Indiana Tribüne, Volume 9, Number 255, Indianapolis, Marion County, 4 June 1886 — Page 2

ÄLSM. ÄlbKne. - erschkiut und sonntags. FSgtit? rjsUtigl$ .IrtAstn- teilet durch Un Xtlgrl3 V I xr Ooch,. M onmUgl Iridi' imi p? och yetdo ,usa, 1 Cents. M VoA Bgfl4t t AxsfBl4lstK t A, Cff- KOO Ctat&IaittMIt. Jndiancwclis. Ind., 4. Juni 1886 Hochzeiten im Weißen Hause. Im nächsten November weiden es 86 ..5kaKre. dan Abiaail Adams die - .fSfrrin des Weitzenauses" wurde und dort zum ersten Male häusliches Leben ein führte. Das Weiße HauS war damals kaum bewohnbar, und es fanden in ihm zu jener Zeit keine östlich keiten von Be beutung statt, die Neujahrs Empfänge allein abgerechnet. Im Jahre 1811 wurde im Weißen Hause Vtiß Todd, ein Quäkermädel auS . Philadelphia, eine Nichte deS Präsiden, ten Madison, mit dem Congreßmitgliede Jackson von Virainien aetraut. Jackson war der Großonkel deS später im Nebel Iionskriege berühmt gewordenen Stone wall Jackson. Die Hochzeit verlief sehr ruhig und still nach' Quäkerart, doch wohnten ihr sämmtliche Congreßmitglie der und die höheren Beamten in Washington bei. Die nächste Hochzeit, welche im Weißen Hause stattfand, war diejenige der jüng sten Tochter des Präsidenten Monroe, Marie, mit Samu-l L. Gouverneur von -New Aork. einem Better der Braut. Die Trauung fand im Ostzimmer des Weißen Hauses im März 1820 statt, und nur das Brautpaar, die Brautführer und Führe rinnen, sowie die nächsten Verwandten '-und Freunde wohnten ihr bei. Der 'Präsident und seine Gattin mischten sich unter die Gäste, während das junge Ehe paar während der Dauer des Festes die Rolle des Hausherrn und der Hausfrau übernabm. Im Jahre 1326 heirathete im Weißen Hause der Sohn des Präsidenten John Adams, .Jobn. öluincy AdamS, seine Cousine Hclen Adams. Wegen der ge schwächten Gesundheit der Gattin des Präsidenten wurde die Hochzeit ganz im Stillen und ohne irgend welchen Prunk, gefeiert. Als Jackson Präsident war, wurde im Weißen Hause die Tochter seines-alten Freundes, des Maj. Lewis von Nashville. Tenn., mit einem Monsieur Pageot getraut, einem Franzosen, den Miß Lewis wahrend einer Reise in Europa kennen gelernt hatte. Auch der Adoptivsohn des , Präsidenten Jackson, Andrew Jackson jr., , der sich mit Frl. Sarah Z)orke von Phi ladelphia vkrheiralhet hatte, zog mit der'selben in's Weiße Haus, wo er mit ihr die Flitterrvochen verlebte. Auch Frau Van Buren, eine geborene Miß Angelica Singleton von Sumba, S. C , die den ältesten Sohn und Pri vatsecretä? des Präsidenten Van Buren geheirathet hatte, hielt ihren Hochzeits empfang" am Neuahrstage 1838 im .Weißen Hause zugleich mit dem ossiziel len Empfange, den der Präsident gab. Der einzige Präsident, welcher im Weißen Hause während seines Amtstermins heirathete, war John Tv. ler. Seine erste Gattin, die Mutter einer zahlreichen Kinderschaar, starb im Jahre 1812, als er etwa 1j Jahre im Amte gewesen war. O.rca zwei Jahrc später heirathete er Miß Julia Gardner Tyler in New Z)olk und nahm seine junge Frau sofort nach dem Weißen Hause, wo zu ihren Ebren ein großer Empfang stattfand. Das Fest erregte in den ganzen Ver. Staaten viel Aufsehen. : - An 1. Januar 1842, noch ehe ihr Vater seine zweite Heirath abschloß, ver heirathete sich die dritte Tochter des Prä 'sidenten Tyler. Elisabeth, in dem Ost, zimmer des Weißen Hauses mit Herrn William Waller von Williamsburg, Virginien. Die Hochzeit wurde gleich falls sehr großartig gefeiert. Am meisten von allen Hochzeiten, die im Weißen Hause gefeiert wurden, machte diejenige von Nellie Grant, der einzigen Tochter des Präsidenten Grant, von sich reden. Die Trauung fand gleichfalls in dem historisch gewordenen Cfairnmer am 21. Mai 1874 statt. Der Bräutigam war bekanntlich Herr Alger ' non Sartoris von Hampshire, England. Die Hochzeit war die feinste, die je in Washington stattgefunden 'hatte, und wurde fast von allen Zeitungen der Welt bespiochen. Im Herbst 1874 nahm Col. ZZred. Grant seine junge Frau, eine frühere Miß Honore aus Chicago, nach dem Wemen Hauje, u,id der Präsident und seine Gattin ließen es sich nicht nehmen, 'zu Ehren des jungen Paares ein glän zendes nest zu veranstalten. Während der Administration des Präsidenten Hayes wurde im Weißen Hause die Hochzett setner Wichte, Miß Platt, mit Dr. Russell Saltmas von New Nork auf eine seh? brillante Weise gefeiert und man amüttrte sich költnch dabei. ' Die einige silberne Hochzeit, welche I?lm Wellen Hause stattfand, war nie jenige de s Präsidenten Hayes und seiner Gattin. Alle , Präsidenten der Ver. Staaten waren Verheirather, mit Ausnahme von Buchanan ur;b (leveland. Und zctzt beugt nch auch Cleveland unter dai e Joch" der Ehe. Die MayaS. Prof. Desire Charnay, deffen Forschun gen und Entdeckungen in Central Ameri ka und Mexico ibn berühmt gemacht ha ben. hat sich kürzlich nach einer längeren Erforschunstour in Äucatan auf die Heimfahrt nach Frankreich begeben. In Bezug auf daS Resultat femer vkelsen'er zählt er 7 Ich habe di'smal meine Nachfore schungen . in J;amal betrieben, wo ich ; Aasreliefs zu finden hoffte. ..Ich hatte -jedoch nur geringen Erfolg und begann, .. i . t v nr x k . miO nau) ar.ccun niiquuaicn um u! schauen. Ich entdeckte Bilder aus der it4 St (C:4V .1 iUvt hrtllh.M VU U V IV wtuv Itt tltlti! VVUtllt Glame befand. Sie begannen sofort w verblaüen. wenn sie dem Einfluö der Luft

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üuSgisktzi wiitöech o erAkiff ich Maß regeltt, Um sie völlkomniin zU erhalten. Ich übermalte' sie einfach mit denselben Farben, so daß sie ihr ursprüngliches Aussehen beibehielten. Ich habe genug solcher Bilder, um mit großer Deutlich keit nachweifen yi können, wie die Deko rationsmalerei m Jzamal in jenen alten Zeiten betrieben wurde. Es ist kurios, daß sie noch bis auf den heutigen Tag dieselbe geblieben ist, doch ist dieS sehr natürlich, wenn man dabei die näheren Umstände in Betracht zieht. ....... Zu' der' Zeit,"als die Spanier das Land eroberten, hatten sie keine Maurer, welche ihnen die Häuser bauen konnten. Sie hatten überhaupt keine Handwerker oder Künstler mitgebracht, sie waren ein fach abenteuernde Soldaten. Die Ein geborenen mußten für die Eroberer alle Arbeit thun, und verrichteten sie so. auf.! wie sie es eben verständen. So brachten sie in den Häusern der Spanier auch lhre indianischen Malereien an ; der Styl" wurde bei den. Spaniern Mode und erbv sich fort bis auf den heutigen Tag. Die von den MayaS angewandten arben waren roth, gelb und blau, hiere und Menschen wurden nur in Basreliefs dargestellt, nicht in Farben. Nördlich von Valladolid entdeckte Herr Charnay eine alte Nuinenstadt, die bis her von kemem Weißen betreten worden war. Sie hecht Ek'Balam, welches so viel bedeutet, wie schwarzer Tiger." Die Stadt stand um das Jahr 1525 in ihrer höchsten Blüthe, gerieth aber seit den spa nischen Eroberungskriegen in Verfall und Vergessenheit. Herr Charnay hat über se;ne Cntdek kungen ein interessantes Buch geschrieben, welche demnächst in dem Verlage von Harper Bros, in einer englischen ÄuSga be unter dem Titel The Old Cities of the New World" erscheinen wird. AuS Tl. T. Stewarts Leben. 'Nein." -saate neulich Gouv.'Proctcr Knott von Kentucky, ich will nicht über Politik sprechen, aber ich will Ihnen eine Geschichte erzählen, die einmal einigen meiner Freunde in New Jork passirt ,st. Ich war damals Mitglied des Con' greises, fuhr aber in Geschäften auf ei' nige Tage nach New Iork. . Jch tras dort zufällig einige meiner Freunde aus Kentucky die nach New Aork gekommen waren, um den Elephanten zu sehen. Es waren lauter ColonelS und Majors,' die? ihren! Heimatsstaat bisher noch nie verlassen hatten. Sie verlangten durch--aus von mir, ich möchte mit ihnen dem alten A. T. Stewart emen Besuch abstatten. Ich erklärte ihnen, meine Gegenwart, bei Stewart könne ihnen nichts nüien, ick gebe nichts um 'Stewart und ich wisse auch ganz genau, daß Stewart sich ebenso wenig um mich be kümmere. Die Wahrheit an der Sache war, daß ich keine Lust hatte, dem alten Herrn eine Gelegenheit zu gehen, mich zu demüthigen, weil ich oft genug gehört hatte, wie grob er gegen fremde Leute sei. Meine Freunde erklärten darauf' hin, sie würden allein zu Stewart gehen, wenn ich nicht mitkommen wolle. An jenem Abend begab ich mich in ein Theater und hatte im Parquet einen hübschen und bequemen Sitz. Nachdem ich mich behaglich niedergelassen, ließ ich meine Augen über das versammelte Pu blikum schweifen und bemerkte, daß ei' nige Herren von einer Loge aus mir freundlich zunickten. Ich erwiderte den Gruß, und erkannte zu meinem Erstaunen meine Freunde aus Kentucky. Ein neben mir sitzender Herr, den ich von früher her kannte, sah dieS. Ihre Freunde scheinen mit dem reichen A. T. Stewart auf sehr intimem Fuße zu stehen," flüsterte er mir zu. Warum denn?" sragte ich verwun dert. Weil sie sich in seiner Privatloge be sinoen, die er stets auf ein ganzes Jahr gemiethet hat, und wohin er nur seinen vertrautesten Freunden den Zutritt ge stattet." Als nach dem ersten Act der Vorhang siel, erhob ich mich, um meine Freunde aufzusuchen und Näheres über ihr Abenteuer mit dem groben Millionär zu er fahren. Sie gaben mir bereitwilligst Auskunft. Sie hatten Herrn Stewart in seinem Privatbureau aufgesucht. Der alte Kaufmann blickte sie grimmig an. Col. Boone trat als Sprecher vor und ent wickelte eine gehörige Ladung heimischer Beredsamkeit. Herr Stewart," sagte er wir sind eine Gesellschaft Kentuckier, welche hierher gekommen sind, um die Sehenswürdigkeiten in Augenschein zu nehmen. Wir sind in Washington geWesen. Wir haben den Präsidenten, den General Sherman, die Mitglieder des Cabinets und die hervorragendsten Staatsmänner der Hauptstadt gesehen. Jetzt fühlen wir, daß der Zweck unserer Reise nicht völlständjg erreicht wäre, wenn wir noch Hause , kommen sollte, ohne den ?!apoleon der Kaufleute gesehen zu haben, der sich einen Namen erwor ben hat. der in der. ganzen Welt be rühmt ist, und der in seinem Fache mehr Talent entfaltet als alle Staatsmänner und Generäle zusammen, die wir besucht. Und jedt, Mr. Stewart, wollen wir Sie keinen Augenblick mehr aufhalten. Wir haben Ihnen unsere Hochachtung bewie sen und wolle. gehen." Stewart duldete es nicht. Erlegte seine Feder bei Seite, führte sie persönlich durch sein ganzes, riesiges Etablissement, bewirthete sie mit emem prachtvollen Mahl, wobei Champagne? und Kentucki scher Bourbon flössen, und als sie endlich gingen, drückte er Jedem eine Karte in die Hand, welche ihnen für die ganze Zeit ihres Aufenthalts in New York den freien Eintritt in seine Privatloge im Theater gestattete. So waren sie in Stewarts Loge gekommen. - Sturm in Madrid. Ueber den schrecklichen Sturm, welcher am 13. Mai Madrid heimsuchte, liegen nachstehende Einzelheiten vor: Gestern Abend um 7 Uhr wüthete über Madrid ein öLirbelsturm, wie ihn die Chronik der Stadt bisher nicht kannte und der großen Eiaenthumsschaden sowie beträchtlichen Lebensverlust verursachte. Der Nach mittag war schwül. Gegen Abend be deckten schwere schwarze Wolken den nördlichen Horizont, insbesondere über der Sierra Guadarama. Diese drohende

.f -:. :.-i-:.i schwarze Äässe tfg laWam gegeü Älä. drid heratt. Zwischen 5 und 6 Uhr en gössen sich heftige Regenschauer und die Temperatur des Wassers war auffallend hoch. Nach dem Regen kühlte sich die Atmosphäre schnell ab und mit dem Fal len deS Thermometers sank auch schnell daS Baismeter, mit merkwürdigen Schwankungen. Wenige Minuten vor 7 Uhr erfaßte die volle Gewalt des Sturmes die Stadt und deren nächste Umge bung. Der Wind schien von allen Sei ten zugleich zu blasen und war von dich ten Hagelschlossen begleitet. In allen Dichtungen wurden die Fenster einge drückt, Schornsteine herabgeschleudert, Droschken umgestürzt und in den Gärten längs der Straßen Bäume entwurzelt. In wenigen Minuten war die Puerta del &ol,m Centrum der Stadt,, in einen großen See umgewandelt, und die niedri ger gelegenen Straßen bildeten reißende Ströme. Der größte -Schaden wurde indeß an der Toledobrücke über ' den ManzanareS, sowie in dem anstoßenden Stadtviertel Carabanchel angerichtet. Eine Waschanstalt an der Brücke wurde, niedergewebt, wobei acht Personen ihren Tod fanden und viele andere verwundet Kurden. UnterCarabanchel hat schreck lich gelitten. Auch nicht ein einziges Haus, blieb unbeschädigt ' und sehr viele wurden gänzlich zertrümmert. In dieser Nachbarschaft ereigneten sich nicht nur viele Todesfalle, sondern es entkam auch kaum ein einziger Einwohner un Verletzt. In dem sogenannten Hospital Distrikt wurde ein neues öffentliche Speisehaus in einer Minute zusammen gestürzt, so daß die im Hause anwesen den 150 Personen unter den Trümmern begraben waren. Nur der leichten Bau art des Daches ist es zu danken, daß bei dieser Gelegenheit nur 62 Personen ver letzt wurden. Im Ganzen wurden 26 bis 30 Personen (nach anderen Angaben etwa 70 Personen) getödtet und mehr als 200 verletzt. Nach einer oberflächlichen Schätzung wird dcr.Schaden auf 5 Mil lionen Mark veranschlagt... Der von dem Wirbelsturm betroffene Flächenraum war verhältnißmäßig begrenzt und man konnte deutlich bemerken, daß ersterer von Norden, nach Süden zog, obwohl der Luftstrom die Stadt von Südosten übersiel. DaS ofsicielle Bulletin meldet 31 Todte, sowie 78 ernstlich und. 104 leichter verletzte Persone'.l, aber hierin sind nicht die vorstädtischen Districte enthal ten. In. den Hospitälern allein wurden nicht weniger als 120 verletzte Personer aufgenommen. ' Vom Inlande.' Im nördlichen New Hamp shire sind dieses Frühjahr die Baren un gewöhnlich zahlreich. - . , : : - ..j Man berechnet, daß Californien in diesem Jahre über 100,000,000 Oran gen ernten wird. Auch in den Schwarzen Ber gen herrschen schwereWaldbrände,welche daS feinste Nutzholz im Werthe von Tau senden von Dollars zerstören. I n L i n c o l n, N e b r., wurde der Restaurateur S. F. McLean zu $25 Strafe nebst Kosten verurtheilt, weil er einem Neger nicht erlaubt hatte, bei ihm zu essen. Als George Holyland in Fork, Maryland, gerade dabei war, ein Schaf zu scheeren, schlug das Schaf mit einem Hinterbeine auö und trieb ihm die spitze Scheere in den Unterleib. Die Eingeweide quollen heraus, und Holy land starb. Samuel Pinkerton in Nash ville, enn., war 55 Jahre alt geworden. Ich habe lange genug gelebt," dachte er, brachte sein Geschäft in ausgezeichnete Ordnung, ernannte seinen Sohn zum Verwalter der Hinterlassenschast, ging hin in eine Scheune und erhängte sich. In Durango, Colorado, ha ben die Ute-Jndianer kürzlich bedeutende Mengen von Waffen und Munition, so wie viele Sättel und andere Kriegsar tikel" gekauft. Man schließt daraus, daß sie Widerstand leisten wollen, wenn die Art ihrer Entfernung von ihrer Re servation ihnen Mißvergnügen bereiten sollte. Ein Richter ist, sozusagen, manckmal auch nur ein Mensch. In Burn'ett, Nebraska, fühlte er Mitleid und verurtheilte den William Larry, der einen Fremden tüchtig durchgeprügelt hatte, zu einer Geldstrafe von mir $1.00. Der Fremde war aber ein Nähmaschinen Agent gewesen. In Hartford, Conn., stürzte ein drei. Jahre alteS Mädchen aus dem vierten Stock eines Hauses zum Fenster hinaus. Glücklicherweise schlug sie im dritten Stock gegen eine Wasch leine an, und wurde von dem Anprall auf einen Balkon geschleudert. Das Kind, hatte fast gar keine Verletzungen davongetra gen. Einige Aerzte in Minnea poliS, Mmn. wurden als Menschenfreunde hoch gepriesen, weil sie bereitwilligst nach St. Cloud gefahren waren, um den Opfern des dortigen schrecklichen Tornados zu helfen. Jetzt haben die Herren große . Rechnungen eingesandt und verlangen Bezahlung aus dem -Fonds, welcher für die Unglücklichen ge sammelt wurde. In Roop County, Califor Nien, yat man meyrere wilde Pseroe gefangen, die sich dort seit Jahren her umgetrieben hatten, darunter einen prachtvollen Hengst, auf den die Va queroS seit acht Jahren vergeblich Jagd gemacht hatten. Di? Thiere stammten auS einer Heerde feiner Zuchtpferde, die ein Viehzüchter in der Umgegend beses sen hatte. In hoher Blüthe steht in Fayette Co., im südlichen Illinois, die Erdbeeren'Cultur. In der kleinen Stadt Farina allein wurden im Laufe der vor jährigen Saison über 50 Waggonladun gen Erdbeeren nach auswärts verschifft, und dieses Jahr sind in Farina allem 1500 bis 2000 Leute nothwendig, um die Erdbeeren zu pflücken. E geht doch nichts über den ErsindungSgeist der AankeeS. Ein Biedermann, der an den romantischen Ufern deS CodoruS in Pennsylvanien wohnt, bindet seinen Gänsen und Enten kurze Angelschnüre mit Haken und Wurm an die Beine und jagt sie dann in's Wasser. Die Fische beißen an und zer ren an der Schnur, worauf das Zeder

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vish erschrocken än's Ufer tiil, am Lei hinten einen Fisch; Das Uebrige besorgt der Farmer. Ein unternehmender Mann in dem Lande der hölzernen Muskatnüsse ließ in die Zeitungen setzen, daß er Kür bissamen verkaufe, der wahre Riesen kürbisse erzeuge. In manche dieser Ko losse könne man 40 Gallonen Flüssigkeit thun, doch koste das halbe Dutzend Sa menkörner 95.00. Ein vertrauensseli ger Farmer in Kansas kaufte sich ein halbes .Dutzend und wartete geduldig auf daS Keimen der jungen Kürbispflanzen. '. .'Sie wollten jedoch . nicht kommen, er grub den Samen wieder aus und sah, daß derselbe künstlich aus Holz geschnitzelt war. . - I n G er man town, zehn Mei len östlich von Peoria,- Jll.? fand ' man neulich Frau Franzisca Schmidt, die ziemlich bejahrte Wirthin des dortigen katholischen Priesters Eckert, auf eine fürchterliche Weise verbrannt als Leiche. Sie hatte einen Haufen Reisig in Brand stecken wollen, ihre Kleider fingen Feuer und sie erlag den Flammen.' -Eine Co roners-Jury fällte das Verdict, daß' die Frau zur Zeit deö Unglücks wahnsinnig gewesen sei, da man an ihr häusig ein sonderbares Wesen bemerkte. Frau Schmidt stand sonst allgemein in hoher Achtung.' Ueber einen auferstandenen Todten wird aus Monongahela City, Pa. gemeldet : Vor mehreren Jahren fand man hier den Louis Nenneberg todt in seinem Bette. -, Er wurde begraben und vergessen, wie üblich. Neulich ist er jedoch wieder in Monongahela City auf getaucht und hat bei seinem früheren Ar beitsgeber um Beschäftigung angefragt. Er erzählt, er sei im Grabe wieder lebendig geworden und unbekannte Leute hätten ihn. ausgegraben, doch ist man allgemein der Ansicht, daß Studenten der Medizin ihn zum 'Seciren ausgraben wollten, und ihm, als sie . ihn lebendig fanden, Geld gaben, damit er still sei und die Stadt-verlasse." ' Jn'Woodbridge, 7 Meilen von :New Haven, Conn., lauerte ein Bursche Namens Charles Bishop in Gesellschaft mit einem Andern dem Lehrer Henry LJ..Elliott. auf, um an ihm Rache zu.nehmen, weil er Bishop in der Schule - von sdem ' Lehrer durchgeprügelt worden war Die Burschen warfen nach, Elliott mit faulen Eiern und legten dann tand an ihn; er verstand , jedoch ' den paß schlecht und streckte seinen Angrei fer mit einem Knüttel nieder. Bishop wurde so verletzt, daß er bald darauf starb. Der Lehrer ist noch nicht ver haftet. HenryWatterson spielt Po ker. Die Chicago News" erzählt: Neulich ' kehrts der Broker Austin G. Gibbs von einer kurzen Geschäftsreise aus London zurück. Wir hatten eine prachtvolle Fahrt," sagte er zu einem Reporter. Auf der Reise traf ich einen von Euch 'Zeitungsleuten, einen Editor Namens Col. Watterson von Louisville." O ja, Henry Watterson, . ein ausgezeichnete? Journalist." Hm, nun, das weiß ich nun gerade nicht, aber ich kann sckwören, daß er der pfiffigste Pokerspieler ist, den ich seit langer Zeit gesehen." Wie steht es mit seiner Ge sundbeit?' Ist er nicht seiner Gesundheit halber nach Europa yereist, nicht wahr?" Er hat auf mich den Eindruck gemacht, als ob er rüstig und munter sei," antwortete Mr. Gibbs traurig. Sie können sich darauf verlassen, daß er nicht halb so krank war, wie wir Andern, die wir die letzte Nacht beim Pokerspiel auf dem Zchiff mit ihm gesessen haben."

Vom Auslande. Die koloniale und i n d i fche Ausstellung in Süd Kensington (London), welche im Volksmunde der Kürze halber Die Colinderies" genannt wird, erfreute sich in der ersten Woche ihreö Bestehens eines überaus zahlreichen Besuches. Den Hauptanziehungspunkt bildet die indische Ausstellung, welche das Leben in Indien veranschaulicht. Großartig realistisch ist eine indische Waldpartie, worin ein furchtbarer Kampf zwischen riesigen Elevhanten und zwei Tigern dargestellt istsodann die indischen Bazare ' mit ihrem Alltagsleben und Treiben, weiterhin ein indischer Fürsten Hof (Durbar) mit 'allem Glänze und aller Pracht, ein indischer Tempel und Thor Portal, dann Ceylon's feenhafte Landschaften, weiterhin Australiens Goldfel der. Ein einziges großes Portal ist mit einer Goldplatte überzogen, die gesammtt Eoldproduktion seit der Entdeckung der Goldfelder veranschaulichend. Die städtischen Kollegi. en in Krimmitschau (Sachsen) haben Vorschriften über die Ausschließung säumiger Abgabenpflichtiger von öffentlichen Vergnügungsorten in der Stadt Krimmitschau aufgestellt : danach kann säu migen Abgabenpflichtigen, bei denen die Zwangsvollstreckung erfolglos oder voraussichtlich es sein wird, der Besuch von Schankwirthschaften, Tanzstätten :c. untersagt werden. Ausgeschlossen von diesem Verbote bleibt die Theilnahme an Wahlversammlungen Abgabe der Stimmzettel in össentlichen Lokalen zc. Von einer Schre ckenöscene beim Rennen wird aus Florenz be richtet: Bei dem Wettrennen in den Cascinen ereignete sich ein schrecklicher Unglücksfall. . Vor dem dritten Stennen scheute ein Pferd, der Ducrow," . wars seinen Reiter ab und sprang über die Barriere mitten in das dichteste Volks aewühl, wo das Thier einen, beispiello sen Schrecken verbreitete. Die Menge drängte sich in entsetzensvoller Angst zu sammen, die Flüchtenden stürzten in ei nem unentwirrbaren Knäuel zu Bo den, und das wüthende Pferd, verwundete eine große Anzahl von Perso nen. Ein Mann wurde sterbend da vongetragen, ein zweiter lebensgefähr lich verwundet. Zahlreiche Personen haben leichtere Verletzungen erlitten. . - . Ander Pariser Börse erregt ein Abenteuer großes Aufsehen, daö der Deputirte Baron Soubeyran, Direc tor der Banque d'Escompte hatte. - Als er die Bureaux der Bank verlassen woll te, begegnete er-auf der Treppe einem gewissen Louis Pillot, der seit einiger Zeit flüchtig ist, weil er als Agent einer Versicherungsgesellschaft Betrügereien be gangen hatte. . ' Pillot schilderte Soubey ran die traurige ?age seiyer Familie

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linS vat ihü m etrtt Unterstütz. Souveyan führte Pillot nach dem Bera thungssaale. Hier änderte Pillot seine Haltung, zog einen Revolver her vor und zwang Soubeyran, drei Wechsel auf Genf im Betrage von 150,0005r. zu unterzeichnen, und machte sich dann davon. Pillot freute sich aber nicht lange seiner 150,0005r, da er in Genf mit den drei Wechseln, die er noch nicht eingelöst hatte, verhaftet wurde. . E in h o chst s o n d er bar e s Inserat, das an Gedankentiefe seines gleichen sucht, finden wir in der Jena'schen Zeitung". Es lautet wörtlich: Ich mache hierdurch bekannt, daß ich gegen diejenigen, welche mir aus Haß nachreden, daß das Haus, welches ich besitze, nicht mir, sondern meinen Kindern käuflich gehöre, und dies weiter verbrei ten, gerichtliche Hilfe in Anspruch neh men' werde ; dann soll es denselben vom Gerichte aus vorgelegt werden, daß es nicht meinen Kindern, sondern mir käuf lich gehört. Da geht wohl denjenigen ihr Wunsch nicht in Erfüllung, auf das waS sie ihr Ziel in 2 Jahren gesetzt haben. Auch mögen selbige sich erst fragen, die solche Unwahrheiten sprechen, wo wirst du Wohl noch ein Unterkommen finden? oder den wie vielsten Theil kann ich knhl mein Eigenthum nennen von dem Hause, was ich mein nenne? Wem genjena, den 10. Mai 1836. W. Herr rich. Auch ist eine Stube nebst Zubehör, mit oder ohne Möbel, zu vermieihen und am 1. Juni zu beziehen b. O." Am 9. Mai fand zu Nimes ein Stiergefecht statt, bei welchem neben fünf männlichen Toreros auch drei Stierkämpferinnen in Thätigkeit traten. Unter Leitung des Matadors Frutos voll zog die mit prächtiger spanischer Gewan dung ausgestattete Gesellschaft ihren Rundritt durch die Arena, worauf das eigentliche Gefecht seinen Anfang nahm. Das furchtbare Schauspiel erreichte seinen Höhepunkt, als die , Damen" ihre Arbeit" begannen Der Stier, welcher der ersten von ihnen, einem Fräulein Beiita del Amo entgegengestellt wurde, ein mächtiges schwarzes Thier, verstand aber keinen Spaß und warf das zarte Geschöpf zu Boden. Mit Mühe , gelang es den Herren Stierkämpfern, ihre Colle ainvon ihrem Angreifer zu . befreien. Auch die beiden anderen Damen hatten mit ihren Gegnern kein sonderliches Glück und einer von ihnen wäre beinahe von einem wüthenden Stier der Leib aufgeschlitzt worden Das abscheuliche Schauspiel fand seitens des Publikums die rauschendste Anerkennung. , : . . Einen merkwürdigen Fall von Geisteskrankheit meldet der Pet. List." aus Petersburg. Dieser Tage wurde das junge Frl. L., die Tochter reicher Eltern aus Kischinew,' zu einem der hiesigen Psychiater gebracht. Den Tag über ist das junge Mädchen vollständig gesund ; sobald eS aber Abend wird, geräth sie in Aufregung, schließt sämmtliche Fenster und verdarrikadirt sie mit allen möglichen Gegenständen; dann stellt sie. die Möbel in ihrem Zimmer um und zieht sich schließlich in eine Ecke zurück, wo sie mit einem unzweideutigen Ausdruck des Schreckens sitzen bleibt, bis der Schlaf sie überkommt. Alle Ermahnungen und Beruhigüngs versuche der Eltern und Bekannten sind erfolglos geblieben und das junge Mädchen wurde daher hierher gebracht. Auch hier ist sie am Tage vollständig vernünf tig und begreift das Sinnlose ihrer Angst ; sobald aber der Abend anbricht, beginnt auch stets die alte Manipulation, deren Folge am Morgen Müdigkeit und Kopfweh sind. Nach Anficht deö Arztes ist der Fall nicht unheilbar. ' Dieser merkwürdige Zustand wurde an der jun gen Dame vor etwa zwei Jahren zum ersten Mal beobachtet, und zwar bald nachdem eine Räuberbande ihr elterliches Haus in Bessarabien überfallen und ge plündert hatte. Während Herrn Pa steu r in Paris die begeistertsten Huldigungen und beinahe göttliche Ehren dargebracht wurden, ist abermals einer der Geheilten" in seiner russischen Heimath , der Tollwuth erlegen, und zwar 30 Tage nach geschehener Verwundung und 17 Tage nach der ersten Impfung. Der Bericht des Hospitalarztes von Wlocla wek erinnert darin, daß auch von den 13 aus dem Gouvernement Smolensk eben falls von Pasteur behandelten Personen drei gestorben sind (in dem vorliegenden Falle zwei von acht) und zuht unter Be zugnahme auf die Thatsache, daß der Biß tollwüthiger Hunde durchaus nicht immer, die Krankheit beim Menschen herbeiführe, den Schluß, daß dieser hohe Prozentsatz von Todesfällen den Glau ben an die Zuverlässigkeit der Pasteur'schen Jmpfmethode erschüttern müsse. . uö Paris berichtet man die folgende romantische Geschichte: Im diesjährigen Pariser Salon" er regte ein vom Mal Tenissier auSgestell tes Frauenköpfchen mit der Aufschrift: Schaut ihr in's Auge!" großes Aufse hen. Ein schottischer Gutsbesitzer, Na menö Penhryn, war von dem Bilde so entzückt, daß er stundenlang vor demsel ben verweilte. Endlich suchte er den Maler auf und bestürmte ihn um die Ad sse des Modells, die dieser jedoch zu verrathen, sich weigerte. Schließlich sagte Mr. Penbryn : Sie zerstören daS Glück des Mädchens durch Ihren Eigen sinn; führenSie mich zu ihr,ich gebe Ihnen mein Wort, wer und was immer sie sei, ich- lasse mich nächste Woche mit ihr copuliren." Jetzt willigte Tenissier ein und führte den verliebten Mann in eine ärm liche Wohnung, hier fand er, über die Ittähmaschine gebeugt, das. reizende Ge , sichtchen, doch als sich die Fleißige beim Eintritts der Herren erhob, sah Mr. Pen brvn zu feinem nicht geringen Schrecken, oatz das schöne Mädchen bucklig und ' lahm, sich nur mittels einer Krücke be wegen konnte. Der Gutsbesitzer hat sein Versprechen erfüllt, die Trauung ward , vollzogen, nach derselben hob Mr. Pen hryn die junge Frau in den Wagen und sagte: Sie werden auf meinen Güter leben und es soll mich freuen, zweimal des Jahres Berichte über Ihr Befinden zu erhalten." Der buddhistische Erj. bischof in Birma hat in seiner Unterre dung mit dem Correspondente'n der ' ' Times" in Mandalay den Zustand der Dinge in jenem Lande genau geschildert. Er saate : .Die Enaländer baden Birma

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ckönommech sie yadktt es üble Ntchl Unter. jocht ; sie besinden sich int Besitz, aber sie herrschen nicht." Die sogenannte Eroberung" war eine sehr leichte Sache, aber es war der Anfang und nicht das Ende des Handels. Man kann kaum sagen, daß die wirkliche Eroberung schon begonnen hat, obwohl mit der Ankunft der Verstärkungen aus Indien die Lage bald eine andere Wendung bekommen dürfte. ' Der Erzbischof schildert die jetzt bestehende Anarchie höchst drastisch. Die Freibeuter betreten ein Dorf und plün dern eS. Sobald sie abziehen, kommen die Soldaten, um sie zu züchtigen, und das Dorf wird noch einmal geplündert. Es ist die alte Geschichte. Was die Heu schrecken übrig lassen, verzehren die Rau pen. Die Lage ist so durch und durch menschlich, daß man nicht umhin kann, abwechselnd7für' alle' Parteien Sympä thie zu fühlen ; aber deshalb herrscht in jenem Lande doch die ungeschminkte Anar chie. 2.i ;i Hre undichaslsolentt. Der Fürst von Montenegro hat auf sei ner letzten Rundreise eine Anzahl tüchti zer Aerzte für sein Ländchen engagirt. In freundschaftlicher Theilnahme hat er sich jetzt bereit erklärt, einen ausgezeich neten Irrenarzt der sich speciell' mit der Heilung des Größenwahnsinns beschäf tigt hat, für einige Zeit gratis an Grie chenland abzulassen. - Nein, me in H e rr, ich habe das Testament nicht gelesen, . aber ich werde es unter allen Umständen anfech ten. . Mein Onkel war geistig unzurech nungsfähig und das Testament ist folglich ungiltig." . , , Advokat : Aber ich habe das Testa ment aufgesetzt. Sie sind in demselben als Universalerbe angeführt." Ist das der .Fall? Ah,' dann werde ich Sie engagiren, damit Sie das Testa ment gegen die Ansprüche anderer Erben vertheidigen. Ich werde das Andenken meines . theuren .Onkels gegen alle An griffe, von welcher . Seite sie auch kommen mögen, vertheidigen !" Lyinan Vapor Stove, 2, L und 1 Brenner Ebenso leicht au)finbcn nie sine SaSflamm. DtrBrat und ac!fin kann mit einem Brennt? ce heitzt werden. Monitor.Ocl O,fen. Alaikaka R.frigerators. Eiöwasser-Behatter. Kochöfen und RangkS. ' Mantles" und .Grate. - f iVANö 0 cBiferr 62 Ost Washington Str. IBBUECKEJr, ?mts0e Bank - Hans, Vck 8. und Bine Straße, 01noliitttJ,C. WollnmchSen 9 Deutsch!, Oefterntch nfe H gefertigt. . SonsulöwissHe !adtgugn besorgt. . . . , Oi . f. . xrxt nn sicher tukisfirt. Vertreterin Zndianapoltl ! Philip Bappaport, Eo. 120 Oft Varhland Straße. ll No. 49 Ost Washington Str., Bksier von Werthpapieren ul s. w'.. werden e besonder dortheilhast finden, - dieselben - zur sicheren Aufbewahrung . und nur - unter ihrer eigenen Controlle und persönlichem Zutritt zu deponiren i sicheren Depöfltengewölbe. . Aie IndianapoNs WssseVwsVSö sind eingerichtet, vortrefflich ek Wasser zum Trinken,- Kochen, Waschen, Äaden und für Dampskess l zu außerordentlich niedrigen Prei. sen zu liefern. " Office : 23 S. Pttmsylvaniastr. Jndian apoli, Ind. Bern. Wonneguh .cMWOV, Tanee Olock, Jimmer Jtv (19 . . . . , . fT- l t o i. Cefe Vrraiyia d,. nud Oashwgt? Lkr. , , . . . i J.G.PARS0H8, ZttMWM5 ; ; tlo. 30 P.;pcsf lit;aIr V t ' i .rsj'.üir..

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