Indiana Tribüne, Volume 9, Number 252, Indianapolis, Marion County, 1 June 1886 — Page 3
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Der Sohn des Seukerö. Srzähluug dou Th. I u stu t. (Foltsktzung und Schluß ) l! war eine ianye c.st: V. IftTt dung, die sich nun zwischen ihm und der Greisin entspann. Am Schluß dersel den reichte die Letztere ihm die Hand. Es bleibt dabei, Herr'Wienand, Ihr sendet mir den Notar, den Watzmann, noch heute zu. Und morgen erzählt Ihr dann dem Bürgermeister, Ihr wüßtet sür ganz gewiß und es it am morgenden Tag gewiß ! daß ich ein Testament auf gesetzt, demzufolge mein Vermögen zu gleichen Theilen meinen beiden Enkel lindern zufalle. Sollte von des Willi balvS Aufenthaltsorte und überhaupt von ihm selber Nachricht fehlen, so solle dessen Erbtheil dreißig Jahre lang unter Verwaltung des städtischen Fiskus blel ben. Das Vermögen meiner Enkeltochter aber sei derart sicher gestellt, daß selbiger in den ersten zehn Jayren nur der Zinsfuß verbleibe, während daS Kapital selber unangreifbar sei. Ich denke, das ist ein guter Prüfstein, um die Herzens Meinung der HunoldS zu erfahren." Mit dem allen war HerrWlenand ein verstanden und der ihm zufallenden Auf gäbe versprach er sich pünktlich zu entle dizen. Kein Wunder, daß er mit einer gewissen Spannung zwei Tage später das van der Brügge'sche Haus wiederum betrat. Frau Gerhardine saß an ihrem gewohnten Platze und ihr Antlitz war ruhig und gelassen, wie immer, nur um einen Schatten bleicher schien es ihm zn sein. Einer Frage von seiner Seite kam sie zuvor, indem sie sagte : Es ist Alles in Ordnung! Les't!- Und bei diesen 2Lorten reichte sie ihm einen offenen Brief hin. Es war ein Schreiben des Bürgermeisters, daS in äußerst höflichen Worten die Mittheilung enthielt, sein Sohn sei durch den Fall eines Hand lungshauses in Livorno leider zu schleu nigster Abreise genöthigt worden; die Werbung müsse daher zu seinen: tiefsten Bedauern bis nach seiner Rückkehr ver schoben werden. Und somit wären wir denn zu Ende!" benterkte die Greisin, während nun doch ein Ausdruck von Wehmuth über ihre Züge flog. Seht, Herr Wienand, es war wobt noch ein Nest von Hossährt und Ehrsucht in mir, daß ich dem Wunsche nicht gebieten konnte, Adelheid möge den Makel, der auf unseren Namen gefallen ist, tilgen durch die Ärbindung mit einem Manne aus hochangesehenem Hause. Mir war's, als würden erst aus solche Weise die van der Brügge's wieder zu ihrer Ehre gelangen. Unser Herrgott aber hatte beschlossen, daß mir noch einmal eine ernste' Lehre und Zurechtiveisung über diesen Punkt zu Theil werden sollte.' Und ich hab' mir die Lehre zu Herzen genommen, daS glaubt mir ! Fortan weiß ich, was es mit der Ehre vor der Welt auf sich hat, und wie nichtig iit ist !" Im deutschen Reiche war Friede geblieben seit jenem Abschluß von Münster Ulvd Osnabrück, aber im Osten ertönte die Ziriegsdrommete und von den ungarischen Ebnen her drangen die wilden, türkischen Hecrbaufen bis an die schöne Kaiserstadt an der Donau vor. Wohl sah man in der ganzen Christenheit beklommenen Herzens dem Ausgang dieses Kampfes zu," wohl gab es viele gute Wünsche, daß das Kreuz nicht vor dem Halbmond in den Ätaub sinken möge ; aber wen die Sache nicht unmittelbar anging, der besckränkte. sich doch auf das Zusehen und auch unsre alte Stadt pochte auf ihre verbrieften ölechte, daß sie dem Kaiser keine Heerfol ge zu leisten brauche, nicht einmal in ei nem Kriege wider die Ungläubigen. Aber dennoch ließ sie ein volles Geläut vo ihren Thürmen erschallen, als am vierzehnten September des Jahres 1683 die Nachricht eintraf, daß zwei Tage zuvor Wie von der Türkenumklainmerung befreit und der Großvezier Kara Musta pha sammt seinem ganzen gewaltigen Heere in die Flucht geschlagen worden sei. Daß sein Oberherr ihm die seidene Schnur geschickt, mittelst deren er sich selber vom Leben zum Tode bringen sol le, erfuhr man zwar noch nicht gleich, doch traf auch diese Nachricht eine kurze Weile später zur Verherrlichung der er sten Siegesbotschaft ein. Wie gesagt, man nahm herzlichen An theil an alledem, aber doch ging Händel und Wandel seinen ganz gewöhnlichen Weg wie alle Tage und d:e Leute betrie ben ihre Geschäfte und ihre Erholung wie sonst. Eine neue Erregung kam erst in die Gemüther, zunächst in diejenigen der. Herren vom Rath,' als eines Tages eS war etwa drei Wochen nach jenem glorreichen und denkwürdigen zwölften September ein großes Schreiben, mit einem gewaltigen Sigill" versehen, unter des Raths Adresse anlangte. Und da nun der öiathsschreiber in öffentlicher Sitzung das Siegel löste, da ergab es sich, das selbigeS Schreiben keines Geringeren Unterst'rift trug, als die vom Herzog Karl von Lothringen, der neben dem Polenkönig Johann Sobieski von der ganzen Welt als der Befreier Wiens gefeiert ward. Derselbe bat oder eigentlich, er forderte mehr, als er bat, die Stadt möge einem ihrer Söhne, so vormalen aus ihren Mauern verwiesen worden, die freie Rückkehr gestatten, nämlich seinem lieben getreuen Hauptmann, Herrn Willibald. '.Edlem van der Brügge, als welcher sich bei dem Entsatz der Stadt Wien gar besonder aus gezeichnet habe, auch vom Kaiser in Anerkennung seiner Verdienste mtt der goldenen Gnadenkette belohnt worden sei. War das ein Aufsehen und eine Erregung im Schoße des Rathes ! Selbst verständlich war Keiner in der Versammlung, der nicht diesem Ansinnen sofort zugestimmt hätte. Durfte man doch des Einverständnisses der Bürgschaft sich versichert halten, nachdem derjenige, der vor sieben Jahren als ein Verbannter von bannen gezogen war, in solcher Weise Sühne geleistet hatte. Dem Rathsschrel. ber ward sofort aufgegeben alle stimmberechtigen Bürger zu einer Versamm lung zu entbieten ; zwei oder drei von den Herren aber machten sich in aller Hast aus den Weg, um dem Hause van der Brügge die frohe Kunde m übermitteln und keiner von ihnen konnte nach ber ebne tiefe Rübruna davon berichten,
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welche Aufnahm- dlWdort der der Großmutter und der S&eyer S9 schon für verschollen Gehaten.. gefunden. Denn lange, lange die letzte Kunde von ihm einge le. Und wiederum einige Woche,." m hielten die beiden Frauen ihn leibt'Ug in ihren Armen und konnten sich n.W satt sehen an seinem ernsten, männlich schönen Gesicht. In der ersten Stunde, da Willibald sich mit der Greisin allein sah, hob er an : Großmutter, es wäre wohl gern Jemand mit mir gekommen, um Tbeil zu haben an unserer Freude, aber er liegt zur S:unde noch in Wien darnieder an einer Wunde, die ihm ein Türkensäbel gehauen." Sie sah ibn fragend an. Der Ludolf ist's," begann er wieder. ,Sag', Großmutter, darf er kommen, sich von Dir die Adelheid zu erbitten als sein Weib?". Der Ludolf ?" fragte die alte Frau, sich plötzlich in die Höhe richtend. So hat mich meine Ahnung nicht betrogen? Er liebt die -Adelheid, bat sie immer geliebt? und sie?" Ach, sie hat in all diesen Jahren nicht eine Stunde aufgehört, ihn zu lieben ! Und keinem Menschen auf Erden gönn' ich sie mehr, als meinem Lüdolf ! Wir haben uns nicht mehr getrennt feit jenem Tage, da wir zusammen in's Elend zo gen und ich kenne jede Faser seines treuen Herzens. Zu gleicher Stunde sind wir ehrlich gemacht worden, da wir in des Lothringer's Heer eintraten und man die Fahnen des Regiments über unserem Haupte schwenkte. . Dann haben wir ge kämpft Schulter an Schulder und wurden mit einander zu Ofsizieren ernannt. Seine Brust schmückt ebenso wie die meine, des Kaisers Gnadenkette und sein Name hat einen Klang wie der besten einer. Und nun Großmutter, was darf ich ihm schreiben ?" Es bedarf in meinen Augen der äußeren Ehren nicht mehr," sagte sie weich. Vordem hätten sie mich gefreut, jetzt bin ich eine . Andre geworden. Ruf' mir die Adelheid, mein Sohn, die alte Großmut ter wird den Tag segnen, an dem sie, vereint mit Euch, die Schuld der Dank barkeit abtragen kann gegen den, dem auch sie einst hochmüthig die Ehre versagt hat und der doch so hoch über aller Un ehre stand!" (Ende.') Der Thron von England Novklltte von Herrn an ce Polier. (Fortsetzung.) anön ti'fj üt Äugcii Tutil aus, jic starrte bald ihn, bald die Tante an wie etivaS Unbegreifbares und sagte endlich, belustigt und vorwurfsvoll zugleich : ' Eudoxia, das hätt' ich nicht gedacht !" Nun, ich hoffe," entgegnete diese jetzt sehr gereizt, während ihre Bläffe sich in ein dunkles Noth verwandelte, ich hoffe. Du vermuthest nichts Unziemliches! Das will ich mir verbeten haben! Dieser Mensch ist ein Flüchtling und ich habe ihn gerettet mit Gefahr der persönlichen Sicherheit." Sie erhob sich stolz unn blickte nun auf den jungen Mann, als wollte sie ihm bedeuten, daß er nun selber sprechen möge. Ja, Madame," rief er lebhaft aus, Sie sind meine Lebensretterin ! Ohne tsie wäre ich jetzt in den Händen meiner Verfolger, und Tod oder jahrelange Haft 'tünden mir bevor." Was haben Sie denn gethan?" fragte 9!anon, von Mitleid und Schreck :r füllt. Ich will Ihnen Alles gestehen" Schön," unterbrach ihn Eudoxia, da erlauben Sie aber wohl, daß ich mich dazu niedersetze, mir liegt der Schreck noch in den Gliedern." Sie sank erschöpft auf Englands Thron" und war in der That ganz er mattet, sogar ihre Stimme zitterte. Geh', bitte, Nanette, gieb mir ein Glas Waffer nehmen Sie Platz, mein Herr." . , ' Er begann zu erzählen : Ich schlenderte mit einigen Kameraden, ein paar tollen Brauseköpfen, die Straßen hinab, als uns eine Gruppe heftig gestikulirender Arbeiter den Weg ver trat. Sie schienen allesammt ziemlich angetrunken, sie johlten und schrieen und einer von ihnen brüllte uns zu : Nieder mit Karl ! Es lebe Louis Philipp!" Ich schwieg, aber die Kameraden wiederholten jubelnd : Es lebe Louis Philipp!" .in Justizsoldat gebot uns Ruhe, aber da hätten Sie die Leute sehen sollen ! Was?" schrie einer meiner Kameraden, wir sollen am hellen Tage uns nicht mucken dürfen? Hoho, mein Freund, wir schreien, so viel es uns beliebt, und dann wer wagt es, was darein zu reden ? Es lebe Louis Philipp nieder mit den Bourbons!" Maul gehalten!" dow nerte der Wachmann, doch im selben Auzenblicke. sielen die Arbeiter wie Geier über ihn her. Ein Handgemenge entstand, Soldaten eilten herbei, meine Genossen und die Andern griffen nach den Waffen und da blutüberströmt streckte sich vor meinen Füßen daS erste Opfer. Soll ich fliehen ? Nein, ich raufe tapfer mit ; oh, Madame, ich bin ein Ehrenmann !" e? warf sich in die "Brust, und sein Auge leuchtete stolz und muthig. .Aber," fuhr er fort, rechts und links sielen die Kameraden, sie wurden gefes selt entwaffnet, einige entflohen, darunter ich. Oder hätte ich noch länger Wi derstand leisten sollen? Wozu ? Es waren keine Kameraden mehr da, die ich hätte vertheidigen müssen, und blos dreinschlagen aus Mordlust, das thu' ich nicht ; ich bin ein guter Junge sonst, in der That!" . .Er lehnte sich behaglich zurück in den hölzernen Stuhl, streckte die Beine weit von sich und Nanon betrachtend, die aus die Lehne von Englands Thron" gestützt, mit gespannter Aufmerksamkeit seinen Worten gelauscht hatte, streichelte er schmunzelnd sein feines Schnurrbärtchen und sah sie eine Weile an. Er musterte sie freimüthig, und bei heitere Blick, der ihrem schüchtern fragenden begegnete, bekundete deutlich, daß sie ihm gesiel. Nun und weiter?" meinte Eudovs,
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welche die Haitte rni SchSSße gefaltet, dasaß. , . . - . . Werter? Ja, Madame, das Weitere wissen Sie so gut, wie ich; ich habe Schutz gefunden hier bei Ihnen und ich ! danke, Ihnen dafür aus ganzer Seele ; ! Sie haben mir das Leben erhalten, das i ich schon verloren glaubte, und mir daj mit seist so viel gethan, wie eine Mutter, und ich will Ihnen ergeben sein tüte ein ohn !" r erhob sich, und die HänV des alten Mäd.Hw ergreifend, küßte er dieselbe zärtlich. . " V 1Va 1 IJUDOri u wiuvc vmtytu. w v t -.-.. T. """G" . - m r ' t . . 9 tn r i ' . .Wollen lena) nicht waschen 5 ,ragre Sie verwirrt,'' nur um ra,cy irgend etwas !1l sN O gern, ich .ehe sehr unsauber' aus, nicht wahr?" ... . , -Er schien fast bekamt, und Nanons Blick glitt spöttisch öer seine Gestalt. In seinen Haaren klebten Bettsedern, an seiden Schuhen hing Koth, und seine UN CllvJt Wfcuyn O -'"'7' " Kleider, die nicht gerade auS groben . if A.Z a. Taot t vt V Stoffen gefertigt, waren zerrlen und schmutzig? er wujcy na? mi wayleryerzensfreude, und als er dann beim Spiegel stand umd sich kämmte, da winkte Skanon von der Küche aus die Tante zu sich und, eifrig mit Tellern klappernd. flüsterte ne Der Mensch ist gar nicht soübel, wie Eudoxia?" Hm ja, aber sage mir nur, Kind, was fangen wir mit ihm an ? Fottschik ken können wir ihn nicht sogleich, ermuZ einige Tage bei uns versteckt bleiben, bis der ganze Vorfall in Vergeffenheit gerätb. sonst vacken sie ihn noch, und es wäre doch schade um das noch so jung Blut." Jkativn seufzte. Ich werde ihm schon mein Bett abtreten müssen, und wir zwei behelfen uns so gut, wte mogltch ; lch schlafe für dtt kurze Zeit aus der trde." Ach, Du nicht, Kind; ich werde aus der Erde schlafen; wo denkst Du hin. am Tage arbeiten und Nach nicht einmal ein ordentliches Laaer baben sollen. das wäre schön ! ein, mein Kind, Du mußt Dein Bettchen behalten : brate mir nur das Kaninchen recht braun. Du weißt, ich liebe AlleS ein bischen verbrannt, nnd dann salze es nicht wieder so stark, ich huste sonst wieder die ganze 'Nacht." Nanon versprach Alles gut zu machen. Eigentlich," sagte das alte Fräulein nach einigem Nachdenken, hätten wir den Braten erst Sonntags essen sollen, doch es ist wegen des Fremden na, wenn sich'H nur verlohnt, wenn wir nur Dank dafür haben, wer weiß, wer der Mensch ist?" Ich meine immer, er ist ein Graf, er sieht ganz darnach aus." Ach, was fällt Dir ein, Kind : ich bin überzeugt, der Mann ist ein junger Gelehrter, ein Dichter am Ende gar, doch wir wollen sehen." Noch nie war Nanon der Braten so tresslich gerathen, als heute ; mit eine, Art freudigen Stolzes richtete sie ihn aus der Schüssel an,garnirte ibn mit Sträußchen von Petersilie und geschabtem Meer rettig und goß dann die lecker duftende Brühe darüber. Ihre Wangen glühten vor Geschäftigkeit ; sie deckte den Tisch so hübsch als möglich, schnitt das Weißbrod in kleine Scheiben und legte aus ein Glastellerchen ein paar eingemachte Früchte, die sonst nur an Festtagen bei ihnen gegessen wurden, aber sie wollt ihr Bestes thun sür den Gast. Mit sichtlichem Vergnügen betrachtete sie ihn, wie er so dasaß und sich's wohlschmecken ließ. Der Aermste! Er mußte schon lange gehungert haben, denn sein ungeheuchel ter Appetit zwang ihr ein fast ehrfurchts volles Staunen ab ; sie hatte nie geahnt, daß man so viel essen könne ! In Eudoxias Brust regte sich etwas wie bange Sorge : ein ganzes Kaninchen zum Nachtmahl verzehren! Und sie hatte doch gehofft, .für morgen Mittag ein Stück ausbewahren zu können; das wäre gerade genug für sie gewesen, denn sie genoß wenig, wie ein kranker Vogel. Als Nanon abgeräumt und eine Arbeit vorgenommen hatte, sagte Eudoxia : Und nun, mein junger Freund, da wir schon einmal genöthigt sind, beisammen zu bleiben, suchen wir unö die Zeit so angenehm als möglich zu vertreibe.' Sie sind mein Gefangener und haben sich als solcher, wie Ihnen einleuchten wird, meinen Wünschen u fügen. Ich verlange also, daß Sie mir von sich selbst erzählen, das thut Jeder gern; laffen Sie hören wer sind Sie, was treiben Sie?" DaS ist bald gesagt: Ich heiße Didier Leneuf, bin armer Leute Kind und nun längst verwaist. Man Verdienst ist karg genug" , : Er ist also kein Graf," dachte Nanon etwas enttäuscht, also ein Dichter,, die Tante wird Stecht haben." Denn," fuhr Didier fort, obwohl mein Meister mich lobt, wie und wo er kann, und ich " als Bester unter seinen Gesellen gelte, ist es mir doch noch immer nicht gelungen, mir ein eigenes Geschäft zu gründen, eben weil mir die Mittel dazu fehlen, und so mit dem geringen Wochenlohne kann man auf kei nen grünen Zweig kommen, das geht auf Null für 3!ull. Auch giebt s hier schon so viele Tapezierer " Tapezierer?" Nanon fuhr entrüstet auf. Sie sind Tapezierer ?" Ja," antwortete fast kleinlaut' der junge Mann, wundert Sie das so sehr, nie in Fräulein ?" Wundern ? nein, durchaus nicht'.aber " sie stockte erröthend und zählte sehr aufmerksam die Maschen ihrer Strickarbeit. 1 Auch blieb sie von da ab verstimmt, s dte Unterhaltung wollte nicht mehr recht von Statten gehen, Didier fühlte sich unbehaglich, ohne zu wiffen weshalb, und da Eudoxia gähnte, bereitete No die Nachtlager. ' Sie wünschte noch in ziemlich kühlem Tone dem Gaste angenehme Ruhe" und die' Tante wies ihm Nanons Kämme? chen an. Ich werde Sie einsperren, es geschieht der Kleinen halber," flüsterte sie ihm zu, wie sich entschuldigend, der Anstand fordert seine Rechte." .... Er nickte verständnißvoll und freundlich, dann knackte zweimal daS Schloß und Nanon rief leise auS: Gott fei
Tant' dan er endlick kckl?, itn, a ButM i ist lanaweilia und ordinär : Der s ci.st itt' meines Handwerk wie kann man nur - apezicrer sein , . -: v , ; .h, da sch' einer das hochnäsige Ma, .lsellchen an, ist nichts und hat nichts Und erlaubt sich, solche hoffärthige , Bern kungen ! Gemein ? wer kann eine Aroeit gemein schimpfen? Arbeiten ift nie gemein, merke sie sich das ! Wirst vlclleicht noch einmal froh sein, wenn so -e gemeiner Mann Dich zum. Weibe .'Nimmt," setzte Eudoria aufgebracbt hinzu. , -,-. Nanon, erwiderte nichts, sie wußte. -daß die Tante nur noch gereifter wurde durch Gegenreden und dann oft tagelana gar nichts sprach, was das junge Mäd chen immer t,er,. kränkte.'.. Sie schwieg also, - aver ats ste stch dann vor dem Spiegel die breiten Zöpfe löste und fick so sinnend betrachtete, flog ein glückliches, siegesfrohes Lächeln über ihre üpI ftgvi vtffvi. .. Ich sollte froh sein, wenn ein TapeI j. O g r i t ii plgen ippen. zlrrcr nticp mrnrnis lacyerllcy : ' fagte , sie zu sich selbst. Zehn könnte .ich. bekommen auf einen Finger und ganz andere Mäim; als diesen Hergelaufenen, aber ich will ja gar keinen!" . ' . Neulich erst waren ihr zwei Herren gefolgt beide sehr- elegant gekleidet, allem Anscheine nach reich und vornehm, und der .Prinzipal des Geschäftes, in dem sie Verkäuferin und: erste Zuschneiderin war, nannte er sie nicht: täglich seinen Stern"? . Wollte, nicht Alles nur von ihr bedient sein, nur mit ihr sprechen? Alle Welt schwor ihr, daß sie schön sei, sogar ihre neidischen Kolleginnen konnten nicht leugnen, daß selbst die Hübscheste unter ihnen häßlich' erschien im Bergleiche zur blonden, dunkeläugigen Nanon. Andern Tags erhob sich Fräulein Eudoxia sehr zeitig. :. Erstens war ihr Lager auf der Erde hart und unbequem und zweitens , hatte sie die Sorge um den unerwarteten Gast, aufgeregt und ihr allen Schlaf geraubt. - Sie dachte daran, daß es vielleicht doch Unrecht von ihr sei, ihn den Arinen der Gerechtigkeit entrissen zu baben, daß er vielleicht doch nicht so schuldlos, wohl gar rrnd ein kalter Schauder überlief sie ein ' Mörder sei, und sie dachte schließlich' auch daran, daß er ihr viel kosten werde. Als Nanon völlig ' angekleidet war, ließ Eudoria den jungen Mann eintreten. . Ein Blick auf ihn und all' ihr Argwohn war mit 'einem Male wieder vollends verschwunden. Durch das. ' Epheugeranke, das sich um's Fenster schlang, brachen die hellen Strahlen der Morgensonne und sie beleuchteten klar und goldig die kräftige Gestalt und das edle Gesicht Didiers, der jetzt rasch auf seine Wohlthäterin zuging, um ihre Hand zu küssen, wogegen sie sich jedoch erröthend sträubte. Dann begab er sich in die Küche. Nanon drehte die Kaffeemühle. Fräulein", sagte er mit seiner tiefen, angenehmen Stimme, mir brauchen Sie kein warmes Frühstück zu geben, ich bin mit ein wenig Brod ganz zufrieden." 'Schon gut," entgegnete sie kalt, des Kaninchens gedenkend, das er gestern fast allein aufgegessen hatte, ich bin gleich fertig; gehen Sie nur hinein, vielleicht können Sie der Tante in irgend etwas nützlich sein." Darf ich nicht lieber Ihnen helfen? Ich kann den Kaffee mahlen oder auslehren oder dte Mach absieden " Sie lachte. Gut, wenn Sie wollen, so mahlen Sie den Kaffee." ; Er that es langsam und gewissenhaft und dazu so ungeschickt als möglich, die Bohnen hüpften munter umher. sFortsttzung solgt.) ' WoUstand l(t aefabrloö. ' . . - Dangler's GSoIin-Oeken5 nit den alleimeneftm Einrlchtnngen - nnd Serbessernnsen bei . oMWMcklZss. Gisschranke neuester Construltion. . . .. .1- ' ' Olecharbeiten jeder Art werden prompt und billig besorgt. ' , 119 Ost Washington Str. 119 & e$ $ i o n i Regelmäßige Geschäfts - Versammlung jeden zweiten Sonntag im Monat, im Gebäude der deutfch-cnglischell Schule. ' Neue Mitglieder wenden in den regel mäßigen Versammlungen, aufgenommen. ZUsnstlicZer Aeitrag 10 geuts. Mitglieder der Sektion können'-auch em'i f 1. L ' n m rm . - ' zlikguever oer ramenrae werden. Deutsche Arbeiter schließt Euch an! ' chbiqtiaih wirnain, Leichenbet!atter, L9 N. Eaft Str. J.G.PAR80N8, sm- M$$si . i i, Zlo. 30 p. T?ast)!sgtonstr., öder der .NevtOfsiee.
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Eisenbahn .Zett. Tabelle Änkunst und Abgang der ElsenbahnzSee !n Jndianapol!k,an und nach Sonntag. den 3. Januar 1886. Seffttsoudilk, Nadisou nu. Snrs apolU VseLbaiu. vb g au g: kidr teg.,.. .13 b, 1 Uadee .. 8.15 1 Ankunft: Zdnd.il. 3fc ah Ö-ir V2n ÄVWW 'v., , m.; i. i V üS ?2 Vandalia Lue. nuxau .... ?.zg ? ag 9p, V UM rreHaut . 4) aein , 11X0 Wft,rnMail...:o,v5:m ch ,, )4sca Rat! sslKc...m.io Ca 5B Erpreß . ... 5kv"b .. . Schnell, 3UtTleveland, Eolnmbn, fttnrtnnatt nmh "nh. napou, isendayu (See ts.) ert . 4.0 Cm , et 8 f r täa t.ia r. nderso t...l0.iaBm fitcimi CI n fsK 5 3j.llJ0Raberl e... tMBm Stkjfj 6 30ft9 . r " w..v.vrf u mm l)o !.... 7.10 N Sa Soshen i3.bO So y . ci i.iua Rat vrigZUvood Didifion, T. .E.nub S. .ang täilich. 4.10. täglich. 1.40 6 ..10 4613 11 SS Km lAlftm ....... 6 33 9t Ugttch. 4.40 1U.1U 1UJ5CM ' J.UO täglich. S.&0 fi 41) Va tSilich. 70i Kl kweiunati, Jndianapolit, Ct. Z$uM tu Chieag, lajitjj.iujRa wicuvuva vasiaami koui.s. i m mm Ctnctntt ütt n cm C8i c. 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