Indiana Tribüne, Volume 9, Number 252, Indianapolis, Marion County, 1 June 1886 — Page 2
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ZMana Tribüne. Erscheint Fig tich und Kontsgs. ("fSU gliche XrUanc" kostet durch den kl,,, IZ VJ Catl per Ooch, feie ,rtHa b f II ff Doch. Vetd, ittfanmi II Cinll. C ysK 82j4t2t t vUkbeiihlS per 24. Dstfc 120 JO. QarvlandNr. Indianapolis, Ind., i. Juni 1336. Schuldig ,der nicht? Im Staate Kansas sieht, wie in den eiften andern Staaten der Union, aus Mord im ersten Grade die Todesstrafe. .CD... ist sU-ti. w.c v: O-- ' .W wv,y p eSstrafe nur dann, vollzogen- werden darf, wenn der Gouverneur das TodeS urtheil unterzeichnet. Seit einer Reihe von Jahren 'hat dies kein Gouverneur gethan, und die Folge davon ist, daß etwa 3040 Mörder im Staats-Zucht. Hause sind, die zu jeder Zeit gehängt wer den können, wenn eö dem Gouverneur infäüt, seines Rechtes zu walten. In der weiblichen Abtheilung deS Zuchthause befindet sich die 34 Jahre alte H?nriette Cook, über welcher schon seit 10 Jahren ein Todesurtheil schwebt. Sie Jatte gleichfalls 10 Jahre mit einem alt ich5n Manne in unglücklicher Eh? gelebt und fünf Kinder geboren, obgleich sie zur Zeit ihrer Verheiratung erst 14 Jahre alt war. Der Mann, war leicht -sinnig und sorgte nicht für Frau und Kind. Sie mußte sich mit den Kindern fortwährend herumplagen und litt dabei bittere Noth. Es kam oft zu Streit und Zank, und plötzlich starb der Mann. Sie gestand ein, ihm etwas Strychnin einge geben zu haben, er habe dies jedoch sei er gewollt, da er wegen eines Herzlei denS gewohnt gewesen sei, Strychnin einzunehmen. Auch wußten die Nach barn, daß sie gelegentlich von einem frü heren Liebhaber Geschenke empfing; Grund genug zu der Annahme, daß sie ihren Mann vergiftet, hatte, um den Liebhaber zu heirathen. '5' Der-Arzt, der Cook vor dessen Tode behandelt hatte, legte ein sehr erschwe rendes Zeugniß gegen die Frau ab, auch alle anderen Zeugen sprachen entschieden zu ihren Ungunsten. Trotz ihres Leug nens wurde sie wegen Mordes im ersten Grade" verurtheilt und kam ins ZuchthauS. Hätte der Staat seither einen der Todesstrafe geneigten Gouverneur gehabt, so wäre sit schon längst hingerich tet worden. Jetzt auf.einmal hat sich die Lage tot serxlich. zu ihren Gunsten geändert, trotzdem sie einige Male im Gefängniß die Dummheit begangen hatte, durch singirte Briefe, die sie an den Staatsanwalt schickte, die Schuld auf Andere wälzen zu wollen. Vor den Richter gestellt, gestand sie unter Thränen, sie habe durch diese $RriF ihr? r?rifoit. ln?n urfi mir v V .ftvy IIM . einen Tag, wieder erlangen wollen, um ihre Kinder einmal ans Herz zu drücken. Sie werde dies nie wieder thun. Der älteste Sehn der Unglücklichen ' n . 1 r cv fi ' .. r - U letzi im zayie anuno mix emen vorigen Geschwistern unablässig bemüht, die Mutter aus dem Gefängniß zu icx ten. Er bat dem Begnadigungsrath mehrere Schriftstücke vorgelegt, welche zu Gunsten der Verurtheilten sprechen. Sogar der Richter, welcher damals den Proceß gegen sie führte, erklärte jetzt über seiner Namensunterschrift, er halte die Frau im Lichte neuerer Enthüllungen für ? rv. rr . - . ' unzcyutvlg. 'er Arzt", dessen Ltussaze der Frau so geschadet hatte, enlvudte sich später als ein ganz gemeiner Mensch, dem cn: v t e r c r.. yiicmano 0gar aus seinen cyrour YM glauven wurde. Auch der Staats anwalt R. G. Hayes erklärt, die Frau wurde nicht verurtbeut worden sem. wenn damals die Aussagen der Zeugen lo getautet hatten, wie letzt. Es sei ic denfalls jetzt über allen Zweifel hinaus -Ca si.rti. 1 w c r rr - r jcjigtiicui wgicen, vasj UCO gewoynheitsmäßig Strychnin einzunehmen plagte. Die Zeugen, welche damals die Zrrau in Verderben gestürzt hatten, haben sich vursweg elver als charakterlose Men schen herausgestellt und sind im Elend verschollen oder nn Gefängniß verdor den. Der Begnadigungsrath ist jetzt mit vem friUe eingehend ve chästlat, und all. gemein wird die Vermutbung ausgesprot vjxn, ruß oie rau nrncer rn i!rrelyel' gesetzt werden wird. Sis.nberge in Schweden. Im äußersten Norden Sckwedens. nahe der Grenze von Lappland, ist ge aenwärtia ein Unternebmen im Kanae. welches jedenfalls nach seiner Vollen eung aus eme der bedeutendsten Jndu strien der Welt einen sebr arofeen Ein fluß ausüben wird. Wir meinen den von englischen Capitalien unternommenen. Bau einer Eisenbabn von Lulea. einer etwa 4000 Einwohner zählenden Hasennao: mit ausgedehntem Holzhanbei an dem nordwestlichen 11s des Meerbusen's von Bothnien, bis nach dem lütoton ijriorö ander c.t?.antlschen Küste in Norwegen. Diese Eisenbahn wird zu dem Zwecke gebaut, das. soweit bekannt. reichste Eisenerzlager der ganzen Erde k rem 'euvetteyr zugänglich zu machen. y Die Eisenbahn streckt sich zuerst 25 r Meilen weit durch daS Tbal des Lulea. Fluffes und wendet sich dann nördlich bis Gellivara, das von Lulea 140 Meilen weit .entfernt ist. Diese Strecke ist na. . rr i yezu V9ucn9i. In diesem Landstrich aibt es unae heure Fichtenwälder, welche Hunderte von Quadratmeilen bedecken und jetzt vermittelst der neuen Babn leicbt erreicht werden können. Bei Gellivara steht iVi & m m rr . rer Verg ceskeioen Samens, izt nimmt eine Mäche von mehreren Quadratmeilen ein und. .besteht fast gänzlich aus sehr reichhaltigem Eisenerz, das ihn' bis zu einer Tiefe von mehreren hundert Fuß vollständig deckt. Das Erz braucht nicht erst nach Bergwerksart aus der Tiefe geholt,' fondern kann ganz einfach von . der Erdoberfläche hinweggeschürst wer den, worauf man es direct auf die Ei senbahn schafft, die zu diesem Zweck um Un Bera berum gebaut ist. ' Ein kleiner
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Theil dieses (Srzes wurds btShek per Schlitten jeden Winter nach Lulea ge bracht. Von Gellivara aus zieht sich die neue Eisenbahn den Tjantjas und den Panki See vorbei bis zu dem großen Eisenberge Kirunavara, dessen Gipfel auS solidem Metall 40 Meilen weit gesehen werden kann. Dieser Berg ist mehrere Meilen lang und erhebt sich 850 Fuß über den Spiegel des Panki-See. Er besteht auS etwa 98$ Procent Eisen - Peroxid von ausgezeichneter Beschaffenheit, und birgt nach oberflächlicher Schätzung etwa 260, 000,000 Tonnen Metall über den Was. fern des Sees. Man glaubt, daß dieses Erz gebrochen und für 2 Schillinge per Tonne auf die Waggons zum Weiter transport gebracht werden kann. Die Entfernung bis zu dem Hafen an der atlantischen Küste beträgt 25 Meilen. .. Ern anderer Berg aus Eisen, der Luosavara, steht vier Meilen nordwest lich vom irunavara und ist fast ebenso hoch. Er enthält gleichfalls ganz unge heuere Lager von ebenso vorzüglichem Erz. Die beiden Berge sind durch ein Thal von einander getrennt, durch wel ches die Eisenbahn aus ihrem Wege nach der norwegischen Grenze Passiren wird, um später . an dem großen 50 Meilen langen ee Torne vorbei und durch aus gedehnte Tannenwälder auf einem Ta felland, 1000 Fuß über dem Meeresspie gel, die Grenze zu Passiren. Der Absteig der Bahn von dem Kio len-Gebirge bis zu ihrem proiectirten Endpunkte, eine Strecke von 28 Meilen, muß auf Umwegen geschehen, und es werden einige sehr kostspielige Gradirun gen - und -Sprengungen" vorgenommen werden müssen, ehe das Geleise gelegt werden kann. , Der. Bau steht unter der Aufsicht sehr tüchtiger-englischer "Inge meure. - - Die JaquiS Indianer. Eine der. interessantesten, wenn auch toildesten Jndianernationen sind die Aa quiS, welche zwischen den Flüssen Jaqui und Mayo an der nordwestlichen Küste von Mexico, in der Nähe des Meerbusens von Ealifornien, leben. Sie bilden tu nen Staat im Staate, sehr zur Unzufrie denbeit für die mexikanische Regierung, welche es nicht an zahlreichen Bersu chen fehlen ließ, die störrischen Indianer zur Unterwerfung zu bringen. Es hat die serhalb zwischen den Maquis und den mexikanischen Truppen bereits wieder holt Heike Kämpfe gegeben, doch gelang es den Indianern bisher stets, ihre Un adhängigkeit zu behaupten. Ihr Gebiet ist ,n acht Townships ge. theilt, unter denen die von Bellen, Ti ron, Palanm und Rebei die hervorragendste Rolle . spielen. Jedes . Town wird von einem 'Patriarchen" - regiert der auf Lebenszeit erwählt wird. Die acht Patriarchen zusammen wählen ei nenGeneralissimo" oder Oberhäuptling gleichfalls aus Lebenszeit. Der gegen wärtige Generalissimo wurde vor 12 Jahren gewählt. Sein eigentlicher Name lautetJoseMana Levve, er wird aberCa jeme genannt wie sein verstorbener Va ter hieß. ; Cajeme bedeutet einen nüch ternen Menschen, der gegenwärtige Ober . 1 r i. rv yaupttlng macyl wq ctcicrn tarnen wenig Ehre und säuft wie ein Loch. ' rr r . ane Mquls veryoynen oie mexilani schen Gesetze und weigern sich, die Ober Herrschast der mexikanischen Regierung anzuerkennen, obgleich ihre Gesammt zahl kaum 25,000 übersteigt. Dage gen herrscht unter ihnen selber eme ab solutistische Regierung von der denkbar schronsten Form. Ihr Oberhaupt M Herr über Tod und Leben, und sein Wille ist daS einzige Gesetz. Der Cazeme ist zu einem Viertel der gesammte Ernten in seinem Gebiet berechtigt, kann aber außerdem semen Unterthanen nehmen. was ihm gefällt. Er ist etwa 46 Jahre alt, verhelrathet, und hat eme Tochter. Sein Vermögen an Grundeiaenthum, Vieh u. s. w. wird auf 825,000 geschätzt, doch sind seine Hilfsquellen thatsächlich nur soweit beschränkt, als es den Äaquis unmöglich wird, seine Wünsche zu erfül 1 ' Cil. Die in den Flußthälern wohnenden Daquis sind ziemlich civilisirt und U treiben mit Vortheil den Ackerbau. Sie sind ein hübscher Menschenschlag, kleiden ftch gut und sind stolz darauf, daß ihre Frauen nach amerikanischer Mode sich kleiden können. Die JaquiS in den Bergen spotten jedoch jeder Civilisation, gehen fast nackt herum und nähren sich zumeist nur vom Fischfang. Sie sind ungeheuer eifersüchtig auf ihre Unab hängigkeit und wahren die Reinheit ih rer Race, obgleich gelegentlich andere Indianer, oder sogar Weiße Chen mit Jaquifrauen eingehen. Doch darf kein ,Aan" oder Fremdling, m dessen Adern nicht reines Aaquiblut fließt, sich an ih ren Kriegszügen vetheulgen. Die Anzahl ihrer Krieger beläuft sich mf etwa 3000 Mann, doch ist nur etwa ie Hälfte mit Schießgewehren bewaff let. Alle Vaquis sind ausgezeichnete Logenschützen und wissen den Tomahawk ürchterlich zu benutzen. Im offenen Kampfe sind sie '.nichts werth, dagegen rr. crn .:a r rr . mo ie ujiexuet im sueriuarriege, uno 'erstehen sich auf indianische Hinterlist md auf andere Teufeleien, dah eS den ttegierungstruppen stets unmöglich war, Hrer Herr zu werden. Die JaquiS sind nominell Katholiken, Hr Glaube ist jedoch sehr mit heidnischen Gebräuchen und Anschauungen durchsetzt. Sie leben ach ihrer Art moralisch und gesetzlich, glauben aber, daß die Aaris" keine Rechte haben, die von einem Jaqui zeehrt zu werden brauchen. Gin psychologische SkSthsel. Herr Kleist und dessen Frau, die an der Courtstraf in Newark, N. I., ein Veschäst betreiben, wurden neulich in die größte Angst und Bestürzung versetzt: lt)re 13jühriae Tochter Nellie. war auf einmal spurlos verschwunden. Die El lern wandten sich in ihrer .Natblosiakeit an die Polizei, die ganze Nachbarschaft gerieth in Ausregung, und man sprach nur von der kleinen Nellie, die vielleicht ermordet, entführt, verunglückt oder heimlich davongelaufen sei. Nach einigen Tagen wurde daS Räth sei gelöst. Nellie kam frisch und Wohl gemuth wieder nach Hause und wurde von ihren Eltern mit großer Freude empfangen. Sie erzählte, sie habe vor dtt Mre ibreS elterlichen Hauses
standen, als zwei do?e ege lklr - einer verschlossenen Kutsche vorbeigekommen seien und sie schnell gepackt und in den Wagen geworfen hätten, um dann im schnellsten Gallop davonzufahren. Die Neger hätten sie nach Elisabethport, nach Bergen Point und von dort nach Port Richmond genommen und sie in ihrer Gesellschaft behalten, bis es ihr gelun gen sei, die Flücht zu ergreifen und nach Hause zu kommen. Das Mädchen erzählte noch vieles
Andere mit solcher Wahrheitstreue, daß j die Mutter beschloß, in Gesellschaft de? Polizeichefs Tuttle von Newark der Spur der schwarzen Räuber nachzugehen. Unterwegs hatte Nellie noch Vieles zu sagen, was sie bei ihrer ersten Erzählung unterlassen hatte. . Sie sagte, die Neger hätten sie über die Fähre in Port Rich ,mond genommen und mit ihr eine Nacht im Hotel zugebracht. Der Pollzeiches nahm sich einen Polizisten aus Port Rich mond mit und begann seine Nachfor schunaen. . Auf dem Fährboote wußte man nichts bon den beiden Negern ; im Hotel er innerte sich der Eigenthümer allerdings eines kleines fremden Mädchens, sagte aber, sie sei allein ins Haus gekommen, mit einem Korb voller Taschentücher am Arme, und habe erzählt, ihre Mutter sei erst kürzlich in Jersey City gestorben, sie sei jetzt eine Waise, habe keine Heimath und wolle sich mit dem Verkauf der Tü cher ihren Lebensunterhalt verdienen. Man habe ihr Abendbrot gegeben, dann habe sie in der Nachbarschaft bis zum Anbruch der Nacht herumgespielt und dann sei sie mit einem Stubenmädchen zu Bette gegangen. Von einer Entfüh rung habe sie nichts erzählt. Am nach sten Morgen 'sei sie im Fährboot nach Bergen Point hinübergefahren. - Der Polizeichef ließ jetzt Nellie rufen. Sie kam ganz unbefangen und that ver traulich, wie eine alte Bekannte.' , Sie leugnete rundweg Alles ab, was sie frü her im Hotel erzählt halte. Sie habe nicht gesagt, daß sie eine Waise sei, sie sei ins Hotel erst nach ihrer Flucht auS der Kutsche gekommen. Der Polizeichef wußte nun, daß er es mit einer abgefeimten Lügnerin zu thun hatte. Er drang in sie, die Wahrheit zu sagen. Sie erklärte sich, dazu bereit, wenn der Polizeichef sie vor dem Zorn ihrer Eltern schützen wolle. Er versprach eS ihr, und da sagte sie, zwei Jungen hätten sie von ihrem Elternhause fortge lockt und nach Bergen Point genommen, wo sie an einem einsamen Platz sich Vertraulichkeiten mit ihr hätten erlauben wollen. Dann hätten sie ihr einen Korb mit Schnupftüchern gegeben, ihr gerathen, nach Port Richmond zu gehen, dort die Tücher tu verkaufen, und ihren El tern die Geschichte von den schwarzen Bösewichten" zu erzählen. st. rn r-i - m 1 )ver Pouzeicyes in uverzeugr, vap Nellie noch lange nicht die Wahrheit ge sagt Hot. Es ist ihm ein Räthsel, wie ein Kind so schlau lügen kann. - Vnssatz in ZTorwegea. . 6s ist im Allgemeinen nicht bekannt, baß der Aussatz, diese fürchterlicheKrank heit, welche der Alp des MittelalterS War, und die seither im größten Theile Europas vollständig verschwunden ist, eine ständige Wohnstätte und letzten Zu fluchtsort m Norwegen gefunden hat. Man sollte daS von einem sonst so ge funden Lande am wenigsten denken, und doch ist eS so. Der Aussatz hat nämlich, wie in einem interessanten Artikel des Sunday Magazine" ausgeführt ist, die Eigenthümlichkeit, daß er nur der streng sten Jsolirung der Aussätzigen weicht, und Norwegen hat sich zu dieser erst sehr spät entschlossen. Als die Kreuzzüge den Aussatz auS dem Orient einschleppten und seine Verheerungen immer größer wurden, griff man in ganz Europa, um der Seuche endlich einen Damm entge genzustellen, zu der Jsolirung. Allmä lig erstanden 19.000 Lazarethe und über all wurden die Aussätzigen unter stren gem Verschluß gehalten. Nochheute werden in manchen alten Kirchen beson dere Kapellen gezeigt, in denen die Aussätzigen hinter einem Gitter die Messe hören konnten. In Norwegen nahm man dieses System nicht an, und darum existirt dort noch der Aussatz, nachdem er sonst überall verschwunden ist. Der Arzt Armaner Hansen, der die Seuche besonders studirt hat und in die sem Punkte als Autorität betrachtet wird, ist der Ansicht, daß der Aussatz an steckend, aber nicht erblich ist. Auf an sens Andringen entschloß sich endlich 1353 die norwegische Regierung, beson dere Asyle für Aussätzige anzulegen. DaS erste wurde 1356 in Drontheim er öffnet, ein zweites befindet sich in Möl de, ein drittes in Bergen. Alle drei zu sammen können ungefähr 800 Kranke aufnehmen. Im Jahre 1866 betrug die Zahl derselben 796 : 1380 waren es 617. Diese Ziffer ist aber bei Weitem nicht die . Gesammtzahl der Aussätzigen Norwegens, denn die Kranken haben ein natürliches Widerstreben- gegen die In ternirung und entziehen sich derselben, so lange sie können : auch existirt kein Ge ' setz, das die Jsolirung obligatorisch macht, obschon em solches stets verlangt wurde. Eine Engländerin. Mistrch Charles Garnett, hat kürzlich dem Asyl in Ber gen, dem bedeutendsten der drei, einen Besuch gemacht und sah eme große An zahl Kranker, die einen leicht im Gesicht oder an den Augen angesteckt, die an deren vollständig entstellt und zerfressen. Den schmerzlichsten Eindruck erhielt sie von. einem jungen Mädchen von über raschender Schönheit, die in einem Saale saß und strickte ; von der Krankheit war kaum erst eine leichte vpur zu bemerken. Das unglückliche - Geschöpf kann jetzt dreißig bis vierzig Jahre m dem Asyl bleiben, denn während 17 vCt. vordem 30. Jahre sterben, werden 40 pCt. älter ? , r r k rr. n r w. t. r MS ou ayre. vis ijl leuen, oay em Aui sätziger yeheilt wird, und wenn eS jemals geschieht, so ist der Geheilte docb nur eine elende MenschenRuine. " Ballgespräch, yrauiein : Denken Sie nur, ich träumte in der vergangenen Nacht von Ihnen und sah Sie in meiner Nähe stehen !" Licute nant : Unmöglich, gnädiges Fräulein ; da war ich gerade auf Schloßwache und durfte ja gar nicht fort sonst Kare , ich Ihnen gern erschienen l"
Deutsche Loeal Nackrichten. Hesse n-D a r m st a d t. Wegen Verleitung zum Meineid, resp, wegen dieses Verbrechens wurden die Eheleute Paris und ein bei denselben wohnhaftes Mädchen Namen Heinz in Alzey verhafltt. Der frühere Bürger meiste? Glässer von Dieburg, welcher der Unterschlagung von Mündelgeldern angeklagt worden war, wurde in der Hauptverhandlung kostenlos freigesprochen. Der frühere Pfarrer Seid ' in Oberabsteinach ist schon wieder einmal
wegen Verdachts des Memeids verhastet worden. Zur großen Freude der Worm ser Mütter und Gattinnen sind die dor tigen Wirthe benachrichtigt worden, daß für alle diejenigen Wirthschaften, welche weibliches Bedienungspersonal . halten, vom 15. Mai an die' Feierabendstunde auf 10 Uhr Abends festgestellt wird. Aus Offenbach wird gemeldet, daß der Sergeant Mödebeck, der. f. Z. . wegen. Mißhandlung des Rekruten Kaltenbach zu 7 Jahren Gefängniß verurtheilt wurde, sich erhängt hat. Außerdem begin gen Selbstmord: Georg Schwarz in Oberflörsheim und Gemeindeeinnehmer Wagner in Wolsskehlen. Verunglückt : der Schwager des Mühlebesitzers Berg bei Heppenheim und der SchneiderKraus in Urberach. Ein Waldbrand auf der Markung von Mühlheim bei Oftenbach verursachte 60,000 M. Schaden. ' Königreich Baiern. , f Die Jugendschriftstellerin Jsabella (T , , r "v errt .,11. raun in luncyen. n JUuta;corr iu die 16jährige Vauerntochter Therese Walter wegen Kindesmords verhaftet worden. Der 19jährige Zimmergeselle Otto Krell von Lausers, der seinen zwei Jahre älteren Bruder erstochen hatte, er hielt 3 Jahre und einen Monat Zucht Haus. f Die Brüder Martin und Ma' thias Kramer an einem und demselben. Tage in Lalling. Pater Thomas in Hinterriß. Die 18jährige Tochter des Bauern Martin Sandbichler in Nieten hausen wurde von einem Knecht erschos sen. Der Kandidat der Medizin und Einjahrig-Freiwillige Anton Stickl in Pöttmes ist wegen Beleidigung und Her ausforderung des Arztes Dr. Rauh zu 45 Tagen Festungshaft verurtheilt wor den. Die jungen Säcklerseheleute Renzl in Tann gewannenin derPenz berger Kirchenbaulotterie 25,000 M. In Berghof bei Passau wurde der Güt ler Strohhammer von Dorfbach bei einer Rauferei erstochen, desgl. in Stock bei Pfarrkirchen der Maierbauerssohn von Breitenbach, in Puttenhausen bei LandsHut der Dienstknecht Lorenz Gürtner, in Pkdttling der Tazlöhner Heinr. Uttel berger von Deggendork. In München hat sich der Sohn des Hausmeisters Schäfer vom Arbeiterheim Neuhausen" erschossen ; ertränkt haben sich der Pri vatier Gustav Fendt von Nürnberg, in Passau der Schuhmachermeister Scharn deck von Nosenau, der Soldat Konrad Kellerer vom 11. Jnf.Regt. in Strau bing. In Mellrichstadt erhängte sich die Ehefrau des Feldgeschworenen Kaspar Reusch. Selbstmordversuche machten die Sattlermeistersfrau Veronika Geiger in Buchloe und die Drechslermeisters frau Reizle in Schwabmünchen. Durch Sturz kamen um's Leben der 70jährige Lorenz KrauS in Aign bei Achs lach, der Austragsgütler Alois Euringer in Vohburg, der Bauernsohn David Gerlinger in Oberntief bei Kitzingen; beim Baden ertrank der 18jährige Karl Reuter in HeidingSfeld, zerquetscht wurde der Häuslerssohn Kraus von Kühbach und der Dienstknecht des Müllers Fchlichting von Eheim bei Rettenbach.In Litzlwalchen beiTraunstein brannte das Anwesen des Huberbauern nieder ; der Brandstifter, ein Knecht des Bauern, kam in den Flammen um. In Gottfrie ding bei Landshut brannte das Anwesen des Lenzbauern Joh. Meier, in Unter reitnau bei Lindau das Kreisle'sche Gast Haus Zur Traube", in Egglfing das Jakob Kandlcr'sche Anwesen, in Hinter ried bei Arannenburg das dem Hauptmann v. Reinhard gehörige Oekonomie anwesen mit dem gesummten Viehbestand, in Otzing das Schweiger'fche Wirthsan Wesen und zwei Bauernhöfe, in Gern bei Eggeyfelden die freiherrl. v. Closen 'schen Oekonomiegebäude, in Wallerdorf das Anwesen des Joh. Kammerer, in Kolbermoor das des Maurers Binder, in Lichtenhaag bei Vilsbiburg das Feldwe-berSöldner-Anwesen; in Wolfertschwen den bei Grönenbach das Anwesen des Brauers Josef Dodel, in Winhöring das des Lonloherbauern Handwerker. Bei einem Brand ' auf Schloß Vug bei Hof wurden außer den Schlobgebäuden noch 5 weitere Gebäude ein Raub der Flam men. Königreich Württemberg. Apotheker Ludwig Seydel von Marbach, zuletzt in Eßlingen wohnhaft, wurde wegen Betrugs zu 2 fahren Zuchthaus verurtheilt. Der Schuster Bräuning von Plieningen wurde wegen versuchterTödtung zu 3 JahrenZuchthauö verurtheilt. Die verwittwete Frau. Pfarrer Andreä in Ulm, 100 Jahre alt. In Frankfurt a. M. erschoß sich der Schuhmacher C. Fromme? von Stutt' aart und in Tübingen, der Maler Wil Helm Nißler; ferner begingen Selbst mord: Willibald Reisch von Berkheim (sprang auf der Reise nach Amerika über Bord), der Kesselschmied E. in Cannstatt und die Fabrikarbeiter Barbara Hör nung von Giengen a. B. (erhängten sich) und der Portier der Gasfabrik in Eßlingen, Georg, Knapp, (schnitt, sich die Kehle durch) ; in Saulgau machte der Verwaltungskandidat . AloiS Meirle, wahrscheinlich aus Furcht vor dem ihm bevorstehenden Examen, einen Selbst Mordversuch, indem er sich eine Kugel rn den Kopf schoß. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben : in Denkingen Mar garethe Betting (ertrunken), in Dewan aen der Knecht des RöklewirtbS Bttler. laver Baum (überfallen), in Hochdorf der 3 Jahre alte Sohn des Gutsbesitzers I. Schaibele (von einem Fohlen ge schleift) und in Pleidelshemi der Schmied Jakob Wildermuth (Sturz von der Treppe). Niedergebrannt sind : in Dettingen u. T. die Häuser der' Bauern Kiedaisch, Chr. Geißler und Karl Vogel (die Magd des Erstgenann ten, die 15 Jahre, alte Marie Dreher von Ochsenwang, wurde als Brand stifte rin verhaftet), in Ebersbach das Haus , deö Zimmermanns : Sönetz, in Jagst
heim ein geringer yett öes Haukes ves Bauern Häberle, wobei 2 Kinder dessel ben, im Alter von 3 und 2 Jahren, er stickten, in Neusatz ' das Anwesen deS Tagelöhners F: Knöller, in Nordstetten. die Anwesen des Anton Kiefer und Mar! kus Bock und in Pliezhausen ein Theil ' des Maurer Kimmerle'schen Hauses. Großherzogthum Baden. f Der badishie Gennallieutenant a. D. Gustav Kuny in Karlsruhe und der Professor Emil Zandt. Der Eisenbahn registrator Andr.. Psister in Karlsruhe Wurde wegen Unterschlagung zu 3 Iah ren Gefängniß verurtheilt. In Allens bach ist Bürgermeister Huber wiedergewählt worden, in Andelshofen der Gemeinderath Josef Stühle, in Lottstetten der Landwirth Hermann Mathiß, in Bondorf bei Ueberlingen Josef' Serna tinger, ,m Hagnau Anton Ainser. In Watterdingen hat sich der Landwirth Jakob' Nütz erhängt. In Käferthal starb an Brandwunden, die sie sich beim Feueranzünden zugezogen hatte, die Toch ter des Landwirths Sponagel ; durch Sturz kamen um's Lebender. 17jährige Sohn des Landwirths Legeler von Kalt brunn bei Wölfach, die Frau des Bern hard Laufer von Niedereschach bei Vil lingen und der Steinhauer Wilhelm Schmid aus Plansingen bei Kandern. In den - Fabrikgebäuden t der badischen Anilin und ..Sodafabrik Mannheim temsböfe hat eine Feuersbrunst großen ckaden angerichtet (etwa 120,000M.);
m Dorf Kehl ist das Anwesen des via gelschmiedö Glauner niedergebrannt, in Cbringen das des Sebastian Walk, in Löchmatt bei Säckingen das des Jakob Schlächter und ru Bobstadt bei Boxberg das des Landwirths I. Behringer. Aus der Rheinpfalz. - t Gendarmerie-Oberwachtmeister Löff ler in Speyer. Der in Rhodt geborene und in Langendiebach verstorbene Rent ner Philipp Gabriel Hitschler hat der Gemeinde Rhodt ein Legat von 5000 Gulden ausgesetzt, wovon-die Zinsen jährlich zur .Unterstützung von armen Kranken verwendet werden sollen. Als Bürgermeister für' die Gemeinden . Nie derkirchen, Heimkirchen, WörSbach und Morbach wurde' Chr. Huck aus Nieder kirchen gewählt. An Stelle des zurückge tretenen Adjunkten Hrn. Becker in Wolfstein wurde Hr. Jakob Rueff, Bäcker und Wirth gewählt. In Speyer hat sich der Gerichtsvollzieher Stellvertreter Alois Fischer, Sohn deS verstorbenen Gymnajialprofessors F. erhängt, und zwar, wie man vermuthet, weil er zu ei ner 14tägZgen Landwehrübung einberu fen war. (?)Vor einigen Jahren hatte sich dessen Bruder erschossen. Jn Gim mcldingen hat sich der Winzer Martin Frank erhängt. In Scheibenhardt ex plodirte im Haus des Taglöhners Zwick eine .Petroleumlampe; die 16jährige Tochter des Zwick ist an. den criittcnerr Brandwunden gestorben. In Tiefen thal wollte der Häusler Peter Koch einen Stein nach dem Häusler Peter Müller schleudern, traf aber dessen Töchterchen so unglücklich, daß t letzteres in Folge Schädelbruchs starb , Elsaß-Lothringen. Der Direktor der Fabrik von Weniger Sc (So. in Thaim ist wegen Verleitung zum Meineid verhaftet worden. In Chatel-Saint Germain feierten die Eheleute Watrin das Fest der goldenen Hoch zeit. Der Ackerer Mader in Berthe! mingen wurde von den Tagnern Ludwig Paumgarten und Dominik Haegen er schlagen. Der in den Erzgruben von Hayingen angestellte Aufseher Lengenfeld wurde von dem Minenarbeiter Daval durch Schläge mit einer Spitzhacke lebensgefährlich verwundet. Dem Thä ter gelang es, zu entkommen. Der Wagner Michael Kiehl von NiederhauS bergheim hat sich ertränkt. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben : der. Bremser Eißler von. Erstem (unglückli cher Sprung vom Eisenbahnzug), der kllempnerlehrling Meininger von Metz (Sturz vom Dach) und ein 16 Jahre altes Mädchen Namens Zwick von Schei benbard Brandwunden erleaen'). Rn Marlenheim brannten das Äntvesen des Nebbauers Sebastian Goertz ganz und ein Theil des Gall'schen Anwesens nie der. . . . Braunschwei g.-A n'h a l t.-L ippe. Kaufmann ' Schnitzer in ' Salzuflen wurde wegen Verschwendung entmündigt. In Blankenburg ertränkte sich ein Brautpaar, der Gärtner Büchner und Dorette Schärpe ; Büchner war zuletzt in Quedlinburg beschäftigt. Durch Un fälle kamen um's Leben: in' Leopolds hall die Bergleute Vicht und Paul (verschüttet) und in Wolfenbüttel der Maurer Emmerich (Sturz). ; Mecklenburg. Mit Beginn des Sommersemesters tra ten am Gymnasium in Friedland folgen de Veränderungen ein: Professor Dr. Dühr und Professor Funk wurden pensio' nirt. In Folge des Ausscheidens ver Genannten aus . dem Lehrerkollegium sind das Konrektorat und das Prorekto rat frei geworden, und ist der bisherige Sübrektor Marx zum Konrektor, Ober lehrer Stange zum Prorektor und Oberlehrer Langrehr zum Sübrektor, berufen. In Güstrow ' feierte Stadtsekretär Schrader das 50jährige Dienstjubitüum,' in Karow das früher in Dorf Mecklen bürg wohnhafte Schmied Brenne'sche Ehepaar das Fest der goldenen Hochzeit' und in Zierke Lehrer Mann das 25jäh rige Amtsjubiläum. In Klein Raden brannte das 'Wohnhaus des Schulzen Schröder nieder, in Lapitz daS des Webers Borchert, in Neu - Schkagsdorf ein Tbeil des Gehöfts des ' Gutsbesitzers Ahrens und zwei Käthen, '4vobei 'em 19 Jahre alter Knecht und fast der ganze Viehbestand des Guts, in den Flammen umkamen (Schaden über 100,000 M), und in Userin das Gehöft des Erbpäch terSVening. ... .Olde nb urg. . . , In Damme wurde ein neues Waisen Haus eröffnet. Das 25jährige Dienst :..u:iz s ' ' oi.jc.a ?z : v: juuiiuuui ci(iitu in-ocuJia - vcrniiiuivi rektör Terbeck und iSeminarlehrer Du bels; in Westerstede beging. Amtsrent, meister GerdeS daS 50jährige' Dienstjü' biläum. ' In Elsfleth brannte die Dampfbäckerei der 'Firma I. D. Berg stede nieder und in Wardenburg daS An -Wesen des BrinkbesitzerS Köhne.
Der Staats. Thierarzt At kins von Wisconsin will ein Mittel gegm die Ausbreitung der Schweinecholera gefunden haben. Er giebt folgende An Weisungen : Zunächst muß der Pferch sorgfältig gereinigt und mit Karbolsäure 5 Pfund auf ein Barrel Wasser oder 24 Pfund Vitriol auf dieselbe Wasser menge desinsicirt werden. Thüren und Fenster müssen offen bleiben, so daß die Luft und womöglich die Sonne hin eindringen . kann. Gesunde Schweine sollten von kranken streng fern gehalten r erden. Das Betreten von Ställen, in denen sich cholerakranke Schweine besinden, sollte möglichst vermieden werden, da der Aysteckungskeim leicht in den Kleidern und in dem an den Schuhen anklebenden Koth fortgetragen werden kann.ie Cädaver der " an der Cholera krepirten Schweine sollten tief vergrabe werden. . - .- r -;: .
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