Indiana Tribüne, Volume 9, Number 247, Indianapolis, Marion County, 27 May 1886 — Page 3

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Der Sohn des Senkers.

SrzZhlung van T h. 3 u ft n. . (Fortstduug.) , ' EincS Tages es waren etwa zwei Monate seit dem Tode des Rathsherrn verflossen erschien Ludolf, der zu seinem gewohnten Besuche gegangen war, lange vor der sonst eingehaltenen Zeit leichen blassen Gesichts wieder in der Frohnerei, und auf die bestürzten Fragen der Eltern gab er mit zuckenden Llppen ur Antwort: , er werde nlemats wieder emen tfiin, rn das van der Brügge'sche Haus setzen. Auf weitere eindringliche Fragen berich tcie er, setz, aber unter stürzenden hra- . . i rn f i. nen, es elen zwei anoere eiucyer ge kommen, everin Hunold, des Bürger meisters Sohn, und Reinhard Wienand, welch' letzteren er auch sonst wohl schon ailaetronen babe. Der Severin aber bade bei seinem Anblick den Kopf 1 '"I m den Facten geworfen tnu oer Erklärung : entweder er. gehe oder der Frohnerssohn müsse es, denn daß er unter einem Dache verweilen solle mit, einem Unehrlichen", werde 3!iemand von ihm verlangen. Und da ainast du, mein Ludolf?" fragte Frau Salome mit nassen Augen. ..Ja, Mutter, ich that es unverzüglich, denn Willibald, oer ieyr roly im isqicui " .-r... .. . r t , , . I mcbr für uns, mit ihm zu verkehren." -v..- -w w-w ä mw. I ..Es wird wohl so sein!" sagte U)!eitter Tbllo. der niemals seine äußere Fassung verlor. . ?tb bab es lanne kommen seden. Wer sieb mit den Großen und Für- " - mm V ' V -I " J nehmen dieser Welt einläßt.ist gleich als ein Reckenvfennia, der gilt bald viel, bald wenia. bald aar nichts." Acd, das Alutteryerz konnte und wollte es sich nicht einreden, daß ihr Kind, ihr höchstes Kleinod, vor den Augen der Welt nur den Werth eines Stechenpfen J ' I nigs haben sollte! Dennoch drängte Zvrau Salome die eiaenen brennenden Tbränen zurück, um , dieieniaen ibres

geworden war, sagte : t Der Großvater Gott sei's geklagt ! yeule lyun, oas iveip hat ihm erlaubt, hierher zu kommen, aber ich nicht, aber Euer Sohn, so hoffe ich, ick wein iekt auck es schickt- ücb nicht wird solche Aenderung des Sinnes noch

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- I - v ' . . ' . . . I der gehabten tiefen Erregung Herr zu werden. Noch aber war dieö ihm nur unvollkommen erst gelungen, als der Klopfer an der Hausthür gerührt ward leise, fast zaghaft. Und da Frau Salome offnen ging, erviiare fie zu ryrem gren'euioieilen rflauneir eine fryzanlr, i 11 . kil.V ,mm..m.u AM Z AM A. I an alten umeutm jiucinvc jjiw ujuiwc stalt Adelheid! Jungfer Adelheid!'-' rief sie, die Hände zusammenschlagend, xn. ist. o..vic c : Ä..ro I v!l r i,i wol un ajuu i fragte das Kind hastig. Ich mu ihn sprachen, will ihn flehentlich bitten da ist er ja selbst!" unterbrach sie sich. O, Ludolf, rechne es mir nicht zu, was. du unter unferem acve oai ersayren ,nu,sen ! Sie haben dich so bitter gekränkt I . M t. f ii. c Tr ... ! :s. ti.RXi I lcv oaire oem everin-iiiA ytvq schlagen mögen und dem Willibald auch im ersten Augenblicke nur war ich. so starr vor Schrecken, daß ich kein Wort i f. X CJf v ...i. I Ab hernach hab' ich ihnen, alles gesagt, was ich dachte, und sie lachten über mei?a TfV" "i 'r: TZ! ' ,a; von iynen. uuu hier, um dir zu sagen, du möge t wenigttenö von uns beiden nicht schlimm deu. ken. Mir bist und bleibst du der liebst von all' meinen Geführten und nun bitt' ich dich, gieb nur die Hand und sag mir. daß du dich nicht grämen willst über die yamicyen Eleven, oie em paar ungezogene Vuoen suyren! - Nein,". sagte Ludols, indem er ohne Verzug Adelheids dargebotene Hände sapie, icy werce micv nicyl meyr iran r t . 'r. i. t t l r - I

Sohnes zu trocknen, undudols, tm Hm-1 ihr ihn dann immer nocy macyen, zu aiblick auf die Mutter, bemühte sich tapfer, ' lem Andern indeß möchte es leichtlich zu

ken; wenn du dich nur Nicht bochmu- men sei. Sei Ludolf durch diesen Ohm lhig von mir abwendest, .ist Alles wie- während einiger Jahre in die Wissender gut ! Aber, nicht wahr, das der- sckakt einaeweibt worden, obne dak der

, 7-. i. . t. a w v . langn ou von mir nicvr, oap im oemer fi?rnt?miittr fSni iniViir ffrtn W I w.vp...w.v. vv ..vv. ... ,v. . vsic eniie oas opicyen uns uoer ivr f r ! t . r i r- r . m , I iieoiicoes oiaes isencyl zog liefe vio the. ..- ,,?!ein," erwiderte sie leise, darum bitt' ich dich auch nicht sie können ja ihreKränkung wiederbolen,und das könnt' ich nicht ertragen! Daß aber wir Beide bm,id bleiben, nicht wahr, das

weißt du, auch wenn wir uns in längerer tes Fortkommen in der Welt versuZeit nicht sehen sollten ?" ; cn v ' Ludolf nickte stumm: Frau Salome w," &,rr 5Kirts

aber legte wie zu einem. Segenswunsche chre 5and aus des lieben Kindes Haupt, vann fragte ne angMcv, oo .Aoeiyeio denn mutterseelnallein den weiten Weg ln der abendlichen Dunkelheit zuruckgelegt habe? Die Kleine schüttelte den Kops, cem, die Barbara habe sie herm 1 Jm t . b Ait4 Ts A s (llt1tl.?ll(lIA(tsl.1l uc4ni, Httjun wumws uvimvui, yave fie mcoi geioagr, uno mue sie rasch zurückkehren. Es war wohl i . r. . r . . xi -!.... v':.i.A..."rr.I' Unrecht von mir," setzte sie in lieblicher Offenheit hinzu, 'daß ich die Großmutter nicht erst um die Erlaubniß zu dem Gange gebeten. Aber vielleicht hätte sie ihn mir untersagt und Mir ließ es doch keine Ruhe, bis sie den Ludolf - für die beiden Anderen um Berzeihung gebeten." 4 " " Gott segne sie !".sagte Frau Salome, nachdem Adelheid gegangen war. ..Ach, wie viel schöner wäre doch die WelUvenn es solcher Engelsgemütber mehr gäbe un. ter den Menschen !" - Meister . Thilo Koesman'n. schritt m andern ' Morgen durch die (Sassen j der , -' .. . m.- - t. tadt. hatte orinnen em vien liicyes Geschäft zu erledigen gehabt und befand ff r - fV r ucy eoen aus dem luamcge zur roonerei, aiö er icy vioyiicy von einer ivoyi-

bekannten Stimme angeredet fand: Habt enwart hätte er ihm Abbitte thun müsJhr's so eilig. Meiste ? Ich möchte, daß sen. So aber war's dam m svät und ick

Ihr mich eme Streckes Wege mitnähmet, da ich Einiges mit Euch zu verhandeln yaoe.' , , . ? j -Der Sprecher wärder Nathsberr Wienand,' der dem Frobit stets' ln der nämlichen leutseligen Wei e begegnet war,

wie sein Kollege, der verstorbene Raths- merhin stolz und kühl genannt WerdenHerr van der Brügge, und dessen Wort die -unentwegte Recktschaffenbeit ibre

C-f. c ai' '.'i.- o-c . ' . oayer bzi aviw rin großes kdz mqi tpaiie. nverzugn oueo oaver ver der letztere bei derAnrede stehen und lüf. tete sein Barren. iLe,nenger Herr, wo Ihr es Nicht unter uurer Wurde haltet, . im Gespräch mit mir gesehen zu werden : mirlvird es ohne Frage eine große Ehre sein." ' Es ist wegen EureS Ludolf," hob der Natbsberr, indem er leinen Schritt dem -

jenigen des Frohns anbequemte, ohne weitere Vorrede an. Schon längs habe ich einmal über den Knaben mit Euch te den wollen.. Ich meine, Meister, er eig. net sich zu Eurem Handwerk im . Grunde wenia und doch muk wegen seiner Zu-

kunst er zahlt jetzt, irre ich nicht,' zwölf Jahre, oder smds' dreizehn? nachgerade irgend ein Entschluß gefaxt werden. Ihr solltet ihn von hier thun, ihn irgend eine gelehrte Schule besuchen lassen. Er bat einen hellen Kopf, der Bursch, man sieht's ihm an. .Vielleicht daß ein Llrzt in ihm steckt oder er kann sich anderweitig der eleyrjamttitwid' men." - Und was weiter ?" sprach Meister Thilo bitter. Er wäre und bliebe doch deö Freunann'ö 5?oyn, gettrenger yttt, l ! V iT. S. (. C&neL Ti i ftn t OZt Tl Cll UJUUZ Viuw vv riem besonderen Tische trinken mutz und über dessen'.Geld, wenn er bezahlt, was er aenonen, der lrty zuvor ymviasl, . . l sr- r r sa damit es nicht die Hand des i2yriicytti verunehrt Rein, gestrenger Herr, es izt " t t . . W.U3..&&A ri t V ntf einmal icuianocr. mcm ,ump vvo Vaters Ünehrlichkeit weiterschleppen. Was hilft's, darüber zu grübeln und darum zu trauern?" ..cb bab' eben die Zuverncht, daN es anders werden wird in der Welt !" ries der Rathshei eifrig. Ui mx eide. Ihr und ich, eö noch erltben, daß die Ä!enschen menschlicher und vorurthel sr w . k. v:.r.u u..v i? 4t. freier oenien uv?r wyiw juim, bezeugen können und ihm wird sie zu . v f. r. f f ' t Gute kommen. ereilter i,yiio, ia) hab von meinem Remhard vernommen. wie bitter sie ibn gestern im van der I . . . - Brüaae'schen Hau e gekrankt haben. Das darf nicht wieder geschehen, so darf em Kmderaemüth nicht ver tott und ver 'wund'et werden! Nehmt drum meinen . . . - . . r laty an : thut den naven sur ein paar Jahr von Euch, Meister Thilo ! Setzt ihn in den Stand, einen anderen Beruf vergreifen, andere Wege zu gehen. Zeit dringt Rosen, Meister! Zum Frohn, wenn's durchaus sein sollte und müßte. m Eurem Nachfolger im Amte konntet ?. . - , 1 t spät werden." . Man lab'S dem Meister Tbilo an: ganz ohne Eindruck blieben die Worte des wohlmeinenden Mannes nicht. Aber die Antwort auf dieselben schien ihm schwer werden. Nach emer Weile hob er an ; 0m. f W ..ck will mir Alles, was "dr mix da saat. err Ratbsberr. aewiffenbakt überlegen und auch mit meiner Haussrau . . u , , . - . 5 ' die bstchc bereden. vap es ihres Herzens Wunsch ist. den Knaben nickt als meinen Amtsnachfolger zu sehen,das weiß ich nur wbl. Aber.leickt ist's in alle Weae nicht, daß wir ihn von uns geben sollen und wie ich sage : die Kette bleibt ihm ck am Nein ' c?uck aber danke ick von Vm V W mr wmn W m w t -w ' . ' . ' . ganzem Herzen für (!ure -freundliche Theilnahme. In wenig Tagen werd' ich tick Antwort brinaen. was wir beschloß haben." 1 Wmi siel" nun mt s und doch war er zufrieden, daß nur erst soviel erreicht, daß doch vorerst nur eine Aenderung in Ludolf's Lebens fe angebahnt worden. Meister Thilo f hatlm stA ',ntkckls. ffl. L.n nu hl f, ' nickt ans eine aelekrte Sckule. sondern in das HauS eines entfernt wohnenden Verwandten, der allerdings auch das Amt eines Frohns bekleidete, jedoch lediglich dem Namen nach. Im Grunde sei derselbe ein bochaelebrter Mann, der mst in Salerno Ärzneiwissenschaft studirt dabe und nur durch allerlei widriae Schicksale zu dem verhakten Amt aekom . , . - - ' - . - - - , r Berus des VaterS ihm schon ganz und gar C j - i . r i i.. : c. f. r. Cjst IuaC jU möge et jpeuer lüavun, iiaty welcker Seite er sck wenden wolle. Möa . . .. . . J lich sei es ja immer, daß ihm die Erkenntniß komme, eS sei bei alledem in dieser argen Welt das Aergste nicht, wenn man der Kerecktiakeit diene ob auch mit Drangabe aller weltlichen Ehren und Würden. Anderenfalls aber rnöae er auf Gnd dessen, waS er gelernt, sein weinachdem er sich die Sache nochmals von allen Seiten gründlich überdacht: ..ich ebe meinen Segen dazu der Ludols wird seinen Wea schon finden !" Einige Wochen später erwähnte er bei Keleaenbeit eines Bemckes. den er der Frau von der Brügge abstattete, wie zu I T ' st f L 4. f L W f M i saui oer ACsti stmc. oanoerud0isoe mann das Elternhaus verlassen habe und kick rnöalickerweise einer wissensckakili. ' ' ' . . cken Laufbabn wwenden werde. Einen Augenblick, schwieg Frau Gerhardine und preßte die Lippen zusammen. Dann saate sie mit ihrer nachdrücklichen Stimme : -Ich wci eö und es maa dies ia nack allen Seiten hin das Beste sein. Eins aber mochte ich doch noch zur Sprache brinaen. Wenn 9lbr. 5err Ratbsberr. ,twa alauben solltet, ick billiate das Be. l nebmen meines Enkeliobnes aaen den Ludolf, so irrt Ihr. Ich habe den Verkehr nie gewünscht und nie begünstigt, aber Gott bewahre mich, daß ich Jemand, tnin ßtatt itt r ftntä nttsnmv batte. beleidiaen lieke. obne dak ick den I d r - mj mm m J - - - m, - , Beleidiger zur Slechenschaft zöge. Ich habe den Williba d. a ick von dcr Sa. che erfuhr, so hart darum angelassen, wie 1'".' " ' . " ! . noch nie zuvor. Wäre der Ludols da mals noch hier gewesen, in meiner Qk konnte nichts mehr thun, als dem Meister Koesmann mein aufrichtiges Bedauern über den Borsall vermelden lassen." i ; Solche Worte aus Frau GerbardinenS Munde! Der lathsherr verneigte sich unwillkürlich vor ibr. Mochte sie imI . c ' 'i ' Denkens mume zeoem unbefangenen Beurtheiler Achtung avnothigen. Der Ludolf werde seinen Weg schon sinken, hatte Herr Wienand gemeint, und es schien n der Tbat. alS ob der 5)lüna. lin diese Zuversicht recktkertiaen werde. Mit einem .wahren. Feuereifer hatte er sich unter des Oheims Leitung dem Studium der alten Sprachen und der Natur ' Wissenschaften zugewandt und jener schrieb

dem Meister Zlötömann, selbst' hocherfreut; wie es schien, ihn müsse Alles trügen öder es stecke ein tüchtiger Arzt in seinem Sohne. Wie sreilich die Brücke gesünden werdeä sollte, die aus dem unehrlichen Stand hinüberführte in den ehrlichen das blieb einstweilen noch eme offene Frage. Von der. Art und Weise ihrer Beantwortung hing . es, ab, ob überhaupt der Besuch einer Universität möglich war oder nicht. . Denn selbstredend konnte ein Unehrlicher"., nicht unter die Zahl der Scholaren aufgenomraeu werden.

Schlimmstenfalls," tröstete der Rathsberr Wienand, schreibe ich an einen Verwandten am Wiener Hose , und versuche durch diesen eine Bittschrift an den Kaiser gelangen zu lassen. Kaiserliche Majestät wird, so hoffe ich fest, in gnädiger Erwägung aller Umstände, keinen . , r" c Anstand nehmen, . urem oyne emen Brief zu verleihen, der ihn seines bishengeu Standes enthebt. -: Hat doch einst. als uns die alten Chroniken berichten, ein Kaiser den Scharfrichterssotn von Bergen ehrlich gemacht und ihn als ..Schelm von Bergen" zum vlitter aeschlagen, damit seine Frau Kaiserin .sich nicht zu schänien habe ob ihres Tanzes mit dem kühnen Jüngling. Könnt' es nicht Eurem Ludolf in ähnlicher Weise glücken i Wer hatte lieber solchen Worten aelauscht, als Frau Salome ? Mit Wonnestrahlenden Augen' betrachtete sie den schönen, kräftigen Jüngling, wenn er, WaS jährlich einmal zu geschehen pflegte, zum Bemch im Elternhause verweilte. Selbst Meister Thilv hatte sich allmälich ! mit dem Gedanken vertraut gemacht, daß ihm in dem Sohne kein Nachfolger erwachsen werde. Er wolle die Familientradition nicht in die Wagschale werfen, meinte er, wenn er damit in die Gefahr komme, eines Menschen Lebenshossnungen zuzerstören. Zu einem nur schüttelte der Meister bedenklich und sorgenvoll den Kopf, ei ne düstere Wolke sah er ausstei gen an des Sohnes Lebenshimmel, aus der, seiner Ueberzeugung nach, der Blitz hervprzucken mußte, welcher ein stolzes Luftschloß versengte und verzehrte. ; ßs war ihm nicht verborgen gebliehen, daß die Zuneigung, die einst in seinen Knabentagen Ludolf zu der lieblichen Gefährtin hingezogen, im Lauf der Jahre nicht nur nicht erloschen, sondern vom Funken zur Flamme geworden war. Zwar das van der Brügge'sche Haus hatte der Jüngling seit jenem Tage, da es ihm verleidet worden, nicht mehr betreten und mit der gleichen Geflissenheit waren er und Willibald einander au? dem Wege gegangen, da sie fühlten; wie Peinlich für leben von ihnen eme nähere Berührung werden müsse. Aber niemals verweilte Ludolf bei den Seinen, ohne daß er in irgend einer Weise. ein Zusammentreffen mit Adelheid berbeuufüh-' ren wußte. Mochte auch die Sitte, der Zeit der Jungfrau noch so enge Schranken ziehen irgendwo und irgendwie gelanges ihm jedesmal, sie, und wäre es auch auf noch so kurze Zeit gewesen,' zu sehen und zu sprechen. . ! Den Eltern gegenüber machte er aus dieser Thatsache ein Geheimniß, weshalb hätte er ihnen ängstlich verbergen sollen, was sein ganzes Sein beseligte? Einmal, nur ein einziges Mal hatte Meister Thilo dein Sohne gegenüber seinen schweren Bedenken Worte verliehen, hatte er darauf hingewiesen, daß keine Macht der Erde Frau van der Brügge jemals bewegen werde, über eine solche Standesungleichbeit hinwegzusehen und daß hinter ihr ilre ganze Sippe stehe. Ludolf aber, mit dem Ehrgeiz und dem kühnen Wagemuth der Jugend meinte, je höher das Ziel, um so heißer müsse das Ringen sein. Erfühle sich kräftig genug, mit einer ganzen Welt den Kampf aufzuneh men. '. Jetzt liegt's an ihm!" ' hatte Meister Thilo, nachdem er jenes Wort der Warnung gesprochen,seinem Weibe gegenüber geäußert. Er trägt die volle Verant wortung für seinen eigenen Frieden wie für den der Jungfrau, zu welcher er sein Auge erhebt. Ich fürchte aber, ich fürchte. sie werden sich beiderseitig em schweres Herzeleid bringen !" Frau Salome schwieg dazu ; .ihr war ängstlich zuSinne,daß an diesen zarten Gegenstand überhaupt nur von fern gerührt ward gleichwie der Schatzgräber sürchtet, daß ein einziges voreilig gesprochenes Wort den Schatz, der im Begriffe war, an's Tageslicht zu heben, wieder in die Tiefe zurücksinken läßt. Und welche Mutter hofft nicht, daß ein glückliches Ungefähr geschehen, daß eine Hand aus den Wolken greifen werde,um den Lieblingsträum ihres Kindes zu Wahrheit und Wirklichkeit zu gestalten? . Mitunter verging für. Ludolf an sejnem gegenwärtigen Aufenthaltsorte längere Zeit, ohne daß er ",nn daheim ausjährliche Kunde erhielt. ' Denn das Reisen war dazumal umständlich und beschwerlich und geordnete Postverbindungen gab es noch wenige. . Auch mußte der Regel nach zum Schreiben eineö Briefes schon eine ganz besondere und zwingende Vcanlassung vorliegen, dergleichen bekanntlich das gewöhnliche tagliche Leben in seinem geordneten Verlause oft in langer Zeit nicht bringt. Um so willkommener mußte eS daher dem jungen Mann sein, als einst einer jener Fahrenden,", die überall und doch auch nirgends zu Hause sind, be, dem Oheim wegen eines Zehrgeldes vorsprach und, während er sich an Speise und Trank labte, gelegentlich erwähnte,' daß er vor kurzem emige Wochen lang in Ludolf's Vaterstadt sich aufgehalten babe. -;. . Und wie fandet Jhr'S dort?" kündigte sich der junae Mann in halb scherzendem Tone. . Lag und stand dort, noch alles auf dem. alten Flecke, wie sonst?" ',. Hm !" machte der Andere, daS könnte ich nicht behaupten ! Wirr und bunt genug sah es dort für den Augenblick aus." Wie so?" erkundigte sich Ludolf, auf merlsam werdend. Habt Ihr denn gar nichts vernommen von den Irrungen unter der Bürgerschaft, nicht, wie es gährte unter dem gemeinen Volk, weil eS sich den Uebermuth der Ge schlechter nicht länger wollte gefallen lafsen?"' 15 Es ist jetzt etwa ein' Jahr 'her, da hört' ich hie und da wohl böse Worte fallen und Drohungen ausstoßen, manwer

de sich unversehens rübrenum den Herren themr heimzuzahlen." ! : Und i ,as haben sie getban !" versetzte der Gese tf, indem er nachdrücklich seinen Bietw g auf den Tisch stieß.' Es war auch n icht länger zu ertragen, so schämloS nx urdcn die Uebergriffe! Einer freiftch.fyat daran glauben müssen der Bottchermeister Markus aus der Praucrgasse, wenn Ihr ihn kennt. Der wollte se,.n gutes HauSrecht wahren gegen die Weinseligen Junker;, er mochte ihnen Wohl etwas grob, gekonunen sein, aber wer konnt's ihm verdenken ? Einer von

dekd' Bürschlein nun . stieß ihm seinen ' 1 CT vc. r -r i V ' , I langen egen in oen eiv, oan er nach Wenigen Augenblicken verröchelte. Dies-, mal aber bleibt die Strafe nicht. aus. Der, der die That verübte wird Nun uin einen-Kopf kürzer gemacht " werden.' S'ist recht so, und wenn er zehnmal dem stolzen Hauze .van.der Brügge angehör Ul" - , ' ',:.ffc ; Van der Brügge!" schrie Ludolf 'auf.: Es ist nicht 'möglich!. Van der Brügge sagtet Ihr? Es muß ein Irrthum sein gewiß, Ihr seid falsch berichtet, Mann!" - ' .! . . O nein ! denn mit diesen meinen ei-'s genen Augen hab' ich gesehen, wie die Schaarwache denJunker van der Brügge von bannen führte in das Gefängniß am Brückenthor. Glaubt Ihr etwa, jemand, der einen so stolzen .und vornehmen Namen trägt, könne nicht übermüthig und liederlich und jähzornig sein, oder es ge .schehe ihm nichts darum, lvenn'er's'gewe's?" . " Willibald! O Gott' Willibald !" stöhnte Ludolf vor sich hin.' ' - ' ' ' ' ' ,,Ganz rech:, Willibald'' hieß er, der saubere junge Herr ! Es scheint Euch ja sonderlich nahe zu gehen," 'setzte der Fahrende einigermaßen spöttisch hinzu, fast so wie .den Frauensleuten den vornehmen zumal in der Stadt. Die.setzen Himmel und Erde in, Bewe gung. um des Junkers HalS vor dem Beile zu retten hilft ihnen aber' alles nicht! ' Diesmal 'bleibt der Rath fest, muß er fest' bleiben, weil sonst die gesammte Bürgerschaft wider ihn aufstände wie ein Mann. Sie sagen,' so dieser frei käme, hätte des gegenwärtigen städtischen Regiments letzte Stunde geschlagen und auch nicht Einer der Herren bliee sitzen an dem Platz, den er jetzt inne .hat. .-: . ' -: ., Wie . betäub sank Ludolf auf einen Schemel, sobald er sich allein sah. Welch' ein unermeßlicher Jammer war über das Haus van der. Brügge, hereingebrochen! Die starre alte Frau ' mit ihrem ' Stolz auf den Glanz des alten guten Namens und Adelheid ach Gott, Adelheid ! wie würden' sie das Entsetzliche tragen? Wie war es möglich,: daß sie dies Herzzerreißende überstanden?...' Und weiter wanderten seine Gedanken sein eigener Vater sollte seines Amtes warten an dem nämlichen Willibald van . der Brügge, der einst als. unschuldiger Knabe unter seinem Dache gehaust und fast Kindesrechte dort genossen hatte ? ! Beide Hände schlug der junge Mann vor sejn? Augen und ein lgutes Stöhnen entrang sich seiner Brust., ?. Nicht immer hätte er vermöcht, sich' einer bitteren Empsindung aanz zu erwehren, wenn der Patriziersöhn, uneingedenk der Bande, die sie einst verknüpft hatten, mit kühlem Gruße an ihm vorübergeschritten war. - Um Adelheid's willen aber hatte er diese Empfindung niedergekämpft; sie machte, ja zehnfach wieder gut, was der Bruder versah. In bieser' Stunde aber schmolz jedes Gefühl 'von Bitterkeit dahin, wie Schnee vyr dem Thauwinde, und nichts, nichtsblieb zurück als grenzenloses Mitleid und Erbarmen Z ' ' ' (Fortbung folgt.)' Gebr. Warrneling, Bäckerei , ' GonditoVei, Vs. 175 Madison Avenne. Ire Crea und feine Cakes aller Sorten. Bestellungen für Hochzeiten und Sesellschaften werden prompt ausgeführt. Stollwerk's Prima., Vauilla-, Chocolade und Branse-Bonbon. : Eine große Ausvahl von Kuchenverzierungen aller Art. tablirt 1850. Munson Lighining Conductor Co. i . (Blitzableiter.) Fabrikanten von Mnnson's neuen paten tirtenTubnlar,.Dia maut lliptic" und .Angular Kupfer DraHt'Leitnng ; runde, dkereckige, ' . Hexacon Tube" ud galvämfirte lijsaile'ter ; Qettev sahnen, Compasse ze.-.' 60 yrozent kau man - fpe -.' .... dadurch, daß man ein hie size Firma tevotzugt und dt beste Wiare bekommt. Man ist dann auch sicher. nicht bkschaindelt zu er den. Siehe gedruckt I firuktionen. . Deutsche Verkaufe? i e rlangt ' vftllng von Bau Unternehmer gewünscht -.. . - . .. ' . j Nb;04 . . ; Süd Telanarestr. CBLRIOTIA1H WIETOID, LslcheabeUatter. 39 N. Eaft 6fr

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