Indiana Tribüne, Volume 9, Number 251, Indianapolis, Marion County, 31 May 1886 — Page 3
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Der Sohn des Henkers.
Erzählung do T h. Jnstns. (Fortstduvg.) Es ivar ein gar unfreundlicher graun Morgen und der Wind psiff schneidend kalt vom 'worden, als drei Männer über den von einem leichten Nachtfrost gehärteten Waldboden dahinschritten. Zwei von ibnen trugen die dunkle Hautfarbe jenes fremdartigen V!enschenstammes,der seit Jahrhunderten ein tteteS Wanderle ben führt; in dem Dritten hätte trotz des hoch binaufgeschlagenen Mantelkragens und der tief in die Augen gedrückten Kappe jeder der Stadtbewohner wohl unschwer den Ludolf Koesmann erkannt. Es war aber keiner auf dem Wege, der ihn hätte erkennen können eben darum hatte man ja die frühe Morgenstunde ge wählt. Am Saume des Waldes machten die Drei Halt; ein kurzes, kräftiges Händeschütteln noch, dann verabschiedete sich Ludolf von seinen Begleitern und stieg, die Anhöhe hinan,welche hier die Bodensenkung begrenzte. Hier draußen psiff der Wind noch eisiger und fröstelnd hüllte sich der Wandersmann in seinen Mantel; der graue Himmel und die kalte Erde eS stimmte alles zu einander für Jemand, der freund und ziellos hinauswanderte in die weite Welt ! Oben über den Knmm der Anhöhe lief die Grenze des Stadtgebietes ; durfte sich Ludolf auch nicht lehr ernstlich gefähr det glauben, völlig sicher vor schnöden Angriffen und Beleidigungen war er doch erst jenseits dieser Grenzlinie. Nun war die Höhe erreicht; tief aufathmend wandte er sich noch einmal um zu einem letzten Blicke auf die fern jenseits deS Waldes liegende Stadt, die ihm so bitt res Leid gebracht. Da erhob sich seit wärts ani Wege von einem Steinblock ein Mann, dessen er beim Ansteigen nicht gewahr geworden; eine Hand streckte sich ihm entgegen und eine vor Erregung b Ünbc Stimme sprach : Grüß' Gott, Lu dolf! Nun wandern wir wotl zusammen fürbaß!" Willibald!" rief der Angeredete, zusammenzuckend. .Ja, Willibald, der jetzt langst in der Armensündergrube läge ohne dich, du wackerer, großmüthiger Mensch ! Ich wußte, daß du heute in's Weite wandern würdest und harrte dein mich weis'! mein Schicksal ja gleichfalls hinaus in die Fremde und ich hab's nicht bester ver dient. So möchte ich mich dir zur Be gleituug antragen und möchte dich bitten: versuch's mit mir ! Zu erschrecken brauchst du nicht vvr dieser Bitte 's ist wenig oder nichts mehr übrig geblieben vom alten Willibald! Der, de? jetzt vor dir geht, ist ein anderer svtensch geworden und hat keinen heißeren Wunsch, als dir zu ver gelten, was du für ihn gethan, soviel in seinen schwachen Kräften steht. Es war eine, die mich gesegnet hat zu , diesem Vorhaben und deren Gebete mit uns Bei den ziehen. Weißt du, wer s war. u dolf ? Tein Mutterchen, zu deren Füßen ich gekniet hbe, bevor ich die Heimath ließ!" ' - In wortloser Bewegung breitete u dolf seine Arme aus und Willibald lag an seiner Brust. Die.da eine W?ile später Hand in Hand die Anhöhe hinunter stiegen, fühlten Beide, daß sie fortan in Noth und Tod mit einander verbunden seien. Frau Gerhardine war ihrer Krankheit nicht erlegen, aber lange, lange hatte eK gedauert, bis sie von derselben erstanden war. Erst als der Frichling ins Land kam,hatte sie ihr Lager wieder zu verlassen vermocht ; von da ab aber nahmen ihre Kräfte' stetig zu und sie selber meinte, sie werde, wenn das so fsrtgebe, bin nen Kurzem wieder die Alte sein z war, als hätten die Tage der Krankheit und der voraufgegangenen schweren Pru fungszeit den letzten Nest von Herbigkett aus ihrem Wesen hinweggejchmsl zen. Das empfand jeder, der in dieS edle Matronenantlttz blickte, und die Freunde des Hauses, an ihrer Seite Herr Wienand, behaupteten, nie, selbst in den Tagen ihrer höchsten Jugendblüthe nicht, könne Frau Gerhardine so hinreißend schön gewesen sein, wie jetzt im vorgerückten Alter, wo es doch sonst mit der Schönheit nicht eben auswärts zu gehen pflege Sie selbst liebte eS jedoch nicht, wenn man in ihrer Gegenwart dergleichen Scherze machte; denn ihr Sinn, der von jeher zum Ernst geneigt, hatte feit .jener schrecklichen Zeit sich vollends jeder heile ren Weise entwöhnt, obgleich sie dieselbe bei Anderen gelten ließ. Ihr selber gezieme es, meinte sie dann wohl, ihre Ge danken so viel wie irgend möglich von weltlichen Dingen abzuwenden. Sie habe im Grunde nur einen Wunsch noch auf Erden; werde der ihr erfüllt, dann wollte sie gerne sterben. i ? Was ist das für ein Wunsch, Großmutter ? kann ich ihn erfüllen '" fragte Adelheid wohl in ' liebevollem Tone ; allein die Antwort der Greisin war dann stets ausweichender Art und gab über die 9!alur dieses Wunsches keine Klarheit. - Heute saß Frau Gerbardine in ihrem Lehnstuhl und schaute gedankenvoll dem Spiele zu, das der Frühlingswind mit den frisch belaubten Zweigen vor ihrem Fenster trieb. Mitunter aber, wenn draußen auf dem Vorplatz ein Fußtritt sich hören ließ, blickte sie erwartungsvoll nach der Thür, ob noch ihre Enkelin,' die gegangen war, eine erkrankte Freundin zu besuchen, nicht zurückkehre. Endlich kam Adelheid, die Wangen vom eiligen Ganze geröthet. Großmütterlein, ich blieb länger, als ich gedacht. Du hast mich doch noch nicht, vermißt V Ein wenig, ja, mein Kind !" versetzte die Geisin freundlicb, indem sie ihr liebkosend' über daS feine Köpfchen strich. Ich habe dir eine Mittheilung zu machen." Und welche V fragte Adelheid erwartungsvoll. Der Bürgermeister Hunold war bei mir und bat für seinen Severin um deine Hand angehalten." " 0 Gott, Großmutter, das hab ich im mer schon gefürchtet." Gefürchtet?. Adelheid!" Der Ton dieser Worte war traurig und ent täuscht. Es war mir ich der Severin hat
em paarmal so versangliche 2'ede geführt " Und du bist ihm ausgewichen, natürlich, , wie eS sich für eine ehrsame Jungfrau schickt ! Aber wenn die Sache nun vorgebracht wird,. wie es sich geziemt, durch den Vater, will sie doch eine geziemende Antwort haben. Und wie wird dieje Antwort lauten, mein Kind?" Großmutter, wie wünschest du, daß sie lauten möge V fragte Adelheid in unver kennbarer Angst. Aus meinen Wunsch . kommt eS dabei wohl nicht an !" entgegnete die Greisin trübe. ' Ich wollte so gern das Rechte thun !" sagte das )unge Mädchen, und ein paar Thränen schlichen, ihr selbst vielleicht im bewußt, über ihre Wangen. Laß mir nur einige Tage Zeit, mein liebstes Großmütterlein, mich mit dem Gedanken vertraut zu machen und zu einem festen Entschluß zu kommen." Gewiß !" entgegnete die alte Frau mit vollem .'achdruck. Verhüte Gott, daß ich dich drängen sollte! Nur das Eine sag' mir : ist dir der Severin zuwider t In solchem Falle müßtest du auf der Stelle ein Nein zur Antwort geben " Zuwider nicht, nem, Großmutter! Für etwas stolz und hochfahrend halte ich ihn, aber sonst wüßte ich ihm nicht Schlimmes nachzusagen." Dann geh' mit dir zu Rathe, mein Kind, und antworte mir, wenn du ganz und gar mit dir im Klaren bist, eher nicht! Sei aber eingedenk, daß kein Mensch dir Zwang anferlegt und daß du selber dir auch keinen anthun darfst." Noch hatte die Enkelin das Gemach der Großmutter nicht lange verlassen, als Herr Wienand gemeldet ward. Er kam häusig, die alte Frau, zu der er sich seit jener Schreckenszeit mächtig hingezogen fühlte, zu besuchen, und wie von selbst hatte' es sich, gemacht daß er in all ihren Angelegenheiten' ihr Berather geworden war. Dag' heute irgend etwas Besonderk ihr Gemüth beschäftigte, blieb ihm nicht verborgen und so erfuhr er denn auf seine theilnehmenden Fragen bald, was an die beiden Frauen herangetreten war, Einen Augenblick noch zögerte er mit sei ner Gegenaußerung ; dann ffber ward es ihm zur Gewißheit, daß er sprechen müsse, daß jetzt jenes Wort per Mrnung am Plave sei, das er seiner Zeit zurück gedränat. (Schluk salgt ) Der Thron von England ovellette vo Hrmnee Votier.
Es war timml ejn alter, lederner Großvaterstuhl,' angelegt in einenx Rjp' senmaßstabe, so daß ein aut entwickelter 'lephNt hequem darin Platz gefunden yätte, mit einer Lehne, . breit nd mäch lig. die Armstützen hoch und unbequöm und mit einem Ueberzug aus ehemals schwärzen! Leder, das nun längst roth worden war, ; wohl aus Scham über eine "Schwächen und über die vielen jZsöhen, die es sich gegeben im Laufe der Zeiten, Die seegrasigen Eingeweide, zujammengesessen zu Spreu, waren nach gerade allmälig herausgerieselt, und nur die Stahlfedern hatten die Jahre überdauert und glucksten, so ost sich Jeinand auf sie niederließ und sie unbarmherzig herabdrückte. Und dieser Stuhl gehörte einer armen, alten Jungfer und er führte den illustren Nanlen: der Thron von Enaland". . Aber deshalb . hatte er nichts an sich von einem John Bull, er war so an spruchslos, so bescheiden, so unpraktisch, auch war er nicht von adeliger Herkunft, kein Hof-Möbelhändler, nur. ein armer Dorstischler hatte ihn verfertigt aus allerbilligstem Material ; aber da kam einstmals durch das Oertchen, wo Frau lein Eudoxia) Großvater lebte, ein Thespiskarren gezogen, und an den InHaber desselben wurde aus gutem Her zen der Lederstuhl geborgt; vor diesen postirte her Herr Direktor einen kommu nen Schemel und schuf sich so die Sze nerie zum zweiten Akt von Katbarina Howard". Am Abend war's, Eudoxias Großva ter saß im Theater, ein Bischen aufgeregt, er konnte sich's nicht verhehlen, de bütirte doch sein vielgeliebter Sessel zum ersten Mal? im Leben ; wie wird er sich ausnehmen? Wird er im günstigen Lichte erscheinen, wird man ihm eine an ständige Stelle zugewiesen haben? - Da man klingelte; der Vorhang wurde seiner Schnur entlang gezogen? die Tragödie begann. Schade um den Vorhang, er war viel leicht das : Sehenswürdigste an dieser Bühne, die mn aufgeschlagen hatte in einer Schenke, deren Branntweinduft sich mit dem widrigen Geruch der kleinen Oellämpchen vermischte, die an allen Ecken u,id Enden des spärlichen Raumes irrlichterten. Dieser Vorhang bestand aus einem Gtücke großblumigen Perkais, an das die komische Alte" mlt Lapidarstichen den viereckigen Ueberrest eineö rothen KaschmirshawlS gefügt hatte. Nachdem aber damit die genügende Länge noch immer nichr hergestellt . war, lieft sich denn die Naiv'e herbei, sich'eineS Rockes zu entäußern, der,' grün wie er war, zur Bergrvßerüng der Kourtine, beitragen sollte v ach, auch diese Seide wurde gebrechlich sie mußte ausgebessert werden und. dazu verwendete man Flicken ohne Unterschied der arbe, wodurch der Vorhang allmälig ein wirres, man möchte sageu, blatternarbiges Gesicht bekommen hatte. .. Dem Direktor jedoch erschien jede, dieser Züge traut verwandt, jeder Flicken nickte, ihm.. zu, -wie ; ein . alter Freund ; dieser Vorhang wies ihm in zerrissenen Lettern die lumpige Geschichte seines vicb farbigen Lebens und bildete die gefltckre -Erinnerungstafel seines krausen Da seittS. : . ' Er wußte, der blaue Sammetstreif im linken Winkel des Vorhangs hatte das Höschen - eines hübschen ÄädchenS gezutt, daS früh verstorben war aus Liebe, Hunger und unzureichendem Genie ; der violette, runde Fleck war. einst ein Ritterhut gewesen und hatte aus dem Haupte eines schönen ManneS geflattert, der alS Trinker in irgend einer Spelunke ver kam. Und dort yant oben an der Kour tme, da ragte ein breites Stück Atlas hervor, dessen einst weiße Färbung sich in ein welkes schmudiaeS Gelb verwan
k,it Karte linirMS der Direktor nie odttt I
Wehmuth betrachten konnte. Es w.iu der letzte Rest vom Brauitteide seine, todten WeibeS. " ' Sie selbst hatte so weiß, so M, so unsckuldsvoll geglänzt, wie das )leidchen,' das sie umschlossen hatte, als sie mit ihm zur Trauung geganze war, und auch sie ivar mit den Jahrewso leidcnd gelb und so fadenscheinig geworden,, und auch sie hatte ihr Bestes dazu bei tragen müftc, um den zerfahrenen 3)!ufentempcl des Akannes zusammenzuhal ten; man hatte sie zu allem Möglichen verwendet, ganz wie ihr altes Braut' kleid, das oben vom Vorhänge auf ihn herabblinzclte, vom Vorhänge, den man nun hinnxgzog, .um die Tragödie zu beginncn. Der erste Akt hatte kein Interesse sür Eudoxias Großvater, er schnupfte viel und bewunderte mit lächelndem Stau nen die unkönigliche Korpulenz der ,,Ka rharina". - 0 . ' Desto renvoller gestaltete sich dafür der zweite Akt; denn hier stand er ja, der theure unentbehrliche, in seiner aanzen biederen, menschenfreundlichen' Vierschrötigkeit und vor ihm der kom ii'une Schemel uud auf diesen stellte die dicke Katharina" ihren Fuß und dekla mirte pathetisch und mit überzeugender Arroganz : Ich besteige die ersten Stu fen von Englands Thron." Englands Thron?" fragte sich Eu doxias Großvater, hat sie wirklich Englands Thron" gesagt? Komische Person das, nennt die meinen Lederses sei hahaha Englands Thron hahaha " Und der alte Mann lachte, daß ihm Thränen in die kleinen Aeuglein traten und sein pausbackiges Gesicht dunkelroth anlief und er konnte nicht still werden, trotz der Schweigen gebietenden Pst's", die um ihn drohend laut wurden er mußte das Theater verlassen, denn so oft sein Blick Englands Thron" streifte, wollte er schier platzen vor unbezwingli cher Heiterkeit. Und von da ab hieß sein Sorgenstubl rjscht anders als Englands Thron-. Jabre waren seitdem vergangen, De; Direktor war langst todt und die dsckö Repräsentantin der Howar" auch, lachlustige' Großvater desgleichen, und lur sem Hehnstuhl war noch, und Frßu' ein Eudoxia nahm ihn als theures Erb' tück mit sich in die Welt; er blieb' bei hr und durfte sie nie verlassen. . ? In-seinen treuen Armen, den einzig treuen, die sie je umschlossen, waren ihr alle Träume ihres harmlosen Lebens verflogen. . Schon als Kind war sie ojt hinaufgc klettert auf seinen breiten Sitz und hatte sich in jhn verkrochen und zusammen kauert im Bilderbuch geblättert, has ihr ein Kjnd reicher ßltern geschenkt hatte. Und später als Mädchen war sie er schöpft von den Mühen deS Tagewerkes auf ihn hingesunken und hatte sich ver loren in Hoffnungeli, die sich nie erfüll ten, in e LiebeSglück, das sie nie genoß und oft waren heiße Thränen bitterer Enttäuschung, herben Wehs niedergerollt auf die Armlehnen von Englands ?hro. . ' ' Und jetzt, wo sie hingewelkt zu,n alten Jungferchen, abgeschieden von der Wslt in einer kleinen, lichten, freundlichen Mansardenstube hauste, war Großvaters Stuhl ihr liebstes Plätzchen. Sie legte einige Polster auf seinen Sitz und rückte ihn heran mm Fenster, das von Epheu und Nachtschatten um rankt, von Rosen durchduftet, ein? grüne, iommei frische Laube bildete, In ihrer Mitte baumelte ein Käsig, dessen Jnwoh per pedantisch von einer Sprosse zur anderen hüpfend, mit seiner munteren Stimme den ganzen Vogelsang dieses Miniaturgartens und die ganze Freude seiner Besitzerin ausmachte. Aber nein, doch nicht die ganze, denn Fräulein Eu doxiq hatte außer ihrem Kanarienvogel poch einen zweiten Liebling ein. rosiges, immer heiteres, schönes Geschöpfchen, eine junge Nichte, die arm und verwaist zu ihrer allein dastehenden Tante gekom nun war. sie um Unterknnft zu bitten für kurze Zeit, die sie aber bald liebgeWonnen hatte und nun nicht mehr von sich ließ. Nanon" wurde sie genannt und sie arbeitete tagsüber in einem großen Modesalon, denn außer ihrem hübschen Gesichte besaß sie Fleiß, Geschick und ein Betragen, so bescheiden, so taktvoll, so liebenswürdig, daß man ihr gut sein mußte, wohin sie kam. - Sie verdiente sich gerade genug, um dem alten Fräulein nicht allzu sehr zur Last zu fallen, das ebenfalls nur von dem geringen Ertrage seiner Stickereien lebte. . Wenn Nanon oder die Tante unwohl wurden, kamen oft für beide schlimme Tage, aber sie kämpften sich tapfer durch, eine suchte der anderen alle Sorgen fern, zu halten und sie halfen einander, wo sn konnten; sie hielten die kleine Stube und das Kämmerchen daran in Ordnung mit peinlicher Sorgfalt ; Eudoxia pflegt den Vogel, Nanon die Blumen und Abends setzten sie sich an den viereckigen Tisch, hoben die Decke behutsam auf, dii am Tage als Zierde darüber gebreitet war, aßen im Soinme? Obst und ii? Winter Kastanien oder Kartoffeln und plauderten, immer emsig beschäftigt mü einer Stickerei oder einer Ausbesserung an Wäsche oder Kleidern. ' Und da sprach dann das akte Mädchen von seiner Vergangenheit und,das jung, von seiner Zukunft und sie logen sici hin ein in glücklichem schöne Zeiten, du nie waren und niemals kommen werden Und eines-Tages, eS war am 31 Juli des Jahres 1830 aber sagte ich denn schon, wo Eudoxia lebte? . ' Sie'lebte in .Paris- und. schwärmte fü, ihr Vaterland, aber nur, wenn es friedlich darin zuging, waö heute allerdings nicht der Fall war, denn noch imme, Wälzte sich das blutdürstige Ungebeuei deS Straßenkampfes durch die Stadt Also an diesem Tage rückte das alt, Fräulein unruhig hin und her auf Eng lands Thron", denn Nailon hatte sich hinausgewagt, um Einkäufe zu besorgen und die Tante zitterte für sie. Strolche, arbeitsscheues Gelichter, Raufbolde une betrunkene Barrikadenhelden zogen lärmend, joblend und mit Wuthgekreisch gegen die Regierung umher, Gassen unl Plätze unsicher machend und alle Augen, blicke bereit, mit Soldaten und Wach.
leuten in trett zu gcratyen, der regermäßig in Handgemenge und ernstlicher Kampf überging. - Euroria wußte das, und so oft sich nui das leiseste Geräusch im Hause vernebmen ließ, fuhr sie erschreckt in die Höbe, sie sah Nanon schon verfolgt. , verwunde: todt ; o, ihretwegen hätte Karl X! ganz ruhig weiter regieren können, si würde sich auch stillschweigend' aller neuen Anordnungen der Verfanung ge fügt haben, wenn nur die Nicht? wiedei daheim gewesen wäre. Da hörte sle'vlötzlick baüiae Sckritte
es lief Jemand über den Korridor und die wenigen Stufen, die noch 'zur Man sarde führten, empor und gleich daraus klopfte man stürmisch an die 'Thüre.' ,,Gott !" schrie - Eudoxia aus, - das A Nanon, sie wird verfolgt!" Sie fühlte das' Herz heftig schlagen. ,hr Athem .stockte und sie .stürzte zu, Thüre, um zu öffnen. ' In diesem Augenblicke wurde sie beftig zurückgestoßen, die Thüre siel wiedei in's Schloß, und ein Mann,' beschmutz: . von Blut und Staub, stand vor der Ent setzten, die nicht fähig war. irgend einen Laut über ihre Lippen zu bringen. De, Eindringling schloß zweimal ab, das gal ihr ein wenig die Faßung wieder. Herr, ich bin arm !" rief sie verzwei feit, und alt," setzte sie hinzu, u Allem vorzubeugen, denn der Mensch sak ganz aus, ivie einer, der Geld und Tu' geild zu rauben kommt. . - Netten Sie mich !" flehte jetzt de, Mann athemlos und dringend, Bewaff, nete folgen mir auf dem Fuße, Leber und Freiheit sind' verloren, wenn.Si, nicht helfen ; schnell ! sie kommer schon. " Was soll ich thun?" fragte Eudoic ratblos. ' - - ? Verstecken Sie mich, hier hinter diesen Vorhang . in. dieses Bett " In mein Bett.?" . ; - ; Wie ein Schrei der Entrüstung ent rangen sich diese Worte der Brust , de, alten Mädchens, aber was war zu. thun 1 Der Unglückliche hatte sich bereits tiej unter das Federbett Eudoxiqs verkrocbensie stürmte hin, VM ihn herauszureißen aber bittend faltete er die Hände, sein, Augen richteten sich flehend zu ihr empo, in einer stummen, innigen und weichen Sprache. - Sie sahihn an; der Mann war jung. schön, sein Haar lockig und seine Stirv rein ; eine tiefe Rührung kam über sie. eine Art mütterlicher Liebe, und langsan den Vorhang des Himmelbettes, faller lassend, eilte sie der Thür zu, hinter de, wirre, zornige Stimmen laut wurden. Man begehrte drohend und mit den Fäu sten pochend Einlaß. ' - Um des Himmels willen !" schrie E doxiq deni Trupp Soldaten, der' m'i Zimmer dringen wollte, entgegen, wai thun Sie hier ? Mein Mann ist zu Tod, krank! Ruhe Schonung für eine Sterbenden !" Mag sein, daß das vor soahrer, innerer Erregung zitternde Angesicht de Fräuleins und dessen tiefe Blässe de (iommandanten überzeugte, oder das Mleih sei dem dringenden Rufe UN Erbarmen den Soldaten überkam, kurz, er befahl Kehrt Euch !" und trollte da. von mit den Seinen. . Kaum waren ihre dröhnenden Schritt, verhallt, als abermals an die Thür ge pocht wurde; diesmal aber leicht un? zart.' ' :. Eudoxia wußte, wer das sei. Nanon trat ein. Was hast Du, Tante ?" Und üngst. lich betrachtete sie das alte Fräulein, das bebend an allen Gliedern, den Blick zu Boden gesenkt, die Hände wie schützend . vor dem Bette, daS den Flüchtling barg, ausbreitete. ... ' Ich habe-erschrick nicht- stotterte Eudoxia, 'hier einen Mann " Si? sprach nicht aus, denn er' selbst kam aus seinem Versteck hervor und ver.beuate fick tief. ; (Fortsebung folgt.) . ' Merrschaumpfeisen, lange' deutsche Pfkisen. Cigarrensviken etc. bei Wm. Mucho. No. 199 Ost Wasdington Str. Vollständig gefahrlos. Dangler's ; - nit de llerkeßen Elnrlchtnssen . nd Verbesserungen . - bei - KEMUlZss . 7 tzis schränke ' neuester Censtruktion. ' . : . , . ... . Olecharbeiten jeder Art werde prompt und billig besorgt. . s 119 Oft Washington Str. 119 9 m 9 !lM & 2- W 0 l Regelmäßige Geschäfts Versammlung jeden zweiten Sonntag .im Monat im Gebäude der deutsch-englischen Schuld l Neue Mitglieder werden in den rege! mäßigen Versammlungen aufgenommen. . ' , . ZUsusMlZtr Vertrag 10 geats. - Mitglieder der Sektion können auch Mitglieder der Krankenkasse werden. Deutsche Arbeiter schließt Eucb an ! CHKIÖTIAN .WIHJSEC; LeicheobeUatter, 39 N. East Str.
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r " 'i. Ciscobahn -Zeit-Tabelle. llnkunst und'Lbgang der Eisenbahnzil.k in JndlanapoNR.an und nach Sonntag, den 3 Januar 1586. Ztfferssudille, Nadlson und ZJdlAvspsliZ , .Clfendala.. , ' , " - v n ogang: fQS? .Bai I ade .. 8.15 Bai1 Qk in.w rm .11 mi m t n l n n f t : iamtti. t.u rm Rtf&(tTtAf10.4SCa C T - m I V 9t l 9t. 0 13 Ca 1 9 tI. 6.45 1 et a SSttl l. Ra 8 stx. tti ca . ... Landalia Line. PtUtral .... 7.30 2m Zag 5, V U.üO Xmt U4 tu. iXü Baciftc x 1liX) N Schneit! ..... ,45, DaU mndlcc.lOjOBm Zag ixreß. .. AiQKm Grvtti ISO WfterUail...:Ul0m - - -i 9M Titdelaud, Totnmbn, ktnnnuan und Jutta. chnL,ug.....ZZj vapvii iicnoaBs (et rtne.) RB83tT 1,. 4.00 Km Inders ...10.10 Cm I etifftOf 6.40 Ca 5 atj.iiJOR 8nrf Ce... t.MR B., 3 StS et i v Rat V etS tx.lU.feRm ßj5tnflCj iu.05 Bm V wj 7.10 Km 8 3 oUn 3.W Rn vriztvood Didiftou, C. . .'und Z. gang täglich. 4.'0m. m .......10.10 Cm täglich. .40 Lm 1U5 Cm 3 00 Km täglich. S.&0 m 6 40 Km 10 4$ Cm 11 SS Cm IMKm 6 30 Km glich . 4.4(J Km tflßlia.Kl.lM? a täglich, r.li Km, Ctadsnoti, Zndiauadoli, Ct. nU u. Chieagd VMtuj3. innnnan Vlvlpou. loutlo.s. 4.00 Cm itnrtnnatt Sle, 1 ZZ m a.2i ,k 5 5 rn Svdiana, ec. 10 15 Cm 8'BiU it. 1140 Beftein ... Uiltia . Ufilichl cc. iuea WU aC ...... O.WJKB Chicago Didifion. - - C0 Burl r. 7.10Brn 5tc Sou F . ttgliche e.. Z.e afavett, ee ..11 ttL all n c hieag, naUB.!3.10Krn eftern tr 5.10 K kg täglich I tc lUoKrn mctnnoti ct. t20 Km VMRdurg, Cintionati Sc 6t. Louis Sisenbah - i Vktchm ee aut. l täglich 4 30Bm fiinom eonnl.D.4JL ck r uuig,. -!VPK 9l2))Kccattla. vmmenesonntl v vrn , r Ulalich.... .um Cm Souataa I DO irnl. - VPUidP ,ntag, ... Z.kZW 9 0 C 1 till'ch 10. Brn Western Mail... 9.40 Rm l iagnch , d.. bm aftern atl tcl 4 iO Bn v.uy9 wt-tttc cm jvoterao. lhicago Schnell I Znd'i 8c, i : -.1 t ii.is c echntll,ug... 4.00 ca Chuae 4rl.U.OÜ d Jdxl', .1 l trpw ...... 3J5 K (.1 . . Ost . A . 1 - M B ' Wadash, St. Loul, Pacifie. fiel Cdtc all 7.1& Rn Mtri 2.1i Km C)i9itch 9 C Jt I 1 Irt nrfc CftiACB 91 Crtl. n st iel 1 er.. 11 .00. et h UaU. e.u 1 Wich. SU, ,d - - SCttt 5CoIoi.11-W Ao Fort 10 Brn Zindianavoliz und CUces&el Ciftutati. ' fXail Catto ( 7.15 Brn i mn, Kcc.'u 45 Km Ciscinnil Xcc . 4.43 rn Ratl tif . Ctactttoaltamtlbn&ankiaaüpsIllClsrtiaix Jd?tL N D 4.üOBm cnncilciBiEt SO Cm all..... ......11.43 Ca Sbpl e. a.il.ooRm InS.X.AR. 3.50 xm av,rivtl!Uee D.su Km Jnd, StlUuillO i Cm mnnnuilKC mMi Ki Ssdiana, vloomrngts LkdOtfter vis!ah Be k it.. 7JGRa aflTaex. ''' ' täglich ... .... 4.00rm Cmc epee 10.1 Km atlaBttciU. 3.45 K ixreß ......... 8.ju nck Tkk J Lkk d.'0Sl 1 13 UU IX es 3 9t tagitt.su b . i : Oestliche DldistA.' : f. DtstLBtfJlatl l.2(JZtm I Smrft. v Xflsl- wcprtfi.... 9 0u ät) 3 i...'.!l9 tut tlanttt 9iv.... 4 ü5ctm I Wßftern ip .... 4 4iKm ; . Skdianapoli nd OU 2uU isenbah. ttg XP, CC. täali 1 o Mm K D tt fi f l tii oft et 0.. 5.woii 3.15 Brn Lokal Passe nair.iuio Km Lauke etügl eo: Jdtaoxolt4 Kc 3.25K v eaaltcb et mm Limt r, tal... ll. Lokiibille,Netv Lldand, & Chicago. K.Liut. CdUaao r iol. .U.iOm Konon cc...l. 4 4)Km ich Sito hicag. hieag, j. IgU. 3.103 SDononSc ......lOAWBrn ISlch. U 5 tttt. I tau 11.15N I UaU. 3.40C Indianapolis, Decatur & Epriaasield Dee St De Mail. 8 JiSm I 4nfliua rcl.. SbüSa U() am a . m. am I an ... . w igi auiflccnni. ujxi i uigeonnt.. Schuell,uarc...l0 5'd all l"" i 2Konicuma nec 8 tdCm IJURm Lüge mit r c, Lehnsessel mit I, Schlaf aacen tnttp, Barler.E. Cin'ti, Hamilton & Dayion Bahn. kS-TIglich dreiZügt nat) und ton Gincinnaiti, und allen Ortschaft Nördlich, üblich u. OealiS. Pünttliche Verbindung mit alle Zügeu ach Taytoxi9 Tolodo; Xotiroit & Snijinaw. -: Wegen Vnikunst und Billet ende man sich an den Agenten, Scke Illinois Straße und Kentncky Avcuue oder Union Depot Eam. EteVenso, S. H. Harzard. genl. 0HI0 INDIANA MICHIGAN THE BUSINESS HAN TThen he travela wanta to go qalck. wanxs to bo cornlortable, wants to aiTive at destinatioa on tinie, in fact, Trants a strictly batinesa tiip, and conseqticntly takes th populär Waliash Route, feeling that ho la snre to iueet liis enagerneuts and contlnuo to prosper aoa be happy. TTTTI TnTTPTR'P . - FTaa Inrip slnco chosen the Wabaib fij fti f ayorite routetoallthe sutumer resortsof tha tast, North and Wes. and Winter Resorta ot the out h , ai the Company ! aa xor year i proided bettet aecommodations ana tuen at tractions than any of its cotnpetitors for tüi C'assof travel. Tourist Ticketa can b asd at roduced ratei at all principal cLC et th Company. ... THE FABTiTTTR . " In gearetiof a neTrhome.trhera 2i czti eure better returns for hia labor, ahoulrt ivmemberthat the Wabash ls the xnost oUreet route to Arkansas, Texas, K&nsas, Nebracka, and all points South, West, and Korthweat, and that round-trlp land-explorers ticketa tvery lovr rates are always on sale at th ticket oiflces. DescriptiTa advertitins; raatter of Arkansas and Texas sent fre to all ftpplicants by addressing the üenexal Pasftenger Agent.
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