Indiana Tribüne, Volume 9, Number 263, Indianapolis, Marion County, 12 June 1886 — Page 2

Zndiam Tribüne. Erscheint FöglilZ und Sonntags.

rU tlilU? xiltnt kostet durch dn Zxft,s 13 V ,t,irOoch. fci enrntagl lrla"ft ffttil et Usche. ,!, 1 Clatl. PH vtM$t2t U Bortxldiiihls ?f fix a&t. Qsllee: 120O.arvlanbar. Indianapolis, Ind., 12. Juni 1836. - Tlnch ctr. Sündevbock. Wie die Franzosen den Marschall Ba ßaine für ihre -Niederlagen im deutsch französischen'Kriege verantwortlich mach xe, so wälzten sie die Schuld an dem Scheitern rhrer lächerlichen Expedition nach Tonkin ebenfallsauf einen einzi n Mann. Letzternatte ein deutsches Gemüth und starb am gebrochenen Herzen." AuS Paris wird hierüber ge schrieben: Die unglückliche Tonkin Expedition bat noch ein Opfer gefordert ; am 26. Mai ist hier der bekannte Oberst Herbin er gestorben, den die Freunde des Herrn Ferry sich alS.Sündenbock für den Rück zua von Langson'auserseben hatten und dem sie oh Zweifel durch ihre vielen i t r . rr 5 r i " i M . . I yesngen Angre ven ooesiron verieHl haben. Herbinger ist .im Jahre 1833 in Otraßdurg geboren. Er trat 1359 in die Kriegsschule von St. Cyr ein, verließ dieselbe näch ' einem brillanten Examen und wurde 1861 Unterofsicin des 1. Zuaven Regiments 'in Mexico. Ein Jahr später - wurde er ' Lieutenant und nach einer schweren Verwundung decorirt. 13: 0 war er Hauptmann in Metz und wurde nach der Eapitulation gefangen genommen. Nach seiner Rück-lehr-kämpfte er gegen die Commune, wurde dann im Jahre 1376 Bataillons chef und bald darauf zum Professor ber Jnsant'erietaktik an der von Lewal orga' nisirten Kriegsschule 'ernannt. ' Seme Vorlesungen hier haben ihm damals sehr schnell einen Namen gemacht ; sein Nus drang sogar nach Deutschland, wo sich Kaiser Wilhelm, im . Jahre 1880 bei den großen Manövern den lungen Ba taillonschef vorstellen ließ. Im Jahre 1884 wurde er zum Oberstlieutenant ernannt und von der Negierung dann am 1. Oktober nach Tonkin ge sandt. Die Tonkin - Expedition", so äußerte sich bei der. Gelegenheit der da malige Kriegsminister Campenon, soll wenigstens dazu dienen, uns für die Zukunft Generale zu schaffen. Ich be Nachte 3cegrier wie meinen Sohn ; ich sende ihm ' Herbinger. Negrier kann keinen besseren Ofsicier als Stütze sinden." Der Leser wird sich erinnern, welches traurige Schicksal Herbinger in Tonkin fand. Nach der Verwundung des Ge nerals ?!egrier vor Langson wurde ihm die Oberleitung der bereits auf dem Rückzug befindlichen französischen Trup pen anvertraut. Da eS dieser Rückzug von Langson war, der unmittelbar den Fall des Ministeriums Ferry verursacht hatte, mußte man einen Sündenbock aus sindig' machen, dem man alle Schuld aufladen konnte, um auf diese Weise noch nachträglich den eigentlichen Schuldigen reinzuwaschen. Herbinger erschien den Anhängern Ferrv's dazu am passendsten. und bald genug wurde der arme Oberst von allen Selten mit den schwersten Vor . würfen überhäuft. In Tonkin wurde er zunächst vor eme Enquete-Commüston gestellt, änd hier freigesprochen, aber das hinderte den General Briere de l'Jsle nicht, gestützt auf den Bericht des Obersten Borgnis'Desbordes, gegen Herbinger vor der Tonkin - Commission die schwersten Anklagen zu erheben und ihn zu beschul digen, daß er durch seinen betrunkenen Zustand die Katastrophe von Langson veranlaßt habe. Herbinger wurde in Folge dessen vor einigen Monaten nochmals vor eine Enquete-Commission in St. Malo gestellt, hier aber iux großen Entrüstung der Ferrysten wieder freige sprachen..- Aber selbstverständlich hatten diese ungerechten Angriffe inzwischen den Obersten physisch und moralisch gebrochen und sem Ende vorbereitet. Die beste Schule. In einer Besprechung der großen ame riianisitn. Arbeiterbewegung erwähnt die J$ttxt. Zeit." auch die Geldverluste, die durch die vielen Ausstände verursacht worden sind. Trotzdem aber memt sie. daß diesen durch die Organisationen der vorgerufenen Nachtheilen auch ein sehr erheblicher Gewinn gegenüber steht, der sich freilich nicht nach Dollars und (entS abschätzen läßt. Dieser Gewinn ist die erzie'ullche Wirksamkeit, welche allen Lohnbewegungen innewohnt, waS das genannte Blau folgendermaßen vegrun der: - 'Der Arbeiter, welcher meist mit mangelhafter Schulbildung ausgelüstet, oft Nichts kennt, als den umkreis semer Fa brik, erhält erst durch die Lohnbewegun gen emen (iinblta rn den Zusammenhan z der wirthschaftlichen Verhältnisse, in den Gang des inländischen und aus ländischen Vkarktes, in den Effekt der Aollmaßregeln, Kartelle, Finanzoperatio nen, Arbeiterschutzgesetze :c. ?c. Die Ar beiter lernen , eine Geschäftsbilanz beur theilen, die Ein und Aussuhr-Statistik beachten,' ihre Löhne mit denjenigen anderer Länder vergleichen, eine Conjunk tut ausnützen, mit einem Worte,' die Lobnbeweaunaen fangen an, für den Arbeiter zu einer Schule zu werden, in welcher er sich zu-reiferem Wirthschaftlichen Verständniß und zur selbstständi aen .Veurtöeilung der wirthschaftlichen Erscheinungen ausbildet. Diese größere Reife der Arbeiterbevölkerung, welche allen Parteien erwünscht sein muß, inso fern sie nicht die Arbeitskraft zu egvistl schen Zwecken ausbeuten wollen, ist auf keinem anderen Wege zu erlangen, als auf demjenigen der Lohnvereinigungen, sowie aller damit zusammenhängenden Verhandlungen und Kämpfe. ES ist vorerst gan einerlei, ob der Arbeiter seine auf diesem Wege erworbene 'Sach kenntniß .in den von , der Manchester Schule angestrebten Eredü und Produc tivgenossenschaften, in der Betheiligung i nfii' r rtr t r. am Nemsewinn, in nlllenaeieuiailen

mit (lernen Antheilen verwerthet tt)tn will, oder ob das Ziel mehr in staat lichen und communalen Productions statten erblickt wird. Alle wirthschaft, lichen Systeme sind darüber einverstan' den, daß zur Erzielung eines größeren Antheils am Arbeitsertrage eine bessere Schulung des Arbeiters in wirthschaft lichen Dingen unerläßlich ist, und daß diese Schulung nur erreicht werden kann unter der vollen CoalitionSfreiheit."

Vuch ein OrdnungSsreund. Neulich erregte auf den Straßen von Silverton. Col.. ein fremder große Aufmerksamkeit. Auf Schritt und Tritt folgte ihm eine neugierige Menge und hörte offenen Mundes zu, wenn es ihm einsiel, an sie einige Worte zu richten. Das war Doc Holiday," von dem die Silvertoner sich geheimnißvoll zuflüster tm, daß er bereuS 30 Menschen umge bracht habe und demnächst vielleicht wieder den Kriegspfad betreten werde. AIS Doc Holiday wieder einmal um eine Straßenecke bog, blieben mehrere Leute, die ihm bis dahin gefolgt waren, stehen, und ein alter Pionier erzählte t t rrt r r r lynen soigenoe : Viele von Euch jungen Burschen, du Ihr erst in späterer Zeit hierhergekom men seid, haben nur eine schwache Idee davon, was Doc Holiday und einige rhm ähnliche Leute m früheren Tagen für diese Gegend waren. AlS..Doc" in Arizona die erste Geige spielte, durfte m- i . ' ' Nlemanr es wagen, oie eigene eeie jnn eigen zu nennen. Ich erinnere mich'noch derzeit, wie er mTombstone zwelZvian ner in einer Nacht tödtete. ' Am nächsten Tage besuchte er den Herausgeber der dortigen Zeitung und theilte . demselben im Vertrauen mit, er Doc Holiday sei' ein Gegner sensationeller Zeitungs Nachrichten und er hoffe, daß über die Ereignisse der letzten Nacht nicht viel Lärm geschlagen werden würde. Als die Zeitung am Nachmittag desselben TageS erschien brachte sie m drei Zeilen die Nachricht, man habe letzte Nacht zwei Leichen auf der Straße gefunden, es fei c r i rn "... i f r - -t zeoocy oem meponer xuqi mogncy gewesen, die Namen der Getödteten zu ersah ren. In . derselben Nummer erschien aber ein langer editorieller Artikel, worin die Vonheile Arizonas als gesunder Auf enthaltsort gebührend gepriesen wur den. Kurze Zeit darauf war Doc zwei Wo chen lang in Tucson und tödtete dort während dieses Zeitraumes sechs Leute. Er wäre dort gern noch langer geblieben, doch brachte er in Erfahrung, daß eine Bewegung im Gange .fei, ihn aus der Stadt zu vertreiben, und er zog eS vor. freiwillig zu geben. Dann war er 3 i Jahre lang im Südwesten fast fortwsh rend mit Rauben und Morden beschäf tlgt. Drohte ihm wegen irgend einer semer Unthaten Gefahr, dann flüchtete er sich für eine gewisse Zeit in daS süd liebe Califormen oder in daS IndianerGebiet, bis die Wogen der Aufregung sich- gelegt hatten. Man konnte ihn m einem halben Dutzend Staaten oder Territorien unter der Anklage wegen Mordes an den Galgen bringen, doch zeigt sich nirgends die Neigung, ihn zu verfolgen, da zur Zeit seiner Unthaten Gesetzlosigkeiten in jenen Gegenden zur Tagesordnung gehörten." Ein anderer Mann, der dem alten Pionier zugehört hatte, trat jetzt vor und erzählte: Auch ich habe einst mit dem Doc in der Ealico Stange, dort weiter hinter Fort Z)uma, Streit gehabt. Er hatte sich mit 25 anderen Pserde-und Viehdieben in jener Gegend verschanzt und ließ dem Sheriff sagen, er Doc warte darauf, sich Mit den Beamten im Kampfe zu messen. Der Sheriff gerieth über diese Frechheit in solche Wuth, daß er sofort seine Mannschaft zusammentrommelte und sich an Ort und Stelle begab. Ich war mit dabei. Als wir dort ankamen, sahe wir zu unserem Schrecken, da die Diebe doppelt so ahlreich waren, als wir. Wir beschlos en,uns zurückzuziehen. Darüber wurde Doc böse. Er verließ sein Versteck, kam uns offen entgegen und schrie, er allem wolle es mit unserer ganzen Bande auf nehmen und uns jämmerlich verhauen. Wir liefen wie Feiglinge davon. El schoß hmter uns her und vier unserer Leute stärkten todt zu Boden, ehe es uns gelang, ern sicheres Äerstea zu erreichen. Die kleine Gruppe Plaudernder wurde durch Niemand anders gestört, als durch Dot Holiday selber, welcher ' langsamen SchrUteS herbeikam und so noch , (Sele genheit hatte, die Worte des letzten Er: Zählers zu hören. ' Doc blieb stehen und ergriff das Wort. Es ist nicht wahr", sagte er, daß ich ein Gegner der Ordnung bin. . Im Gegentheil habe ich mich stets bemüht. in diesem Lande überall Gesetz und Ord nung aufrecht zu erhalten. Ich schieß niemals, wenn man mich nicht dazu zwingt. Wären ich und Meinesgleichen .nicht gewesen, dann gäbe es noch heut, in vielen Platzen keine ordentliche Ne gierung." Und damit begab sich der . Mörder, Vieh- und Pferdedieb,' Räuber, Gamble, u. s. w. Doc Holiday im Bewußtsein, r m.ir? !...... c meiner neoncyieir rvuroevou von oannen. Die Zuhörer sahen ihm mit offenem Mund: nach. .Gesalzene Minen. ' Unter vielen Bergwerkskundigen" im Westen scheint., die Meinung vorHerrschend zu sein, daß es gar nicht möglich sei, einen Fachmann durch das Salzen" von Minen zu. täuschen,, wenn er sich nur die Mühe nimmt, an Ort und Stelle selber Nachforschungen anzustellen. ES ist dies ein ganz entschiedener rrtbum. Auch die tüchtigsten Kenner werden manchmal auf diese Art so beschwindelt daß ihnen die Augen übergehen. . Nur ein einziger Fall ist bekannt, in welchem ein Schwindler durch den Ver kauf einer gesalzenen" Mine ein Ver mögen von mindestens einer Million Dollars verlor. Ein unter dem Spitznamen Chicken Bill" bekannter Glücksritter hatte mehrere Wochen lang sich abgemüht, in der Nähe von Leadvillt eine Mine zu salzen", d. h. durch sorgfältig angebrachte Erzstücke in der Grub den Eindruck hervorzurufen, daß sie unmein reichhaltig sei, während sie thatsächlich gar kein En enthält. Als e, endlich mit seiner Arbeit fertia war, sc

daß er glauvte, .fernen Schwindel -mu Erfolg durchsetzen zu können, begab er sich zu dem bekannten Minenbesitzer Ta bor und bot ihm die Mine für L 10,000 zum Verkauf an. Tabor"' hatte bereits 20 Jahre lang in den Minen gearbeitet, und traute Niemand. Er besah sich die .Mine, sie gesiel ihm, jedoch und er bezablte den geforderten Preis. Zugleich beschloß er aber, selber in den Schacht zu steigen. Die gesalzene" Erzader war indessen wenig werthvoll. Sie war zu klein, und so beschloß Tabor, selber tie fer nachzugraben. Er hatte kaum 10 Fuß tiefer erreicht, als er auf eine Vo nanza" stieß, von der er sofort einsah, daß sie Millionen von Dollars werth sei. Er nannte die Mine Chrysolite". Erst später entdeckte Tador, daß Ehicken Bill" die Mine .gesalien" hatte, ' war

aber über den eigenen Fund des. reiche .Erzlagers so erfreut, daß erdemSchwind r. r ier nrcyr nur verzieo, sonoern iyn noq obendrein in seine Dienste nahm, in wel chen er sich als Prospector bis auf de heutigen Tag besindet. Hätte ' Chickeu Bill" damals ehrlich ' gehandelt und d' , Mine selber bearbeitet, dann wäre er heute ein Millionär, und würde sich nicht mit armseligen" L 10,000 zu begnüge brauchen. ': 'Die Parteien in Deutschland. (xl der .frankfurter Zeitung.-) Die Erwartungen auf eine unmittel bare Veränderung unserer Partei v e r h äl t n i s se, die von gewisser Seite an die Annahme der kirchenpolitischen Vorlage geknüpft worden waren, haben sich, wre leicht vorauszuseen war, als eitel Illusion erwiesen. DaS Centrum denkt weder daran, in daS gouvernementäle Lager mit klingendem Spiel überzu gehsn, noch zu verduften". Immerhin aber zeigen gewisse Vorm H w . mm gange, van die Paneivervaitni e im Fluß sind, daß' sich Wandlungen vorbereiten, die vielleicht bedeutsam werden können. Dahin rechnen wir m erster Reihe die mehr und mehr sich steigernde r . r ? . . i-w f i. tseinozeilgieir zwischen Hreinnmgen uno Nationalliberalen. Eben so oft und so scharf, wie vor drei Jahren im Landtage und Reichstage Fortschrittler und Conservative aneinander geriehen wobei die Nationalliberalen meist stumm blieden gerathen, retzt zum großen Gaudium'der Rechten Nationalliberale und Freisinnige aneinander ; findet sich in der Sache keine Gelegenheit zum Streite, t rr r o rorro ne, oessen rann man ncver lern, vom Zaun gebrochen. Für die Conser vativen ist das ein erbauliches Schau spiel; je ärger eS hergeht, um so besser, denn um so sicherer können sie der Ge folgschaft des Nationalliberalismus sein, um so aktionsfähiger wird die nationale Mehrheit" und um so weiter rückt der Schwerpunkt derselben nach rechts. Schon heute kann man saaen, daß den Nationalliberalen dabei nicht die Prä' tendirte führende Rolle zufüllt, sondern nur eine dienende. Von der äußersten Rechten aber droht dieser Mehrheit eine Gefahr. Ein Theil der Conservativen, der sich mit dem deckt, was man als hochkirchliche Richtung oder Kreuzzeitungspartei zu bezeichnen pflegt, möchte nämlich von dem Frieden mit Rom auch für die evangelische Kirche, d. h. für die ofsiciell in derselben Herr schende orthodoxe Seite etwas heraus schlagen. Sie möchten auch den Pro testantismus zu einem Staat im Staate machen, frei von jeder obrigkeitlichen Bevormundung, oder wie sie sagen, von der bureaukratifch'juristischen Herrschaft. Zu diesem Zweck haben sie einen Antrag eingebracht, der dahin geht, die Regierung möge das Geeignete wahrnehmen, daß bei Wiedergewährung größerer Freiheit und Selbstständigkeit an die römisch katholische Kirche auch der evangelischen Kirche ein entsprechend größeres Maß von Freiheit und Selbstständigkeit und reich lichere Mittel zur Befriedigung der kirch lichen Bedürfnisse gewährt werden. Ein Theil der Conservativen hat sich ableh nend dagegen verhalten. Darob nun Aerger und Widerpart im aouvernementalen und mittelparteilichen Lager. Die Nord. Allg. Ztg." fertigte sofort die Herren ziemlich barsch mit der Bemerkung ab, die Regierung habe an dem Culturkampf gegen die katholische Kirche genug gehabt, sie danke dasür, neben dem Centrum noch eine andere Partei auf dem politischen Schauplatz erscheinen zu sehen, woran sich die mali tiöse Frage knüpfte, welche Richtung denn ergentlrch dre protestantische rrche ver treten solle, die orthodoxe oder die prote stantenfeindliche. DaS war deutlich bis auf die Motive. Nicht etwa, daß man m jenen Kreisen fürchtet, die protestanti sche Orthodoxie werde der Regierung ernstlich zu schassen machen. So zahl reich die geistlichen Herren sein mögen, die hinter KreuzZeitung" und Reichsböte" stehen, eine ecclesia rnilitans teilen sie nicht dar, das verbietet ihnen chon die meist sehr zahlreiche Familie, ür die sie zu sorgen haben. Das weiß die Regierung ganz gut und nach dieser Seite bin fühlt sie reine Besorgrnß. Wohl aber fürchtet sie, das Vorgehen der Orthodoxen werde die konservative Par- . .... c c rv.'??,'' , iei spauen uno oeren Aciionssavizien lab men, zugleich auch die eben m der rv . il r cm . , . ?. Ausvilvung vegrissene '.'cmelparrei" sprengen, und das möchte sie verhüten. Mit heimlicher Freude mag Herr Windtborst diesen Proceß verfolgen, denn er hat Aussicht, den Gewinn davonzutraaen, während Andere die Kosten sich wer den aushalsen lassen müssen. Ein Kampf auf kirchlichem Gebiete würde eme nach baltiae Scheidung namentlich zwischen Nationalliberalen und Canservativen zur Folge haben und damit Ware das Cen trum wieder in die Stelle eingesetzt, die eS von 1331 84 eingenommen hat und i rat r l" w i i n ll a aus ver es erst vury oie teylen Lanoiazs wählen vollends verdrängt worden ist. So steht zur Zeit die Sache. Wir ha ben geglaubt, die Aufmerksamkeit der Le ser darauf lenken zu sollen, weil die wei tere Entwickelung leicht von bedeutendem Einfluß auf die Gestaltung der Partei Verhältnisse werden kann. Aber auch an sich sind die Symptome der Aersetzung, hüt sie darbietet, wichtig genug, um auf Beachtung Anspruch machen zu rönnen, und sie geben vor allen Dingen Denjenigen Recht, die den Frieden mit Rom als den Beginn einer neuen Phase unserer inneren Politik betrachtet haben. Wobl merkt, nur als Beginn, aber auch die ser M lchon verIsitun2Zvoll.

Oom Inlande. In' der Nähe von Shelbyville, Ind., beging neulich der Farmer Henrv Dickman Selbstmord aus Ver zweiflung darüber, daß seine Frau un rettbar dem Wahnsinn verfallen war. i DerFluß bei GunnisonCity, Colorado, hat seine Ufer überschwemmt, und die dortigen Eisenbahnzüge müssen sich gegenwärtig durch Wasser und Ge roll hindurcharbeiten. Auch die Wege in der Umgegend sind so zugerichtet, daß kein Fuhrwerk es wagen darf, auf den selben zu fahren.

In West Somerville, Mass. fand neulich ein Icecream Festival" der dortigen Methodistengemeinde statt. Nach dem Feste wurden 0 bis 100 Theilnebmer an demselben plötzlich krank, uno es lieg! vie ermmvung naye, oap sie durch daS Eiscream' vergiftet worden sind. Glücklicherweise soll keine ernstli che Gefahr vorliegen. Um erne Katze. In der Nahe von Wooster, Ohio, geriethen neulich Jr vme Frick und Wiley Miller um den Besitz einer Katze mit einander in Streit. Sie ereiferten sich dabei derart, daß sie nicht eher aufhörten, bis Frick eine Kugel m dem Schenkel und Miller eme Ladung Schrot im Gesichte hatte. Die Verwun dung des Letzteren ist lebensgefährlich. War menschlicher, als sein Vater. In Newaygo, Mich., forderte em gewisser Grand femen Sohn aus, emen Hund fenzuyalten, dieweil dem Köter eine glühende Eisenstange in den Rachen gestoßen werden sollte. Der Knabe gerieth . in Entrüstung und wei gerte sich, dies zu thun, worauf der Alte seinen ungerathenen Sohn" fluchend aus dem Hause jagte. Wer von den Beiden hat Prügel verdient ? Ein Berliner Blatt, ..S ch orer'S Familienblatt", welches kürzlich em sehr gut gelungenes Bildniv der früheren Fraulem Folsom, zetzigen Frau Cleveland, brachte, veröffentlicht u. A. die interessante Notiz, daß die junge Landesmutter" deutsch versteht und deutsch lesen kann. Sie habe es im Wells College of Aurora im mittleren New Dork nach Vollendung ihrer Schul studien in.Buffalo gelernt. 'Sechs Meilen von Jndu stry, Austin Co., TexaS, kam der wohlhabende Farmer Dietrich veltmann nach Hause, und fand seinen Schwager Wm. Hutchinson gerade damit beschäftigt, Heitmanns' Frau zu prügeln und zu würgen. Heitmann gerieth darüber in solche Wuth, daß er sofort nach einem Gewehr griff und Hutchinson niederschoß. worauf er sich den Behörden auslieferte. Die Nachbarn sind m ihren Annchten über den Mord getheilt. Einige billigen daS Verfahren Heitmanns, wahrend Andere behaupten, Frau Heitmann habe wegen ihrer losen Zunge die Prügel von ihrem Bruder reichlich verdient gehabt. In Favette, dem Hauptorte des County Howard im mittleren Missouri, ivurde kürzlich ein Arbeiterpicnic abgehalten, wobei es nicht ganz friedlich zuging. Einer der Rubestörer, der 25jährige Charles Watson, ein sonst anz ruhiger und friedlicher Mensch, der in der Nähe von Harrisburg in Boone County auf einer Farm lebte, wollte gerade fortreiten, als der brutale Hilfsmarschall Louis Vtaupin mit gezogenem Pistol auf ihn zuritt und ihm ein Halt" zurief. Statt $u halten, gab Watson dem Pferde die Sporen und Maupin jagte ihm ohne Weiteres eine Kugel durch den Kopf. Der junge Mann war fast augenblicklich todt. Der Mörder wurde verkolat. In M o n o n a County, I c w a, hatte der Farmer John Glenn am 7. Mai d. I. Welschkorn gepflanzt. Am 31. Mal. al,o gerade 24 Ta spater, war das Welschkorn bereits 21 Zoll hoch, es war demnach durchschnittlich jeden Taz einen Zoll gewachsen. Der Stadtrath von Dover, N. H., hatte letzte Woche 8225 für den Ankauf von Gewehren für die dortigen Hochschul Cadetten bewilligt, doch hatte Alderman Huppey gegen diese Bewilligung gestimmt. Dies verdroß die Cadetten so, daß sie Nachts mit alten TutHörnern, Blechtöpfen, Pfannen und ähn lichem Geschirr vor das Haus Huppeys zogen und dort einen Höllenlärm anriehteten. Nachdem sie noch Huppey mit allen möglichen Schimpfnamen über häuft, zogen sie vor das Haus des früheren Alderman Trefenthen und führten dort dieselbe Katzenmusik auf. Als Trefenthen aus dem Hause trat, wurde er mit Sand beworfen und mit einem scharfen Instrument über den Kops geschlagen, sodaß er sich wieder in'S HauS flüchten mußze. Er hat mehrere dieser jungen Strolche erkannt. und will sie jetz i verhaften lassen. Ein gewisser A. R. Hunt hatte sich in Bloomington, Ind., in ein Fräulein Green derart verliebt, daß er trotz des entschiedenen Protestes der Mutter des Mädchens sich einen Heiraths Erlaubnißschein holte und mit seiner Braut" ui einem Prediger ging, um sich mit ihr trauen zu lassen. Zum Unglück für ihn hatte jedoch die Mutter unterdessen schriftliche Beweise erhalten, daß Hunt bereits ein verheirathetcr Mann sei, und ehe noch die Trauung vollzogen war, erschien die Mutter und theilte den Sachverhalt dem Prediger mit, worauf dieser trotz aller Unschul digkeitserklärungen Hunts sich positiv weigerte, die Trauung vorzunehmen. Das Paar ging anscheinend ruhig fort, war aber am nächsten Morgen aus der Stadt verschwunden. Man folgte der Spur und fand Beide in Elletsville, wo sie sich soeben hatten trauen lassen. Die Mutter ließ ihn sofort verhaften, und er befindet sich jetzt im Gefängniß. Als in Jefferson County, WiS. ein Sohn des Farmers I. R. EarleS sich auf dem Felde beim Pflügen befand, bemerkte er eine Stelle, wo die Erde mit Holzkohle vermischt war. Nach einer Weile pflügte er dann mehrere alte Knochen auö, welche aussahen, als ob sie von menschlichen Wesen herrührten. Der junge Mann wurde dadurch aufmerksam gemacht, holte eine Schaufel und grub nach, bis er auf zwei menschliche Skelette stieß, die nahe der Oberfläche der Erde m einer Kohlenschicht lagen und um die Handgelenke einen Kranz kupferner Kü gelchen trugen. Zwei Fuß tiefer lag wieder ein sehr wohleralteneS Skelett mit demselben Schmuck um die Arme. ES ist auaenscheinlich, daß die Leichen

mindestens XQO Jayre dort gelegen ya ben müssen, da seit jener Zeit Niemand mehr einen solchen Schmuck ' getragen hat. . Das Lager Holzkohle erstreckte sich bis unter das zweite Skelett. Ein knö cherneö Werkzeug in Gestalt einer Nadel mit einem Loch am dickeren Ende wurde gleichfalls in der Nähe des seltsamen Grabnials vorgefunden. Man muthmaßt, daß die Skelette von Indianern herrübreii. Vom Auslande. Die '..Köln. VolkSNa."

frischt folgende Erinnerung auf : Daß die Melodie zur Marseillaise ursprünglich eine deutsche und zwar eine kirchliche, das Credo" einer Messe war, werden vielleicht nur wenige unserer Leser wissen, und dürfte auch manchem Musik-Kenner unbekannt sein." I. Scherr versichert und beweist es in seinem Werke : Blücher, seine Zeit und ' sein Leben." Er sagt : Das mit der Jahrßszahl 1776 versehene Original der Messe, welche der kurpfälzische Hoskapellmeister Holtzmann componirte, hat Homma in der musikalischen .Bibliothek der Stadtkirche zu Meersburg aufgefunden. Was für mich die Sache, ganz unzweifelhaft macht, ist eine Jugenderinnerung, welche durch Hvnrma's Veröffentlichung in mir wieder belebt wurde. Ich habe vor Zeiten in einer katholischen Dorfkirche Schwabens in der Christnacht auf der Orgel eine Weihnachts-Cantate selber mitgesungen, die m zener Nacht zum ersten Male gesungen wurde. Beim Heraus gehen aus der Kirche sagte ein Bekannter, ein alter Soldat, der ein gut Stück Revolutionskriege und sämmtliche napo leonische von 1805 bis 1314 mitgemacht hatte, zu mir : Wißt Ihr auch, was Ihr in der Nacht gesungen? Es ist die Marseillaise. Ich hab's gleich bei den ersten Tönen gemerkt." DaS siel mir auf, weil ich eben von demselben alten Kriegsmann oft vernommen, was die Marseillaise zu. ihrer Zeit zu bedeuten gehabt, und ich theilte das Gehörte dem Organisten mit. der mein eigener Vater war. Die Marseillaise ?" gab er zur Antwort. Warum nicht gar? Die Musik, welcher ich das neue Weihnachtslied unterlegte, ist ein Stück einer alten Messe." Wir selbst haben schon wiederholt aus der Umgegend des Bodensees versichern hören, daß die Marseillaise" einer Holtzmann'schen Messe, jedoch nicht dem Credo", sondern dem Benediktus", entnommen sei- Die Holtzmann'schen Messen selbst sind in der ganzen ehemaligen Konstanzer Diözese bekannt gewesen ; jetzt sind sie, beinahe vollstänbig verschollen. In London und Paris oird dem Besuch einer Dame entgegenge sehen, welcher der Ruf vorauseilt, die größte Reiterin und Jägerin zu sein, die je existirt. Sie hat nur ein Lächeln, wenn man ihr von den Heldenthaten ihrer Kolleginnen erzählt, ebenso bei Erwähnung der großen Jleputation in der höheren Reitkunst der Damen Rose und Violet Neville, Fitzwilliam, Conventry u.d Anderen. Die moderne Amazone, deren Ankunft die gesammte Spottswelt bald in Aufregung versetzen wird, ist die Prinzessin Burgasch, genannt Medsid, die jüngere Schwester des SultanS von Sansibar. Die Grundlage ihrer ritter lichen Erziehung hat sie ihrem Vater zu verdanken, den sie überallhin auf die gefährlichsten Jagdzüge zu Pferde begleitete. Dorthin, wo er Schlupfwinkel der gefürchtetsten wilden Thiere ist und sich nur die verwegensten Jäger wagen, ist sie schon als Kind gekommen und hat manches Abenteuer mitbestanden. Das Pferd hat keine Geheimnisse für sie, sie kennt die feinsten Nuancen der hohen Schule, und es ist nicht übertrieben, wenn man behauptet, daß sie auf dem Pferde lebt, wie der Vogel in den Lüften. Ungeachtet ihres bronzefardenen Teints sind ihre Gesichtszüge sehr fein und edel, und sie gilt für eine afrikanische Schönheit. Neben ihrer unübertroffenen ritterlichen Ausbildung hat sie abir auch die geistige nicht versäumt, sie ist intelligent und unterrichtet. Die Arbeiterunruhen, welche das charakteristische Zeichen des Jahres 1636 zu sein scheinen, haben sich auch auf Italien erstreckt. Es stellt sich jetzt heraus, daß die Exzesse, welche auö Anlaß der Wahlen in mehreren Orten Apuliens stattgefunden, sehr ernster sozialistischer Natur waren. Außerhalb der Stadt Trani versammelten sich am 23. Mai die Arbeiter und zogen in geschlossenen Kolonnen von drei Seiten in die Stadt. Vorher waren sämmtliche Telegraphendrähte abgeschnitten. In der Stadt kam es mit dem wenigen Mi litär zu ernstem Kampfe. Die Aufständischen brannten das Gerichtsgebäude, das Munizipium, das Zollamt und das Theater nieder, wobei mehrere Personen verbrannt, andere von dem wüthenden Pöbel niedergemacht wurden. Außer in Trani kam es auch noch in Conversano zu ernsten Auftritten, desgleichen in Polignano, Sassano, Rutigliano Und Castellana. Die Ruhestörungen wurden jedoch baldigst durch aus Bari und Trani herbeigeeiltes Militär unterdrückt, wel hslä tuaknwlkia vertkeidiate Conto sano förmlich stürmen mußte. Der Kamps wogte namentucy vor dem vlschöflichen Palais, wo es zahlreiche Todte und Verwundete gab. Die Gefängnisse wurden von Ausstandischen geossnet, die Gefangenen.befreit und die Munizipalrütbe darin internitt. Viele Familien versteckten sich in Kellern und verlassen massenhaft die ladt, weit man einen neuen Ausbruch des von außen geschürten Aufstandes befürchtet. ' Italien ist v on j eh nicht nur das Land der Orangen, sondern auch die Heimath der Banditen gewesen. Unter dem Regiment der Bourbonen kam es bekanntlich bäusiaer vor, daß der Briaantaggio von Companien in aller Form Rechtens mit der Regierung paktirte und von ibr besoldet wurde ' da es aber beute noch im gesäuberten Italien einen staatlich besoldeten Banditen giebt, würde man sicher nicht für möglich halten, eriäblten es nicht neavolitanische .eituw gen selbst. Auf der Insel Jschia lebt em alterer ulcann, der m einen ve e ren Jahren" ein berühmter Räuberhauptmann gewesen war. Zieme Gewalttbat war ibm ni schrecklich, kein toll kühner Streich zu gewagt. Vor Allem zeichnete er sich aber durch ein große's Oraaniiationstatent und emen umaen.

MfBlm

o ß6 Z D C Cs r l w i. U 'Mstsw r( (GoNirne Medizinische EntdkSung) Deilt alle Ausschläge ren rfoet gewökmrichkn Finne ttn Blatter bis zu , fccit schlimmste Skrofeln, alzfink, eschwüre. ajuppiaini ccer oiaupm ver iurj aur durch unretneS Blut verun'achten Lrankheitea erden ! durch diese mächtige, rewizende und stärkende Arznei überwunden. Unter ihrem wehlthätizen Einflüsse dellea strotze sresfende schnüre rasch. Jbre Sraft hat ich namentlich in der Heilung von Tchwindflechte, VioseRash, Blutschwören. Karbunkeln, wun? den Auae. skrofulösen Geschwüren und Geschwülsten, üftgelenkkKrankheit. Knie Jchwamm, ttropf oder dickern Hals und erwet erten Drüsen gezeigt. Man sende ehn Lenk in Briefmarken für ein mit eelorirten Abilldunzen auS, f estattete Abhandlung über Sautkrankheite, eder den, elben Betrag für die Abhandlung ober Ekrefelleiden. ya ?lt Ist da den." Man' reinige 5 KrUlich durch d Gebrauch ron Dr. Pkree" Golden Medlctl DincoTrr, nd cute Verdauung,' eine fleSefreie lni " frischer fZluth, eben, emrgie und Gesundheit der Constitntion er. vtt dadurch hergestellt. inbsucht, die eine Skrose'krankdelt der Lunge ist. wird tarch diese SotteSzabk on einem Heilmittel jcknell und sicher in ihrem Fortscheitt gehemmt und gebeilt, wenn tat Mittel eingenomme wird, ehe da fceide die letzten Stadien erreicht. Wegen ihrer rounderdaren Mackt der diese schreckliche tödkliche Krankheit bat vr.P te rc, als er diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar, iot, tm Ernst daran gedacht, sie eine "(.'oituiniptloii Cnr " lSchilldsuchtskHeUniittel zu nennen, hat aber diesen Namen fallen lassen, weil derselbe zu beschrankt fÄr ein Arznei, welche infolge ihrer wunderbaren Ver etnigung tonischer oder stärkender, alterativer oder pfleverbessernder, avttbUiöser, brustlösender und nährender Ligenschasten ohne Gleichen ist. micht nur alS ein Heil, Mittel gegen Lungenschwindsucht, sondern gegen alle Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und der Lunge. Wenn Da Dich matt, schläfrig, scbwach fühlst, Slaß. gelbliche Hautfarbe oder geldlich braune Flecke im Se sicht oder am Leibe bast; wenn Dn häufigen Loxfschmerz oder Schwindel, Uebelgesckmack tm Munde, innerliche Hltze oder Frösteln, abwechselnd mit heihem Blutandrang, hast; wenn Du niedergeschlagen und von düstern Vcr gefüblen erfüllt bist: wen Teia Appetit vnrezeimaßiz und die Zunge belegt ist, dann leidest Du an Ber, dauungsbeschwerden, Tyspepfle und Leber, kranthett oder Galligkeit. . I vielen Fallen spürt an nur einige dieser Lvmptome.. VlS ein Heilmittel gegen alle solch Fälle ist Dr. Pierva'i Holde Xedleal Jieorery ohne Gleiche. Gegen Lungenschwach,, Blntspden, Kur,, athmigkeit. Luftröhrenentzünouna, schlim e husten, Schwindsucht und verwandte Leiden ist sie ein vnfehlbares Heilmittel. Man sende zehn vent ta Briefmarken für Dr. Pierre' Buch über Schwindsucht. Bei potbekern z haben. Preis $1.00, &gggr I7crid's Dispcnsiry LIsdical Association, . . , Eigenthümer, 6 Main Str., 0nffak, K. .' $500 Belohnung y" I wird von de Eizentbümern von Dr. Eaze'S Catarrb Nemedv für einen f Katarrhfall, welchen sie nicht knrtrea VZw cnncn, auegeooien. I : V i?Tf a Wenn man einen ekelhaften oder ? , R 1 L . ftr..cflr p a . vi 9 m . anecren uenup aus cez V(at, Keil eisen Verlust de Geruch, Se, fi4imrtif.it nhov AvA 1Am or... f. v V ViVVt CiUHCll dumpfen Echmerz oder drückendes ttefühl im Sopfe hat, dann hat man Sutarrh. Tausende solcher Fälle enden in Schwindsucht. Dr. Sage's Katarrh Remedy bellt die schlimm, sien Fälle von Katarrh, opferkältung und f Harrhale opsschmnz. 60 Cent. ADVERTISERS can learn the exact cost of any . proposed line of advertising in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., Newsptper Advartisino Bureau. lO Spruco St., New York. Sand lOcts. for 100-Poe PamphlaU tciinoungsreicpen Ztops au$r lo das es der Regierung nicht möglich war, seiner weitverzweigten Bande HabH.lft zu wer den. In Folge dessen schloß die Regie rung mit diesem gefährlicheir.,, Helden" einen Kompromiß ab ; sie sicherte ihm Straflosigkeit und eine lebenslängliche .,Pension" zu, wenn er . sein Handwerk aufgeben und die Bande auflösen würde. Der Bandit ging auf diesen Vorschlag ein und setzte sich auf einer der schönsten Inseln der Welt zur Nube. Er erhielt da die Sinecure eines Thürschließers und Fremdenführers udd bezog eine Pen sion von 5 Frcs. per Tag. Nach einiger Zeit glaubte er damit nicht mehrauskommen zu können, er reichte bei der Ne gierung eine Petition ein und erhält jetzt täglich G Frcs., eine Summe, mit der er wie ein Forestiere" (die Fremden gel ten bei dem armen Jtalieuer nämlich durchweg für Millionäre) leben kann. In H avre fand die P o l i zei vor einigen Tagen an den Häusern Placate angeschlagen,in denen die Regierung sowohl wie die Bevölkerung Frankreich? aufgefordert würde, ' sämmtliche Ausländer, welcher Nation sie auch sein mögen, aus dem Lande zu jagen, da die selben einzig Schuld an der industriellen Krisis seie,welche gegenwärtig das Land heimgesucht habe. Durch die Maßregel konnte am Besten der drohende Bürger krieg vermieden Waden. Man solle nicht erst warten, bis dcö Blut der Arbeiter, wie die inAmerika geschehen,bei Aufstän den von ihren eigenen Brüdern vergos sen würde.' Unterzeichnet sind die Placate von den Comite dkr Jnvincibles". ) e r z u n g e F 5t r st ! v o n Thurn und Tazis besucht gegenwärtig die Universität zu Würzburg, das heißt, er läßt sich in seiner Wohnung Privatvorlesungen geben, an welchen auch der Nector der' Würzburger Universität U reüwilliFst" Theil ninrmt, Der Iran kische Courier" bemerkt hierzu : Wer den jetzige Träger der bayrischen Krone xt gclmäßig in Liebig's Hö:saal sitzen sah, und sich der Art erinnert, wie die König lichen Prinzen von Preußzn ihren Stu dien ' auf dem . gewöhnlichen Wege des CollegienbesuHes nachgehen, wird allerdings zwar nicht über die Ansprüche eines Prinzen aus mediatisirtem Hause, aber über diesen Diensteifer einer Mag nisicenz sich wundern dürfen. . Man er zählt sich übrigens, daß einer , derPro fessoren mit Erfolg darauf beharrte daß seine Vorlesungen nur in seinem Auditor rium zu hören seien.

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Dr. C. C. Bvorts, DeutsHerZahuarzt, (Nachfolget to Cil. 15. Itttert.) 55..rÄ.-(?Se cJashingion a. Vcnnsvlvania Ctr I biiniielil ZSKseke,IVr vknützt, VAOTÄ1IA LINK)

W a r u m 7 Weil sie die kürzest, und beste Linie über 0t. JLiOiiis, MIhhouH, BLo.d mam9 Iowf IVtr,o.Hlf Texas Vrlcn.xiHaN, Colorado, Ne-vr Mexico, JDo oota enl Oalirorala (Q. al Vahnbktt ift don Steia und die Saufind e Stahl.- Die Wagen habe d:t Lmesttn- Verbtsitrungen. . Jeder Zug- h-t Sslafwaaen. vanaaiere. ob fte uu Bmele erster Klasse oder Smigranten-Villete -hdeo derben durch unsere PassagierzSge erßer Kla e befördert. Ob Sie nun eta Villet zn errsöiztea to sen, ein Sxenrs.onsbillet der irgend ine Sorte Lisenbahubillete vollen,, tommta Sie, cUx schreiben Sie an , ' - n. H. Derlnf, einsten t (Scv'ral Paffagier-Agenu ,rdo., alhmgto uu Jllw.oi tt3nb'l o. y ill, ven'l Snpt. St. Lonl, o. . . ( ßff..1TslC i p-i Oliloao, Ht. JLiouls om1 11 ttfcil) xx i-k" Xlallroad. get.'.?adlle für durchgehende nd Lokal.gkge. 17. &ti lös : 9fii erlafl daiUnion,Dxot,Zdklt.,t fljt: etattontn. lenCjg iPoftzug I (Uwn. Ada Jndionaxl't 4 :V : . 1 16:45; 4:55rn' 4AW 6:13. .. nl.Camb'gT, , Siichod.... , Danton m Siqua... ..... i Ulbana m Eluubu.... . mark . BteubnVtKi. 1Z:59v, i:37 , 3:81 . 8:47 . . 6:40 . :4i , 7:H , 8:67 . 8:59 , 9:52 , 11:13 . 8:67 8-.J8 9:i6 lltarn ll'bi h'A9 6:3'i 7:03 12:37 4:24 , 8:03 , 6:17 4" , OdeUg , itttSvUkg.. . Harrilbura. 4:158m 2:9tai J: jitm , alttmor.... 7:40 w -8:50 . 7:50 . u löafhingto.. . Phtlalphla. Rw Vort.... 0 Boston 6:2) , 6:is . 7xJ . 7: ü tt 11.-2-J . 8:25rn TSgltch. t Täglich, augi:mmn So , . Pullmann'I Valaft. chlaf und Hotel.eöa,, durch bt PlUttvrg, Harntburg. Phtladelxtta , Vrk. ohn Wch1l, lo n Wa?,w,cht ach LaUtmore, OashinLlo und VoKo. LLf Fahrkarte na all Oftttch etaun nTtn alle Hauxt'FahrkaN. bl Wftnss end tu dem Stadt.Buttau, Sie ttx Zlinotl und köasblngt Straf nd Im Uni, pt Surtav Jndianapott, tu hab. Schlaswagttn kön nen ta Lorau, gtftchett erden durch pxltkat'.t, bet dn Ugttn t EtadtBurau oder t Uxitn Depot tt JdtRax,U, Jd. C lt. tottint, S. s. P. 8 ordost.5e Wafhiug ton und Jllinoit Strafe. Znd'rl. Vne VttOtta, aagi, olumdul, CiU O.K. 8ild vel. Vasiagter. unZitti.tf r itktma. &&tU. j 1 & I' 1 ? Sie körzefie nZ beße Oeh ach lxiulsvMo, KvMo, Ilempiils, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, Jacksonvllle, Mobile and New Orleans, Cl ift btrthtllhaft xlx yaftaiUn nach tun Süden, ine dirette Route zn uehwen. yalaft, Schlaf nnd Parlor-Wagen zdtjchu Chicago und Lonitdille nnt. St Loni und Louitdill oh. Vagenwechsel. Tomfort, Schnelligkeit nnd Sichery: du"die .Jeff" die alte ,ndn'ässige I. M. & D. M. M. II. Drll?, sftfttAral Passagier.gtt, ordoft vashingto und JZtnot Str., Zd,ll L. V. HLcKzxxa Buporintenflent, Wie Bee Lme !" ach Cleveland, Lake Chatauqua, Niagara Fall, Thonsand Island, Lake George, Lake Sham plaw,' Saraloga. WHUe Mountaw, Old Orchard, Nye Beach und alle Cnrplöe don- , . KEW ENGLAND Bit tDft Schnellzüge täglich. Sie ctsljifc Ban Jndianapoli nach ZVo-vv Yort and Boiton welch durchgehende Zk3an in rdindu! mit dir Lake Shore und . V- ttmtrol Klsendah bat. I m,tg ahn. welch t rand Sentral Terot t ,mZorktnläust. . . . Cm weftUch gkhender Schnell,? würd, tngerich. tet und Passagier, lche nach Rifsouri, ansa, braela. olorado, tw Wrrc und Saltfornta rts wollen, finden best kkomadatt und tdN, Raten. u ndretse vtllete. a hol, sich bet W- I. R t ch l , gent. ulkuuft . EZJ Ticket in allen regulär, TtSet.Offt. S. B.THoma. O.B.Skiuuer, General Vanager. Traffts'kgent. . Z. Smith. Se. Paff. Sgt.. leveland, O. W. tJ IRonoIe?, Passagier?get. Jndianaxoli, Ind. ' ' T.9. Öitl Hau und 136 Süd Illinoi Sttatt, g)j.6ui SV ItUT K tw AtBAHY ü CHtCACO Hlt9r v m Die kü?i:ste und direktestt Linie von IN7)IANAPOLIÖ , . . 8ch Frarckfort, Dlpbi. Monticello, Michigan : Citv, Chicago, nnd allen Orten ui nördlichen Jndiana, Sticht gau, nördlichen Illinois, Wisconsin, Iova, Minnesota, , ebrat'a, Kansas, fltxo Mezico. Dakota, Zevada, Eirado, Calisorvien und Oregon. , 2 ' direkte Zücle tägliS 2 von Indianapolis nach birago; ebenso nach Michtgaa City. Klegantc Pnllmann Schlaf vaggon ans den Nachtzüg Sepäcknarken bi an' Reiseziel ertheilt. ... - eine Lahn hat größere Le uemlichketlen tltx difltgtr 9ttn alt it. tlttj und uixir nicht u Kbertreffen. StahlSlt. , rller $lctfara nd etokkiZZen, Luftdremfen und a.'' ederne in. richtungen, unüdertrefsiich Lorthe' fur Etgra. tnt Enb nd TourtftiUt nv irgend inen Ort, dr von andere ahnen beruht wnd. Oenn an nördlich, südlich, kftttch t.er estttch reis wünscht, taufe man nicht da ?vV)l( UU bli man nsr Pris . s. gjdn Zttherem ende an sich an ' . 1 ' ' Itolor-tI2xxixxxott,. Distrikt Paffagt Ag nt, . Söd Illinoi! Straße. Jndianax, t.Jd. ?oh O. eZarso. O. C. Oaldc. 0nral.veralter. Seneral Vajsaai? et. j fhtcai,J,4, Thikaga.JZ.

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