Indiana Tribüne, Volume 9, Number 248, Indianapolis, Marion County, 28 May 1886 — Page 3
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Der Sohn des Henkers. Erzählung von T h. Justus. (Fortsedung.) Noch stand er unter dem Banne dieser, erschütternden Kunde, als an seine Thür gepocht ward, und da er hasticr öffnete, überreichte ihm einer der Knechte des Oheims ein 'Schreiben, das soeben von dem Postreiter" abgegeben worden sei. Auf den ersten Vlick erkannte der junge
Mann die etwas stelsen und ungelenken Züge seines Mütterleins und nichts war natürlicher, als dav er den Brief seines MüUerfeir.s und nichts war natürlicher, als daß er den Brief mit der soeben ver nommenen schrecklichen Thatsache in Verbindung brachte. Die Mutter, so dachte er bei sich, während er das Siegel brach, werde ihn auf schonendeWeise von dem Geschicktes Jugendfreundes, von dem Elend, welches über das Haus van der Brügge hereingebrochen, in Kenntniß setzen wollen. Ällein nicht von diesem Schreckniß handelten Frau Salome'ö Zeilen ; eine andere traurige Kunde war es,die sie demSohne übermittelte. Meiste? Thilo lag auf d.'m Sterbebette und hatte nur noch den einen Wunsch, daß sein Ludolf ihm die Augen zudrücken möge. Noch ehe eine weitere Stunde verflos sen war, stand des Oheims Pferd gesättelt vor der Thür und von dem gütigen alten Manne mit den besten Segenswünschen entlassen, trat Ludolf seine Gleise an. Die Herbstsonne lachte goldig über den gesegneten Fluren, kummervoll aber und schweren Herzens zog der Rei ter seines Weges. In seinem Innern löste ein trübes Bild das andere ab. Fast wäre es ihm lieber gewesen, ex hätte durch winterlich verschneite Gegenden seine Pfad suchen müssen, statt daß Erntejubel um ihn'hex erklang und froh liche Lieder an sein Ohr schlugen. pnn te es denn wirklich Freude und Fröhlichkeit geben, in einer Welt, die so viel Trauer barg ? Keuchend und mit Schaum ledeckt,hieli am Abend des zweiten Tages sein müdes Thier vor der Thür seiner väterlichen Wohnung. Cr war gerade zur rechten Stunde gekommen, um den Äatex noch bei Bewußtsein zu finden und seinen letz? ten Augenblicken einen Schimmer freu' diger Perklärung zu bringen. Schon in der nänzlichen Nacht umhüllte ein Nebel den lüden Geist und als der Morgen hereinbrach, hatte der Meister ausgeathmet. Jetzt, als sie in leisem Weinen das Lager des Todten ordnete, erwähnte Frau Salome zum ersten Male, welker schweren Ausgabe der Vater durch seinen Heim gang sei enthoben 'worden. Er selbst freilich, obwohl er anscheinend noch bei ganz gesundem Leibe gewes5n, da das Urtheil über Willibald van der Brügge gesprochen worden, habe gleich damals auf's Bestimmteste erklart, die Vollstrekkung desselben werde ihm erspart blei ben. Sie habe angstvoll gefragt, wie das. möglich sein werde, da es sofort ver lautet, daß auf Begnadigung keinerlei Aussicht sei. Darauf habe er sich des Näheren nicht eingelassen, sondern nur abermals mit größter Sicherheit seinen Ausspruch wiederholt: es sei nicht seiner Hand beschieden, den zu richten, den er einstmals lieb gehabt. Und auch der Ludolf wird nicht in mein Amt kinrük ten," hatte er mit einem Blicke, der wie in ferne '-Zukunft schaute, hinzugesetzt. So mag denn David das Schwert der Gerechtigkeit führen." David aber war der älteste der Freiknechte, ein stiller Mensch, der schon manches Jahr in der Frohnerei verweilte und von dem sich voraussetzen ließ, daß man von Seiten des Skathes ihn ohne Weiteres in das er leDigte Amt werde einrücken lassen, sofern er sich um dasselbe bewerbe. Am Abend eben des nämlichen Tages, an welchem des Misters Begräbniß statt gefunden hatte, besprach Ludolf mit der Mutter eingehend ihrer Beider Zukunft. Er selber werde, wie ja auch schon längst festgestellt worden, unter keinen Umstän den das verhaßte Amt übernehmen, viel mehr Alles aufbieten, um seine ärztlichen Studien durch den Besuch irgend einer in- oder ausländischen Universität zu re gelrechtem Abschluß zu bringen. Zunächst denke er darum den Nathsherrn Wienand an sein früher gegebenes freundliches Versprechen zu erinnern und mit seiner Hilfe zu versuchen, ob sich nicht am Wie ner Hofe ein kaiserlicher Gnadenbrief.be Hufs feierlicher und förmlicher Ehrlich sprechung erlangen lasse. Andernfalls werde er im Auslande, wo Niemand ihn kenne, auf irgend einer Universität, wenn nöthig unter Aenderung seines Namens, sein Heil versuchen. ' ' : 1 : Mit diesem Plane, der ja nur die Er füllung ihrer eigenen liebsten Wünsche näher rückte, zeigte sich Frau Salome in allen seinen Theilen einverstanden. Mehr Bedenken aber kostete es sie, Ludolf S weiterem Vorschlage zuzustimmen. Der selbe ging nämlich dahin, die Mutter möge fortan ihren Wohnsitz bei dem verwittweten Ohm, der ausdrücklich . diesen Wunsch zu erkennen gegeben, aufschla gen. Der alte Mann gedenke ganz und gar von seinem Amte zu scheiden und le diglick seinen geliebten Wissenschaften zu leben. Daß sie sich trennen sollte von ihrem Heim, von den Gräbern ihrer Lieben, das kam Frau Salome hart an. Alleinnach kurzem .Kampfe erklärte sie sich bereit, in den Vorschlag zu willigen, da Ludolf ihr sein feierliches Wort gab, nur unter der Voraussetzung, daß-er die Mutter wohl geborgen wisse, werde er daran gehen. ftinen. Lebensweg in der angegebenen Weise zu verfolgen.', . .In GotteS Namen denn, mein Kind !" schloß die Matrone die Berathung; richte AlleS ins Werk, verkaufe.von unserer Habe so viel als nö thig ist, und, laß uns, waS Wir thun wol len, bald thun, denn allzuviel Zeit hat man in meinen Jahren nicht mehr zu ver Keren." I So machte sich denn Ludolf gleich am folgenden Morgen auf den Weg, um an den Rath die schuldige. Anzeige gelangen ui lassen, daß er aus sem. Recht, in des Vaters Stelle einzurücken, verzichte und daher bitte, anderweitig einen Nachfol ger zu ernennen. Der Vürgcxmeistir Hunöld indeß war verreist, auch den lttathsherrn Wlenand trat er nicht da heim ; so mochte denn die Anzeige bis zum folgenden Tage verschoben werden.
irs ymg za aucy nichts davon av, - sv c um etwas früher oder später geschah. In der Stadt trug man sich mit ver worreneir Gerüchten, der Bürgermeister sei zum bischöflichen Vogt gereist, um diesem, dem in letzter Instanz die Bestätigung deS Vluturtheils oblag, zur Milde zu stimmen und eine Umwandlung dfi Todesstrafe in Gefängnißstrafe oder Verbannung zu erwirken. Es gährte darob an allen Ecken und Enden der Bürgerschaft. An der Schmiede in der langen Gasse hatte sich ein ganzer Menschenhau fe angesammelt und -allerhand drohende
Redensarten wurden laut. Christoph Pfannenstiel, der Schmied, schwang seinen schweren Hammer und . betheuerte : Demjenigen, welcher der Bürgerschaft zuerst das Wort Gnade!" .verkündige, solle selbiger Hammer auf den Schädel Niederfabren, daß er für immer das Auf stehen vergesse - - Darüber von allen Sei ten beifälllge'Ziirufe : Recht so ! Zugehauen, Christoph! 'Wir wollen's ihiien zeigen, daß wir nicht mit uns spaßen las sen " Nur ein alter, weißhaariger Mann, der, von der Gicht gelähmt, vorder Thüre seines der Schnliede gegenüber belege nen Häuschens saß und sich von der war men Herbstsonne bescheinen ließ, schüttelte den Kopf und sprach . ein paar Worte, die aber in dem Tumult verhallten. Was ist's, Vater Martin," redete eine der umstehenden Frauen ihn an, seid Ihr nicht der gleichen Ansicht?" Nein, Anne," entgegnete der Alte ; ich kann nicht mit in dS Geschrei einstimmen, '' Der Junker van der Brügge ist noch lange nicht der Schlimmste von der Gesellschaft," DaS sag' ich auch !" rief eifrig eine von' den andern Weibern, er vi im Grunde ein gutherziger und freigebiger Hexr." Darauf käm's NUN ioohl in diesem Falle weniger an," meinte der Alte trpk'. ken. Ader an dem schlimmen Handel mjt deui Atarkus ist er von allem Anfang eigentlich unschuldig gewesen. Ein Anderer joar's, der des Markts Tochtex in frecher Weinlaune an den Haaren faßte mein Ächn bat'5 mit eigenen Augen geseben. Der Markus aber glaubt, es sei der Junker van der Brügge gewesen und fährt auf ihn los wie ein toller Ochs. So war denn das Unglück fertig, ehe man sich's versah," Jst Alles eins !" schri- Christ. Pfannenstiel erbost, mitgegangen, mitgefan gen ! Ein Exeinpel muß statuirt werden war der Junker vielleicht diesmal weniger schuldig, war er's ein andermal desto mehr - da ist gar kein Unter schied !" Ich sollte 5enn doch denken, eö machte wohl einen Unterschied, ob einer ein ausgemachterWüstling ist oder nur durch un glücklichen Zufall in schlimme Gesellschaft geräth," meinte der Alte, und letzteres ist beim van der Brügge der Fall gewe sen." Larifari, dreht und wendet die Sache wie Ihr wollt, wir wissen, was wir da von zu halten haben ! Und ich sag's und wiederhol's: helfen sie diesem durch, dann steht die Bürgerschaft auf und läu tet Sturm!" Traurigen Herzens kehrte Ludolf, dem kein Wort von der ganzen Unterhaltung entgangen war.nach der elterlichen Woh nung zurück. Es war nur zu gewiß : bei dieser gereizten Stimmung der städtischen Bevölkerung mußte jeder Gedanke an ei ne Begnadigung, die unter anderen Um ständen vielleicht nicht zu den Unmöglichkeiten gehört halte, völlig aussichtslos er scheinen. , Fast wie eine Wohlthat empfand er es, daß das Sichten von des Vaters Papie ren, der Abschluß von allerhand Listen nnd Rechnungen den Tag über seine Gedanken in Anspruch nahm und sie in etwas ablenkte von dem einen traurigen Ereigniß, das mit dumpfem, unheimlichem Druck auf seinem Gemüthe lastete. Erst mit der hereinbrechenden Dämme rung gönnte er sich eilte Ruhepause und schritt hinaus in den Garten, um seine heiße Stirn zu kühlen. Aber die Dämmerzeit ist bekanntlich, die beste Ver bündele aller traurigen Erinnerungen und bangen Befürchtungen, die in dem Menschenherzen Wohnung nehmen. Ob sie auch schweigen und zu schlafen schei nen unter dem Geräusch des Tages zur Dämmerungsstunde werden sie wach und erheben ihre leise, wehmüthige Stirn me. All' die tausendFrinnerungen aus der Kinderzeit überstutheten den jungen Mann, als er nun durch die Steige des Gartens dahinschritt und das dürre Laub zu seinen Füßen raschelte. Damals, als er bier.seine Kinderspiele trieb, hatte es noch keinen Zwiespalt 'und keine bange Sorge für ihn gegeben ! , Er dachte Halt an der mit Haselnußgesträuch beständenen Umwallung am Ende des Gartens und faßte einen der mit Früchten dicht besetzten Zweige. Mit einem Seufzer gedachte er der Ernten die er vormals hier gehalten, der jubelnden Lust, die ihn erfüllte, wenn er. für Willibald und Adelheid seine Schätze eingeheimst hatte. Ach, wo war sie hin, die glückselige Kin derzeit? Würde dereinst eine andere Zeit kommen, in der er Adelheid wiederum naher treten durfte, in der nein, hinweg mit den Gedanken an ein fernes, traumhaftes Glück, jetzt, wo die Gegen wart so entsetzlich lastete ! Auf einmal hörte er seinen Namen rufen, leise, zitternd, klagend, und da er angehaltenen Athem) lauschte, erklang in der gleichen Weise, wie unter verhaltenen Thränen, abermals: Ludolf!" Mit zwei Schritten wär ' er an "der Stelle, wo, fast ganz verwachsen von den Zweigen zu beiden Seiten, em Fußsteig aus dem Garten in das freie Feld hinausführte, und dort - - ja, dort stand in sich zusammenschauernd, ein Bild des Jammers, Adelheid und ttreclte ihm flehend die gefalteten Hände entge gen. JD, Ludolf! Ludolf! ist denn nir gends mehr Rettung und Hilfe mög licb V - : : ArmeS Kind!" Er umschloß ihre Hän " . v ..risA. slr.. oc rr.n oen seinen un? u;ci uciiuuc u aenvaare blickten einander an. Ist keine Hoffnung.auf Gnade mehr?" . fragte er endlich leise.. . -.V - .-.Keine!".' flüsterte sie mit heiserer Stimme. Das Bluturtheil ist bestä stigt! Der bischöfliche Vogt hat nicht aewaat, eö in Verbannung oder erler baft umzuwandeln. Man fürchtct...die
Bürgerschaft werde sich erheben, o Llldolf, und nun geht das Schreckliche snnen Gang und in drei Tagen wird er gerichtet ! Hilf, rette ! eS muß, es muß sich irgendwo noch ein AuSweg finden lassen." Er schüttelte traurig den Kopf, ohne zu antworten. '' . Ist keine Flucht möglich? Kannihm nicht nächtlicherweile irgend einPförtlein geöffnet werden? Ich weiß, es ist Unrecht, der weltlichen Gerechtigkeit in den Arm zu fallen, aber gewiß, er ist in den Augen Gottes ni6t so . schuldig, wie vor der
Menschen Augen ! Um Gottes Varmher-. zigkeit willen, hilf mir einen Ausweg er- j Finnen, das; das letzte, scyreaiicye avgewandt wird!"' Es ist Alles vergebens !" sagte er er schüttert. Jeglichen Fluchtversuch machen die festen Eisenriegel und die gewaltigen Mauern des Brückenthurmes un möglich. Vier Gerichtsdiener halten nach gesprochenem Urtheil Wache in den Gän gen und vor der Thür, bereit. Jeden nie derzustoßen, der etwa in verdächtiger Weise versuchen sollte, sich dem Gefange nen zu nähern. Hier müßte Gott selbst ein Wunder thun Menschenmacht geht zu Scheiter !" Sie hob die Arme zum Himmel em por, als müffe ihr Flehen die Wolken zerreißen. ,,y, allmachtige? Gott, wirst du taub bleiben für mein Flehen und taub für den Schmerz der Greisin, die ihr weißes Haar rauft in bitterer Qual ?" Es war, als müffe durch die Lüfte ein Wort hernieder tönen, dgs Erbarmen ver heiße und Gnade aber nur der Herbstwind rauschte in den-Blättern sonst Alles still ! Auf einmal zuckte Ludolf zusammen, wie von einem elektri schen Schlage getroffen. Ein Mittel gäbe es vielleicht !" sagte er, mühsam yach Mem rsnqend, ,,a? xS ist. ein schreckliches und der Erfolg immer noch ungewiß." ; Welches, o, welches?" drängte sie. Und wär? es noch so ungewiß Alles, Alles besser, als der sichere Tod !" Ich darf dir nichts Näheres mit theilen," entgegnete er gepreßt ; soll nicht von vornherein jedes Gelingen aus-, geschlossen bleiben, so darf kein Wort, keine Silbe vorher zum Verräther werden. Aber, Adelheid," und seine Stimme versagte fast, wenn wir je uns mit dem Gedanken getragen haben, es kön ne unser Weg dereinst im Leben ein vereinter werden von der Stunde an, wo dieser Versuch gewagt wird, legt sich ein breiter Strom zwischen mich und dich und nie, niemals läßt sich von ei nem Ufer zum andern eine Brücke schlagen!" - 0, denke daran nicht !" flehte sie, ihre Augen mit der Hand bedeckend, laß unS überhaupt nicht an die Zukunft den ken ! Gott führe uns Beide nach seinem gnädigen Willen ! Für mich selbst will ich verzichten auf jegliches Glück, wenn nur dies Schicksal gnädig abgewandt wird!" Und ich?" kam es wie vorwurfsvoll über seine zuckenden Lippen. Sie blickte ihn an mit einem Ausdruck so grenzenloser Trauer, daß er aufschrie : Blicke mich nicht so an ! Ich kann ich kann es nicht ertragen ! Es bleibt dabei," fuhr er nach sekundenlanger Pause gefaßter fort, ich versuche, waS in meinen Kräften steht, den Unglücklichen zu retten. Aber merke wohl, Adelheid, erst in der zwölften Stunde kann das Wagniß unternommen werden. Bis da hin gehen alle Vorbereitungen ihren ge wohnten Gang, wird an keinem äußeren Zeichen zu erkennen sein, daß in der letz ten Sekunde eine Wendung eintreten könnte. Wirst du stark genug sein zum Ausharren?" ' :' .-r ' Ich habe tausendfache Todesqualen getragen," lautete die Antwort, ich werde auch das noch überstehen. Aber, nicht wahr, der Großmutter darf ich diesen Hoffnungsschimmer bringen?" Er überlegte einen Augenblick. ' Es wäre wohl allzu grausam, wollten wir sie hoffnungsloser Qual überlaffen. Nun, Adelheid, vergiß nicht, es ist ein schwa cher, ungewisser Schimmer wer weiß, ob er nicht im letzten Augenblick noch er-lischt?"-Ludolf," fragte sie, von einem plotzlichen Gedanken durchzuckt, Du selbst sag' mir, ob nicht für dich selbst irgend welche Gefahr " . Man kommt !" unterbrach er sie dringend, um Gotteswillen, fort !" Vom Hause her ließen sich Stimmen ver nehmen. Im nächsten Augenblicke war sie in der Dunkelheit verschwunden. Es war ein Glück, daß Frau Salome an diesem Abend ihres Sohnes nicht mehr ansichtig ward sie hätte sich sonst entsetzt über den verstörten Ausdruck sei neö Gesichts. So aber blieb ihr diese Bestürzung,ihm die Qual ihrer besorgten Fragen erspart, denn die Mutter ließ ihm durch die alte Magd sagen, sie habe sich niedergelegt, da sie sich nicht ßanz Wohl fühle. Er nickte nur mechanisch u die ser Bestellung und ging in seines Vaters Zimmer, wo er in deffen Armstuhl niedersank, das Gesicht in den Händen vergradend. So fand . ihn eine ; Stunde später der alte Freiknecht David, der ge nöthigt war, sich eine Weisung einzuho len. Um Gotteswillen, Herr, was ist Euch denn ?" lautete seine besorgte Anre de. Ihr seht ja geradezu aus wie eine Leiche !" Ich wollte auch, ich wäre gestorben, David! Läge ich bei dem-Vater in der kühlen Erde mir wäre besser als so!" . Der Alte schüttelte den Kopf. . So dürstet Ihr doch nicht sprechen, Herr! Ihr seid noch so jung , und habt, trügt nicht Alles, ein schönes Leben vor 'Euch." - . ' ,Es trügt eben AlleS !" rief Ludolf in schrillem Wehlaut, was ich erhofft und erstrebt, zerstiebt in die vier Winde, der Grund, darauf ich gebaut, ist eitel Sand gewesen! .WaS soll mir .das Lebsn noch?"-! :. ; - ; Jhr habt noch eine Mutter Y v erin nerte David in ernstem Tone. ' " 'Ja, du hast Recht, und um meiner Mutter willen muß ich das Leben auch ' fernerhin tragen,'mehr noch! musnch mein eigen Leben sichern vor.den-David, dck treue Seele, hör' mich an, ich ,,nuß .mich deiner Hilfe vergewiffern ; denn sonst Wär'S ein selbstmörderisch Beginnen." Und leise und anaelegentlich .svracb er
mit dem Alten, denen Gesicht , alsbald sayle Blasse überzog. Herr, Herr, das ist cingewagtes Stück . es koimnt auf Euren Kopf! Laßt mich's auf meinen nehmen an mir ist weniger gelegen!" ' ' So sprichst du und hast Weib und Kind? Nein, -David, ich bin denn doch nicht der Feigling, der Andere ihr Leben zur Wage setzen läßt, um das sei nige in Sicherheit zu bringen ! Ich wage die That und ich trage ihre Folgen, nur mein Akütterlein, mein Mütter? lein, daß ich dir solchen Kummer machen rui MUß! - Herr, Alles, Allebiete ich auf, daZ r ' l . . i ... 1 mit Ayrungesayroetvon dannen kommt!" tröstete der Alte. . ..::r. .;. ,. - . Bon.dannen,". . sagte. Ludolf sch merz lich, und in die Unehre !" ' Da einen Augenblick später David das Gemach verlaffen wollte, rief er ihn noch einmal zurück und deutete auf den Schrank mit den grünen Vorhängen. ' . -Triff du die Vorbereitungen, die nöthig sind ich vermag es nicht!" . Sollte man eS für inenschenmöglich halten ? Ist das wirklich meine rechte Hand und seid Ihr das in eigener Per son, Herr Bürgermeister, der Ihr da vor mir steht, oder äffen mich meine Sinne, daß ich sehe, was nicht ist, und annehme, was nicht gesprochen ward V! , rief der Rathsherr Wienand, beide Hände zusammenschlagend. . , ....... Was wundert Euch denn so überma ß!g. Herr Wienand ?" fragte kühl der Bürgermeister Hunold. Habt Ihr denn in Eurem Amte noch niemals sonst Erfahrungen von der Akenschen Bosheit und Heimtücke gemächt?" - : ;. i ;Y'; , Jawohl, oftmals schon, Gott sei's geklagt,, aber nicht in solcher Weise ! ' So ausbündige Grausamkeit hätt' ich mir nie träumen laffen! Und das von die sem Ludolf Koesmann, auf den ich so große Stücke gehalten- 's ist Himmel schreiend V " Ihr habt Euch eben geirrt in dem Burschen, was weiter ?" warf defBür aermeister hin.- - Hörtet Ihr niemals den alten Spruch : Disteln stechen, Dies seln brennen, wer kann alle Herzen kennen?!" Nein, aber solch' eine Gistneffel! Solch' ein heimtückischer Molch! Verzeiht,' Herr Vürgenneister, aber ich sinde nicht Worte genug, solch'' ein Gebahren zu brandmarken ! Hat sein Lebenlang gestrebt, etwas andres zu werden, als ein Freimann und nimmt nun die Nachfolge in seines Vaters Amt für sich in Anspruch, um seinen . Jugendfreund, den er auf Grund einer alten Beleidigung mit Haß verfolgt, vom Leben zum Tode . zu bringen ! Äch sage, ist so etwas erhört wor ben iV ' Der Bürgermeister zuckte mit wegwerfender Miene die Achseln. . : . Aus Euleneiern .kommendem?. Tau' ben! .Ich würde mir nie etwas Gutes von dem Burschen vermuthet haben ! Nun, an Euch ist ja die Reihe, die Exe kution zu leiten, Herr Wienand ; Ihr geht solchen Gang nicht gern ich weiß es. Aber vielleicht wird er Euch erleichtert, wenn Ihr weniger an den Delin quenten, als an des Ludolf Koesmann ausbündige Bosbeit denkt. - Man thut immer besser, nicht dem .MUUid zu viel Spielraum zu gönnen, sondern vielmehr gerechtem Zorne seinen gebührenden Platz zu lassen." Ihr irrt, Herr Bürgermeister,"' ent-gegnete-ernsten' Tones der Rathsherr, das erleichtert mir die schlimme Aufga be nicht, daß ich den blutigen Streich ge führt sehe von einem Menschen, den ich bis dahin werth gehalten und vor dem ich von nun an ausspeien möchte, so oft ich ibn erblicke!" ' (Fortsetzung folgt.) - .-. Gobr. Warrneling, BäÄevei ' : Eonbttövei, Ms. 175 Madison Avenne.' Zee Creau nnd feine Cakes aller Sorten. Bestellungen für Hochzeiten und SeseUschas ten Werden prompt ausgeführt Stollwerk's Prima., Vanilla, Chocolade und Lräuse.Bonbons. ' ' Eine große Anevahl von Kuchenverziernngen aller Art.'."" fi . r. " ' " : . vtablirt 1850. ;.. Munson Lightning Conductor Co. lBlitzabletter.) Fabrikanten von . Munfon'S neuen paten tirtcn,Tkbular,Dia. madt .Slliptie" und .Angnlar . ' Kupfer-Draht-Leitung ; runde, viereckige,. Hexacon Tube und galvanisirte Vlitzableiter ; ' Oktter. fahnen, Compasse'zc. - 50 Prozent kann man sparen : , dadurch, daß man ein hie size Füma bevorzugt nd di best Waare bekommt.' Man ist dann auch sicher, icht beschaindelt u er den. Siehe gedruckt In ftruktiouen. Teutsche Verkaufer .-- -.' lUngt.- ' . s . l ivestekungen' v? Van Nntirnehment geünscht. :? sa'i.. ... t;: JVo.;04rSüd Delawaregr. OHBIöTIANi , X7XI2Qin9 1 ', - f f I - l I3U-L 1 i j- i n I a y . i . ni l j . : . - .rur-uWL ywer ' A 1-.. Hl - LJ I - li " . - X I im zli XQ' - --r r,m W 11 OelchenbeUatter, 39 N. Saft Str.
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Ciseobahu. Zeit. Tabelle. Ankunft und bgang der EtstndalznzSge in Indlanatzo!!?, an und ysch Sonn tag, den 3. Januar 1886. . IeffersondiLe, Vkadifon nr.d JulleoepoM enoahu. . V Ab gang: ukunst: ml? f.. 4.15 TB 2dKadN,il. 9.43 3 5?" ... 8.15 Cnt ÄdKhtrtS,,8. Zd ' aU 3 10 j y i r' 5 45 nd E, t, .45 letaFsiafli,.u2 :r-' LandaN Line. - u krai, .... 7.Z0S Tag 9p, p 13.1)0 25rr Haut es. 4.00 vaetft 11.00 ch,,g 2 43 6 ail nd Kcc.inj o , Tat rxreß . .. 4 40, Grvxti .i Western atl...:0kU Nm , - - 4 04 Tleveland, Tolnmdu, Cinnnnan nnd Jndia. Cchnellzug 2 25 uapou, ui,nvayn (ee Xine.) . ? ? 4 00 I t 8 i tag 6.40 nderso ...10.3ül3m I rr. 11, SÄ"5 ! 9t'X2X:b I Nd.rson It'.tM Z 7.10 f:mi., 36tatxi 6 30fh a 3 osh. 3.50 N I V et a l'iü vrighttvood Didiflou, T. C. C. utü Z. gang täglich. 4.(0. - 10.10 Cn Ugltch. I40B m 11.CS Cn 2.00 täglich. 3.50 R 5 40 m iu wtm 1155 1.5; Km 30 Uglich. 4.40 täaliS.iai täglich. 75 I kweiuuatt, Indianapolis, CL Lnis n. illieaa iir & -c i a , . . M, i sruoan. cinnnnan Zvivistoa. out,.. 4.00 tnctnnati Hu 11 33 83 , C8jj (.. 35 5 R Jndianap . 10 55, BtUtn i. ... 10 45Xb 'Z 'BllLt Ar. 11 ÄS mc. nec ...... et b 8 a , NgUch I cc. 45 C Chicago Didifio. V, Karl 7.1013m hice?, RaU p.!2.l0m ,strn r 5.10 täglich 5 re 11.10 hi Lo ? 2. täglich eg.. 3.30 B Lasavett Kc ..11.1 C k U.tl s .. 8. . inetnnatt . 50 VitUburg, Tineinnati & 6t. Lonis visenbah, YPY ,ichku. Z täglich 4.30 B I , ,nnt. ?.4g v ckEraug. IvVk2id. 0MMkS0nnt.1R.0v , 9t täglich 11.45 v D . ü 9t ant. Sonntag 4.00 VVV r täaiich 5.. 4 55 Sonntag .... 4,35 tt 9.90 00 : I täglich 10.30 Wefter Mail.:.N0 dia Kokoo..' Jnd'e Lo. SneCjuf.-.. 4.00 Cm Saftern ZLail tgl 4 t Ls Chicago Reut Chicago Schnell jg täg 11.15 Sm htkagorreß.llM d ao. lvrei 35 5 Wabash, St. Louis & Panfie. 2)thieail 7.15 Brn 9 9t 2.15 Ht5tttchk .. 7.10 Ab hick rtäg 5.05 v Xel Kt x..nX0ttBi Det Eh NaU. 5.15 Ab Wich. Eity und- -Fort SBa9nc...L40B Detr Told i.ll-iO Zkdianapsli und vireenneß visenbah. all Caito z 7.15 I ,, See. 10 45 t A .0 xninau atr,. f. 80 Clnclnnaticniltfin&acHaaapöIUölfcnfcaha. 3fcp 6t8 R V 4.00 Ba i ,, tO B CooKUlotSeftu 5.30 Da Mail..... .....:1L4S v 20094 tt t. 2.11.00 I Jnd, U C124U1I10 45 R tn 5D.X.R.$ 3.fc0 tncinnatt ee 5.00 xm Zndiana, Vloomwgtoa ndOtfterMeLöah. Saril.. 7. aKg Skk 5.0 Ä Ö4t 13 00 ÜR tt 3 9 täglvO 5 fall Uz. täglich 4.00 0 5tnc pc .....10.10 Ktlsnticttn. 3.45 SNreg 80 5 Oeftliche Didisio. , Oeftl.rail....4.Z0Vm I Pacific rvreß... 7 20? ägl. cvng.... ouft 3 cs i 20 Uanttc fp.... 4 05 m I Weftern ;p .... 4 ad Indianapolis und vt. Lonis Sisenbah. rag rxreS, k k. täglich 7.2. C oft u t 9j. 5.t0K 9 u t b i täglich g o cc. 105 92 9 8 i tag ce... 345 Brn oral $aflna.io.uu Da, r tägi. ö Zndiansxolt c Limt Erotgl... 115 m I Loniöville,New Albany & Chicago. Lir.Line. Chicago ( tgl.. ll.iOSa Mono 8lcc 4.4jn ich it hicag. 9 Mail 11.15N hicag, r. tgl.. ZVL Mono Ac 10ax)C ich. kit, hie. 9t UaiU 2.40 L Jndtanapolie, Decatnr & Cpringsield. Dee it Peo Mail. 8 &S3m I Schnellzug re . 5 509 ontezuma Eu . I Wonrezuma Siec . ' tgl aug Sonnt. 5 0Z2b l aug Sonnt... 8 tOB Schnell, , ...I0 5ti&d I 5aU I 30 Züge mit r e. Lehnscffelar mit k, Schlafwagen Mtt x, Parlcr.Eur., , . - . - s Cin'ti, Harnilton &D ajlon Iahn, kTIglich drei Züge nach und von Gineinnpi, und allen Ortschafte Nördlich, Oüdl ich u. OekUkch. -. . ' - ' i pünktliche Verbindung mit allen Zügen ach Dayton, Toledo, Detroit & 8affinaw, V Wegen Auskunft nnd Billet vende z ma . sich an den Agenten, Ecke Illinois Strafe und Kentneky Avenne oder Union Depot. , Sam. Stevenso, E. P. . I. o. Harzard. gent. OHIOr- INDIANA MICHIGAN W hi
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