Indiana Tribüne, Volume 9, Number 247, Indianapolis, Marion County, 27 May 1886 — Page 1
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Qajcio2 o es Spalte somit diese nicht CeschlsUanzeig find und den Kaum dou drei SeileR nicht überfteigen, dndeu n , , t , l t. lich aufgenommen. Diese, bleiben 3 Tage siehe, könne aber nbeschräntt ernenert werden. nzeigen, welche bi Mittag 1 Uhr adge. zeden werden, finden noch am selbige Tage Anfnähme. Oerlagt. ,,la ,t itk i, ftitatc, lchi? ia Aufwarten oerfikS im Eircl Hau. 3"ma t Bitinii(ii !ttäche für Ujcuiiiu H ar ,tt. ,. 334 ord Tneß,e Ctiafce. Itftiift: 81 ,eut,ch5kchn. 17 lS3atS u, iii lisch sprechen kann. IS Cettlufmn tn mf WeteU Nach,usragen s. 21 l ; flach ,N ,nue. StellegesurHe. besucht: in jnger an a Deutschland sucht u-aeutz welch, Ärbeu. achzusraaen bet Herr Frlltt, Xi, 133 Oft Sk orgia &üae. SUn
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Neues per Telegravh. Qttr sichten. Qashingt on, D. C., 27. Mai. Hübsche? Wetttr, stationäre Tempera tur. Gingen wieder an die Arbeit. St. L o u i S. 27. Mai. Die strei .'?' '"" ; en unlee orm Jcn,iu.tvni... an die Arbeit. Angeklagt. Chicago, 27. Mai. Die Grand Jury hat Spitö. Jielden, Parsoas. Schvab, Fischer. Hirschberger. Lingz und Schnaubel in Anklagezustand vtr sitzt. &itoneüeö Sollte sich vielleicht irgend Jemand darüber wundern, daß der Telegraph" so großes Interesse an dem Streik der Eincinnatier Schriftsetzer nimmt und sich so sehr darüber freut, daß derselbe verloreu wurde, so diene demselben, daß die betreffenden Artikel nicht für dasPubli. kum geschrieben werden, sondern zur Er bauung und Belehrung der Schriftseber des Telegraph". Ein Mitglied des gegenwärtigen ConareffeS schildert Letzteren in einer Eorrespondenz an die St. Louiser Westliche Post" wie folgt : ' Was für ein riesiger Humbug dieser Congreß ist ! Wo sind' die StaatSmänner? Ich kenne keinen einzigen Manu im Hause, dem ich einen solchen Titel zugestehen möchte. Ich bin keiner, habe aber nie Anspruch darauf erhoben. Als ich hierher kam, fühlte ich mich gedrückt. Ich glaubte, ich sei nicht würdig, unter den großen Männern zu sitzen, die ich zu sinden erwartete. Jetzt bin ich anderer Ansicht geworden, nicht etwa weil ich.bes sere Ansichten von meinen Fähigkeiten habe, sondern weil ich in meinen Erwar hingen von denen meiner College getäuscht worden bin. Ich kenne nicht einen einzigen Mann im Hause, dem ich zutraue, sich nur von seinen Pflichten und Patrio tismuS leiten ju lassen. Je mebr ich von den Leuten gesehen und gehört habe, desto klarer ist mir geworden, daß keiner auch nur das Geringste thut, ohne von persönlichem Interesse geleitet zu sein. Ich bin eS müde und Überdrüssig, hier zu sitzen, den Agenten für meine Wähler und Andere zu spielen und bin aufrichtig froh, daß meine politische Carriere mit dem jetzigen Congresse zu Ende gehen wird. Ich bin materiell so situirt. daß ich ein gemüthliches ruhiges Leben führen kann und mir und meiner Familie keinen vernünftigen Genuß zu versagen brauche ; ich werde also gern einem An dern die Ehre überlassen, in einem Con gresse zu sitzen, vor dem ich alle Achtung verloren habe." Wir haben niemals anders von dem Congresse gedacht, aber es ist für uns befriedigend, unser Urtheil von einem Mitgliede dieser erhabenen .Körperschaft selber bestätigt zu sehen. - Ein ziemlich hartes Urtheil fällt die demokratische N. F. Staatszeitung" über die beiden alten politischen Parteien. Sie sagt: Da? Spiegelbild des Zerfalls, der alten politischen Parteien, das die natio nale Legislatur darbietet, i em so ab schreckendes, daß die Scham darüber das mt r W ft. L mW V . ameruamiqe nolr ourqormgen svule. Der republuamsche Senat und das demo kratische Haus Kimmen m dem Unvermögen überein, irgend einer Politik Ausdruck zu geben, man müßte denn als solche die Manie, das Pensionsunwesen auszudehnen, betrachten." So recht die Staatszeitung darin auch hat, so wird' sie das doch nicht abhalten, nach wie vor, die Partei, zu welcher sie bis jetzt gehörte, auch ferner zu unterPützen, und oamit beizutragen, auch für die Zukunft, ein System der Politik auf recht zu erhalten, dessen ganzer Zweck nicht die Förderung des Volkswohls, sondern die Versorgung ihrer Anhänger an der öffentlichen Krippe ist Wir leben in einer aufgeregten Zeit, in einer Zeit, in welcher das Volk den Druck des Monopols, sowie des kapitalistischen .Großbetriebs der Produktion mit seinem Maschinenwesen und ausge dehntest Theilung der , Arbeit, 7 sowie des kapitalistischen Großbetriebs, desHandelö und sogar der Landwirthschast,' aus'S Herbste fühlt, und die politischen Parteien haben für Alles, was vorgeht, . keine Augen, sondern fahren fort, sich um Nichts zu kümmern, als um die Aemter verthellung.'
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D!e letzten Vorgange haben klar genug gezeigt, daß weder Streiks, noch Boycotts, noch einzelne Gewaltakte die Verhaltnisse andern, sondern dak dabei der Arbeiter nur seine Kraft und seine Energie derschwendet, ohne Etwas zu erzielen. Wenn man sich frägt, woran die so kräftig in's Leben getretene Achtstundenbewegung gescheitert ist, so wird man zu b Ucbcrzeuguog gelange daß auf der . . a n-,, ÄnnWi VtilVtt WVV MV mivvtHivgtit I Organisation und auf der anderen Sette die Unmöglichkeit der allgemeinen Concurrenz Widerstand zu leisten, Schuld hat. Trotz der immer wiederholten Behauptung, daß der Staat mit dergleichen Dingen Nichts zu thun habe, wird man doch zu der Einsicht gelangt sein, daß kürzere Arbeitszeit nur durch das Gesed eingeführt werden kann, weil durch dieses al lein die Einführung zu einer allgemeinen, gleichzeitigen gemacht werden kann. Lasse man deshalb Streiks und andere Gewaltmittel unterwegs, und kämpfe man auf dem Felde der Politk als eine politische Partei. Nur eine politische Partei, eine Arbeiterpartei ist im Stande, Gesetze zu machen, oder zu erzwingen, welche die Arbeit schützen und durch wcl che eine friedliche Lösung der sozialen Frage' herbeigeführt werden kann. DraMHrlHteu. Die Convention der Knightß os Labo r. Cleveland. O., 27. Mai. Erst mmw m A (Wl V . um vaiv els uyr ytUie morgen rouroe die Convention wieder öffntt. Ber schieden Anklagen gegen Organisato ? ren ltegen vor. uno ua ven ipezieuen Persönlichkeiten nicht wehe zu thun, erden wahrscheinlich sämmtliche Orga nisatoren abberufen werden. Powderly hielt eine lange Eröffnung? rede, und sagte unter Anderm Folgen des r Die vielen Streiks, welche in den letzten sechs Monaten vorkamen haben unseren Orden in der öffentlich Werth schätzung sehr heruntergebracht. Leviß viele Streiks rührte von Ursachen her, sür die wir nicht Schuld hatten, für viele aber sind wir selbst verantwortlich." Zum Schluß sagte er : .Ich werde nir gendS hivgehen, mit Niemandem confe riren, und keine anderen Geschäfte desor gen, so lange diese Convention dauert. Ich beabsichtige hier zu bleiben und die Geschäfte der Convention zu vollenden und wenn eS den ganzen Sommer in Anspruch nehmen sollte." Stehende Comites wurden für folgende Punkte ernannt : Gesetze, Streiks. Boycotts, Beziehungen zu anderen Arbeiterorganisationen. Ferner wurde ein Spezialcomite ernannt sür Erwägung deS Norton'schen Vorschlags, und ein Spezialcomite, an welches die Ansprachen de Präsidenten und de Sekretär des christlichen FrauenTenperenz'Ver ein verwiesen wurde. Die ClevelanderTypographisSe Union hat ihre Delegaten zur Nationalconven tion der Schriftsetzer instruier, zu beantragen, daß die Typographical Union" sich den KnightS os Labor anschließe. Streik zu Ende. , Pittöburg. 26. Mai. Die Berg. leute in Federation No. 3 haben den Streik zu Ende erklärt, und wollen die Arbeit sofort wieder ausnedmen. Dieser Beschluß trifft etwa 12000 Mann. Großes Feuer. Chicago, 26. Mal. Heute Mor aen um halb fünf Uhr brach in dem Hause an der nordwestlichen Ecke der Wabash Avenue 'und Congreß Straße Feuer aus. In dem Hause befanden sich mehrere . Druckereien und. lithogra phische Anstalten. Der Schaden belaust sich aus über eine Million Dollars Mehrere Feuerwehrleute wurden verletzt. . Most'S Prozeß. New York. 26. Mai. Heute be gann der Prozeß gegen die Anarchisten Most. Schenck und Brsunschweig. Die Jury besteht auS 9 Kaufleuten, 1 Ban litt, 1 Privatier und einen Wirth. Der Prozeß Maxwell. . St. Louis. 26. Mai. In dem Prozesse Marvell'S, welcher der Crmor dung PrellerS angeklagt ist. begann heute das - Verhör der Entlastungszeugen. Maxwell betrat selbst den Zeugenstand. Er sagte aus, daß er eine Operation an Preller habe vornehmen vollen, daß er ihm dabei zu viel Chloroform gegeötn habe und daß Prell dabei gestorben sei. Er habe nicht die geringste Absicht gehabt, ihn umzubringen. OaS er nachher gethan habe.' sei Alle die Folge seiner Rathlofigkeit und Bestürzung gewesen. Er habe amerikanische Gesetze nicht ge kannt. habe nicht gewußt, daß eS ihm gestattet sei, seine eigenen Angaben zu machen, sondern habe geglaubt, eS sei
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hier wie in England, wo es. den Anae klagten nicht gestattet sei, selbst Angaben zu machen. Die? sei die Ursache gevesen weshalb er versucht habe, zu flüchten und difBthöcden irre zu führen. Songß. Washington, 26. Mai. Senat. Die Bankerottbill, die Bill zur Bestenerung der an Eisenbahnen verschenkten Ländereien, sowie die Bill zur Arnendi rung des Gesetzes betr. der Einwände rung von Chinesen wurde kurze Zeit besprochen, worauf sich der Senat ver tagte. Hau. Die Debatte über die Bill zur Besteu erung ve Oleomargarm wurve fort gesetzt. Ein Amendement wurde angenommen. welche? vorschreibt, daß im Distrikt Co luwbia und in den Territorien kein Ge schästSaann Oleonargarin verkaufen dars, ohne daß solches mit einem Zettel versehen ist, vorauf Oleomargarin" steht, und daß Hotel und KosthauSbe sitzer, welche Oleomargarin benützen, in ihren Speisezimmern Zettel anschlagen müssen, vorans sieht : Dieses Haus ver wendet Oleomargarin." Dieselben Worte müssen aus den Speisekarten stehen. Ott DaUX. Stürme in Deutschland Berlin. 26. Mai. Die Stürme während der letzten drei Tage, welche in verschiedenen Theilen Deutschlands uü theten. haben große Schaden an den Feldsrüchtea angerichtet. Der Schaden an den Weinbergen deS RheinthaleS wird auf $200.000 veranschlagt. Wie verlautet, sind auch Menschenleben der loren gegangen. Italienische Wahlen. Rom. 26. Mai. Die soeben been deten Wahlen . zur Deputirtevkammer ergeben für die Regierung eine Mehr heit von 60 biS 60 Stimmen. Die Kriegslust in Griechen land vorbei. Athen. 26. Mai. Die Flotten Reserven find in die Heiaath entlassen. Herr Tricoupi gab in der Deputlrten kammer die Erklärung ab. daß die Mächte bis jetzt noch keine Miene eiaten. die Bloätrung der griechischen Höfen aufzu heben. König George bereitet sich zu einer Reise in'S Ausland vsr. Premierminister TricopiS beabsichtigt die Zahl der Mitglieder der Deputaten kammer auf 150 zu beschränken. mm i em 0öis70oöri0tea. GlaSg ov. 26. Mai. Angekom.: .Austrian" von Boston. Baltimore, 26. Mai. Angekom.: Nova .Scotian" von Liverpool. Boston. 26. Mai. Angekommen: .Bulgarian" von Liverpool. Marktpreise. Bol. R. .;,.? rotb, '. or . iß u: gelb e: gk mischt SI.V Htler. , ? etß . ; getatscht k. $ 8 gen. 63c. l,,,. 11000. Heu. $ 9.50-114X). Schtnlen. 10 -ltc. Schultern. c. Sxk. ee. Seit . 7e. chwotn, Ichmalz. 7-7. hl. Famtt, .0 Z2.2S; A.nc ZS.SZ i.1S, etra 17; .90; et 12,00-? i 15. ir. Ie: tStr, 9e. Kutter. r,aer, l 15; tlrt 11 12c; Cunt9 8 9(. fiulnet. 7(ii Cfo. Xtttltak. Äottoffeln. 40 50c per Bus.; neue 14.00 $5.00 ptx 0x1. tfftu IU0-I1.15 p 8tl. Ruffett ZZSHiesiges. Oeeehassaire. Gestern Nacht um 11 Uhr fand zwischen dem berüchtigten ,Gov" Morton und dem nicht veniger berüchtigten John Leddy ein Gefecht statt., wobei Leddy eine schlimme Stichwunde erlitt Der Streit war wegen eine Frauenzimmer (or coursv) entstanden und Morton sagt d;ß er erst angegriffen worden sei. . Die Stechaffaire ereignete sich im Südende der Stadt. Morton wurde heute früh um 2 Uhr verhastet. Gin Lotteriesüwiudler. Jane Gray wurde heute unter der Anklage de Lotte'rieschvindelS verhaftet Er soll das Oeschäst im Sentinel Gedäw de betrieben haben und stand mit seinen Kunden in geheimer Beziehung. Gegen Gray schweben noch 10 Fälle in Crimlnalgericht, tue man nicht aus rusen wollte, wenn er die Hände ii Zukunst davon lasse. Vkun aber werden auch diese 0 Me zur Verhandlung kommen. Gray hat schon Z2500 an Strafen bezahlt.
27. Mai 1006.
Cin kleines NißverstündniS. Gestern. Abend fand ein Sommernächtöm ver ltzabeth Loge K. &2. of H. in Phönix Garten'statt. Man wollte auf gute.Ordnung sehen und bat den Poli zeichef einen' guten Polizisten zum Feste zu schicken. Dieser wissend.' daß eS eine deutsche Affaire war. schickte den deutschen Polizisten Kellermeyer dahin, und zwar wie er unS mittheilt, in derBorauSseduna den Fkstgebern damit einen Gefallen zu erweisen und keineswegs in der Absicht. le eute in. ihrem Vergnügen zu stören. AlS eS II Ubr NacktS wurde, a.lanat. man zu der Ansicht, ohne Polizeioraan noch besser fertig werden zu können,' man bezahlte Kellermeyer und sagte ihm,' daß jetzt nach Hause aeben und der Ruhe pflegen könne. t Kellermeyer aber sah die Sache von emer andern Seite an. er sagte, daß er dableiben würde. um' daraus zu - sehen, daß nach 11 Uhr kein. Bier mehr .verkaust werde. WaS war da zu thun ? Kellermeyer. da .ge. mtr m . m . vlnenyaste Ponzetorgan' btted da. und der Bierverkaus mußte eingestellt werden. Kellermeyer hat diesen überflüssigen Diensten ganz aus eigene Veranlassung geuvt. : . DaS war ein tdeurer Noiliift den man da angestellt hatte. Deutsche Vereine sollten sich in Zukunst an den Polizisten Barker wenden. . Der kleine Otadtheroly. ij. Frau Sophia Amanda Helmich, - geb. Vetter, ist gestern Abend um S Uhr ihrem Gatten und ihren 4 Kindern durch den Tod entrissen worden und wird morgen Nachmittag um 2 Uhr beerdigt werden. Gestern Abend um 5 Uhr wurden Frl. Karoline Hauß und. Herr Herrmann Ei sele in Morris. Ind. getraut. Nachdem der Träuakt vorüber war, beqab sich das neuvermählte Paar hierher und im Hause deS Herrn Jacob BoS wurde dann beim funkelnden Wein die Hochzeit gefeiert. Die GräberschmückuvgSfeier. Das Programm sür nächsten Sonntag wurde unS zugestellt, jedoch zu spät, um eS heute ganz zu veröffentlichen. Der Festzug wird von der Ecke Wash ington und Delaware Straße abgehen. Daran betheiligen werden sich außer den deutschen Veteranen folgende Vereine in folgender Ordnung : Schweizer Männerchor. Sozialistischer Sängerbund. Harugari Sängerchor. Lyra, Liederkranz. Bäckerverein. Pfäl zerverein, Baieruverein Unabh. Turnverein, ' Sozialer' Turrverein Brauer verein, Gärtnerverein. Metzgerverein. Schweizerbund. ' Als Zugführer fungirt Jacob L. Vieler. ' Die Festrede hält Hr. C. C. Emmerich. Blumengaben. Die Damen find ersucht, sich Sonntag Vormittag in der Turnhalle des Sozialen Turnvereins einzusinden, um die Blumen sträube sür den Verein binden zu helfen. Wem eS möglich ist. Blumen mitzubrin gen, ist freundlich darum ersucht. Auch in der Turnhalle an der JUlnoiS Straße und im Laden des Herrn Edvard Müller werden Blumensträuße sür die Grüberschmückung entgegen genommen. Scharlachfirber No. 213 Süd PineStr ' Die Commission, welche den Geisteszustand von Alexander Müller zu untersuchen hatte, hat Müller sür irrst nig erklärt.' Er ist 22 Jahre alt und bildet sich ein, Napoleon Bonaparte zn lein. Vom QuSlande In ervy orannte am 10. Mai vor der Vorstellung das neui Theater, däö erst am 2S,' Man d. I. eröffnet worden, vls aus vle (Grundmauern gänz lich nieder. Das Feuer brach hinter der Bühne infolge einer Gasexplosion aüS und waren zur Zeit etwa 200 Personen in verschiedenen Räumen des Theaters anwesenddie sich' in ziemlich guter Ordnung entfernten. ' Von dem Theater versonale erstickte ein Schauspieler in seinem . Ankleidezimmer, . während ein Arbeiter durch den Einsturz deS DacheS getödtet wurde. - Der angerichtete Scha den beziffert sich auf.etwa Lstr. 20,000 und ist durch Versicherung größtentheils gedeckt.-.. '. :;.r .;; ; :n 3 Ein Zahntechniker in Berlin (der Name ,st leider nicht ange geben) plombirte jüngst in seiner Woh. nung einer -jungen' Dame die Zähne. Wahrend' der Operation 'soll er' an der Schönen ein solches Gefallen gefunden haben, daß er nach gethaner Arbert nicht umhin konnte, einen heißen Kuß auf ih ren Kirfchenmund' zu . drücken. Die Dame brachte die ihr erwiesene Liebend Würdigkeit zur Anzeige, sodaß eine An klagt gegen den Zahntechniker erhoben wurde.: 'Jüngst wurde nun der Anae klagte vom Schöffengericht wegen dieses Attentats mit Rücksicht auf seinen groben Vertrauensbruch zu drei Monaten Ge fängniß verurtheilt,
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hat soeben ein neues Lager von Diamanten, Uhren, Wanduhren, Bronze : und Schmucksachen aller Sorten, direkt vom Fabrikanten erhalten. . Die ' . . ses Lager wurde gegen baar weit unterm Preise gekauft und soll mm -:: zu äußerst niedrigen Preisen losgeschlagen werden. Besucher deS großen . MusikfesteS sollten, ehe sie einkaufen, diese Waaren besichtigen. Sie wer den wunderschöne Sachen darunter sinden. , ........ ... .i r . , ' . No. 98 Ost WaMngton Straße, . .. . . . . , .''. . '. . i ' ;
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Da vir bis zum 1. Juni das Gebäude . i , . . . . räumen müssen, wird A. L. Wright & . . ' .('.'... Co.'s Bankerott'Lagcr in Teppichen, Tapeten und Drapcriccn, ohne RüclsiHt auf dcu Kostcnpreis losgeschlagen ver . . ., den. Es bietet sich also jetzt die letzte Gelegenheit die billigsten Einläuft in dieser Branche zu machen. Alle Lerkäusc gegen baar. (Einrichtung facto slve Damps-Aparat und Elevator zu . ' , lierkauseo.
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