Indiana Tribüne, Volume 9, Number 260, Indianapolis, Marion County, 9 June 1886 — Page 3

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edunac xradlertscher rne.tMtfcher nzn, verletten lanen. DaS aedieaene Ciu, !

Ein Hochstapler.

Origwal.Roman von E. H e i n r i ch . (Fortseduna.) Der Staatsanwalt Hellmuth war der Schrecken alle? Verbrecher, welche in der alten Hansestadt ihr lichtscheues Wesen trieben. Vor sein haarscharfen Logik mußten in der Regel die spitzfindigsten Vertheidiger die Waffen strecken, da er seinen Wahlspruch : Jedem daS Seine!" unerbittlich auf. die Aerbiecher und da? Zuchthaus allzuwenden verstand. Als der 3!otar seine Mittheilungen, welche er 1 von dem Hutmacher vorhin empfangen, beendet, schritt der Staats amvalt eine Weile weiter. . Sie haben das Medaillon?" Hier ist es, ich möchte es wohl für die Kleine, deren Mutter das Portrait un zweifelhaft darstellt, aufbewahren." ' Kann auch geschehen, wenn es seine Dienste gethan. Aber diesen Hutmacher möchte ich mit eigener Hand durchprügeltt, daß er erst heute mlt einer solchen wichtigen Entdeckung hervortritt. Wo ist der 'Stockfisch?" ' . Der Notar berichtigte die scheinbare Nachlässigkeit des jungen ManneS und nahm ihn so kräftig in Schutz, daß Hell mutb besänftigt wurde. Wir baben die kostbarste Zeit da durch verloren," grollte Letzterer, der Vogel wäre jedenfalls ins Garn gelau fen. Was' aber in aller Welt . sollte die Metamorphose auf sich haben ? Und wo ist dieses Arbeitszeug denn hingekom men 5" - Na, jedenfalls von einem Anderen annektirt," meinte der Notar. Darü ber muß die Polizei Aufschluß geben, da dieser Punkt nickt gerade unwichtig erscheint." : : '. ; ; . Den Kukuk auch, der Punkt ist äußerst wichtig. Wir müssen wissen, wo jener Mensch das Zeug gekauft und wie er ausgesehen hat. O, ber Dummkopf von Hutmacher !" Nach dem Portrait zu urtheilen, muß unser Mann ganz anderen Kreisen ange hören," sprach . der Notar mit Nachdruck, auch das Kind Sie werden' sich des selben noch erinnern ist zu elfenhast und schön, um dem niedern Stande ent sprossen zu sein. Ich sagte Ihnen von dem vornehmen Herrn, welcher so plötz ltch bei unserm Hutmache? aufgetaucht was halten Sie von demselben?. Der Staatsanwalt blieb stehen und schaute den Notar überrascht an. Hat unser Gewährsmann den Burschen ange sehen, sich sein Aeußeres wohl gemerkt?" fragte er hastig. Ich glaube, daß er es gethan, weiß es aber nicht gewiß, weil er denselbcu fürchteie. ' Sie können das Nähere vsn ihm selber' erforschen, bitte jedoch, nicht zu vergessen, daß ich ihm mein Wort hinsichtlich irgend welcher Ungelegenheit gegeben habe."' , V ,Also, bester Freund ! Vergessen Sie mir den furchtsamen Hutmacher mit dem criminalistischenSpürsinn nicht, ich werde morgen Abend zwischen 7 und 8 Uhr für ihn zu Hause sein." . Ich werde ihn hierhercitiren." Gut, gehen Sie noch ein wenig mit mir oder kommen Sie nackber in den Club?" . . - : i . Will sehen, ob ich'S möglich mache. Apropos, eine zweite Neuigkeit, die junge Gräfin Altorf Sie wissen, die frühere Wittwe unseres ' alten Noden bürg-" . Weiß, weiß, waS ist mit der V Sie ist todt ertrunken im Wetter see." Der Staatsanwalt blickte ihn erschreckt an. Todt? Ertrunken?" wieder holte er langsam. In der That ein tragischer Schluß dieser ganzen Grafen geschichte. Nun ist der Schwede jawohl Universalerbe des Nodenburg'schen Ver mögens?" So ist's, kein . Häkchen woran' man fassen konnte,' um es diesem Arzsto krateti, der an und .für sich schon reich genug sein soll, entreißen oder zu Gun sten.des Sohnes einschreiten zu können." Woher haben Sie die Nachricht von dein Tode der jungen Frau erhalten ?" fragte Helmuth. als sie', eine Weile schweigend weiter geschritten, j Durch den Bankier Gotthard, an welchen der Graf srber geschrieben hat. Das junge Paar hat einen Ausflug aus dem Wettersee gemacht " ' In dieser Jahreszeit?" fragte der Staatsanwalt erstaunt, und bei dem schwedischen Klima ? Das ist ja unerhört'" . . .. ; Mindestens leichtsinnig von einem geborenen Schweden. Nun, iwie der Eraf schreibt, soll das Wetter ungewöhn (ich heiter und milde und die junge Frau auf die Wassrfahrt gan verpicht gewe sen sein. Als galanter Ehemann hat er es ihr nicht abschlagen, aber es auch nicht voraussehen können, daß ein Sturm sich erheben werde. Er, der Graf sei ein gewandter Seemann, weshalb er die Begleitung eines Bootführerö abgelehnt habe, um selber das, Schifflein zu leiten und die schöne Fahrt allein mit der ge liebten Gattin zu leiten und so weiter." Kommt ' dr Graf 'selbst -nach Hamburg, um das Geld in Empfang zu neh men ?" fragte er. ; Das nicht, der Bankier soll es an ein Haus in London senden." , Ach,' dann Wird er aus's Nrue in die Welt hinausfliegen.? Sonderbare Ma rotte! Sie kommen also nicht in den Club, alter Freund ?" Will sehen, ob ich mich auf ein Stünd chen losreißen kann. Guten Abend, lie ber Helmuth !? 5Sle-schüttelten sich die Hände und schritte. rasch entgegengesetzte Wege. ' ' i ' ; . 1 ' ; j Der- junge Hutmacher Henning in Altona hatte von dem Notar Willing einige Zeilen erhalten und stand nun vor dem alten Herrn, mit Zittern und Beben die Mittheilung entgegennehmend,' sich so gleich zum StaatSanwalt Helmuth zu begebeli. 2lch, du lieber Himmel," meinte er zähneklappernd, ich ginge viel lieber in die Schlacht ! Sie hatten mir doch versprochen, Herr Notar, daß ich in keine.ungelegenheit " 'Kommen Sie auck nicht, mein lieber üerr Hennina," läazelte Willing, ihm

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der Staatsanwalt ist mein Freund, er : wird doch einen Mann, der u? Ent deckung eines schweren Verbrechens beiträgt, nicht wie einen Vagabonden be handeln." . ' Henning begab sich nun nach der Wobnung des Staatsanwalts Helmu h. Der Staatsanwalt empsing ihn in seinem Arbeitszimmer ; er sah die blasse Furcht deö jungen Henning , und mußte lächeln. ?ehmen Sie Platz, mein Freund, und erzählen Sie mir d,e bewuüte Geschickte, welche Sie dem Herrn Notar mitgetheilt, 'mal recht genau und ausführlich. Hoffentlich haben Sie Zeit?" Der Hutmacher athmete erleichtert aus, eine solcke Freundlichkeit hatte er nicht erwartet. Ja, ßax staatsanwalt !" versetzte er deshalb recht muthig. Na, dann legen Sie los, ich bin ganz Ohr!" ; Henning erzäblte, und der Staats anwalt, tvelcher einen Bogen Papier zurechtgelegt hatte, lachte hin und wieder Notizen. ,Wie sah das Arbeitszeug aus?" fragte er, als jener seine Erzählung beeildet. Können Sie sich desselben noch erinnern ?" 0 ja, es war eine blau und schwarz gestreifte Blouse, eine lange, braune Jacke von grobem Stofund eine schwarze Mütze mit breitem Schirm." Glauben Sie, daß jener Mann, welcher aus der Droschke sprang, die genannte Kleidung trug ?" Ja, Herr Staatsanwalt ich nahm mir den Menschen zu genau auf 's Korn Jacke und Mütze sahen genau so aus wie die, welche in dem Bau lagen." Hin, als Sie an der Planke umher suchten kam also zuerst ein PolizeiWächter und dann ein feiner Herr ?" Ja, Herr Staatsanwalt!" . Sah dieser Herr Sie an ?" Jawohl, all Wenn er Mich durchbohren wollte " Wie war er gekleidet ?" Der Hutmacher stutzte. Ich leine, ob es vielleicht ein höherer Beamter gewesen," fuhr der Staatsanwalt fort, Ach so, nein, das tvar er nicht er trug einen breiten Hut in die Stirn gedrückt und einen langen Nock ; es war ein großer Herr, ich meine von Gestalt, nüt einem schwarzen Schnurrbart und stechenden Augen. Wir sahen uns gerade bei der Laterne an; sonst hätte ich ihn nicht so genau erkennen können." ES war also ein schone? Mann ?" O ja, er sah gut aus, das heißt, was man hübsch nennt, so lecht vornehm mich wunderte, daß er hst an der Bau seite durch den tiefen Schmutz ging." Würden Sie ihn wiedererkennen?" fragte der .Staatsanwalt weiter. Ich denke wohl, das Gesicht steht mir nocy ganz deutlich vor Augen." öiufen Sie es sich zuweilen in'S Ge dächtniß' zurück, Herr Henning, wollen Sie?" Dtt Staatsanwalt erhobsich bei diesen Worten und reichte deut sich ebenfalls erhebenden Hntmacher freundlich die Hand zum Abschied. Das soll geschehen, Herr Staatsanwalt !" versetzte .Henning, freudig seine Hand in die des gefürchteten Beamten legend, welcher ihm lächelnd eine gute Nacht wünschte. Draußen auf der Straße blieb der junge Mann stehen, schaute sich daS Haus an und schüttelte verwundert den Kopf. 'Wer t)ätte daS gedacht ?" murmelte er ernst. Ist ja ein. ganz netter Herr, die ser StaatSanwalt, na, da soll man doch eigentlich sagen, was eine Sache ist; ich fürchte mich auch nicht ein Bischen mehr davor! Was er wohl mit dem Herrn vorhat ?" Die angeborene Neugierde peinigte ihn dergestalt, daß er sein Gedächtnis übermäßig anstrengte, um sich jenes vor nehmen Herrn so genau wie möglich zu erinnern, und er glaubte ihn endlich unter Tausenden erkennen zu können. Könnte auch 'mal zu Möller'S ge hen," dachte er dann plötzlich, und schlug hne Zaudern den Weg nach der Gol denen Traube" ein, wo es heule Abend nicht so lebhaft war, wie gestern. Er warf' einen Blick in die Gaststube und lenkte dann, als er den Wirth nicht sah. seine Schritte nach der bekannten Stube, wo er durch die nur angelehnte Thür eine freinde Männerstimme ver nahm. Soll ich das Kind hereinholen, gna diger Hm ?" hörte er den Wirth jetzt fragen. Nein, lassen Sie, ich kann die Kleine von hier ganz gut beobachten," erwiderte die fremde Stimme' ein reizendes Kind Sie haben es also ahoptirt und wollen eö wirklich behalten ?" ' Gewiß, meine Frau giebt es um kei nen Preis wieder her es soll gar nicht wissen, daß es einen Zkabe'U'ater vielleicht noch hat. Na, der Kerl sollte uns blos kommen." - ' Möller machte eine drohende Bewegung mit der geballten Faust, welche dem Fremden ein kacheln entlockte. Sie haben damit ein gutes Werk ge than," sagte derselbe ; ich hatte mir da mals vorgenommen, mich später davon zu überzeugen, Iveil ich an einen solchen Edelmuth nicht glaubte. Nun aber muii ich die Segel streichen und möchte Ihnen eine Summe zur Beihilfe anbieten " Er zog bei diesen Worten seine Brieftasche hervor. Lassen Sie das, mein Herr !" rief Möller etwas barsch. Wir haben ge ttug für das Kind und lassen uns nichts schenken; es ist ja ganz nett von Ihnen. aber im Uebrigen sollen Sie bedankt sein." Der junge Hutmacher hörte vor dcr angelehnten Thür diese Unterhaltung an und seine Neugierde trieb ihn jetzt unwiderstehlich zum Eintreten, i üm den fremden, der sich so sehr für die kleine Vera interessirte, von Angesicht zu Ange sicht zu sehen. Er klopfte also und trat ein, prallte aber vor Ueberraschung zurück, als er seine scharfen Augen auf den Herrn richtete, der einen gleichgiltigen Blick auf ihn warf, dem Wirth herablassend zunickte. und mit einer abwehrenden Handbewegun gen Möller, der ihn- begleiten Wollte, dle Stube verließ. ' Henning sah ihm erregt nach. Keilnen Sie diesen Herrn?" fragte er den Wirtbbattia.

..Nee, mein 5?unge!" lachte MöllcL.

Scheint mir ein spleeniger Engländer zu sein, der sein Geld , nicht los werden kann. Hat sich schon damals, als die Geschichte passirte, bei Mannes erkundigt, und wollt es nicht glauben, daß man ss'n armes Wurm aus Barmherzigkeit bchalten könne. Na, er hat's ja nu. gesehen, als ich sein Geld ausschluz." Henning nickte aufgeregt, erfühlte svch seit der Unterredung mit dem Staas s anwalt bedeutend wichtiger und hatte, oic Enlpsindung. als müsse er in dieser -un-heimlichen Geschichte noch, eine größere Rolle spielen. Entschuldigen Sie. Herr Möller " rief er mit einem plohlichcn Entschluß. Ich habe noch eine wichtige Bestellung vergessen." Und hinaus war er wie der Blitz. ?!a, das gesteh' ich," brumntte der Wirth erstaunt, ist der Benge! auch spleenig geworden?" Er ging nach der Küche, um seiner Friu von dem Besuche zu erzählen, wäbrend der Hutmacher draußen nach dem Fremden umherspähte und sich selber einen Esel schalt, ihm nicht auf dem Fuße aefolgt zu sein. Nun hatte er das Nachsehen. " ' ' . ; Nach kurzem Nachdenken trabte Henning den Weg zum Hause des Staats anwalts zurück, welcher sich soeben zum Ausgehen rüstete, ihn aber sofort vor sich beschled. Na, Henning, ist Ihnen noch was Gescheidtcs eingefallen?" fragte er freundlich. Jawohl, Herr Staatsanwalt, ich habe soeben den bewußten feinen Herrn von der Bauplanke wiedergesehen." Der so plötzlich bei Ihnen austauchte? Wo sahen Sie ihn?' . In der Goldenen Traube", wo er sich nach dein Kinde erkundigte. Helmuth schleuderte seinen Nock, den er soeben anziehen wollte, überrascht auf den Teppich und starrte den Hutmacher ungläubig an. Erzählen Sie,' mein Lieber! Die Nachricht wäre ja unbe zahlbar." ' Henning richtete sich stolz auf und brachte seine Mittheilung in sachgemäßer Kürze und Sicherheit vor. . Sie haben ihn nicht stehenden Fußes verfolgt?" fragte der Staatsanwalt er regt. Möller hielt mich' vielleicht eine Mi nute fest, als ich hinaus kam, war er nirgends niehr zu sehen." Er wird Sie erkannt und sich sofort unsichtbar gemacht haben, nickte Hel mutb. Solche Füchse kennen jeden Schlupfwinkel. Ich danke Ihnen für die Mittheilung. Herr Henning V' setzte er, dem jungen Manne die Hand rei chend, inzu. Sie scheinen Geschick zum Kriminalbeamten zu haben, und be daure ich, Ihre Talente nicht ausnutzen zu können. Der Hallunke wird sich jedenfalls aus dem Staube machen ; wenn Sie Zeit hätten" HsN Staatsqnwalt, die Geschichte macht mir Vergnügen," rief Henning eifrig, befehlen Sie über mich." Der nächste Zug geht nach Bremen, ich glaube gegen 9 Uhr," fuhr Helmnth. strt, Sie hätten qlsp kein? Seit mehr zu verlieren. Nehmen Sie auf meine Kosten eine Droschke und lassen Sie sich nach dem Pariser Bahnhof fahren, wo Sie dem dort stationirtenPolizelbeamten diesen Haftbefehl einhändigen." Er hatte bei diesen Worten den betreffenden Befehl ausgefertigt. So, nun rasch, mein Freund! Ich selber werde nach kommen, um der Sache Nachdruck zu ge den. Aus Hamburg entkommt er uns jetzt nicht." Der Hutmacher eilte mit dem Haftbe fehl in der Tasche fort, fuhr nach dem Pariser Bahnhof und wartete verge bens auf den Herrn von der Bau Planke" ; der Zug nach Bremen damvfte gerade ab, als der Staatsanwalt Hel muth erschien, um das Resultat zu ersah ren. Na, lassen Sie den Kopf nicht hän gen, Freund Henning." scherzte er, als er die betrübte Miene des Hutmachers gewahrte. Wir wissen ja, daß der Vo gel noch in Hamburg sitzt und werden die Falle fest genug zumachen." In der vierten Klasse deS dahinbrau senden Zuges saß ein Mann auf einem kleinen Koffer, den breiten. Schirm seiner Mütze tief m die Stirn gezogen und fort während aus einer kurzen Pfeife vor sich hinqualmend. Die langen Aermel seines braunen Friesrocks bedeckten die Hände, hohe grobe Stiefel die Füße, erschien ein Viehhändler oder Landmann zu sein und gab auf einige an ihn gerichtete Fragen so kurze Antworten, daß ihn die übrige bunt zusammengewürfelte Gesellschaft bald in Ruhe lieg. Als gegen Mitternacht der Zug in Bremen einlief, verließ auch jener Mann mit seinem Koffer den dumpfen Staum und wendete sich der Stadt zu. Niemand achtete auf ihn. Eme halbe Stunde später hielt eine Droschke vor Hillmann's Hotel, der ein eleganter Herr entstieg, welcher zwei Zimmer und ein gutes Souper bestellte. Der Staatsanwalt Helmuth und sein schlauer, neugieriger Hutmacher würden m i P c . . . tt i,hr Amiirrr ninrt im, tt rt. IVW V QVIVHlIVltt .'MVV, IVIIIII IV vv en vornehm -dreinschauenden Gast hätten ben können, welcher soeben bei seinem Souper sc und sehr aufmerksam die Weinkarte musterte. (Eilde des ersten Buches.) 3citt Vuck. 1. , ' Im fernen Westen unter der senkrechten Sonne der Tropen, dort an den Kü ften-Kordilleren von Caracas, wo je nach der Höhe über dem Meere ; ein ewiger Frühling, Sommer oder Herbst einen unvergänglichen Teppich von Blumen und Gräsern, von Farnkräutern und Ziersträuchern webt, hier, wo der Ur wald in immergrüner Pracht, in leiner unangetasteten Alleinherrschaft mit sei nen überwältigenden Eindrücken, seinen geheimnißvollen Stimmen und lauern den Gefahren die Pfadfinder der Kultur in seine ungeahnte Wildniß lockt, hatte ein Man sich angesiedelt, dessen wirk lichen Namen Niemand kannte, und der sich nur als menschenscheuer Sonderling in der ganzen Gegend einer gewissen Berühmtheit erfreute. Seine Blockhütte befand sich in einem herrlichen, üppigen ' Thale am nördlichen Abhang der Kor . dilleren, wo dieselbe allmälig zum Meere , abfällt : eö schloß alle lieblichen Reue. '

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.ropenerde in seinem Schooß ein. Ein 'oreitcr Waldbach goß sein frisches, silberklares Bergquellwasser über den fruchtbaren Boden aus, Alles schien auf diesem paradiesischen . Erdenfleck, eingeheg: von des Urwalds machtigen Baumrie fen, den Menschen zur Heimstätte einzuladen. Einsam hauste der Mann hier schon seit Jahren ; Niemand machte ihm die Stätte streitig, da man das finstere Ant-, litz fürchtete und sich von der Ungesellig. seit des Gottseibeiuns, wie ihn dle Mn fcyen nannten, ymlangllch überzeugt hatte.: Nur einen einzigen Freund batte er : das war ein großer, mächtigerJagdbünd, der ihn auf. Schritt und Tritt begleitete. Zwischen schlanken Palmen stand dieeinfache, Hütte deS. Einsiedlers ; Harz-, Gummi, Balsam- und ' Wollenbäume liehen- derselbeil ihr' umfangreiches, un durchdringliches Schattendach, und baumhohe Bambusgraser flüsterten im heiteren Spiel der.Lüfte mit dem einsa men Bewohner, der fern von dem bunten Treiben der Welt,, aber auch, fern von menschlicher Bosheit und Tücke sich in der Freiheit glücklich füblte. Er mochtedie Vierzig bereits um einige Jabre überschritten - haben. Das volle,' dunkle Haar, der stärke, ungepflegte,- bis auf die breite Brust berabreichende Bart zeigten hie und da schon silberne Strei fen, lvährend die hohe, kräftige Gestalt mit dem schönen Kopf, dem edlen, scharf geschnittenen Antlitz, den schwermütbig düsteren Augen, aus denen unsägliche Menschenverachtung' sprach, ' noch die Spuren einstiger stolzer Schönheit trug. Mitternacht war vorüber, das Stern bild des Kreuzes dort oben am glänzen den Firmament der Tropen auf- und untergegangen. ' Auf dem spinalen Pfade, welcher, dem uneingeweihten Auge fast unkenn bar, von der Hütte des Einsiedlers in den Urwald hineinlief, schritt dieser, als der Morgen zu tagen begann-von seinem Hunde begleitet, langsam dahin. Seine Klekung war die , denkbar einfachste: Hirschledern? Mocassins und Gamaschen, ein Hemd von einfarbiger Baumwolle, durch einen Gürtel zusammengehalten,' ein breiter Strohhut, das war Alle's eine kostbare Jagdflinte, ein Waidmesser mit silbernem Griff bildeten als Gegen satz einen räthselhaften Luxus zu dem Bilde des einfachen Jägers, - sie mochten ihm als Erinnerungszeichen einer fernen glücklichen .Vergangenheit von un schätzbarem Werthe sein. ' . Immer weiter schritt er in den Urwald hinein, und -immer mehr dämmerte der Morgen durch den grauen Schatten heruf. Die ersten Weckrufe wurden laut, eine Stimme nach der andern erwachte, bis der ganze Chor des Waldes in aufgelosten Hannonien durcheinander lärmte. Der einsame Mann blieb stehen und horchte den Stimmen, die ihm lieb und tränt spgren wie alte Bekannte. Dort schritt ein Reiher stolz und gravitätisch dem rauschenden Bache zu; der Jäger sah es und rührte sich nicht, obwohl sein Hund verwundert und unruhig mit der Schnauze ihn anstieß, -r Wir schießen heute nicht, Brutus !" sprach er, ihn zärtlich, liebkosend. Komm', ivollen nur unsere Welt bearü ßen!" , ... Welch' eine Wunderwelt! Welche Pracht der Schöpfung, wo die Natur wie ein reines, unentweihtes Kinderauge zum Ewigen emporschaut. Den Hund zur Seite schritt der Einsiedler durch hie Wol kigen Laubgehänge, um Welche sich ein hundertfältiges zartes Blatt- und Blumenleben schlingt. Wie das schimmert und blüht in. den , prächtigsten . Farben, wie es duftet und berauschend die Mensckenieele in Träume wieat ' (Fortsetzung folgt.) Kaufe Mucho'S "Lest Havanna Cigars". Politische Anzeige. Für Sheriff. George H. Carter, unte,rsn der Entscheidung der demokratischen Eount, Konvention. . Indianä Trust & Safe Depösil Co.j Ro. 49 Ost Mshington Str., Besser von Werthpapiere u. s. to., werden e besonder dortheUhast finden, dieselben zur sicheren Aufbewahrung und nur unter ihrer eigenen Controlle und persönlichem Zutntt zu depouiren t störten Devositengewölbe. Das nützlichste Buch, welches je veröffeMcht wurde. Vs fUU in keine Saufe fehlen. ' q 0 o o U ML. 5 ÄWn- ' 3 o 3 o o :c73 c o 6 35H1IAN i

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