Indiana Tribüne, Volume 9, Number 265, Indianapolis, Marion County, 14 June 1886 — Page 3
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Ein Hochstapler.
OriginaLRoman dou S.Heinrichs. (Fortstdung.) Wir müssen zu Madame Borner' s Ehre oder Schande gestehen, daß ihr diese offen zur Schau getragene Huldi gung des stolzen Briten höchst schmeichel. haft erschien, obwohl Natalie nichts we-niaer-als erbaut darüber sich zeigte und den spleenigen Lord ins Pfefferland wünschte, während Vera, deren Schönheit ihn vollständig kalt ließ, die Geschichteöchst amüsant fand und für den treuen Verehrer ihrer lieben alten Borner ganz energisch eintrat. ' Sie verfällt dem Fluch der Lächer. lichkeit," bemerkte Natalie. ernst, und wird auch uns in ihr'Schicksal verflechten. Außerdem ist der Mensch mir un heimlich, ich kann in seiner Gegenwart kaum athmen, und mir ist's, als ob ich ihm schon irgendwo im Leben begegnet sein ixüffe." Na, boren Sie, Fräulein!" bemerktt Henning,' an ihrer Seite die Treppe hin absteigend, diesen Engländer hätte ich aber längst schon abgeschüttelt der spleenige Kerl führt nichts Gutes im Schilde." '' v Natalie blickte . lebhaft auf. Ws raus schließen Sie das, Herr Henning?" 9!a, ich weiß nicht, kann mir nun einmal nicht denken, daß er der alten Person, die ihre wohlgezähsten Fünfzig auf dem Rücken haben muffe " Still, dergleichen flüstert man. nur," gebot Natalie, entsetzt Wumblickend: Ja, so ist's, die Wahrheit daxf rn nur flüstern, während d Lüge das A!aul aufreißt. Pardon, Fräulein ! ich drücke mich wohl Nicht fkkn genug aus Schadet nichts, Herr Henning! Nur ein wenig leiser, wenn ich bitten darf. Möchte gerne Ihre Ansicht über Mylord hören." Mvlord! - auch nicht schlecht," lachte Henning spöttisch, dann setzte er leise hinzu : Ich glaube nicht, daß der Kerl ein Engländer ist, scheint mir von irgend einer Strafkolonie entsprungen zu sein. Die Engländer, was hier die rechten John Bulls und Mylordö sind, wollen nicht Viel von ihm wissest, Pardon, Fräulein l wollte was d'ruy; geben, wenn ich ihn 'mal ßhne die blaue Brille sehen könnte." ' " Natalie blickte ihn nachdenklich-an. Er kommt Ihnen bekannt vor?".' fragte sie leise. ' ' . - ' ; Jawohl, weiß nur nicht, wo ich dies Gesicht hinthun soll ; es steigt vor mir auf und verschwindet wieder " Ye, Sir, bedeutet Sturm tönte es plötzlich so dicht an seiner Seite, daß er erschreckt zusammenfuhr und dann wie ein Verbrecher in des Engländers blasirtes Gesicbt starrte. . Sie meinen die kleine Wolke, Eir !" fuhr dieser ru. hig fort, da, die wß, -o yes, kenne das, war lange auf See, geht Iveg, kommt wieder, all right, Sir !" Henning vermochte noch immer kein Wort hervorzubringen, weshalb 9!atalie sich einmischte und den Engländer, der zum ersten Male Madame Boxnex allein gelassen hatte, um jene kleine weiße Wolke, welche einer Flöcke gleich am fer nen Horizont schwebte, zu befragen. . Man. hatte den Strand erreicht und trennte sich. Natalie war sehr schweigsam sie suchte unaufhörlich in ihrer Erinnerung und bemerkte deshalb auch die Schweig-, samkeit ihrer Begleiterinnen mcht,welche zum ersten Male ohne ein Scherzwort sich dem nassen Elemente anvertrauten. Sera war verstimmt über des jungen Neimann's beharrliche Huldigungsversuche, die ihr, mehr als sie sagen konnte, zuwider waren. Mr. Henri Arä' iuto bewohnte mehre re Zimmer in einem der ersten und theuersten Hotels der Insel. Wenn auch einige seiner Landsleute, welche ihn weder als Lord noch überhaupt als Gentleman anerkennen wollten, sich consequent von ihm fenihielten, so bildete sich doch bald ein auserwählter Kreis der goldenen Jugend um ihn, welche ohne ihn auf der langweiligen Klippe schier verzweifelt wäre. Mr.Archibald war. trotz seiner blauen Brille, ohne welche kein Sterb licher auf Helgoland ihn noch gesehen, ein liebenswürdiger Lebemann,der einen Scherz vertrug, ohne gleich in die bekannte Boxerstellung zu gerathen, und sich gutmüthig von seiner alten Flamme ein wenig aufziehtn ließ. ' Er verstand es, wie kein Anderer,' in den Ton der Jugend mit einzustimmen, die Güte des Weines zu erproben und ein elegantes Spielchen zu entriren. Niemand vermochte so viele pikante Geschichten zum Besten zu geben und immer auf's Neue für das Jntereffe seiner jungen Freunde zu sorgen. . Daß er als Bankhalter ein fabelhaftes Glück hatte,' war ihm zu gönnen, obwohl er auch st?ts. eine offene Börse für jene besaß, welche grausame Vater oder Vormünder zu fürchten und zu viel Pech beim Spiel hatten. Selsam genug ahnte Niemand sonst die Existenz dieser Spielhölle ; Sir Archibald hatte jedem Mitglied der Ge. sellschaft ' einen feierlichen Eid der Ver. schwiegenheit, welcher allerdmgs nur.im Ehrenwort bestand, abgenommen, und durfte sich somit ziemlich.sicher fühlen.' ' Unter den Bekannten, welche Natalie hier angetroffen, befand sich die Familie eines reichen Hamburger Kaufmannes, aus Gattin, Sohn undTochter bestehend. Edmunb und Clara Härtung hatten sich an Natalie anaeschlosscn und der iunae Mann aus seiner Bewunderung . für Ve ra durchaus kein Hehl gemacht, .bis die Mutter ihm in's Ohr flüsterte, daß die elsenhaste Schönheit ein obskures Finde! kind und de Pflegetochter sehr ordinärer, wenn au!f-oh labender Leute sei, mit denen seine Famllie sich um keinen Preis verbinde,! könne. Sie,.dieMutter,wun. dere sich, daß Fräulein Gotthard diese Person unter ihre Flügel genommen und es gewagt habe, sie hier in die besten Kreise einzuführen, was ihr Bischen Schönheit nicht rechtfertigen könne. Was solle man aber von einer Emancipirten, wie die Gotthard, anders erwarten? Skandalös sei es vom iunsen Neimann,
tttolrfw nock' in der voriaen Saison der
armen Clara so sehr gehuldigt habe, wie er, der Bruder, recht gut wlffen müffe. daß sie selber allstündlich seine Erklärung erwartet und dem zum Ueberfluß Clara's ganzes Herz gehöre, daß dieser leichtfer tige Mensch jetzt ebenfalls dem namew losen Findling, der in einer gemeinen Schenke aroß geworden, nachlaufe im i , i l r. viC i. c . anständige Wammen oaourcy loinu? leidige. Eo sprach Frau Härtung zu ihren. Sohne,und dieser entsetzte sich dergestalt, daß er die schöne Loreley floh und rnii seines Vaters Goldfüchsen in dcr Tasche, dem gutmüthigen Sir Archibald in du Arme lief, welcher den besten Trost füi ihn besaß im Würfelspiel und Becher. klang. Mylord, wie seine zungen Freundt ihn nannten, wußte ganz behutsam und klug die Rede auf die Schönheit det Saison zu bringen und dem jungen Ed' mund eine Beichte zu entlocken, weshalb er jenem Stern der Gesellschaft nicht mehr huldige. Beim schäumenden Champagner wurde die Geschichte des . Findelkindes zum Besten gegeben und von dem entrüsteten Mylord, welcher deraleicben nicht aeabnt,ein Verdammungsurtbeil ausgesprochen, das. von per Gesellschast sosort acceptirt wurde. Wir werden sie zwingen, in ihre Schenke zurückzukehren, rief ein Russe. Dort wollen wjr sie als Wirthin begri ßen !" ein Anderer, und lautes, Gelächtez begrüßte den frivolen Vorschlag, Halt !" gebot Mylord. iwnt Uehex. eilung, meine Herren ! Die Danze steht hier unter englischer Flagge, wie Sie wissen. Gehen Sie behutsam, wie Gentlemen, zu Werke. Jene Hamburgerin, welche sich erkühnt hat, die Person hier einzuführen, muß gezwungen wer den, mit ihr dje Jnskl zu verlaffen, ve steht sich auf loyalem Wege. Man streu! hjt Geschichte aus bis die Wellen sie bei badenden 'Gesellschaft in's Ohr flüstern. Goddam, glauhte ie Klippe frei von solchen zweifelhaften Persönllckkjten und nun ha, ha, muß sich sie Gesellschaft so dupiren lassen. Aber immei geotlernenlike bleiben, wir blasen sie weg, )V Mylord blies mit vp?en Backen der. blauen Dainpf seiner echten Regalia" in die Lnft und stellte dann seinen Plan fest; die frechsten Jünglinge Albions sollten denselben schon morgen in Scent setzen, tIs war ein Bubenstreich und elendes Rachegelüste, hg Fräulein Gott-, hard und Vera die zudringlichen Helden durch ihr vornehmes Wesen n eine g wisse stolze Zurückhaltung in die Schran ken des Respekts gewjesen und verschiede' ne Wettende in großen Verlust gebracht hatten. Zum Kukuk ! Es ist ein deutschet Findelkind was kümmert eS Sie, Mylords und Gentlemen ? Ich schieße mich mit jedem Spatzenkopf, der ihr zu nahk tritt. Wir Hamburger haben keiner Spleen wir nehmen nur Euer Geld Ihr verrückten " Der junge Härtung schluckte und gähnte mehrere Äiale, sank dann plötz' .ich vornüber mit dem Kopf auf der Tisch und jpar eingeschlafen. Wir müßten dem Burschen, der ei gewagt, uns zu beleidigen, einen Denkzettel geben," meinte einer der junger Herxen, verächtlich mit dem Fuß nach ihm stoßend, wollen tvir den Schimpj ruhig himzehznen ?" Pah!" rief Archibald wegipexfend, Ein sinnlos Betrunkener, fcer heim Er Machen keine Ahnung von der Sachi mehr hat." Archibald, der um keinen Preis sich mit der Behörde in Conflikt bringen wollte, weil in solchem Falle sein geheimes Treiben sicherlich entdeckt und schwere Strafe nach sich ziehen würde, hatte auf diesen Ausganz seiner Hetzerei nicht gerechnet. Er stellte sich, einen Revolver in jeder Hand, vor den Be drohten, der ruhig den Schlaf ds Gerechten schlief, und sagte : Wer meiner) wehrlosen Gast mißhandeln will, den schieße ich nieder wie einen Hund, Zwingen Sie mich nicht zu diesem Aeu ßersten, Gentlemen !" Unsinn !" lachte ein Russe, wir ge ben dem Menschen die Knute." Er zog bei diesen Worten ein solches, sehr zierlich gearbeitetes Instrument hervor, welches, wie er sagte, sein Diener häusig schmecken müsse. Sie befinden sich nicht im gelobten Lande der Knute," bemerkte Archibald kalt, ich dulde hier nichts dergleichen, und wünsche Ihnen Allen eine gute Nacht!" All right !" lachte Fred Morgan, der Hauptanstifter und hoffnungsvolle Erbe eines City - Millionärs. Wir wünschen Mylord " er dehnte dieses Wort mehr als nöthig, ebenfalls eine gute Nacht ; kommen Sie, Gentlemen !" Die Herren entfernten sich lachend und polternd, - während Archibald auf ihre Tritte horchte und sinster auf den schla senden Edmund herabblickte. Das bedeutet Sturm !" Murmelte er. Es ist die kleine weiße Wolke am Hori zont, welche .schon eine ansehnlichen Umfang genommen hat. Ob ich ihn wecke und nach Hause sende ?" Er schritt einige Male auf und ab und begab sich dann in sein Schlafzimmer, wo er einen eleganten Reisekoffer offnete und eine umfangreiche Brieftasche hervorholte, deren Inhalt er sorgsam prüfte. Noch immer nicht hinreichend," mur. melte er, starr vor sich hinblickend, vier Wochen waren genugend, ich hatte dlesen Dummkopf nicht aufnehmen sollen, es wird so wie so Skandal geben und die Behörden aufmerksam machen. Bad, mein Paß ist makellos, und wir sieben . t. ,rr rr- . rr ''. ntcyl umer oemzlyer Controlle." Er verschloß die kostbare Brieftasche, welche von Wertpapieren strotzte, und kehrte dann zu Edmund Härtung zurück, der noch immer schlief und wie ein Bär schnarchte. -In Nachdenken versunken, blieb Sir Archibald eine lange Zeit bei ihm sitzen, bis er ihm die Hand auf die Schulter . t t ' r r . . .. . legte unv ivn ztemiuy unjantt ausrut telte. - Was giebtö ?" fuhr'der junge Mann verwirrt empor. Was willst Du, M ma?" - Ermuntern Sie sich gefälligst, Mr, Härtung !" rief der. Engländer spöttisch.
wie rann man m vcre? aenwart von Gentlemen schlafen !" Edmund erhob sich rasch, stierte mhi und schlug sich dann unmuthig vor die Stirn. Eingeschlafen!" murrte er de schämt. Daran ist der Chanrpagner schuld, das Zeug war zu schlecht,-Parz don, Mylord! Bin ich allein zmttckgeblieben V Ganz allein,Mr. Härtung ! 0 yes, die Gentlemen waren wüthend auf Sie" Auf mich V unterbrach Edmund ihn veNiundert. Im Schlaf beleidigt man doch Niemand." O yes Sie thaten es, schwatzten vorher allerlei von na, ich wiederboks es nicht, bin selber Englishmaninlchjz mich mit Ihnen boxen, yes !" Hm, davon weiß ich nichtö,"brummt Edmund unruhig ; ,hatte etwas viel getrunken, kann mich wahrhaftig nlchj besinnen. Ich habe also die Engländer beleidigt?" 0 ye? sprachen von na, würd; an Ihrer Stelle morgen abdampfen, wU stehen unter britischer Flagge, Mr. Har, tung! Was mich anbetrifft, so trag ich' Ihnen nicht nach, na, will nichts gehört haben. Aber Mr. Morgan unh die Anderen, well, müssen selber wissen, Zoie ivn ie sich auf Ihre Kräfte vesz lassen können." ßr reichte ihm bei Diesen Worten sei' nen Hut, ergriff seinen Arm und einen feuchter, da es im Hotel längst dunkel zind still geworden wgr u?i führte den jvillenlosen jungen Mann so geräuschlos Wie möglich die Treppe hinab, um yiez den Portier z'is decken und dnrch ein gisz zes Trinkgeld denselben willfährig un Verschwiegen zu machen, Edmund Härtung trat in die dunkle Nacht hinaus, die Luft war äußerst schwül, die See lag schwarz und unbe weglich, während kein Stern am nacht sjchen Fjrmqment sich blicken ließ. Der zunge Mann fühlte einen unbehaglichen, Druck auf Brust und'Gehjrn, 'unv als ei die Treppe nach dem Unterlande hinab steige;' toollje, ergriff jhn eiii Schwindes, daß e? taumelnd' plrückfuhr und mit bez. den Händen in die Luft griff. In diesem Augenblick zuckte ein blen dender Blitzstrahl herab,dem ein heftiger Donnerschlag folgte. Werda ?" tönte es dann plötzlich an . .tt 'r ''l ; 7 1 semer Sette. Gut Freund !" erwiderte Edmund aufathmend, da eS ihm war.als ob Erde und Himmel sich im Kreise mit ihm drehten. Ein neuer Blik,bei dessen blendendem Lichte er den Äjr. Morgan erblickte Auch dieser schien ihn erfannt. zu hgben denn bevor Edmund sich besinnen konnte, hatte der Engländer ihn mit beiden Ar men umfaßt und versuchte es nun,ihn die Treppe hinabzuschleudern. Wir haben Alle den Spleen !" höhn, te er dabei. Heute kommst Du hinab, und man wird glauben, daß der Blitz oder der Champagner Dich erschlagen, des Champagner Deines edlen Mylords. der keinen Äopfen britischen Vluts j in seinen Adern gehabt. Morgen hetzen wir das schöne Findelkind, die famos Schenkmamsell von der Insel fort. Das wird eine Kapitalhetze, wie ? Edmund wehrte sich wie ein Verzwei fesnder, er schlug mit Händen und Fü ßen, biß u,n sich wse em Mistes Thier und machte seinen; starfen Gegner gewaltig zu schaffen. Plötzlich erscholl ein gellender Angst schrei aus zwei Kehlen, welcher momen tan den Donner zu übertönen schien. Bein, Schein der unaufhörlich sich kreuzenden Blitze sah man die beiden engumschlungenen jungen Männer von Stufe zu Stufe pfeilschnell hinabstürzen, da sie nicht im Stande waren, sich irgendwo anzuhalten, und ihre wüthenden Anstrengungen sie unaufhaltsam weiter trieben. A!an sah überall in denHäusern Licht, das fprchtbgre Unwetter hatte Alles aus geschreckt, Frau Härtung, welche im Unterland wohnte, vermißte ihren Sohn und wollte sich nicht beruhigen lassen, bis endlich, als es zu tagen begann und das Gewit ter sich in strömenden Regen auflöste, einige Fischer sich aufmachten, um den jungen Mann zu suchen, den sie auch bald mit Mr. Morgan am Fuß der Treppe fanden. Sie lagen bewußtlos, blutig und zer schlagen, in einem Knäuel zusammengerollt.. Als sie von einem Arzt untersucht wurden, fand es sich, daß der Engländer todt, der Hamburger zwar stark verletzt, doch noch am Leben war. 7 Aus einem der erstenHotels am Jung sernstieg zu Hambura traten zwei einfach aber fein gekleidete Herren, ' in welchen Niemand die beiden Freunde aus dem Urwald von Caracas erkannt haben würde, zumal den Einsiedler, welcher noch immer den Namen Katara trug. Nachdei der lange und wilde Bart gestutzt und das jahrelang vernachlässigte Aeußere des seltsamen Mannes wieder der Civilisation angepaßt worden war, staunte selbst Felix Rodenburg über die wunderbare Veränderung, welche die schöne, echt vornehme Erscheinung des Polen wieder zur Geltung brachte, und seinem scharfgeschnittenen Antlitz, das wie aus bronzefarbenem Erz gesonnt schien, den leisen Hauch einer einstigen Liebenswürdigkeit zurückgab. Felix mußte sich im Stillen gestehen, niemals eine anziehendere Persönlichkeit gesehen zu haben, als diesen geheimnißvollen Katara. Es war ein prachtvoller Morgen ; . die Sonnenstrahlen blitzten in der ruhigen Alsterfluth, welche von kleinen Dampfern und bewimpelten Böten anmuthig belebt war. , Während Felix als echtes Hamburger Kind mit Rühruna und Entzücken dieses schönste Bild der Vaterstadt m sich aufnahm und dem Zauber der Heimath'sich ganz hingab, schritt der Pole, unruhig den düster glühenden Biick auf jeden Vorübergehenden hastend,an seiner Seite dahin. ' Wann, sagten Sie jei das Schiff, an gekommen ?" fragte er "nach einer Weile. Bereits seit zwölf Tagen, versetzte Felix. Er hat somit einen bedenklichen Vorsprung, zumal nicht anzunehmen ist, daß er hier in Hamburg geblieben sein sollte." -Wesbalb nick?; ?" meinte Katara ver
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wundert. Möle Stadt wird ibm völlia
fremd sein, so j'remd, wie sie mir ist. Er hat keine Ahnuug davon, daß er verfolgt wird, das, znein Lieber, ist unser Vorsprung, Weil er sich hier völlig sicher fühlen muß. Nur eins habe ich zu besürckten " Und das wäre ?" ... :'y - Daß er mich in diesem Civilisation?-. Rock sofort wiedererkennt. O, hätte ich den Judas im Urwald gehabt !" Ja, wäre mir auch lieber gewesen," meinte Felix nachdenklich. " Bevor ich das Vaterhaus aufsuche," setzte er nach einer Pause hinzu, möchte ich erst mit alten Freunden reden. Sie begleiten mich dorthin?" Wenn ich nicht lästig oin,von Herzen gern." Gut, wir müssen nöthwendig sondiren, bevor wir handeln."- Er winkte eine Droschke heran ' und fragte den Kutscher nach dem Notar Willing. Der ist todt Herr!" lautete die wrnwort, . ', Todt! Felir batte nickt an solche Zwischenfälle gedacht. Der alte Notar war ihm stets wie ein Vater aeünnt ae. Wesen. Lebt der Bankier Gottbard noch ? Er wohnte vor Jahren auf den Großen Bleichen." . - Mohnt e? auch noch sols ich die Herren dorthin fahren ? Nackber ist er auf der Börse." . - Wlir nieste Beide Meaen ein und befanden sich ngch wenigen Minuten Yyr pem anzeyntichen Hauje des -Bankiers, welcher mit starrem Staunen die grte mit dem geschriebenen 'Namen ..elir Nodenburg" entgegennahm. . a, fallt denn der Himmel ein !" rief er, dem Eintretenden beide Hände entge aenstreckend. Sind Sie's wirklich, Felix?" Dieser schüttelte ihm die Hände und blickte tiefbewegt in daß -faltige iölnsijtz des alten Bantiers. Ain's leibhaftig, theurer Freund V! versetzte er, sich gewaltsam fassend. Zehre als alter Kers in die Hesmath zurück, nach welcher ich mich im Glück pnd Unglück gesehnt wie ein Kind nach der Mutter." Als alter Kerl ?" lachte der Bankier,' eine Rührung unterdrückend, lassen Sie ich besehen und dann uni.qr.MNz Ssnd ?raun wie eins Cigarre, aber sonst recht tattlich herausgewachsen. . Willkommen )i der Heimath, Felix Rodenburg! Werden Viele bier vermissen. Viele und Vieles ja, ja, die Jahre lassen stets ihre Spuren zurück." Der alte Willing ist tdt Hm, wissen schon. fragten wob! gleich nach dem alten Knaben, der's immer so gut mit dem Felix gemeint ? Er ist todt!" Und mein Vater ?" fragte der Heimgekehrte leise. Ist auch er todt ?" Ter Bankier schaute düster vor sich hin. Ebenfalls dahin er starb ' schon ein Jahr nach seiner zw?it.en Permählung." Großer Gott!" murmelte Felix. Was raffte den gesunden, kräftigen Ä!ann so rasch hinweg ?" Ein Jagdunglück, er befand sich mit der jungen Gattin in Wildbad, tvar, wie Sie sich erinnern werden, ein leidenschaftlicher Jäger und siel durch die eigene Mges, wghrscheinlich heim Ueberspringen eines Grabens oder Passiren eines Gebüsches, genug, daß die eigene Büchse ihm den Tod gebracht, wie constatirt worden." , (Fortsetzung folgt.) Deutsche Lokal - Nachrichten. Königreich Sachsen. Restaurateur Julius Kretschmar in Dresden, dessen Frau und Bruder, dei Sattler Wilhelm, die der Wittwe Schi 23,000 M. .stahlen, wurden zu 3 Jahren 4 Monaten, Wilhelm zu 2 Jahren Ge, sängniß verurtheilt. Der Tapezirei Ernst Otto Walther m Dresden erhielt wegen Todtschlags 9 Jahre Zuchthaus. Die Firma Wilhelm Kunze in Verthelsdorf hat ihre Zahlungen eingestellt. Passiva eine halbe Million M. Guts besitzer Protze und Frau in Heidenau versielen in Wahnsinn. Die Fabrikarbeiten Schneider Heinze in KönigSfeld wurde wegen KindesmordS verhaftet. f Der Veteran Gottlieb Apfelstädt in Würzen. Durch Erhängen machten ihrem Leben ein Ende : . in Dörnthal die Wirthschaftsbesitzerin Kaden, in Dippoldiswalde der Markthelfer Karl Köhler, in Dreiskau der 83 Jahre alte Guts, auszügler Plätzer und in Höckendorf der Arbeiter Taubert; in, Niederruppers. dorf ertränkte sich die Frau R. Münch und in Rödlitz der Strumpfwirker Mehl Horn; in Nadebera vergiftete sich der Arbeiter Hasse. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben : der Kutscher Taudt von Buchholz, der Schuhmacher Zille von Garnsdorf (Blutvergiftung), der Arbeiter Richter von Kappel bei Chemnitz (von einer' Maschine zermalmt), der Braumeister Lindner von Neucunnersdorf (an Brühwunden gestorben) und der Bremser Leopold von Zwickau (Sturz von der Treppe). In Scbmannewitz brach in dem Anwesen des Gutsbesitzers Zimmermann ein Schadenfeuer aus, als dessen Urheberin die 14 Jahre alt. Dienstmagd Göllnitz verhaftet wurd. Durch Erhangen machten ihrem Leben ein Ende: der Gutsbesitzer August Martin von Dörnthal, der Kaufmann Otto Friedemann von Geithain, Aug. König von Großborthen, der wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt (gelegentlich eineS Strikes) verhaftete Tischler Böhme von Würzen und , ein Mann- Namens Müller von Zeititz ; in Gablenz ertränkte sich die Wittwe Voigt, in Hertigswalde Karl Henke und in Steinigtwolmsdorf die Wittwe Hille ; in Potschappel machte der Tischler Baron seinem Leben durch Einathmen von Kohlengas ein Ende. Durch Unglücksfälle wurden getödtet : der Wirthschaftsbesitzer Liebertvirth von Altchemnitz und der Kutscher , Schöpf mann von Reudnitz (überfahren), die Frau des Schnittwaarenhandlers Wilh. Schlegel inClaußnitz und eine erwachsene Tochter des Schmiedemeisters Kaltofen in Kammerswalde, ilcamens Cmilie (er- - trunken), der Gemeindediener Schaar . schmidt von Lengenfeld, dessen Frau und eine Tochter der in demselben Hause wohnenden Familie Schädlich (erstickt)
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