Indiana Tribüne, Volume 9, Number 246, Indianapolis, Marion County, 26 May 1886 — Page 1

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Neues per Telegraph.

WettersuSltchten. Qafh t n gl on, D. C.. 26. Mai. Etwa? ärmeres, schöne Wetter. Bessere Aussichten. PittSburg, 26. Mai. PittSdur er Eisensadriken sind einstimmig der Ansicht, dak die Aussichten sür ihr OeschSst aeaenvärtig versprechender sind. als zu irgend einer Zeit während dieses Jahres. Die Arbeit?. Störungtn legen sich allmälig und im Eisen-Geschält herrscht mehr Vertrauen, als seit Langem. Der durchgebrannte Schuldner. ColumduS,Jnd.26.Mai. Ehrist. Rösche soll in Eincinnati sein. Seine Schulden belaüsen sich aus $10,000. Ausweisung. Paris, 22. Mai. Das Ministerium nahm heute mit 6 gegen 5 Stimmen die Landersverweisung der orleanistischen Prinzen im Prinzipe an. Eine Vorlage, welche diese Ausweisung versügt. wird am Donnerstag entworfen und dann der De vutirtenkammer unterbreitet verden. . Ebitomelles.. Die KnightS of Labor würden besser daran thun, Denjenigen die Thüre zu weisen, welche ihnen die Temperenzlern aufdrängen wollen. Arbeiterorganisati onen haben Wichtigeres zu thun, als sich mit solchem Unsinn abzugeben. Jetzt heißt es. Miß Folsom wolle den Präsidenten nicht heirathen. Es ist entsetzlich, was durch die Zeitungen schon für Klatsch in dieser Sache veröff mtlicht wurde. Handelt sich's denn um eine große Staatsaktion? Wir meinen, das wäre doch Alles lediglich Sache der direkt dabei Jnteressirten. Die Idee des Fabrikanten Norton von Chicago, den achtstündigen Arbeitstag allmählich einzuführen, in der Art, daß die Arbeitszeit von Jahr zu Jahr um eine halbe Stunde verkürzt wird, ist wohl der Erwägung werth. Vielleicht ist eine Einigung zwischen Fabrikanten und Arbeitem auf dieser Basis möglich. Es wäre mindestens eines Versuches werth. Unsere Congreßmitglieder bekom men 55000 per Jahr dafür, daß sie einige Monate in Washington die Zeit todt schwatzen. Wenn man ihr Gehalt um tausend Dollars per Jahr erhöhte, und sie auf Vergnügungsreisen schickte, wäre noch Geld gespart, und die Parteiklepper waren doch versorgt. WaS .Congresse, wie die gegenwärtigen nützen, haben wir leider noch nicht entdecken können. Wir nehmen heute zur Abwechs lung Wieder einmal den Bericht deS Bundesbureau's für Arbeitsstatistik vor. Auf Seite 65 sinden wir unter Anderm Folgendes : Nach dem Census von 18L0 standen 7j Prozent der industriellen Etabligements also 19,125 stille und 163,750 Arbeiter hatten keine Beschäftigung. Dieser Prozentsatz auf die ganze Zahl aller Arbeiter in den Ver. Staaten angewandt, würde 1,304,407 Beschäfti. gungslose ergeben. Berücksichtigt man aber bloß die in der Industrie, in der Land wirthschaft, im Bergbau und im Trans portwesen Arbeitenden allein, deren Zahl 13,317,861 ist, so wären nach obigem Prozentsatz 993.339 Personen beschäfti gungslos, in runder Summe also eine Million. Man bedenke! Eine Million! Und nehmen wir an, daß die meisten dieser Leute Familie haben, und veranschlagen wir durchschnittlich jede Familie auf 6 Personen, so sind sünf Millionen Menschen ohne Einkommen und Verdienst. Welche Summe von Elend, Noth, Ent behrung und Kummer das bedeutet, läßt sich eher denken, als beschreiben. Wagt es Jemand zu behaupten, daß diese Million Arbeiter sämmtlich arbeits scheue Faullenzer sind ? Wer das wagen sollte, dem wollen wir einige Stellen des selben Buches vorlegen, die er auf den Seiten 81 bis 90 sinden kann. Da lautet z. B. eine Stelle : Ein östlicher Fabrikant sagt, daß 500 Personen nöthig wären, um durch Handarbeit so viele Schuhe herzustellen, wie jetzt 100 (hun dert) mit Hilfe von Maschinen machen. Eine andere Stelle: Eine große Besenfabrik stellte m 1879 mit 17Arbei tern 600 Dutzend Besen per Woche her. Jetzt fabrizirt dieselbe Fabrik mit Arbeitern 1200 Dudend die Woche." Eine andere Stelle: Ein Knabe kann an einer Hobelmaschine die Arbeit von 25 Männern verrichten.

Eine andere Stelle : In der Papier, fabrikation können jet durch die Hilfe von Maschinen 6 Leute so viel produziren wie 100 Leute im Jahre 18X." Wir könnten diese Beispiele nach Belieden vermehren, aber sie zeigen zur Genüge, daß man heutzutage nicht arbeitsscheu zu sein braucht, um keine Arbeit zu haben, sie zeigen warum Leute mit gefunden Armen und Händen und Willens

zu arbeiten, ohne Beschäftigung und ohne Brod sind. Was foll diese Million Menschen thun? Stehlen und betteln dürfen sie nicht, wie sollen sie leben? Allerdings die mil den, einsichtsvollen Gesetzgeber habendem Polizeirichter erlaubt, Leute ohne Exi. stenzmittel m's Arbeitshaus zu schicken. Ein Geistlicher erlaubte sich am letzten Sonntag von der Kanzel herab die Bemerkung : Die Sozialisten sind Mmschgewordene Teufel. Würbe der Mann nicht mehr Verstand und Menschenliebe zeigen, wenn er sich bemühte, die Frage zu lösen, wie man dieser Million Arbeiter Beschäftigung und damit die Ezistenzbedürfnijse für sie und ihre Familie giebt ? Denn wo soll es schließlich hin ? Utt aushörlich arbeiten Physik und Mechanik an derVerbesserung der Maschinen, immer mehr neue Maschinen werden erfunden. In zwanzig Jahren werden nur zehn Menschen nöthig sein, wo man jetzt ihrer hundert bedarf. Wie soll das enden? Frage man sich doch? Es ist keine Frage, ob der Lohn ein klein wenig höher oder niedriger sein so?, es ist die Frage, wie die Menschen, welche bloß ihre Arbeitskraft, aber keine Maschinen besitzen, überhaupt exiftiren sollen. Die Maschinen kann man nicht abschaffen, und die Menschen kann man nicht, wie die jungen Katzen ersäufen. Man überlege! DrahtnaHrlHteu. Die Convention der KnlghtS o s L a b o r. Eleve land. O., 25. Mai. Die Extra Convention der KnightS of Labor wurde heute um V4 Uhr Nachm. durch den Großmeister Powderly, in der Sloß Halle zur Ordnung gerufen. Nach Erledigung der einleitenden Geschäfte und Ernennung eines Comites für Beglau bigungen, hielt Frau Woodridge von der Temptrenz. Union christlicher Frauen eine Ansprache, worin sie u. A. dem Orden zu seinem Standpunkt in der Temperenzsrage Glück wünschte. Dann verlas Herr Edwin Norton. Mitglied einer bedeutenden Eisen und Stahlfirma von Chicago eine lange Abhandlung, in elcher er die Gründung einer Fabri kanten Association, in der sämmtliche Fabrik-Interessen deS Landes vertreten sein sollen, vorschlug, deren Zweck eS sein soll, im Einverständniß mit den KnightS os Labor die Einführung deS achtstündigen Arbeitstages berbeizusühren. Er schlägt vor. den 10stündigen Arbeitstag als Basis beizubehalten und die ArbeitS zeit, mit Beibehaltung der jetzigen Löhne, jährlich eine halbe Stunde abzukürzen, di da? gewünschte Ziel erreicht ist. Der Vortrag wurde sehr beisällig ausge nommen. Die Verhandlungen sind vollständig geheim und wag an die Oeffentlichkeit gelangen W, wird der Presse durch ein Comite mitgetheilt. Die Csnferenz mit den TradeS Union isten scheint so weit zufriedenstellend ab gelaufen zu sein, und eine friedliche Bei legung deS Streites scheint möglich. Die Cigarrenmacher Union ist hier vertreten und beschwert sich bitter über die KnightS os Labor. Die Cigarrenmacher beklagen sich darüber, daß die KnightS os Labor Leu!e ausnehmen, welche auS der Union auSgestoßen wurden. Sie verlangen' auch, daß das .Labil- der KnightS of Labor zurückgezogen werde. Die Amalgamated Association der Eisen- und Stahlarbeiter beschwert sich ebenfalls darüber, daß Leute, welche aus dieser Verbindung auSgestoßen wurden von den KnightS of Labor aufgenommen wurden. Die Beschwerden nerden vor der Convention verhandelt werden. . Arbeiterunruhen. Toronto. 25. Mai. AlS heute Abend der erste Omnibus von Kingston zum Besten der Straßenbahnstreiker ankam, zogen ihm die Knight of Labor mit einem Mufikcorps entgegen und paradirten dann durch die Straßen. Etwa 2000 Mann waren im Zuge. Jeder Straßenbahnwagen, der ihnen entgegenkam, wurde mit Steinvürfen angegrif sen. Passagiere. Fuhrleute und Condukteure wurden verletzt und die Polizei war vollständig machtlos. Ueber vierzig Straßenbahnvagen wurden denslirt.

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Nach etwa drei Stunden löste sich der Umzug von selber auf und weitere Unruhen kamen dann nicht mehr vor. Sie will nicht. Buffalo. N. Y., 25. Mai. Der .Commercial Advertiser" sagt heute, dak Bufsaloer Frauen, welche sich zur Zeit in Paris befinden, von dort schreiben, daß Miß Folsoa positiv erkläre, sie werde Präsident Cleveland nicht heira then. , LOugreß. Washington, 25. Mai. Senat. Die BaukerottbM wurde vorgenom men, und eine Zelt lang debattlrt. voraus der Senat w Erecutivsttzung überging. c HauK. Im Hause wurde die Debatte über die Bill zur Besuuerung von Oleonargarln fortgesetzt. . . Mhrend von der einen Seite hervorgehoben wurde, daß die Steuer hauptsächlich dazu dienen solle. um den Verkauf von Kunstbutter als ächte Butter zu verhindern, wurde von der anderen Seite Opposition gegen jede Einführung einer neuen Steuer erhoben. Die Sache wurde nicht erledigt. yer Dabei, Die Herren gingen heim. Berlin. 25. Mai. Der Reichstag überwies heute die BranntweinsteuerBorläge an eine Commission und vertagte sich dann, die Session schließend. Heftiger Sturm in Deutsch land. Berlin. 25. Mai. Ein wüthender Olkan suchte die Stadt Wetzlar und Umgegend heim. Kamine wurden umgeblassen, Dächer abgerissen und ganze Wälder in der Nachbarschaft vernichtet. Die S oldaterei gefällt ihnen nicht. Berlin. 25. Mai. In dem Bericht deS Ministerium? an den Reichstag heißt es. daß der Belagerungszustand über Spremberg aus dem Grunde verhängt worden sei, weil die Leute daselbst der RekrutirvNg Widerstand leisteten. Die Home Rule Bill. London. 25. Mai. Die Minister waren heute in Sitzung. ES ist wahrscheinlich, daß Qladstone den Radikalen einige Conzessiynen machen und nach Annahme der Bill in zweiter Lesung dieselbe zurückziehen wird. Dann wird daS Parlament aufgelöst werden und im Winter wird dieselbe aus'S Neue zur Vorlage kommen. Im aufrührerischen Decazeville. P a r i . 25. Mai. Das HauS eine? Kohlengräbers in Decazeville wurde heute durch Dynamit in die Luft gesprengt. Mehrere Personen wurden verwundet. Der Aetna. Rom, 25. Mai. Der Ausbruch deS Aetna nimmt fortwährend an Heftigkeit zu. Die Stadt Nicolofi scheint den Untergänge geweiht zu sein. Die ganze Umgegend ist mit Steinen und Lavaasche bedeckt. Schon wieder eine. Wien, 25. Mai. Die Stadt Bali gord in Oesterreich - Galizien ist durch Feuer zerstört worden. Türken und Griechen. Athen. 25. Mai. Beide Armeen tauschen ihre Gefangenen aus und Ziehen sich von der Grenze zurück. OQtssSnaQrtQt. L o n d o v, 24. Mai. Angekommen .Westerland- von NewVork nach Ant verpen. Plymouth. 25. Mai. Angekon .Suevia- von New York nach Hamburg Hamburg, 25. Mai. Angek.: .Gel tat" von New York. N e r?) o r r, Anger. : .Canada" von Havre. Liverpool. 25. Mai. Angekom. .Alaska" von New York. Marktpreise. ijn. .?.; N Z roth, so. r n. 52. 3 ,tß U: elb 3c : gemischt 31;. önfr. X. 3 vet 34t; gemischt 30c. , g g n. 63c. Xlt. It000. fielt. I9.W-11.00. Schinken. 10 -llc. Schultern. 6?t. g. Seit . 7Xe chtn,schml,. 7X7X. hl. Farntl 3.0-$3.; nci 53.S5 Zt.lS. Cltra $17-1190; t 12.003.14: I t. tXt ; im tot 9xc. Butter, ffretmer l-i8; Batet t: 12c: Countt9 8-9. Jftlncr. 7vf. Tueke 8e. tttoffetn. 40-40 peeBKfl : neue II.CO 15.00 per tl VffU $1X0-11.15 tu Bxl. Skussktt !Z.$3.25. Der Gouverneur hat William Gilbertthorne welcher seit 1884 im ZuchtHause ist. begnadigt. Der junge Mann war damals zu fünfjähriger Zuchthausstrase verurthett! worden,

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Die Freibäder. - - , . . Morgen früh werden -die Freibäder an der Ecke der Canal und Blackford Straße eröffnet. Die Benevolent Society hat die Verwaltung über diese Bäder und C. C. Bogert hat die direkte Aufsicht über dieselben. Die Bäder können von Jeder mann benutzt verden. Wer auf. ein Handtuch oder einen Badeanzua ressektirt, hat für erstere? 1 Cent für Letzeren Cents zu bezahlen. Ein Vrivatzimmer kostet 5 Cents. Die Frauenabtheilung steht unter der Aufsicht einer Frau. - Montags, Mittwochs und FreitaaS von 1 bis 7 Uhr Abends dürfen nur Frauen baden. ' Oieben Jahre. Henry Lawrence.' alias Thompson, welcher mit Charles Crum angeklagt war, eine Partie Linnenzeug ' von Lindley Vinton gestohlen zuhaben, wurde vor Geschworenen prozesstrt und zu ljähriger Zuchthausstrafe verurtheilt. m i ü Der kleine Stadtherold. Herr Charles Kregelo ist nach längerem Kranksein wieder so weit hergestellt, daß er ausgehen kann. Herr Tobias Roch, feiert heute seinen 26. Geburtstag. , Die Crawford, Henry und Wil liam? Co. (Ohio) Seed Co. hat sich gestern im Staatssekretariat inkorporiren lassen. ' Heute Abend finden die demokra tischen PrimSrwahlen zur ErwShluna von Delegaten für die morgen stattfin denden Congreß. Jsint Repräsentativeund Judicial-Conventionen statt. Granville Nicken, ein Ardeiter wr-sogenannten English Kirchen an Süd Illinois Straße vermißt $13 und seine Unaussprechlichen, welche letzte Nacht gestohlen wurden. Die Supreme Court hat das Urtheil des Morgan Co. Gerichts, das A. I. Bryant wegen Todtschlags zu 8 Jah ren Zuchthausstrafe verurtheilte, umgestoßen und dem Angeklagten einen neuen Prozeß bewilligt. Der Germania Garten welcher unsern Lesern noch von den deutschen Theatervorstellungen her in angenehmer Errinnerung sein dürfte, wird nächsten Samstag Abend mit einem Freikonzert für die Sommersaison eröffnet werden. Sckweinesckmal. ertra seiner Breakfast.Bocon und alle Sorten Würste in Rudolvd Böttcker's leisckladen. Na. 47 Süd Delaware Straße. tzr Frau Tyra Kitz, die Gattin des Herrn Ernst Kitz wurde von einer Com mission, bestehend auS den Friedensrich tern Feibelmann und Smock sowie Dr. Brennan sür irrsinnig erklärt. Schon zur Zeit als Frau Kitz in Folge eines Streites mit ihrem Manne ins StatlonöhauS gebracht wurde, benahm sie sich so aufgeregt, daß man Besorgnisse betreff ihres Geisteszustände hegte. Dann folgten ruhigere Zeiten für sie, aber in letzter Zeit soll sie mehrere Male nach ihrem Gatten gestochen haben und schließlich soll nur der Schritt, sie auf ihrenGeisteSzustand zu untersuchen, übrig geblieben sein. Die Frau ist 30 Jahre alt und hat keine Kinder. ManaWuMfej! votzes Feldlagev (Camp FIro) 1. bis zum 4. Juni '86 incl. Der Verkauf don Saisonkarten für da Mnsikfeft und Grand Arn Y Kamp Fire wird am Mittwoch Morgen, den 12. Mai in Smil Wulichner' Musikalien-Handlung, No. 42 & 44 Nord Pennsdlvania Straße, eröffnet und bis zum 22. Mai inclnslve, fortgesetzt. Saison Karten für drei große Concerte und das Erand Armh Camp Fire, mit reservirten Sitzen $5.00. Personen, welche außerhalb der Stadt kobnen. können Saisonkarten dnrcb sckriftlicke Anmeldung bei dem Unterzeichneten erhalten. VT. Ju. Brown, Schatzmeister, No. 87 Weft Washington Straße. ADVERTISERS can learn the exact cost os any proposed line os adverbsing in American papers by addressing Geb. P. Rowell & Co., Kewapaper Advartising Bureau, lO Spruoe St., Now York. Snd lOctt tot lOOPftao Piuriphltt,

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