Indiana Tribüne, Volume 9, Number 266, Indianapolis, Marion County, 15 June 1886 — Page 2
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Zndiana Tribüne.
' Erscheint FSglich und sonntags. CTNt tlfh5t .ZrUfinc4 toftet durch Un Xtltttii , ch,, fei eonstagl 0tihitah Ctmil f ti vsche. eil ,usa 1 Ctutl. 5t PoK Xt1chit tu SoTtiJ&zOlx4 K 9 34 1 öfflc 120 O. carvlandNr. JndZanapoliS, Ind., 16. Juni 1886. Scavdinavier in Amerika. ""llt"" fcanhtncttatfsfi . Oknki,, "v - I - . v - - wminiHrviig ach den Ver. Staaten ift Verhältniß, müßig ziemlich neuen Datum?. Einige Jahre vor dem letzten Bürgerkriege, als Minnesota noch der Hauptjagdplad der Sioux Indianer war, gab eS im Nord Westen fast noch gar keine Scandinavier. Erst seit demJahre 1366 begannen sie in trtfft ? itwS ft4t ttittfKntnn ........ ..iQtit MltV V gUlfcV"ViVVt Strome an den freundlichen Gestaden der Ver. Staaten zu landen. Während sie in den 40 Jahren vor dem Bürgerkriege in einer Anzabl von höchstens 100 ,biö.2000 Köpfen per Jahr nach Amerika i-kMkn,lsind' seit jenem Kriege manchmal - 5n einem einzigen Jahre bis 80,000 herübergekommen. In Illinois wohnen jetzt etwa 58,000 Scandinavier, meistens Schweden, von denen sich fast die Älfte in Chicago niedergelassen hat; in Iowa giebt es etwa 20,000 Schweden und bensoviele Norweger, in Kansas 12,000, zumeist Schweden, in Nebraska 'gleichfalls 12,000 Schweden, in Wisconsin 57,000, zumeist Norweger, und in Da kota 25,000, wovon die Mehrzahl gleich falls uS Norwegen herstammt. Min nessta daaögen hat die stärkste scandina ; r . fz sl ' r. tx . n wii-c - uinanonuna noaucn. za wohnen nämlich in jenem Staate mehr als 125,000 Scandinavier, der über wiegenden Mehrzahl nach Norweger. . . Die Scandinavier haben buchstäblich von ganzen CountieS im Nordwesten Be sitz ergriffen, und die dort vorherrschende Civilisation ist ganz nach . scandinavi schemMuster, wenn auch in verbesserter und 1 "verfeinerter Form, ' zugeschnitten In Minnesota z. B. spielen sie in Poli tik, Handel und Wandel die entscheidende Rolle. Nach dem letzten CensuS betrug die Anzahl der eingeborenen stimm berechtigten Bevölkerung MinnesotaS nur 88,000, die der im Auslande gebo- . renen Stimmgeber jedoch 123,000, wo bei noch in Betracht zu ziehen ist, daß die Fremdgeborenen" in der Regel viel zahlreichere Familien besitzen, als die Eingeborenen. Nur noch in zwei an deren Staaten, in Nevada und in Wis consin. überwiegt die im Auslande, gebo rene Bevölkerung die eingeborene. In Minnesota sind in jedem Congreßbezirk die näturalisirten Bürger vorherrschend. Im ersten District haben sie die geringste Stimmenmehrheit, nämlich ungefähr 3.000, im dritten mit 13,000 Stimmen die größte. Die Scandinavier sind in der Regel ein fleißiges, strebsames und ehrliches Volk. ' Sie halten mehr zusammen, als "die Deutschen, und sind gelehriger, als die Jrländer. Die meisten widmen sich der Landwirthschaft, doch gibt es auch viele skandinavische Matrosen au den großen Seen, und mehrere tausend Scan dinavier sind auf dem Festlande älS Aimmerleute und Maurer beschäftigt. ' In einer scandinavischen Familie arbei . . n. t. . r r r c ui eoermann. ogar rooyiyaoenoe Farmersleute schicken ihre Töchter als Dienstmädchen in die Stadt. Tausende dieser scandinavischen Mädchen haben als Dienstboten in Chicago wegen ihrer Brauchbarkeit einen guten Ruf. . . '-Eine der Eigenthümlichkeiten der Scandinavier besteht darin, . daß die Schweden und Norweger sogar hier aus M. r s r m . . oem" neuiraien ameriianlcyen ?ooen einander bitter hassen. Man kann eine junge Schwedin nicht mehr beleidigen, als wenn man sie frägt, ob sie aus 9!or wegen stamme. Sie ist dann trotz ihrer . sonstigen Gelassenheit im Stande, mit inei -derben Grobheit zu antworten. Die Schweden sind in der Siegel schlanker und höher, als die Norweger, welche, wie die Dänen, durchschnittlich von iUinerer, untersetzter Statur sind. ES ifl , ? . rs. .n c r .t. c.v--merlwurolg, wie sqneu ctz Ninoer oe Nordens die englische Sprache' bemei Bern. In kurzer Zeit haben sie eS in ttx enntnlß dieser praqe sehr wen gebracht. Man. kann alsdann nicht einmal an der Aussprache merken, daß mar. ' eS mit Leuten zu thun hat, die daS Eng ' 'lisch e erst hier im Lande und vielleicht erst seit 24 Jahren gelernt haben. (2 int Erdbeeren Negio. AlS vor mehreren Jahren in der Umgegend von Centralia, Jll., auf einem kleinen Fleckchen fruchtbaren BodenS daS erste Erdbeerenfeld angelegt wurde, ließ sich Niemand träumen, daß die Erdbeer Industrie CentraliaS in wenigen Iah ren einen nationalen Ruf erlanger werde. . Einige Herren, wie M. F. Wilson, I. N. tfr, T. H. McCosh, W. H. Culli 'möre U.A., sah: bald ecn, daß mit dem Geschäfte ..Geld zu machen" sei. Es dauerte nicht lange, und sie hatten ihre sämmtlichen Ländereien mit Erdbeeren bepflanzt; Andere gingen noch weiter i .ünh pachteten weite Landstrecken zu $6.00 per Acker, um dieselben sofort in Erdbeer Pflanzungen zu verwandeln. Besonders Herr Wilson warf sich mit folcher Ener gie auf die damals verhältnißmäßig noch senig bekannte Industrie, daß er seit jener Zeit bis auf den beutigen Tag den Namen Erdbeeren-Wilson" trägt. Damals, als diese Industrie sich noch in ihrer Kindheit befand, warf sie manche Saison ein glänzendes Einkommen ab. gab Zeiten, wo eine Kiste Erdbeeren in Chicago mit ?3.00 bezahlt wurde. Diese schönen Zeiten sind sin die Züchitt längst vorüber. Bei der Unmasse von Frucht, die jetzt von Centralia aus Ech allen Richtungen der Windbofe, nach CZicaZS, Cleveland, Kansas City, St. Q:uiZ, Canada u. f. w. verschifft wird, runchen Tag werden sogar 13 bis 20 tzZt Waggonladungen Erdbeeren fort geschickt i kann der Versender niemals wissen, ob er von seinem Commissions bändler in Cbicaao $1.50 ver Kitte er i
halten vver vieüetcdt c ae.wunaen'ieln wird, auf jeden Gewinn Verzicht zu leisten und obendrein für die Fracht noch nachzubezahlen. , sind in der Umgegend von Centra lia über 2000 Acker Land mit Erdbeeren bepflanzt. Die meisten Züchter gehören zu der Centralia Fruit'Shipperö' Ass.," welche im Jahre 1834 gegründet wurde, um die gemeinsamen Interessen derselben zu wahren. Die Fabrikation der Erd beerkisten wird in Centralia in großarti gem Maßstabe betrieben. Die größten Kisten, welche 24 Quartkästchen halten können, kosten im Großverkauf 1513 Cents das Stück. Sie werden zumeist mit Maschinen hergestellt. Die Erdbeerpflücker erhalten für jedes gepflückte Quart 2 Cents, ein recht an ständiger Preis, der eS fleißigen Leuten unter günstigen Umständen ermöglicht, 53.00 bis 4.00 den Tag zu verdienen. Die Pflücker liefern die vollen Körbchen in dem .Packraum, ab wo gewöhnlich junge Damen damit beschäftigt sind, sie zu markiren. Auch die Drummers" der auswärtigen Kaufleute befinden sich hier, um ihre Auswahl zu treffen, und die Versendung der süßen Fracht nach ihrem Bestimmungsorte zu überwachen. In jeden Eisenbahnwaagon werden durchschnittlich 450 Kisten verpackt. Die Illinois Central-Bahn hat einen eigenen Expreßzug eingerichtet, der in der Erdbeerensaison um 6 UhrNachmit tags aus Centralia abfährt. Bezahlt sich die Erdbeerzucht in Cent ralia? Kaum. Die Kiste kostet 13 Cents,das Pflücken 43 Cents, die Fracht 20 Cents, die Commission 10 Procent. In diesem Jahr hat eine Kiste selten mehr als 51.50 eingebracht, so daß dem Züchtir kaum 45 Cents pro Kiste verblei den, von den Kosten der Pflanzung und der Cultivirung ganz abgesehen. Amerika als Qil. . , " . .-' Bekanntlich ist gegenwärtig in Frank reich eine Bewegung im Gange, die Mit glieder aller Familien, welche in frühe ren Jahren dort geherrscht haben, deS Landes zu verweisen. ES wird dieses Vorhaben damit, motivirt, daß die Prin zen und Prinzessinnen der früheren kai serlichen oder königlichen . Häuser jede Gelegenheit benutzt' haben, um der Re publik zu schaden, während ibnen that sächlich der Aufenthalt in Frankreich nur unter der-Bedingung gestattet worden sei, daß sie die Einrichtungen und die Gesetze der Republik achten würden. Auf die Kunde von der drohenden Vertreibung dieser Fürstengeschlechter versammelten sich in New Jork im Laufe der letzten Woche einige frühere Ofsiciere der Potomac-Armee und richteten an den Grafen von Paris eine Kabeldepesche folgenden Inhalts : Kommen Sie zu uns. Alte Solda ten werden Sie begrüßen und die Dien ste ehren, welche Sie unserer Republik m schweren Zeiten leisteten. - Niemand wird von unseren Veteranen mehr ge achtet, als Sie und der Herzog von Char tres. Ein herzliches Willkommen ist
Ihnen hier sicher:" . , . .Unter den früheren Bundesosficieren, welche diese Depesche unterzeichneten, be fand sich auch Gen. Daniel Buttersield, der zugleich mit dem Grafen von Paris, dem Herzog von Chartres und dem Onkel der Beiden, dem Prinzen von Joinville, unter Gen. McClellan in der Potomac Armee gedient hat. Die drei französi sehen Prinzen waren im Herbste 1861 in die amerikanischelnionsarmee als Frei willige ohne Sold eingetreten und kehr ten erst im Juni des folgenden Jahres wieder nach Frankreich zurück. In die ser Zeit hatten sie mit Gen. Buttersield Freundschaft geschlossen, und besonders der Graf von Paris ist mit ihm sehr vertraut. Sollte die Austreibungsbill in Frank reich zum Gesetze erhoben werden, dann wäre es immeihin leicht möglich, daß das Haupt der legitimistischen Partei Frank reichs entweder allein, oder in Beglei tung seiner Verwandten und Leidensge nossen das-gastliche Gestade der Ver. Staaten aufsucht. Vorläusig hat er auf jene Depesche geantwortet, wie folgt: Ihr gütiges Kabelgramm dankend em pfangen. In diesen peinvollen Tagen ist der herzliche Gruß alter Kameraden, der auS Ihrer großen Republik kommt, Trost und Ermuthigung zugleich. Un-, glücklicher Weise ist gegenwärtig Ame rika zu weit, doch würde ein Besuch Jh reS früher von Kämpfen zerrissenen und jetzt profperirenden. Landes meine ; besten Wünsche in Erfüllung bringen. ' . Paris." ' Angesichts' dieser Möglichkeit, daß sich die Mitglieder der französischen ver bannten Königsfamilien nach Amerika flüchten werden, wird in der Tagespresse darauf hingewiesen, daß bereits zu wie derholten Malen französische Thronprä tendenten und Prinzen 'sich in den Ver. Staaten aufgehalten haben. LouiS Philippe selber kam nach Amerika, als seine Intriguen gegen Charles X. ihm den Aufenthalt in Paris unbehaglich, wo nicht gar gefährlich machten. Er hielt eine kleine Privatschule in Bloo mingdale, welches damals noch ein Dorf war, jetzt aber zu der Stadt New Aork gehört. , . . Jerome Bonaparte hatte sich bekannt lich in Baltimore mit derMißPatterson verheirathet, welche erst vor einigen Iah ren gestorben ist. Diese Ehe wurde da mals von Kaiser Napoleon nicht aner kannt, und er versprach dem lustigen Je rome daS Königreich Westphalen, wenn er auf seine amerikanische Gattin Ver zicht leisten und eine andere, dem Kaiser mehr zusagende Ehe eingehen wolle. Jerome willigte ein,' und seiner Gattin in Baltimore wurde der Aufenthalt in Frankreich untersagt. Der Sohn aus dieser Ehe, Col. Jerome Bonaparte, war jedoch siter Ossicier in der französischen Armee und wohnt gegenwärtig in Wsh ington. Joseph Vonaparte, König von Spa nien, floh, nach dem Sturze Napoleons nach Amerika und lebte mehrere Jahre in Bordentown, N. I. ES wurde ihm schließlich erlaubt, nach Frankreich zu. rückzukehren, und feit jener Zeit datirt die humoristische Redensart, daß New Jersey ein fremde Land in den Ver. Staaten bilde. Joseph vflegte nämlich in Bordentown eine Haushaltung zusahren, wie ein König. LouiS Napoleon, später Kaiser von Frankreich, bat längere Zeit in Nev Aork
in großem cieno geievt. ll)tan weiß nur wenig von seinem damaligen Aufenthalt in Amerika, nur soviel ist bekannt, daß er u. A. ein Zimmerchen in einem kleinen Hotel in Hoboken bewohnte. Die Ex-Kaiserin Eugenie besitzt bis auf den heutigen Tag Grundeigenthum in der Stadt New Jork und bezieht aus demsel' ben Einkünfte. Ein merkwürdiger velbrunnen.
Eine Gesellschaft wißbegieriger Naturforscher befand sich unlängst auf einer wissenschaftlichen Tour durch das Gros Ventre Thal in Montana. Ueber die Ergebnisse ihrer Forschungen berichtete ein Mitglied dieser Truppe Folgendes : Auf den Gipfeln der das Thal umgrenzenden Berge sinket man Fossilien der seltsamsten Art. In dem Thale ?iebt es versteinerte Schalenthiere aus rüheren Jahrhunderten und . Skelette merkwürdiger Vögel ; Knochen riesiger Thiere, die längst vom Erdboden aus gestorben sind, liegen überall im Thale und auf den Bergen umher, und auf den breiten Flächen der tafelartigen Felsen sind sonderbares Gethier und Vögel gemeißelt, so sonderbar, wie die hierogly phischen Schriftzeichen darunter und da neben, welche anscheinend dazu dienen sollen, die Figuren zu erklären. Tritt man durch eine Spalte zwischen zwei gigantischen Felsen, dann finden sich die Forscher in einem kreisrunden Bassin, welches 300 Fuß im Umfange mißt und eine recht bedeutende Höh, be sitzt. Der Boden dieses Bassins ist mit Fliesen ausgeleat, die aussehen, als ob sie durch Zlkenschenhand an Ort und Stelle gebracht worden seien. AuS drei Stellen in diesem Bassin erhob sich ein dünner, bläulicher Dunst, der in dem Raume einen petroleumartigen Geruch verbreitete. Nach näherer Untersuchung tellte es sich heraus, daß der Dampf tie en Ritzen in dem Boden entstieg. Einer ?on der Gesellschaft holte ein langes Seil herbei, band einen kleinen Stein daran und versuchte, die Tiefe dieser Ritzen zu ergründen ; eS war jedoch nicht möglich, mit dem Seile den Grund zu erreichen. Jedesmal, wenn der Stein in die .Höhe gezogen wurde, war er mit einer klebrigen, gelben Masse bedeckt, die stark nach Petroleum roch. Einer von der Gesellschaft fand durch Zufall eine zweite Oeffnung in der Wand, welche in eine andere, kleinere Höhle führte, in deren Mittelpunkt sich ein sprudelnder Oelbrunnen befand. Das Del darin war so rein, als ob es eben erst auö der Raffinerie gekommen wäre. AuS der Tiefe der Erde drang ein steti ger, gurgelnder Ton, und die Oelmasse oben wogte und bewegte sich zeitweilen, wenn das Oel von unten an die Oberflache drang. ' Tornado iu Deutschland. Man wird bald davon zurückkommen müssen, von einer Region der Wirbel stürme" zu sprechen. Denn diese Na turerscheinungen beschränken sich äugen schein lich nicht auf bestimmte Länder oder Gegenden, sondern komnien überall vor. Seitdem man genauer beobachtet, stellt es sich heraus, daß selbst im mitt leren Deutschland regelrechte Tornados vorkommen, gerade wie m Wkinnesota oder Kansas. Die nachfolgende Beschreibung eines Sturmes, der am 23. Mai über Wetzlar hereinbrach, beweist daS deutlich. Nur hätte der Verfasser statt des Wortes Orkan" die Bezeich nung Tornado" gebrauchen sollen. Von Mittwoch, den 19. Mai, bis Sonntag lag über Wetzlar eine drückende Schwüle, daS Thermometer zeigte 24 Gr. R. Die 'Bewegung der Luft war kaum merklich, kein Gewitter brachte Kühlung. Erst am Sonntag, Abends gegen 6j Uhr, brach östlich von - der Stadt ein heftiges Gewitter los, welches ein sebr starker Wind begleitete. Zu dieser Zeit erhob sich auf dem weiten Plateau deS östlich gelegenen Galgen beraes ein Wirbelwind, dessen Richtung und Centrum sich an einer stellaufragenden trichterförmigen Staubwolke erkennen ließ. Höher und höher wurde die gelbe Staubwolke, welche sich in nordwestlicher Richtung mit einer Geschwindigkeit von 20 bis 30 Meter in der Sekunde über die Höhe des Galgen und Lahnberges nach dem Bahnhof Wetzlar hinzog. Während der Orkan auf der Höhe des weitgeden ten, kahlen Lahnberges nur einige Bäume entwurzelte, entfaltete er in dem Lahnthal ' seine ganze Zerstörungswuth. Der Lahnbera fällt nach der Bahn über 70 Fuß steil ab. Diese Bergwand ist. mit Kiesern bepflanzt. Durch dieses Wäldchen brach sich der Orkan-eine Bahn von 40 Metern Breite. Fast kein Baum hat der Gewalt des Sturmes Widerstand leisten können. An der Art, wie die Bäume gebrochen und auf ihren Wurzelstöcken gedreht sind, kann man . die Drehung des Wir belsturmes recht deutlich erkennen. Nachdem die Windhose diese Verwüst tung angerichtet, überschritt sie die Bahn, 10g das Wasser fußhoch auS seinem Bette empor, warf einen leichten Kahn auf daS Dach des anliegen . dcn Lokomotivschuvpens, zertrümmerte da? Dach dieses Schuppen?, hob einen Packwagen. aus dem Geleise und warf ihn Mit solcher Gewalt zu Bo den, daß daS Oberaestell desselben voll ständig zerschmettert wurde, und schleuß derte anen schwer beladenen Guterwagen über die Böschung der Bahn. Dann berührte der Wirbelwind die eine Seite deS Walzwerkes der Gebrüder Jung, riß einen hohen Fabnkschornstem dieses Wer keS und denjenigen einer : anliegenden nn. ni ( I ri r. Marmors cyieiserei ein, siurzie meorere centnerschwere Marmorplatten zu Boden, drückte die eine Wand eines zweistöckigen Wohnhauses gänzlich em u. s. to. tu s. w. Die.Windhose hatte sich, als sie.daS Lahnthal durchzog, bis zur Höhe, der Wolken erhoben. Diese schlauch sonnige, dunkle, schräg zum Himmel über 2000 Meter hohe Staubsäule gewährte mit ih ren scharfen Umrissen einen - großartigen Anblick. Beim Heranziehen dieses Phänomens ergriffen die im Freien weilen den Leute die Flucht und retteten sich in das Innere der Hauser. Die massenhaft umherwirbelnden Trum mer besonders der Dächer hätten sonst manchem Menschenleben ein jähes Ende bereiten können. ZZast wie ein Wunder
mutf es erscheinen, datz kein even zu ve klagen, ja kaum eine nennenswerthe Ver wundung vorgekommen ist. Der Grund dieses glücklichen Ausgangs ist Haupt sächlich darin zu suchen, daß die Leute durch die heranziehende Säule gewarnt waren, und daß auf den heimgesuchten Werken, weil Sonntag war, nicht gearbeitet wurde. Nachdem der Wirbelsturm von der Lahn an noch einen Weg von ca. h Stunde zurückgelegt hatte, brach sich seine zerstörende Gewalt und die Säule begann sich zuerst am Bo den zu lichten und zerfloß dann allmälig in ihrer ganzen Länge. Auf letzterem Weg hatte der Wirbelwind in der Zeit von kaum einer Minute einen Schaden von ca. 80,000 M. verursacht. l! dieselbe Zeit wurden verschiedene Gegenden Mitteldeutschlands von Wol kenb röchen - heimgesucht, die noch schlimmer hausten, als der Wirbelsturm. Man sseht also, daß nicht blos der ame rikanische Präriefarmer der Wuth der Elemente preisgegeben ist.
Staatsgeführliebe Arbeiterinnen. Die Berliner Arbeiterinnenbewegung, schreibt das Tageblatt", die nach schwe ren Zeiten des Sturmes und des Zwistes endlich in ein ruhigeres Fahrwasser zu lenken schien, ist durch den Erlaß Ui Staatsministeriums, betreffend die Beschrär.kung der Versammlungsfreiheit, völlig brach gelegt worden. Keine Ver sammlunz wird gestattet ; es bleibt sich gleich,, ob über ein volkswirthschaftliches oder hygienisches Thema gesprochen wer den s?ll. Selbst dem Gesundheitsapost cl Canitz, den kein Mensch in: Verdacht gewisser politischer Tendenzen hat, wird verwehrt über die Nerven und deren Pflege zu sprechen. Doch die Be hörden geben weiter. Waren es bisher die mannlichen Ar beiter, welche von Zeit zu Zeit mit Haussuchungen seitens der Polizei bedacht wurden, so nunmehr . auch die Arbeiterinnen. Im Laufe des Mittwoch wurde bei verschiedenen auö der Bewe gung bekannten Frauen und Vorstands Mitgliedern des Vereins zur Nahrung der Interessen der Arbeiterinnen" nach Schristen und Briefschaften recherchirt, ohne daß jedoch, wie man sagt, ein posi tives Ergebniß erzielt worden wäre, will man nizjt die Mitnahme der Mitgliederliste des genannten Vereins und harmloser Privatbriefe als ein solches beZeichnen. Fast scheint man anzunehmen, daß eine Verbindung der hiesigen Ärbei terinnenvereine untereinander, sowie mit denen im Reiche vorhanden sei. Wer jedoch die Verhältnisse kennt, die bisherigen Eifersüchteleien und Streitereien der Führerinnen erwägt, wird dies Muthmaßungen nicht theilen. Deutsche Lokal - Nackrickter. Provinz H essen-Nassau. Der Zimmermann Ludwig Günther in Enkheim, welcher den Bau der Eishalle des Hrn. Günther in Hanau leitete, W deren Einsturz der Arbeiter Weil von Enkheim verunglückte, ist zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. In Cathrinhagen wurde der Kolon Wenthe von seinem Gespann überfahren und brach' beide Beine; in der Eschborner Sandgrube wurden durch einen Erdrutsch verschüttet die Arbeiter Walter und Horn als Leichen aufgefunden, zu Lich tenau starb der Sohn des Eisenbahnarbeiters Jakob Brencher an Brandwunden'. Ihr 50jährigeS Dienstjubiläuni feierten die Lehrer Härtung und Abterode. Lies zu Eschwege, Schlitzberger zv Obervellmar und Keßler zu Wehlheiden Aus der Rheinpfalz. f Der prot. Pfarrer Kühn in Dörren bach. Der 'Gemeinderath von Niederlustadt, Heinrich Herter, wurde wegen Sittlichkeitsverbrecden verhaftet. Holz schuhmacher Appell in öteustadt a. H. wurde wegen Vergiftung seiner Fra verhaftet. Der Inhaber der in Konkurs gerathenen Firma Leopold Gugenheim Sohn, Kaufmann Jsaac Gugenh?im in Zweibrücken, wurde wegen betrügerischen Bankerotts verhaftet. Durch Selbstmord haben ihrem Leben, ein Ende ge macht:' der Tagner Hainz zu'Freins heim (erhängt),' der Privatmann Mich. Lippert von Germersheim (ertränkt), der Sohn August des Baders Bügle? in Kaiserslautern (vergiftet), die Frau deS Hufschmieds Daniel Kreitz vcn Theis bergstegen (im Hausbrunnen ertränkt). Ein größeres Schadenfeuer zerstörte in Zweibrücken die . Druckerei von Kranz, bühler jun, wobei auch das Wohnhaus vollständig abbrannte. Elsaß'Lothringen. ; Kreisdirector Frhr. v. Bibra in Bol chen erschoß sich durch Unvorsichtigkeit beim Putzen seines Gewehres. Der 70 Jahre alte Diebold Litt von Berstett hat sich ertränkt und der frühere Wirth Zum Hirschen" in Ensisheim hat sich erhängt. Ertrunken sind : . eine Frau Labriet von Gravelotte, der Zahntechniker Lacke' mann von Metz und der Schiffer Peter Gall von Nalbach ; . der Holzfäller A. Henry von Urbeis wurde beim Holzfällen erschlagen. Niedergebrannt sind : in Kirweiler die Anwesen der Wittwe Chaudeur, der Anna Mittelbronn und des Peter Guise und in Zillisheim daS An Wesen des Blechschmied's Jakob Knecht ; in Metz brach im Justizpalast ein Schadenfeuer aus,daS einen Theil der Akten zerstörte ; Schaden gegen 5000 M. Braun schweig.-Anhalt.-L.ippe s Hof-.und Domprediger Dr. Thiele in Blaunschweig. Der Lederzurichter Bruno Wilhelm in Braunschweig wurde wegen Abortion zu 4 Monaten Gefäng niß verurtheilt. Der Bankier und frü here Schlächtermeister Eduard Bremerin Seesen ist verduftet. Der frühere Bür germeister Schrader in Coswig ' wurde wegen Unterschlagung verhaftet. Mecklenburg. Die Lehngüter Retgendorf und Flesse ow wurden an den Gutsbesitzer Diestel auf Leezen sür 600,000 M. verkaust. In der Strafanstalt Dreiberger versuchte der Verbreche F. Warnemünde zu ent fliehen und verwundete bei einem Ueber fall den Aufseher Ä. Der Fluchtversuch mißlang. Der wegen Beleidigung deS Bürgermeisters v. Langermann zu 14 Taue Gekänaniß verurtbeilte &tadi
sekretär Möller tn Gaoedusch' wurde zu 50 M. Geldstrafe begnadigt. Die bei den Beamten des Landarbeitshauses, Oberinspektor Major a. D. V.' Nette! bladt und Nendant Weihnacht in , Gü strow, feierten ihr 25'ähriges Beamten jubiläum. Oldenburg. Von Ahrensbök nach Gleschendorf ist von der Eutin Lübeckerbahn eine Zweig bahn erbaut worden. Rentier Hardt in Hohenhorst feierte die goldene Hochzeit. Der Seminarist Johann G. Grube von Harmenhausen hat sich erhängt. Der 11 Jahre alte Sohn des Tischlers Rönnfeld von Bockholt wurde burch Ue berfahren getödtet. In Bethen brannte das Haus des Eigners Möller nieder. ' Freie Städte. . . f Kaufmann Josef Herman Friedlan er in Hamburg. Die Doktorin der Sympathie", Adele Stein in Bremen wurde wegen Betrugs und Erpressung zu 1 Jahr 4 Monaten Gefängniß verurtheilt. - Der Kassier der Begrähniß Deputation in Lübeck, Walter, wurde wegen Unterschlagung verhaftet. Wäh rend einer Vergnügungsreise verstärken Berlin der Theilhaber der Musikalien Handlung W. Kaibel, Otta Michael aus Lübeck. . S ch w e i z. Der ehemalige Gemeindeschreiber von Lenzburg, H. Huber, wurde wegen Unter schlagung zu 6 Jabren Zuchthaus ver urtheilt. f Dr. Ad. Vurkhardt in Ba sel. St. Gallen zählt jetzt 25,000 Ein wohner. In Oberschan, Gemeinde Wartau, (St. Gallen) brannten .13 Wohnhäuser und eine Stickfabrik nieder. i KantonalBankd,'rector Hasenfratz in Thurgau. Der Bautechniker Fried rich Leiman in Hirslanden ist wegen Betrugs verhaftet worden. t In Altdorf der Rathsherr Franz Muheim. Am 18. Juni 1871 starb in Lausanne ein Herr Gabriel de. Rumine, der der genannten Stadt fein 1j Millio nen Franken betragendes Vermögen mit der Bestimmung- vermachte, daß dasselbe nach Ablauf von 15 Jahren mit Zinseszins zum Bau eines dem öffentlichen Wohl dienenden Gebäudes zu verwenden sei. Da nun der genannte Termin bald abläust, so entsteht jetzt die Frage, auf welche Weise die mittlerweile auf 2,450, 000 Fr. angewachsene Summe verwendet werden soll. Es ist daher kürzlich der auch von allen Seiten bis jetzt sympathisch begrüßte Vorschlag gemacht worden, dS Erbe zum Bau eines neuen Academiege bäudes zu verwenden. f In Algier der dortige schweizerische Consul Eugen Joly aus Granges. In Zürich ist ein Sch los serstrike, an dem sich sämmtliche (gegen 200) Schlosser der Stadt betheiligen, ausgebrochen. In Folge dessen kam es mehrfach zu Straßentumulten, die von der Polizei nur mit großer Mühe bewäl tigt werden konnten. 9mm Der kleine Hans hat ei .ren rothen Luftballon bekommen- und spielt damit im Hof. Plötzlich fragt er die Mutter, die ihm vom Fenster auS zusieht: Nicht wahr, Mama, mein tod ter Bruder Max ist doch bei den Engeln im Himmel ?" Gewiß, mein Kind," lautete die Antwort. Hänschen überlegt einen Augenblick, dann läßt er den Bal lon los und ruft freudig auS: Jtzt geht er in den Himmel, Mama, dort kann Bruder Max mit ihm spielen." Weshalb überall die Dummheit siegt? Weil sie stets die Majorität für sich hat.
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(Gottene Medizinische Entdeöung) Deiit alle Ausschlage von ein gewöhnlichen Finne oder Blatter bis zu ten schlimmsten Skrofeln. Saljfiutz, Geschwüre, aiupptgrett orer Rauqett ver saut, kurz aue durch unreines Blut verursachten Arankbeiten erden durch diese mächtige, reinigende und starkende Arinet überwunden. Unter ibren, wohlthätigen Einflüsse keilen große fressende Geschwüre rasch. Ihre kraft bat sich namentlich in der Hebung ron Tchwindfiechie, Rose,lNash. Blutschwären. Karbunkel, wun den iuaen, skrofulöse beschwüren und Geschwülsten, Hüstgelenk-Krankkeit, Knie Ichwamm. Kröpf oder dickem HalS und erwei erten Drüse gezeigt. Man sende eh Cents in Briefmarken für eine mit eolortrten Abbildungen auS gestattete Abhandlung über Hautkrankheiten, oder den selben Betrag sür die Abhandlung über Ckrefelleiden. $. ,, Kit ist da, Cebrn." Man reinige eS rundlich durch den Gebrauch ron Dr. Plerce'i Golden ledlral IMftcorerr, und gte Verdauung, eine fleSenfreie frischer Muth, ebens energie uud esundhert der vonslitutton wer, tat dadurch hergestellt. Die Schwindsucht, die ein Skrofelkrankbelt der Lunge ist, wird durch diese Gottesgabe von einem Heilmittel schnell und sirter in ihrem Fortschritt gehemmt und gebeilt, wenn da Mittel eingenommen irr, ehe das Leiden die letzten Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht über diese schreckliche tödtliche rankheit bat Dr. Piere, al r diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar bot, im Ernst daran gedacht, sie eine " Consureptlon nr - kSchwindsuchts-Hellmittel, zu nennen, bat aber diesen Namen fallen lassen, weil derselbe , beschrank flr eine Arznei, welche infolge ihrer wunderbaren Vereintqunz tonischer oder stärkender, iterativer oder safte, verbessernder, anttbiliöser, brustlösender und nährender Eizenschafte ohn Gleichen ist, nicht nur als ein Heil Mittel gegen Lungenschwindsucht, sondern gegen alle Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und öer Lunge. Wenn Du Dich matt, schliftig, schwach fühlst, blaß, gelbliche Hautfarbe ode? gelblich braune Flecken im Se, ficht der am Leibe hap wenn Du häufigen Kopfschmerz der Schwindel, Uebkmack tm Munde, innerliche Hifee oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang, hast; wenn Du tedergeschlagen und von düster Vor gefühlen erfüllt bist: wenn Tein Appetit nnregelmaßiz und die Zunge belegt ist, dann leidest Du an Ver dauungsbeschwerden, Dyspepsie und Leber krankhett oder alliakeit. I vielen Fälle spürt man nur einige dieser Symptome. Als ein Heilmittel gegen alle solche Falle ist Dr. Pierce'a Holden Xedictl DlficoTery ohne Gleichen. Gegen Lungenschwäche, Blutspelen, Kurz, athmigkeit. Luftröhrenentzündung, schlim tuen Husten, Schwindsucht und verwandte Leiden ist sie ein unfehlbares Heilmittel. Man sende zehn Cent in Briefmarken für Dr. Pierce'S Buch über Schwindsucht. Bei ÜvAibeker zu haben. Preis $1.00, 'V' lYoriss Dispsnsary Lledical Association. Eigenthümer, 663 Main Str., vnffatt, . y. $50 Belohnung roirv.vou den Elzenthüme? von Dr. Sag' Catarrd Remedy für einen Katarrhfall, eichen sie nicht kuriren können, ausgeboten. Wenn man eine ekelbasten oder anderen Ausfluß aus der Rase, theil weisen Verlust des Geruchs, Seitmaiti nb. fTAh ?s I j - wiyv.v, v.vv HUHVUl dumpfen Schmer, oder drückende lLefühl im opfe bat, ... ( . --. . r . c r t . . 1 . vuuu yu mau tirry. itauience loiaei au enven in Schwindsucht. , Dr. Sage'S Eatarrh Rem ed v- heilt die schlimm, sien Falle von Katarrh, opferkültuna und l arrhalem Kopfschmerz. 60 Cent. Bollständka aefabrloö. Dangler's GÄlDlolin-Oeken, mit den aUrrnkneften Einrichtn gen nd Verbksskrnngen bei (?wttÄW'i i s slyrä nk e neuester Construltion. Olecharbeiten jeder Art toelden prompt und billig besorgt.. 119 Oft Washington Str. 119 Zur Sicherheit. Bequemlichkit und Sparsamkit beim Kochen steht Gas uneneicht da. Gaö-Oefen , , Gasmaschinen zum Kostenpreise. GAS COMPANY, 47 Conto Pennsylvania Str. Bau und Unterlage - Filz ! Zvrl und drelfache5 Dachmaterial, ' -. : . Dach'FilZePech, Koblen-Tbeer, Dach-Farben :e. Zins & . SniTHBK, TSS Wett MarylandNr. W e ö ö m 5 Regelmäßige Geschäfts - Versammlung jeden zweiten Sonntag im' Monat im Gebäude der deursch-englischen Schule. :. Neue Mitglieder werden in den regelmäßigen Vttsammlunger: aufgenommen. 5UonaMtZkr Veitrag 10 gents. Mitglieder der Sektion ' können auch Mitglieder der Krankenkasse - werden. ; Deutsche Arbeiter schließt (2uch an l
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Br. C. C. Everts, DentfcherZahuarzt, lso!g,k o h. e. rttt.) ..W.-c?Se Washington n. Veunsvlvania Otr. In diinar oli Wir seye, IYr venützt t VAtfDALXA LINE "Warum? Weil fie die kürzeste und bette Linie über Gt JLioa.is, HisBOurl, San sas Iowp, Nebraska, . TCexcis, Airlcaiisas, Oolo rado, Ner Mexico, De ootct nnl Oaliroimla ist. Da Vehniett ift von Eteiu uud die Gqu u find aut Stahl. Die Vase habe die tueften Verbesserungen. Jede, Zna Hit Schlafwagen. Passagiere, ob fie nnu Villete erster Klasse oder Emigranten.Villtte habe werden durch unsere Passagierzöge erster Klare befördert. Ob Sie nnu etu Villet zu ermäßigte Pr. sen, ein VxeursiOnlbillet der irgend eine Gort Uiseubahubillete wollen, kommen Sie, oder schreiben Sie a H. H. Xerln(j9 sfiftint ,rl Pffatergint rdoft, Wklhmgto und Jlltr.oi Str Inb'xi o. H ill, Veu'l Snpt. St.Lonis, tto. S . 9 o b. Seo'l Vaff..gt 6t 9ovtt .
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etatioven. iSchnIzg Poftzug.iBchnkzg Tee. Tbg.Jndianavl' Vm '4:dim fLOOH ni.amb'att, 6:30. iZ:d9Km b:4i . 6:13. , Mchod.... :M . l:37 7:il, :bOm , Danton 8:67 . 3:E3 . 8:57 . .... . iaua 8:b8 . 3:47 . 8:59 m , Urbana 9:56 . 4:bl , 9:52 , . olumbu.... il:309tm 6:40 . 11:10 . . ... , wark li'ii m i2:37Crn . teubenvil. 5:9 , i:U . , h,U,g 6:8, , .... .... 8:02, , tUSburg.... 7:03 . k 6:17 . , SerriSburg... 4:lS0m 2: 9a , , altior.... 7:40 , !: , Lashin aton.. 8:W ., 6:i , , httadelxhla. 7:60 , 6:15 , .New Vorl.... Il:2ü 7j3ü , , fton. :2dm 7:?0 -
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