Indiana Tribüne, Volume 9, Number 251, Indianapolis, Marion County, 31 May 1886 — Page 1
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WetterauSsiSten. Oashingt on. D. S., 31. Mai. Strichregen, bleibende Teraöeratur. Ein Politiker in Schvuli täten. Ein cinnati. 3l. Mai. ttvird berichtet, daß Eounty Clerk Datton. County Auditor Beewster und Cegsn der Vorsider US demokratischen uonrnS von der Grand Jury wegen Jetrügereien bei der legten Herbstsah! angeklagt vur den. Für die Poliiti. C b i c a g o, 31. Mai. Die Subskristiznen sür die Familien der. bei dem Niet verwundeten, resp, getödteten Polijisten belaufen sich jedt auf $70.000. WiwVielleö. ES ist zu einer Art traditionellem Gebrauche geworden, daß die Festredner am GräberschmückungStage eine 5Jrt politisches Glaubensbekenntniß ablegen, daß sie die allgemein herrschende politische Stimmung zu kennzeichnen versuchen und sich bemühen, ihren Reden einen geschich lich-philosaphischen Inhalt zu geben. So ist es gekommen, daß seit Langem alle Gräberschmückungsreden stereotype Reden sind, und daß sie selten ein frisch, froh, freies aus augenblicklichem Herzensdrange gesprochenes Wort enthalten. Stellt man sich auf den Standpunkt der herrschenden Strömung, so kann man im Allgemeinen diesen Reden das Prädikat gediegen" nicht verweigern, und die gestern gehaltenen Reden machen vielleicht keine Ausnahme davon. Auf Denjenigm reilich, welcher es vermag sich auf einen Standpunkt aufzuschwingen, welcher von der herrschenden Strömung nicht beein flußt wird, machen diese seit Jahren stereotyp gewordenen Reden einen anderen Eindruck. Wir, das weiß man, wir lassen uns von der herrschendan Strömung wenig beeinflussen, wir schreiben, wie es uns ums Herz ist, gleichgiltig ob es gefällt, oder nicht. Deshalb haben wir auch heftigere Feinde, als irgend ein anderes Blatt dahier, auf der anderen Seite aber önnen wir uns dafür' auch einer um so größeren Zahl inniger treuer Freunde rühmen. Wir ziehen deshalb vor, statt der seit Jahren stereotyp gewordenen Gräber schmückungsreden im Wortlaut zu veröffentlichen, unseren Lesern selber eine Rede zu halten. Wir schmücken die Grüber der im Kampfe Gefallenen. Sie sielen in einem Kampfe, dessen Resultat die Abschaffung der Sklaverei war, die Erhaltung der nordamerikanischen Union. Sie gaben ihr Leben hin für eine große Idee, eine Jvee, welcher ein freiheitlicher Begriff zu Grunde lag. Sie zeigten, daß eS Menschen gab, welche für eine begeisternde Idee sterben konnten ; es wird auch in Zukunft Menschen geben, welche für eine begeisternde Idee ihr Leben einsetzen können. Die schwarze Sklaverei wurde abge schafft, die weiße Sklaverei besteht noch. Heute wird in allen Städten und Ortschaften dieser Union die Freiheit gerühmt. welche durch den- Sieg des glorreichen Sternenbanners gesichert wurde. Diese Freiheit wird gerühmt von Leuten, welche so sehr Sklaven des Vorurtheils sind, daß sie gestern, weil es Sonntag war. nicht den Muth hatten, einen Gedächtnißtag zu feiern. Respekt vor solcher Freiheit ! Diese Freiheit wird gerühmt m einem Lande, in dem am Sonniage kein erfri schendeS GlaS Bier verkauft werden darf. Respekt vor solcher Freiheit ! Diese Freiheit wird gerühmt in einem Lande, in dem es in ganzen Staaten Ver böte gegen den Genuß gewiffer Getränke giebt und wo es Gesebe giebt, welche je dem Lump von Constabler erlauben in jedes Haus einzudringen und nach solchen Getränken zu suchen. Respekt vor solcher Freiheit! Diese Freiheit wird gerühmt in einem Lande, m welchem das Gesetz dem Monopol und Großkapital gestattet, riesige Reichthümer anzuhäufen, während eine Million Arbeiter beschäftigungslos ist, und Armuth und Elend unter den Masten deS Volkes in stetem Zunehmen begriffen sind. Respekt vor solcher Freiheit ! Diese Freiheit wird gerühmt in einem Lande, in welchem soeben die ganze kapi talistische Presse sich heiser nach Gesetzen zur Beschränkung der Rede- und Preß
freiheit schreit, in welcher es als Weisheit und Gerechtigkeit bezeichnet wird, daß ein Richter die Verfassung dahinauslegt, daß sie keine Rede- und Preßfreiheit gewähre, in welchem man Leute ohne Anklage und auf bloße unbegründete Denunziation hin in's Gefängniß wirft, in welchem die Polizei Versammlungen auflöst und Zeitungen konsiszirt, in einem Lande, in welchem man Arbeiter verhaftet, bloß weil sie An-
dere zum Niederlegen der Arbeit üb erreden wollten, in einem Lande, in dem das Alles im Jahre 1836, in dem Jahre, in dem wir lebm, passirt ist. Respekt vor solcher Freiheit ! Ehre und Achtung dem Andenken Derjenigen, welche der Freiheit einer ganzen Menschenrasse und der Erhaltung der Union ihr Leben zum Opfer brachten! Aber auch Achtung den Lebenden, welche die Unfreiheit unserer Zeit erkannt haben, welche nicht den wahnsinnigen Gedanken hegen, daß die Entwicklung der Kultur, die Entwicklung der Menschheit, die Entwicklung der Freiheit . arngiele angelangt ist l Ehre und Achtung dcn Lebenden, welche nicht Sklaven ererbter Ideen und Vorurtheile sind, welche den Muth haben, für das von den herrschenden Gewalten des übermäßigen und übe:müthigen Reichthums unterdrückte Volk in die Schranken zu treten, welche der Armuth und dem Elend der Massen ein Ende machen wollen, deren Bestrcbungen darauf gerichtet sind, die Sklaverei unserer Zeit abzuschaffen und dem Volke Freiheit, Glück und Wohlergehen zu bringen! Mögen sie neuen Muth schöpfen an den Gräbern Derer, welche in dem Kampfe der Erhaltung der Union und der Abschaffung der schwarzen Sklaverei starben. "S $ M DraWaHriHten. Hosklatsch. New ?)ork. 20. Mai. Präsident Cleveland kam um 10 Uhr 35 Minuten heute Abend an. Sekretär Whitney, Polizeiinspektor ByrnneS und Herr Folso erwarteten ihn am Bahnhof. In seiner Begleitung befanden sich Sek. retär Endicott und dessen Gattin, Sekretär Laar und Generalpostmeister Bila und besten Oattin. Der Präsident ist Gast deö Herrn Whitney. Die FolsomS gingen heute gar nicht auö und werden am Dienstag Nachmit tag nach Washington abreisen. Per Braut deö Prästdenten wurden heute eine Masse Blumen zugeschickt. 0 Die Convention der ttnightj o f L a b o r. Cleveland. 29. Mai. Wm. B. DuboiS schlägt dem Cxecutiv Board der K. o. L. vor, dahin zu wirken, daß in jeder Stadt von 5000 Einwohnern und darüber eine städtische Commission ein gesetzt werde, welche au? den Einkünsten der Stadt mit genügenden Mitteln versehen wird, um unbeschäftigten Arbeitern mit einen Lohn von ZI per Tag Arbeit zu geben. Da gegenwärtig eine Mi! llon Arbeiter, also zehn Prozent der Stimmgtier unbeschäftigt ist. so soll diese? Verhältniß als Basts für die Berechnung und Erhebung der dazu nöthi gen Mittel dienen. Die Angelegenheit mit den Trade Union? wurde einem Comite überwiesen. Ein Beschluß wurde gefaßt, den Prüft denten um Begnadigung der in TeraS eingekerkerten ttnight os Labor zu er suchen. Frau Sarah Perkin? hielt einen Bor trag über Frauenstiamrecht und eine Adresse wurde beschlossen, worin sich der Orden sür die Einführung deS Frauen stimarechtS auSspricht. Entscheidung eines Schied? geeichtes. Chicago. 29. Mai. Die Forderung der Schriftsetzer nach einer Lohnerhöhnng war an ein Schiedsgericht verwiesen vorden. daö aus zwei Mitgliedern der Schriftseder-Union und zwei Druckereibefltzern bestand. Da Schiedsgericht konnte sich nicht einigen und Richter Gerry wurde aufgefordert, die Entschei dung abzugeben. Er entschied, daß eine Lohnerhöhung nicht stattstnden solle. Die Setzer an den Morgenblättern bekommen biS jetzt 40 Ct. per 1000 ms und die an Abendblättern 37 CtS. Rich ter Gerry bastrte seine Entscheidung da raus, daß nach dem ihn von den Schrift leiern vorgeieglen Bewelsmarerlal ,n Bezug aus Löhne und Kosten des Leben? Unterhaltes, die Schriftsetzer in Chicago nicht schlechter gestellt sind, al die in anderen Städten. Streik in Augsicht. Chicago. 30. Mai. Die An streiche? in Chicago hatten vor einigen Wochen den achtstündigen Arbeitstag eingeführt. Kürzlich gaben die Bosse die
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Durch-Zug nach St. Paul uod Minncapolis obue Wagenwechsel. Von Montag, den. 3l. Mai an. ! ' Elegante Woodrüff Sleeping und Drawing Room Büffet CarS Wird Jnd anaxal'., 4 Uhr in. ach., jeden Ta,, aSgenomen Samstags und Sonntag, erlasse. Ohne Bagenwechsel über yeoria, Sentral Java ndinn,sota nd Northweüer Raila -erreicht 65. Paul am folgende Ta u 7 Uhr V) fJlin. bd.. tnneapoli um Uhr 2b Min bd. Passa! gier,, elche Eonntag, abreise ollen, töanen den I. B. 28. Zag No. 1 mit denselben , roelcher Jndiaax,lti 7 llh, 50 i, ,,ge erlaßt, hn nd Qag.n echseln tnPeoria; ksrmen dann tn St. Paul 7 Uhr 1 in. nd in inneaxoli S Uhr 2b in. ontag Abend an . t. Paul Passagiere könnneu ferner JadiangxoUS mit dieser Route jeden bend. ausgenommen Samftag klaffen, haben dieselbe Wage ach Peoria, Wagenwechsel im Unioa Depot für den Sentr, Iowa L, elcher St. Paul um 8 Uhr nd ineaxolt um 9 vhr am ,eiten org,n erreicht. Zr-achtung: Dieser Zu der I. . O. ahn lauft taalich. aber ut Sentral Joroa Zug erläßt Peoria nicht an Sonntage, f, baß Vofs'giere, welch, amftag Rächt von hie? abreisen auf d,em Zuae nicht ei ,r können, ader al andere Zckg, ehe durch. Bllleti nd ulkun't erhalt an No. ALS vü SSinot Straße. George Builer, Gen. get.
Absicht kund, wieder zum zehnstündigen Arbeitstag zurückzukehren,, und die Anstreichergesellen hielten demzufolge heute eine Versammlung ab, um über geeignete Schritte zu berathen; viele befürworteten einen allgemeinen Streik, schließlich aber kam man überein. die Arbeiter der beiden bedeutendsten Contraktoren I. V. Sulli van und H. J.Milligan morg n die Arbeit einstellen zu lassen, und wenn dies nicht die Wirkung haben sollte, daß die Bosse nachgeben, daß dann weitere Ar beitseinsteUungen erfolgen sollen. yer kZabel. . Eine Epidemie. Berlin, 31. Mai. Ja Chemnitz ist in Folge des Genusse rohen Rindfleisches eine Epidemie auSgebrochen, welche bereits 123 Personen ergriffen hat.- . s Die Branntweinsteuer. Berlin. 30. Mai. Die Commission, welcher die Vorlage derRegierung betreff der Branntweinsteuer überwiesen wurde, wird die Erhöbung der Branntweinsteuer empfehlen, dgsgr aber eine Herabsetzun der Malz und Bierfteue? vorschlagen. M Per kleine BelagerungSzu stand. Berlin. 30. Mai. Wahrscheinlich wird über Neuminster ter kleine Belage rungSzustand verhängt werden. Die Maurer daselbst drohen mit einem Streik. Ende deS Kulturkampfes. B e r l i n. 30. Mai. Als ein Zeichen. daß der Kulturkampf sich seinem Ende naht, wird die Thatsache angenommen. daß der Fürstbischof von BreSlau.den Qberprästdenten derProvinzen Schlesien, Brandenburg und Pomrffern eine Na menSliste der Priester übersandt hat. welche er in jenen Provinzen zu ernennen gedenkt; ähnlich hat der Bsichof von Limdurg in Bezug auf die Provinz Nas sau gehandelt. DaS katholische Priester Seminar in BreSlau ist wieder eröffnet und schon in nächster Zeit werden die ver schledenen katholischen ErziehungSanstal ten in Preußen zur Ausnahme von Zög lingen bereit sein. Cholera. Venedig. 30. Mai. 3) neue Er krankungen und 31 Todesfälle innerhalb der letzten 24 Stunden. Wollen die Block ade aufheben. Athen, 30. Mai. E heißt, daß die Großmächte die Blockade der griechischen Häfen ausheben wollen. DieLandbill. Londo n, 31. Mai. Die Erwägung der Landbill ist wieder ausgeschoben vor den. Sie wurde bi zum 7. Juni zurück gelegt. Marktpreise. Veiten. ,.Z.77e; s.Zroth,75xe. , r . 0.2 aeifc 85; gelb 3lc : g.tscht 3t;. ft f , . 9 mti 34t ; gemischt 30t. SiI en 63c AI,. 53 75. tu, $ 7.0010-00. Sinken. 10 -ltc. Schultern, bxc. ! ,tt, . lynSch,tn, schmal. 7 7. ,hl. Jamil, a3.'0-3.ZZ; ftanca S3.85SI.10: ztr 2 7 43.90; et 12.00-12 Ji. ter. 8t; trn tot sj. Outter. Ereamer, l 16; Dair 11 12c; ounlr e. Ailnit. 7, er fd. Türke 8e. Kartoffeln. 40-bv xer vustz.; neue Sl.OO Sb 00 xer rl. sei. $1X0-11.25 XU rl. Rüffelt I3.0J 9.23. Hie si'g e s. yslizet'SniSt. Charlt Gate, Barkeeper bei Henry Snith an Nord Jllinoi Straße war angeklagt, nach 11 Uhr Abend geistige Vetränke verkauft zu haben. Gates meinte, eS sei bloß Beeftea gewesen, aber der Mayor hatte keinen Glauben on den Beestea und diktirte eine Strafe von $25 und zehn Tagen Arbeitshaus. August Mapport, ein Barbier an Virginia Avenue war angeklagt, seine Frau geschlagen zu haben. Diese sagte au, daß ihre Ehe erst zehn Tage alt sei. und daß ihr Mann sie in dieser Zeit schon drei Mal geprügelt habe. Der Mayor
diktlrte dem zärtlichen Gatten eine Strafe von tzZö und zehn Tagen ArbeitthauS. Eine Klage wurde außerdem bei Squire Feibelmann zu dem Zwecke anhängig gemacht, den Mann zu zwingen. Bürg schaft für friedliche? Verhalten in Zu kunft zu stellen. " George Martin hatte Durst, aber kein Geld. Um diesem qualvollen Zustande ein Ende zu machen, und ein harnoni schereS Verhältniß zwischen seinem Durst und seiner leere Tasche berussellen.
berste! er auf den schlauen Gedanken, unter dem Vorgeben zu betteln, dak er dqS Geld brauche, um die Kosten'für das egrübnik eines Freundes zu decken. Ein Herr John Johnson gab ihm EtwaS, ging ihm aber nach und sah, wie er daS Geld in der nächsten Wirthschaft ver. soff. DieS ärgerte Johnson so. dak er llhm eine derbe Zrächt Prügel gab, und iOn verhaften ließ. - -Der Mayor bestraste den Mann wegen eine Rausche und ließ die Anklage wegen Schwindel fallen.' John V. Beeler und Jstdor Deitsck wurden wegen einer Sjauserel bestrast. Merer um ?1, Letzterer um 510. ' ' (Eingesandt.) Der vlert, Juli. Da unsere deutschen Vereine, aus An. regung de braven Veteranen.VereinS. dem engherzigen und puritanischen Ame rikanerthum nun gezeigt haben, wie man den GräberschmückungStag passend und aus solenne Weise an einem Sonntag stiern. kann, ,so möchte Unterzeichneter vorschlagen, auf der betretenen Bahn weiter zu schreiten. Der 4. Juli, der erste Feiertag der Nation, fällt in diesem Jahre aus einen Sonntag. Vor 17 Jahren 1869 -gab Schreib diese die Anregung zu einer imposanten Feier. Nun sollte gerade jetzt, wo da Muckerthnm stch wieder frech zeigt, eine ähnliche großartige Festlichkeit arrangirt werden. Der Schützenvkrein wird gewiß seinen hübschen Park zur Verfügung stellen, und der etwaige Ueberschuß könnte ja für einen edlen Zweck bestimmt wer den dem deutschen Waisenhause oder unserm verarmten Schulrathe. . Adolph Frey. auch ein Natou", aber von der freien Sorte. Vom Auslande 3 h -c 1 1 c r Per u n 9 ji c n Sitzungen, welche die Pariser medreini sche Gesellschaft des Pantheon abhielt, machte ein Mitglied dieses Vereins, Dr. Sandras, Mittheilung von einem neuen Verfahren, das er erfunden. Es han delt sich um nichts Geringeres, als die Möglichkeit, die menschliche Stimme nach Belieben zu stimmen. Dieser Arzt behauptet, bei Personen, welche die Stimme durch starke Erkältungen dauernd verloren haben, das Organ für eine allerdings kurze Zeit wiedererwecken zu können Auch ist er erbötig, durch seine Mittel die Stimme gesunder Menschen in Bezug auf Metall, Kraft und Um fang nach Wunsch zu verbessern oder auch zu verschlechtern. Der Ersmder bat der genannten Gesellschaft eme Reche von Einathmungs-Apparaten vorgewie sen, mit welchen man durch ein bis zwölf Athemzüge an der Stimme die Klangfarbe verändern und ihr eine Aus dehnung von fünfunddreißig bis sechs unddreißig Tönen verleihen kann: Die Substanzen, .'welche er einathmen läßt, um diese erstaunlichen Wirkung herbeizuführen, haben nichts ' Geheimniß volles an stch. Eine Zerstäubung von Eau de Botot, dem bekannten Mund Wasser, dehnt das Stimmregister aus, eine Zerstäubung von Theer macht die Stimme zuerst heiser und läßt sie schließ lich ganz erlöschen ; Alkohol erzeugt die rauhe und wenig umfangreiche Stimme, welche man an Säufern bemerkt, aber in sebr weniaen Einathmungen tilgt der Alkobol sofort die Heiserkeit, welche durch Erkältung oder die Inhalation von Theer verursacht wurde. , Indem Dr. Sandras die Einatl)mungsmittel selbst combinirt oder nacheinander gebrauchen läßt, gelangt er zu verschiedenen Nesul taten, welche er beliebig zu steigern ver mag : er raubt einer Stimme einige Töne, veilcibt diese einer andern, kurz, die menschliche Stimme muß all' seinen Launen, ss tyrannisch sie auch sein mö gen, gehorchen. Dr. Sandras läßt seine M-thode gegenwärtig durch daS Pariser onjervatormm und ote Akademie der Medicin prüfen.
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