Indiana Tribüne, Volume 9, Number 255, Indianapolis, Marion County, 4 June 1886 — Page 3
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in Hochstapler.
Original-Vornan von S. H e i n r i ch . (Fortsedung.) Fell? ahnte von dem Allen nichts. Er ging auf deS Vaters Vefehl nach Lon von, um in. einem reichen Cithause die Geheimnie des Großhandels u studiren und alsdann der väterlichen Firma als Compagnon beizutreten, träumte von einem sonnigen Glück und hielt das Eden seiner Zukunft für gesichert, bis der Tod der geliebten Mutter ihm den ersten großen Schmeri bereitete. Antonie befand sich noch in der Schweiz, als er dem Sarge seiner Mutter folgte. Die Herzlose, hatte keine Zeile echter Theiknahche für den ver waisten Freund ihrer Kindheit gehabt, und trostlos mutzte ' er nach London zurückkehren, wie der Vat gebot, um dort seine Lehrzeit zu vollenden. Die Trauer um die geliebte Mutter 'mußte selbstverständlich den Gedanken an Antonie zurückdrängen ; er entschuldigte ihre Theilnahmlosigkeet mit ttx jungfräulichen Scheu und der Unerfahrenhnt ihrer Jugend und hoffte auf die Zeit welche ihre Liebe für de Gespielen läutern und fe stigen werde. . So verging wieder ein Jchr, als die niederschmetternde Nachricht ihn traf, daß Antoniens Vater plötzlich auS dem Leben geschieden sei, und zwar, wie sein Vater im Vertrauen ihm mittheilte, durch Selbstmord, weil er durch Wahnsinnige Spekulationrn sein ganzes Ver mögen verloren und die Seinen in un verantwortlichster Weise zum Bettelstäbe verurtheilt habe. Als langjähriger Freund der Familie Reinhardt habe er sich entschloffen. Gattat und Tochter des Todten in sein Haus aufzunehmen, müs?e aber die Bedingung daran knüpfen, daß Feli; nur auf specielle Einladung hmkehren dürfe. Der junge Mann segnete den hochher zigen Entschluß des Vaters und blieb ruhig in London, mit Eifer und Pflicht treue seine kaufmännischen .Ausgaben erfüllend. Wenn die väterlichen Zu schriflen auch viel spärlicher einliefen als sonst, so besaß doch Felix einen zu. offenen und ehrenhaften Charakter, um irgend welchen Argwohn zu fassen, bis ihn eines Tages wie ein Blitz aus heile rer Luft die ironische Mittheilung eines Freundes auS Hamburg traf, daß Herr ölodenburg Vater sich in aller Stille mit Fräulein Antonie ?!einhardt verlobt und vermäblt habe. Wie geistesabwesend starrte der arme Felix auf diese verhängnißvollen Zeilen, schüttelte dann verächtlich den Kopf und lachte über den. Unsinn. Bald aber fuhr es ihm lähmend durch den Sinn, wie auffällig lange er kein Lebenszeichen auS der Heimath empfangen, und daß Antonie sich niemals herbeigelassen, seine schwärmerischen Briefe,, welche er von London aus an sie gerichtet, zu beantWorten. Ohne weiteres Besinnen nahm er Urlaub und reiste mit dem ersten Dampfer nach Hamburg. Hier erfuhr er zuerst von dem alten Kontordiener und dann von Frau Neinhardt in der MarzipanVilla, daß man ihn nicht getäuscht; daß sein alter Vater sich mit dem jungen Mädchen vermählt habe, welches er von Kindheit an so schwärmerisch geliebt. Er erfubr von Antoniens Mutter, daß ihre Tochter zu der ungleichen Heirath in keiner Weise gezwungen worden sei ; daß sie vielmehr den alten Herrn nur auS schnöder Berechnung geheirathet, weil dieser ihr die Alternative gestellt, entweder als Gebieterin in seinem Hause zu bleiben, oder dasselbe mit der Mutter zu verlassen ; sie sei mit Felix nicht verlobt worden, liebe ihn auch nicht, soviel er bemerkt, da sie seine Briefe niemals beantwortet, habe also auf keine anderen Bande Rücksicht zu nehmen. s Ach, lieber Felix V so" schloß Frau Reinhardt wemend, mir istdie Geschichte ein Nagel zu meinem Sarge, da ich mein Kind verurtheilen muß, daö alle natürlichen Gefühle verleugnet hat und sich Verkauft hcr, weil Dein Vater erklärte, niemals seine Einwilligung zu einer Heirath zwischen Dir und einer Bettlerin zu geben und in diesem Falle Dich zu enterben. So wählte sie ohne Bedenken den alten Mrnm und den Reichthum, und macht nun mit ihm eine prunkvolle Hoch zeitsreise Darum gräme Dich nicht, armer Junge, sie hätte Dich für Dein ganzes Leben unglücklich gemacht, weil sie kein Fünkchen Liebe für Dich empfunden ' bat, und überbaupt kein Herz besitzt." so spracb die bekümmerte Frau, welche Felix stets wie ihren Sohn geliebt hatte. Stumm horte der junge Mann sie an, drückte ihr die Hand und ging auf seines Vaters Zimmer, wo er in wenigen, bitteren Zeilen Abschied von ihm nahm.' Al-?dann sagte er Frau Reinhardt LebeWohl, wars sich in die vor der Thüre noch harrende Droschke, um zu dem Ban tier des Hauses Rodenburg zu fahren und sich hier gegen einen Revers emen Theil seines mütterlichen Erbes auszahlen zu lasten. Der Bankier Gotthard, bei welchem Felix . einen - befreundeten 3!otar traf, bot mit Letzterem im Verein AlleS auf, den jungen Mann von einem verzweifelten Schritt zurückzuhalten. Die fer blieb fest und erklärte endlich, lieber auf das Geld verzichten zu wollen. Darauf erhielt er die Summe, sagte den beiden Herren, die ibn stets so gern gehabt, Lebewohl und reiste noch am selben Tage nach Bremen, um von dort mit dem ersten besten Dampsschiff nach England zurückzukehren, wo er seine Stellung, sogleich löste. Dann verschwand er, und batte bis zur Stunde nichts wieder von sich hören lassen. Der alte Herr Rodenbura konnte die sen Schlag doch nicht überwinden. Er hatte, von Leidenschaft verblendet, gehofft, dem Sobne, welcher ja noch ein halber Knabe war, durch die vollendete Thatsache seiner Vermählung zu impo niren und ihn dann nach und nach damit zu versöhnen ; ferner mochte er geglaubt haben, daß Felix in London bleiben und sich dort verheirathen werde, was bei et waigen jüngeren Erben dem alten Herrn das Angenehmste hätte sein müssen. Und nun empsing er von dem englischen Ge-
schästshä'iise d!ö Nachtichr. de? daS dortige Verhältniß gelöjt und sein, kurzes Schreiben, worin" er sich von Uni Vaterbause für immer losgesagt, somit verwirklicht hatte. Der alte "Herr versiel sichtlich, zumal seine junge Ehe ihm nur Dornen brachte. Freunde und Bekannte zogen sich von lhm zurück, oder ließen ihn Spott, ja Verachtung empsinden ; die junge Gattin quälte ihn durch ibr kokettes Wesen und verlangte die Welt zu sehen. Die Heitnath wurde ihm zuwider, er brachte seine Frau nach Ba-den-Vaden, wo ihre Schönheit und Eleganz sie zum Mittelpunkt der Massen machte und die Huldigungen der vornehmen Männerwelt des alten Gatten Eifersucht bis zum Wahnsinn aufstachelte. Besonders zeichnete sich hierin ein Graf Altorf aus, welcher kaum von ihrer Seite wich, mit ihr ausritt und fuhr, und den Galten der schönen Frau kaum als vorHanden betrachtete. ' Nach eine? leidenschaftlich erregten Scene drohte Rodenburg ihr mit Enterbung ; bat er doch in seiner gienenlosen Zärtlichkeit die junge Frau zur UniVersalerbin einqesetzt und den Sohn bis
auf einen gesetzlichen Pflichttheil gänzlich enterbt, und nun sah er sich der Lächerlichkeit und der Verspottung als eines alten betrogenen Mannes anheimg?ge den. Da kam ihm die Einladung eines Freundes nach Wildbad äußerst gelegen ; Antonie mußte ihm wohl oder übel fol gen, um in dem wildromantischen Engthale neue Triumphe zu feiern. Roden bürg athmete auf, da jener Unverschämte, es doch nicht zu wagen schien, ihnen hierher zu folgen. Rodenburg's Entschluß, nach wenigen Tagen schon in die Heimatb zurückzukehren, stand unerschütter lich fest ; Antonie kannte diesen Entschluß und mußte sich fügen, stand doch zu viel für sie auf dem Spiele. Als einziges Kind von den Eltern und ihrer ganzen Umgebung verhätschelt und gründlich verzogen, war ihre selbstsüchtige Natur dabei zur schönsten Blütbe gediehen und Eitelkeit, Gefallsucht, Oberjlächlichkeit die Grundlinien ihres Wesens geworden. Sie war ein Weib wie tausend andere, ohne wahre Herzens' und Geistesbildung, nur dazu geschaffen, sich huldigen zu lassen und das Leben auf die angenehmste Weise zu genießen. Daß sie dabei an eine wirkliche Uebertrctung der ihr gezogenen Grenze, an eine Verlctzung ihrer Pflicht dachte oder sich zu Schulden kommen ließ, war nicht der Fall, sie glaubte vielmehr dem Stolz ihres Gatten durch solche harmlose Huldigungen zu schmeicheln und fühlte sich durch sein philisterhaftes Auftreten äu ßerst verletzt. Der alte Herr war noch immer ein leidenschaftlicher Jäger und von Herzen froh, im Schwarzwald pürschen zu können, um dadurch die häßlichen Gedanken los zu werden. Wie es gekommen Niemand wußte es zu sagen genug, daß man ihm einige Tage nach seiner Ankunft in Wildbad erschossen nach Hause trug. Wahrscheinlich war er mit seiner Flinte nicht behutsam genug umgegangen, da selbige keine Ladung mehr hatte. Antonie kehrte als Wittwe mit der Leiche des Gatten nach Hamburg zurück, ließ dieselbe aufs Prächtigste neben der entschlafenen ersten Gattin bestatten und legte tiefe Trauer an, welche ihr vortreff lich stand. Zu ihrer Ehre dürfen wir annehmen, daß ihr Schmerz umden Verlorenen, der so jählings aus dem Leben geschieden, ein aufrichtiger war, zumal er sie zur Universalerbin seiner Millionen eingesetzt. Ihre Mutter nahm sich den Tod des alten Herrn sehr zu Herzen ; hatte die unselige Heirath sie schon dem Grabe nahe gebracht, so war dieses letzte Ereigniss hinreichend, ihren Lebensfaden zu zerschneiden. Schon nach einem Vier teljahr ruhte sie neben dem vorangegangenen Gatten, und Antonie stand allein in der Welt allein als junge reiche Wittwe, auf welche sich jetzt die Augen der gefammten beirathslustigen Männerweit auS der Hamburger Geldaristokratie begehrend richteten, da der Goldfisch ebenso schön wie reich war, und somit die beiden Haupteigenschaften einer Frau besaß. 4Achtzehn Monate waren seitdem ver flössen. Frau Antonie Rodenburg hatte die Trauerkleider um ihre Todten abge legt, nachdem sie mit geivissenhafter Pie tät die vorgezeichnete Skala der Trauer innegehalten. Das große Geschäft war mit der alten Firma in die Hände des Prokuristen übergegangen, was man in den betreffenden Handelskreisen der jungen Wittwe sehr verdacht hatte, da trotz der ungerechten Enterbung des einzigen Sohnes doch Niemand daran gezweifelt, daß die Firma in unveränderter Weise dem Verschollenen erhalten bleiben und das blühende Geschäft für ihn verwaltet werden müsse. Nun war es desinitiv verkauft, das reiche Vermögen der jungen Frau überwiesen und für Felix nur das Erbtheil der verstorbenen. Mutter mit 50,000 Thalern, von' welchem er bereits bei seinem Scheiden eme erkleckliche Summe erhalter, gesetzlich reservirt worden. Frau Antonie hatte diese letzte Saison zur Kräftigung ihrer angegriffenen Gesundheit ln einem stillen Kurort der Schweiz verlebt und zwar in der Gesellschaft einer altlichen Dame, welche aus guter Familie, doch zu unbemittelt war, um selbstständig existtren zu können und deshalb das Loos einer Ebrendame bereitwillig auf sich naZm. Madame Bor ner besaß hierzu in der That das größte Geschick, eine gewisse Gutmüthigkeit, ein hinreichendes Repräsentationstalent und jene geschmeidige Unterwürfigkeit der Gebieterin gegenüber, welche die eigene Stellung niemals außer Acht ließ und ihren Einfluß klüglich dadurch zu trhö hen wußte. . Wie Graf Altorf ihre Anwesenheit in jenem Curorte erfahren, war der jungen Frau ein Räthsel gewesen, genug, daß er plötzlich im Kanton Aargau erschien und ihr seinen Besuch tnachte, was ihr keinesfalls unangenehm sein mochte, da er bald der ständige Begleiter der beiden Damen wurde) und die Curgäste eine Verlobung als feststehendes Resultat behandelten. Achtzehn Monate Wissenschaft durften
i'tVMt wohl.ÄlS gttsttgeno Selten, iviWh die bösen Zungen aüch den Ruf der jungen Frau arg zu beschneiden suchten, und die heirathslustigen Goldsucher in diesen Tön entrüstet mit einstimmten, so mußte man sich doch an der Thatsache begnügen lassen, daß FraU Antonie Rodendurg Unumschränkte Herrin ihrer Hand und ihres Iteichthums war, und bei der Wahl' des zükünftiaen Gemahls immer bin den besten Geschmack gezeigt hatte. ' Wer war dieser Graf Altorf Z Wo-
ber stammte er? Welchem hochadeligin Geschlecht war er entsprossen? Diese Fragen schwirrten in der Gesellschaft umher, welche sich doch des Eindrucks nicht erwehreil konnte, den die bedeutende Persönlichkeit des Grafen hervorbrachte. Seine höbe imposante Gestalt, das feine aristokratisch geschnittene Gesicht mit den etwas siechenden schwarzen Augen und dem dunklen Schnurrbart, die elegante Hallung. das sichere Auftreten, verbun den mir jenem Sichgehenlassen, sprachen mehr als papierene Dokumente für die echte Vollblut-Vornehmheit dieses Mannes, womit die stets gefüllte Börse und das noble Aeußere vortrefflich harmoirten. Graf Adalbert Altorf nahm bald die ihm gebührende Stellung in der Gesell schaft ein ; man wußte aus sicherster Quelle, daß er einem schwedischen oder knrländischen Geschlecht entstamme, be deutende Güter irgendwo besitze und die schöne Antonie auS Liebe Heirathe. Eine durch und durch romantische Ceschichte in unserer materiellen Zeit ! Da war's kein Wunder, daß die junge Witt we im siebenten Himmel schwebte und von' jedem jungen Mädchen beneidet wurde. Wir finden sie an jenem Abend, an welchem der Eingangs erwähnte mysteriöse Vorfall mit der armen Frau sich zutrug, m ihrem behaglich durchwärm-' ten, kostbar ausgestatteten Wohnzimmer nachlässig in einem Schaükelstuhl licgend und träumend in die Flammen des Kamins blickend. Frau' Antonie war sehr schön ; die eleganten Toiletten, welche sie direkt aus Paris bezog, hoben ihre üppige Schönheit auf dte rafsinir. teste Weise, und dem Verlobten konnte es in der That nicht schwer fallen, seine uneigennützige Liebe in den Vordergrund zu stellen. Ob selbige die Feuerprobe einer solchen Liebe ebne die Verführers schen Mittel der Toilette und des Gel des bestanden, wäre vielleicht zu bezwei. feln, da die junge Frau doch selber sich dem Götzen verkauft und Liebe und Treue mit Füßen getreten hatte. Ein harter, grausamer Zug. um den vollen Mund und in den braunen Augen.be einträchtigte zeitweise ihre Schönheit, obwohl dieser nur als Zeuge ihrer inner sten Nahi? in unbewachten Augenblicken Hervortrat. Seltsamer Weise barg des - Grafen Blick denselben grausamen Ausdruck, den er jedoch mit einer virtuosen Geschicklich keit zu verschleiern verstand, während die Lippen sich nicht selten hochmüthig und in verächtlichem Spott kräuselten. Madam Borncr war im Theater, um Wagner's Tannhäuser" zu hören und den Verlobten einen ungestörten Abend zu gönnen. Es war dies, wie sie lächelnd bemerkt hatte, der Welt gegenüber eine Unschicklichkeit, welche angesichts der nahe bevorstehenden Vermählung wohl vergeben werden dürfte. Draußen rieselte der Regen eintönig hernieder, während Antonie fort und fort in die Flamme starrte. Sie hatte anfangs von der glänzenden Zukunft ge träumt, von der gräflichen Hochzeitsreise, von der feenhaften Pracht, welche bei ihrer zweiten Vermählung entfaltet werden sollte; sie sah sich im Geiste neben dem schönen, stolzen Aristokraten vor dem Altar, sah die wogende Menge, die nei dischen Blicke der reichen Jugend, und ihr eitles Herz wallte hoch auf vor Ent zücken. Unwillkürlich mußten ihre Ge danken sie dann in die Vergangenheit zurücktragen, es lag ja ein so kurzer Zeitraum zwischen heute und jenem Tage, der sie an den alten Mann gefesselt. Urplötzlich von dem Glanz des Reich thums zur Armuth verdammt, hatte sie sich geopfert, war es ihre Schuld, daß der Vater den Sohn verdrangt, welcher nie einen Platz in ihrem Herzen, nie ein Recht auf ihre Hand besessen hatte ? Ihre Augen wurden starrer, der. kalte, grausame Zug um den Mund trat jetzt deutlich hervor. ' Aus der Flamme des KaminS schienen phantastische Bilder aufzusteigen und sich zu greifbaren Ge stalten zu sonnen ; sie sah das blutige Haupt deS ersten Gatten, welcher die Todeswunde Mltten durch die Stirn erhal' ten, ein Faktum, das zuerst Kopfschütteln und einen schlimmen Verdacht erregt hatte, bis constatirt worden, daß der alte Herr durch ein Gebüsch gekrochen sei und hierbei aus der eigenen Flinte die todt liche Kugel empfangen haben müsse, weil jegliche andere Deutung auSgeschlossen war. Sie hatte das Rollen eine Wagens, ja selbst die Klingel der Hausthür über hört und schrak fast zusammen, als der Diener den Grafen meldete, welcher im nächsten Augenblick das Zimmer betrat. Ich habe Dich doch nicht erschreckt, meine Theure V fragte er, zärtlich ihre Hand küssend. Du bist allein, hast geträumt im Dämmerschein der Kaminflamme, hoffentlich von mir, wie ?" Antonie schmiegte sich in seine Arme Von wem denn sonst, mein Adalbert," flüsterte sie, die Borner konnte ihren Tannhäuser" nicht entbehren, da ließ ich sie allein Hinsahren, weil ich bestimmt aus Dein Kommen rechnete." t , Süßer, geliebter Engel!" Bitte, Duhast mich überrascht, Ada! bert ! Man soll Licht bringen." Sie war stets besonnen, stets auf den Anstand bedacht, welcher um keinen Preis verletzt werden durfte. Der Graf lachelte seltsam und trat dann zum Kamin, den eine Pracht-Uhr schmückte, während Frau Antonie klingelte und Licht bestellte. Die Dienerschaft war gut geschult : in der nächsten Minute schon strahlte daS große Zimnler in glänzender Erleuchtung, und behaglich ließ der Graf sich an ihrer Seite in einem weichen Sessel am Kamin nieder. Du hast mich heute Abend wohl kaum erwartet, mein Kind?" fragte, er, ihr zärtlich in die Augen schauend. , Ich verspracb es nickt fest."
, ,', ..tcU viknoa) söji darauf lackte sie' kokett. ,"" . v,, - Weil Du der unfehlbaren Stärke, beö Magnets sicher bist, ganz recht, kleiner Schelm ! Indessen hättest Du?)lch heute doch täuschen können,, wenn nicht eln wichtiger Umstand :mich hergeführt und ich deshalb sogar den Empfang mei nes intimsten Freundes, des russischen BaronS von Seltikow, welcher mich in diesem .Augenblick unzweifelhaft am Bahnhof erwartet, versäumen mußte." O, Adalbert, was könntest Du mir Wichtigeres zu sagen haben, als ... . .Daß wir uns in spätestens achtTagen trauen lassen müssen. Liebste ! " siel er ihr rasch in's Wort, Nachrichten aus Schweden verlangen aebleterich meine . schnellste Heimkehr. Du weißt, daß meine dortigen Güter von Miethlittgen verwaltet werden, und heute schreibt man mir von großen Unterschleifen,' von gan abscheulichen Schurkereien. Ohne Dich verlasse ich Hamburg nicht, die Ei fersucht und Angst würde mich doch auf halbem Wege zur Umkehr zwmgen " In acht .Tagen schon ?" . unterbrach Antonie ihn bestürzt. Das wird durch aus nicht angehen, . Geliebter! Bedenke, was zu einer solchen Hochzeit Alw . m i rv
les oezuMs! weroen mup metn Vraut aiig " Bah, der ist in drei Tagen fertig," siel der Graf ruhig ein, und alles Uebrige Nebensache. Dinge wie Aussteuer und dergleichen Plunder sind in Masse vorhanden, das Hochzeitsmahl besorgt mein Hotclwirth, und was das vorgeschriebene Aufgebot anbetrifft, so ebnet das. Gold mit Leichtigkeit dergleichen Formalitäten." . . : ; ; ; Nein,. ; nein,, das geht um keinen Preis !" rief Antonie mit unaewöbnli- ' eher Heftigkeit. Ich will Dir in Allem nachgeben, Adalbert, nur m diesem ernen Punkte nicht ! ' Unsere' Vermählung darf nicht den Stempel einer zu großen Eile tragen, . darf keine Form verletzen. Bedenke, mein Geliebter, welchen Vermu thungen man Spielraum gäbe durch Um gehung des Aufgebots ; es hieße der Ver leumdung Thür und Thor öffnen , und unsere Stellung' in der Gesellschaft ge fübrden." ' - ' ' - - , - U)er Gras zuckte die Achseln und dlmie melancholisch in die Flammen des Kamins. Du siehst die Dinge viel zu schwarz, meine Theure!" versetzte er nach einer Pause. .WckS mich anbetrifft,' sö kann, die angebliche Verleumdung der Welt keinen Augenblick meinen Willen unterjochen; e4 ist eben'nur das bürger liche Blut Pardon, Du zwingst mich zu dieser Bemerkung, Liebste, welches Deine Anschauung diktjrt.:. In meinen Kreisen wird die Form allerdings streng aufrecht erhalten, doch nicht tarrikirt;. wenn unsere Verhältnisse es gestatten, die unbequeme Formalität, unter scheide dieses Wort klug von dem Begriffe der vornehmen Form also diese bür gerliche Formalität ' deS Aufgebots zu umgehen, so würde man solches in mei nen Kreisen sogar für sehr gentil halten. Er schwieg und blickte fortwährend in die Flammen, welche lustig knisterten und behaglich emporloderten, während die junge Wittwe nervös mit ihren Diamantringen spielte und den Verlobten scheu mit ihrem Blick streifte. ' . Indessen," fuhr Graf Altorf nach ei' ner Weile sanft fort, will und kann ich Dir deshalb keinen Vottvurf machen, Geliebte, da es schwer ist, sich von anerzogenen Fesseln mit einem Ruck zu befreien ; ich halte es vielmehr für . meine Pflicht, diesen Fesseln Ztechnung zu tragen. Heute ist Freitag, am Sonntag tönitte das erste Aufgebot sein, folglich die Hochzeit am Montag über vierzehn Tage stattsinden; ist cS dir so recht. Theure?" O, tvie gut Du bist, mein Adalbert!" rief Antonie, wirklich gerührt von dieser sanften Nachgiebigkeit, obwohl ihr eitles Herz im Stillen .triumphirte, so sei es deiln, . am Montag über vierzehn Tage, dann ist mindestens das Dekorum gewahrt. Du glaubst nicht, wie kleinlich die Menschen in solchen Dingen hier sind, die bösen Zungen wittern sogleich eine Ungebörigkeit, irgend etwas Ungesetzliches " . . (Fortsetzung folgt.) Zur Silherhelt, Bequemlichkeit und Sparsamkeit beim Kochen steht GaS unerreicht da. MS-Oefen und lömsfchmen zum Kostenpreise. GAS C05IPANY, 47 Qoutb Vennsvlvauia Qtr. Bau und - Filz ! Zdki- nud dreifaches Dachmaterial, Dacd'Filz.Vech, : Koblen-Tbeer, Dach-Jarben ;e. SIEIS & SlIITHEB, 169 Weil Marhlandllr. KOAAS, 1 WAIIII and CO, Colltraktorcu ' . : nb WsuunöeVnehmer, 223 Ost MorriS Strabe, empfehlen sich dem Publikum für die Ausführung guter und solider Bauten zu äßigen Preisen. . '
Unterlage
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