Indiana Tribüne, Volume 9, Number 260, Indianapolis, Marion County, 9 June 1886 — Page 1
OCf 00 VAVA n i in ru Jahrgang 9. Ossiee: Ho. 120 Ott Narüland OtrajZs. lwnmr26y. 3aDicaaüPH0 Jnvkana, Mittwoch, des 9. Juni wo.
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Wett,ruichten. Oashingl on, D. ., S. Juni. Strichreqtn. stationäre Temperatur, Westsind. . Die Wahl in Oregon. Portland. 9. Juni. Bik jetzt ein. gelaufene Berichte ergeben die Eruählung de dernokratischen Kandidaten für fol geadeAerater: Gouvernör, StaatSschad meist und Richter der Suvreme Court. Die Republikaner erwähten den Su perintendenten des öffentlichen Unterricht und ein Congrebmitglied. Ein Roman v'on Miß Cleveland. Detroit, 9. Juni. Ein hiestger Berleier ist zur Zeit mit dem Druck deZ von Miß Rose Cleveland. der Schvester del Präftdenten geschriebenen Roman : The Lon Row' beschästigt. WitovieKeo. Im Jahre l330, also vor nicht viel mehr als 50 Jahren, wurde in den Ver. Staaten die erste Lokomotive auf die Eisenbahngeleise gesetzt. Jetzt haben wir hier und in Europa in runder Zahl 125,000 Lokomotiven mit 37 Millionen Pferdekräften. Außerdem haben wir die stationären Maschinen in den Fabriken mit rund 60 Millionen Pferdekräften. Eine technische Pferdekraft ist gleich drei durchschnittlichen natürlichen Pferdekräften und die durchschnittliche, natürliche Pferdekraft ist gleich sieben Menschenkräften. Es ist also durch die Erfindung der Maschinen eine Arbeitskraft erzeugt worden,. welche der Arbeitskraft von L000 Millionen Menschen gleich kommt. Um diese Riesenzahl zu begreifen, braucht man bloß zu bedenken, daß die Einwohnerzahl des ganzen Erdbodens auf unge fähr 1400 Millionen geschätt wird. Nehmen wir nun an, daß von , den 2000 Millionen, 600 zur Herstellung neuer und Reparatur alter Maschinen nöthig sind, so ist das Verhältniß unge fahr so, als wenn jedem der 1400 Millionen Menschen auf der Erde ein Mensch beigepellt worden wäre, der für ihn arbeitet. Alles erzeugt, was er braucht, selbst aber weder ißt noch trinkt, noch sonst irgend welche Bedürfnisse hat. Verhulte sich dies in der That so, wäre unsere gesellschaftliche Einrichtung so, daß von der neu erzeugten Arbeits? kraft jedem Menschen ein entsprechender Antheil zu Gute käme, welch ein glück liches sorgenloses Dasein könnten die Menschen führen. Man bedenke! Seit fünfzig Jahren ist eine künstliche Arbeitskraft geschaffen worden, größer als die Gesammtarbeitskraft aller Bewohner der Erde, und doch müssen die Menschen schwerer arbeiten, als früher, doch leiden die m:iflen Menschen Mangel, doch ist die Ernährung der Menschen eine nothdürstige. Woher kommt das? Möchten üksere klugen Leute, welche glauben, sie hättm was ungeheuer Gescheidtes gesagt, wenn sie darauf hinweisen, daß es immer Arme gegeben hat, sich doch die Frage einmal beantworten. Ist es nicht oarum, weil diese unge heure Arbeitskraft, gleich der von L000 Millionen Menschen sich im Besitze von verhältnißmäßig Wenigen befindet, und daß diese Wenigen zu den Andern sagen : Wir brauchen Euch nicht, wir haben unsere Maschinen, die verlangen keinen höheren Lohn, keine kürzere Arbeitszeit die streiken nicht und lehnen sich nicht auf, Ihr seid vollständig überflüssig. Viele von euch können sterben und es wird doch nicht veniger produzirt. Und wenn Ihr sterbt, so ist das kein so großer Verluste für uns, wie wenn uns eine Maschine zu Grunde geht, denn für die ruinirte Maschine müssen wir eine neue kaufen." Und so kommt es in der That, daß in unserem Lande allein Jahr aus Jahr ein, eine Million Menschen beschäftigungslos ist, eine Million! Und diese Million, welche durch die Maschinen auf das Trockene gesetzt ist, bildet jene große hungernde Reservearmee, auS welcher der Maschinenbesitzer sich immer neue Sklaven holt, wenn die altm unwillig wer den ; Diese große Reservearmee dient dazu, den Arbeiter auf die niedrigste Stufe der Lebenshaltung herabzudrücken. Verdamme man aber deshalb nicht die Maschine! Alles was Menschenarbeit spart, trägt in sich das Vermögen, das Dasein schöner und angenehmer zu machen, verdammenswerth ist die gesellschaftliche Ordnung, welche es ermöglicht
hat, daß eine verhältnißmäßig ganz kleine Zahl von Menschen sich in den Besitz der seit fünfzig Jahren geschaffenen, der Kraft von 2000 Millionen Menschen gleichkom menden Arbeitskraft setzen konnte, welche dadurch die Welt beherrscht. DrahtnagriHten. D ie Convention der Schrift-
seder. PittSburg, 8 Juni. Die .Convention der internationalen Schliftseder Union (engl..amtrikanisch) wurde heute Morgen eröffnet. Die Beamtenwahl wurde vorgenommen. Mehrere Reden gegen ine Vereinigung mit den ttnight os Labor wurden gehalten. George W. Child'ö. der Herausgeber des Philadelphia Ledger sandte der Union ein Geschenk von tausend Dollars. LoealOption. a le igh. N. E.8.Juni. In vielen Ortschaften ia Staate fanden heute Abstimmungen darüber statt, ob Wirth schaftölizensen ertheilt werden sollen, oder nicht. In Raleigh fttgten die Prohibltionisten mit einer Mehrheit von sechzig Stimmen. Aukerdem siegten sie in Concord, Oxford, Kingston. Hender son, Warrenton und 7 anderen Plätzen. Die Anti Prohibitionisten siegten in Charlotte, Pileham und acht anderen Plätzen. Knights sf Labor der $ef s chwörung angeklagt. PittSburg. 8. Juni. Die OaU land Street Car Company reichte heute Klage im Bundesgericht gegen Richard Campbell, Master Workman der Street, car Assembly und gegen, einige andere KnightS of Labor wegen Verschwörung ein. Dieselben veranlabten kürzlich einen Streik. Die Klagen wurden unter dem Par. 59507 der BundeSgesetze anhängt gemacht. Derselbe lautet : Wenn zwei ode? mehr Personen sich verschwören einen Bürger in der Ausübung seiner Pflichtn oder in der Führung seines Ge schSfleS zu bedrücken oder u bedrohen, so sollen dieselben um tausend Dollar? oder mit zehn Jahren Hast bestraft werden. In obenangesührter Klage wird gelteno gemacht, dafe die KnightS of Labor sich Verschworen hatten, den Betried der Bahn zu hindern, und die Angestellten an der Arbeit verhindert zu haben. Kongreß Washington, 8. Juni. Senat. Das Finanz Comite empfahl pie Anstellung eines AssistenzsekretärS deS Schatzamts. Die .Bill zur Ernennung einer Com Mission für die Untersuchung der Ursachen des gelben Fiebers wurde passtrt. HauS. Im Hause fand eine längere Debatst über die Klausel statt, welche der Bewilli. gung für die Civildienstcommission ange hängt wurde und welche bestimmt, daß den ernenuenden Beamten eine Liste, aller Perjenigen eingehändigt werde, welche die Prüfung bestanden haben. ES wu.de von verschiedenen Mitglie dern geltend gemacht. da& diese Best! mung nur den Zweck haben könne, da Civildienstgesetz zu umgehen und unter den Bewerbern die Demokraten heraus zusuchen. Holaan und andere Demokraten be merkten. dieS sei nicht der Zweck, aber wenn die? zufälliger Weise das Resultat wäre, so dürften sich die Republikaner nicht beklagen. . Ver üabtl. DaS Bicycle in der Armee. Berlin. 8. Juni. Die Infanterie regimenter in Frankfurt a. M. werden im Gebrauche deS Bicycle geübt. Die Mannschaften reiten auf denselben in Marschordnung. Pr euken und der V atikan. B e r l i n, 8 Juni. Cardinal Jacobini, der päpstliche Staatssekretär, hat den preubischen Gesandten beim Vatican. Baron von Schlözer, benachrichtigt, daß der Batican die tn den Kirchengesetzen vorgesehene Verpflichtung, alle perma nenten Priefter-Ernennungen im Gebiete bei KinigretchS zur Kenntniß der preußischen Regierung zu bringen, anerkennt und dab die katholischen Bischöfe in Preußen instruirt sind, die ihnen durch daS Sesed auferlegten Pflichten getreu zu erfüllen. AuS dem Vatikan. R o , t. Juni. In den gestern ab gehaltenen Consistorium verlas der Papst eine geheime Allocution. Die Erz bischife vibbonS voy Baltimore und Taschereau von Quebec wurden zur Würde von Cardinälen erhoben, außerdem wurden 18 Bischöfe ernannt.
Unruhen tn Irland. Belfast. 8. Juni. Heute Abend entstanden wieder Unruhen. Ein' Haufe Orangemen demolirte da? HauS eines Katholiken und verletzte mehrer Po lizisten mit - Steinwürfev. ' Die Auf. ruhrakte wurden verlesen und die Polizei feuerte auf die Menge, welche die Schüsse mit Revolvern erwiderte. Die Polizei blieb Sieger in dem Kampfe. - In Monaghan uk.5 Lurgan entstanden
heute ebenfalls Unruhen. In letzterem Platze wurden fast alle Constabler durch Steinwürfe oder Revolverkugeln ver wundet. ' Eine neue Partei. London. 8.. Juni. Chamberlaln wird nächstens eine Versammlung mit seinen Anhängern abhalten, um darüber zu berathen, ob sie mit Hartington zu sammengehen. oder, eine unabhängige politische Partei gründen sollen. Er selbst ist für Gründung einer neuen Partei. Die Liberalen haben bereits ei Manifest erlassen, und haben Home Rule aus ihr Programm für die kommende Wahl gesetzt. . caifftnf Ottos. ' New A ork. 8. Jans. Angekom.: Wisconsin" von Liverpool. Hamburg, 8. Juni. Angekom : Lejstna. von New Vork. Marktpreise. i . t,n. Na. ZVk. 58; Na.Z koth. 77 . Kr. Ro. ei, t: gelb 4e: gemischt 84.. ' Haser. Rs. ? tß gtrntfcht 20c og gen. 60c. ' j tltt. 75. ; : . H,u. $ b.LQ 149. Schtnkin. 10 -41c. Schulter. 5Xi. - . v tf. 7. ' ' tt . 7XSchineschmil,. 7V-7XI. bl. Family .3.'0-z.?Z;Kancu fJ.W-lt.OO. itr $3 7 12.90 Fetn f2,ü0-2ji. . rr. 9:; In Stor 10t Butter. raerv 13 15; Vatr? tl 12c; ?,Ntr? 79. Höhn r. 7e vVs. Zart,?. icttoffiln. 25-40treitft.; neue 150-$3-60 per jL Htvfci. Ruffett k3.S0-,.00. Uranriges QaU. Frau Anna Cox, welche in der Nähe von Clermont eine Gärtnerei führte, fand gestern Abend auf traurige Weise ihren Tod. Die Frau hatte wie sie da seit vielen Jahren zu thun Pflegte, ihre Gar teoprodukte aus den Markt gebracht, und verweilte den Zag über in der Stadt. Spät am Nachmittag begab sie sich mit ihrem Wagen auf den Heimweg. .Aus der Landstrabe in der Nähe von Haugh. ville begegnete ihr ein Wagen, sie wollte ausweichen, stiek dabei mit den Rädern ihre? Wagens aus einen Baumstümpfen, wobei der Wagen umfiel und sie herab geschleudert wurde. Die Frau hatte innerliche Verletzungen erlitten, man brachte sie tn ein Haus in Haughville. aber schon eine Stunde spä starb sie. Die Leiche wurde per Kregelo's Ambulanz nach der Wohnung der Ver storbenen gebracht. Frau C05 war etwa SO Jahre alt. ' DaS Unglück wird den Behörden in Haughville zur Last gelegt, welche eS schon seit, längere. Zeit versäumt haben, die aus der Straße herumliegenden Baumstümpfen wegräumen zu lassen. Der Bericht de Receiver der Indianapolis Saving Bank. John W. Ray über die kürzlichen Grundelgen thumSverkäuse. wurde von Richter Walker gutgeheißen. Bezüglich deS Streiks in der Western Furniture Co. ist noch Alle beim Alten. Alle Möbelarbeiter der Stadt sind ersucht, sich morgen Abend zu einer Versammlung in der Mozart Halle einzusinken. Kingan & Co. vsn hier haben das Smith Pork House in Atchison, KanS.. in welchem seit einem Jahre da Geschüst brach lag. gekaust. Da Eta blissement ist dazu eingerichtet, baß 5000 Schweine täglich dort geschlachtet werden können. Eines der hübschesten öffentlichen Lokale in unserer Stadt hat Herr Jos. A. Schaub in No. 83 Ost Washington Straße eingerichtet. Da Lokal ist sehr grob, ist elegant eingerichtet, und enthält drei prächtige neue Billards. Der Eigen thümer wird sich bemühen durch Verab reichung der besten Getränke und freundliche Bedienung seine Gäste stet zufrie. denzustellen und ladet daS Publikum zu gefälligem Besuche ein. Nächsten Samstag ' finden Wah len für Schul.Commissäre im 3., 4.. 7. und 8 Distrikt statt, um Nachfolger für die Herren Carey, Merritt, Thompson und Stratsord zu wählen. Candidaten sind als Nachfolger für Dr. Carey, Dr. Henry Jameson; als Nachfolger für Merritt, Albert R. Baker; als Nachfol ger füe Thompson. Wm. Lockman und Fred.Kline und als Nachfolger für Dr. Stratsord. E. L. William und C. E. Whitstt. Letzerer erklärte un gegen über, dab er stet den deutschen Unterricht besürworten.verde.
Hiesiges."
XO Scharlachfikb'er 140 Maplt Str. In unserm gestrigen Berichte über die PolizeigerichtSverhandlungen hieb e. dab Phillip Dohn um $25 und mit 30 Tagen Haft bestraft' wurde, weil er feine Frau geschlagen' hatte. DieS ist nicht der Möbelsadrlkant an der Süd Meridian Strabe. sondern ein junger Mann desselben Namen?, an der Süd Ost Strabe. wohnhaft und kein Verwandter des Möbelfabrikanten Dohn: !
SZT- Die County.Cömmissäre haben die Bestimmung getroffen, dab in Zukunft nur in Fällen wo die Verwandten eine Verstorbenen nicht im Stande sind, für die Beerdigungskosten aufzukommen, das Cöunty die Kosten auf sich nehmen würde.. . Eine solche. Bestimmung : hallen wir für sehr überflüssig denn gezwungen können die Verwandten doch nicht wer den. ,-. : . Vom VuSiande Vor der Strafkammer zi. Bremen wurde jüngst eine Anklage gegen eine höchst, gefährliche. :Doktorin der Sympathie Siamens Adele Stein ver handelt, die durch Bettügereien viel Schaden angestiftet hatte. - Sie gab ih. ren Patienten und Kunden meistens t genannte Sympathiekissen oder Beutel chen; den Katholiken und Protestanten solche mit dem eingenähten Kreuzeszei chen, den jüdischen Kunden , aber solche ohne Kreuze. . Unter dem feierlichen Ge murmel unverständlicher Sprüche oder Aufrufungen Gottes wurden die Wun derkissen den Kranken umgehängt j wenn piese aber mit der Ku nicht, einverftan. den waren, so genügte , eö auch, ihnen dieselben in die Kommode zu legen oder sonst unter ibren . Sachen zu verstecken. Für die Kur ließ sie sich gewöhnlich ein Zehnmarkstück geben, -lehnte aber auch ein Zwanzigmarkstück nicht- ab ; i ,daS Gold, fo fagte sie oft den Kunden, 'werde sie auf dem Kirchhof, eingraben, aber nach neun Tagen wieder hervorholen, da, dann jedenfalls die Krankheit öder fon ftige Uebel gehoben seien. Sie gab sol ehe Wunderbcutel all Mittel gegen gegenwärtige und zukünftige Krankheiten, gegen unheimliche-Leere deS Geldbeutels, sowie zur Erlangung von löhnender Ar beit, kurz in allen Lebenslagen sollten sich diese Wunderbeutel vortrefflich bewäh ren. Trotzdem sie viele Landbewohner empfindlich geschädigt hatte, dauerte es doch lange, ehe man Zeugen gegen sie fand. Der Gerichtshof verurtheilte die Schwindlerin wegen Betrug in 23 Fällen und Erpressung in drei Fällen zu 1 Jahr 4 Monate Gefängniß und 2 Jahr Ehrverlust. GvössomW des ' Schuß - Geschäftes ! .hon anson, 11 4ZSdZJt.ittaZtraß,, am Samstag, den 12. Juni. Neue Waaren und eine große Auswahl feiner Stiefel und Schuhe. Herren- und Knaben-Stiefel. Damen- und Mädchen-Kid-Fchuhe. Kinder Schuhe und moderne elegante Hausschuhe. Kommt und seht eine Waaren und vernehmt mem niedrigen Vreis. Hanson, Eigenthümer, 422 Süd Meridian Straße. (Drotze Gröffnttng bon 3ohn Gberkardt's Sommer-Garten! Ecke Eaflstr. und Lincoln Lane. ' am ' (Zamstag, den 12. Juni '8tt, ' mit Hroßenr Konzert! ?ar vorzüz'iche ttrZnke und . ageztich,tem Lunch ,ft bestens gesorgt. . . . Jedermann ist freundlichst eingeladen, - ' Jodn (Zberhardt, Eigenthümer. Slgisser Loge, A. 'K. H. K. 0M im Phönix Gartet!, Ecke Morris und Süd Meridian Straße, am Montag, den 14. Juni.
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