Indiana Tribüne, Volume 9, Number 261, Indianapolis, Marion County, 10 June 1886 — Page 1
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. I oa . 00x7 ic i . Ossiee : No. 120 ü QojQlonD Gteqü Sahrgaug 9. V Nummer 261: Juviaoapolio, Jndiana. Donnerstag, d 10, Juni iuo. :;: ft';;--f ?" . I , il I.V;
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'ÄnzeiMU tn fcUt Spelte soveit dieselben nicht Oe Ichlftlaazrfg ftuö sd de Haarn vo drei gell Sicht nderfieizrn, wtxUn taelt l ich aufgenommen. Dieselben Heiden S Zage Heu, sönnen ade, nieschrlutt erneuert werde. U,eige, Kelche di Mittag, 1 Uhr adge jtt verde, fiude noch am selbige Tage Gsfnaljmt.
Oeslaugt. t Hangt: RädHea, elch daZ lidrmcyen erlerne olen in der Vtoot Kideranfertigung' Schale, 94 Rorb exidia Straße. Unsere Preise sind te ku iitJde Schüieri, elch an er vor dem 2. Juni nfangt, hat alZ er, Zahlung, einen Dollar ,u eairicht, und wird vielleicht nicht mehr all & l $4 im. ,. für alles nxi tarn lerne von Ält dermache nöthig ist, ,,hle müffen. kamt und seht di, Uädchen bei der Arbeit. ergip nicht, daß ir unl nur noch enige Tag erxflichte Eotrakt ,u obigen Preisen u machen. eUstina S2.5Q x, W,che. Setzr gnter Ti9, ichtefser,u irge,d einem Preise , Haien- Sud eft Eck Neridian nd Ohi StraK. ba erlangt: ia lediger Wenn für Ofsieeriit i,,leich. ,ch,frage im irele Park Hotel 1! Verlangt: ädchen für algemeine Hzulardett. . IU Parke Aoen. Nl rl et ädöen um da! leider nd antelfflii ia erlernen. o. 94 N. Seridian Str. ba SteUegesuchs. Helmut mix rdeit an einen ttanne in eine St,r oder sonst. ach,usragen Ro. St Paler Striit. i'li e sch t: t deutscher ab scht in Stele. achinfriie V Blake Stieje. 11 ja Zu vermiethen. e rmietden: inmöblirtei immer an tne oder ii Heiren, , 270 Oft C4rt Str. 131 8u , rmi ttzen H uI mit immer, taluv aroKer Pard, V. 32.9 Säd Ost Straße. John Skosenderg, ISK Oft Washington Strai. 1 1 Zugelaufen. ?. f u f n Sth Atnlr. eit unk (Aaari O, w- m 9 ' ' " " i " p - fK VStfr If iTrhftTTt ? tnftlfctn iit Stteie 13i irairni nconcn urino eiiuc, ura vcviit W W M . . n n ' M Zu verkaufen. erkaufen: Ein hübsche Hetmath n bei ' ab N ck.r Land in eine Dr? an der I. k 3 Sahn ßischea (ier und LouiZoill und nur einen loik om Devot, wei cker gerade reif erdend Htmer, fa ,i eitugiK er, iurg. , ?deil icho trazdar Odabaume. Sra, Haser, artnln. aöe S,tten ?müse. Sehen im schökn Zachditz. ttt Zöohha nd alle eq mlich tette. ShereZ ,u ersiagen rn der Osfik o Blti. B.fttz kann soz'eich gegeben erden. lju verkaufen: Ei Uen ,t gmter und chatt. Raherei i der Osftee ds.Blt. 11 Verschiedenes. flut. Haut cud Nervenkraxkhn te eine Spezialität. Dr. Denk. Iter, 226 OS VashWgtoU CK-I Oersicöerung zu KoyenprelS Frhält in Zedel dai sein Eigenthum in der 5ittäPzllS Deutsch Oegens. Jener OerflchernugitIesellschaft. rersichett. HralaQ K1el)1t1t, Sekk., 'Ossice: Na. Oft Washington Straße. ZWdsrZM' großes Lager von Sommer - Huten ! . ' ist jetzt in voller Blüthe. Säsgerynte und Fucneryüte eine Spezialität. tto. lO 00 Caf&fQion2r Blection of Trustees. The annual election of three Trustee of the lNDiAHA.roLis Maennkkchor takes place San. day, June 13th 1886. 10 o'clork A. M. at the Mvnnerrhor Hall. J. P. FRENZEL, Ptm. SARATOGA CLUO H 0 U SE CU mtft 55 Datafh Vlvaße. Grcnung 2 Sommergartens durch ZUMtr's HrrZester ! am (Damstag Abend, 12. Juni, xniangsaiT. mm C Aalte ach nnd di besten St,äk fteti an Hand. Hrei-ENkrt, ereem stattfinden jen ittmoch um Sa,, den von 8 bis 11 Uhr. Herde empfehle ich meine gelbe, nd chdga,re. Otto Oohicael. PiriDstDafü tzrössnunz ! deinen Freunde und dem Publikum im Ulzemeiseu, die. Hiermit zur Anzeige, daß rq am .Oamstag, '-den 12 JuNi, eine us'k chönfte tg,richt Wirthschaft Zlo. 349 Madlson Qoeuue, eröffueu kerde. Gute Musik ! . Gute Gettänle ! Guter Lunch ! N zahlreich ei? Luwuch bittet CYLSLTZTJIZQ HAÖIO.
Neneö per Telegraph.
& 1 1 1 1 1 8 u 1 1 1 d t c n. Oashtngt on. D, C..10. Juni. Hübschts, etaS vürmere? Wetter. 'Wollen selbst die Löhne .f ixen." Lynn. Mass.. 10. Juni. Die Schuhund Leder Association beschloß letzten Abend ein Comite zu ernennen, welches eine neue Lohnliste anftltigen soll. Die ser Schritt kommt überraschend sür die SaiaKt of Labor und ltiat von Seiten der Fabrikanten die Ubstcht. selbst die Löhne ohne Rücklicht aus frühere Be.lt' hungen zu bestimmen. Stre ik zu Ende. Buffalo. 10. Juni. Der Streik der Bäcker ist zu Ende. Äeide Seiten machten ttonzessionen. Furcht vor Aufruhr. London. 10. Juni. Ein Ausstand der Fenier im Ostene wird befürchtet und eS verden umfassende Vorbt-eitun gen getrogen, demselben zu begegnen. G0ttomeVes. Es wiro immer behauptet, es könne Jeder, der zu arbeiten Lust hat, jeder iZeit sein Brod finden.. Der Bundescsnnnissär für Arbeitsstatistik sagt in sei' nem Jahresbericht, daß eine Million Arbeiter ohne Beschäftigung sei. Wie stimmt dazu obige Behauptung ? Wie wenig umfassend noch die Arbeiterorganisationen sind, zeigt z. B. der statistische Bericht der internationalen Union der Schriftsetzer, wonach deren Verband ungefähr L0,000 Mitglieder zählt, wahrend es nach dem Census von 1330 in den Ver. Staaten, 72,000 Buchdrucke? gab. Und doch gehören die Schriftsetzer zu den best organistrten Arbeitern. - . In Pittsburg hat, wie gestern in den Depeschen gemeldet wurde, eine Straßenbahncompagnie Klage gegen ver schieden? Mitglieder des Ordens der nmgy of xaoo? unter einem Bundesgesetz eingereicht, welches Strafe verfügt, wenn zwei oder mehr Personen sich verschwören, einen Bürger in der Ausübung seiner Pflichten oder in der Führung seines Geschäfte? zu bedrücken oder zu bedrohen. Das Strafmaß ist tausend Dollars Geldstrafe oder zehn Jahre Zuchthaus. Die Compagnie ver sucht unter diesem Gesetze Streiker zu verfolgen. Wir sind auf den Ausgang der Sache sehr gespannt. Denn wenn das Gericht entscheiden sollte, daß das Gesetz auf Streiker Anwendung findet, dann sehen wir in der That kaum ein. wie in Zukunft noch ein Streik wirksam in Szene gesetzt werden kann. . In der Provinz Ulster in Irland, ist es, wie aus unseren Depeschenspalten ersichtlich, nun wirklich zum Aufruhr gekommen. Ulster ist protestantisch, wah rend daS übrige Irland katholisch ist. So ist aus dem Kampfe sür Home Rule, d. h. für Lokalregierung, für ein beson deres irisches Parlament, ein Religion? krieg geworden. Die protestantischen Bewohner von Ulster . ziehen die Herr schaft des protestantischen Englands ei nem irischen Parlamente vor, daS vor aussichtlich meist aus Katholiken bestehen würde. Daß es deshalb zu einem blutigen Aufruhr kam, daran ist wahrscheinlich Niemand schuld, als Lord Churchill, der Führer der. conservativen Partei. Der selbe hielt kürzlich im Ulsterlande eine Rede, welche den loyalen Herzen der Be wohner jedenfalls sehr wohl that. Er forderte sie geradezu auf, der Einführung eines Home Rule-GesetzeS mit bewaffne ter Hand Widerstand zu leisten. Wie man sieht, ließen sich die braven Ulstern das nicht zwei Mal sagen. Sie warteten gar nicht die Einführung eines Httnerule-Gesetzes ab, sondern stürzten sich sofort über die Katholiken her, deren Eigenthum zerstörend. Beim Einschreiten der bewaffneten Macht des Staates kam es zu Mord und Todtschlag. Wenn die Aufforderung zu bewaffne tem Widerstande nicht einer ungerechten. sondern einer gerechten Sache gegolten hätte, und wenn die Aufforderung nicht von einem edlen Lord, sondern beispiels weise von einem Sozialiften ausgegangen wäre? Die staatliche Gerechtigkeit" f tnrfl ih tf.CS yuiic tttifyi (uhi uiiv 11 sSCting niß geworfen. Der edle Lord aber er freut sich der ungestörtesten Freiheit und wird sich auch rn Zukunft derselben freu en. DaS nennt man heutzutage Gleich? yeu vor oem eseze.
Draytnalhril)ten.
Sensation muk sein. St. 'LouiS. 9 Juni. Die Be rsohner von East St. Louis befinden ftch in großer Aufregung über die kürzlich entdekte Verschwörung, die Banken und die Wohnungen der Reichen zu plündern Die Entlassung oer ganzen Polizei von Seiten des MayarS hat die Stadt ohne Schnfe gelassen, wa? die Lage noch ver schlimmer!. Eine Versammlung von Bürgern fand heute statt, und ein Comite wurde ernannt, um den Mayor zu eruchen, die durch die Entlassung der Ver chuörer vakant gewordenen Polizeistel en wieder zu besetzen. Im Falle der Mayor die vtrwtigtrt, soll ein Vigian. Comite ernannt erden, und eine Patrouille von acht Mann in jeder Ward oll dazu dienen, Leben und Eigenthum zu helchützkn. . Knigbt os Lador in einer Milizcompagnie ver weigern kren Gehorsam. Boston, 8. Juni. Compagnie des sechsten Regiment erhielt gestern Be ehl, nach dem StaatS'Exercierplatz in South Framingham heute Morgen abzu gehen. Der Befehlshaber hatte Arrange aentS mit der Straßendahn Gesell chast von Stoneham wo die Compagnie zu Hauseist, gemacht, wonach die Leute ausderen Wagen nach dem Bahnhos ge aren werden sollten. Diese Straßen bahngesellschast wurde neulich von den ffnightS of Labor unter den Bann des Boycotts gethan, und eine ymnibuslinie von ihnen etablirt. Als nun heute Morgen die Mllizcompagnie bei den tztrakenbahnvagen ankam und Befehl erhielt, dieselben zu besteigen, weigerte sich die Hälfte der Leute, dem Besehl Gehör sam zu leisten. Sie erklärten den eistauntea Capitän. dab ste KnightS of L. seien und die Wagen nicht besteigen würden, da die Gesellschaft von ihnen geboycottet werde. Einem zweite Besehl schenkten sie rbensooenig Beachtung wie dem ersten, und machten sich zu Fuß aus den Weg nach dem Bahnhof. Verschiedene trieben unlerwegS Gefährte auf und gelangten vor ihrem Commando zum Bahnhose. Die MilizCommandeure sind sehr ausge bracht über diese Insubordination und werden die ungehorsamen Milizler vor ein tteiegSgericht stelle lassen. P owder ly. Philadelphia. 9. Juni. Fred. Turner, Sekretär der KnightS os Labor sagte heute, daß Pouderly während der Elevelander Convention wegen heftiger Angriffe aus ihn abdanken wollte, daß die Resignation nicht angenommen wurde, und daß man ihm eine Gehalt erhöhung von $1500 aus $3000 anbot. Povderly zog schließlich seine Restgna tion zurück, nahm aber die Gehaltser höhung nicht an. Zu Zuchthausstrafe urtheilt. ver St.LouiS.9.Juni. H. D. DaiiS, Master Workman der KnightS of Labor Affenbly in Pacific. Mo. wurde heute zu zwei Jahren Zuchthau und 9500 Geldstrafe Rerurtheilt. Er war des Ver suche? angeklagt, einen Frachtzug zum Entgleisen zu bringen und aus die Wachen geschaffen zu haben. Er war einer der Führer der Eisenbahnstreiker. Die Fälle der anderen Angeklagten wer den morgen ausgenommen verden. L o ck o u t. C h i c a a o, 9. Juni. Ung.sähr 1400 Anstreichergesellen wurden heute entlassen. Sämmtliche Anstreichermeister ha den ihre Leute sortgeschickt und ihre Shop geschloffen, weil in süns Shop ein Streik inszenirt worden wa.', und die übrigen Arbeiter aufgefordert worden waren, die Streiker zu unterstützen. Qongreg Washington, 9. Juni. Senat. Im Senate geschah heute garnicht von Wichtigkeit. Eine Anzahl Bill von lediglich lokaler Bedeutung wurde pssirt. Hau. Im Hause sand eine längere und ani miete Debatte über die Klausel statt, uelche der Bewilligung sür die Civildienst, conmisston angehängt wurde, und welche bestimmt. 'daß dem ernennenden Beamten die ganze Lifte der Bewerber, welche die Prüfung bestanden, übergeben werden solle. Die Republikaner opponirten dieser Klausel aus' Heftigste und hoben hervor, daß dieselbe lediglich dazu dienen solle, da Civildlenftgesed zu umgehen, und die ausschließliche Anstellung von Demokra ten zu ermöglichen. Die Generaldebatte darüber wurde ge schloffen und e wurde mit dem Verlesen der einzelnen Paragraphen begonnen.
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Ver QcStl.
i Ausruhr in Belfasts ; ... Belfast. 9. Juni. ' Letzte Nacht stis. teten die Orangemen roieder einen' Aus rühr an. Sie demolirken' ungefähr hun d-.rt Häuser, wovon sie zwei in Brand steckten. Die Aufrührer erbrachen meh rere Whiskeygeschäfte und. eigneten sich die Vorräthe an.. Hunderte lagen be trunken in den Straßtnrinntn,' Andere zogen durch die Straßen ' und riefen: Zur Hölle mit dem Papst !' ;;; Wahrend der Nachts wurde eine, von einem Katholiken. Namens. Duffy, ge führte Taverne angegriffen.- Die Polizei wär prompt zur Stelle und nach einem hartnäckigen Kampfe, 'in welchem von Schießvaffen Gebrauch gemacht wurdt, gelang es ihr, hie Aufrührer zu verjG ,en. Diese aber kehrten neö einer Odie n stärkerer Anzahl zurück und ' vertrieben die Polizei. Der Pollztkches wurde' vn wundet. ' '. ' Unter den Ocangenen hesandn sich viele Fabrikmädchen. welche die Männer zum Kampfe aufforderten. Der Inhalt der Taverne, Möbel und Getränke wur den gänzlich zerstört, worauf die Anführer auch noch da Hau in Brand steckten., .', Gladstone und Parnell wurden im Bildniß verbrannt. , . ; Schließlich rückte daS .Militär . auS und eS entstand ein schrMchn Straßen kämpf, bei welchem eS auf beiden Seiten Todte und Verwundete gab. Eine Kell nerln wurde ersch offen, während sirauS dem Fenster schaute, und eine Qittne mit zwei Kindern befindet sich ebenfalls unter den Getöteten. . j ' Von Pudlin aus befinden sich 150 Polizisten aus dem Wege nach Belsast. ; Artbur und Andre DonneUn. katbo. lische Kauffeute in Lurgan wurden ver hastet, weil sie au dem Fenster schaffen. S0issta')r.)tks. 5c e w V o r k. 9. Jäni. Angekom.: .'kVaeSland' von Antwuptn, .Bohenia von Hamburg. ' " .?" N e w Y o r k. 9. Juni. Angekom. : Dampfer .State os Pennsylvania- von Glasgow. OueenStown. 9. Juni. Angek. ! Dampser .Arizona- von New Pork. Marktpreise. Wt,,n. . z. 7S: Z roth. 77 . St 9 tu. 919.1 votii 9: gelb 94c; gemischt 31 . Hafer. S!o. ? etß ä.; gemischt iSe. N,g gen. boz. lei. $8 75. Heu. $ 5.1Q--Schinken. 10,11c. chttrn. 5c. Speck. 7xe. Seite n. 7tSchm,tnichml. 7 7e. hl. Fam'l, ,Z.' kä.25; Fane ,Z.8S-Z..V0z itra r?7 k?.s: fiel ,2,1-fr.?,. ter. 9:; im Store 10t Butter, reamer 13 lb; Datr 11 12c; Entru 79. st 1 h n . r 7. n.rffHh Turf. 1r W . .vf. V V mtmm.vq t attofftln. ZS-4 p,r Lush.: neue ZZ SV ert oa. f J.JU 4 ' ' 9 ff f l. Rasselt $3.50- 11X6. Hiesiges. Die Bäcker Union gegen 0,0. Rother. Vor Squire Feibelman wurde heute Vormittag die Klage der Bäcker Union gegen E. B. Rother verhandelt. . Es war dies eine Replevinklage. Rother, stem pelt nämlich sein Brod mit dem Stempel der Union, hat aber von dieser niemals einen solchen bekommen. ES ergab sich, daß der Stempel, wel chen Bäcker Rother gebraucht, nicht der der Union gehörige Stempel, sondern ein nachgemachter ist. Die Union be rechnet sür den Stempel zwei Dollar und Herrn Rother war die Ausgabe zu viel. Er fertigte sich daher selbst einen Stempel an, der zwar nicht so schön gemacht ist, wie der Union Stempel, sondern nur aus einfachen durch ein Leder geschlagenen Nägeln besteht, welcher jedoch ebenfalls, wie der Union Stempel die gleiche Anzahl , von Löchern in der Form von L II in den Teig bohrt. Da dieser nachgemachte Stempel nicht der Union gehört, so sah sich selbstver verständlich die Union veranlaßt, ihre Klage zurückzuziehen. Die Mitglieder der Union sagen, daß eS ihnen lediglich darum zu thun gewesen sei, gerichtlich festzustellen, daß Herr Rother nicht den Stempel der Union, sondern einen von ihm selbst gefertigten benutze. Herr Rolhert sagt, daß er alle Forder ungen der Union unterzeichnet habe,.dab er lediglich die zwei Dollars für einen Stempel sparen wollte, den er selber weit billiger machen konnte, und daß er ge glaubt habe, dazu daS Recht zu haben. OaupermttS. CaliSbery ö: Stanley. FramehauS an Alabama Straße, zwischen' Home Ave. und 7. Straße. . $2,400. . v E- Dreier, Cottage an Span Avenue, zwischen Dillon und Olive Straße. $850. Michael Galm. Fleischerladen. No. 103 Broadway Straße. . tzlöo. .
Der kleine OradtbrroN.
' ? ;' J '.. -' . ; 4 i iu-j 'Frl. Mamie SchulOeverVlkd'nächsten ' ! : r Samstag eine Vergnügungsreise, noch' eLt-n.i. n ' .n.l ,t pltng,irtv, .u. unierneymen. ii , , John.O'Moo're wurde MtuU, als Constabler an Stelle vo. John'.WoodS von Squire Walpöole ernanflt. . . W f " . Heute . Mittag brach -in'einem Schuppen" zwischen Liberty- ü'nd'Nöble Straße Feuer äüS7 .Kein Schäden'.' ,:l sW:SrtJn Bürgst. ein 14 Jahre alter Junge, wurde, heute, verhastet., weil er einen kleinen Wagen gestohlen haben soll. I - CCT; Äydre I; Houston ließheute ein HabeuS'Corpu Äerfahren'etn leiten, um - .aus Vem'''Jrreriäsvl,'' entlassen i zu cri)en.;;v;;:;'V;v; ::u;f wijV - - ' ' - r t . tT Hier, tagt gegenwärtig der' Na tional. Verein der'. Cisenbahn-StationS Agenten. 18 Staaten sind durch SO De ligatenbertretin' '-' - - .. - - . f f : V c7 Georg Lotz, Jobn Bühler. Z-avi'er Rösch, und. John GeiS erhielten, heute WlrthschaftS?LicenS - von den Sounty Commiffären. : - (. i tzr Katie Potter klagte auf Schei' dung'von Thomas Pötter, den sie im Jahre 1830 gehttratheshat. "der ..sie aber schlecht behandelt, sie nicht? ernährt und ein Trunkenbold ist ; so behauptet wenig stenS die Klägerin. ' j 'OvHamHton 'tyj JoneS.' 76Jahre alt, wurde , für irrsinnig . erklärt.' Der Zustand deS' Unglücklichen refültirt aus mJ-'i.l'.' v:. ;' I . . V iiiics icpuna, v ,w pragi jagten bei d'erArbeit in einer". Kohlenmire erlittm W.; ;:. ! tv ? tZJ Morgen Abend finden die demo tratischen Primärmahlen in ! der' Stadt und , Morgen' Nachmittag finden'solche in den County'Diftrikten.ftatt. -..Die demo kratisch'e County ..Convention beginnt Samstag Vormittag - um 10 Udr in der se.6nlt'.k. "'.'. k Viuuiuut , ' ari Herr- C. L. Williams welcher Candidät ' sÜr.'.das flnU eines ßchulepn' 2-m '..'' Cn 1 1 . i 1 ' v . o ci rr iaiui; flur . joeeunung vr-r.? ajiinut ist. theilt uns . mit, .daß er den deutschen Unterricht stets befürworten werde, weil er der Ansicht ist. daß derselbe in den öffentlichen Schulen beibehalten verden solle. Die Wahl findet nächsten Samstag statt . . .. Bou Nuöland, Der Kuryer W a r s z a w s ki" bringt folgende Mittheilung, die un zweifelbaft nicht verfehlen wird, die Po ten in Nußland davon abzuschrecken, in Preußen ärztliche Hilfe zu suchen : Ein Herr Wozniakowski, der jenseits der preußischen Grenze wohnt, reiste am 15. April d. I. mit seiner kranken Frau nach Breslau, um dortige renommirte Aerzte wegen der Krankheit seiner Frau zu con sultiren. . Wie gewöhnlich, stieg er im Hotel zur goldenen Gans, bekanntlich ei nem der nobelsten Hotels Breslaus, ab. Ursprünglich hatte er vor, nur einige Tage dort zu bleiben, und zu den Oster feiertagen nach seiner Heimath zurückzu kehren; da jedoch nach dem ärztlichen Rathe seine Frau einer Operation unterzogen werden sollte, der eine vorbereiten de Behandlung- vorangehen mußte,, so blieb das Ehepaar länger, als es erwar tet hatte, in Breslau. In Folge deffen bekam der Gatte eine polizeiliche Vorla düng, bei welcher er befragt wurde. Wann er mit seiner Gattin aus Breslau abzureisen gedenke.' ' Als er nun erklärte, eS hänge dies davon ab, welchen Ver lauf die Kur nehme, wurde ihm angekündigt, daß er bis zum 30. April Breslau verlassen muffe, widrigenfalls er und feine Gattin am 1. Mai im Wege polizeilichen Zwanges zur Grenze geschafft würden.. Als er diese Aufforderung schriftlich verlangte, wurde ihm . erklärt, daß derartige. Ausweisungen russischer und. österreichischer Unterthanen mündlich erfolgen. ' Nachdem sich der behan delnde Arzt (ein Deutscher) alle mögliche Mühe gegeben hatte, die Ausweisung rückgangig zu machen, erreichte er schließ-, lichdas Resultat, daß die Frau,, als Kranke, in Breslau bis zum 15. Mai bleiben dürse ; ihr Mann jedoch muffe am 30. April Breslau verlassen,' könne jedoch später wiederkommen, um seine Frau ' abzuholen, aber nicht el)er, als eine Woche später, nachdem er dreGrenze überschritten habe. Das wartete jedoch der Mann nickt ab, sondern reiste, nach; dem ihm die Aerzte erklärt hatten, seine Frau könne eine längere Eisenbahnfahrt ertraaen, mit derselben Donnerstag, den 29. April nach Wien ab, wo die Opera fcin liikklick volltvaen worden ist." . In Chefhire (England) ist dieser Tage ein würdiger, alter Staatsdiener in seinem 81. Lebensjahre gestorben. Adam Shaw gemeinhin Old . Adam" genannt hatte unter allen Postbriefträgern in England die längste Dienstzeit, da er im Jahre 1843 in. Altrincham, bei Manchester, anaepellt, und erst im Jahre 1834 pensionrrt wurde, ohne daß, wie bei seinem Rücktritt constatirt wurde, auch nur eine einzige Beschwerde gegen ihn zur Anzeige ge langt war: Er - hatte " eine tagliche Runde von 20 Meilen abzulaufen und hat somit dienstlich 212,520' Meilen zu rüögelegt, was so ziemlich einer achtma ligen Pilgerfahrt um den Erdball gleich kommt, - ' - - - - '
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