Indiana Tribüne, Volume 9, Number 254, Indianapolis, Marion County, 3 June 1886 — Page 3
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Der Thron von Englaud
Nsvellete von Herrn an ce P o t i e r. (Fortsttzung und Schluß.) Herr," xt lcy, enrweoer ie verschonen mich auf der Stelle mit derlei unpassenden Späßen oder ich verlasse das Zimmer.". Oho, das wollen wir sehen," rief er tt dann einlenkend, na nichts für um 311t, Kleine !" Und in diesem Augenblicke ich stand gebeugt über meine Arbeit leaie er seinen Arm um meine Hüstev and küßte mich hier auf meine rechte Wange, und ehe ' noch irgend jemand lachte, ehe er noch Zeit hatte, sich zurück ,uziehen, klatschte etwas derb und lau! no eine ungeheure Ohrfeige brannte auf seinem dicken' Gesichte. Die Ohrfeia war von mir !" schloß Nanon mit Selbstbewußtsein, und allen Kummer vergefsend, lachte sie herzhaft in Begleituno Didiers. Aber die Tante blickte betrübt zu Bo oen. Und dann," fuhr Nanon kleinlaut fort, dann zahlte man mir meinen Wochenlohn aus und sagte mir, daß ich ich' mehr zu kommen brauche." Eudoria seufzte. Oh, Didier, wenn Du gesehen, wie. sie sich alle freuten, die Mädchen, bei dieser Nachricht und wie sie. triumphirten und höhnten. Sie stellt sich nur so tu gendhaft, weil sie ohnehin schon Einen bat." spotteten sie ; nur Marie, die gute,' sanfte Marie mit den stillen Augen und den dunklen Locken hielt zu mir, tröstete mich und meinte, es werde noch Alles gu' werden." Hoffen wir," sagte die Tante. Fürchten Sie nichts ; Nanon sindet überall Arbeit; sie ist so geschickt, so flei ßiz und so lieb ; wohin sie kommt, hat uian sie gern ; ich wette darauf, bis msr gen Abend hat sie schon wieder eine Stelle. Sorgt Euch nicht, bevor es nb thiz ist ; der Hunger steht noch nicht vor der Thüre, und wo ich kann, helfe ich. Trinke ruhig deinen Kaffee, Nanon, und höre auf zu weinen !" So sprach Didier, um sie aufzumuntern, und wollte wieder an seine Arbeit gehen, aber Eudoxia hielt ihn ab. Lassen Sie das für heute ; das dauert zu lange, bis Sie fertig werden, und ich sehne mich danach, allein zu sein. Ich sagte es ja immer, solche Liebschaften, die zu nichts führen, bringen ein armes Mäd' chen in's Gerede, und Jeder glaubt, sich dann Freiheiten gegen sie herausnehme zu dülfeil nach Belieben. Das ist ein mal so die Regel, ich hab's erlebt ! Und darum wäre es mirangenebm, wenn Sie Ihre Besuche, für einigeZeit wenigstens, einstellten. Nichts für ungut, Ä)idier, aber Sie müssen mir Recht geben. Meine Nanon ist keine Hergelaufene, ihre.El tern waren gar ehrsame Leute, sie stamm! aus meiner Familie, wissen Sie, und ich muß auf ihren guten Ruf sehen. Kurz, das geht nicht so fort, mir thut's ja ge wiß recht leid um Sie " Tante, das ist abscheulich von Dir siel ihr 'Nanon heftig in's Wort, Du darfst Didier nicht so fortschicken, er bat Dir nichts gethan V Aber so nimm doch Vernunft an " Ereifern Sie sich nicht weiter, liebes Fräulein, ich gehe schon ; seien Sie o doch überzeugt, daß meine Absichten ehr lich waren, 'und daß mein ganzes Stte ben darauf zielte. Nanon glücklich zu machen. Ich bin ein armer Teufel, ade: meine Liebe war ebenso entsagungsvoll, Als hsiß, ebenso rein, als innig, und ich habe von Nanon nichts begehrt als Treue und Geduld und ich hätte so lange ge ru'ngen, gedarbt und ausgeharrt, bis ich si als meiu Weib hätte heimführen kön aen." !ber, Didler, .du sagst ja fortwäh. ,end hätte hätte', als ob Alles vorüber lväre," rief Nanon gekränkt aus, iixmi auch Eudoxia nicht jvill, daß du komnlst, so heißt das ja noch nicht, daß du auf mich venichten sollst, und dann bist tu wirklich sehr schnell bereit, der Tante zu gehorchen ; du machst ja gar keine Anstalten, dich zu widersetzen ist daS deine große Liebe ?" ' Didier zeigt damit nur, wie vernünftig er ist," entgegnete das alte Fräulein mit Genugthuung. Ich danke Ihnen, daß Sie mich verstanden, haben, junger Freund." DaS war aber wirklich nicht schwer zu verstehen; wenn Du ihm sagst, daß er nie mehr kommen soll, wird er das doch nicht für eine Einladung dazublei ben nehmen!" . . Vom nicht mehr kommen" ist nicht die Rede" Schon gut, Fräulein, leben Sie Wohl!" ; i Er nahm seine Mütze, nickte kurz und wollte raschen Schrittes von dannen ge hen. aber Nanon warf sich an seinen Hals; er nahm ihr hübsches Köpfchen in seine nervigen Hände und drückte einen zärtlichen Kuß auf ihr Haar. Sie stellte sich auf tk Spitzen ihrer zierlichen Füße und bemübte sich, dem großen Geliebten etwas in' Ohr zu flü . )exn ' desyaio Beugte a na) zu iyr verav und sie sagte ganz leise : -Wir werden uns dennoch schen Didier.. Er nickte schmerzlich 'fächelnd, drückte ihr noch einmal die Hand und verließ sie betrübt, tief gesenkten Hacs. Wochen vergingen. Wie' sehr Nanon sich auch , bemühte, Didier zu sehen, eS wollte ihr nicht ae lingen ter trotzige Mann' Verbarg sich förmlich vor ihr, und als sie ihm eines Tages ein Ariefchen sandte, angefüllt mit teilschristmäßigen, krausen Lettern, und ih.i bat, zu einem Stelldichein zu Uzt men, autworUte er ihr, er habe lndn keine Zeit. - ' ' Naiion war bleich geworden, und iju hellen Augen lagen tief n häßlich schwär ;m Ringen, förmlich alt und .verwelkt sah sie au ; - Aber nix älleiu der Kummer um den Geliebte, . auch die Sorge um das tägliche Brod zehrten an ihrer früher so blübcnden Schönheit. ES hatte sich noch immer kein Ersatz für den verlorenen Posten gefunden und die allerersten Schatten der Roth über krochen gespenstig die Wände der Man sarde. Eudoria hüllte sich dickt in ihre göttliche' Genügsamkeit, um sich nicht von den Eishänd des Hungers anfassen zu lassen, aber dieser bleiche Geselle batte
sich dennoch Platz gemacht und sich zwl
jchen sie und Nanon eingedrängt und saß nun mit ihnen vor den leeren Schüsseln als unheimlich murrender Gast. Nanon klagte nicht und das alte Fräu lein gab ein Stück des mühevoll erspar ten Schatzes nach dem anderen heraus, bis nichts mehr übrig blieb, als das Stautenkreuz der Mutter. Allabendlich betrachtete es .Eudoxia lange lange, küßte es unbemerkt, und wenn dann die Lampe verlöscht war und sie im Bette lag, da füllten Thränen ib e alten Augen und rieselten heiß über j ibr verblühtes und faltenreiches Gencht. Es war eines Morgens ine Februar, die Frostblnmen prangten an den Fensierll, an allen Dächern hingen Eiszapfen, der Schnee knirschte unter den Füßen, und in der Mansarde war's so kalt, daß Eudoxia den eigenen Hauch sah und der art zitterte, daß sie nicht mehr im Stande war, die Stricknadeln zu halten. Da kleidete sie sich an, um fortzugehen. Nanon war nicht zu Hause; sie suchte Stellung, wiewohl die kalte Luft Gift für sie war, denn seit kurzer Zeit litt sie an einem bedenklichen Hüsteln, das die Tante zur Verzweiflung brachte. Eudoxias Gang war ärger für sie, als ein Weg zum Hochgerichte, denn in ihrer Brust woh,lte jener Stolz und jene uner schütterliche Festigkeit, welche Helden und Märtyrer auszeichnen ; sie konnte Alles ertragen, das Elend mit seinem ganzen gräßlichen Gefolge und die Qualen der Verlassenheit, und Alles schwelgend ; so war's von je bei ihr gewesen ! Nun aber, wo ein zweites Wesen mit ihr leiben sollte, nun verzagte sie, und ihrem innersten Empsittden zuwider trat sie den bitteren Gang an, um Nanon zi helfen. Sie suchte und fand Didier. Ein beller Freud'enschein und etwaS wie Triumph verklärten seine Züge beim Anblicke des alten Fräuleins. MelN zungcr Freund," sagte sie trau rig, ich komme, Sie um A.od für Na non zu bitten. Sie hat noch immer keine Arbeit, die Noth ist bei uns eingezogen, wir hungern." Sie hatte diese Worte nur so heraus gestoßen und hart und trocken kanten sie über ihre Lippen, aber gerade darin lag das Uebermaß eines gewaltsam zurück gedrängten Schmerzes. Didier starrte entsetzt in Eudoxia? An zesicht ; cin Nebel umschleierte seine Blickc, ihn schwindelte und er fuhr sich heftig mit der Hand über die feucht ge wordenen Äugelt. Ich tverde heute noch kommen ; ich hätte es längst gethan, -nur wollte ich mich nicht ausdrängen, sondern warten. bls Sle mich von selbst riefen. Freilich, wenn ich geahnt falte aber Nanon schrieb sooft und so viel, nur ihr Elend verschwieg sie mir." ,,O, lauen sie nichts merken, daß ich Sie davon unterrichtet habe ; sagen Sie, Sie kämen aus eigenem Antriebe," bat Eudoria. Das will ich thun. Ich werde Essen mitbringen und Holz und bei dieser Ge legenyeit den bron von England re pariren. Ist's recht so V4 Mir ist Alles recht, Didier ; ich will nichts mehr, als Rettung für Nanon ; schon daS Wiedersehen allein wird jhr neuen Muth und neue Kraft geben," Frühzeitig am Nachmittag kam er. Aber er war ein schlechter Komödiant, und so prallte er entsetzt vor Nanon zu ruck. . ' Sie jedoch merkte gar nicht den Jam mer, der sich in seinem Antlitze ausprägte, und mit einem Freudenschrei warf sie sich an seine Brust. Er. preßte die Zähne fest auf die Lip pen, wie um das Leid zu verbeißen, daS in seinem Innern wühlte. War denn dieses schwache, abgezehrte Geschöpfchen da in seinen Armen wirklich seine schöne, fröhliche Nanon, war denn dieser bleiche Mund wirklich der, den er sooft geküßt, und diese rothgeweinten, müden Augen, waren es denn noch die süßen Sterne seines geliebten Mäd chens? Er bebte, und sich zur Heiterkeit zwin aend, rief er überlaut: Guten Tag, liebes Fräulein, verzeihen Sie, wenn ich störs ; ich bringe nur etwas, was ich sei bcr nicht verwenden kann und Sie des halb anzunehmen bitte. Es ist nämlich mein Geburtstag heute," log er dreist, und da schenkte mir die Frau Meisterin diesen Schinken und ein Wägelchen voll Holz. Sie weiß nämlich nicht, daß ich nicht mehr zu Ihnen darf, und meinte schelmisch lachend, ich würde schon wen wisien, der Freude daran hat. und ge theiltes Glück sei doppelt Glück! Da bin ich also wollen Äe mit mir thei len V Wanoh glaubte das Märchen, sie schlvelgte ja in traumhafter Wonne, sie hatte mit einem Schlaae Alles erreicht, wonach Leib und Seele stürmisch ver langten. Als dasStüdchen hübsch warm gewor den und ein Theil des Schinkens halb vermehrt war, machte' sich Didier an die Reparatur von Englands Thron", froh, beschäftigt zu sein, denn er konnte nicht Viel sprechen, sein Herz war schwer be druckt von der Sorge um die arme, kranke Geliebte, deren böser Husten ihm Mark und Bein durchdrang. Er zerrte daS Leder herab vom Stuhl und riß das wenige Seegras heraus, aber da was war das, lag denn da nicht ein kleines, grobleinenes Säckchen? Er nahm es aus; Eudoxia und Nanon traten eugierig heran, er öffnete eS hastig und ' klingend und klappernd kollerte ein blinkendes Goldstück nach dem anderen aus den Tlfch ; sie purzelten durcheman der und büpftcn und rollten wie fließend' Gold zu Boden. . Eudoxia war wie versteinert, ab Na non griff nervös nach dem tänzelnden Golde und fast gieria begann sie daV nach zu haschen mit ihren dünnen Fin 'gern. ' ' , Jttdessen hatte Didier mit fliegender Hast das'alte Möbel untersucht und rasch acht - gleiche .Säcke, ebenso wohlgefüllt, daraus hervorgebracht. Darum also war Englands Thron" ein Kleinod, darum hatte ihn der alte Großvater so zärtlich geliebt und gehütet .und ihn als bestes Gut dem theuren Enkelkiilde hinterlassen ?! -' Wie war Eudoria doch einfältig gewe sen, nie daran zu denken, daß hinter dem aebrecblickeii Kameraden so kostbare
Dinge steckten.' er hatte wirklich ein ioI denes Herz, der alte Sessel da! Doch
nun war ja Alles ;ut, besser, als sie es hatten träumen können ; schien es ihnen doch wie ein Fingerzeig Gottes, daß Na, nons Schatz ein Tapezierer war, den di Lust befallen hatte, dem Thron, von England" wieder zu neuer Pracht und Jugendfrische zu Verbelfen. " Im kommenden Sommer wurde Nanon Didiers Weib, , und Fräulein Eudoxia bat ihre Gutmüthigkeit von damals, wo ihres Lieblings Gatte so wild bei ihr eingedrungen war, sie um Schutz anflehend, nie bereut. Sie lebte glücklich im Kreise einer hei teren Fanülie,' die sie die ihre nannte, und mit seligem Lächeln auf den schma len Lippen wiegte sie 9!anons Kind in ihren Annen. . Diese war bald völlig gesundet, im Glücke wird ja Alles so leicht wieder hei und gut, und so war denn der armen al' ten Jungfer theilweise wenigstens Ersatz geboten für ' die Ungerechtigkeit des Schicksals, und ,,Enalands Thron"'th'a: somit seine Schuldigkeit. Ein Hochstapler. Original Roman do S.Heinriche. sFortsedung.) via, Hnncs !" rief Frau Möller ihm entgegen, ist das arme Göör aöer schmächtig, rein zum Erbarmen. Gewiß ist die Mutter vor Hunger gestorben, ob schon sie dann keine Droschke hätte neh men können. Aber einerlei, Leid thut's mir doch, daß wir sie nicht erst 'mal in's Haus genommen haben, vielleicht hätten wir die arme Person noch wieder herausgefüttert." Da haben tvir'S," triuinphirte Han nes, nun auch noch die Mutter, und der verrückte Engländer wollte es par tout von dem Kinde nicht einmal glau ben." Was faselt der Quast da zusam men r lachte die Wirthin, das Kind liebkosend, worauf Hannes ihr seine Un terredung mit dem vornehmen Herrn mit theilte. Hierher sich verirren?" meinte Frau Möller, verächtlich den Kopf zurückwerfend. Na, - der ,nag nur zu Hause bleiben. Was der Mensch sich einbildet ! Als ob unsere Gegend eine fremde Insel wäre ? Der soll mir nur kommen, Han nes !" Jawohl, Madame ! Der soll uns nur kolnmen," lachte HanneS, fo'n fpleniger Engländer kann einem Hamburger nichts weiß machen. Aber was daS kleine Göör hübsch ist, Madame !" setzte er bewundernd hinzu, es ficht beinahe so aus, wie unsere selige Doris !" Na, laß gut sein, Hannes !" wehrte die Wirthin, sich rasch mit der Hand über die Augen fahlend, mir ist'S nun 'mal, als ob meine Doris mir diesen armen Wurm geschickt hat und da die V!ut ter wobl mauselodt sin " Mama ! Mama !" flüsterte das Kind, heftig ausschluchzend. Still, mein Deern, weine nicht,", tröstete Frqu Möller, ihr mitleidsvoll die wirren dunflen Locken streichend. Sollst eS gut bei mir haben, ein warmes, wejches Bettchen und jeden Tag ein großes Stück Kuchen. Verstehst Du auch V4 Das Kind nickte traurig. Wie heißt Du denn eigentlich, mein liebes Kind?" Wera!" antwortete die Kleine, noch immer schluchzend. Ist das ein putziger Name," .meinte Hannes verwundert. Davon verstehst Du nichts." belehrte ihn Frau Möller. Wera klingt vor nehm und paßt für sie, denn sieht sie nicht grad' aus wie eine verkleidete Prinzessin ? Hast Du je ein so feines Gesicht schon ge sehen, HanneS?" Na, Pkadame, unsere selige Doris," bemerkte der Hausknecht, wurde her von der Wirthin mit einer energischen Handbewegung unterbrochen. Unsere kleine, süße Doris" Frau Möller wischte sich die Augen toax auch hübsch, mein lieber HanneS, aber verstehst Du, in ihrer Art, wie's in unserem Stande vorkommt. DieS Kind ist aber ganz bestimmt von feiner Herkunft, denn das Gesicht ist so apart. Sieh', da bist Du ja. Möller!" unterbrach sie sich beim Anblick ihres Mannes, der soeben in die Stube trat, und da ist ja auch Herr Steen wieder. Na, waS bringen Sie denn Gutes?" . Zuerst wollen wir dem Schlingel von Hannes flinke Beine machen," versetzte der Wirth, eine behäbige Gestalt mit breitem, gutmüthigen Gesicht. Dieser Tagedieb glaubt überall, wo eS was zu äffen und zu lungern giebt, mit dabei sein zu müffen." Hannes tvar mit zwei Sätzen hinaus. Will doch erst lieber das Kind zu Bett bringen, ehe wir von der Mutter sprechen, Herr Steen !" bemerkte Frau Möller be sorgt, das anne Ding verstet t jedes Wort." Der Schutzmann nickte, und die gute Frau begab sich mit dem Kinde in die nebenan befindliche Kammer, um es in das Bettchen des eigenen verstorbenen Kindes weich und warm zur Ruhe nie derzulegen. Kannst Du beten, kleine - Wera ?" fragte Frau Möll, einen Kuß auf ihre Stirn drückend. DaS Kind faltete die Händchen und betete mit melodischer Stimme das Vaterunser. Mama! Gute Mama!" sprach es dann plötzlich, halb im Schlafe schon, beide Aermchen um den Hals .'der Wirthin legend. Ja, ich will es sein," flüsterte die brave Frau, sollst eö so gut bei mir haben, daß Deme Mutter im Himmel .sich darüber freuen wird. Amen!" . Das Kind ivar mit gefalteten Händen und einem Lächeln auf den Lippen ein geschlasen war's doch lange schon her, seitdem es so schön und weich. gebettet worden. Frau Möller betrachtete es gerührt und kehrte dann leise in die Wohnstube zurück. ' . ' ; Na, Mutter." rief der Wirth, waö soll denn nun eigentlich mit dem kleinen Fremdling geschehen ?" ' Ist die Frau wirklich todt, Herr Steen ?" wandte sich du' Wirthin an den Schutzmann.
'a usetodk.'rau dotier! Sie liegl bereits im5 Kurbause auf i dein letzten Stroi.".. ,-' .... . . lrme Person ist am Ende vert)u7 igert " - ' -' Ach was, 7. verhungert, - dann ; fäbit inaii nicht großartig in der Droschke -vor," warf.der Wirth ungeduldig hin. Freilich, die Geschichte ist unheimlich genug," meinte der Schutzmann achselzuckend, wird sich Alles bei der Sektion herausstellen. Sonst führte sie einen regelrechten Pa? bei sich, nach tvelchem sie die Frau eines polnischen Arbeiters war." V' ,
Elnes Arbeiters ," wiederbolte Frau Möller etwas enttäuscht. Das begreife ich. nicht,, die Kleine hat ein so seines uno vornehmes Gesicht " Ja, dkls bat inan wobl Zuweilen. lachte der Beamte. Wie steht's aber lonn ramlk, rau Möller! Wollen sie das Kmd behalten V - Na, -höre 'mal, Minna !' nahm der Wirth rasch das Wort. - Was sollen wir mit dem fremdländischen Balg? Da könnten wir doa) lieber, wenn's partout !eins sein soll, ein Hamburger Waisenkind miciiuni. " So, meinst Du, Heinrich ?". lächelte Frau Möller verächtlich. Das thut mir leid, darin habe ich meine eigenen Ansichten und saae kun und aut : das Kind ist mein ! Wie beißt eö denn eiä oh ' - gxittüa', err leen ! . - Die Frau heißt Obelinski " . . Nee, Herr Steen, davon will .ich nichts wissen, es soll unseren 3!ame,i tragen, damit basta !" Sind Sie damit einverstanden, Herr Möller?" wandte sich der Schützmann mit einem verschmitzten Blick an den Wirth, der sich verdrossen hinter'm Ohr kraute. ' - : ; . Ja, einverstanden oder nicht," ver setzte Ätöller unwirsch. . Sie kennen meine Frau, Herr Steen, und lvenn das polnische Kind ihr wirklich unsere seliae rr : , t.l . ersetzen . lann . oann melneiiveaen l" Frau Möller verschmerzte ' den kleinen Pfeil und schwieg mit einem vielsagenden Achselzucken. Gut,", sprach der Schutzmann, dem Wirth die Hand reichend, dann versäumen Sie nicht, morgen . nach dem Stadthause zu gehen, um in keine Ungelegenheiten zu kommen. Vielleicht finden wir noch den Vater Obelinski, dessen Bekanntschaft wir aus verschiedenen Gründen gern machen möchten. Gutep Abend!" 3. . :;' Auf der Uhlenhorst, jenem aristvkra' tiscken Viertel Hamburgs an dem romantischen Alsterufer, befand sich, von einem zierlich gepflegten Garten umgeben, eine lener Marzipan-Villen, welche sich so sauber Präsentiren, als wären sie soeben aus der Hand eines künstlerischen Konditors hervorgegangen. Diese Villa wurde von der jungen Wittwe eines Millionärs bewohnt, welcher seine schöne Frau so leidenschaftlich 'tuip r ; jr nnirwrfrtlprhin fT. nannt hatte, obwohl ihm das Glück ihres Besitzes nur kurze Zeit vergönnt gewesen war. V". Madame Antonie Rodenburg war jcht eine sehr jugendliche Wittwe von kaum zweiundzwanzig Jahren. Jhr Gatte, welcher durch ein Jagdunglück ums Leben gekommen, war dreißig Jahre alter als seine zweite' Frau gewesen; man erzählte sich in höheren Kreisen eine sehr romantisch klingende Vorgeschichte dieser ungleichen Ehe. Der verstorbene Rodenburg war zu Lebzeiten seiner ersten Gattin mit den Eltern seiner zweiten Frau eng befreun det gewesen. Es waren Geschäftsfreunde in gleicher Stellung, von gleichem Ver mögen und übereinstimmenden Anschauungen, die sozusagen ein Herz und eine Seele bildeten. Wie Antonie das einzige Kind ihrer Eltern war, so besaßen auch die Rodenburg'schen Eheleute nur einen Sohn, welcher bei ihre? Geburt ein Jahr erst zählte und später ihr unzertrennlicher Spielgefährte wurde. Der kleine Felix behütete mit eifersüchtiger Despotie die ersten Schritte der schon in den Windeln höchst eigensinnigen Antonie, und litt es nicht, daß ein anderes Kind mit ihr spielte, weshalb die Eltern sie Scherzes halber die kleinen Brautleute nannten. So wuchsen sie heran Beide in blühender Schönheit der äußerenGestalt und doch so - verschieden an Charakter, Geist und Empsindun, da Felix, welcher, das Gymnasium seiner Vaterstadt besuchte, an idealer Schwärmerei das Höchste zu leisten versprach, waö den Vater, der ihn selbstverständlich für den Kaufmanns stand bestimmte, mit Unwillen undSorge erfüllte. Die eitle Antonie Reinhardt, deren oberflächliches Wesen und kalte Selbstsucht mit den Jahren immer mehr zur berechnenden Koketterie wurde, nabm die schwärmerische Huldigung - ihie Freundes Felix mit der Miene einer Königin entgegen und ließ sich seine despotische Liebe zur Zeit noch gefallen. . . Sie ist keine Frau für unsern Sohn", sagte Frau Rodenburg mit großer Ent schiedenheit zu ihrem Gatten, der Antonie ebenso sehr : vergötterte und verzog, ..ihr kaltes, selbstsüchtiges Wesen, ihre Herzlosigkeit würden ihn elend und un, glücklich machen." .. Bah, ihr Charakter würde gerade das rechte Gegengewicht für seine alberne Gefühlsschwärmerei ' bilden," versetzte, m t r f. 4 L ' ' m 'i . , vlovenourg. cy oenre, van wir ourcy eine rasche Verlobung die Geschichte zum festen Abschluß bringen: ? " Meinst du? Ich glaube vielmehr,' daß die schlaue Antonie Euch einen .Strich durch die Rechnung Machen wir). Sie wird sich hüten, letzt schon effeln zu tra 'gen." . .Die scharssichtige . Frau hatte 'richtig' geurtheilt. Antonie, welche zctzt siebzehn Jahre zähltelachte spöttisch über diese Zumuthung und erklärte, damit zu war-' ten, bis gelix mündig und sein eigener Herr sei, bis dahin könne noch viel Was ser die Elbe hinabfließen, z - C ' Und dabei blieb es da Antonie zu den. klugen Jungfrauen gekörte . und , die schwärmerische Liebe ihres jugendlichen Anbeters für ein' Hirngespinnst hielt.' Sie lernte ganz andere Dinge in der l'v'ornehuien Pension,' französisch' parlireir, ' und sich die ' Allüren ' der hohen GeseÜ; fchaft aneignen was aalt rbr der Kaufs Kausrnannsohn. (Forts, folgt.)
MM n .lv.- - iHSwm n i (Goldrnc Medizinische EnÜrSung) HW ftlleMsMäge ten ein yewLbnNchen yinne vder Blatt kl tt? &L3&Zi!&yK. , . - o !. v.M m ;i i VI l VIII, lull ttUt durch unreine Blut verursacht Krankdeiteu erden durch diese mächtige, rewizend und stärkende Armet derwunden. Unter ibrnn wrblthättgen Einflüsse beilen .rtfr IfoMk . - ..fi" sw 1 1 .. vy-u riii. ore rast bat ,ch nameutllchi der Heüung von Tch windflechte. 0tose.RaNi. lutschwSren. Karbunkel.' wun. de. tfrofttldfm .schwüren und e,a,uulste, Hustgelenk.Arankkeit, Knie. .,,,.,, xox vrer o, crem Hals uud erwei kSJSXmJ!m .Ma seke?5ba E.nü'iu 7JnVäUl t ril verirren nvvurungen aus ?Vr& Abhandlung über Hautkrankheiten, oder den, selben Betraa für H WfcnSs,,, 'f...! H - - '-- rv""'tt vi wiitrt:uncen. jf?f Ä5t itSJ 5ebk.- Man reinige tS flrunvlt durch dea Oetraudf toa Dr. Pleree't Oold Itli1lial IhOMWAMf M W . MMlIral Itia, .. . ... " vv'"r" 'V..'. 5.715 "E.'Ä,'t" ' Die SchlyiDsucht, DA Tkxoselkrakkelt d,r Lunge ist, wird durch rit,s, lfliiHil.lh vrvt Cv.IT et l."T oD fVV i pn'crn" .geoemmr nnv geheUt, wen daS Mittel eingenommen w,rd. ehe da beiden die letzten 8!?5 t??tl-?t?tnJfxtt wunderbaren Mackt fort diese schreckliche todlliche Srankheit bat vr. Ptere. alZ 'P W rühmte Arznei zuerst dem Publikum bar. i- iZ" ZZIt:. """" V'umiii ,neu uno llftfr 7..-,!"'! aa1' i'k erue " Consuniptlon wtndfuchts-HeUmittel, ,u nennen, bai aber dielen amen kalte laff,. tna yttu. ... t.tx.i. m. w 1 1 " f v tvtivtvt k TU. I LX ?Är eme Arzn. welche infolge ihrer wunderbaren er. v.sr, vr narren oer, iterativer oder säfte. erteffmder, antlbiliö er, brustlösevder uud nährender E aenjchafteu h,.Glelche ist. nicht nur alzVa Hei" Mittel gezc Lungenschwindsucht, sondern geaea alle . . Chronischen Krankheiten LM des Blutes und der Lunge. S '! ÄWÄÄ'&fsäö ßttie bitt Frösteln, abwecbselnd mit heißem Blutankrava. !&fWn,l?n,J niederzeschlazen xud von düster Bor. VJSl '.VV ?n'n xrettt nrezelmäßtz uud die Zunge belegt ist. dann leidest Tu an Btt dausbeschwerde. Dyspepsie und Leber! krankheit ober Gauigkeit. ' Ju riclen äll spürt J1 $ßwpiomt. Als eiu Heilmittel gegeff gllx solch. M ist hr. WercS Golden T jledlcil Vtwnwj ohn lSleichea. Äufe'' lutspeien, Knrz TMUünduna. schlim, k?'. .lucht und verwaudte Seiden ist su ein unfehlbare Heilmittel. zSMWV Preis A.0, t" I7crld'$ Dispsnsary lledical Association, ,,N,HMN. 663 mal et.., vff,,, , o. $500 Selohnung Wir!) vk den Siaentbümera von vr. Eage'S .Catarrh Remedv für einen atarrhfall, welchen sie nicht kurtre können, ausgebotea. Wenn man eine ekelbaftea ode? anderen Ausfluß au der Nase, theil, weisen erlust d,S VeruchS, Eeki,m,iZ iw . , i v.v vivvipi VIVIC AUiln. bvmpfen Cchmer, oder drückend Sefühl im Soxse dat öschwd?ucht."- ZaüUm llchöalle'.de RtKt ?.a,.?,i mLm " beilt die schlimm. S?.V5?. opferkältung und M trrhalem Kopfschmerz, öo Ltö. Politische Anzeige. . Für Shkriff. George H. (5artr, unterworfen der Entscheidung der demokratischen Eount Konvention. ' Gebr. Warinoliiig, Büberei Eonditorei, Ms. 175 Msdison Avenue. Jee Crean nud seine Cakes aller Sorten. . Bestellungen' für Hochzeiten und Sesellschas ten werden prompt autgefuhrt. - . i Stollwerk's Prima-, Vanilla-, Khocolade und Brause-Bonbons. Sine große Ausvahl von Kuchenverzierungea aller Art. . . Gebrüder Frcnzel, , , ' , ' . . ' '. : . , flerchänls national Bank. S.W.Ccke Washington und Meridianftr. V lS s f O g c . .. . , . zu den Niedrigsten Preisen ! Vollständig gefabrlos. Danglor's GÄSölnt-Oeken, it den allerneneften EinrlchtnLgen j 1 und Veritssernngen - . . ! ' . ' , .k .., WoNNlÄW lZÄ ß i s s cy r ä n k e , neuester Cpnstruktion. . ' ' v, . 4 v s.i.s.-.'. - '-.' , ' m Blecharbeiten jeder Art werden prompt und billig besorgt. 11 9 Ost Washington : Str1 1 9 . CHRISTIAN WIESE, J fcN 1 T -. w: t r.,i, J-r'1 ' i zV:"-Tjfi.-. . L jr Oelchenbsstatter, 39' N. East Str.
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tfv ) $msXfätl r-"' fi MWiE Ciseobahn. Zeit. Tabelle. Unkunft und Abgang der ElsenbanzZge in Jnd!anapo!i?,an und nsH Sonn tag, den 3. Januar 1886. Zessersosdille, adison uv Zrdlr'oapgrl, ölsenlaDn. Abgang: - SnfxraftM 1 i tfÄj 13. . . 5 " ec... 8.15 Cb JdKbtcrtZal And ckvad all Z U , Ä g K e-d 9t v t&i . 6.45 tim I ei g tig le.S IZ Baudalia Line, Rtlltfai .... 7.38 8a a 9p, t ixt Xtnt taute Ut. 4.00 sin t?aÄe ft 11 nn , 'e 4,e 5 ,...".,, 8 rxreß.... 440, vrrrtft b Western aU...:v0Nm , ti.j. j 9iul Gleveland, Colnabn, Cinnnnaki und JnHio. Schnellzug... 336X81 uapvll, l,enva;s (Lee Line.) AM) Km nderso Ju.. . 10.10 Da ton 5 Hj. io.ü5 0rn Ct 8 r a n . 3tf .113 Km nttrso e... ,.m g-3Cxl3ür B et2fli.liU5a a V f x 91.... 7 10 3 oshen 9i3.b0 N vrightwood Didlfion, C. C.Cnab 3. anatli. 4.(CC 10.10 Vm 11.1 B 3 00 a - tBlidj. 3.M) Ka 6 40 9lm ttgllch. 1.40 Ba 10 45 Km 11 35 9t .f .... 1.55 a 6 & Cb bk4l -!' I M4 an , glich. 4.40 Ra tfalif tn 9rv ÄÄÄ'W'i' iHuvuv. Mtrn VlvlNo..-. .. 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