Indiana Tribüne, Volume 9, Number 247, Indianapolis, Marion County, 27 May 1886 — Page 2
Zndiana Tribüne. Erscheint Fäg kich und Sonutags.
(Nletlilich .Xrtonn koftet durch d Xxättx 13 V ent ver Woche, H Sonntai .Trtbi" b Ciutl xe, Doch, ktd, ,sa 11 Cintl. ci uL,Zchu tu ord,ahl,g ?it - Office: ICO Q. larvlandkr. Indianapolis, Ind., 27. Mai 1886. 'Pft WCCT I libtfl. I 'Anläßlich' der neuen Arbeiterwirren in den größeren .Stadien des Landes ha. den die englisch -amerikanischen Zeitun ;en von Neuem den alten Greeley'schen ttuf ertönen lassen : "Go west.young man, and uxoy? up with the conu' irv I ' (fäeh'' rirtffi hem SKleftert. tnna I y . V V , i ; .. i"w'0 ten". Rath zu ertheilen, es bleibt aber i ' r r-j- -r. c r rn.it . I immctm jizqucj, uo cicjct 1019, auuf , wirklich etwas werth ist. Es istunzwe felhaft richtig, daß in den Städten des Ostens viel Mth und Elend herrsche und daß es su viele städtische Arbeiter viel bester wäre, wenn sie ihre, eigenen Farmen hätten undLandwinhschast betreiben ""...- i.- V . X -v:.ti t ..l f.C loixnxcn ; voll, gieoi rs uoeryaupl ts Vieles, das besser sein könnte auf derWelt. und sich denn doch nicht durchführen läßt. Der Greeley'sche Wahrspruch ist sehr n t ff nker M?Ä fir (PÄiTtn I seilen. Es gehört nämlich immerhin ein dicker seldbeutel dazu, um ihn .ausfüh, n ;u können. ' e Es gibt im Westen sehr wenig freies RegierungZland. Wird wirklich einmal eine neue'Gegend vermessen, : so daß das Land unter dem Heimstätte-, Vörkaufsoder Waldanpflanzungsgesetz in Besitz genommen werven kann, dann sorgen schon in der 3!äbe ansäkiae Leute dafür. daß Niemand davon eher erfahrt, als ibre eiaenen auten freunde, die dann schlkunigst von dem vermessenen Lande Besitz ergreifen. Aber auch dann t es nickt möalich. obne Geld eine ffarm. wirthschaft anzufangen wenn man daö Glück gehabr hat, Negierungsland um ssnst zu bekommen. Die Kosten der Reise zu h-m betreffenden Landamte und der Neaittriruna des Ansvrucks' sind im Durchschnitt mit $50 nicht zu gering be rechnet. Dann- ist es erforderlich, . stets aufdem -Lande' zu 'wohnen, wenn man sich das Besprecht darauf sickern will, Es kostet mindestens L 100, um 40 Acker Vrairielandj Umbrechen"; zu 'lagen, !die Kosten für die Urbarmachung einer mit Waldbäumen bestandene Flache betra aen natürlich nockvie! mebr.7 DaS Neuland wirft im nften Jahre fast gar keinen Ertrag ab; auch im zweiten Jahre kann man aus keine lohnende Ernte recknen. Erst im dritten Jahre darf man I . -J i '..1 iinen lohnenden Ertrag von vem anoe erwarten, .wenn bis dabin Alles aut ! gegangen j ist und .-die Witterung . ee gute Ernte begünstigt. Immerhin sind zur zweckmäßigen Cul tiviruna des Bodens und wm Einbeim sen der Ernte zwei Pferde, Pferdegeschirr, ein Pflug, eme. Egge, ein Wagen und verschiedene andere kleinere Geräthschaften nöthig. " In einem neuangesiedelten Lande, wo natürlich Alles sehr theuer ist, betragen die Kosten für dse unumaäna lich nothwendigen Sachen ' mindestens L300 L500. Eine aus Rasen herge stellte Oütte mit einem entwreckenden Obdach für das Vieh und einem Lager, platz. für das Getreide mag vielleicht nicht mehr als 8150 kosten. Dann aber sind mindestens zwei Kühe vier Schwei v, ein Dutzend Hühner, ein Ofen, einige einfache Mbel undKüchenaerätbschaften nothwendig, wenn man sich, auf einer rv t r- 1- I yarin nieoerianen rotu, ?ogar wenn ne nur 40 Acker umsaffen sollte. Das kostet I mindestens L200 mebr.' Dann sind noch die Lebensmittel in Anschlag zubringen, . welche der Ansiedler auf. Neuland sich unbedingt 'kaufen muß, wenn er nicht . r . rt r r rr veroungern n?lu, eye ieme erue irnre i r. r. tr ' i r . I gereizr m. an rann, aus vielen emfachen Angaben ersehen, daß mindestens L 1000 nothwendig 'sind, sogar wenn man sich auf NeaierunaZland niederläßt, und l das Go west" kann in Bema auf Farmwirthschaft vernünftiger Weise von vornherein nur auf solche Leute anae wendet werden, ' die 'mindestens L1000 baares Geld in der Tasche haben Wer aber 81000 in der Tasche hat, weik sich in der Neael auck im Osten i helfen oder braucht wenigstens keinen derartigen Rath, sogar wenn ihm der selbe ganz billig für umsonst" ertheilt wird. Ferner ist zu bedenken, daß die in den tadten auferzogenen Fabrikarbeiter und Handwerker m der Regel von der Landwirthschaft keine Idee haben. So gar-d' professionellen Landwlrtye aus Europa 'haben hier zu lernen, wenn sie amerikanische Landwirthschaft betreiben wollen. Daß eS für amerikanische Städter ebenso schwer, . wo nicht schwerer ist, Landwirthschaft' zu betreiben, wie dem I " ? ? . rc . l euroxaiicyen . raorer u Europa vie Landwirthschaft schwer fällt, braucht wohl kaum erst bewiesen : zu werden. rt r r i . ? ? r ? Aucy geyorr zu einer amernaniicyen Farmersfrau ein ganz anderer Stoff, als ihn eine Städterin gewöhnlich bietet. Das Go weat" hat, wie gesagt, seine Schattenseiten. - - W , Der Sündenbock Falk. --"c - c ' m w ro ' Gegenüber der Angabe des Reichs, m , i cm Ti C- 1t t t W unpvi gebung t'.-rt rrt . rn . . unvelUifchw Charakter". der Maigesetz, ebuna verschuldet, besannen sich altere ."' ? Abgeordnetenhauses auf gel?5tliche Aeußerungen des. früheren Yu:u.nck;rs, die - zünden Mtttwlun. aen des Kanzlers in directem Wider, spruch stehen. Schon v ordem Rücktritt des Dr. Falk warm vereinzelten sen .Mittbeilungen er ausschließlich für hi Kampfgesetze verantwortlich gemacht worden, und der Cultusminister, hierauf von befreundeter Seite aufmerkzam ge macht, bemerkte ohne Besinnen, diese No. tizenttönnten 'unmöglich vom Fürsten Biömarck .ausgehen,da sie thatsächlich falsch wären. Der Kanzler könnte z. B. nicht vergessen haben, daß daö sogenannte Brotkorbaesed nach .,orm und lnbalt
cann, uno waqie mu oem anve m pic äußerte, war der, Dr. . Falk .möchte aus Höhe)."' . ' : sne Sache erst wieder zmückkommen, Es ist sehr leicht. Anderen einen : am wen der Kaiser in die Geschäfte wieder
seiner Znitiatlve entsprungen n?are tmo daß er, Falk, den Entwürf als zu weits gehend erachtet hätte. Dr. Falk, dem eine ängstlicheSchweigsamkeit eigen war, führte diesen einen Fall nur an, um die Unrichtigkeit der offiziösen Anzapfungen klarzulegen. Sonst bestand zwischen den beiden Staatsmännern in Bezug auf den Culturkampf keinerlei Meinungsverschiedenheit, und auch während der ränkevol len Angriffe - der protestantischen Ortho doxie auf den Präsidenten Dr. Herr mann wie auf den Minister Falk stand Fürst Vismarck so unbedingt auf Seiten der beiden" Männer, dak er rückhaltlos
erklärte, auch er würde unbedingt zurück treten, wenn Falk glnge, und Falk würdk Um V mm v. . UttaVtm UCWCil, VtUl JJliiUUHl4t-W-iVfc. w- . dDie -Scala üerrmsnn ??alk Bis marck wurde vom.Kamler selbst aufae stellt. Dr: Falk trat um so viele Mo. nate später zurück, als die Kronprinzliche Stellvertretung dauerte. Der Kronprinz fand das Entlassunasaekuck des Cultus, Ministers vor, und sein erster Wunsche V !a G',tr1 fCf-jTTfe.rr vvtl V Ut iivuiivttiwi , w-vvv eingetreten wäre. Der CultuSministe, - . , r r rr.. ...-. mußte um o mqx vtx seinem UllNNlS' Vorsak beharren, als er sich des kanzle. rischen Beistandes in seinem Zerwürfnij mit der. evangelischen Orthodoxie nicht zu erfreuen hatte. War doch Dr. Herr, mann unbedenklich fallen gelassen wor den, und von der angeführten Scalo I. 1 m . . r war nicy: Dicrn vie reoe gemein. ?ine'.dteN,tifÄe EentrnmS ' - partei. Nachdevi Bismarck, um die katholische Kirche zu beschwichtigen dieselbe von allen staatlichen Beschränkungen befreit hatte, wmde vielfach die Ueberzeugung ausgesprochen, daß nun Ncherlich auch die protestantisch-orthodoxe Kirche die gleiche Freiheit für sich fordern werde. That sächlich ist eine dahin zielmde Bewegung ic?on im onilen ange. in sreon servativeS Blatt hatte für die evangeli schen Synodalausschüsse das Recht einer mehr oder minder entscheidenden MitWirkung bei. der Besetzung der evange incgwoiogiigeri iyrsluyle vertangr Die ..Neue Wests. Volksztg.", das Or, gan StöcktrMer Richtung, in-Bielefeld meint dazu : Selbstverständlich kann die Theil nähme- und zwar entscheidende Theil nähme an der Besetzung der Professo renstellen der evangelischen Theologie nur. der Anfang der der evangelischen Kirche zu-rückzugebenden Rechte und Freiheiten sein. Dam muß noch kommen ine Tbeilnahme an der Beset Mg ll er. Stellen, der) Religionsleh. rer allem Schulen, von der Dorf. schule bis zum Gymnasium. Auch muß die Kirche inibrem'? General - Synodal Vorstände einen entscheidenden Einfluß haben auf die Besetzung nicht bloß der Evnsistorialrathe und General-Superin tendenten sondern auch der Stellen im r . PTfc? C X. oerarrvenraiy, mögen eivige nunvurry Geistliche oder . Laien auszufüllen sein. Ebenso richtig und. berechtigt erscheint das Verlangen, daß der Verkehr mit dem Könige als dem surnmus episcopua fernerhin nicht mehr . durch den Eul tusminister znvermitteln, sondern direkt geschehen soll. Ist es in der Ordnung, daß die! Kirche von 1 Juristen regiert wird? Als Beirath sollten die Juristen uns immer für die evangelische Kirche willkommen'fein, aber ihr Regententhum verstößt durchaus gegen das Wesen der Kirche, welches nicht weltlicher, sondern geistlicher Art ist. Präsidenten bei allen kirchlichen Behörden 'sollten stets nur Geistliche fein. Man sieht, daS ist etwas viel auf einmal, aber es ist noch einmal alles, was der evangelischen Kirche gehört., . Die Ver. williarmgeiner Do tat ion seitens des Staats an die Kirche ist, einfach eine rntrü.1 c frt jrrf i v riifj 'iia?i er caiißuxfc uno vr jmam chen Anstandes." Mit der Zeit dürfte auch die preußi sche Regierung einsehm, daß an einen völligen Frieden zwischen Staat und Kirche nur dann zu denken ist, wenn t.IV-f -tf.T..i .. ' V 1 eioe,o aviviui von rinanoer gcucnn, rtV : - V CT tTTL-L roic.in e iaon. Die Spremberger Ezeesse. ' ' ' Die . verhältnismäßig kleine Stadt Spremberg genießt bekanntlich seit kurzer Jerr vie V!yre, neoen eriin, amourg und Leipzig den kleinen . Belagerungs zustand zu baben. Spremberg ist wegen semer Tuchfabruation berühmt und zählt auch viele andere Fabriken. Was zur Berhängung des Belagerungszustandes führte,' schildert -das Verl. Ta;ebl." folgendermaßen Das sonst so friedliche Spremberg I befindet sich, wie man. uns.schreibt, seit dem letzten Aprutage m tlner außer, ! gewöhnlichen Aufregung, deren Grund I in einem Straßenexceß -liegt, !den am I Mittag des-genannten ageö em Trupp I angeheiterter Gestellungspflichtiger be- ! gangen. Nach dem uns zugegangenen I Berichte wollte, der Volueiseraeant fmb rich bei. einer von, den tzxcedenten auf offener Straße veranstalteten. Rauferei ct ri'r. . n ' r tr uye saften uno vie Flamen versetven notiren: ein Zustrom von Mittag ma chendenArbeitern führte einen Auflauf Ir r , i' . i im i i yeroe:,,oer ven von ver Stenge georang ten Polizeibeamten zwang, von der Waffe Gebrauch zu machen. Mit Mühe gelang ' es dem herbeigeeilten Landrath und Bürgermeister, nachdem einige Ver hafwngen vorgenommen worden waren, die Mewe wm Auseinanderaeben mbe. Wegen. Am Abend rotteten sich Men f!. ' Z.u I '"VÖVi VVVV V4iVll 4114 Vh dttich .rknnbrnA'bsich., d.m Poli.. v.m.vm v iw; vtui JVhm zeisergeanten abrich zu Leibe zu gehen; w.iL . - Z? - sLH 12 xm Menge .in eine Restauration flüchten deren Eingang 'mit .Flaschen nd anderen. Gegenständen' bombardlrt wurde ; die Bemühungen des Landraths und Bürgermeisters, die Menge zu' zer. streuen, blieben diesmal erfolglos und s wäre: sicher zu einen ernsten' Exceß kommen, wenn nicht der Auöbruch ei. mi Scheunenbrandes in der Vorstadt die tob lustigem Menge nach der Brandstelle abgezogen hätte. Am.1. MaiAbendS wiederholten ' sich die ' tumultuarischen Scenen, doch trugen sie einen anderen Charakter; die aus der Wochenlohnung kommenden Arbeiter rotteten sich auf dem Wktplatz und den anaremenden Stra-
en zusammen, jbgen umer oramragüng einer auf eine 'Stange gesteckten und mit einem rvthen Tuch umwundenen Flasche, und unter der Absingung socialdemokratischer Lieder hin und ' er, um. den Hubrich zu suchen, der bei semem Er scheinen auch sofort fo insultirt wurde, daß- er wieder von der Waffe Gebrauch machen mußte. Dem Bürgermeister hat ten sich mehrere Magistratsherren und angesehene Bürger zur Verfügung ge stellt, deren mit der Polizei gemeinsam vorgenommenen Anstrengungen eS end lich gegen 11 Uhr Abends gelang, die Ruhe wieder herzustellen. 15 Verhaf. tungen sind gleich am Abend an Ort und Stelle vorgenommen 'worden,' während
noch .einige - weitere am 3 früh erfolgtsind. Die Untersuchung' gegen vie Excedenten ist im Gange.: Die Stimmuna in Spremberg war bis zum 3 Abends noch keine beruhigte. ' ' - - m m s t, y . oa Inland e. Durch den Tod einer Ver. wandten bat Zrau Susan Christine in ColumbuS, die Gattin eines Angsstellten der Pan Handle Eisenbahn, in Pennsyl- ' rt i.'. .:.if.. .. x i ti vamen iLrunoeigeniyum ereror, wetcyes einen Werth von einer Million Dollars reprasentirt. Keelvs Motor länt wieder einmal von sich hören. Diesmal beißt es, Keely habe in Philadelphia in Ge genwart von 25 Kapitalisten und Gelehrten den'Beweis geliefert, daß seine Crstndung wirklich . gut und um Humbug sei. Wer'sglaubt! Einer Frau T. R. Sood in Jackson, Mich., hatte der Arzt ein Alko t.itn. . n!.t. rc.' ' .!fEfi!.. yvivao vericyrreoen. vine einjaiuac : c w t. - m Hianieuictmciin nam vuiiy un sehen corrosives Sublimat und rieb da mit den Leib der Kranken ein. Frau Äood starb bald darauf unter fürchterlichen schmerzen. . AlsNred.Blik in Forboro. Maff., auf einem Biclzcle ' einherfuhr, sprang eine große Bulldogge hinzu, packte r . -. er . r. . rrt r - r . . IYN am ein, riß iyn von . vem iLesayrr auf den Boden und machte sich gerade daran, ihn zu zerfleischen, als Bliß sei nen Revolver zo? und das rasende Thier durch einen Schuß zu Boden streckte. Seitdem in Nortb Adamö. Mass. die Apotheken die Berechtigung erkalten baben. an ..Kranke" aeittiae Ge tränke zu verkaufen, hat sich vie Anzahl der ranken n der Vtaot aa?.z veoeuteno vermehrt. In einer Apotheke wurden in 12 Stunden -10 Bestellungen auf Scknavs wegen Krankheit" entgegengenommen und ausgesuhn. . . ' . i SiebenMitgliederder streit' baren Heilsarmee hatten, einer städtischen Ordinanz zuwider, in Marshall town, Iowa, eine Straßenparade abge halten und wurden dafür vom Mayor in eine Geldstrafe von je 835 nebst Kosten genommen. Sie konnten nicht bezahlen und wurden daraufhin auf je 10 Tage ins Gefängniß geschickt. i Gouv. Swineford von Alaska ist entschieden zu Gunsten einer zahlrei chen Einwanderung in jenes ferne Gebiet. Er sagt, es könne dort eine Tonne Erz, welche $16 Geld liefert, für 1.50 bearbeitet werden ; in den Wäldern sei das schönste Bauholz und in den Gewässern gebe eS genug Fische, um die ganze Welt damit zu versorgen. In New Haven, Eonn. hate sich Edward Tompkin in die hübsche Tochter seiner Kostwirthin M. B. San ford verliebt, fand aber keine Erhör ung. Aus Wuth darüber drohte er nicht das Mädchen, wohl aber die , Mutter dersel den zu ermorden, wenn sie .ihre. Tochter nicht . zwinge, ihn zu heirathen. Der Nichter schickte ihn auf 30 Tage ins Gefängniß. . In Crossville, Jndtana, ia men neulich an einem einzigen Tage 16 Todesfälle in Folge von Blatternkrank' beit vor Die dortigen Behörden treffen Maßregeln gegen die Ausbreitung der Seuche, stoßen aber bei den Bewohnern selbst auf Widerstand. ' In New York wurde die 27 Jahre alte Bettlerin Catharine Ford auf sechs Monate nach Bläckwells Island geschickt, weil sie ihr Kind mit den Nägeln gezwickt hatte, um eS zum Weinen zu bringen und dadurch die Borübergehenden mitleidig zu stimmen. Wahrend eines fürchter lichen Gewitters öffnete Alexander Wilson in Coronia L.J. die Thür seines Hauses, um seine 32 Jahre alte Gattin, die auf einem Besuch von dem Sturme über rascht worden war, einzulassen. Die Frau trat auf die Schwelle, stürzte aber sofort todt nieder ; ein Blitzschlag hatte sie getroffen. Auch ein Sohn Wilsons wurde von dem Schlage bewußtlos zu Boden gestreckt, erholte sich jedoch später wieder. Claudius B. Patten, Cassi- . . W SV M rer ver ..m National Bank" ,n Boston und Verfasser des kürzlich tu schienenen BucheS "LriLlanä as sssn by an American Banker", litt. seit längerer Zeit an .Schlaflosigkeit. : Die .ser Tage .stand er eines Morgens sehr C 1 JftiC AIMA Xls AM C A Lft Tills A jvuy uu, Huity uu 9 viiciiwvuB,5Mc' kniete dort nieder und ließ sich von ei nem einherbrausenden Zuge in . Stücke zermalmen. .Man, glaubt, er habe die yat ln emem Anfall von Wahnsinn oe gangen. v . . ; Dr. Dio Lewis von Ion Itii, N. A.. ist dieser Taae gestorben In seinem Testament fand sich folgende stelle : Obgleich ich der etwas unan genehmen Notorietät abgeneigt bin, wel ehe bis jetzt mit der Feuerbestattung ver knüpft ist, so beae ick dock die feste Ueber zeugung, daß sie der richtige Weg ist, die Todten zu bestatten. Ich verfüge, daß man meinen . Körper verbrenne, doch soll die Asche nicht m eine Urne gethan, sondern in der Erde vergraben verdenk und mein Liebende Weib mag darüber Vergißmeinnicht pflanzen. Ich wünsche nicht, daß meine Freunde Blumen schik ken." Dem Wunsche des Verstorbenen entsprechend, wird die Verbrennung der Leiche in .Fresh Pond, L. I., stattsindkn In Thomasville, Nord Car lma, hatte ein kleines, sechs Jahre altes Mädchen von ihrer Mutter den Auftrag bekommen, den Schweinen im Hofe etwas Brod zu bringen. Das Mädchen pellte sich rn eine Ecke am Zaun und streute den Schwemm, welche sebr hungrig wa. ren. das Brod bm. Bei dem Schnavven
darnach biß ein awem zusaüig .em Kind in die Hand,und es floß Blut.' Es war keta Futter mehr da, die Schweine waren hungrig und der Geruch und der Anblick des Blutes machte sie lüstern. Sie zerrten daS Mäd chen zu Boden und hatten dasselbe im Nu in Stücke gerissen und verzehrt. Eine alte gelähmte Frau hatte den schrecklichen Vorfall mit angesehen, konnte aber nur schreien, und die Hilfe kam zu spät Man befürchtet, daß derunge heure- Schmerz über einen derartigen Verlust ihrer Tochter die Mutter todten wird.
'U e fc -er Stirn a n t i k i n C a st l t Sarden.berichtet.ein.New Aorkcr, Blatt: : Wrtrtrti WrWtiltrtmÄ: - ttt? niinlm mf 1 QQ V M.VW .tf, VI' jäy Maidyon S0 .Sommern, landete .letzten Montag im Castle Garden. Ihr. Heim laä im fernen 5)krlind. im Städtcken ü ' w 1 i J ' 7 Monaghan 'Maggie hat den interessant ten Dialekt der südlichen Bevolkruna und ist von protestantischer Konfession. Der an jenem H.age durch den Garden" wandelnde Vater Riordan sah sich um nach seinen Schützlingen und begegnete Maggie. An ihrem Gebühren glaubte er zu erkennen,; daß sie Etwas aus dem Herzen . habe. . Er forschte nach, erhielt aber .keine Antwort. . Ihre Augen blickten jedöch nach' einem in der Nähe ste. henden, ' schöngewachsenen Jüngling. Der ,Vater" schaute ebenfalls nach dem selben und vermuthete in ihm die Ursa che der Beklommenheit Akaggie s. - Sie theilte ibm mit. dak sie aern wr Katbolistn umgetauft .werden mochte, um sich t - i ' r"iw I oann zu veryelraiyen. . , ier iseittilcye erklärte jedoch, er sönne nur sölche Leute taufen, welche' lediglich an 'die geistige L . . . r ' it is. rti r I Wirkung der Taufe glaubten, doch scheine es, als ob ihre Beweggründe durchaus, keine 'religiösen wären. Da rauf verließ, sie ihn, kehrte aber nach we Nigen Stunden zurück, und wünschte anyhow" getauft zu werden.- Sie sagte, daß. sie John Kelly, den 'jungen Mann,' welcher ihr fchon seit drei Jahren ...?, !'ö.t. 'lafirvii... i!. rr ' in iyrern iecunsjiaoicen vie our. ge macht habe," liebe." Sie hätte ihr Hei math verlassen, Ware ihm hierher gefolgt und würde ihm auch an's Ende der Welt folgen.' .Sie war der Ansicht, daß sie eine aufrichtige Katholikin werden könne. Drüben in Irland habe ihr Vater ihr nicht gestatten wollen, einen Katholiken zu ehelichen. ,Vater" Äiordan hörte die Erzählung an, gab. ihr Verhaltungsmaß regeln, taufte da Mädchen und verheirathete die jungen Leute. Am Abend desselben Tages reisten sie ab nach Jndl ana, wo sie auf einer Farm Arbeit finden werden.. : . ! ' " Vom' VluSlande. ' ir D a 3" P e ei o r a'le (Brustkreuz), welches'5?alser.Wilhelm dem Papste ge-. schenlt'ist in gothischer Form von zwan zigkaräthizem Golde ausgeführt, - daS Kreuz ist mit hundert'mdfünfzig Brillanten und acht großen Rubinen geschmückt. Die Verzierungen auf der Vorder und Rückseite sind' en relief gearbeitet. Der Ehristuskopf ist nach.Thorwaldsen auS einem Stück Gold getrieben. ,Mit. der Anfertigung schatte der Kaiser die Hosjuweliere Joh. Wagner u. Sohn betraut, während die Zeichnung vom Mo delleur Boßhardt entworfen wurde. Frau Anna Judic, die berühmte französische Soubrette, ist, wie aus Paris , geschrieben wird, von der Kunstreise rn Amerika, welche sie tmNo vember antrat, wieder in Paris zurück und wird mehr interviewt, als wenn sie mit einer schwierigen diplomatischen Mission- betraut gewesen - wäre.' Die lustige Schauspielerin erzahlt ihren Be suchern, sie sei froh,' Amerika gesehen zu haben, noch frcher, es hinter sich p haben, und werde in ihrem Leben nie wieder den amerikanischen Boden betreten, wo die Zuschauer oben im Paradies" pfeifen. Frau Judic ist auch mit dem materiellen Erfolg ihrer Reise nur halb r c . . c c r. mi ' ' zusrleoen ; oenn oermprejarlocaurice Grau will ihr nur das aüebedungene Minimum, 50,000 Franken mönatlich,zu gestehen, indemer vorgibt, die Einnah men hatten niemals 200,000. Franken monatlich, über welcher hinaus er ihr noch ein Viertheil schuldig gewesen wäre, eingetragen.. Alle Reisekosten wurden ihr bezahlt, "und sie kommt immerhin noch um 330,000 Franken reicher zurück, nachdem sie 210 Mal gespielt. Sarah Bernhardt, welche eben die Fahrt nach Südamerika antritt, hat sich, für 220 Vorstellungen binnen acht Monaten zu 2500 Franken per Abend und die Hälfte der Einnahmen über 10,000 Franken hinaus engagirt. Außerdem-sind ihr 4000 Franken monatlich für Reisekosten zuerkannt. Ihre . Freunde hoffen,', sie werde," wenn sie mit ihrem Gelde nicht allzu unvorsichtig umgeht, im Mai 1837 fast alle ihre Gläubiger befriedigen köw nen. - - ' ',!- Ein Lehrstubl für Mili. tärmusik ist an der Hochschule für Musik in Berlin errichtet und. Musikdirekto, Voigt vom i; Garde-Regiment z. F. als Lehrer dorthin .kommandirt worden, j In Hea't'hfield, Suffex, starb am 6. Mai ein früherer Ackerarbei' ter,. Namens Holmes, im Alter von hun ft ' tm ' - verluyvneven. ayren. . war em leidenschaftlicher Raucher und Trinker.' 7. ! 7 Paul v.'Nitter in Base, Vermachte der Universität Jenä'dreihuw derttausend Mark zurFörderung der Zoo logie. ' y Das erste Sch e ffel-Denk. mal wird in Thüringen, und zwar in Ilmenau errichtet. '"Hier hat Scheffel osters ommerausentyalt genommen. Er gehörte mit- seinem Freunde, Obers3ZJiulu vJKrt.si. ru J w.iuunutu wvvivuiiiy vuC(U(, Ut wa belbach.Gesellschaft, die Gemeinde ai belbach" genannt. .Von. dieser wird am Gabelbe'rg auf einem reizend gelegenen Waldplatz, 'Scheffelplad" aenannt, als 'bald eine fünf Meter hohe'Pvramide errichtet, die aus aufeinander geschichteten Gebirgsblöcken gebildet, wird, und : in deren-' oberstem, Aranitblock.. -das . auS Bronceguß .herzustellende -Neliejbild Scheffel's angebracht, wird.. .:- : i ' rr , . , -v ; ; Die colonrale und ,ndtf sche Ausstellung in London nimmt, ob, wohl sie noch nicht'ganz vollständig" ist, doch seit dem Eröffnungstage, das allgeö meinste Jntereffe in" Anspruch. ' Beim Eintritt in den Ausstellungsraum ver lockt Viele sofort der Lärm der indischen Jongleure, sich bei ihnen aufzuhalten. Die Kaiserlick indische Abtbeiluna. mit
ihren ethnologischen Gruppen, der. am boo-Brücke und zahllosen Sammlungen von Producten, erregt ' Bewunderung. Die'Diamant-Schleiferei der Cap-Eolo nie ist von Morgens, bis Abends um ringt von Neugierigen. Alles aber über trifft das Maffenintereffe, welches die Arbeitsleute im irdischen Palaste her ausfordern. Den ganzen Tag über ar beiten diese Werkleute, welche, mit zwei Ausnahmen Freie sind, emsig. Alle ge hören einer guten Kaste an und sind sehr geschickt in ihren Handwerkszweigen. Man siebt dort die Gold und Silber
Schmiede von Delhi, Holzschneider von Naginner,, Elfenbein - Miniaturmaler, Graveure Kupferschmiede, Drechsler, Goldbrocatweber- von - Benares 'Handdrucker, Steinmetze von Bhurtpöre, ein heimischer ''Pökelfleischbereiter, wie sie alle ihre specielle Geschicklichkeit an den Tag legend Besonderes Interesse erweckt der, hundertundzwei Jahre alte Töpfer, der'überglücklich ist über 'die Theilnah me, die die Königin ihm bewiesen,, und den gütigen Wunsch, den ihm die deutsche Kronprinzessin aussprach : -Er möge be friedigt und' glücklich wieder in feine HeimatK zurückkehren !" Die Ausnahme in der Kategorid der Arbeiter, von der wir vorhin gesprochen, betrifft den Agra-Teppich-Weber und.den Tapetenmacher. Diese sind ehemalige Sträflinge, die ihrer guten Aufführung wegen auf Wunsch der Regierung freigelassen wurden. Die Teppich Weberei in den indischen Gefängnissrn ist eine äußerst lucrative und, bildet eine große Einnahmequelle für die Regierung. Nicht nur in Agra, -sondern auch in anderen Strafanstalten' wird die feinste Arbeit gefertigt. - Beispielsweise ilt der prächtige Teppich, der in Albert Hall bei der letzten Cour vor dem.Throne der Königin ausgebreitet war,, solchen Ursprungs." In der Nord-West-Jndian Abtheilung sieht man ein feines Exemplar in Tussor-Seide, für die Herzogin von Connaught gearbeitet. An .Fabri kat, .Muster und Feinheit wetteifert die fes Stück mit der besten persischen Ar beit, und von der FeinheU.der Ausführung kann man sich- einen Begriff ma chen, wenn man berücksichtigt, daß auf den Quadrat-Zoll 480 Nadelpiche tref fen. . ... "'- Eine sensationelle Verhandlung fand am 8. Mai vor dem Schöffengericht in Hamburg statt. Ein Ingenieur hatte sich mit einem Lieutenant der Reserve überwerfen. Der Erstere schrieb hierauf an das Bezirkscommando einen Brief, worin er den Lieutenant als einen feigen, ehrlosen Menschen bezeichn nete und dessen Verurtheilung durch ein Ehrengericht forderte. Der deshalb wegen Beleidigung Angeklagte wollte den Beweis der Wahrheit antreten, indem er festzustellen versuchte,' daß der Lieutenant während des Krieges-im Jahre 1370 Krankheit simulirt habe, um vom Kriege, fern bleiben u . können. Der Beweis gelang nach keiner Richtung, und so er-, folgte die Verurtheilung des Ingenieur m 100 Mark Geldstrafe. . , 7, 7 ' i In Athen hat.sich wieder einmal zum Gaudium der Nation, die solche Intermezzos leidenschaftlich liebt, im Parlament eine solenne Keilerei abge spielt. Der Abgeordnete Kosonakis, srü her . Polizeichef von Athen, tvurde von seinem College Axelos, dem fanatischen Deputirten von Volo, im Saale überfal len und fürchterlich durchgebläut.' Die Galerien applaudirten, während die De putirten sprachlos zuschauten. ,. Die Keile'rei dauerte länger als zehn Minuten, und es fehlte nicht viel, so hätte sich, das ganze HauS daran . betheiligt. . Kosonakis wurde halb todt nach seiner Wohnung geschafft. Man sieht, daß die kriegerische Stimmung in dem kleinen Königreiche eine hochgradige ist. -'.. . : : . Ue ver die Dynamitarven in England wird aus London geschrieben: Wie nun polizeilich festgestellt ist, waren die ersten Opfer derim Dezember 1834 gesprengten Brücke in London der London Bridge", die beiden Attentäter selbst. Der eine hieß Mackar) Lomasney, der andere,ebenfalls Jrländer,blieb unbekannt. In ihrer Wohnung fand man später eine große Menge Dynamit vor. Die ge Heime Gesellschaft, welcher die Attentäter angehörten, nennt sich The Clan-rna-Gael; ihr Präsident fürt den Namen General und heißt .Kerwia, auch .Tablett genannz nach der gleichnamigen Fe nierzeitüng The Tablett" in' New' York. Die Wittwe Losmasney's erhält ährlich, eine Pension von dieser Gesellchaft, deren Mitglied er war. Derselen gehörten ferner John Dalg, der den Angeber Carey zu tödten bestimmt war ; er that es jedoch nicht, und hatte mit O'Donovan Rossa ein, Duell in New gork, da Rossa ihm Fcighet vorwarf. Bald darauf wurde von O'Donnell ge tödtet, wie hinlänglich bekannt. . John Dalv ging . hierauf ngch London und warf eine Dynamit-Bombe von der' Galerie des Unterhauses auf den Ministertisch, welche glücklicher Weise nicht platze te- John Daly' wurde noch' rechtzeitig in Ehester verhaftet man fand bei ihm noch drei -Bomben, .deren eine' zum Platzen gebracht, eine, verheerende Wir kung hatte. Daly wurde zu lebenslang, lichem Zuchthaus verurtheilt.' Von den Mitgliedern, der Elan-Gesellschaft büßen gegenwärtig nicht weniger als fünfundzwanzig in englischen Gefängnissen Stralen für Dvnamit-Attentate ab. ' Ueber den telegraph iscb gemeldeten Doppelselbstmord' in dem 23 Meilen ' östlich von Joliet in Illinois belegenen OertchenFrankfort erfährt man ' des 3!äheren, daß die Wittwe Block,wel che sich entweder selbst getödtet hat, oder von ihrem Liebhaber. Weilern getödtet worden ist erst vor kaum zwei Jahren ihren ersten Mann verlor,'sehr bald nach semem Tode, den zweiten Mann,, Block, heirathete ' und' mit Demselben zu ihren vier.Kindern' erster Ehe ' zwei Kind. zeugte, ' und' angeblich schon vor dessen vor sieben Wochen plötzlich erfolgten ode sich: mit ihrem jungen 23jährigen .Knecht Weiler einließ; wenigstens folZ .. ihr ältester Sohn sie mit demselben irt - einer nicht mißzudeutenden Lage . ange troffen haben,.,. und ein -Brief, den sii hinterlassen hat) scheint .das zu bestäti " gen." Die Frau war wohlhabend) "besag - eine sehr schöne Farm . von 260 Acres,' - hatte sechs Kinder und zwei Großkindes und wär "lber 45 abre alt. " :-' Mucho'ö Cigarrenladen befindet sich in No. 199 Ost Washington Straße.
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(Goldcne Medlzinislhk EntteSung) Heilt alle Aüsschlage von ein flköhnNchen Finne ein Blatter bis , ten schlimmsten Skrofeln. Salzfink, Geschwüre, mnppigreir cm auqr ver xut, kurz alle durch unreine Blut veruriachten Krankbeitea erden durch diese mächtige, rewizende und stärkende Arznei überwunden. Unter ihrem wohlthätigen Einflusie bellen aroke fressende Geschtpüre rasch. Idre rast bat sich mentlich t, der Heilung von Schwindflechie, tt-se.Uash. Vlutschware. dunkeln, wun den Auge, skrofulösen Geschwüren und Geschwülste üftgklek-Kranki)it, nie schwm. Kröpf oder ikem Hals und erwei terte Drüse gezeigt. Man sende ,ehn EentS ta Briefmarken für ein mit eolonrtea AbbUdungea aus, Jestattet Abhandlung über Hautkrankheiten, oder den, elbea Betrag für die Abhandlung der Ckrvfelleiden. vQa Klnt ist das Lebe.- Man reinige eZ gründlich durch den Gebrauch von Dr. Her', Golden lledieil Wgcorery. und ante Berdannng. eine fielkenfreie Saut, frischer Muth. Lebens nergie und Gesundheit der onstitution er. u dadurch hergestellt. ; . Die Schwindsucht, " v tfk-MMHV U-'l&V iniUf diese Äottesgabe voa einem Heilmittel schnell und ficbev u ihrem Fortschritt gehemmt und gebellt, wenn das Mittel eingenommen wird, ehe das Leiden die letzten Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht hber diese schreckliche tödlliche Krankheit hat Dr. P te ree, als er diese jetzt berühmte Arznetzuerst dem Publikum dar bot, tm Ernst daran gedacht, sie eine "l'onsumptioa ?ur " lSchindsuchts-HeUmittel, zu nennen, hat aber diesen Namen fallen lassen, weil derselbe zu beschrankt rr eine Arznei, welche infolge ihrer wunderbaren Ler einiqung tonischer oder stärkender, alteralirer öder s!ifte, verbessernder, anttbiliöser, brustlösender und nährender Ltzenschaften ohn Gleichen ist. nicht nur. als ein Heil mittet gegen Lungenschwindsucht, sondern gegen alle ' Chronischen KrankheZten LMöesMutes und der Lunge.! Wenn Du Dich matt, schläfrig, schwach fühlst, kkß. gelbliche Hautfarbe oder gelblich braune Flecken tm Ge ficht oder am Leibe hast; wenn Du häufigen Kopfschmerz oder Schwindel, Uebelgesckmack im Muude, innerliche iSttae thrt ftrfißeln. öhmcrMftnh mit fc4ü.m Ms,,.. In (7VvAfrftAMVK -2 4 Vm Om-ma 1A. 'tk L.. hast: wenn Du niedergeschlagen und von düstern vor, ULs - rAm . I . 7 i . r ... ' - - . gcmcica trjum. nu; wenn ein uvveru nuzeimtz und die Zunge belegt ist, dann leidest Du an Ver, kMSbtetkkrk,. rSFNF irah trakheit oder Galligkeit. In riclenSKllen spürt an uur .einige dieser Symptome. ÄlS ein Heilmittel gegeu ue yaue t vr. f icrce s uoiaen nedlcai UiMOTcry ohn ltin. . '-. ' Gitatn Pütt rtriitAHii Mk4k,.k. T. .T". l-' ir.t., athmigkeit, Lftrohrenent,dg, fchlim . . AU . A. " W . L I i . wm vnii(ü, oiwnoiuiq uno erwanvre rnrea ist sie ein unfehlbares Heiliuittel. Man kende zehn Eents w Briefmarken für vr. Pieree'S Buch aber Schwindsucht.. Bei Apothekern , i Preis A., ffertss Oispensary Uzilzti ss::iallc3, , . . , Eigenthümer, 663 Main Str., vffl, fU Y. 50 gelohnung wird vo den Eigenthümern von vr. Saae'S -Katarrh M,n,,tn Mr Inra Katarrhfal, . welche sie nicht kurtrea T,.r, uvgevvlru. ,-t . Wenn man einen ekelbaften oder anreren usnuh aus der Nase, theil rariim K.a ratU Vw. t -j - -W I WVW tf. V . M V4y V f V yfw tAtnai &Vr& ftTAKa Knnm .ww wwv WVfäy.V, .V. MUUlUf dvmpseu Schmer, der drückende Gesühl im Kopfe hat, dann hat man atarrh. Tausende solcher Fälle enden Aa fTT. M. i.Ws... & w vu oityivuii, juou. ' j ' ; Dr. Saae'S llatr, im, ,rt u. cn u - w f V V V.. v4y.VMU4 sten Falle von atarrh, opserkültung und t a...V..M vrHIMCV3 WOCDl. Lyinan Vapor Stoye. 2. 3 unM renni r. Ebenso leicht anzuzünden wie eine Gasflamme. Der rat und aSofen kann mit einem Brenner ge heitzt werden. , - Monltor.Oel.Oefen. Alattaka Refigerator. - Eiswasser-Behalter. Kochöfen und Range. .Mantles und .Grate. t 2 Ost Washington Str. - ALEX. üIETZGEst, ö Odd Fellows Halle, Zweites Stockwerk. ' . General.Agentur der größten und -sichersten Feuer Versicherungsgesellschaft Xn und Verkauf von Srunoetkenthunr. . . - chlffeschetne für alle deutsche und ngKsche Linie.. innehen von rvschaften tn ll,u Theilen Deutsch land! und der Schweiz. . Anfertigung von vollmachte. - An. und Verleihen vo apitatte. - : eld.Au,ahlunge und vechsel uach allen Theilen Europas. , j . . Passaffo , - ' zu den bllllffsten. Prolsen , Ban- unö . . i - Unterlage Filz ! , .5 .'!; .7 ,. 7 i . Zvkl und dreifaches Tkcha terial, Dach'Filz,Pecho' . KoblenÄbeer, V t DachfJarben :c. ' v ?v . UMKOMTMS, 100 C5eü Okarhländllr. No. 49 Oft Washwgtea Str., Vesier bon Wertpapieren u. s. v., verdea es besonders vortheilhast finden, dieselben zr sicheren Aufbewahrung und nur nnler , ihrer eigenen Controlle und persönlichem Zutritt zu deponiren i sicheren Deposttengevölbe. i . i-
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