Indiana Tribüne, Volume 9, Number 252, Indianapolis, Marion County, 1 June 1886 — Page 1

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tteneö per Telegraph. W e t t t i 11 1 ! i Ö 1 1 n. , Oashingl n. D. E.. 1. Juni. Strichregen, ttaat kühlere Wetter. Hat ihrer genu g. Chicago. Jll.. 1. Juni. Mayor Harris belegte heute -die vom Stadt rath sofort nach dem Blutbade aus dem deumarkte angenommene Verordnung

,ur Verstärkung der Polizeisorce um 6 Mann mit seinem Veto. Wieder zehn Stunden. St.Loui. 1.Juni. Die Bauunternehmer beschlossen gestern in einer Versammlung wieder den zehnstündigen UrbeitStag elnzusühren. GditovieUeö. . Du kapitalistische Moral besteht darin, die Bedürfnisse de Produzenten auf da? geringste Minimum zu reduziren, seine Genüsse und seine Leidenschaften zu ersticken, und ihn zur Rolle einer Maschine zu verurtheilen, aus der man ohne Rast und ohne Dank Arbeit nach Belieben herausschindet. In der Convention der . o. L. machte ein Herr DuboiS den Vorschlag, daß man darnach strebe, daß ein Geseg allgemein eingeführt derde, welche alle Städte von 5000 Einwohnern und darüber zwingt, allen unbeschäftigten Arbei tern Arbeit zu geben und ihnen einen Lohn von $1 per Tag zu bezahlen. - Wenn cS heute plötzlich möglich wäre, ein solches Gesetz zu machen, würden wir den Versuch gewiß mit allen Kräften un terftützen. Wir würden ein solches '(3e setz empfehlen, gleichviel waS dessen prak tische Wirkung wäre, weil darin eine An erkennung des Gedankens läge, daß es die Aufgabe deS Staate? ist, für die all gemeine Wohlfahrt zu sorgen. Ist dieses Prinzip erst einmal anerkannt, dann ist uns um den. weiteren Fortschritt auf der betretenen Bahn nicht bange. Die Schwierigkeit liegt aber gerade ' darin, diesem Prinzip Anerkennung zu verschaf fen. Heutzutage liegt der ganzen sozia len Ordnung und unseren Gesetzen das manchesterliche , &aisz faire" zu Grün de. Jeder hat selbst auszuschauen, wie er durchkomme, und der Staat hat bloß dasür zu sorgen, daß ihn Niemand in ungesetzlicher Weise daran hindere. Der heutige Gesetzgeber wird es nicht Vermögen, sich auf einen anderen Grund satz zu stellen, und gelingt es einer Arbeiterpartei, Gesetzgeber, zu wählen, welche die höhere Idee deS Staates aufgefaßt haben, dann werden diese auch bessereVor schlüge zu machen wissen, als die Unter nehmung von Nothstandsarbeiten zu einem Arbeitslöhne von einem Dollar per Tag. Wir wiederholen deshalb, daß wir derartige Vorschlage, wenn sie wirklich aus geführt werden sollen, jederzeit unter? stützen würden, daß wir aber in Bezug auf ihre Wirksamkeit nicht viel von ihnen halten, und dak es schließlich ebenso schwer ist, solche Palliativforderungen durchzubringen, als weitergehende For derungen. Zuweilen haben auch Nichtswisser einen lichten gesunden Gedanken, ein Zei chen, daß ein Strahl des Lichtes der Auf klärung auch zuweilen die dicksten Schädel durchdringt. So schrieb der Sentinel" vor einigen Tagen : Die Baumwollspinner, welche ein Kapital von HO Millionen vertreten, haben beschlossen, sofort wie irgendwo ein Streik ausbricht, sämmtliche Fabriken zu schließen. Dies sollte die gesetzgebende Gewalt auf die drohende Gefahr auf merksam machen. Daß JronS dasselbe in Bezug auf die Eisenbahnen durchsetzen wollte, war nur ein weiteres Zeichen von dem Vorhandensein der Gefahr. Ein solcher Zustand der Gesellschaft ist raube risch und zerstörend, und die Gefahr ist im Wachsen, wenn daS Gesetz den orga nistrten Gesellschaften, seien sie Arbeiter gesellschaften oder kapitalistische Gesell schasten die Macht dazu nicht auS der Hand nimmt. Solch ein Zustand ist Krieg und muß unausbleiblich eine Katastrophe' herbeiführen. Wenn Millionen von Menschen plötzlich durch eine Hand voll Leute um ihren Lebensunterhalt gebracht werden. so muß dies zu einer blutigen Revolution führen. Angesichts solcher Thatsachen zu sagen. daß der Kongreß, der dazu geschaffen wurde, um zu verhindern, daß der Wille eines Einzelnen eine allzugroße Nacht

Zudieuapolko,

ausübe, nichts mit der Sache zu thun hat, und Nicht? thun kann, ist der Ausdruck vollständiger Schwäche und Un fähigkeit, und wenn daö Land diesen Zu stand der Schwäche erreicht hat, ist es sicher zusammenzustürzen. Das Uebel deS Monopols ist gerade so groß wie vor den Streiks, und nun da die Streiks aushören, sucht das Monopol seine Macht durch die Furcht vor Anarchie zu verstärken, welche durch einige einzelne Vorkommnisse erzeugt wurde. Es ist oas alte Gespenst, welches Napoleon benutzte, um den BourgoiS für daS Kaiserreich zu gewinnen." So weit derSentinel", und wir ge stehen, das ist ziemlich radikal gedacht, sogar überraschend radikal. Nur Schade, daß der Sentinel" kein anderes Mittel vorzuschlagen weiß, um der von ihm so trostlos geschilderten Zukunft eine lichtere Farbe zu verleihen, alSie denr Eongreß vorliegenden Vorschläge", nämlich das Schiedsgericht. Wie man so radikal in einer Richtung und so konservativ und unfähig" in der anderen sein kann, wäre nicht erklärlich, wenn man nicht wüßte, daß die Sklaverei heute fashionable ist. Draytnat)riHten. Die Hochzeit d e Präsidenten. Washington. 31. Mai. Die Hochzeitöseier deS Präsidenten vird Voll ständig privater YZatur seist. Nicht einmal Vertreter der Presse werden zugelassen werden. Miß Folion wird mit ihren Verwand ten am Mittwoch hier ankommen und sich direkt naH dem veißen Hause hegt ben. Äußer-den Verwandten und den Mitgliedern deS KablnetS werden nur seh? venige Personen zur Hochzeit eingt laden werden. Der OeäderschmückungStag in New York. New York, 31. Mai. Zur Feier des OräberschmÜckungStageS sand heute ein großartiger Umzug hier statt, an welchen daS siebente und daß neunte Milizregiment theilnahmen. Der Prä sident sah den Zug von eint? im Madison Sguare errichteten Tribüne auS an. NlS Silmore mit seinen, 100 Mann star ren MusikcorpS vorüberzog, spielte diese MendeltsohnS Hochzeitsnarsch. Eine wahre Völkerwanderung sand nach dem Aiverstde Park hinauS statt, und eine Menge von Blumen wurden aus daS Srab Geant gelegt, und eine würdige Feier sand statt, an welcher die Generäle Sheridan und Logan theil ahmen. Der Maxwe ll'Prozek. St. Loui, 31. Mai. Die V". Handlungen in dem MarellProzesse wurden heute sortgesetzt. Verschiedene Aerzte, welche eine Untersuchung der Leiche PrellerS vorgenommen hatten, sag ten auS. daß keine Spur von der von Maiwtll bezeichneten Krankheit an der selben zu finden gewesen sei. Morgen beginnen die PlaidoyerS der Advofaten. Der Angeklagte ist vollständig zukam mengebrochen. Die Convention der KnightS o f L a b o r. Cleveland. 31. Mai. In der heutigen Sitzung der Convention wuede beschlossen, den Congrek zu ersuchen, den Wahltag zu einem nationalen Feiertag zu machen. Der Vorsitzende des Comite, sür Ge setze legte folgenden Bericht vor, der ein stimmig angenommen wurde : .Der Grundsatz, dak daS unveräuber liche Aecht aus Leben, Freiheit und Glück auch daS Recht zum Gebrauche der Ele merte einschließt, welche zur Schaltung deS Lebens nothwendig sind und dak ein System, welche? ein n Theil der M:n schen zwingt von Andern daS Recht zu erkaufen, den noch unbenutzten Boden deS gemeinsamen Landes bebauen zu dstrsen, und welcher Personen und ffor poratloven gestattet, die SchSdedeS Bo tzenl, wie Oel. GaS und Mineralien, welche der Schöpfer sür die ganze Menschheit angehäuft ha', als ihr aus schlieklicheS Eigenthum zu behalten und den Werth, welchen die Zunahme der Bevölkerung dem Lrund und Boden giebt, sür sich allein zu beanspruchen, ist eine Verletzung der natürlichen Gerech tigkeit, deren unvermeidliche Folge darin besteht, dak Diejenigen, welche nicht arbeiten, sich die Produkte der Arbeit der Fleikigen aneignen, daß der Farmer und der Arbeiter verarmt, während der Hünd ler und der Monopolist reich werden. daß Diejenigen, welche bloß Arbeitskraft besitzen, nicht unabhängig arbeiten kön nen, sondern zu tßdtlicher Conxurrenz um den Arbeitslohn gezwungen werden. Zur Anbahnung eines besseren Eys temS verlangen wir folgende Maßregeln zur Rückerstattung der Rechte des Volkes :

Jndians, Dienstag, dea

Hier folgt eine Anzahl pon Vorschlägen, welche folgende Punkte umschließen ; Ein stellung aller Landschenbingen, Rückkauf aller Ländereien im Besitze von Ausländern, Besteuerung aller von Congrek verschenkten Ländereieii und Zurücknahme aller Schenkungen, deren Beding ungea nicht eingehalten .wurden, Entser nungallerZaunevondenöffentlichenLätt dereien. Adschaffung aller Vorschriften, welche die Ausübung h'eS StimmrechtS von einem gewissen Heside abhängig machen. Einführung elner progressiven dinkommeusteuer. und liberale BewlUi gungen sür da? Arbeilölureau. Wollen streiken. . Philadelphia. 21. . Mai. Die Arbeiter in den Hobelmühlen, ungefähr 2500 an Zahl, beschlossen morgen , die Arbeit einzustellen, wenn die Arbeitszeit nicht von 10 auf S Stunden reduzirt wird. 0c Dabei. Die Home Rule Bill. ; Londo n. 31. Mai. Bei einet Versammlung der Anhänget ChamberlainS waren heute öS Mitglieder deS Unter Hause anwesend, 22 davon beschlossen, die Home rule Bill in zweiter Lesung nicht zu unterstützen. Chamberlain ver laS einen Brief von John' Bright, worin derselbe sich sehr heftig gegen die Bill auksprach, Die Nachricht von obigem Beschlusse verbreitete sich rasch im Parlaments? bäude. Die Regierung giebt zu. daß die Niederlage unpermeidliÄ ist. PieMa jorität gegen die Bill wird sich wahr, scheinlich aus öl belaufen. Der AuSbruch des Aetna.,, C.a ta nia, 31. Mai. Der Auidruch deß Aetna wird immer heftiger. Die Einwohner von Nlcolost haben die Stadt verlassen und ein Cordon von Truppen hat dieselbe umstellt, so daß Niemand wieder zurück kann. " - . Cholera. Venedig. 31. Mai. Gestern wur den 32 neue Erkrankungen und 12 To desfälle gemeldet. " " 00lt73naörtötca. N e v Y o r k. 30. Mai. Angekom. Die Dampfer Leerdam von Rotter dam, Grecian Monarch von London, .EgW don OueenStown, ,Greece" von London. yueenStown, 20. Mai. Der Dampfer .British King- von Philadel, phla ist hier angekommen. New York. 31. Mai. Angel. : Dampfer Circassta von GlaSgow. New Bork. 31. Mai. Angekom.: Dampfer St. RonanS" von Liverpool'; .State of Alabama von Glasgow; Aller- von Bremen. ' Marktpreise. ei,. o.?N.77e; .2 roth, 7ä)je. orn. No.Z weis; i!oSfe: emisch, .. bfr. 0.Zttt: gemilcht 30e. , a gn. 63:. lete. 8 75. SN. 7.00--10.00. Schink. 10 -11c. Schltr. bxt. 6p st. 8s. Glitt. 7tfc chtn, schmal,. 7V-7c. hl. Fam'lo 3.1(-13.25; ganc J3.83-ll.10; CXt 12 7 -.90; Sein I2,üif3.25; ir. St; trn Store 9i(. Butter, reamer, la 18; Datr, tl 12; Eonntrn 8 9c HSHnr. 7e xrVf,. rurke, 8. artokfeln. 40-dCe xr Lustz.: neue Zt.lZ0 Zd.)xrrl. ,,sl. tzlo-Tl. rrrl. Ruffett ZZ.00Dentscke yykql - L?aürtchten, ' Hessen-Nassau. Casiel hat 253 gesellige Vereine. - Der Wagner Karl Set. in Eltville hat seinen früheren Hauswirth Peter Travp erstochen. s Die Wittwe Müller in Fechenheim 99 Jahre alt. Der in Sacksenhausen ansäßige Hausirer Lind beimer hat in Hofheim die 15 jährige kränkliche Jeanette - Bender vergewal tigt. Zu Cassel hat sich der Handler Komoll erhängt, zu Frankfurt a. M. machte der Schuhmacher Georg Frommer durch eine Revolverkugel seinem Leben ein Ende, zu Hettenheim ertränkte sich der Altentheiler Jos. Raabe und zu Wengenrod erhängte sich der Stellenhe sitzer F. Münscher. In der Unter Mühle bei Deisel stürzte der Müller Wilh. Wellhausen von der Scheunen tenne und brach das Genick, zu Widders Haufen verunglückte der Maurer Heinrich Schmidt. Niedergebrannt sind: zu Kerzell das Wohnhaus deS Schuhmacher meisterS H., zu Kleba zwei Wohnhäuser, zu Klingelbach die Seelbach'sche Besit zung, zu Nied die Heinr. Rein'sche Hof läge, zu' Tann' Wohnhaus des Georg Rödiger, zu Wiesbaden das vom Fuhr mann Röther bewohnte HauS. Königreich Sachsen. Der Soldat Fritsche in Soculahora Wurde gelegentlich einer zwischen Civili sten und Soldaten entstandene Streitig seit schwer verwundet. Wegen Unter schlagung verhaftet wurde der ehemalige Landbriefträger Schencke aus Altstadk Borna. In Ovbin wurde eiy aus dei

1. Juni iOOG.

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Bautzener Gegend gevürnger Baaerge selle' verhaftet, welcher des: an der Tochter des Hausbesitzers Farak . begangenen Lustmords . schuldig sein soll ; des glei chen Verbrechens verdächtig sitzt noch, ein anderer Mann in Bautzen. In Reud nitz starb im Alter von 70 Jahren 'de: Schriftsteller K. E. Eramer, ehemals Redacteur der demokratischen Vater landsblätter" und intimer Frund von Robett Blum. Gärtnereibesitzer Wohitt in Großcotta wurde von einem entflie. henden Einbrecher in den Kovf aescbossen und schwer verwundet. Dem seit 29 Jahren verheiratheten .Gürke'schen Ehe Paar in Taubenheim a. d. Spree wurde kürzlich daö 23. Kind geboren ; der Vater zählt 62, und die Mutter 51 Jahre. Selbstmord begingen : Traugott Rabe von Eallenberg, Fleischer G. Claus von Oberschützengrün, Köchin Therese Heu mann in Pirna, die verw. Hausbesitzerin Gärtner in Radeburg und der bei Laubs dorf stationirt? Bahnwärter Mäbins. Verunglückt: Wittwe Dreßler von Crim. mitschau, ein 12jähriger Knabe Namens Löscher von Neustadt, daS Söhnchen der Wittwe Berlinger in Plohn, das Söhn chen des Gutsbesitzers Weinert in Staubt niß und der Maurer Gustav Rutscher von Sachsdorf. - Thüringische Staaten.' Im Dorfe Zimmern wurde der letzte in dortiger Gegend lebende Veteran aus denFreiheitskriegen, Landwirth H. Born schein, zu Grabe getragen. Rechtsanwalt Dr. Klöppel in Jena, dem wegen Beleidigung deS. Bürgermeisters Liebe trau in Gotha 300 M. Geldstrafe zudic, tirt worden waren, ist vom Reichsgericht freigesprochen' worden. Verhaftet wurde der Weichsteller Hildebrandt von Pößneck, weil er auf dem Bahnhof Kö nitz eine Weiche unbrauchbar macht, haben soll, um einen Zug zum.öntgle; sen zu bringen. - Der Landrentendanki director Leo in Greiz wurde wegen be deutender Unterschlagungen verhaftet. Selbstmord begingen : Tüncher E. Um breit in Ohrdruf. und Metzger P. Bock in Schichtshöhn. Verunglückt: Wald arbeite? W. Bärschneider von ArnSgereuth und Maurermeister Cngelhardt in Gera. " ' Schweiz. Jean Brütschy von Roggenburg, wel cher seinen Onkel Christian Aet erscklua. wurdeu? Jahren ZUchtWLS vermtheiör n ern wurdew' no Personen vo einem wildgewordenen Stier verwundet, am schwersten Feuerwehr Kommandant Major Mercuart. Der, langjährige PostHalter, von Baden, Kostezzer, kam durch einen Sturz über eine Mauer umS Leben. Der Zimmergesell Friedrich Dünenberger aus Schomburg, . Wüttem bera, gerieth inWyl beim Eiertütschen" in solche Wuth, daß er den Tagelöhner Krucker schwer und den Vorarbeiter Brunner im Bahnhof ..todtlich . durch Messerstiche verwundete. Das Cen tralkomite deS schweizerischen Schützen Vereins hat Genf . zum Festort für vas eidgenössische Schützenfest gewählt. Die Zäsehandlung von Fritz Bühler in Luzern hat ihre Insolvenz angemeldet. Den Passiven von 382,000 Fr. sollen nur 50,000 Fr. Aktiva gegenüberstehen. f In Gex LouiS Poncet, der erste Kapitan undKassier deS Guillaume Tell", des ersten Dampfers, der 1823 im Gen UxUt vom Stavel aina. AuMons-Werwuf von Weinen, Liquors u. Cigarren Das im Store No. 84 West Washington Straße, befindliche Lager von obigen Artikeln, welches von Geo. B. Aandeöde Asstgnee von Ritziager & Co. gekauft wurde, wird am' ' ,i Mittwoch, den L. Juni 1886, um 10 Uhr Vorm. auf gegen Baar und in beliebigen Quantitäten verkaust.. I Das Lager besteht aus einem großen Vorrath ankgevählter W:ine und Splrituosen in Ge binden und Flaschen und eiuer großen Partie seiner Cigarren. Händler werde auf diesen Verkauf Bison dexs aufmerksam gemacht. . .Q,. Hr, Auktionator. Delaware Straße Leih- und Sparverein No. 2. V200 per Antheil. ' ' ' 55 Cents Beiträge. ' 50 Cents Eintritt. Antheile könne gezeichn! werben im Lokal bei,: Iahn Vühler, Ecke McCarth .und Delawarestr. V. F. Kopp, Meridian ?!at. Bank. -Ioe Smminger, Cirele Park Hotel und ' Fred. Merz, 18 Virginia Avenue. Für KuefHoer. Die ürschner-Nnion von Ne Dork unö vae aend bekndet kick eaen Siafübrnna tage seit onta, ten l.Rai 18SS, am Strike.' Di urgrn im ano rrvrn vot Ujug gewarnt. Die skkutiye oer ürschner-Nnio.

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hat soeben ein neüeS Lager von Diamanten,-Uhren, Wanduhren Bronze ! und Schmucksachen aller Sorten, direkt vom Fabrikanten erhalten.. Die. fes Lager wurde gegen baar weit unterm Preise gekauft und' soll nun zu äußerst niedrigen Preisen losgeschlagen werden. .-Besucher des großen MusikfesteS sollten, ehe sie einkaufen, diese Waaren besichtigen. ' Sie wer den wundnschöne Sachen darunter finden. - 98 Söoföiuflton Straße,

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