Indiana Tribüne, Volume 9, Number 261, Indianapolis, Marion County, 10 June 1886 — Page 2

Zndiana Tribüne. Erscheint nnd sonntags. Figliq fVatlgltcht .Xrilftnc Kftt durch Un Xilßttüt Cnll pcs Boch, btt Sonntag! Xrtdi" I Bach. CtiX f ammia 11 Cnil. Cl Vsß Ultifttft t Bmllfthlan4 t I 5ht. ctftfett 120 O5arvland6r. JndisnspcliZ, Jnd 10. Juni 1866' Gint Flucht zur See. Dick Laeouse, ein 32 Jahre alter, rie sig starker Mann, der sich als Athlet, EchwMmer, . Boxer und - Schnellläufe! e!nen -großen JRuf im ganzen Lande er worden hat, war in Gloueester, Mass.. von seiner Geliebten, Maud Edson, an geklagt worden, ihr nach dem Leben Qttrachtet zu haben. Ein guter Freund stellte für ihn die vom Nichter geforderte Bürgschaft im Betrage von $2,100, und Lacouse wurde bis zu , twvx Pröcess freigegeben, lohnte jedoch femem Freunde mit Undank und entfloh nach' Galveston Texas, wo er, als ob nichts vorgefallei fei, eine kleine Restauration eröffnete. Vielleicht wäre er unentdeckt geblieben, tonn;ihn ktiHt. die .Sehnsucht nach seiner ")früher?n Gelleb ten.veranlaßt hätte, an - vicscicc ju uno ic ju viiicu, ii möge zu ihm nach Galveston kommen. DaS Frauenzimmer vergaß alles Leid, das er ihr zugefügt, und kam wirklich nach Galveston. Der Bürger in Glou cester, der seine 52100 nicht verfchmer zen konnte, war jedoch schlau, genug,, ihn Spur Verfolger zu lassen. So kam eS, daß ein tüchtiger Detectiv,'Herr M. I. Healy auS Chicago, einesTages in Gab veston auf der Bildfläche erschien und den durchgebrannten Lacouse für seinen Gefangenen.' erklärtes ''Der athletischi Nestaürateur fugte sich ruhlg lnS Unver meidltche und ließ sich an Bord des Dam pfers San Vkarcos" bringen, welcher gerade seine Fahrt nach den nordöstlichen Hafenp'.ätzen an der atlantischen Küstt antrat. Healy wußte, daß lacouse ein ausgezeichueter ! Schwimmer war. Er legte ihn veshalb 'in Eisen imb band ' ihn mi! einer Kette in der Kajüte fest. Als je doch der Dampfer auf hoher S schwamm, hielt der Detectiv . diese Vor. sicht nicht mehr für nöthig'ünd'erlaubte mitleidig seinem Gefangenen, auf dem Deck herum zu spazieren. Niemand ar Board wußte, daß öacouse ein Gefangener sei ; er trat sehr gemüthlich und un befangen aus und wurde bald von eini' gen Mitreisenden aufgefordert, mit ihnen Karten zu spielen. Dies that er denn auch. Ulk? v - rft.wr... co.il.x cr.ii I -MU VII .ttiiif ll 111 JilWyVU JWBV QiUlr ftn Rrtrb rtfrn rnt64 & ftrf V. , mi 'xsv.v nuyui ttMpv V V Lacouse gefallen lassen, daß er in seiner Kajüte, von Neuem gefesselt und angebunden wurde. Die 'Fesselung dauerte bis um Abend. .Der Dampfer schwamm m der stürmischen dunkeln 'Aacht wieder auf hoher See und von -Flucht konnte keine Nede mehr sein. Der wesangene suchte sofort semeplelkamera' den auf und war bald in eine neue Par .tie Karten vertieft. fSealü ina rubia aufs Deck und rauchte eine Cigarre' ; Fünf Minuten später kam ein Passa gier herauf und erzählte, die Partie Kar ten fei zu Ende, weil Lacouse fortgegan gen sei. Healy begab sich sofort unterS Deck, fand aber von seinem Gefangenen keine Spur. Die ganze Schiffsmann- . schaft wurde alormirt. Man durchsuchte .jeden Winkel im Schiff, Lacouse war aber nicht zu sinden. Er war offenbar in die See gesprungen. Die stürmische See, in welcher die hohen Wellen in der furchtbaren Nacht brausend einherrollten, und die weite Entfernung vom Lanve, welche an jener Stelle 11 Meilen betrug, machten es von vornherein unmöglich, daß Lacouse sich ans Ufer gerettet haben . konnte. Der Detrctiv - berichtete in , New York, sein Gefangener sei auf der Flucht im Meere ertrunken. Bor - einigen Tagen kam das Frauen zer Äkaud Edson zu dem Polizeiches ' in Galveston und verlangte die Berhaftung eines Mannes, der ihrem Leben abstelle. Sie sei keine Stunde vor ihm s-chnj sle schwebe fortwährend in Todeöt O!Sst,und bitte sie zu retten. Der Mann - sei der geflüchtet? Lacouse. Er halte sich in leine Bnsteck, 8 Meilen von der Stadt, verborgen. Der Polizeichef Jordan machte sich -mc - II I ii znrt vler berittenen Polizisten, sofort aus dle Jagd nachdem Flüchtlinge. Dieser sah sie yon Weitem , nahen und floh in schnellem Lause daS User entlang, von '. desPolittste verfolgt, blc ihre Pferde auf daS Aeußerste anstrengten Endlich, nach einem tollen Rennen von 5 Meilen, brach Lacouse zusammen und verkroch sich unter ' ein FarmhüÄs, von wo er mit Leichtlgkett wieder herausgezogen werden konnte. Als er sich etwas erholt hatte, erzählte er dem Polrzelches, ' wie er eS damals ge ..nacht habe, als er den Sprung in das Pkeer wagte. Er habe noch nie ein so aefäbrllches Abenteuer -gehabt, wie da malZ. ' Fünf Stunden lana habe er mit denWgen kämpfen ' müssen, ehe es ihm aelun'aen sei, an's Ufer zu kommen. Dann habe er seine Kleider getrocknet. einenEisenbahnzug bestiegen und sei nach einer Abwesenheit von zehn Taaen wie ber in Galveston angelangt. Den neuen Qngrtff auf seme Gellebte habe er aus Elsersucht begangen. '. Detectiv Healy ist wiederum beauf tragt worden, Lacouse nach Gloucester zu bringen. Jetzt wird der Beamte wohl r r r i - niQi meyr o.muictoig ie:n, wle vas M.. . Praktische Erziehung. rH . Lährer.d der kürzlich ' abgehaltenen , . m' i. rr rf ,wi - Jadresseler iin vstraro ouege zu Pyualubia bielt der Director der Anstalt einen Vertrag) in welchem tr betonte, wie t-?itiT ti sei, den Knaben schon in der Säule" Unterricht im Gebrauch von . . ... .it::r rv c Hanoroerlszeugcn iu cneucn. n oern Testament ' des Gründers dieser Anstalt fc eine Verfügung getroffen, daß die Schüler nach dem Verlaffen derselben . . U rr a M? riA -'w tfj-l CZIZZMiuiui (iwaiuuu uuu

zwar im Ackerbau, in der Schiffahrt, ttt Kunst oder Handwerk oder in Fabriken, je nach Neigung und Kenntnis sen, zugewiesen erhalten sollten. Eine Zeit lang waren die Beamten, des College im Stande, den Knaben welche die Anstalt verließen wirklich' ßtellen zu verschaffen, in denen sie sich, Ihrem Geschmack und ihrer Neigung entsprechend, für ihr künftiges Leben weiter ausbilden konnten, aber der nach und nach eintre tende Verfall des LehrlinaswesenS machte dies schließlich unmöglich, sodaß die Verwalter der Anstalt gezwungen . c tm r 'y c ....... rt O

waren, die naven vls zu oeren i. xt bensjabr im College zu halten und sie dann zu entlaffen. . v . O i tu .f. c ? . Vor ma)l langer eir oeivn ot Verwaltung des Girard College, in Verbindung mit demselben eine Schule zu errichten, in welcher den Schülern Uw terricktin derSandbabütt'a'don7'Länd! werkszeugenertheilt werden sollte. ES standen zu diesem Zwecke dem College hinreichende Gelhmittel zur Verfügung, so daß der Plan ordentlich, durchgeführt werden konnte, vewayrre ncy ganz ausgezeichnet, und die jungen Leute im Colleae können sich dort für ein Hand Werk sogar bester ausbilden, als wenn sie . . . zu einem Handwerker in vie eyre aeyen würden. In Folge deffen ist die Nach frage nach derartigen Collegeboys" größer, als ihre Anzahl, und die jungen Leute treten direct von der Schule in eine bebaaliche und lohnende Existenz. Präsident Fetterolf vom Girard Cöl . , . r . T -1. . lege memr, es j nicoi einzulegen, warum man den jungen Leuten nur lateiNische und ariechische Vokabeln sowie die Lösung schwieriger arithme tischer unb . r ..( 'n c c: f-rr--' pyiiviopyiicyrr jragen üciühiiöc iuuc. Eine Kenntniß derartiger Sachen! sei Iwar schön, verschaffe aber nicht immer .daS tägliche Brot. j VCod) reine vtübt. AuS Nngst vor den Nihilisten wurden Mr Sicherung der Person des russischen Kaisers in Südrußlqnd die merkwürdig 0si).t....f4.v.Äi.rt, a.:.r::ck llCll MKUpllfttlH WVUIIV Militär s Gouverneur von Nikolajev (Südrußland), Vice Admiral Peschtschu roff, anläßlich des zu erwartenden Besu cheS des Kaisers Alexanders III. folgen den wörtlichen Befehl" an die Bewohn ner von Nlkolaiew: - - Anläßlich. deS erwarteten Besuches Ihrer zkäiserkchen Dkajestülen in Nikola Vt VQirirtfinav V (S4V4 SDt. JCiV lltUttl VtV VlVViy lib . VV4 W4V kolajew folgende siegeln befolgen: 1. Am Tage der Ankunft Ihrer Majestäten müssen alle Restaurationen, Gasthäuser und andere abnliche Anstalten gesperrt werden. 2. Der Eintritt rn den BahnHof ist nur gegen Vorweisung von vom Polizeimeister unterschriebenen und mit dessen Siegel versehenen Karten gestat tet. ; 3 Während der ganzen - Anwesenheit Ihrer Majestäten in Nikolajew muß der Wagenverkehr auf folgenden Gaffen' aänzljch. eingestellt bleiben. (Folgen die Namen von zehn Gaffen.) 4. Alle Wächterhäuschen, Marktbuden und an, dere Vorrichtungen für den Handel müssen fortgeschaffl und der . Hausirhandel gänzlich eingestellt. 'werden. ' 5. Das Verstellen der, Trottoirs mit Tischen Seffeln, Bänken und anderen Gegentänden ist verboten. 6 Der' Verkehr ür das Publikum ist nur in jenen Gas en gewährt, in welchen es die Fahrt Ihrer Majestäten nicht hindern kann. Das Lausen quer über .die Gassen und das Nachlaufen nach den Equipagen ist verboten. 7: Das Besteigen von Plan' kn, Dächern und Räumen ist auf keinen Fall gestattet. 8. Am Tage der An kunst und während des ganzen Verwei lens Ihrer Majestäten in Nikolajew ha ben die Bewohner der Stadt ihre Häuser mit Flaggen zu decoriren und Abends bis 11 Uhr Nachts zu illuminiren. 9. Zur Decorirung wird nur die eine Flag ge aus weiß-blaurothen Streifen zugelassen werden. - iv.Den Besitzern von Reitpferden ist das Reiten in den Gassen, welche der Allerhöchste Zug Passiren wird, verboten. 11. Zu der Truppen revue wird daS Publikum nur gegenVor Weisung von vom Polizeimeister unterfettigten Billets zugelassen. 12. Die Kutscher der Equipagen, welche sich dem Zuge werden anschließen dürfen, werden -besondere, von der Polizei zu ertheilende Äbzetchen erhalten.: 13.? Wahrend der Fahrt der kaiserlichen z)acht auf den Flüssen Bug und Jngul ist daselbst der Verkehr für Privatboote verboten. 14. Während der ganzen Zeit deS Verweilens Ihrer Majestäten in Nikolajev müssen alle Träktir und 'Trinkhäuser ge sperrt bleiben. Indem ich über die Ankunst Ihrer, Majestäten in Nikolajew benachrichtige, bin ich überzeugt, daß die Bewohner der Stadt nicht nur die Forderungen der Polizei bedingungslos er füllen, sondern sie auch in der Erhaltung voller Ordnung ? unterstützen . werden. Äiceadmiral Pescbtschuroff m. p. . i und N.del . ' Gewöbnlich setzen die Eisberge und die großen Eisschollen aus der BafsinSBay sich jedes ahr-im Mai oder Juni in südlicher Richtung am Neufundland hin in Bewegung.. Am. 9. Mai 1885 theilte daS hydrographische Amt in Washington mit, daß bis zu jenem Tage bereits ".Schiffe durch Zusammenstoß mit Eisbergen Beschädigungen erlitten hatten. Die Lootsenkarte deS nord atlantischen OceanS für den Monat Juni,-, die dieser Tage veröffentlicht würde,' weist nach, daß dieses Jahr im Monat Mai nur 11 Schiffe durch Eis berge beschädigt worden sind. , ES hat sich offenbar die diesjährige ' Eisberg saison" - um einige Tage verspätet. Die Gefahr ist aber trotzdem nicht min der aroß, als in den letzten zwei Wocher des Monats Mai. , , , ' Die Lootsenkarte für Juni weist nach, .daß ungewöhnlich große Eisfelder und Eisberge in südlicher Stichtung daS öst liche Ufer der Grand Banks" hinab sich bewegen. Sie warnt die Passagier, dampfer, auf gefährliches Eis gefaßt zu sein, wenn sie nördlich von der 41. Pa rallele den 50. Meridian zu überschreiten wagen. Oestlich von der Küste von Neu fundland befindet sich gegenwärtig ein nahezu 200 Meilen breiter Eisaürtel, und Hunderte von Eisbergen treiben in der Fahrlinie der Dampfer dem Süden zu. Der Capitän des Dampfers Mi randa" zählte kürzlich zwischen St. John und Cape Rac.e 11A Eisberge, und noch viel mthx auf der Strecke von CaveNace

nach zape St. Mary. Dichter Nebel herrscht auf den'Bankö und südlich bis Eape Cod ' dor. Letzte - Woche befanden sich 228 Fischerboote auf den ,,BankS'. ES ist klar, daß die transatlantischen Dampfer nicht nur um ihrer eigenen Si ch er heit, sondern auch um der Sicherheit der Fischerboote willen eS vermeiden soll ten,.. in ein Fahrwasser zu lenken, wo dichter Nebel diese Boote sowie die Eisberge verhüllt. Es ist dies aus dem Beispiel des Siberian" ersichtlich. Die ser Dampfer wurde auf seiner Fahrt acht Tage lang durch Nebel aufgehalten. Als letzterer sich endlich in die Höhe hob, sah man in der Nähe des Dampfers 60 rie sige Eisberge. Einer war nur l00 Fuß von dem Dampfer entfernt. Und doch fetzen sich die Schissscapitaine noch immer der Gefahr aus,' die ihrer Obhut vertrauten Schiffedurch einen Zusammenstoß" mii Eisbergen -beschädigen zu lassen, weil es ihnen daranliegt, die Fahrt über den Ocean um einige Stun den zu verkürzen. .. Die 'Gallia" von der Cunärd Line war letzte Woche in. schneller Fahrt' wäh rend ' eines dichten Nebels auf den Banks" begriffen, als sie mit einer 'fremden Barke zusammenstieß. .Glücklicher ' Weise 'wurde keines der beiden Schiffe "erheblich verletzt. 'Schon am Tage vorher waren vom Bord der Gal lia" aus mehrere schwimmende, Eisberge gesehen worden. Auch auf dem Dampfer Citv. of Rome", welcher am 25. Mai 1865- die französische Barke "George Jeantte" mit einer -Mannschaft von 22

Matrosen in den .Meeresgrund bohrte, waren am Tage vorher. 58, Eisberge in der Ferne bemerkt worden.' Einige Tage Vor jenem Unglüösfall stieß die City es Berlin" auf einen Eisberg, während sie in den Banks" während eines dichten Nebels schwamm- und wurde nur durch ihre eigenthümliche Bauart vor dem Versinken gerettet. . , . , . . ' ' Die Lootsenkarte für Juni zeigt, an, daß soweit in dieser Saison noch keine Eisberge unterhalb deS 40.'PärallelgradeS erschieisen sind, doch berichten die Dampfer Nova Scotia" ünd'Plover", daß sehr große Eisfelder und Hunderte von , Eisbergen ,stch unterhalb des 50. ParallelgradeS nach dem Süden zu be wegen, und daß aller Wahrscheinlichkeit nach 'die '-Sicherheitslinie in '.wenigen Tagen südlich vom 39; Grade liegen wird. , - Es gibt Leute an der atlantischen Küste, welche das Wetter in den, letzten Wochen deS Mai und. in den ersten Ta gen des Juni nicht gerne haben. Es be hagt ihnen nicht,' daß die riesigen EiS schollen und die Eisfelder die Atmosphäre kühlen und die Ostwinde rauh und kalt machen. Es ist dies kein Wunder.' Die Winde . reisen schnell und bringen die Kälte mit, sogar wenn sie von Eisfeldern herrührt, die 1000 Meilen weit östlich sich besinden. Jedenfalls' beschleunigen diese späten Eismassen nichts das Herannahen deS Sommers. " ? . BoJnlnde. In Laconia, N. H., sind meh rere LadieS" verhaftet worden, weil sie am DecorationStage von mehreren Soldatengrübern Blumen gestohlen hatten. Wie aus Ottawa, Ont., mitgetheilt wird, ist die diesjährige Ein Wanderung nach Manitoba sieben bis achtmal so groß, als in den letzten drei Jahren. ' In Buffalo, N. D., wurde auf dem Platze der Chemical Works" in einer Tiefe von 1000 Fuß ein sehr reichlicher Vorrath von Naturgas ent deckt. EineZänkerei überPolitik zwischen Dr. Agie und John L. Gentry ui Shreveport, Warrick Co., Ind., hatte zur Folge, daß Letzterer seinem Gegner den Hals abschnitt. Der Mörder ist ge flohen. In New York gilt es jetzt für unmodern, spät Nachmittags oder Abends Einkäufe zu machen. Die neue Mode gefällt den ClerkS und den Ver. käuferinnen in den fashionablen Ge fchaften ganz ausgezeichnet. Christoph Oldenburg, ein wohlhabender Farmer aus der Umge aend von Galena. 5ll.. wollte künlich nach West Galena reiten. Unterwegs ft. m tyrmm f wurve lern Pferd unruhig und warf ryn aus oem Dattel. Oldenburgs Berte: ungen sind tödtlich. JnWashinaton wurdenJohn Hitz. der frühere Präsident, und Charles Prentiß, der frühere Eaffirer der vor tigen deutsch. amerikanischen National dank, wegen falscher Eintragungen m ihre Bücher, zu je 5 Jahren Zuchthaus in Albanv veruttheilt. Die Vollstrek kung deS Urtheils ist vorläufig bis zum 11 r .. r. tr w. - . a)iup ves ncuynen lenerauermms ver schoben. In Bezug auf die neuliche Beschlagnahme ameruantscher Schisse rn kanadischen Gewässern bat der Marineminister zu Ottawa verfügt, daß es jedem amerikanischen Schiffe gestattet sein soll, in canadiscke Läsen eirnulaufen I w 1. x r . . . rv 'r r t. uno nacy eneoen izlicye zu lausen, vocy iin-e. .: : :rx. ftjf x . vui uunnttnityv jiiiyci boot dies thun, welches zum gewerbSl mäßigen Fischfange benutzt werde. Als der Farmer William Mever in der Näbe von Sterrettania Pa, dieser Tage nach Hause kam, bot sich ihm, ein schrecklicher Anblick dar. Seine Frau, die er gesund und munter verlassen hatte, lag todt auf den Boden und hielt mit ihrem kalten Arm ihr zweijährigeS Kind fest umklammert, welches laut schreiend sich abmühte, aus der Um armung der Todten zu kommen. - Die nrau war aller Wahrscheinlichkeit nach oereltS )nt emmen stunden einen Schlaganfalle erlegen. ,( In der Nahe von Tvro SbovS, Davidson Co. Nord Carolina wurde dieser Tage ein schrecklicher Dopvelmorv veruvt. vu A. I. icBude und seine Frau beim Abendessen faßen, wurden sie in ihren Stühlen am Tische ermordet. Dann wurde das HauS ausgeplündert und mixsammt den Leichen in Brand gesetzt. McBude hatte am Tage vorher seine Steuern bezahlt und sich gerühmt, daß er noch 5200 in baarem Gelde zu Hause habe. Als des Mordes verdächtig wurden die beiden Neger SXU fred Long und Walter Womack verhaf tet. ES herrscht über sie in der Umgegend eine unaebeure Sntrüstuna.

HiTtI II l

Jtt PultäneU ttt Nußtand hatte ein gewisser Jsaac Horawitz sei nem Freunde Paul Finkelstein. eine Geige gestohlen und war mit derselben im Jahre 1831 nach Amerika durchgebrannt. Das Instrument war sehr werthvoll, und der Verlust desselben lag dem Finkelstein so schwer auf dem Herzen, daß er sich alle Mühe gab, den Auf enthalt des diebischen Freundes zu entdecken. Nach langen Mühen erfuhr Finkelstein endlich, daß Horawitz sich in Chicago aufhalte. Er wandte sich an die Polizei, .Horawitz lieferte die Geige Willig aus. und sie besindet sich jetzt auf der Fahrt nach dem fernen Rußland. Horawitz ist frei und wird auf Wunsch Finkelsteins nicht weiter verfolgt werden. Jmüdlichen Neu -Merico baben schwere Neaenaüffe in der lekten Woche eine Hochfluth zur Folge gehabt, die alle Vruaen der Marita Fe Bahn über den. Rio Grande mit Ausnahme derieniaen. von San ?luan und Verna. dillo zerstörte. . Kein Eisenbahnzug hat es ett 8 agen versucht, über den Fluß bei Jsbeta zu kremen. An manchen Stellen'ist der Rio Grande Zwei Meilen breite 'Das Geleise der Santa Fe-Bahn bei San Marcial und zwischen Rincon und-El Paso ist' fortgeschwemmt und kann nicht vor mehreren Taaen wieder hergestellt werden. Die alte Kirche des hetllgen kttanctscus m vanta Dommao Pueblo. fiel gleichfalls der Ueberschwem mung zum Opser, doch gelang es die Gemälde und' Bücher, welche noch aus dem 16. Jahrhundert Herruhren, aus dem Gebäude zureiten. Menschenleben gin gen glücklicherweise nicht verloren.' ' Ueber ern Duell aus der Straße-wird aus Oakland, Jll., aemel det : - Neulich trafen sich Ben 'Mason und..George Scott auf der Straße, eine Meile, nordlich von Hinesboro. . Beide saßen m ihren uyrwerlen und zogen sofort ibre Revolver, um auf einander los iusckieken. Mason schon zuerst. die Kugel ging jedoch fehl. Scott schoß . , r m . V m m. dreimal, und zeoer scvu trat. ver erste drang Äkason durch den rechten Arm und Zerschmetterte .denselben derart, dan der Mann. seinen Revolver fallen lassen mußte... Zer zweite chutz durchbobrte die rechte Backe und kam am linken Ohr beraus. der dritte drana unten in den Magen. Scott begab sich nach Tuscola v r a- ri v. i w. i.t;A. ..a uno iieyctic )itv vvii cyvlvei! aus. Beide Leute sind hervorragende Bürger von Doualas County, und Mason besiöt ein Vermögen von L50,000. Er wird m.Volge seiner Wunden sterben müssen. Der Streif welcher ein so blutiges Ende nehmen mußte, war eine Folge eines Pferdehandels im letzten Herbst. Mason hielt sich für betrogen und hatte seit jener Zeit, stets Scott mit seiner Rache gedroht, sodaß in der Nachbarschaft der Vorfall kaum unerwartet kam." Vom Vosland. In Sachen der Feuerbestattung hat das evangelische Landeikonsistorium des Königreichs Sachsen eine Verordnung an die Geistlichen erlassen, nach welcher is nicht angezeigt scheint, daß. Wenn zum Zwecke der Bestattung durch Feuer Leichen nach auswärts transportirt werden sollen, vorher am Sterbeorte oder in der Kirche eine Trau erfeier urter Mitwukung des Geistlichen stattsinde, denn da in Sachsen die Feuerbestattung nicht gestattet sei, könne, wo eine solche seitens der Hinterlassenen beabsichtigt wird, sich die Theilnahme des Geistlichen nur auf die seelsorgerische Tröstung der Religion beschränken. Das Landkonsistorium will aber zur Zeit von einer generellen Behandlung dieser Frage absehen und es dem Takte der Geistlichen überlassen, rn einzelnen Fallen nach Maßgabe der Verhältnisse zu verfahren Es sind bereits einige Fälle vorgekommen, daß die Aschen Urnen der durch Feuer Bestatteten mit Genehmigung der betreffenden Behörden auf dem heimi schen Friedhofe in Gräbcr geborgen wor den sind. Der Pol it. Corr." zufolg? haben die in alanow (.nahe der russi schen Grenze) ansässigen österreichischen Juden seitens der rusnschen BeHorden die Verständigung erhalten, daß sie sich auf tme demnächst zu gewartlgendeAus Weisung bereit machen müßten, weil Sa lanow in dem 50 Werst breiten Grenz rayon liegt und innerhalb dieses ölayons fremden Juden der Ausenthalt gesetzlich verboten ist. Die mit Ausweisung be drobten Juden wendeten sich an die österreichisch ungarische Botschaft in Pe tersburg mit der Bitte um Verwendung, worauf ihnen der Bescheid zugekommen ist, daß das Verbot der Ansiedlun.g im Grenzrayon in . Rußland zu Recht be steht, daher es gegen die eventuelle Aus Weisung kein Rechtsmittel gibt. Gleich' zeitig wurde ihnen jedoch bemerkt, daß die russischen Generalgouverneure befugt sind, in einzelnen speziellen Fallen Vegünstigungen zu gewähren, welche jedoch nicht die Gestattung eines dauerhaften Aufenthaltes, fondern nur die zur Ab .Wicklung, der Geschäfte erforderliche Fristerstreckung betreffen können. .D e m S ch w e i z e r V u ndesrath liegt ein vom Ingenieur Jiom'an' Abt vorgelegtes Bahnproject vor, wel ches den Verkehr Oesterreich - Ungarns mit der südlichen Schweiz und dem süd. liehen Frankreich ungemein erleichtern und fördern würde. Diesem Plan zu folge ;foll der Bau einer Simplonbahn wegen seiner Kostspieligkeit und der da mit verbundenen Schwierigkeiten ganz lich fallen gelassen und dafür die jetzt bis Brieg am Fuße des Simplon vollendete Rhonebahn durch das Rhonethal .bis Airolo zum Anschlüsse daselbst an die Gotthardbahn verlängert werden.' Zu aleich soll von Göschenen aus durch das Rheinthal eine Bahnverbindung mit der Arlbergbahn hergestellt werden. Der St. Gotthard würde daher den Knoten Punkt für die österreichischen, italieni schen, .französischen und schweizerischen Bahnen bilden und daS österreichischungarische Bahnnetz würde so einen An schluß an die südschweizerischen und südfranzösischen .Bahnen erhalten. Die Kosten der Bahn zwischen dem Simplon und St. Gotthard werden auf fünf Wh lionen Dollars, geschätzt.' In Böhmen hat die 3Gjäh rige Dienstmagd Marie Slepicka auS Aufezd ihre zehnjährigen Sohn Augu ltm bewogen, fern kaum dreimonatliches

Schwesterchen, ein unetzttichtZ ZiMd det Slepicka, im April dieses Jahres in die Eger (bei Postlberg) ni werfen ; das Kind ertrank. Als Beweggrund gab die Angeklagte ihre große Nothlage an, .welche sie zu der gegen ihren Sohn ge thanen Aeußerung veranlaßte, sie , werde sich mit dem Kinde ins Wasser werfen. Der Sohn Augustin habe darauf entgeg net, da werde lieber er fein Schwesterchen ins Wasser werfen, und sie habe ihn das in Gottesnamen thun lassen. Sie wurde vom Schwurgerichte in Brus zum Tode durch den Strang verurtheilt. Der des Mordes Mitangeklagte Knabe Augustin Slepicka wurde freigesprochen, weil die Geschworenen die Zusatzfrage, ob Augustin unter einem unwiderstehlichen Zwange gehandelt, einstimming bejaht hatten. "In Amberg in Bayern hat am 17.' Mai das Schwurgericht drei Todesurtheile auf einmal gefallt, und zwar über Georg Pflügl, 41 Jahre alt, verheiratheter Taglöhner von Brück, Theres Pflügl, 45 Jahre alt, Taalöh nersfrau von da, und Barbara Feld-

meier, 41 Jahre alt, Bauerswittwe von Kölbdorf, wegen Mordes. Die Ange klagte Feldmeier, eine sittlich ganz ver kommene Person, die mit. den Knechten ihres Mannes in fortwährendem ehebre cherischem 'Verkehr stand, hat Monate hindurch durch Geschenke und Versvre' chungen die Taglöhnersfrau Pflügl zu bestimmen gesucht, daß sie - ihren Mann Georg Pflügl veranlasse, den 56jährigen Bauern Georg Feldmeier, einen äußerst gutmüthigen und braven Menschen,, aus dem Wege zu räumen. Die reichen Ge schenke brachten schließlich den Georg Pflügl dazu, daß er, den steten Aussor derungen der beiden Weiber folgend, den Feldmeier ermordete. Dieser ging am 5. Februar d. J. zu einem , Leichenbe gängniß nach Brück und wollte Abends zehn Uhr heimkehren; in einem Wäldchen lauerte Pflügl sch?n einige Stirn d:n, und. als sich Feldmeier, . nichts r .tf? " r ' 5 , . r f , cyiimmes ayneno, nayre, uoeruei ihn Pflügl von rückwärts, schlug ihn zu nächst mit einem' Stein zu Boden und zertrümmerte ihm dann mit einer Holz hacke, den Schädel. Während sich der Mörder entfernte, schleppte sich Feldmeier noch eine Strecke weit und starb dann auf. dem Wege. Das Pflügl'sche . Ehe panr war geständig, während sich vie Gattenmörderin auf's Leugnen verlegte. In Frankreich erregt der Ballon Godard, welcher als Dynamit ballon dunen , soll,' großes Aufsehen. Godard glaubt, derselbe werde die' gesammte Kriegskunst auf den Kopf stellen". Der Ballon ist mit Bomben Dynamit Patronen und ähnlichen Dingen förmlich ausgestopft der Franzose nennt sie sar kastisch Confect" und trägt ferner ein Geschütz, daS die Projectile schleudert. Es handelt sich also um eine Art Luft Artillerie. DaS französische Kriegsmi nisterium ist dem Ersinder. näher ge treten. Die Z a h l d e r or i g i n e l l e n Etablissements in Berlin ist durch eine Anglo Amerikanische Trinkstube" ver mehrt worden. Diese Anglo-American Bar" wurde am 15. Mai, Unter den Linden 13, im.Linden-Cafe, eröffnet und alle jene wunderbaren Concocte, welche unter dem, Sammelnamen Mixed Drinks" bei den Briten und Yankees wohlbekannt und beliebt sind : die Egg Flipps, Cock-Tails und Gin-Slings, die Thunderbolts und Eye'Opener'werden nun in der neuen Trinkstube von englischen Aarmaids"' mit vielem Ge schick credenzt. iülan schreivi ein bar" aus Tanger: Das älteste zur Zeit noch bestehende arabische Reich in Afrika, das Kaiserthum Marrokko, geht nun seiner. Auflösung entgegen, um in kleinere Staaten zu verfallen, die dann nach und nach eine Beute der christlichen Staaten Europas werden dürften. Ge gen den Statthalter der Provinz Sus, Sidi Ben Haschen, der sich unabhängig zumachen gewußt, sandte der Sultan vor einigen Wochen ein großes Heer unter dem Befehle des Kronprinzen, daft aber beim Bir Saukah total geschlagenwurde. Der Sultan raffte daher schnell ein zweites Heer zusammen, das er nun persönlich gegen die Rebellen führt. In deß hat er schon das südliche Marokko bis zum Atlasgebirge gegen den Sultan erhoben und zugleich hat sich auch der Statthalter von Tasilat für unabhängig erklärt." Die Nachricht, daß das marok kanischeHeer durch die Aufständischen in Sus eine Niederlage' erlitten habe, ist seither vom spanischen. Konsul in Ma asdor bestätiat worden. , : Zn netz in Nie der öst er r i r i r "i cm l 4 eeicy uaro ver reicyne vlann ver oorri. gen Gegend, der mehrfache. Millionär Thomas Verderber im Alter von 93 .fahren. Verderber kam im Jahre 1809 us Krain. das damals unter sranzösi fcher Herrschaft stand als armer Hausirer mit Wetzsteinen nach Oesterreich.' Nach-, dem er einige Ersparnisse macht hattet widmete er sich der Manufakturbranchr, bezog in ganz Oesterreich die Märkte und schuf dadurch den Grundstock seines Ver. mogens.. starv als Junggeselle und hat jedes Mitglied seiner aus mehr, als ! siebzig Personen bestehenden VerwandtI schaft mit ansehnlichen Legaten bedacht : Auch für die Armen von Netz hat er ein große. Summe .ausgesetzt. I -.1. ' 'r ' I Die Sekte der Heiligen. . der letzten Tage" hat bereits rn eine ganzen Zteihe von Orten der Schweiz feste Wurzel gefaßt und gläubigen An häng gefunden. Die N.Z Ztg." bringt in einem Berner Briefe authentische Auf schlüsse darüber, indem sie die emzelnen s Orte,' wo Mormonenaememden bestehen. nebst der Anzahl der Glieder der' letzteren namhaft . macht. . Darnach zählen die Mormonen in 21 Orten-(darunter die Städte Bern, . Basel,, Genf, Schaffe hausen, Hinterthür und Zürich) 610. Anhänaer, von denen 28 Aelteste, 16 als Priester, 34 als Lehrer und 11 als Diener fungiren. Das Blatt verlangt energisches Einschreiten gegen das Um. sichgreifen des MormonenthumS, welches auch bereits Frauen-Hilfsvereine und . Sonntagischulen zu seiner Verfügung habe. Von Bern aus wird . auch die . Mormonen.Mlssiyn in Deutschland ge ' leitet ; es'giebt gegenwärtig Mormonen - in Stuttgart, Dkannheim, Ludwigshafen, Nürnberg, München Berlin Und' Kiel.

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(Goldene Medizinische EntdkSung) Deilt alle Ausschlage von lnn gnvöhnNchen Ainne etrr Blatter ft8 ,u den schlimmste ZtxtUln. Salzfluß, Geschwüre. a,upx,Str ooer auyeti ver Haut, kurz alle durch unreines Blut rerurlachten Krankheiten werden ' rurch uet mächtig, wtgende und starrende Arznei überwunden. Unter ibrein wchlthtizen Einflüsse bellen arotze fressende Geschwüre rasch. Ibre Sraft bat sich namentlich i der Heüung von Schwindflechte, Rpse,Rask,. Blutschwüren. Karbunkeln, wun den Auge, skrosulSsen Geschwüren und Geschwülsten, SüZtselenkKrakhit, Knie Ichwamm. rops oder dickem HalS und erwei erten Drüsen gezeigt.- Man sende eha Cent t Briesmarken für eine mit lernte AbbUdungen auS aestattete Abhandlung über Hamkrankdeite, oder den selben Betrag für die bhandlunz über Skrrfelleiden. i .Oa CM 13 kam txbtn" Man int ti gründlich durch den Gebrauch von Dr. Plerce't Golden I mimi iHHcorery, und aute Verdauung, eine Hueni?e,e vauu mioier viuxn, eden energie und Gesundheit -de, Lonstituttsn wer. tadurch hergestellt. . ; Die Schwmdstlchtp die eine efrfIfAtfftt ja k. diese Gotteszabe on einem Heilmittel schnell und sicher in ihrem Fortschritt gehemmt und gebet, trenn daS SKittel eingenommen wird, he da Leiten die letzte Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht der diese schreckliche tödtliche krankhett bat vr. Pierre, alS er diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem PubUkum dar, lot, im Ernst daran gedacht, sie eine "(,'oiigiiintii Cure " Schwtudsuchts-HUmittkl zu nennen, hat aber diesen Namen fallen lassen, weil derselbe zu beschränkt 55r eine Arznei, welche infolge ihrer rouuderbaren Per. etnigunz tonischer oder stärkender, alteratioer oder säfteverbessernder, anttbtliöser, trnstlösender und nährender Eigenschaften ohne Gleichen ist. nicht nur als ein Heil. Mittel gegen Lungenschwindsucht, sondern gegen alle Chronischen Krankhkitkn Leber, des Blutes und der Lunge. Wenn D Dich matt, schläfrig, schwach süblst, klah. gelbliche Hautfarbe oder gelblich braune Flecken im Ge, sicht oder am Leibe hast; wenn Da hauftgen Soxfschmer, eder Schwindel, Uebelgeschmack im Munde, innerliche Hltzk oder Frösteln, abwechselnd mit beißem Blutaudranz, .ha; wen Du niedergeschlagen und von düstern Vor gffublen erfüllt bist: wenn T ein Axretit regelmäßig und die Zunge belegt ist, dan leidest Dn an Ver dauungsbeschwerde, TySpepfie und Lebe? krankheit oder Gafliakeit. )u riclen allen spürt man nur einige dieser Svmptome. Als ein Heilmittel gegen alle solche Falle ist Ir. Plerce't (iolden Medlcal l)icfery ohne Gleichen Oegen 8un&?ndit9&dt, lntspeien. Kux, athmigkeit, Lustrohreuentzündung, schltm men Husten. Schwindsucht und verwandte Leiden ist sie ein unfehlbares Heilmittel. ' Man sende zehn Cents in Brirsmarke für Dr ' Pierce'S Buch über Schwindsucht. Bei Apothekern zu haben. Preis A.yo, Ä loiiss Dispsnsary lüziM Association, ' ' Sigevthllmer, 663 Main Str., vffl, . y. S300 gelohnnng wird von den Eiaenthllmern von Dr. Sage' .Eatarrh Remedy far einen Katarrhfall, welchen sie nicht kurtrea können, ausgebote. - - - Wenn man einen ekelbafte ode? anderen Ausfluß au der Nase, theil weisen Verlust des Sernchs, Se ithmaitSl ntfr k.sr sk s, 7 v VV. v, v.Vfr MUH(U( dnmxfen Schmerz oder drückende Gefühl im oxse hat, dann hat man. atarrh. Tausende solcher Falle enden in Schwindsucht. Dr. Sage'S ,5ata?rh Remed - heilt die schlimm, ften Falle von ttata??h. opse?kaltns und tzrrhale ppssche?z. eo LevtS. 3. Gt. PARSONS. Zahm MzN . . ' - - Z!lo.' 30 M. asgingtonflr.. i . über der .Nedt.Ofsi. !V 17. T IF K Im cinzigrn wrg !D!anneskraftvoUständiaherznstellkN,i 'vvwvwvwvvvvAvwvvvvv rund selbst iie scheinbar unheilbaren Aalle von I Geschlechtskrankheiten sicher und danerud zrtz m . . . (M..CI 1 . . C lIM 0 .heile, serner, genaue ullarung uettiKtnufy Ibnrkeit! Weidtichkeit ! tzhe! vindernisie der-ch. selben nnd Heilung, zeiqt das gediegene Buch I a .n5 .w' . MACIK fl'Jl'iaWrtiir I irr wninnn7i'rr;- . nun., witmu 'mit zahlreichen ledenktrenen Bildern. Wird .n -teutscher Sprache gk!ru ii-.s.'ntunz rrn2.' iQtuti in Pvst-Stamxs, sorzsam verxat, frei, .versandt. 0 . Adressire : DeiilschfS Hci?:rs'iuMl C'inlon Place, n-ihe lroadway, New York. N. Y jA JJTm Obige Buch i auH zu haben bei vuchhZndler A y l r. L9 Süd Delamar trabe. Ueber dieZujammen er zung der Fremdenlegion schreibt der 'v garo" : Die Fremdenlegion besteht auS zwei Regimentern zu je vier Bataillonen von 1000 Mann, und jedes dieser Regimenter hat ein Bataillon in Tongking. Nach 183l' bildeten die Elsaß-Lothringer zwei Fünftel, die Schweizer ein Fünftel die Süddeutschen ebenfalls ein und der Nest war aus Preußen (ein Zwanugstel), Italienern, Spaniern. Russen, Englandern (zusammen ein Zwanzigstel) und Belgiexn (ein Zehntel) zusammengesetzt. Heute herrschen die Schweizer und Deut' schen vor. und vonden 8000 Mann-der Legion sind; kaum noch 3000 aus Elsaß-' Lothringen gebürtig. ' Um aufgenom men zu werden, soll der Aspirant minde stens 18 und nicht über 40 Jahre alt sein ; ferner verlangt man - von ihm Ausweispapiere, aber - der Befehlshaber ist ermächtigt, über. diese in vielen Fäl len heikle Forderung hinwegzugeehn. In Friedenszeiten ist die Disciplin ziemlich milde, in Kriegözeiten aber äußerst scharf und unerbittlich streng; Gegen Deserteure wird keine Gliade geübt,, und wer sich wieder erwischen ;läßt, wird sogleich ständrechtlich ' erschossen. Im. Jahre 183t gingen in Soutay dreißg Legionäre mit' Waffen und Gepäck durch ; siebzehn kehrten zurück, um dem Foltertodebei. den, Chinesen zu entgehen! und fanden augenblicklich bei den Ihrigen' den Soldatentod.' Dann wurde der Marsch' der Legion - geblasen und alle Kameraden desilirten an den '17 Leichenvorüber. Eines Tages sah man in Hue etwas wie ein großes. Floß ohne Führer den Fluß '.herunterschwimmen.' Man fuhr hinaus -und fand auf dem Floße die entsetzlich - verstümmelten Leichen von sieben Legionären und an zwei Stangen aufgespießt ihreZungen,' Nasen und Ohren ; so. sandten die Chinesen sie zurück. Eines Tages traf man nach ei nem Kampfe, in dem das Batallion sich ausgezeichnet .hatte, den Oberarzt und seinen Gehilfen , unter den Gefallenen, und Niemand war mehr, da, die sehr' zahlreichen . Verwandten zu pflegen. : Da versammelte der Kommandant das Aa talllönstellte sich vor dieFront und fragte : Ist irgend ein Arzt unter Euch V .Neun Mann traten vor,- alle neun Doktoren der verschiedensten europäischen Fakultäten.

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Dr. C. C. Evoi'ts, DentsHerZahuarzt, (9ta4folgtx , ii. 6. Xildert.) Zi.tts-Q&t Oashingtou a. Vennstzlvania Otv. 3 bicncptflil Mir ftttu, Z?r mSht ti, VATOiiMA LINE t Warum? Weil fie die kürzeste und beste Linie über t. JLOTii, MLissou.i-i, K.U.Usafe, lowr Nobraska, L?excu39 ArkanHA Colorado, Nött Moxloo, Dooota ud Onlirorata ist. Dal vahudett ift ton Ctttn und tic Gqunen fiud aus Stahl. Dle Waaeu hebe d,e veuefteu Verdesstrnngeu. - Jever Zug h.t Schlafwagen. Passagiere, ob fie nun Villete erster Klasse oder Emigranteu.Villtte habe werden durch unsere Passagurzöge erster Slave befördert. Ob Sie nun ein Villet zu ermäztea $uu seu, ein Ezeurs.onsbillet der irgeub ine Sort Viseubahnbillete vollen, kommen Sie, oder schnidtn Sie a . . ? HL. H.. XeT-lnfj, sstfttnt eral 5aaUt.iut, erb, aihingt, unk Illtn,t tr Jnd', V. H ill, en'l Supt. St.Lomt, tto. 2 tfixl. öff..oi etJ! Qi. Chicago, Ht. JLouls uud PlttMbu.iris' Railroad. Ltit-Tebell sät burchgeheud uud Lokal.Züge. , 17. Febr. i3Z9 : Lige erlasse da Unlon.Dexvt.JndxlI., i, folgt: Station. iSchnllzg PoftjUg.iVchnlljg ,VYt, 4Uurn. HX)H 6:13 Rbg.Jndtans,l't!'4:m nk.Camb'gSi,, ; . , Richr.ond .... 6:S? , v Dayton 8:f.7 , . Piaua. . Urdana S:56 i:d9m 6:41 :Z7 3:8? 3:7 0 7:it 8:57 :s S:iZ U:) IM 6U0 . aluubui.... , Remark . .... U'2 , CUnbenvin. &:9 , hkltg 6:8? , . VtttSbure.... 7:t l2:37Crn 4:14 . 8:03 M 6:17 . . F'asriSdurg... 4:lJm 2: , Valttmor,.... 7:, . , Washington..! n:W , , VStladelxbi,. 7:bO . ,ttw U)ort....j:i:2t) . . Boft.......j :m l' .'.! 6: . 6:t5 , 7: . 7: täglich. . t Zttgltch, augenommt; Soni,l. PuSann' ValaH; schlaf, uni Htl-,g,n durch MI PtttSbvra, Harrtkburg, Zsiladelxjla und k. ohn, Wchjel, le in Wazw,H,,l ach BaUtmor. Washington und otton. ET Fahrkarten ech allen Oeftlichen Stadt, .ndi llin HauxtFahrkartn.urtaut de SKeU und) in dem Stadt. Bureau, cke utt Jllin und vasbington Strafe und im UnUn itvo. ureau Jud!aaV0ltk, u habe. Schlafwagen. arte Um nen tut Baratt! geftchett weiden durch xxllkatto bei den Agenten tzp Stadt'Bureau der tm Union vsxot zu JndianäxoliI, Ind. ' H. N. Gering, Sl. S. Y. , ordoft. Washi, ton und JUtnoi Strafe. Iud'rl. Vaes OreSrea, anaget. elumbu. D$ . U. Sd. I. BarSiSk. nrtet..,,,e an,. JI&IE.R Sie törzefte Z beße vat ,e) h Louisville, Nashville, Mernphis, Chat tanooga, Atl&nta, Savannah, jacksonville, Mobile and New . Orleans, t ift d,rthtilhaft fr Passagier vach den, Gäben, iue dirette Ronte'zn nehme. : Palast, Schlaf- nnd Parlor-Wagen zwischen Chicago und Loaieville und St --, Lui und Lonisville ohu. Vagtnvechsel, ' Tomfort, SchnelligkeU nnd SicherheU bletel die Jeff die alte ,nderSssige "3. Ml. & M. M. XI. R Dorlnff, . Ksftfient eneral Paffasiergnt, ordoft.! Oashtngto uud JStnot Str., Id,ll L. W. McKxknx, SuperintcntlenL Wie Bee! ßinc !" nach Cleveland, Lake Chatavqna, Niagara Falls, Thoniand Jtlaud, Lake George, Lake Cham. plain, Saraloga, White MountamI, . : Old Orchard, Rhe Beach und alle . '.st ' i Curplötze dou : ' - NEW ENGLAND mit toct SchnellZügen täglich. Die einzige ahn van Jndianaxolig nach New Yorlt and Boston welch durchgehende Wage in Verbindung mit der Lake höre und . S. Eentral ttenbah hat. Die einzig vadn, welch tm rad Eentral Derot tu iUw Zart ctnläuH. Et meftlich ghndr Schnellzug utd ingerich. tet und Payagtere, uielche nach Mtffouri, Lansa, Kedralta, Colorado, m Werico nd aUfarnta reisen ollen, finden beste ttomadation und niedrig aten. .. Kudrls.0tllte. t' Van hol ch bei W. I. R t ch a l , gnt. utwnft . tZT' TtZetk in allen regulären Ticket.Ossi. S. V. Thoma, ' .O. V. Ski nne r, SeneralWanaeer. , Tralfte-Vgevt. . I. mitb, Sen. Paff. Lgt.. leveland. O. . W. T. NlcholH, Passagier.Vgeut. Jndtanarott, Ind." aie Heu und 13 ,. Süd Jlltnei SteaKi, i mm mm ! QsoUISVIlti ß tW Al3AYi"CmCÄ 60 fct , . , y, 9 , Die kürzeste und direkteste Linie von INDIANAPOLIS . n ,, .. . Feankfort, Delpbi. Mont?cello Michigan Citv, Chicago, und allen Orten i n nördlichen Jndiasa, Nichi yau, nördlichen .'llmois, Witconfin, Iowa, Minneseta, ebrai'a, Aansat, ,slev Ncriu, Dakota, Nedada, S irado, Kalifornien uud Orezsn.' " I . bixtiu 3üfr mqiio ; ' 2 von Indianapolis nach ttikago; ebenso nach Michigan City. . Slegantc ,Pnllmana SchlafWaggon auf den Nachtzüg.. SepZckmarke dik an't Re seziel erthlt. ein ahn hat größer 9 uemlichkett der billigere aten all vtr. (StUi) und Equi,truß nicht ti übertreffen. Stahl, Sl l, Qil VlaiZor nd etoßklfsn, Lftbr,sn und a' derne Gin richtunge, unildertrefftiche Borich't fllr Eigra, ten, Land undTouriftn,iU,te na irgend et Ort, be on andere atzn beriidt d. : Cenu an nördlich, südlich, östlich imt eftlich zu retseu wünscht, kaufe man nicht dal .tVztg tttU big man unser Pris . . n, gesehen. gen RSHere end nan flch an BobortlCmmett, - ' Distrikt Passagier lgnt, ,. 2 Süd JLinoig Straie, Zndianax, Ind. Tod O. Curson. . O. C. Calfcu. c,neral.?tzr'alter, yeueral Pas aste" gtst. iU,,,.2tt. Cittl0,aU,

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