Indiana Tribüne, Volume 9, Number 270, Indianapolis, Marion County, 19 June 1886 — Page 2

Zndiana Tribune.

.schkint FSgliH nud Sonntags. r?Vt3gh3t .TttVK- kofikt durch dn Xxluxü V ftH px Doch, kl Conntajl .IrUs" f iJ x, Ooch. Beti ,nfa, 1 Cinll. C rA lastschtät t Bm&l&tiDUft N Iti SOr. Of sie: 120 O. carvlanbNr. KicmapottS,' Ind., 19. Juni 1886. DaS Ende Ludwigs II. Ueber den tragischen Ausgang dn ronulntischen" Lausbahn Ludwigs von Baiern wird hüben und drüben stark ge kannegießert. Vielen Leuten scheint es durchaus nicht in denKopf zu wollen,daß auch ein König verrückt werden und Selbstmord begeben kann. Sie müssen unter 'allen Umständen geheimnißvolle Motive" wittern. Welcher Art die scharfsinnigen" Schlüsse sind, die an die Vorgänge unmittelbar vor und nach dem Selbstmorde geknüpft werden.ersiehtman sehr deutlich aus einem Artikel der N. S. Staatszeit. Eö heißt darin : Am 31. Mai stand in einem Mün chener clerikalen Blatte wörtlich zu lesen: Gi wird in nächster Zeit viel hin und Ux dementirt werden, was aber an den Tbätsachen nichts ändert. Man braucht sich darum von den gegenwärtigen und künftigen Dementis weder erhitzen noch verwirren, zu lassen: die Dmge gehen ibren gewiesenen Gang, das Resultat ist klar," bestimmt' und unabänderlich, die Regie iii in guten Händen, und die nothwendlc Begründung wird den Kammern seinencit vorgelegt werden, der gegenüber jeder Widerspruch verstummt. Ein j.lbstbewußtes) energisches Handeln wird allein die Gefahr ausschließen können, daß von anderer Seite. in die - Ordnung unserer internen Verhältnisse eingegriffen mxU. Wir können nur wünschen, daß die Schlußscene des DramaS minder tragisch werde, als nach Lage der Sache wenigstens nach einer Richtung hin an aenommen werden muß." Die Ereignisse der letzten Tage liefern einen ganz eigenthümlichen Commentar zu diesen mysteriös erscheinenden Sätzen. Die Schlußscene des Dramas", welches von autaeletteter Regie" zur Herbeisüh rung von klaren, ' bestimmten, unabän derlichen Resultaten" in selbstbewu tem.encraischem Handeln" seinen aewie senen Gang" eingeschlagen, war freilich tragischer, als es den Regisseuren umder öffentlichen Meinung willen lieb sein ' 11 . . e mag. wit .ragu, roecye muunrertau fen ist, bat aber den Regiffeuren daS Werk noch sehr erleichtert.- Bei König Ludwig II. mußte erst der schwierige, aber zur Einsetzung der Regentschaft nothwendige Beweis geführt werden,daß rrryre )verlnöert" ist und auch keine Vorsorge für dieselben treffen kann". Bei König". Otto I. entfällt, ein solcher Beweis. König Ludwigs Tod war ebenso seit sam, wie sein Leben. Kein lebender Zeuge weiß zu melden, wie er in die todtbringenden Fluthen gekommen und seine Wächter, die ihn eben erst aus der sicheren Burg Hohensckwangau nach dem Jagdschloffe am Starnberger See überführt hatten, Werken sich niemals der Verantwortung dafür entschlagen können, daß sie den Geisteskranken" mit einem einzigen Manne, dem nun auch todten Arzte, so lange allein und unbewacht am Seeuker keilen ließen. Hätte Ludwig in der That den Gedanken geäußert, Selbstmord begehen zu wollen, und war er wirklich geisteskrank, dann hätten feine Wächter in einer Weise gr bandelt, die sie wegen Vernachlässigung pflichtmäßiger Obsorge" vor das Straf gericht bringen müßte wenn eben kein Königsthron auf dem Spiele stände. Der ganze Vorgang bleibt zum Minde sten mysteriös, auch wenn man den Ge danken an ein begangenes Verbrechen und die sich daran knüpfende Frage: Cui h no? (Wem fällt der Vortbei! des Geschehenen zu?) von sich Welsen Will. " Der gebeimnißvolle Vorgang wird da durch nicht klarer, daß der Arzt, deffen Leiche in der Nähe der königlichen gefun den wurde, Dr. von Gudden, als der .Erste unter jenen vier Doktoren fungirt, welche die Geistesverwirrtheit Ludwigs ossiciell zum Zwecke der Einsetzung einer Ziegentschaft . bestätigten. eine Depe sche an Lutz, mit dem Hinweise auf daö herrliche" Ablaufen der Sache und auf die Untersuchung von Ottos Geistes ustand, macht die Sache nur noch bims er. Und wenn es ferner aus den amt lichen Berichten hervorgeht, bafc in bei den Körpern, als sie nach 11 Uhr Nachts gefunden Kurden, noch die letzten Lebensspuren zu sinken waren, während des Königs Uhr vor 7 Uhr Abends stehen geblieben war und Beide überhaupt schon seit der. Abendmahlzeit nicht mehr gese hen wurden, dann begreift sich die gesteigerte Aufregung unter der dänischen Be völkerung. Bedürfte es aber überhaupt noch eines Beweises dafür, daß der aanze, so tragisch geendete Vorgang am Baiernhofe von weittragender p o l i t i 's ch er Bedeutung ist, so wird dieser Be weis einerseits durch die Bereithaltung ;i Truppen zur Zeit der Katastrophe und andererseits durch die hochgradige Aufregung unter den Parteien des Lan dcs lange vor diesem Zeitpunkte gelie' fett. Es war aus dem öurn Theil au ßttst leidenschaftlichen Kampfe, der seit Bekanntwerden der königlichen Finanzmisne und noch mehr seit dem Aufkauf eben der ersten lyerüchte über des ön,gS (Äeistekzustand entbrannt war, deutlich iu erskben, daß die liberale Partei mit aller Älkacht für Erhaltung Ludwigs, die 'clerikale ebensosehr für seineEntrechtung arbeitete." So weit das New Jorker Blatt. Von t 'a- a . ? v orn - , c fern cmiien ;ariuci eer anuncqencr ei tunq bis zum Stillsteben der Uhr Lud w'igs um 7 Uhr ist in dem ganzen Artikel auch nicht t in Umstand an gr führt, der voiurtheilsfreien u. unbefangenen Leuten den Bedacht einflößen könnte, daß Lud' wig auf mysteriöse" Weise bei Seite geschaut worden ijx.

Xaafft wankt.

Der österreichische Mimsterpräsidzn! Taaffe, dessen Versöhnungspolitik" so viel zur Erschütterung des DeutschthumL beigetragen hat, sieht stch jetzt gerade von seinen geliebten Polen und Czechen in seiner Stellung bedroht. ES ist eine Krisis im Anzüge, zu der die neuen Aus gleichSverhandlungen zwischen Oesterreich und Ungarn den Anlaß bieten. Wie bekannt, sind die wirthschaftlichen Interessen der beiden Neichsbälften des KaiserstaateS durü)auS nicht auf allen Gebieten gleichartige. Insbesondere in Zollsachen giebt es einen tiefgehenden Zwiespalt. Bei den letzten Verhandlun 'gen der Negierungen von Wien und Pest , . , cw r. ?. cn e ixai vies u. A. aucy rnii Vezug aus va Petroleum grell zu Tage. Die Er Neuerung deS sogenannten Ausgleichs" auf )ehn Jahre drohte an dieser Frage zu scheitern. Ungarn verlangte einen niedrigen, Oesterreich einen hohen Pe troleumzoll. Ungarn hat zahlreiche hechentwickelte Petroleum Rafsinerien, in deren Interesse der niedrige Zoll , aus Nohwaare liegt; Oesterreich hingegen besitzt in Galizien große Petroleumquel len, und die Eigenthümer dieser Quellen, die einen Schutzzoll begehren, bilden eben zum großen Theil die polnische Dele gation" im ökeichsrathe und sind eine gewichtige Gruppe der Mehrheit, auf welche sich die Regierung im Abgeordne tenhause stützt. . Die Gegensatze zwischen den beiden Negierungen schienen unvereinbar zu sein, und es war dahin gekommen, daß Graf Taaffe den Ungarn gegenüber die EabinetSfrage auswarf. In die sem Augenblicke griff der Kaiser ver mittelnd ein und führte in der That ein Compromiß herbei. Es wurde festge stellt, daß für g e r e i n i g t e s Erdöl ein Eingangszoll von zehn Gulden in Gold zu entrichten fei, während für Nohwaare, die im Jnlande rafsinirt wird, nur ein Zoll von einem Gulden und zweiundvierng Kreuzern in beiden Fällen pro Metercentner bezahlt werden müsse. Auf dieser Grundlage wurde sodann der ganze Ausgleich, dessen übrige Theile schon vorher vereinbart Worden waren, abgeschlossen, und wie es in der. Natur der Sache liegt, mußten sich beide Negierungen verpflichten, den Ausgleich unverändert in den respektiven Parlamenten zur Annahme zu bringen. Nun aber erklären die Polen, den Zoll satz von 1 Fl.' 42 Kr. für Nohpetroleum schlechterdings nicht annehmen zu kön nen. Es wird nämlich mit diesem Arti kelein großer Schwindel getrie ben. Geeinigtes Erdöl wird mit einem Zusätze versehen und als Nohwaare ge gen den niedrigen Zoll über die Grenze geschafft. Dann aber kann es mit sehr geringen Kosten wieder von dem erwähn ten Zusatz bescett werden, xzvn Mittel, den Schwindel an der Grenze klarzule gen und das behufs Zolldefraudation vermischte Erdöl von der wirklichen Noh Waare zu untelscheidcn, ist noch nicht ent deckt. Die ungarischen Rafsinerien nun vdzchor" ir-mai.ev, tfHttiji Ws Rußland, das verfälschte Petroleum und stellen dann sehr billig das raffinirte her. Dies trägt ihnen jährlich mehrere Millionen Gulden ein ; die ungarische Jiegie rung duldet die unsaubere Manipulation und bezieht aus derselben sogar hohe Verbrauchssteuern, die sie mit Oesterreich nicht zu th ilen braucht, während daö galizische Petroleum mit dem auf die frier geschilderte Art viel billiger hergestellten ungarischen (in Ungarn raffinir ten) nicht konkurriren kann. Die Polen verlangen also auf Rohwaare einen hö Herrn Zoll. Die östelreichische Regierung hat je doch keine Lust, die so schwer beendeten Ausgleichsverhandlungen mit Ungarn noch einmal zu führen. Sie hat auch nicht die allergeringste Aussicht, in Pest irgendwelches Entgegenkommen zu sinden. Sind die Ungarn überhaupt in Geldfragen ungemüthlich und am wenig, sten Oesterreich gegenüber großmüthig, so würden sie zumal im gegenwärtigen Augenblick jede Zumuthung, auf einen bereits errungenen materiellen Vortheil zu verzichten, gewiß energisch zurückwei jen. Das Cabinet Taaffe muß auf der unveränderten Annahme des ganzen Ausgleiches beharren,- während die Polen bereits beschlossen haben, für den Petroleumzoll nicht zu stimmen, und die Czechen ihnen beigetreten sind. Da ser ner die Deutschen überhaupt gegen den Ausgleich sind, so ist das gänzePar l a m t n t in Opposition gegen das Ministerium. Taaffe rrstattete am 1. Juni dem Kaiser Bericht und stellte auch gleich fein Entlassungsgesuch in Aus sicht. Der Kaiser war sehr ernst, bekun dete aber keine Geneigtheit, den Mi nisterprasidenten zu entlassen. Es wird sonach, wahrscheinlich nach vorhergegangenerund abgelehnter Demission Taaffes, zur Parlament sauflösung kom men. Uferrechte. Vor nicht ganz zwölf Jahren dachte man in Californien noch garnicht daran, die letzige Colonie Fresno zu gründen. Die Umgegend, in welcher Fresno liegt, besitzt ein wellenförmiges Terrain, wel. ches sich im Sommer durch ungeheure Düne und viel Staub, ' und im Winte, sowie bei anhaltendem Regen durch schier unergründliche Kothlachen auszeichnet. Dämals bot die Umgegend einen wahr haft trostlosen Anblick d?. Und heute? Ueberall sieht man blühende kleine Farmen mit niedlichen Wohnhäusern und großen Obst und Weingärten, wo neben der dunkeln Traube goldgelbe Orangen und andere halbtropische Früchte reifen und farbenprächtige Blu men das Auge erfreuen. Fast jeder Zoll Erde ist von fleißigen Sänken rnifeba, . gemacht worden, und Wohlstand herrscht. wo nocy vor wenigen fahren rncht ein mal Weideland für Vieh zu sinden war. Eine auS praktischen Geschäftsleuten bestehende Gesellschaft hatte vor etwa 10 Jahren den Plan gefaßt, auf der Stelle, wo heute Fresno steht, eine Colonie zu gründen. Das Land, welches wegen seiner übergroßen Dürre für Ackerbau zwecke absolut keinen Werth zu haben schien, wurde um einen Ulligen Preis angekauft und in Parcellen getheilt, von denen die kleinsten je 10 Acker, die größten höchstens 40 Acker umfaßten. ES aalt, eine Men kleiner Aarmen zu

schaffen, die gerade grotz genug etn wür den, um bei fleißiger Arbeit den Ansied

lern eine behagliche Existenz zu gewähr leisten. Natürlich handelte es sich in erster Zleihe darum, für eine genügendeBewässerung des sonst seiner Trockenheit wegen unbrauchbaren Bodens zu sorgen. Zu diesem Zwecke wurden Canäle bis zum King-Flusse gebaut. Dämme und Reservoirs errichtet und überhaupt Vor kehrüngen'getroffendaß die Ländereien zu jeder Zeit auf genügende Weise bewässert werden können. Dann wurden die Farmen, theilweise auf lange Abzahlung, an die Ansiedler verkauft ; bald . i . r mtxri Itanoen in cer sruyeren 'uunenei zay: reiche Häuser; wo früher nicht einmal Gras wachsen wollte, -wuchs bald üppi geö Getreide ; Blumen-, Obst- und Ge musegärten wurden angelegt, Weinstöcke gepflanzt, und die Colonie war fertig. JedeS neue Jahr hob den Wohlstand der selben, und die Eolomsten waren mit ihrem Schicksal ganz zufrieden, bis kür lich ein Ereigniß eintrat, welches mit einem Schlage ihre ganze Existenz zu vernichten droht. ' - ,. 2 ES war seit längerer Zeit ein Streit darüber im Gange, ob die Ansiedler in Fresno ein Recht haben, das Waffer aus dem King'Fluffe auf ihre Ländereien zu leiten. Jetzt hat das Obergericht von Californien in einem Probefalle entschieden, daß daS alte englische Gesetz über Userrechte auch in Californien zu Recht besteht. Dasselbe besagt, daß Niemand ein Necht hat, daS Wasser auS einem Fluß für Bewässerungszwecke abzuleiten, so daß den weiter am Ufer wohnenden Bürgern ein Theil des Was servorraths, den der Fluß mit sich führt, entzogen wird. Es sei war in einzelnen Fällen zulässig, derartige Wasserleitun gen herzustellen, doch müsse jedesmal daS Gericht übe? diese Zulässigkeit eine Ent scheidung treffen. Wird das Urtheil deS Obergerichts zur Durchführung gebracht, dann droht nicht allein den Ansiedlern von Fresno, sondern auch vielen Andern, die in an dern Theilen des Staates künstliche Be Wässerung eingeführt haben, vollpändi ger Ruin. Es ist leicht begreiflich, daß die Ent scheidung des obersten StaatsgerichtS große Aufregung im ganzen Staate her vorgerufen hat. Es . ist schon jetzt eine Bewegung im Gange, die Angelegenheit durch die Staatslegislatur reguliren zu lassen. LandwirthjchaftllcheS. Martin Sbeldon in Martins öurg. Lewis County, N. I., besitzt ein 10 Nabre altes Mutterschaf, welches bereits 22 Lämmer in d;e Welt gesetzt bat. Ein guter sch warzerFirniß für Eisen und andere Metalle kann dadurch hergestellt werden, daß man drei Unzen Asphalt in vier Quart gekochtem Leinöl auflöst und dazu acht Unzen ge hrrmtn hrnitnn DtfT slltnfcr fttnilt 4,tV www " w w m 0w fügt. Zu dem Auflösen dieser Mischung :r fcrSti;iA-wv r---noiyn)enolg;wao.rerrv vie cae lmuy len befindlich ist, fügt man noch Ter pentin hinzu. Nichts reinigt einen Stall von Übeln Gerüchen fo fehr,als eine reichliche Anwendung trockener Erde. Jeder Be sitzer von Pferden oder von Rindern rann es auepnoen, va es )lcy verblühe verlohnt, in der Nähe des Stalles einen Haufen trockener Erde zu haben. Wird der Stall rein gemacht, dann ist eS nur nöthig, einige Schaufeln voll Erde über den Stallboden zu streuen, wodurch die Luft rein und gesund wird. Ein nickt zu unterschätzender Vortheil dabei ist,daß rc. .i. . v;. r . - c p- , K vie vzroe oie isaje uno msttgletten. welche die beste Vungkrast besitzen, aufsaugt, ehe - sie sich verflüchtigen können. Aus cteje uuelje rann man billig zu gu tem Mist kommen. Sir John Bennett Laweö schreibt : Die beste Zeit zum Mäben von Gras, welches man als Glünfutter oder als Heu verwerthen will, ist ,ene Perw de, m welcher sich das Gras in voller Blüthe besindet. Cm längeres Warten vermehrt die Nährkraft des Grases durchaus nicht, und zwar aus dem einfachen Grunde, weil der Same, welcher sich m den Gräsern bildet, in den meisten Zäl len sehr klein ist und demgemäß auch nur t 1 cn:(.i.it ' T- -n a. or. v ivrnig myi'uein? cejii. nnoers ver hält es sich mit Halmfrüchten, die ver bältnikmäkig schwere 5?ruchtkörner tra gen. Das Gewicht solcher Pflanzen nimmt nacy ver BlUtve beträchtlich zu. Bei der Gerste wiegen die Körner oft so viel, wie der aanle ftalm: bei Menen und Hafer stellt sich'daS Gewicht der orner im Beryaltnlß zu demjenigen des Halmes aus etwa 40 bis 60 Procent Nachrichten ausCalifornien zufolge sind dort in diesem Jahr . die Aussichten auf eine reiche Honigernte sehr gut. Im vorletzten Jhr betrug der Honigertraa in jenem Staate etwa 9 Millionen Pfund, mehr, als in irgend emem Jahre zuvor. In diesem Jahr berechnet man den .voraussichtlichen Ertrag auf etwa 25 Procent mehr, als im Jahre 1884, aljo aus ungesähr II Millionen Pfund. Der größte Theil deS californilchtN HonigS wird , nach dem Osten und nach Europa versendet. Vom Jnlande. In Lakeview, N. I.. fie l e ine junge Negerin plötzlich in Ohnmacht, als sie einen Kassel mit kochendem Wasser in der Hand hatte. In ihrer Bevußtlosig keit hielt sie den Kessel fesi so daß der glühende Inhalt desselben sich über ihren Leib ergoß und ihr tödtliche Brüh wunden zufügte. I n.Marion County, Iowa, schenkte neulich ein iunaeS Mädcben. dem noch acht Tage zum 11 Geburtstage fehlten, einem gesunden mannlichen Kinde daS Leben. Mutter und Kind befinden sich den Umständen nach wohl. Es wird neuerdings die Aufmerksamkeit der 'Landwirthe auf die Thatsache gelenkt, daß man bei dem An pflanzen von Bäumen mehr auf die Bil dung von Baumgruppen, als auf lange, einförmige Reihen Gewicht, legen soll. In zwangloser Form angelegte Gruppen sehen nicht nur natürlicher aus, als steife Baumreihen, sondern wirken auch auf daS Auge wohlthuender. Ein guter Fang ist den Zollbe amten von El Vaw in TeraS aelunaen.

Dieselbett haben nämlich ein Dutzend schwer mit geschmuggelten Waaren bela dene Maulesel, eine große Heerde geschmuggelt Pferde, Kühe und Ochsen erbeutet. Die Schmuggler fünf Mexikaner, befinden sich gegenwärtig im Gefängnisse zu El Paso, um ihren Proceß abzuwarten. Ein Jäger in der Nähe von Montrose, 'Colorado, hörte neulich ein dumpfes Stöhnen aus einer einsamen Hütte. Tr trat zur Thür herein und erblickte einen Mann, der im letzten To-

deskampfe lag. Der Fremde, ein etwa 40. Jahre alter Mann Namens WcA Cloud, war vor etwa einer Woche zu nahe ' an ein Lagerfeuer gerathen und hatte sich so schlimm verbrannt, daß er sich nur noch mit Mühe bis zu der Hütte schleppen konnte. Ohne jede Hilfe mußte er dort liegen bleiben, bis sein Rücken, voller Maden war. Er starb kurz dar auf. ' ' . . V o rn o ch n i ch t. l an g e r Zeit winde der Garten von Joseph Texter in enerman, 'pa , ' von emem schweren roste heimgesucht, welcher das Frühge müse zerstörte, die Frucht an den Obstbäumen beschädigte und die Reben blüthen tödtete. . Andere Gärten in der Nachbarschaft, sogar diejenigen, we!che dicht an Texters Äarten grenzen, kamen' fast unbeschädigt davon. Ein gedanken voller Reporter fügte an den Bericht über diesen Verfall folgende: inhaltsschweren Worte : Mr. Texter ist ein ehrlicher Bürger, bat keine schlechten Gewohnhei ten und ist eme moralische Person." , In New Orleans herrschte seit langer Zeit der Gebrauch, daß die Verkäufer der dortigen täglichen Zeüun gen' das Recht hatten, alle unverkauften Exemplare Abends wieder zurückzulie fern. Jetzt haben die Zeitungsheraus geber ausgefunden, daß sie von vielen Händlern einfach beschwindelt Wurden. Die Händler hatten sich im Laufe der Zeit regelmavige Kunden er worden, welche von ihnen gegen ein Billiges" die Zeitungen den Tag über borgten und dieselben Abends wieder zu rücklieferten, so daß die Blätter als . un verkaufte Excmplare" in die betreffende Ofsice zurückgeschickt werden konnten. Die Herausgeber nehmen fortan keine Zeitungen mehr zurück. Vor dreiJahren verwüstete ein Tornado in Georgia das Land eines Farmers. Als der svkann später auf's Land ging, um seinen Schaden festzu stellen, fand er in dem dichten Gebüsch in seinem Garwl einen zwei Jahre alten Knaben, der dort durch den Sturm hingeweht worden war. Das Kind konnte natürlich keine Auskunft über sein Her kommen geben ; es meldete sich Niemand, und so behielt eS der Farmer in seinem Hause, bis er im letzten Sommer nach Mississippi verzog. Neulich wurde auch dort des Farmers Vesitzthum von einem Tornado heimgesucht, und als das Naturereignin vorüber war, stellte es sich heraus, daß der Sturm den Knaben wieder einmal nach unbekannten Reaio Spur mehr von ihm sinden. kr.vttl viiiiiv vwiv Jemand bat berechnet, daß die Pferdebabn-Strikes in New Jork seit dem 19. April einen Verlust von nahezu emer Million Dollars herbeigeführt ha ben. Davon entfallen auf die Angestell ten der Third Avenue Bahn an verloren gegangenem Lohne $209,000, auf die aufAngestellten andererBahnen 542,800, Arbeiter jeder Art in Folge von Zeitverlust S 10,000, auf Verluste, welche Ge schäftsleute aller Art erlitten haben, S20,000,auf die Third Avenue-Bahnge sellschaft $200,000, auf die andern Bahngesellschaften in Folge zweitägiger Fahrt Einstellung 55000,000. Das macht zusammen 8981,780. Auf abso lute Nichtigkeit kann obige Berechnung natürlich keinen Anspruch machen. ES ,st sogar leicht möglich, daß die Verluste, welche Arbeiter und Geschäftsleute er litten haben, sich auf eine noch weit hö here Summe belaufen. rw t u e v er ein U)c e r e o r n einem Teich meldet der Utica Herald" : Ein mächtiger Aerolity ist in den Spring Teich in der Nahe von St. Negis Falls gefallen und bat fast den ganzen Teich aufgefüllt. Das Waffer spritzte hoch auf über die User und es entwickelte sich ein dichter Dampf in Folge des mit dem glühenden Himmelskörper in Berührung kommenden Waffers. Schlamm spritzte bis m die Gipfel der nahen Baume hm auf, und Forellen wurden in solcher Anzahl ans Land geworfen, dab sie buchstablich das Ufer bedeckten. Die Wach richt von dem Naturereignitz verbreitete sich bald in der ganzen ?1cachbarschast, und von allen Seiten strömten Leute her bei, um die Fische vom Ufer oufzusammeln. Manche Leute schleppten auf diese Wttse mehrere Bushel Fische da. von. Einige Forellen, die vom Waffer wieder in den Teich zurückgespült worden waren, wurden durch die von demMeteor ausströmende Gluth vollständig gekocht. Dasselbe ist noch nich abgekühlt genug, um eine Untersuchung möglich zu ma chen. y Der' mexikanische Staat Oaxaca, der sich schon seit einiger Zeit durch seinen Reformgeist auszeichnet, be nimmt sich jetzt auch gut und nobel gegen Lehrer. Die Deutsche Zeitung" in der mexikanischen Hauptstadt meldet nämlich : Der Gouverneur von Oaxaca, Gen. Mier V. Teran, hat einen Erlaß veröffentlicht, der seinen fortschrittlichen Ideen alle Ehre macht. .Dieser Erlaß ist unseres Wissens der erste in der Re publik, der- die im Lehramt ergrauten Staatsdiener in ihrem Alter vor Elend und Noth schützt, indem er verfüat, daß alle Beamten des Lehrfaches, welche in einem Zeitraum von 27 Jahren und darüber unausgesetzt ihrem Amte vorge standen haben, in Ruhestand versetzt werden, und die Hälfte ihres Gebalts als Pension bis an ihr Lebensende genießen sollen ; diejenigen aber, welche 30 Jahre und darüber ihr Amt verwaltet haben, sollen ein Anrecht auf das ganze Gehalt haben auch wenn sie durch Krankheit oder Urlaub an der Ausführung ihrer Pflichten zeitweise verintert gewesen sind. Außerdem ertheil: de? Erziehungsrath die Ermächtigung, diejenigen Elementarlehrer, welche durch Krankheit an der Ausübung ihres Amtes verhindert sind, mit der Hälfte ihres GehaltS in den Ruhestand zu versetzen.

Vom Auslande.

Wie aus Venedig m i t g e theilt wird, hat ein sehr ärgerlicher Vorfall dort innerhalb der deutschen Colonie sowohl, als in den einheimischen Gesell schaftsklaffen unliebsames Aussehen er regt. Da die . Angelegenheit vor dem Gerichte zum Austrag gekommen, liegt kein Grund vor, sie zu verschweigen. Es bandelt sich um Folgendes : Eine amerikanische Dame unterzog sich einer Opera :ion durch den achtbaren, in Venedig an sässigen deutschen Arzt Dr. Kurz. Später .ab sich dieselbe Dame in die Beband lung des ebenfalls in Venedig ansässigen deuischen Arztes Dr. Keppler, der be kannt ist als Arzt Richard Wagr.er's in deffen letzten Lebensmonaten, - und. durch ein Schriftchen, das er über deffen letzte Lebenszeit publicirte. Dr. Keppler rich tete nun an Dr. Kurz ein sehr beleidigendes Schreiben wegen der Behandlung der amerikanischen Dame, und . deren Gatte denuncirte, denselben sogar, weil er. eine Fehlgeburt herbeigeführt, habe. Die behördliche Untersuchung ergab in deß, daß, da keinerlei Vergehen vorliege, kein Verfahren einzuleiten, fei. .Darauf verklagte Dr. Kurz den Dr. Keppler wegen Beleidigung durch jenen Brief und wegen Beschädigung in seiner Ehre und seinem Berufe. Die Stadtpräfectur ver urtheilte Dr. Keppler zu. fünfundsiebzig Francs Strafe und hundert Francs Ko 'sten und verwies die Entschädigungs Ansprüche des Dr. Kurz aus den Weg des Civilgerichts. Die Affaire und die Berichte über die Gerichtsverhandlungen in der Preffe können nicht eben zur, Qthöhüng des Ansehens Deutscher im AuS lande beitragen. ' Eine orig ine lleGerrchtS Verhandlung hat jüngst in Apolda statt gefunden. Der Buchhändler Fr. Lauth daselbst war angeklagt, die dortige Steu ereinschätzungs - Commission beleidigt zu haben, indem er zur Zeit der Einschätzung in Nr. 61 des Apoldaer Tageblatts" die Annonce einrücken hed Zur Steu ereinschätzung : Evang. Lucas Kap. 23, V. 34." Die betreffende Vibelstelle lautet : Jesus aber spricht : Vater, ver gieb ihnen, denn sie wiffen nicht, was sie thun " Nach längerer Ausfübrung seier Rechtsanschauung über diese Sache beantragt der Amtsanwalt .eme Geld' strafe von 30 Mark und Urtheilspubli kation. Das Großherzogliche Schössen aericht fch ließt sich jedoch den Ausfüh rungen der Vertheidigung an und ' kennt aus Freisprechung. m A u gust vege ht ore in Koblenz in der Nahe der Moselmunduna gelegene St. Castorkirche das Fest ihres 1050 zahrlgen Bestehens, wozu man bereits die vorbereitenden Maßnahmen trifft. Die außerordentlich sehenswerthe St. Castorkirche wurde 836 von dem Crzblschof Hettl eingeweiht und vom Kai ser Ludwig dem Frommen, der zu den Baukosten reichlich beitrug, besucht. Au ßer der Thatsache, daß 843 die Abgeordneten der drei feindseligen kampfeslum gen Söhne Ludwig's : Lothar, Ludwig der Deutsche und Karl, über die Reichsleltung, vollzogen im Vertrag u Ver bun, iich in okr yanortirche oeriethen, knüpfen sich viele interessante geschickt liche Erinnerungen an das altehrwürdige fTi .11.2 1. 3 W.rr iArtAff - rv. r vilevyauv, oeen iviayriges uvi läum 1836 festlich begangen wurde. Die Haushaltung Leopold von 3!anke's in Berlin wird bis aus Weiteres unverändert fortbestehen. Es ist dies schon darum nothwendig, weil der literarische Nachlaß, der sehr umfangreich ist, einer sorglichen Sichtung und Verwerthung benöthigt sein wird. Ende dieses Jahres erscheint der siebente Band der Weltgeschichte", nach Form und Inhalt von Nanke allem verrührend. und für die nachfolgenden Bände ist so i- CTYlA . t . . tT viel aaaimai voryanoen, oa iyr ix scheinen als gesichert angesehen werden darf. Auch sonst noch umfaßt der wls senschaftliche Nachlaß Nanke'sche Manu skripte, deren Fertigstellung zum Druck m sicheren Händen liegt, denn von den gelehrten Mitarbeitern Ranke's stand mit ihm Dr. Wiedemann seit fünfzig Jahren in ununterbrochenem persönlichen und wissenschaftlichen Verkehr. Wiedemann ist desbalb auch derjenige, der die etwa 30,000 Bände umfassende Biblia thek Ranke's genau kennt, was für die nachfolgenden Arbeiten von besondern Wichtigkeit ist. Eine romantische G e schichte erzählen die Melbourne? Zeitung gen. Vor mehreren Monaten war die bekannte englische Schauspielerin ' Miß Genoviessa Ward, die mit ihrer Gesell-' schaft eine Kunstreise in Australien machte, auch nach Neu-Seeland gekommen und hatte dort das fragwürdige Glück gehabt, sich vor dem Könige Traw saio, im Lande der Maoris, zu produzi' ren, welcher so viel Gefallen an ihr fand dab er nicht nur keine einzige ihrer Vor stellungen versäumte, sondern ihr in l lem Ernst sogar Hand. Herz und seine 5Zrne anbot. Miß Ward hatte aber das eine wie das andere verschmäht, und da der König glaubte, sie thue das nur aus dem Grunde, weil er Polyzamist sei, so schwur er ihr, seine übrigen vier Weiber mit eigener Hand umzu. bringen, wenn sie einwilligen woll te, seinen Königspalast mit ihm zu beziehen. Miß Ward dankte aber auch für diesen rührenden Beweis von Trawsaios Liebe und zog es' vor, plötzlich ihre Vorstellungen abzubrechen und unter dem Schutze der englischen Landesvertretung mit ihrer Gesellschaft weiter zu reisen. Wie recht sie damit gehabt batte, sollte sie nur zu bald erfahren. Nachdrm Miß Ward in Melbourne einen Cyclus vor Vorstellungen gegeben hatte, kam sie vor einiger Zeit nach Sydney, und dort sollte sie ihr Schicksal, in Gestalt eines lieberasenden schwarzen Königs, ereilen. : Von einem Spaziergange.den Miß Genoviessa Ward Mit einer Collegin an der Küste . des Meeres machte, sind beide Damen nicht wieder nach Sydney zurückgekehrt, und alle Anzeichen sprechen damr, daß die Schauspielerinnen auf Betreiben des Königs Trawsaio, vielleicht unter seiner persönlichen 'Betheiligung gewaltsam per Schiff nach Neu-Seeland entkübrt worden sind. ' ' ' : Jobn Weilacber, Saloonu.BiMtdchallk, 00 ?. Veunsvlvauia Otr.

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(Goldene MkdizinisHe Entdköung) HM alle Ausschlage o einn gewöhnlicken Zvinne ein Blatter ii ,u den schlimm st? Skrofeln. Tal;fisz, Geschwüre, chupptgrett oder vtauyett der Haut, kurz alle durch unreine Blut reruriachtea rankveuen weiten durch diese mkckttg, reinigende und stärkende Armet j urerivuncen. unier lyrrm mryuyaligrn jin,i;c ciicn ?lrofze srenende eschwure rasch. Ibre rast bat ich ameutltch t der Heüuug von Schwindfiechte, Vtose,Rash, Blutschwüren. Karbunkeln, wun de Augen, skrofulösen Geschwüren und Mr .mm-, n i a - m Mm 1a k . cfa)nuiirn, VMTigricnitramncii, nie Ichwamn, ittop oder dickem Hat nud erwei errat Drüse gezeigt. Mau sende eh Eeuts in Briefmarken für iue mit eolortrte Abbildunzen aus tftattete Abhandlung über Hautkrankheiten, oder den selben Betrag für die Sbhaudlung über Skrvfelleiden. ,,ya $lt i5 da. Lebn,.- Mau reinige ti rundlich durch den Gebrauch von Dr. Plerce'i Golden fredleal DiscoTery, und ante Verdauung, eine fieSenfreie Saut, frischer Muty, ebenS energie uud Gesundheit de? Konstitution er ddaburch hergestellt.. . . ' Die SMndsUM, die eine Tkroselkrankheit der Lunge ist. ntii durch iies Eotteszsbe ron einem Heilmittel schnell und f:&tr in ihrem Fortschritt gehemmt und gebellt, eua daS Mittel eingenommen wird, ehe tat Leiden die letzten Stadien erreicht. Wegen ihrer muntertaren Macht über diese schrecklich tödkliche Srankheit hat vr. P te re, slt er diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum lax bot, im Grast daran gedacht, sie eine 'i,'on,um,tlon X 7un " lTchmindsuchtSrHeilmittel, zu rennen, bat aber. Kttu amen xaue ia)tn, neu verseive zu vechrsna r ine Arznei, welche infolge ihrer wunderbaren Wer einiqvnz tonischer oder stärkender, alterativer oder stfte verbessernder, annbiliöser, brustlösender und nährender Eigenschaften ohn Gleichen ist. nicht nur alZ ein Heil, ultt gegen uvzenichwtnrlucht, sonrerv gegen ant Chronischen KrankheZlen Leber, des Blutes und der Lunge. Wenn Du DiS matt, schläfrig, schwach fühlst, klafj 5 elbliche Hautfarbe oder gelblich braune Flecken im Se icht oder am Leibe hast; wenn Du häufigen Kopfschmerz der Schwindel, Uebelgeschmack tm Muude, innerlich Hitze oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang, hast: wenn Du niedergeschlagen und von düstern Vor gefnble erfüllt bist: wenn 3iii Appetit nregeimilßtz und die Zunge belegt ist, dann leidest Du an Ber dauungibefchverden. Dyspepsie und Leber krankheU oder alliakeit. In irlen Fallen spürt an nur einig dieser Kvmptome. LllS ei Heilmittel gegen alle solche Fälle ist Dr. Plerce'i tioldea Äedlcil UiRCorery ohne Gleichen. Segen Lungenschwäche, Vlutspeien, Kurz thmigkett, Luströhrenent,ündung. schltm, e Husten, Schwindsucht und verwandte Leiteu ist sie ein unfehlbares Heilmittel. Man send zehn Cent in Briefmarken für Dr. Pteree' Buch über Schwindsucht. Bei UpotkektN, tt k&btn Preis A.o, Voiid's DIspcnsary CedicaJ Association, Eigenthümer, 663 Mai Str., Vnffal, K. Y. SS00 gewhnung wird von den Eigenthümer von Dr. Sage'S Eatarrb Remedv für einen Katarrhfall, welchen sie nicht knrireu können, auögeboteu. Wenn man einen ekelhaften oder anderen Ausfluß auS der Nase, theil, eisen Verlust des Seruchi. Se schmackZ oder OithttS. blöd Slua?. bumpfm Schmer, ter drückende Gefühl im opfe hat, dann hat man Katarrh. Taizfeude solcher Fälle enden in nnnviuwl. Dr. Sage'S .lZatarrbRemedv- heilt die schlimm sten Fälle von atarrh, Kpferkiltung und k zrrhaler sshr,. lo LentS. y y mmmW Vr mWmmw v Den MM Mg vmt felbst die scheinbar ndellbaren Aälle vons weichlecd!Skrankyelte fimer und nernn zr .etlen, ferner, genaue AusklarunzuverMannk lartttt! Wttvllaztktt l vliel vinverntke derselben und Heilun, zeigt das aediegene Buch, UritnneL.mntrr'." Hntl ;50?fltWI mU adlreichen lebensncenen Bilrem. Wird .n i deutscher Sprache gegen lZinsendung von 251 Cents in Post-Stamps, sorgsam rerpat, tr' .versandt. t Adresnre : Deutsches Heilinstitut, 11 Clinioni Place. nahe liroadway, New York. N. T. Obige Luch i uch zu haben bei Buchhändler c s it x, 29 Süd Delamare Straße. , 5ie Indianapolis WOffeVwöVSe sind eingerichtet, Vortreffliches Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden und für Dampfkessel zu außerordenich niedrigen Preisen zn liefern. . . Office: 23S.P,nnshlvaniastr. Indianapolis, Ind. 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Sozialistisch

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5JkseStt,AYr0eütztte i VAPAJM:Pitlj isr i3 Ö t ö tn ? C2 Weil fit die kürzeste und defie Linie über ßt. .Louis, 3IiöHOiirl, i.an ' so Iowv Nobraska, Tgx.om9 iVrlcanfiins Oolo '' rado, Ne-w Mexico, Xe oota un) California ! Daß Vahniett ift boa Otein sub die Sszu nti find enl Etaht. Die VZkZ haben d't meften Vnbtffernuzea. Jeder Zug Vchlafwagen. Passagiere, ob sie nn Dille! nfter Klasse oder GQigrallteu.Villtte habe werd durch unsere PassagierzLge erster Itlarc l befördert. ; Ob Sie nun ein VUlet zu ermäßigten Yrn sen, ein S?eursindillet der irgend we Sorte , Viseubahnbillete wollen, komes Sie, odt, i schreiben Sie an, II. It. Derlnß, j ssisiint dtuctnl Vaffagierg,t. ordoft, Laihmgto und Illtr.t Ltr In d'l , s. C 1 1, ven l Snpt. St. Lsnu, tto. V tt. t 9tv Vaff..?ak. l. f,. Ht. LoalM aud i riusDurf; itaiiroaa. 8d:tcfctHt iz dnrchgkhendt nd Lekal'Zbge. 17. eir. it&l fclac verlaff da Nnton.renot, Jndpll., i felgt: ettttiont.

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Rbs.Jndiansxl'I Unk.Camb'gEttn m Sttchmo .... m Danton . Ptaua m Lrbana ...... , olumbul.... , 5k ...t m Steudsnnlll . . Wh,ua..... P:ttburg.... , fcornlturg... , Balttrncr.... , Lafhtngto.. . it$UafclF$ltt. .emBork.... m Bokon Töattch. , t Tögttch, genommen Sonn'.ag. Pllann' Valaft. chlnf. , Htl.,ge urch bis PMSbvra. Harritburg. Lhtladelxita uno ork, ohn, Äech'tl, lo in Vagtnwtchfri ach Valttmor, vaftzwjto nd sts. lJ" Fahrkarten naa allen Oestltche Städte kndin aüen Hauxt'Faht!atttN'ureauI bei Westkni nd tn Um tbt!Öttu, 9t dr Zlli no kSafttngton straft uno im Union Dxo: urea JndtanaxoUi, ia izod. SchlafniageAanen Ihn ntn im Voraus gesichert cerben durch KpplUatio ort Un Agenten im tadtBkau der in Union Depot n Zndianaxoli, Z. 0. N. Verln, . S. P. , ord. Washg. to und Jklinot Straß,. Jnd'xl. Vaes ZXtQtta, Vanagtl, olusdul, Ohi V. R. S . l. vaßagi. und kicket..! mfcc. CZSöttch. j I k l R E Die kürzeste tsl keße Ccrsa Louiaville, N&shville, Memphis, Chat tanooa, Atlanta, Savannah, Jacktonville, Mobile and New Orleans. 61 ist dirtheilhaft ix Passagiere ach dem Säden, eine direkte Koute zn ehMen. Palast, Schlaf nnd PariofVagen zwischen Chicago und Lonisdille nnd Et Lonis nud Louitdill ohd Wagenwechsel. kornfort, SchnelligkeU nnd Sicherheit bictcl die ,3eff" die alte znder'Ssflge , D. Ml. & M. M H. TL. Derint sftftent Öeneral PaffaLttk, ordst'ck astingto und Jlltnoi Str., Indoll E. W. HcK&kbk, SaperintcnÖcni. Wie Bee Lme !" - nach kledeland, Lake Chatanqua, Niagara Fallt, Thonsand Island, Lake George, Lake Cham. plain, Earetoga, Whlte Monntaint, Old Orchard, Rye Brach und alle Cnrplüe von XEW EXÜLAXD mit ,kt Schnellzügen täglich. Ti injiz aha roJndiaarotti nach 'Ngt York and Boston Ich durchgehende Staat in vervlndug alt der Lake Ehor und . V- Zentral tkendah hat. li m,ig ahn, eich im rand Sentral Devot i en, Zork einläuft. Em weftUch gehender Schnellzug vd ttngertch tet und affaaier, welch nach Nrflouri, KansaS, Redralta, Eolorad, tw DJrjico und ttfornta reisen wollen, finden beste lkkomaoatio und iedrig aten. ndrIseVillt. . an hol sich bei Q I. N i ch l , ' gent, ulkunft tZ?" Tickett n allen regulären Ticket.Ofstee S. D. Thoma, O. B. Ski n ne r, Seneril Manager. Traffte Lgent. V. 3. mlth, Otn. Paff. fit.. Cicvcland, O. W. J. Icliols, Passagier.Vgent. IndianaxoÜI, Ind. . 3 Bat Hau und 13 . Üb Jllinoil StraZ, -g3)ll0UI 5 VII IC. NlW AlBAIY l tHCk 6Ö1.T i m w , , Die lün:it und direkteste Linie von JI7XAPAJP0IIÖ ach Frankfort, Thtzi. Monti?o, NichiM Citv, Chicago,' nnd allen Orten un nördliche Jndiana, JXlchl gan, nördlichen 'lliuois, Viiconstn, Iowa, Mwnesota, Nebrat'a, Kansa, New Mezico, Dakota, Nevada, C'lrado, Califoruieu nud Oregou. 2 direkte Jüqe tagllch 2 von Indianapolis nach 47ieago; ebenso nach Michigan CUy-. Slegantt. Pnllmann OlasdaggonS auf den Nachtzüg. Seväckmarke bis an' Re.seziel erthe.lt. ti Bahn hat größer L, eslichketttn tut billiger Raten alt tott. 3Uir und uipirn nicht zu Udertreffen. StahlSti. , Uille, Piatfor nd StsZkiI,, Luftbremsen und .''moderne ein richtukn, unlldkttrefftiche Lorthei' fär Eira. te, Land und TouriftntUt nav irgend timtm Orte, bei von anderen Sahnen deriihi wird. Wenn man nördlich, südlich, kftlich 4r roiftllch , reisen wünscht, kauf man nicht da -tAig tttlltt di ma unser Prif u. f. w, gesehen. lgLeg Näherem ende man ftch an ' Ii.0lIZg2lKKtt, . . DiftrUt Paffagi, Hgnt, 5!. 36 efib Jllinoik Ltrai. Jndtanax, 1, 3 Jod 0 Oarfca. 13. e. Oalbü. Snral-vrAlt,r, Cincral oaiU. cif, bUlfl,aii. ik,. ZU.

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