerung. Ich handelte wie ein Wahnsinniger," . ver setzte er' nach einerWeile mit dumpfer Stimme, mir war zu Muthe wie dem Ertrinkenden, der sich verzweifelnd an die letzte Nettungshand anklammert. Die Welt erschien mir plötzlich wie eine end lose ode Wüste, die Sonne erloschen, - ich selber in grauenvoller Einsamkeit." Wie nahm Natalie Ihre Werbung auf ?" fragte Vera, schwer athmend. 0.ür strich sich über die Stirn, sein e tucl'lete plötzlich auf. 0, ich i : sinnloser Thor!" rief er, neix, ein herzloser, grausamer Egoist, welche? von ihr die Dienste einer Pflegerin und treuen Freundin verlangte, ohne etwas Anderes ihr zu bieten, als meine Hand ui'd meinen iZiamen. Sie lächelte dam und versprach mir gute Kameradschaft, es solle ihre liebste Aufgabe sein, mir einen behaglichen eigenen Herd zu grün den; mehr könne sie mir einstweilen nicht versprechen. Wie eitel unp selbst süchtig wir Männer doch sind, um solche Opfer zu verlangen und ohne Weiteres Capital für die Zukunft daraus zu schla gen. O, ich dreifacher Narr!" Er schlug sich vor die Stirn und blickte Vera flehend an. Sie ließ mich in dem Glauben, daß Sie sicherlich drüben in Amerika eine eiclettö Familie hätten," sprach sie leise. Auch wußt, Natalie nur zu gut, daß ich den braven Reimann niemals lieben, ihm nie angehölen könne. Wie laßt sich solches mit ihrem hochherzigen Charakter vereinen?" Sie erfuhr erst später, daß ich keine Seele auf Erden mein eigen nenne," rief Felix, leidenschaftlich ihre Hand er greifend, doch gleichviel, sie ist unsere Freundin und wird unser Elend nicht wollen. Sagen Sie mir nur ein Wort, Vera, und ich ehe sofort. Sagen Sie mir, daß Sie mich lieben." Vera antwortete nicht, doch mochte er in ihren Augen daS beglückende Wort lesen, denn strahlend vor Entzügen preßte er ihre Hände an seine Lippen, blickte ihr noch einmal tief in die Augen und flüsterte : Auf Wiedersehen, mein süßes Lieb !" Dann ging er fort, um mit dem Dampsschifs nach Flensburg zurückzukeh ren. ' 14. Es war ein wundervoller Tag, als der Dampfer mit einer Anzahl Badegäste über die blaue funkelnde See dahin brauste und die Klippen-Jnsel bald hin ter sich zurückließ. Auf dem Verdeck stand Natalie Gott hard mit. ihrem Gefolge", wie Felix zu Madame Borners stillem Aerger be hauptete, den feuchten Blick auf jenes Eiland geheftet. Hatte sich dort ihre ganze Zukunft mit einem Schlage doch umgestaltet, ihr Leben an das eines fremden Mannes, den ihr Auge hier zum ersten Mal erblickt, unwiderruflich und für immer gekettet. Sie hob die Hand wie grüßend empor und reichte sie dann dem geliebten Man ne, welcher dieselbe mit festem Druck umfaßte, da auch er dort daS höchste Glück gefunden, die ewig versöhnende Liebe eingetauscht hatte gegen den Haß, wel cher im Meeresgrunde versenkt war. . So kehrten sie nach. Hamburg zurück und traten Hand- in Hand vor den Vater, der sie mit großen erschreckten Augen anstarrte. Vater," begann Natalie ohne Um schweife, hier bringe ich dir einen Schwiegersohn, ist er dir recht V . Der Bankier wich einen Schritt zurück und richtete alsdann einen hilfeflehenden Blick auf Felix, der sich lächelnd im Hintergrunde hielt. Was soll die KomS die?" : brachte er ängstlich hervor, da es ihm augenscheinlich mit seiner Tochter mcht geheuer erschien. Ich glaube, daß ich der Dupirte in dieser Komödie gewesen bin, Herr söotthard," nahm Felix, rasch vortretend, das Wort, und werde Ihnen die Geschichte später erzählen. Verzeihen Sie mir die tolle Idee, Ihr Schwiegersohn zu wer den, und nehmen Sie an meiner Statt den Grafen Stephan OlinSki, der wür diger ist als ich, die Hand Ihrer Tochter zu empfangen." ... . - Ich hieß einst Graf Stephan Olinski," sprach der Pole mit ruhigem Ernst, bin aber in diesem Augenblick nichts weiter als ein armer Flüchtling, den noch heute Sibirien- oder der Tod durch russische Justiz bedrohen kann. Ihre Tochter hat mich mit dem Leben ausgesöhnt, indem sie mir ihr Herz, ihre Llebe geschenkt, doch wie auch die Entscheidung des Vaters lauten möge" Mein Herz und meine Liebe werden dem armen Flüchtling für immer gel)ören," siel Natalie mit Nachdruck ein. Ja, Väterchen, so steht'S mit deiner Tochter, und nun gieb ihrem Herzens bunde schnell deinen besten Segen, da ihr Charakter und ihr Verstand für den Werth ihrer Wahl die volle Bürgschaft leisten." . Herr, du meine Güte!" rief der Bankier fast außer sich, man kommt bei solchen tollen Überrumpelungen ja gar nicht zu Atlem. Ja) kenne den Herrn viel zu wenig und bm durch den Musj
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Felix zur U5orstchr gemaynt, na, nä, ruhig. Töchterchen! Das Etttzige, was mir recht wohl gefällt, ist die Aufrichtigkeit des Herrn Grafen, welche ich ebenso aufrichtig erwidern will. Ich kann meine Tochter nur einem freien Maim zur Gattin geben, sobald Sie mir diesen Beweis bringen, mein Herr, werde ich Jbrem Glück nicht im Wege sein." O, Papa, das ist ein recht listiger Hinterhalt," rief Natalie betroffen. O nein, meine Theure!" . lächelte Stephan melancholisch. Ich würde als Vater genau so handeln, und war von vornherein fest entschlossen, nicht eher dein Loos an das meine zu fesseln, bis ich als freier Mann dir eine Zukunft bieten konnte. Wenn ich mein Kind gesehen," setzte er leiser hinzu, dann wird mein erster Weg nach Petersburg führen." . Nickt obne mich," sprach Natalie ruhig, glaubt ;hr, ich würde mich fürchten, dem Czqren mein Liebstes stre tig zu machen ? Ja, Papa, schaue mich nur entsetzt an, ich fühlte mich nicht umsonst beim ersten Anblick zu unserer Vera hingezogen," fuhr sie mit erhöbener Stimme triumphiredn fort, habe nicht umsonst ihren Geist und ihr Herz gepflegt, denn wisse, sie ist eine Grafentochter, ihre Großmutter war fürstlichem Blute entsprossen, hi steht Vera's Vater!" Der Bankier starrte den Polen an und griff sich dann wie' zweifelnd an die Stirn; war er selber wahnsinnig geworden oder sein Kind? ,,Kommi7' rief Felix ungeduldig dazwischen, gönnt dem armen Papa ein wenig Ruhe von all' den ungeheuerlichen Neuigkeiten und laßt uns lieber bei einem Glase Wein die Geschichte zum Besten geben." Welche Geschichte?" tönte eine Stim me von der Tbür der. Ach, unser Staatsanwalt," lachte Felix vergnügt, nun ftnri) bald Ord- , u g gemacht werden." Jawohl," nickte der Bankier resig nirt, in meinem Gehirn wirbelt's schon, meine Natalie hat ein Bündniß ge schlössen mit einem fluchtigen Staatsver brecher ; mit dem Windbeutel von. Felix ist es nichts, der Henker werde klug aus den Frauenzimmern. Kommen Sie nur tMmmtr bei einem Glase echten Gewächses wjrd sich das Näthsel besser lösen laffen." Man ging zu Tisch und löste das Räthsel, worüber der. Staatsanwalt in ein jportloses Staunen gerieth. Alle Wetter j" brach er endlich los, daS heiße ich überlistet, gleichen wäre selbst mir im Traume Nicht eingefallen, Fräulein Natalie ! Nun wird der jvelix ja schließlich Ihr Schwiegersohn unh Fje Pankier, werden sein Großpapa ha, ha, ha, Alterchen, diese Geschichte macht selbst den weisen Ben Akiba zu Schanden, wie?" l Man lachte und stieß darauf an, während der Bankier noch immer ein besorg tes Gesicht zeigte. ' Freund Helmuth," meinte er langsam, eS wäre AlleS .recht schön, recht romantisch, wenn nur Nußland nicht wäre." Helmuth wiegte nachdenklich den Kopf.
Ich müszte Sie von Rechtswegen veraften und ausliefern, Graf Olinski l" t prach er ganz ernsthast.' Oho, Herr Doktor !" riefen Natalie und Felix erschreckt. Ich würde mich dem nicht Widerset zen, Herr Doktor," sagte der Graf ruhig; das beißt. Wenn Sie einen Haftbefehl von Nußland besaßen, so aber werde ich mich selber stellen." Uebereilen Sie nichts, Herr Graf !" bemerkte Helmuth, . Neisen Sie über Haupt nicht ab, bevor Sie Rücksprache mit mix genymmen. Jetzt aber genug dabon, trinken wir aus das Wohl dieses Hauses, auf die Zukunft der einzigen Tochter, deren Glück zu gründen wir. Alle uns bestreben wollen!" Ein heller Klang der Gläser besiegelte dieses Wort. In der Möller'schen Villa vor dem Dammthor saß Natalie in ernster Unterredung mit Verras Pflegeeltern, die still und erschreckt ihren Worten lauschten. Lieber Himmel," sagte Frau Möller endlich tief bekümmert, das ist für un sere Vera ja gewiß ein großes Glück, aber was wir nun auf unsere alten Tage anfangen sollen, weiß ich wahrhaftig nicht, Fräulein Gotthard! Was sagst Du dazu, Heinrich ?" Er schüttelte nur den Kopf und schluck te heftig, als säße ihm irgend etwas in der Kehle. Sie werden sie gar nicht verlieren' tröstete Natalie. Vera wird hier in Hamburg bleiben und ihre guten Eltern nach wie vor lieben und ehren." Ja, das sägen Sie wohl,Fräulein, aber wenn sie eine Gräftn ist " Sie wird einen Kaufmann heirathen, liebe Frau Möller !" Unsern Karl Reimaun?" fragte Möller, mit einem ordentlichen Ruck sich in Positur setzend: ' - Nein, Herr Möller ! Sie liebt den jungen Neimann nicht, sondern den Sohn deö früheren Kaufmanns Rodenberg,der auS Amerika zurückgekommen ist.". Mein Himmel, wo hat sie den kew nen gelernt? scufjte Frau Äköller, gab sich aber damit endlich zufrieden, als Na talie, ihr von der großen. Dankbarkeit deS Grafen erzählte, der ihr nach einer Stunde seinen Besuch machte, und die beiden einfachen Leute ganz für sich ge wann. Dann aber ging'S hinauf nach FlenS bürg, um Vera zu holen. Sowohl der Vater als Felix mußten sich, bescheiden, daheim zu bleiben, während Dr. Helmuth und Natalie allein die kleine Reise mach ten; galt es doch, -die Ahnungslose auf ein Glück vorzubereiten, das ihr mit einem Schlage den Himmel auf Erden zaubern sollte. Und als Vera Alles erfahren, was für sie zu wiffen von Nöthen war, ohne die arme, gemordete Mutter in ' ihrem Gedächtniß zu erniedrigen, als sie ihr märchenhaftes Glück von dem Wiederfinden des Vaters ganz und voll begriffen, da litt eS sie nicht länger in der fremden Stadt, sie wollte zurück noch am selben Tage und hatte in diesem einen Ge danken alles Andere selbst den Ge liebten und di Verlobuna dtfolBäi vergessen. (Echluk folgt.)
MKSli öHS
Woiichmouth. ' Novelle von U. ?k. Ranzabe. fjtnjriem Sriechischen von Johannes VkisotakiS.) 1. Lord Barley war mündig geworden. Da seine Eltern todt waren, war er in den unbeschränkten Besitz seines "Vermö aens gelangt, welches eines der bedeui tendsten des vereinigten Königreiches ' ' ri , r i. -r-., war. Atö Peer vo, ungiano varre er sogleich seinen, Sitz in dem Hause der Lords einnehmen können, wenn er es nicht vorgezogen hätte, seine Freiheit und seinen Zieichthum zu benutzen, um sich zuerst ein wenig in der Welt umzusehen. Aber Lord Barley war sonderlich und launenhaft ; wenigstens sagten das seine Landsleute, und er bestärkte sie auch diesmal in ihrer Meinung; denn anstatt mit einer Reise nach Hongkong oder Australien den Anfang zu machen, behauptete er, daß er, ehe er fremde Län der besuche, sein eigenes Vaterland kenNw lffnen wolle. Erst England, dann Amerika.' ' t .. Eine weitere Wunderlichkeit von ihm war, daß er keinen Platz auf der Eisen bahn nahm, denn", sagte er, ich reife, um zu reisen, und nicht, um anzukom men." Er bestieg sein bestes Pferd und von seinem Groom gefolgt, nahm er sei nen Weg nach dem 9!orden des Landes. So zog er von Stadt zu Stadt und ver säumte nicht, alles, was ihm unterwegs in den Sitten und Gebräuchen deö Pol? keS merkwürdig erschien, in seine Schreibtafel einzutragen, denn Lord Barler) loar ein scharfer Beobachter, Schon war seine Schreihtafel fast zu einem Buche angeschwollen von all dem Stosse, welchen ein nur kleines Winkel chen Englands ihm geliefert, als Lord Aarley sich von Ä)urham nach Newcastle begab, um die Piktenmauer zu . besichti gen und dann Schottland von Osten nach Westen zu' durchziehen. Während n durch ein hübsches Thal ritt, sah er vor sich einen Wagen, der, aus einem Sei tenwege kommend, dieselbe Straße ein schlug, welche er verfolgte. In dem Wagen saen zwei Damen. Nach einer Viertelstunde wurde Lord Barley indes sen des steten Anblickes der Hinterräder jenes Wagens Mstds, vielleicht trieb irr auch die Neugier, die Tochter des MGiiZ ganges, an, daö er seinem Pferde die öporen gab und im Galopp an dem Wagen vorbeisauste ; jedoch im Vorbeireiten vergaß er nicht, einen Blick in pa Innere desselben zu werfen. Die ejne der Damen schien ihm noch in- den besten Jahren, die andere sebr jung und auf den ersten Blick schön, seyr fchön, wenn dieser erste Blick ihn nicht getäuscht hatte. Diese Begegnung schien ihm wichtig genug, eine Zeile unter seinen Reisenotizen zu füllen. Aber um die Schreih tafel auö seinem Busen zu zieben und mit Bleistift hi? 'wichtige Bemerfu.ng niederzuschreiben, mußte er den Schritt seines Pferdes mäßigen, und so kam eS, daß in wenigen Minuten der Wagen ihn einholte und an ihm vorbeifuhr. Da jsdoch der Wagen sich nicht zu schnell fortbewegte, hatte Lord Barley länger.Zeit, einen Blick in das Innere desselben zu thun und zwej Djnge wahr zunehmen. Ersten?, day die junge Dame schön war, wie Künstler und Dichter die Schönheit träumen, die wie ein Lächeln des Sonnenstrahles erscheint, und zweitens, daß die junge Dame die Augen niederschlug, als ihr Blick dem seinen begegnete, und daß ihre Wangen esry theten wie zwei Anemonen, denn auch Lord Barley war ein schöner junger Mann von vornehmem Aeußeren. So blieb er wieder hinter dem Waßen zurück, aber Hessen Anblick lqnghejlte ihn Nicht mehr, denn schon begann sein? Einbildungskraft zu arbeiten und daö Fuhrwerk auszuschmücken. Ja, die Augen seines Geistes waren dermaßen von dem vor ihm herrollenden Schauspiele in Anspruch genommen, daß er schon an zwei Kirchen und drei Landgütern vorbeigeritten war, ohne von seiner Schreibtafel Gebrauch gemacht zu haben. Nach etwa einer Stunde hielt der Wagen, vielleicht uni die Pferde ver schnaufen zu lassen vielleicht aus einem anderen Grunde. Aber Lord Barlev w t ikf STi r. ' alle reinen isruno, sicy auszuyatten, er ielt eS selbst nickt für nvtbia nock chicklich seine Bewegungen nacy denen eines fremden. WagenS einzurichten ; er war deshalb gezwungen, von Neuem vor beizureiten. Aber als er sich den beiden Damen aegenüber sah, fühlte er seinen Muth schwinden und anstatt sie wie vorber dreist anzusehen, wagte er nicht den Blick zu erheben, und unwillkürlich, in seiner Verwirrung die beiden Damen, welche schon seit einer Stunde alle seine Gedan ken in Anspruch genommen, für alte Bekannte haltend, griff er grüßend an sei nen Hut, waS nach englischer Sitte ein großer Verstoß gegen die gesellschaftli chen Formen ist, denn kein Geutleman darf eine Dame zuerst grüßen, wenn er nicht schon länger und näher mit ihr be kannt ist. Die Damen im Wagen erwiderten sei nen Gruß, und Lord Barley konnte nicht entscheiden, ob eS nicht ein blitzschnelles Lächeln oder nur ein Spul seiner Einbildungskraft ivar, das übe? die Koral lenlippen .des schönen Mädchens huschte. Aber er fühlte sein Herz schneller klopfen, als er nach einigen Minuten hörte, wie der Wagen sich wieder in Bewegung setzte und mit jedem Schritte die Entfer nungzwischen demselben und ihm sich verringerte. Sein erster Gedanke war, sein Pferd anzutreiben, um vorzureiten und so eine vzerte Begegnung zu vermeiden. Aber ersah bald die Lächerlichkeit eines pU chen Benehmens ein. Warum sollte er die Flucht von zwei unbekannten Damen greifen, bloß weil die eine ihm schön erschien? Er ritt auf der öffentlichen Heerstrake in dem Schritte dahin, an welchen sein Pserd ' gewöhnt war, und dazu hatte er sein volles Recht. Wenn ein Wagen ihn überholte, war das seine Schuld i So denkend ritt er ruhig wei ter und ließ den Wagen näher kommen. Die Damen grüßten zuerst und Lord Barley dankte mit einer tiefen Verbeugung. Nachdem sie vorüber waren, mäßigte er den Schritt seines Pferdes - undblieb bintttbnen zurück.
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1 ', " W KLt Wärtern tteitiitfrm nt prthnrt . : f. - ' " -O' "'D o ym, wer sie, se;en wöher sie kamen und wa r: - ;:iL c .. mm vc niq?l mir oer iLlsenvayn reisten. Daß sie einer angesehenen Familie an gehörten, nahm er als unbestreitbar an, obgleich er an dem Wagenschlage kein Wappen bemerkt hatte. . - Daß sie zu Wagen reisten, schrieb er ihrem guten Geschmacke and em Wun sche zu, die Reize der Natur zu genießen) welche für diejenigen, die auf der Eisen bahn dahinfliegen, sich nur wie ein formloser Schatten, ein wirres Durch einander oder wie das Jnhaltsverzeich niß eine.r Gedichtsammlung darstellen. Aber er hoffte seine Wißbegier befriedigen zu können, wenn er bei seiner An kunft in 9!ewcastle am Abend den beiden Damen, wie er für sicher annahm, im ersten Hotel dieser Stadt wieder begeg nen würde. Während er diesen Gedanken nachhing, sah er plötzlich, als er aufblickte, wie der Wagen links abbog. . Das war gegen feine Berechnung ; er beschleunigte den Gang seines Pferdes und erreichte bald eine kleine Schenke, die gerade da stand, wo der Weg sich theilte. Dort hielt er an und forderte ein Glas Bier. Wohin führen diese Wege ?" fragte er den Wirth, als er ihm das Glas mit dem schäumenden Tränke aus der Hand nahm. ? ' Dieser, bier geradeaus", erwiderte der Wirth, führt nach Gailes-Aix und über den Fluß nach Newcastle. Der Weg links theilt sich nach einer halben Stunde, und der eine, der obere vorlängs des Flusses, führt nach Kerbridge, der andere nach den Kohlenbergwerken vou Gloomymouth," ,.Es' unterliegt keinem Zweifel", dachte Lord Barley, während er sein Bier aus trank, die Damen gehen nach Kerbridge, während mein Reiseziel Newcastle ist. Ich möchte nur zu gern wissen, wer sie sind. Muß ich denn gerade - nach Newcastle? Ich bin doch nicht, von London abgereist, VZeWcastl? allein zu ft? -ben- Nein, ich wollte England kennen lernen, und liegt Kerbridge nicht in Eng land' Aus diesen unumstößlichen Grund hin, daß Kerbrige in England liege, wendete Lord Barley sein Pferd und ritt in West licher Richtung weiter, Er war zwar nicht ohne Bedenklichleiten, ob es wohl schicklich sei, in dieser Weise einem Vagen zu folgen und was die Damen dazu sagen würden. Aber was konnten sie eigentlich sagen, ritt er denn nicht auf einer öffentlichen Land straße ? Ja, wenn der Weg ihnen allein gehört hätte. Außezdem wa.r.en. sie ihm. und er nicht ihnen begegnet. Konnte er dafür, daß auch sie nach Kerbridge wollten. wie er ? Während er diese Betrachtungen anstellte, hatte das Pferd . Lord Barleys eine langsamere Gangart angeschlagen, während der Wagen, als habe er Fsügel, sich immer weiter entfernte ; - indessen verlor er denselben nicht aus dem Gesichte. . Was er fast befürchtet hatte, traf ein. Anstatt dem User des Flusses entlang zu fahren, wendete sich plötzlich der Wagen nach links dem Walde zu. Die Reisenden gingen also weder nach Kerbridge, noch nach Newcastle, sondern nach den Kohlengruben von GloMy mouth. Welch eine seltsame Laune! Aber vielleicht wollten sie die Frau des Directors dort besuchen, vielleicht waren sie gar die Besitzerinnen der Gruben. Seine Ungewißheit hatte einen solchen Höhepunkt erreicht, daß er sein Pferd anhielt. Welchen Vorwand hatte er, di? Kohlengruben zu besuchen? Er kannte dort Niemand, er hatte nichts dort zu thun. Würde es nicht klar zu Tage treten, daß er nur den -beiden reisenden Damen gefolgt war ? Und schon zog er den Zslgel an, um umzukehren. 2. Aber noch ehe er seinen Vorsatz aus führte, erhoben sich ganz entgegengesetzte Gedanken in seiner schwankenden Seele. Kohlengruben", sagte er. Aber sind die Kohlengruben nicht ebenso sehens würdig wie die Piktenmauer ? Spricht man nicht im Oberhause stets von dem furchtbaren Dasein jener unglücklichen kleinen Kinder, die in diesen dunklen Höhlen von ihren elenden und geldgierigen Eltern eingesperrt werden und aus Mangel an Luft und Licht dahinsiechen? Welch wichtigeren Zweck meiner Reise könnte ich wohl haben?. Was wäre wvhl menschlicher, als sich mit eigenen Augen von dem Schicksale jener Unglücklichen Wesen zu überzeugen und aus eiaener Sachkenntniß ein wenig zur Ver benerung ihres Looses beizutragen ?" Jetzt wunderte er sich, daß er nicht gleicb von Anfang an diese Idee gehabt, und die Grüben von Gloomymouth nicht zu besuchen, erschien ibm schon als ein wahres Verbrechen. Infolgedessen ließ er die Zügel wieder fallen, und ritt weiter. Der Weg führte durch den Wald, in welchem der Wagen längst schon entschwunden war. -, Nach einer Stunde hatte er den Saum des Waldes erreicht und erblickte vor sich ein großes Haus von gutem Ansehen, die Wohnung deö Direktors der . Kohlenwerke von Gloomymouth. Im Vorbei reiten erblickte er den bekannten Wagen. Die Pferde waren ausgespannt ; . dies verursachte ihm nicht geringes Mißveranügen ; dei.n er nahm an, daß seine Reisegefährtinnen, anstatt incinem Gasthause in der Nachbarschaft, hier abge stiegen seien als Gäste des Hauses, und er so um das Vergnügen gekommen, die Nacht mit ihnen unter einem Dache zu bringen zu können. Er selbst hatte weder ' ein Recht noch einen Grund, sich in dem Äause einzü führen, und. so begann er schon zu furchten, daß das einzige Ergebniß seines Be suches jenes Ortes eine Bereicherung seiner Kenntnisse in Bezug auf die Lage der Grubenarbeiter sein werde, und indem er schon im Geiste die Rede ausarbeitete, welche er bei den nächsten. Parlaments sitzungen zuni Wohle der leidenden Menschheit halten und auf eine der Wunden derselben hinweisen wollte, auf welche die Vorsehung felbst seinen Finger gelegt zu haben schien, setzte er seinen Weg fort: ' - '(Fortsetzung folgt.) , Merrschaumpseifen, lange deutsHe Pfeifen, Cigarrensvitzen etc. bei Da. Mucho, No. 199 Oft Washington (Ztr.
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Ciseoöaho.Zclt.Taöcllc. Unkunst und Ubgang der E!stnbühRjt!zk in Jndlanapoll?, an und naü Sonntag, den 3. Januar 1855. Zeffersondille, ElaHfca und ZUtlsospelU Lisendaiu. Abgang: Unkunst: ?Ld r tflg. I.. 4.15 Ba I SdKadaU. f.U Cm ? 8.15 1 5CWfjtljl3 E S?b nd .il z.iÄV5Ü iscxT U na INI f 1 9 tag. 6.45 KB et 8 45? 12, lt.4 Ca Vaudalia Le. 1 Nail ,ai . 7.39 8 , C3nIif . - . 13 r-i a 9p, V 13.00 trnefoutiicc. 4.00 R Boti SB Scc.10.oQ Cs l irte.... 4.3fc errni 4,15 c encCjug z raeili tr IIJX)! ' , -r (B...... v tU&elanft, Colnmkm, tttnrtanatl uni 3ciUu per Mail... 10 CQE napon, siitanaBB. (ve, tat.) . R V Btr I.. 4.00 Bat ndrs, ...10.10 Brn ScjBton Cl x .10.05 B KDB ff.... 7.10 35 0shn lZ.50 ICt8Cltflf .40 C' ax.n.Ea ndri ... ig p, B 3Vctacii 6 30R; 6g tx.lOAR Crigltoocd Dldistou, 6. CCcad X Avaana täalick. 4.10 " 10.10 Brn - 115 Brn 1.00 R täglich. 3.&Q Ka ttguch. . 10.45 Effl 113IR IMKn 639 Rac Us!ich.40 täglich. 7Ji täglich 2 Kiuewnatt, Zndiauapoli, vt. Lout u. ehieag. lucinnan ZviVins. uni.. 4.00 Brn Sndtana n. IS tS B atß Cxp. 11.45 B Befttra 4 13 45 Km et a 9 a Ttneinnati . 11 ZZ m C8s in. ttec M Z d.d S.40 tlsllichll c. Khieag, Didifion. ClO Butl f j. 7.10B hie ir Lo tagttch .. 3.33 6 SfoMtM Ec ..U.i .. .- icoß au 9.U.10 Uftrn r..... 5.10 TS täglich x c U.lu a Stnclnnftti kee. 6 JO Sa VittZburg, Clscinaati & 6t. Louis Clftalaia HO BBB A-Q ich ee 5 Er täglich 4.50 B T ck Vr ug mmneonnt.11.0lv aDTeeauIg. Sonntag 4.00 92m VVa rtäguch i h.. 4. Sonnt. 9.10 B PO 8B 1 täglich... .11.4, Ca il, S,ntag .... 45 Ttw v PS B t täglich lOJOCa aflern !v.aU tgl 4c0 Weftr IKatl... .40 R Chieags Kentt -via Stolovxo, C&lca 6ini5 2d 0. ech,ll,ua... 4.1 ttm Indxl' So. ,a 11g 11.15 Bot fhteago Jpn.ii.0O b rrriz 3.55 adash. Ct. Loni & Pacific.' CtHttRatt 7.15 Brn hia,rtäg 8.05 v X 81 2.15 m hiWich , ed 7.10 Zb oi 15 xti CJ..11.UJ fca D t tt h ail. 6.15 5 Wich.Eity und Letre Told Sr.li Ao ort Wao.. l.U B Jndiauapvlit and viacenne ssenbkba. Uatl A airo i 7.15 B I Blne,, Uce..l0 5 fsm Btntinne Kcc . 4.(0 m att ,ir, . 6) ca TwcwaaiHamiltonInianapolUStsendaha, ?ld fi 4.M) Rn Eonnerlvil 8.sa f.a T0n.rlvtlla,c VLlZ B nbetuftt. u U UilVn ail. 11 B 2b, etiunion Km lnctnnatt aee 5u tn D.T.aN.V 3.50 lim Sadiana, Lloomwgton radWkftern Liseabäha. Pae ru.. 7.öö B KanKl S L ee 5.10 C ttj. ...... 12 00 bn a ti ugiuj iid Okftliche jafrrn C Cx. - täglich OOCai, ClR BpiC 10.43 Ca uuiantic!. 3 4s x rftet . d Didisioa. Oeftl.lail....4.20Bm Tagl. cxriß.... 9l0 Atlantik tiv.... 4 V5N I Bacifie rprß... 7 3 r io 2Qftm W,ftern ip .... 4 45 Sndisnapoli and vt. Lni kisenbahn. rag 9xtut ee. XOttBlr tfia täglich 7.2t B Boft et L 5.0 V u 6t fc i täglich u .105 ee 3.45 B ocl Bässen (t.lOXO Um Da re tägl IXX Idiaroli c 35M Limt Srp tgl... 11.5 m i Loniödille,New Vlbanh ie Chicago. Lir-Lia. Ehicaao r tal..ll.Zvm Chicago r tgl.. 30, Rono ce 4.4da ich U,hicag. en,n c vjjwcn ich. Hub hie. k mau ii.is r nmiL. 3.406 Jodlauapolis, Decatur & Epringsield. De Peo IBail. ontkiuma cc I Vovleiuma Xc 8 3tCm I echnellju 1(1. 3 50, tgl auig Sonnt. 6 auig Sonnt... atCCa Schnell, r e ...10 5iijkd s ail 5 30 Züge mit r e, Lehnsifsel'Tar mtt , Schlaf, tan v Parlcr.E. Cin'li, Hamillon & üayton Bahn. kSTSglich drei Züge nach und von 1 EineiuttQti, und allen Ortschastk Nördlich, (südlich u. OestlicS. Pünktliche Verbindung mit allen Zügen nach . Xayton, Toledo, Detroit Hofflnaw. Wegen Antknnst und Billet dende an sich an den Agenten, Ecke Illinois Straße und Keatacky Aveaae oder Union Depot. Gam. Steenso, 4k P, R, ?. ?. Harzard. gent. 0HI0 INDIANA MICHI6AN
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