Indiana Tribüne, Volume 9, Number 272, Indianapolis, Marion County, 21 June 1886 — Page 1
Vf oo HPMir I r . ß& V't - fite: No. 120 OS ttofOtoOD GttcCe. Jahrgang 9. Nummer 272. . Jodiauapollo, Jndlana. Montag, des 21. Juni 188.
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Neue per Telegraph.
QettersuSiichten. O a l d t n l o a. D. S.. 2l. Juni. Stelltnseife Regen, darauf schöne Wet. ter. bleibende Temperatur. Kühle Verhültnib. London, 21. Juni. Zwischen Loed Salitburtz und Lord Churchill soll ein sthr kühlt Verhältnib eingetreten sein. Schreckliche Behandlung. München. 21. Juni. I Volke erden Stimmen der Unzufriedenheit aut über die schlechte Behandlung., die man den Könige zu Theil vttden l'eb. eil man seine Leiche nicht in der Gruft einer .Väter, sondern in dir yon Bernandten beredte. EI heikt, da sei geschehen, eil die Oruft überfüllt sei, aber die Leute lauden, e sei geschehen, weil der König Selbstmord begangen hatte. Eblwvieöeö. Eine Chixagoer Depesche der asso cirten Presse, welche für heute den Beginn des Prozesses gegen die Anarchisten Parsons, Spies u. s. w. meldet, sagt : Die öffentliche Meinung ist dafür, daß den Angeklagten die schwerste Strafe zu Theil wird, diejenigen jedoch, welche mit dem vorliegenden Beweismatial bekannt sind, sind nicht so sanguin. DaS ist gelungen! Das heißt mit dürren Worten, die Reichen und Tonangebenden wollen die Angeklagten aushängen, gleichviel ob sie schuldig sind, oder nicht, sie fürchten jedoch, daß keine Beweise gegen sie vorhanden find, und daß man sie nicht aushangen kann. Welche furchtbare Persiflage diese Depesche auf dem Gerechtigkeitssinn und das Menschlichkeitsgefühl Derjenigen bil det, welche sich gute- und friedliche Bürger zu nennen belieben, braucht kaum besonders hervorgehoben werden. In einigen Artikeln über den segensreichen Einfluß der Concurrenz stellt sich die hiesige TimeS" auf den Standpunkt der Manchesterlchre und benützt das alte abgedroschene Argument von den größeren Genüffen, welche sich der Arbeiter im Vergleiche mit früheren Perioden heute verschaffen kann, und daß die Arbeiter deshalb alle Ursache hatten, mit ihrer Lage zufrieden zu sein. Es ist das ewige Eiapopeia und Einlullungslied, welches den Arbeiter glau ben machen soll, daß er gar nicht wisse, wie gut er es hat, eS ist die empörende Herzlosigkeit jener Manchesterlehre, welche verlangt, daß Einer zufrieden sei nicht, weil eine Besserung seiner Lage unmög lich ist, sondern weil Jemand anders es noch schlechter gehabt hat. Diese Manchesterleute vergessen immer, daß die soziale Frage nicht bloß eine Frage praktischer Maßnahmen ist, sondern auch und zwar vor Allem eine Frage der Gerechtigkeit, Es ist ohne Zweifel wahr, daß im Allgemeinen die Lage der Menschen sich gebessert hat, daß der Fortschritt Bedürf nisse erzeugt hat, welche man in früheren Jahrhunderten nicht kannte, daß heutzu tage ein größerer ComfoN erreichbar ist, als früher, daß die persönliche Sicherheit größer ist, und das persönliche Recht mehr gewahrt ist. So wahr dies ist, ebenso wahr ist es aber auch, daß nur der allerkleinste Theil von den Segnungen des Fortschritts der bettenden Menschheit zu Gute gekommen ist, und der allergrößte Theil den besitzenden Menschen, daß in ökonomischer Beziehung der Abstand zwischen den Be sitzendm und Arbeitenden größer ist und immer mehr wächst.' Hat sich auch die individuelle Stellung der Arbeitenden bedeutend gebessert, sind ihre persönlichen und politischen Rechte größer geworden, so ist es ja auch ganz natürlich, daß in demselben Maße auch daS Bewußtsein des ökonomischen AbKan des, die Einsicht in die Art und Weise, wie dieser Abstand geschaffen wurde, das nagende Gefühl der herrschenden Ungerechtigkeit und das Bewußtsein des eigenm Rechtes wachsen mußte. . Denn es bleibt ein für allemal wahr, daß Reichthümer nicht au der Lust fallen, daß sie geschaffen, durch Arbeit geschaffen werdtnmüssen, und ' zß alle diese durch Arbeit geschaffenen Reichthümer einem kleinem Theile der Menschheit mühelos in den Schooß fallen. Wir möchten auch ferner fragen, warum man immer den Arbeitern Zufrie denheit predigt und nicht den Besitzenden ? Wie kommt es denn, daß man eS
ganz selbstverständlich sinket, daß Derje nige, der eineMillion besitzt, nicht ruht und rastet, bis er eine zweite hat ? Wie kommt eS denn, daß man selbst dem hundertfachen Millionär, der nicht mehr im Stande ist, seine Zinsen zu perbrauchen, nicht zuruft :Cei zufrieden, in frKheren Zeiten gab es keine hundertfachen Millionäre." ? ES ist ja ganz und gar an der Tagesordnung, daß Jeder, und habe er noch so viel, immer noch mehr zu erwerben sucht. Mit welchem Grade von Ge rechtigkeit kann man da den Arbeiter auf frühere Jahrhunderte hinweisen, und ihn mit dem leeren Troste zufrieden zu pellen suchen, daß in früheren Zeiten die Men schen schlechter gelebt haben, als heute. Fkit solchem Unsinn schasst man die große brennende Frage nicht aus der Welt, man schafft sie um so weniger damit aus der Welt, als die schlimme Lage des Arbeiter nicht bloß in seinem kargen Serdsenft, syndern vor Allem in der Ungewißheit, seiner Lebenslage und den da mit verbundenen Sorgen besteht. Denn es ist unbestritten wahr, daß in keiner ftüheren Periode der Geschichte die Verhöltnisse derart waren, daß große Men schenmengm wegen Mnges an Beschäf tigung Noth litten. Diese Erscheinung ist erst unserer Periode eigen, und ein Hinveiayf frühere Zeiten ist demnach mehr geeignet die Unzufriedenheit des Arbeiters zu vergrößern. Wir haben es überhaupt nicht mit vergangenen Zeiten zu thun. Wir leben in der Gegenwart und schauen in die Zu kunft. Wenn in vergangenen Zeiten noch zehnmal größeres Unrecht gehenscht hätte, so ist daS kein Grund, warum überhaupt Unrecht .und Ungerechtigkeit in der ZPeft herrschen soll. Wenn frühereS Unrecht nur zum Theil abgestellt wurde, so ist daS kein Grund, warum es nicht ganz' abgestellt werden soll. Wir singen nicht das Eiapopeia mittelalterlichen Unrechts, sondern singen lieber das Hosiannah künftiger Gerechtigkeit. DrahtnaHriHten. Sturm in TexaS. St. Loui, 20. Juni. Bon w$ wird berichtet, daß letzte Nacht im In. nern de Staate ein surchtbarer Sturm wüthete, der in vielen Städten und Ort schasten schlimme Verwüstungen anrich tete. In Elgin fielen sogar Hagelkör ner von sieben Pfund Schwere. Die stärksten Dächer wurden durchlöchert und kein Hau blieb unbeschädigt. Die Felder haben allenthalben schwer gelitten. Schwer trank. Vloomington, JH., 20. Juni. Senator . David Davi liegt schwer krank darnieder und sein Auskommen ist unwahrscheinlich. Er hat einen Karbun kel und leidet außerdem an der Bright' schen Nlerenkrankheil. Straßenbahn streik. Minn eap o li.20.Juni. Sämmt liche Straßenbahnkutscher stellten heute den Dienst ein, weil ihnen die Compag nie nicht erlaubte, während de Fahren zu sitzen. Der Compagnie ist eö di jetzt nicht gelungen, andere Leute zu bekom NtN Wie die Gesetze abgefaßt werden. New Bork, 20. Juni. Die Schuld gefangenen in Ludlow Straße Jail er arteten heute sreigtlassen zu werden. Die etwa unbestimmte Abfassung de vesetze veranlaßte jedoch den Sheriff. mit Entlassung der Gefangenen bis nach gerichtlicher Entscheidung überv Auslegung de Gesetze gu warten. ug. R McDonald, der wegen einer Schuld von tz53.000 schon seit 6 Jahren fitzt, ist um einen Habeu corpu Befehl eingekom men, der morgen zur Verhandlung kom men wird. . - Die Gelchüstlage. New York. 20. Juni. Bradstreet lagt über die allgemeine Geschäftslage .Die hier eingelaufenen Berichte melden einmüthig nur eine mäßige Lebhaftigkeit in Handel und Industrie; hauptsächlich in ttansa City ist ein Rückgang gegen die seitherige Lebhaftigkeit im Hanoel eingetreten. Ausnahmen sind Chicago St. Loui. Milwaukee. St. Paul und Duluth. In New York und Boston bleiben die Transaktionen auf dem Durchschnitt. An allen übrigen Punkten wird die übliche Hochsommer-Flauheit ia OeschästSleben schon verspürt. Die einheimischen Getreidemärkte blie ben mit venigen Ausnahmen unver ändert; Gelder sind reichlicher als die Nachfrage. Die Berichte an Bradstreet über den Stand der Weizen. Frucht lauten günstig
ausgenommen die von ansaß und
Michigan kommenden. Der Weizen Markt ist flau und gedrückt. Schweine fleisch und Schmalz zeigen sich fester. Die nasse Witterung in den Baumvollgegenden läßt GraS auf den Feldern ausschikßen, weshalb die Aussichten veni gtr günstia sind. Per Preis de Zabak ist in Folge günstiger Aussichten für die Ernte, und großer Quantitäten auf La ger, gedrückt. Arbeiten wieder Zehn Stun den. S t. L o u i S. 20. Juni. Nach sechs wöchentlichem Streik beschlossen die Möbelarbeiter von der Forderung dt achtstündigen Arbeitstage abzusehen und wieder zehn Stunden zu arbeiten. DieKnightSofLaborunddie Katholiken. Ottawa. Ont.. 20. Juni. Da Dekret de kürzlich in Quebec abgehal tenen Concils wurde nach' Rom geschickt und dort genehmigt. E kam von Rom an den Cardinal aschereau zum Zwecke der Promulgirung zurück. In demselhen heißt e ; .Der kosmopolitische Charakter der geheimen Gesellschaften und besonder der der Knight of Labor zwingt die Mitglieder Befehlen zu gehorchen, welche oft aus fremden Ländern kommen, und zuweilen nicht im Interesse der Negierung des Landes fein mögen, in welches sie gelangen. Sie mögen oft in Wider spruch mit göttlichen Befehlen sein. Au? diesen und anderen Grgaden kann die Kirche diese Organisation nicht gut heißen, iftd warnt die Katholiken ror Im Anschluß an dieselbe. Ver Kabel. Aus Baiern. Mün ch e n. 20. Juni. . Der gestrige Leichenzug de König Ludvig wird vou den auswärtigen Zeitung Correspon deuten al der großartige geschildkrt. den sie je gesehen haben. Die Glocken im ganzen Lande nerden sechs Wochen lang von 12 bis 1 Uhr täg lich geläutet werden. Die Festspiele in Bayreuth werden trotz der Landektrauer zur früher feg gesetzten Zelt ausgeführt werden. ES unterliegt keinen Zweifel, daß beide Kammer des bairifchen Landtages den Prinzen Luitpold als rechtmäßigen Re genten anerkennen werden. Morgen wird der Ausschuß Bericht erstatten und wird alSdann der Regent den vorge schritbenen Eid, aus die Konstitution leisten. Auf den jetzigen König Otto hat die Nachricht vom ode seines Prüder gar keinen Eindruck gemacht. Er ist unheil bar dem Wahnsinn verfallen, körperlich aber ganz gesund. AlS der Mutter de König Mittheilung von dem Selbstmorde gudwlg gemacht wurde, fiel sie bewußtlos zu Boden. Sie wurde zu Bette gebracht, und sie weinte mehrere Stunden unaushörlich. ES wird erzählt, daß alS der König von Hohenschwangau nach Schloß Berg gebracht wurde, er durch das Jammern seines Kammerdieners gerührt zu dem selben sagte: .Mache dir nicht daraus Alter, ich werde den alten Narren, auf Dr.v Gudden zeigend, bald los ver den. Vorsicht. M a d r i d. 20. Juni." Die Regierung gebraucht große Vorsicht und läßt die Bewegungen der Carlisten aus' Sorg fälligste beobachten um einen allensall stgen Ausstand sofort im Entstehen unter' drücken zu können. Die A rbeirer - Unruhen D e e a z e v i l l e. tn Pari. 20. Juni. Der Prozeß der Mörder des Herrn Watrin, des Super intendenten der Decazeville Kohlen gruben, Bede!, Lescure, Blane und Caus sanet wurde heute beendet. Bedel wurde zu Ljähriger, Lescure zu 7jähriger, Blanl zu öjähriger und Caussanet zu Ljähriger Zuchthaushast verurtheilt. Die übrigen Angeklagten, welche der Theilnahme an dem Verbrechen beschuldigt varen, vur den freigesprochen. In Decazeville wurde heute da Hau eine Holzhändler in Brand gesteckt und brannte dasselbe bi auf den Grund nieder. Fünf Personen sind in den Flammen umsekommen. Marktpreise. Seilen. . 2 . 7Se ; o Z roth, 77e. Ann. No.Z iß 6 ; elb 31 ; emifcht 81;. Lafer. o. 3 etf 31.; gemischt ?Z. Roggen. tBe. lete. 5373. Hau. 5 5.C0 8.5. Schinken. 10 -11c. Schultarn. it Sxeck. 7)6. ite . 7e. ch m in, s ch mal,. 7X7Xi. ebl. Famila . 3 84 t3.W ; Fane, 3.70 -13.76 1 itra tt.:o-K2.eö: ein ,2.00-si.ljI ter. S.'; tat Stör 10c Satter, reamer, 1315; air, 11 I2ez nnuf i . Hühner. 7e xer vso. Türke, 7e. Sarfssel. Neue 51 75-32. xer rl. Pf U DtttffcttJ 13.50-14.00.
OStffSaaQriQten.
Ä!ewPork,19. Juni. Angekommen: .Gellert" au Hamburg ; Eid" au Bremen. New York. 20. Juni. Angekommen.: .Celtic-von Liverpool, Edam" von Am sterdam und .Polaria- von Hamburg. QueenStöwn.20.Juni. Angel; .Aurania von New PoU. . L o n d o n, L0. Juni. Angekommen : .Wtstphatta" von New Bork nach Ham bürg. Deutsche Lykal - Staärfäteii, Königreich Sachsen. f . in Dresden : Zolldirektor Zenker und E. Burkhardt."- Der Eisendreher Tauber in Crimmitschaumuß wegen Ver spottung dex Religion 3 Monate im Gs fängnitz sitzen. In Leipzig fand die Grundstein legung zu einer neuen BuchHändlerbörse statt. Die Tischler Robert Weber und Richard Koppe sind aus Leipzig .usgewiesen worden. Durch Selbstmord machten ihrem Leben ein Ende : in Dresden der Schlosser Hille, ein Führer der dortigen Socialdemokra ten, und in Großböhla ein Mann Na mens Knepper von Zöthain bei Lommatzsch (erschossen sich) ; der Tischler, sehrling Seidel yon Cqinsdorf, der Gutsbesitzer Wilhelm Hochmuth - von Dennhentz, - die Wittwe Wagner von Kirchberg, der geistesgestörte I. Leh mann von Kleinpelsen und der Leinewandhändlcr A. Karl von Pieschen (er hängten sich) ; die 19 Jahre alte Marie Teuchert von Wkarienberg, der Müller Louis Klemm von Niederneuschönberg und diz Kellnerin Mühlberg von Uebi gau (eÄränkten sich).-Durch Unglücks Me, kamen um's Leben: der Bäcker Kraut von Erbisdorf, der Husar Marschi ner vom Husaren Negt. Nr. IS m Gro ßenhain und ein Knabe Namens Mth lig von Würzen (ertrunken), der Mau rer Grunewald von Leipzig (in Folge ei nes Sturzes), die Schneiderin Nödel von Lindenau (an Brandwunden geftor-i den) und der. Sohn veö GutsbesttzerS Jugelt in Waldheim (von einem Wagen gegen eine Wand gedrückt) ; in Oelsnitz wurde der Lehrer Eiler aus Raasdo:s durch ein herabfallendes Beil lebe: sge fährlich verwundet, Thüringische Staaten. In Stützerbach sind 20 Personen an der Trichinosis ertrankt,Der Brunnen gräber Brückner aus Thiemendors, in dessen Keller Dynamitpatronen gefunden wurden, wurde zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Dosenfabrikant Pauiherr in Altenburg feierte seine goldene Hochzeit. Die 21 Jahre alte Lena Haupt von Buttstädt und der Tüncher Adam Petrie von Mehtts haben sich erhängt ; def Arbeiter Wohlleben von Großeuters dorf hat sich ertränkt. Der Oekonom Karl Engelhaft von Alkersleben ist er trunken und der Arbeiter König von Go tha erlag der Hitze. In Cortendorf brannten die Gießhallen und der Kuppel ofen der Langenstein & Schemänn'scher' Fabrik nieder. Braunschweig.-Anhalt-Lippe. Waldeck. Der Dreher Könnecke von Eisleben feuerte auf seine Arbeitgeberin, der Wittwe Borchers zwei Schüsse ab und verwundete sie lebensgefahrlich. Kön necke erschoß sich hierauf selbst. Die Familie des Kaufmanns . Körner in Schöppenstedt erkrankte an einer Grün spanvergiftung. Die Schütjengilde i Bernburg beging die Feier ihres 200 jährigen Bestehens. Coiffeur L. Henz, und Frau in Pyrmont feierten das Fest der Silberhochzeit. In Lemgo erhängte sich eine Frau Reese. Durch Ueberfahren wurden getödtet : eine Frau Lön necker von Lütgenade und der Ackerbürger Weber, von Seesen ; der Fuhrherr C. KlageS von Holzen siarb in Folge eines Sturzes auS seinem Wagen. Nieder gebrannt sind : in Boffzen der Hof des Kleinköthers Knop und in Timmern da GemetndebauS. ' Mecklenburg. s Der Veteran, Goldarbeiter Friedrich Gotthardt in Penzlin. Niedergebrannt sind: in Granzin bezw. in dem an der selben ' Straße gegenüber liegenden Sternsruh das Gehöft des ErbpächterS Dahlenburg und das Haus dcS Schmie des Grospitz resp, das Gehöft des Erb Pächters Prüß, in Parchim das HauSdes Kaufmanns Lieseberg, daS Wismar'sche Erbpachtgut Hof Triwalk, in Wismar daS Megow'sche Gebäude und daS HauS des Sattlers Weinrebe und bei Woldegk die Stoll'sche Windmühle. QommevnQHööfe -derreiner Union Iso, 13, an Sonntag, den 27. Znni '8 in der Turuballe deö .Socialen Turnvereins. Eintritt 26 Cents. Damm frei.
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