Indiana Tribüne, Volume 9, Number 245, Indianapolis, Marion County, 25 May 1886 — Page 3

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Das Geheimniß.

Novelle von Willibald Menke. (Fortsetzung und Schlub ) Sie fuhr aus ihren Gedanken aus. Ja, das lvar sein Schritt auf der Treppe. Sie öffnete die Thür, 'er ist's, der die Anne nach ihr ausstreckt, mit einem Aufschrei der Freude stiegt sie an seinen Hals. - Evchen !" Er findet kein anderes Wort. Er schließt sie fester , in seine Arme und küßt sie auf Stirn, Augen und M'und. Mutter Blind tritt in's Zimmer ; der Graf wendet sich zu ihr. Liebe Mutter" sagt er. Mutter Blind macht ihren unterthä ntgsten Knir. Ein Graf, ver.sie lieb, Mutter nennt. - . x -. iebe Äkutter, ich.komme, um mir das Glück meine Lebens von Ihnen zu er bitte,!." - - ' Herr Graf ich weiß nicht" Atutter Blind ist so verlegen dah sie nicht wein, was sie erwidern i soll. : Wie ganz anders bat sie .sich den Mami vorgestellt, vor dem sie ihre Tochter so oft gewarnt hat. Wie sanft, wie gut er aussiehti. V gewiß, der hat es nie schlecht, mit ih rem Kinde gemeint. Diese kleine Hand hier! Heben Sie mir diese kleine Hand auf, bis ich zurück komme, und legen Sie sie-dann in' die meine vor. dem Altar." - : Bor dem Altar ! Er will -sie also wirk lich zu seiner Frau machen. "Mutter Blind ist keines Wortes, mächtig. Sie schwimmt in einem Meer von Wonne. Die Thränen' schießen ihr in die Augen. Herr Graf," sagte sie endlich," machen Sie-mein Kind glücklich.". -: Sie reicht ihm die Hand,und er führt diese Hand an seine Lippen. Ein Graf, welcher iyr die Hand küßt!. Wie hätte sich Mutter Blind dies 'jeZ einmal trau men lassen sollen. -Und nun ergreift der Graf wieder die Hand Evchen'ö und er steckt einen golde nen Reifen 'an den Finger. Dann küßt er. sie auf die Stirne. . . ' , Meine kleine, süße Braut!" flüstert er ibr zu. iain:ell Evchen ! Mamsell Evchen!" ruft eine stimme. Die Liebenden, ganz in ihr Gl.lck versunken, hören sie nicht. Aber Mutter Blind hat sie gehört und sie dnsä'l aus dem Zimmer hinaus und läßt die Liebenden allein. Ter Stadtschreiber phantasirt. Er bat sich im Bette ausgerichtet und fährt mit den Händen um sich, als wolle er sich einen Gegner vom Leibe balten. Zurück, ihr Räuber! Ihr Mörder! Sie wollen ihr ein Leids anthun, die Ha lunken! Sie haben sie eingesperrt! Hilfe ! Hilfe ' Dort drin imHaus ist sie. Sie haben die Thür verriegelt ! Mamsell Evcben! Mamsell Evch,n ." Was für verschiedenartige Bitzer? Hier Hand in Hand,Iuge in Auge ein liebendes Paar, ganz in das Gli'ö wie in die Trauer emcsWlederzehens versunken, da zugleich eine Trennung für lange Zeit bleutet,. und hier ein Fieber kranker, dem in seinen Phantasien immer und immer wieder da? .Mädchen, vor schwebt, das er liebt, ohne Gegenliebe zu finden. Was für verschiedenartige Bil, der -unter Einem Dache ! Ein Jahr ist vorübergegangen. Bon einer. Anhöhe im Süden der Stadt schaut ein freundliches Landhaus auf die gesegnete Ebene hinab. . Die Veranda des Hauses ist mit Blumen ge schmückt; von der traulichen Hütte an der Ecke dort steigt drr wilde Wein bis zu den Fenstern des oberen Stockes sich bis zur Landstraße und bis' zum Bache hinab, der feine Gebirgswasier hier vor überführt. Hinter dem Hause dehnt sich der Hofraum mit den Wirthschaftsge bäuden aus. Es ist noch früh am Mor gen, aber schon wankt ein schwerbeladener 2Lazen zumHosthor ein, und eine Scheune öffnet sich, um das glücklich heimgeführte Heu in ihr Inneres aufzunehmen. - ' - Ein kleines Haus, von rothen Ziegel steinen erbaut, die Weinreben unnvu ckernd, scbließt den Bogen der Wirthschastsgebaude ab, welche den Hofraum einschließen. Früher hat der Pächter hier gewohnt, jetzt haust dort der Mann, welcher in diesem Augenblick aus der Thür heraus in den Obstgarten tritt und sich auf einer Bank niederläßt, von der üan einen N'eitcn Ausblick auf die Ebene genicßt. Eine schlanke, etwas vornüber geneigte Gestalt, das braune Haar. ist an beiden Schläfen vor die Ohren ge strichen und über der Stirn einem sögenannten Titus gekräuselt ; .seine..mildcn blauen Aiigen schauen träuinerisch in die Ferne. ,,Y. ':0,V , .Auf einmal leuchtet eüi , Strahl freu )iger Ueberraschung aus diesen Augen auf. Er springt von der Bank auf und eil: durch das Hofthcr einem Manne ent? gegen, der langsam, . manchmal stehen bleibend, die Landftrape heraufkommt. ...Herr Eoulmissär !'' ruft er ihm zu Jt's möglich, Sie sind'b. Herr Ifony mistär?" freilich bin ich's, Herr Td.ielemaRä. Ich muß doch wieder einmal sehen, wie'? hier zugeht. Ich" babe mich heute für den Feiertag frei gemacht, um.neiiiealte Mutter zu besuchen, und da dacht ich, mußt doch einmal sehen, wie's hier ob.T zugeht." Das ist schön von Ihnen. Herr Eoni rcifiäL- ; Fleißig geht's ja bei Eüch.u Führt ja selbst am Tag von Peter und Paul Heu herein." Hoffentlich verratben Sie'S der Po lizei nicht. Herr Eommiffär. Das Aarometer ist gefallen, und: der Herr Graf meint, eS käme ern Getmtter deut' und darum hat er Ordre gegeben, daß das Heu ' r. . c rm .. yereingefcvasfr wlro, in auer 5ruve, vor der ji,rchzeu natürlich. ? : , ' K$lu, wie ist's mlt dem Dienst Herr -tadtschreiber? Treten Sie Ihr Amt bald wieder an, da Sie ja wieder kern, qefuud und i Kerngesund, Herr Eommiffär, das wäre zu viel gesagt. Ich verspür'S. halt immer noch so ein Bischen aus derBruft und wenn ick wieder in die Stadt und auf das Bureau zurückkehrt', wer weiß, ob der böse Husten nicht wiederkäm'. Abwich blech!, bies, Herr CöNimiöar, iK bleib' fcie -TS - -

?' Nuii ja. der Herr Graf braucht Je mand, der ihm die Bücher führt Und Briefe schreibt, und dafür kann er mich brauchen. Und dann hat er mich auch schon etwas in die Landwirthschaft eingefübrt und ich führe die Aufsicht über die Arbeiter und -sehe halt nach, wo's noth thut. Und das thut mir wohl, Herr Eommiffär, und ich versichere Ihnen, ich werd' ein ganz anderer Mensch hier, ein ganz anderer Mensch.". . Glaub' ich schon. Und an der Pflege fehlt's auch nicht ; Sie bausen ja hier mit der Mutter Blind zusammen, nicht wabr'5" Freilich, freilich. Ich bin halt im mer noch ; ihr Zimmerherr. Da kommt sie ia." Die Tdür des llemen Haujes hatte ftcy geöffnet und Mutter Blind war 'mit ei nem Tisä'rutt'e auf vem 'Arme yerausge traten. '.esus!, Der. Herr Eommiffär rief sie Äuvals Mdeit Besuch bemerkte. Komni' Euch boffentlich nicht ungele gen, Mutter Blind,"' sagte der Eom. miffär, indem er aus die Frau zutrat, welche ihre Hand jetzt fest in die -seine schlug. . " ' Ein so früher Besuch j' Aber uns sind Sie immer willkommen. Hur Eommiffär. Ünd nun müssen Sie auch ein Schälchen Kaffee mit uns trinken." . , , Mit Vergnügen, Frau Blind. -Mit Vergnügen." Ter Stadtschreiber hatte den Tisch nä ber n die Bank gerückt und noch einen 1 (Stuhl herbeigeschafft. Mutter Blind breitete das Tischtuch aus und er chten bald daraus mit dem dampfenden Kaffee, den sie ihren Gästen credenzte. Nun,' wie geht's der Frau Gräfin' fraate der Eommiffär,- als die kleine Gei sellschaft vor dem Frübstückstisch Pl itz ge nommen batte. . - ' yl,. linker Matt'- saale Tvrai j tf T " " F O l ' " Blind, indem sie die Hände faltete, Gott erhalte sie immer so glucklich, wte ne es .jetzt ist. Ich hätt' gar nicht gedacht, daß : : r.r :.' w. ernf n . j es o vKiiiUsi in ver wen gicci, ivic s der ltebe Gott den Beiden befcheert hat. 'Sehen Sie, Herr Eommiffär, ich hab' immer gedacht, daß aus dem Madel 'was Besonderes werden müßt'. Sie war halt nicht wie die Anderen, hatt' keine Freud' an Putz und Vergnügungen, war immer fleißig bei der Arbeit und hat viel in Bnschern gelesen, so daß sich der Herr Gras ihrer nicht zu schämen braucht, wenn 'emmal Besuch kommt und sie einen vornehmen Diskurs führen muß. Ich hab' nur immer gedacht, daß sie einmal etwas Besonderes werden müßt'. Aber daS, daß sie einmal Frau Gräsin werden sollt', das hätt' ich mir doch nicht träumen lassen." '' j !S jährt sich jetzt g'rad'," sagte Her, Thieleknann leise vor sich hin. ' Freilich, freilich! St. Peter und Paul ! Du lieber Himmel, was für Geschichten kriegt' ich zn'hörcn, wie ich damals von meiner Schwägerin aus Leibnij zurückkam. Und wie krank waren Sie damals, Herr Thielemann! Wir haben schon nicht geglaubt, daß Sie wieder aufkämen. Und der böse Husten, der zurückblieb." - ' , ' Die Landluft hat mich kurirt." Gewiß, gewiß ! Aber im März, wie die ochzett war, iahen Sie doch noch recht schlecht aus, und erst jetzt im Frühjähr haben Sie sich recht erholt. Wissen Sie, Herr Eommiffär, daß er jetzt bei uns bleibt - ..Ja. Er hat's mir erzählt. Aber wissen Sie. Mutter Blind, daß auch icb jetzt bei Ihnen bleib'?" ' ! Sie, Herr Eommiffär ?" I Ja. Wenigsten? hie? im Ölte, als effen jüngster Bürger ich mich Ihnen vorzustellen die ihre habe."" : ; Was soll das heißen, Herr Eommis sär? Sie hier?" ! I. Ich hb' mir ejn Häuschen hier gekauft." ! Nickt möalick I : Sie wissen daß ich -Niemanden auf her Welt habe, als meine alte Mutter, mtt der ich zufammen wphne ! ..-Freilich, -Sie sind auch ein so verein samter Sonderling. Das kommt davon. wenn die bravsten Männer.' die da schönste Auskommen Habens nicht an'S f . am'". yeiratyen yenlen. Ich hab' feine Zeit . dazu, Nutte, Blind." "' - . r ; ! Ja wobl, keine Zeit." : Fragt meine Alte, wie selten ich nach Haus lttnme. '-Ich hause halt mit mci ., , , , nem ' Ätuuercyen zufammen, und dem thut die Stadtluft auch nicht besonders i... T l-l : j. t. i.' .-if. gut. vav mir nun sur vieaifle des Geldes, 'das ich vor einem Jahr als und ich denk',' das wird der alten Frau gut thun. Und sehen Sie, MutterBlmd, 1o bin ich jetzt Gutsbesitzer geworden, und o oft ich mich einmal einen Tag frei Asn fltlH frt.t.tw. i M uiuiit miiii, cittitiv uf ikciytt. das wird dem Evchen und mei nem Herrn Sohne Freude machen, wenn Jie hören, daß sie einen, neuen Nachbarn 'ekonimen haben, der ein so guter, alter Bekannter ist. Da kommen ie jut aus Um Hause heraus. - Ich muß gehen und . ihnen das Frühstückzurecht machen. Aus Wteoerfeven, q?err vsmmtffar,'' l Der Eommiffär erhob. sich. urd blickte über die Gartenhecke nach dem Hause hin über. In der Veranda war die hohe Gestalt des Grafen erschienen, i Evchen stand an seiner seite, die Arme über einander gefchloffen, den Kopf an die Schulter ibres Mannes gelehnt, welcher seinen linken Arm um ihre Taille , ge schlungen hatte. So schauten sie Beide, ,n stilles Gluck verfunken, in den helterei' t .sommermpxgen.mnaus. . End,. l L7esignatlon i Schultheiß: 's ischt doch a' Kreuz mit Euch, Jakoble, scho' wieder b'soffe g'wese; 's bleibt mir halt nir anders übrig, als i' lag' Euch wieder 3 Tag ei'sverre." Trunkenbold : 'i wird r-ohl 'S Bescht' sei'. Her? Schultheiß! Fahrlässig. , Sie lieben mich also wirklich, Feodor?". Ich schwöre es Ihnen bei den Rosen, die aus Ihren Wangen blühen, bei den Perlen, die aus dem. Purpur Ihrer Lippen leuchten, bei der wahren Lockenpracht JyreS Hauv teS " Web' mir. er leistet einen m... -rf.w. .

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Prämie bekomtnen, hier ein Häuschen ge kauft. 'Es ist ein schönes Stück Garten ' dabei, da kann sie viel im Zvreien sein.

Der Sohn d es Henker?.

Srzählunz Kon Th. Ju stn. ortsebung.) Verschenken darfst du die schönen Sa chen nicht, da. zu hat deine Mutter dir keine Erlaubni ß gegeben, und wir dürf ten sie nicht ge schenkt nehmen. Aber be sehen ivollen !.vir sie gern, so lange du's haben magst." Und nun wies sie ein Stück um ial andere dem Brüderchen, zeigte sich aber sehr besorgt, daß das letztere sie nicht etwa täppisch angreife und dadurch verderbe. Zuletzt meinte sie be wundernd : Deine Eltern müssen aber doch recht reich sein, daß sie dir so schöne Spiclsachen kaufen können!" , . Frau Salome ging das . Herz auf bei dem süßen Geplauder. Sie strich dem kleinen Mädchen über das. seidenweiche Haar und fragte nach seinem Namen. Adelheid heiße ich", sagte das Kind, die Fragerin mit den großen, unschuldigen Augen anblickend, und mein Brüderchen hier heißt Willibald." ' Und woher kommt Ihr V forschte die Frau weiter. Weit, weit her aus dem Lande Oesterreich, da ist auch der Vater gestorben, und die Mutter sagt, wir beide, sie und ich, müßten nun für den Willibald sorgen, denn der ist ein zartes Kerlchen und oftmals krank gewesen, gelt, Willibald?" Wiederum fühlte sich die gutherzige Frau ganz eigen berührt von des Kindei lieblichen Worten ; das war nicht Landstreicherart ganz unverkennbar waren die Leute von besserer Herkunft " Ludolf hatte unterdeß noch mehr Sa chen herbeigeholt und wollte wieder an fangen zu zeigen und zu erklären, als das kleine Mädchen sagte : Ach,, dem kleinen Willibald fallen dieAugen zu vor Müdigkeit! Er geht sonst immer schon früher schlafen. Nicht wahr, du zeigst uns lieber morgen die schonen Sachen ? Bei Tage kann man sie obnehin biel beffer sehen." Aber werdet Ihr morgen denn nicht wieder fortgehen ? ganz gewiß nicht V erkundigte sich Ludolf ängstlich. .Adelheid schüttelte das Köpfchen. )!ein, morgen noch nicht ! Einen Tag Rast haben wir überall gemacht, wo wir einkehrten, denn sonst hielten ibre Kräfte nickt vor. saat die Viutter. Aber ränge dauert es jetzt nicht mehr, bald werden wir am Ziele sein." Wie heißt denn der Ort, den Ihr gufsuchen wollt fragte Frau Salom? fheslnehmend, , , Das weiß ich nicht!" entgegnete das Kind, halb wie betroffen über seine eigene Unkenntniß. Die Mutter hat nur gesagt, es sei möglich, daß wir bald in ei, nein schönen Hause wohnten und alle Tage satt zu effen und trinken bekämen. Aber dann aus einmal weinte sie und sagte, eben so gut könne es sein, daß wir wieder hinaus auf die Landstraße müß ten." Ein Erbarmen kam über Frau Salome und unwillkürlich drückte sie ihren Ludolf, der neben ihr stand, fest an sich. Mochte der Knabe auch noch so viel entbehrcn er hatte doch ein Elternhaus, ein gesichertes Heim und wenn es auch nur das Heim des FrohnerS war ! Die beiden Kinder wurden zu derMutter in die Kammer gebettet, und während draußen der Stovetnbersturm tobte und Schnee und Hagel gegen die Fenster warf, schliefen alle drei fest und friedlich im Gefühl der Geborgenheit. Ludolf dagegen lag lange noch wachend in seinem Bette ; in sein Leben war ein Ereigniß getreten, das all sein Denken und Empfinden in Anspruch nahtn. Wiederholt rief er die 3)iutter und vergewisserte sich immer von neuem, daß die Fremden nicht etwa über Nacht wieder fortgehen,' sondern morgen früh noch am Platze sein, würden. vie streichelte ihm die glühen den Wangen und gab immer wieder von neuem die nämliche Versicherung ab ; den. rechten Nßchduick erhielt dieselbe aber doch erst, als auch der Vater sich inS Mittel legte und dem Knaben mit freundlichem Ernst anbefahl, sich nun endlich zu beruhigen. Thilo Koesmann billigte von ganzem Herzen die Gutthat, die seine Frau gelhan. Er selbst war weichen und mit leidigen Gemüthes und jederzeit erbötiz, den Leuten in allerhand Gebrestens beizustehen. Denn wie die meisten seines Stande? war er wohl erfahren in arztlicher und chirurgischer Kunst, und würde sie gern noch in weiteren Kreisen qeübt haben, hätte nicht eben die Scheu vor jedweder Berührung mit ihm die Leute fern gehalten. Nmi sollte er un erwarteter Weise im eigenen Hause sich als Meister Arzt" zu bethätigen haben.. Denn am folgenden Morgen lag die Ftemde in heftigem Fieber und gab auf alle Fragen entweder gar keine oder völlig verworrene Antworten. Ein Ader laß brachte zwar zunächst etwas Erleichterung, allein gegen Abend kehrte das Fieber in verstärktem Maß? wieder. Die Kranke ras'te und nur mit allergrößter Mühe gelang es, sie in ihrem Bette festzuhalten. Meister Thilo that, was nur irgend in seinen Kräften stand, die Krankhett zu bannen, und in der That ließen nach Verlauf von etwa einer Woche die Fieber nach, und es schien, als wenn in erwünschte? Weise die Genesung sich an bahnen wollte. Der erfahrene Mann jedoch schüttelte den Kopf und äußerte, zu seinem . Weibe: Sie wird heimge-. den!. Den Krankbeitsanfall zwar, hat sie überstanden, aber der arme iLeib ist zu . sehr geschwächt durch Kummer und Entbehrung. Wir wollen , sie zu Tode pflegen und ihr die müden Augen zuNÜckeN." " .;!.;-: Und sie ging Heini, dle Arme, der das Leben so viel Kummer und Herzeleid ge bracht. Am Tage zuvor hatte sie. bei schwindender Kraft zwar, aber völlig klarem Bewußtsein, eine längere Unter reduna . mit Meister Thilo und seiner Hausfrau gehabt,, bei deren Beendigung beide Eheleute, bleich und ttes erschüttert, ihre Rechte in die der Sterbenden legten zur 'Bekräftigung eines feierlichen Ver-' fprechenS, das sie ihr geleistet. ' - - , - . 4 Unter den stattlichen Giebelhäusern am Marktplatze der Stadt war der statt licysten eines dasjenige des Rathsherm van der Brügge, der bei Alt und Jung sich eines aam besonderen Ansehen? er

freute. Herr van der Brügge war un atifgeklätter.Mann und wenn, was je zuweilen vorkam, Meister Thilo in dienstlichen . Angelegenheiten, seine Wohnung betrat, so begegnete .ihm jener nicht anders denn als einem der ehrbaren" Bürger der Stadt,' indem er'ihn in seine Stube nöthigte ' und ihm auch' einen Stuhl zum Siyen anbot, während der gestrenge Bürgermeister sowohl, als auch die meisten der übrigen Herren vom Rath, nur 'auf dein Flur Zwiesprache mitihm pflogen, sich auch nicht länger als'unum gänglich nöthig bei den . Verhandlungen

in:t ihm aushielten. So hatte auch heute der würdige alte Herr den Frohn freund lich wie immer begrüßt, und ihn dann halb scherzend gefragt,"ob er etwa wegen eines Malesikaltten . Befehle" einholen wolle? ts sei doch seines Wlffens ,n dieser Zeit niemand auf Hals und Hand angeklagt. j Meister hil0 ' schüttelte den Kopf. Nein, gestrenger Herr um einen armen Sünder handelt es sich heute mchi. Ich habe Anderes zu melden." ' " 1 " ; Und was ?" erkundigte sich der Raths berr, indem er mit der Hand aufweinen Stuhl deutetet . ' . . Gestrenger Herr eö, wird mir schwer, den Anfang zu finden. Ich . fürchte, .ich tt'chre an Dingedie Ihr gern abgethan und vergeffen sähet." -; 4 ; ' ; p Deren giebt es allerdings' in' meinem Leben," sagte der Greis, und seine Stirn umwölkte sich. Aber sprecht ohne Umschweife, Meister Koesmann ! Was-ich hören muß, das höre ich gern sobald als l möglich.", , . , lyhr hattet einst einen Sohn" hob Meister Thilo wieder an . ' Uno , er ging mir verloren, ! terbrach ihn Herr van der Brügge, was weiter?"' . , . . ' . , .i .'."') ! Der Tod hat geschlichtet zwischen ihm und Euch. Im fernen Lande' liegt er begraben: - Aber er. bat zwei Kmder jnachgclaffcn' Euer Fleisch und Blut,Herr!.',' y-iir- ? Der Raths Herr war todtenbkaß'gewörden. . -Und und die. Mutter ?." brachte er mühsam hervor, das Meib, um derentwillen er Heimath und Elternhaus verließ, und in unseliger Verblendung sich lossagte von den Seinen ?''. , ' Sie ist vor zwei' Tagen unter meilNem Dache gestorben, ' Herr, undunter meiner Obhut befinden sich dle - zwei Waisen, Eure Enkelkinder, die Euch als ein ' Vennächtniß der - Todten, zufallen. Solltet Ihr nicht geneigt s?in. Euch ihrer anzunehmen, so mygen -sie, in Frieden bleiben, wo sie sind. . Mir und meinem Weibe sollen sie gelten wie unsere eigenen Kinder, von ihrer Herkunft aber und ihrer Sippschaft wird keine Menschensecle jemals ein Wort erfahrm." ; Herr van der . Brügge war aufgestanden und. an das Fenster getreten. - Es war unverkennbar, daß er kämpfte mit einem Entschluß. Endlich wendete er sich, wieder . um und sagte Meister Koesmann, eine bestimmte ölntwort kann ich Euch in diesem Augenblicke noch nicht geben. Vor allen Dingen muß ich mich mit meiner Hausfrau bereden.' Einst weilen nur danke ich Euch-von ganzem Herzen für das, was' Ihr an den armen Kindern gethan habt und auch ferner thun wolltet.' Morgen am Tage werdet Ihr weitere Botschaft erhalten," :Und da der Meister sich erhob, um zu gehen, setzte er zögernd hinzn: . Ihr habt mei-. nen Willibald doch 'gekannt, Meister, habt ihn wenigsten? hie. und da einmal gesehen. Sagt mir, gleichen die Kinder ihrem armen Vater?" ! - Gestrenger Herr, wenn - iüv meine? Erinnerung, trauen darf, .so möchte ich iebaüpten, der Knabe er heißt gleich falls Willibald habe' seines. Vaters. Züge geerbt. Das Mädchen gleicht ohne Frage der Mutter. ' Aber so viel kann ich versichern : es sind Kinder, bei'denen Zinem das Herz aufgehen muß' - - ' ! Jhr:sylltl von 'mir hören Meister,' Zhr sollt ! von mir hören !.'? schloß . der )tathsherr hastig, und der Frohn verstand, )aß er entlaffen sei. ... . ' .. ' :, t. i Es war ünl die Däinmerungsstunde 5 folgenden Tages, als auf. der Froh? j veö aerei Packan," die große Ulmer Dogge, mit einem dröhnenden Laute anschlug änd da Meister Thiloder, über eine alte Zhronik! gebeugt, am Tische "gesessen atte, das! Hausthor, an dem jetzt eben )er eiserne Klopfer gerührt lvard, öffne .e, trat ihm Adam, Herrn van der Brüg ;e's alter weißhaariger Diener, entgegen und bot ihm den Abendgriiß.' .' . , ' Nun, 'Adam ?" erkundige sich der Neister in unverkeniibarcr Spannung, wie ist's ?- loas für Art Botschaft bringt Ihr mir?" .:; ";. : ! Meister, ich habe Befehl von Seiner Zestrengen, die.-beiden' Kinder, . so bei 'Luch ein freundlich Obdach gefunden, abzuholen." ... nem Seufzer. Der Kinder wegen sollte , H ,Alfo doch !" fagte der robn mit ei- ' rs . ?..v . r 11 . man sich freuen, und doch kommt's mir sö hart an, daß ich sie hergeben muß !" I Drüben beim Erlenbusch," führ Adam fort, halten zwei von denNathsknechten mit . einer. Sänfte um die Kinder fein säuberlich binein;utragen in die Stadt." j Weiß chott,ldam' bemerkte A!eister. Thilo, wie gern ich die Kinder behalten hätte ! Aber es durfte ja nicht sein ,ch denke Mir, hr wißt, was es mit den zwei unschüldigen Würmern für eine Bewandniß yat k" - ...... 5 ,Alles weiß' ich !" nickte -der Alte. Ach Gott, und lvie es niich. verlangt, unseres jungen Herrn Kinder zu seben und zu , herzen. . Ich hab'.il'N gar zu lieb. gehabt, den Willibald !" ' . rvi a ilttö fagr Mir noa), ?ioam,". erlundigte ' sich der" Meister.' in" gedämpftem ! Tone,' werden die zwei Waislein dort j -'.. aa v . . r' i ' . i . I vruoen," er oeuiete naa) der vlavr ym über, nicht' tviderlvillig' aufgenommen werden?" - ...b' : lDer Alte zuckte die Achseln. Es hat i einen aar r fchwereu Sturm aeaeben mit

der Gestrengen, Euch dars ich's schon ' - c. ' :M.: ' sagen, Meister. Unser Herr, Ihr kmnt.. Ie2M INS eXZLCZ COSl ihii ia, ist eigentlich die gute Stunde sel' ! ' r V v ' r ber.. Aber die Gestrenge ! dleGestrenge ! . '! 2N pwpOZecl UNS 01 Ach Gott,sle.iMars ja auch zumeist, die ' , a dem Willibald seinen: eigenmächtigen (IVerNZMA IN AmeilCan Schritt nicht verzeihen konnte!' War's ' ' 't: j j auf sie allein angekommen,. ich glaube,- P2pSrS Aby -aClareSSing sie Me sich von den Kindern lösgesagt, t ,b,Äli Qf r aSer diesmal ist der Herr fest geblieben. ST. KOWell Ü5 L-0. areuf: hatte? Meister Thilo nur. einen., iwiprvttiAing suremu. Seuker und ein trübes Kovkscbütteln zur J ' 10 eprue St.; nw York. -UntoOtt. (ÖOIijt&UNfl solgt.) Cn4 lOet? tot JOO-PC Pwaphist,

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