Indiana Tribüne, Volume 9, Number 245, Indianapolis, Marion County, 25 May 1886 — Page 2
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Jndiana Tribüne. Erscheint a li H ßuö Sonlstsgs. ?t tägkch Zxibixxif let durch dn X:aT iJ ient per Wach, fei onntagl IriMaf lext ttt ?ch. Veid tafax3n ?rril. vet PvA ina! o:jietatiia t ?aöt
Cfr ItliO SA?vlndNr. Indianapolis, . Ind., .25. Mai 1886. dhincsen in Mexiko. Die Söhne des himmlischen 3!eicheö ;aben jetzt eine neue Stätte gefunden, wo jie- rubig.4brHaupt hinlegen" - fön nen,'e-src ewer' solchen 'Verfolgung auszusetzen, wie an 'der Vacificküpe in den er. Staaten. ,Die Negierung un serer Ikachbarrepublll Mexico hat. sich nämlich bereit erklärt, die Einwanderung von Chinesen in merikanisches. Gebiet zu unterstützen,' und'daraufhin' sind' bereits zwei Schlffladungen'' Kulis aus' Victoria, Brit. Columbia, und auZ San Franciso in dem Hafen vonMaz'atlan gelandet, worden, wo man den neuen. Einwände? rern keine-wesemlichm Hindernisse in den Weg legte. Vor etwa 8 Jahren faßte eine in San Francisco ansäige' englische Dame, . die s'H einer geachtnci'Stcllung erfreut und allgemein wegen ihrer Vorliebe für die Chinesen bekam, war, denEntschluß,nit der Trikanischenleglerung wegen der ErwandrungvonChinesen in Verbindung zutreten. Sie sah schon damals voraus, daß es in Cahfornien ihren Schützlingen schwer fallen werde, sich für die Dauer zu behaupten, und wollte bei Zeiten für sie Vcrsorge treffen, Cic t)tzte sich brieflich mit einem ihr befrundtten hohen ).mexikanischen Beamten wegen dieser Angele genheit in Verbindung, mußte aber zu ihrer Ettäuschung rfahren,daß die An gelegerheit zwar in' mexikanischen Negierungökreisen besprochen,', schließlich aber roch unerledigt gelassen 'wurde. Erst nach drei Jahren erhielt die Dame plötzlich einen Brief, worin ihr mitgetheilt wurde, die Negierung Mexicos fange an, sich für ihren Plan zu interes siren. Im Januar 1881 kam ein Abgesandter der merikanisch.ep Ng''erung.' Senor Jnacio Ali;.v,äch'San Francisco' und tt-öilte der Dawe mit, seine Lkegierung wer.de jetzt die Häfen. ,ihs Landes den ööinesen eröffnen, wettn fcin'e Gesellschaft bebufs Einfuhr von Chinesen nach Mexico zcblldet werden würde. Die Dame ging ?uf den Voi schlägt fr fortsein, und eö krurdc n San Francisco fcte Wing Wo Company" aebildet, zu welcher u. A. die ?n:orT0 roger.den Chinesen Kim Wittg, Loi Loy, Gee Sboott'nnd Loi Mong, sammtlich in an Francisco ansässig, gebören. Unterdeffen hatte, sich .auch, in Mezico eine ähnliche Gesellschaft unter dem Titel !er-.canische Schiffahrtsgesellschaft der iacijicfufte'' gebiloct welche aus Seno? Z)ta!o, einem in!imen.Frdune des Präsi reuten Diz, sowie aus den Herren Vo ziel, Laraza und Alas bestand. Die mcrikanische Gesellschaft ihatte von ihrer ??kegierunz das ö?echt' ttwörben, für die Dauer ir:n 25 Jahren chinesische Golo nisten i i 'I'erico zu landen. Den Ein wanderern sollte es freistehen volle Bürzerrechte zu erwerben, Land zu kaufen und zu verkaufen, Mine zu bearbeiten, an Eisenbahnen u.- fi'b. .Beschäftigung anzunehmen, und überhaupt Alles zu tbm?, was auch, den anderen Bürgern des ianfct3 freittebt.',' Die 'chinesische Gesell schaft in San Francisco schickte ihre ierrnter nach )!erico. um mit der dortigen Gesellschaft ein Uebereinkommen zu treffen... .Tasselbe, wurde denn auch wirklich erziel:, und jetzt ist die Einwan erung von Chinesen nachMexico im vol len Gange.,.. . Die mericanische Negierung ist so weit zeganzen, daß sie für jeden eingewan werten Chinesen einen Bonus" zahlt, ser jedoch nicht mebr als 820 per Kopf re:ragen darf. Der Bonus 'wird ' auS Sen Zöllen für die Waaren gedeckt, welche von oen Schwen - nach Merico gebracht werden? bie chinesische Einwanderer an' Zöord haben. Die Hälfte' der Zölle ge hört der Negierung, die andere Hälfte Den beiden Gesellschaftenwelche sich die Zinfuhr von Chwesen zum Ziele gesetzt haben. 3!ach'' dem abgeschlossenen Ver trage münen die Gesellschaften jeden Vertat 200 bis 1000 Kulis nach Mexico jungen ; trn .Laufe ernes Jahres nicht weniger 4aU; GOOO.s Die Kulis' müssen .-. t r 'Ar ' str.'r. r. r r i ? in uociroiegenccr nzao mannncoen e ? J r . l. t r.' ' p l p rv iqieojn, irailig uno ge uno lern. xnx ; die Ausführung dieser Bestimmungen , haben die HejellschasteA eine Bürgschaft ' in Hohe von S2o,000-aelentet.: rvDU Einfuhr von Chinesen nach Mexico i V. 'Zitl JT"i.-" 'jl v e iuroe anyanuc ourcy oen Tranx.ojiic? chinesischen Krieg verzögert, doch hat die Pacific Schiffahrtsgesellschaft bereits Vrei Dampfer aemiethet. welche sich ledlgllch mit dem Transport von Kulis' nach Mexico belassen, sollen. .Die Gesellschaft ahlt fut .jeVen Chinesen während der ivahrt auf dem Schiff 23 Cents perTaq, doch nur -für die Dauer von höchsteifs 15 Tagen' 'Die -Einwanderer 'müssen 'an '-Uanage .von San Francisco bis nach Mexico .klAbe;alen, van Honolulu aus L20 und' von China aus L55. ..Eine An f zahl armer Kulis die nicht in Stande und, ihr Fahrgeld zu bezahlen, -werden kostenfrei befördert, müssen aber nachher - mit Zinsen' die Kosten ihrer Beförderung abarbeiten. V . , :- f. Es heißt, daß in Merico' sehr große iNachfraze nach chinesischen Arbeitskräf sten herrscht, obgleich die eingeborene Be völkerung, droht sie tverde sich die fremi lden Eindringlinge vom Halse' schaffen, sorläufig verhalten sich, die Merlcaner 'ruhig. - ' '- Diebe gegen Diebe. . ' -f !' . ' ' . r - ' - Daß es'äucö unter den Verbrechern ucht-mevrW5ode ist,' wenigstens ' im gezenseitigen Verkehr die ..Spitzbubenehre" Aufrechtzuerhalten, erhellt aus folgender Mttheilung ausNew Iork: ,,. , Die .Eigenthümer gemeiner Vergnü ungslokale, Schnapskneipen und Tanz Däuser, liederliche Frauenzimmer, Pfand. eiher und Diebe,sind unter dem tnodernen vstem sebr.bäusia die wirksamsten Ze
Hilfen der Gehellnponzet. war nt mals so wahr, wie jetzt, daß ein Dieb . seinen eiqenen Schatten fürchten rnuß. Heut zu Tage darf v nicht einmal sei nem intimsten Freunde trauen. , Es wer den Chinesen, die sich ein Verbrechen , zu ; Schulden haben kommen lassen, , unter der Bedingung freigesetzt, daß sie gegen ihre Landsleute die Verrätber 'spielen; Italiener werden auf diese Weise - gegen Italiener verwendet, Neger gegen Neger. Jn New Ioik trohnt in einem Hotel am Broadway ein mindestens 65 Jahre alter Mann,, der sich jedoch stets sehr -
elegant klerdet und ausjleht, als sei er erft 40 Jahre alt. kr ist rn pollzemcden Kreisen sehr wohl bekannt. Seine Be ä'ästlqung it, Dleben und Klaubern natürlich siegen gute Procente das zur Anschaffung von feinen Diebsgeräthen u. s. w. nothwendige Geld vorzustrecken.. Auch aiebt er Geld her" wnn . cs sich darum bandelt, Bankclerls zu bestechen. Spielhöllen zu gründen und Lotterlelyos Verkäufer zu unterstützen.' ? Er behauptet, Lten'tier zu sein und von dem Capital zu eben, welches er sich auf semer Zucker plantags rn.Louisiana . erworben. haben will.' , - t In seinem Hause geht eö sehr fromm and gebildet zu.' Seine Frau" ist ein hübsches,junges Weib, seine kleinen Tttchter beten, jeden Abend und . sprechen deutsch, französisch u-rd englisch. Und doch ist er einer der gefährlichsten Spitzbuben der Welt. Er ist mit den hervorragend-, sten Dieben, inbrechern,.Schwindlern, Falschmünzern und Verbrechern aller Ärt intim bekannt, doch webe ihnen. wennsies.leichtsinniger..Weise.wagen, einen Zorn zu erregen. (r sorgt dann dafür, daß sie im . Handumdrehen verbaftet, ' sind. - vcatürlich weiß kem Ulcensch, day er den Verrathe? gespielt hat. Verkürzung der Arheitözeit. ' ; .1 In. Europa verfolgt man)die in den Ver. . Staaten begonnene Bewegung zur Verkürzung der Arbeitszeit mit großem Interesse und m den aufgeklarten Kreisen auch mit Wohlwollen. Ein. Blatt, das sich sehr viel mit volkswlrthschaftnchen Fragen beschäftigt, die Wien. Allg. Ztg." wünscht den amerikanischen Arbei' tern Erfolg und begründet dies so : . Tre Bedenken gegen die Verkürzung des Arbeitstages fußen auf der falschen Bore ".ssetzuna, daß eme solche Matzregel zur E:nschränkung der,Production fübren müßte.' Wäre das 'richtig, dann aller dings könnte das Beginnen der amerika Nischen Arbeitern nur als cir hoffnungs loses ünd verblendeies bezeichnet werden, denn Steigerung, nicht Verminderung der Produc:ion und des Reichthums ist die 'nothwendige Voraussetzung, jeder socialen erbesteiung. Nun haben wir aber wiederbolt nachgewiesen, daß in r- -1 - .rl!si -c w ctri .tf x. Hu v (Pigcf s veeyenven virivicyasronung' die d'en ärbe'itenden Massen den Genuß des vollen Arbeitsertrages vorenthalt... thatsächlich, nur. elnzßerlnger Bruchtheil der' verfügbaren Arbeitskräfte rationell ausgenützt werden kann, während diegroße Mehrzahl der Arbeitenden in allen Eulturlöndnn nur höchst un productive Verwendung findet. Nach unseren Rechnungen sind in Oesterreich beispielsweise keine zwanzig Procent der Arbeitsfähigen rationell beschäftigt, wäh rend mehr als achtzig Procent ihre Ar beitskraft im Kleinbetriebe der Industrie und der' Landwlrthschaft, .ohne Hilfs mittel von Maschinen und vevbenerten Instrumenten,. verzetteln. In den Ver. Staaten von Nordamerika ist daS Ver bältniß vssenbar etwas günstiger, aus dem sehr einfachen Grunde, weil dort in Folgendes höheren- Arbeitslohnes der Majsenconsum größer und folglich für einen namhafteren Bruchtheil der . der' fügbaren Arveitskräfte rationelle Ver werthung möglich ist. - Aber immerhin ist es auch dort blos ein Bruchtheil der nationalen.-.' Pröductivkraft.. der zweckmäßige Verwerthung sindet, und wenn daher der ' Arbeitstag gekürzt ,tyird, so kann dies keine andere Folge hahen,als daß sich die Zahl der wahrhaft produktiv Beschäftigten ent sprechend-vermehrt. Dazu kommt noch, daß die Steigerung des Bedarfes an Ar beitskraften, in den höher produktiven Betriebsarten' eine Lohnausbefferün'z im Gefolge haben wird,die im Vereine mit der moralischen Kräftigung des Arbeiter- - .. . . r 7i t f Uanoes ;u emer weienlncyen leigerung des Massenconsums führen muß. : - Es könnte aber hier die Frage aufge werfen werden, ob denn der Großbetrieb m der Lage sein wird, die solcherart sich vollziehende Steigerung der Lohnsummen zu ertragen,' ohne der ausländischen Con currenz zu erliegen. Wenn der Arbeit geber nicht blos zahlreichere' Arbeiter beschäftigen, sondern diese auch noch des ser bezahlen soll, so wnd er das scheint den Meisten selbnverständllch die Preise des Productcs erhöhen muffen. Aber auch diese Befürchtung beruht auf -falschenBoraussetzungen, und es ist ge . i. . .. . , w i. r . . r. 7r ' ' raoezu meriwuicig, van vle vouswirry schastliche Dcctlin- trotz des greifbaren Widerspiuches, in welchem sie hier- mit den Thatsachen steht, sich -von den' ein schlagrgen Irrthümern so schwer lossagen kann.' Daß hoher Lohn mit Concurrenzfähigkeit nichts gemein hat,', darauf 9 . ' w sollte scron die eme offenkundige Crsayr ung hinweisen, daß gerade jene 'Nationen, deren Industrien Die: concurrenzfä big sten sind, zugleich 'die höchsten Löhne e ' bcben.' Der Arbeitslohn ist in England " l ! ' ist ..' r , . r curcyicynililicy meyr ais zwanzigmar o hoch als in China ; trotzdem können die Chinesen blos? in einzelnen Artikeln der unstlndustrle, wo sie rm Aentze - veson dercrProductionsvortheile sind, mit Eng land concurriren, während englische Mas senproducte die chinesischen Märkte be herrschen. .UadaS -Merkwürdigste ist. datz nachweislich. Nicht die höbe Entwick lung der Industrie, sonder daß umge lehrt die hohen öhnedie hohen . Löhne, die Entwicklung der Industrie herbeige führt haben. Die Einführung der Ma schinen wirkte ursprünglich sogar ermäki gend auf die Löhne; es zeigte 'sich -aber alsbald, daß die Maschinenarbeit keinen Boden gewinnen konnte, wo es den ar bettenden Massen aus anderweitigen Ur sachen nicht gelang, diesen gerade durch k. nn p t ' r . r , r vie cafcyine aus sie geuvren rua sieg reich zu bestehen. . Nur. wo Trotz und Selbstbewußtsein des Volkes den Lohndruck überwand, wo sich in Folge dessen ein Wachsthum des
ten die Massen-Industrien öwporblühen,' während in all' jenen Ländern, wo die Arbeitenden unter den erbärmlichsten HungerlöhniN schmachten, di? Großindu strie in den Kinderschuhen blieb. . Diese durch die Erfahrungen aller Culturstaa ten erhärtete Thatsache, sollte genügen, um den Aberglauben von der gefährlichen Rückwirkung höherer Lohne auf .die Concurrenzfäbigkeit zu beseitigen. Der einzelne Unlirnehmer hat, für sich betrachtet, allerdings ein Jnteresie, w.öz lichst niedrigen Lohn zu zahlen ; die In? dustrie als Ganzes fährt desto besser,"
wird desto concurrenzfähiger, je höher j der Lohn wird. Hierin liegt em schern barer Widelspruch, der- sich jedoch dadurch ausklärt, daß die Industrie durch steigenden Absatz gewinnt, was sie "am Percentsatz des Nutzens verliert. Je höchcr der Lohn, desto größer der Massen' consum, und es ist nun einleuchtend daß ' ein Geschäftsmann, ' der beispielsweise zweimal so viel absetzt als zuvor, dabei besser fahren kann, auch wenn er bei jedem einzelnen Stück geringeren Nut ' zen erzielt.. . . ,. - . Ein calisornisckeS Sittenbild. Im südlichen Theile von : San Luii Obisjo County in Californien wohnte in der öcähe des Städtchens Arrovo Grande eine Wittwe, mit, ihrer, kleinen Familie. Die Fräü, wollte sich gern auf Regie rungsland eine Heimstätte gründ :n und fand nach einigem Suchen rn der Nach' barschaft des reichen Viehzüchters Hemmi eme ülliertelsection,, welche nach Ausweis der Bücher im Landamte noch frei war. Sie ließ sich auf. dem Land nieder,, sehr zum Aerger für den reichen Hemmi, web , . ' . i . t. m ' t. cyer gewoynr war, rn oer ganzen segeno seine Heerde'n grasen zu lassen und alles Land in der Nachbarschaft als sein eigen zu betrachten. . Anfangs kehrte. sich die Wittwe 'nicht .an den Zorn ihres Geg' ners, 'Hemmi war jedoch überaus räch; süchtig und legte ihr so viel Hindernisse für ihr Fortkommen in den Weg und wußte ihr das Leben so zu verbittern,daß sie schließlich den Entschluß faßte, k ntw , - p l iyren Plan zu verlausen' uno slcy eme andere Heimath zu suchen. Ein junger Buchdrucker Namens Eugene Walker, der sich durch Fleiß und Sparsamkeit ein bescheidenes Vermögen erworben hatte und gern eine Farm haben wollte, kaufte ihr die. Heimstatte ab und die Wittwe oa ihrer Wege. . , -p . ... Kaum hatte Walker mit seiner jungen Frau und einem kleinen. Kinde .sich auf seiner neuen, Farm häuslich niedergelas' sen,. als sich. 'sofort., der ganze Zorn Hemmis auf. ihn richtete. . Die Drohuw gen, welche Hemmr gegen seinen neuen ..Feind" aüsjtieß, .waren so fürchterlich. daß Walker sich genöthigt sah, bei dem ?vjh0ttlf?tl Yit $liiUttytr kotviH titvvxvitwiv , viv 'S.'v v yvniiiiv zu beantragen. .Der Nichter schlug das Gesuch ab. Hemmi sei ein hervorragen der Bürger und meine es mit seine Drohungen nicht ernst. fJ ' r. . " ' nrr einige age fpaier war Walker-emng in dem kleinen Gemüsegarten vor seinen: Hause beschäftigt und bemerkte es nicht, dak der 13jährige Sohn Hemmis, mit einer Winchester-Büchse unter dem Arm, langsam dahergentten - kam, bebutsam vom Pferde stieg und mit dem Geweh? im Anschlag sich seinem Opfer näherte. Frau Walker befand sich bei ihrem Kin de hinten im Hause. Ihr Gatte bückte sich gerade über einige Pflanzen und bot dabei dem jungen Manne den Nücken. Der Mörder zielte bedachtig : ein Schuß knallte und Walker stürzte kopfüber zu Boden.' ' In einer Sekunde folgte- ein zweiter Schuß, 'der ' dem am Boden lie. genden Manne den Leib durchbohrte. Frau 3i alker horte die Schüne und eilte erschrocken herbei. -Sie sab ihren Manr und lief zu ihm. - Walker erhob sich noch emmal, als ob er. sprechen wollte, doch em dritter chun raubte ihm den letzten Lebensfunken, und er sank todt hin. Seine Frau lehnte' sich über ihn, um nachzusehen, ob er auch wirklich todt sei. Da hob der junge Schurke wieder sein Gewehr und jagte auch ihr eine 5luge! durch die Brust. - Sie siel,raffte sich äbe' nach einer Weile wieder auf. - In dem selben Augenblicke feuerte Hemmi noch einmal. Die Kugel zerschmetterte der Frau den Arm.' Ihren sicheren Tod vor Augen sehend, wenn ste stck rübre. - liek die Zrau sich wieder zu Boden fallen und stellte sich , , , ' r J i i gleichfalls todt. Der junge Mörder blieb eine Weile am Zaune stehen, um sich zu vergewissern, ob er seine Arbeit" auch wirklich rollendet habe. . Dann, als er sicher zu sein glaubte,, daß ; seine beiden Opfer todt seien, schlenderte er bedächtig zu semem Pferde zurück und ritt nach ei ner kleinen Schlucht, wo ihn . sein Vater erwartete. Dort wurde ihnen jedoch wegen des geschehenen Angst und sie flüchteten licy m cte Verge.z : . : s Sobald der junge Hemmi fort war, kam Frau Walker.. welche in Folge, ihres Blutverlustes ohnmachtig geworden war. wieder zu sich und. begab sich schwanken den Schrittes ins Haus. Sie stillte das ihrer Brust entströmende .Blut, ,so gut daö ihr möglich war, nahm ihr. schlafen des Kind in den Arm und machte sich auf den' Weg, um Hilfe zu holen. . ! Es scheint kaum glaublich, und doch ist es eine Thatsache,daßdie schwächliche, oben drein in "anderen .Umständen befindliche Frau, die bald einem . neuen.Wesen das Leben schenken sollte, mit ihrem von ei ner Kug'l durchbohrten Leibe und mit einem' Arm,, der ihr '.zerschmettert zu? Seite hing, im Sta,ide .war, ihr Kind anderthald Meilen weit zu dem nächsten Nachbarn zu tragen. ' Dort hatte sie noch Kraft enug, um den schrecklichen Vorfall zu erzählen; dann stürzte sie bewußtlos zu Boden. Die Leute im Hause widmeten ihr alle Pflege und' schickten schnell nach emem Arzt, - ' - Die Nachricht von der feigen Mordthat der Hemmis erregte unter den Nach barn ungeheure Entrüstung., ' Wie ein Lauffeuer wurde' es überall bekannt, daß die Hemmis gemeine Mordbuben gewor den seien. Sofort machtensich berit tene Männer auf - die Jägd'nach' den Flüchtlingen.-- Beide,' Vater und Sohn wurde am nächsten Tage gefanaen und . nach Arroyo Grande in-dasPolizeige fangnitz gebracht. (5s wurde Abend - In dem kleinen Städtchen herrschte friedliche Ruhe. Der Beamte, welcher, schwer bewaffnet vor .! dem Gekängnisie- Wache stand, bekam ' r . rz a t i : w-j. .: ,c-rt ijunnv. u vi ja vvsv eine icittv
caüttKv, ..es lommr ;:2?rc5 i:uiiiu;:-: ich gehe ins yotel zum Abendessen." Und er ging. Er hatte es sich recht gut schmecken lasien und wollte gerade vom Tische aufstehen, als mehrere maskirte' Männer ins Zimmer drangen, von denen ' der Eine'. ihm die Mündung eines Nevolvers vor's Gesicht hielt. Er wollte Protestiren, es half ihm aber nichts. Im Nu war er gepackt und in eine Kammer geschoben. Unterdessen hatte sich eine große Menschenmenge vor dem Gefängniß versam . rnelt und hieb mit schweren Hämmern auf ' rvf " I -i s p' t r ..
vle yure ios. le riet vaio tnrurn mer, und der Haufe drang in den'offenen Raum. ' Vater und Sohn wurden her ausgeholt und auf die eiserne Brücke gesijhrt,, welche den -tiefen Arroyo -über spannt," vom dem'LtYOrtschaft ihren Na men entlehnt hat. Hier wurde Halt ae macht und ein kurzer Prozeß vorgenom men. Der junae Hemmi beschwor, er allein,, habe '.die Walkers erschossen und er wolle auch ganz allem dre Strafe da für erleiden. Die Lyncher waren iedoch der, Ansicht,. daß der Alte, trotzalledem l. ' f j . ri. . ' r-ir p n i. . l oer icouicigere peu fei. Vaiv war vas Urtheil gefällt, die Stricke, welche zu die sem Zweck hergebracht worden waren, wurden an einer passenden Stelle an dem Brückenbogen., festgebunden, dann legte man den Schurken diVSchlmge um. den Hals ; ein Fußtritt 'unter das Gestell, aus dem sie gestanden-hatten-, und Beide baumeltenüberdemWassermderTiefe. Sie bätten das Genick, gebföchen und waren fast augenblicklich Jobs; ' Die Menschenmenge Zufrieden, däß die Gerechtigkeit :r -n e ... t - r. . . ' r r- r iyrenaus genommen yalie, vegann q langsam zu zerstreuen und. bald blieben aufder einsamen. Brücke: nur noch -die r. t . . . 'n t c v , l' . l oeiven ercyen, cici( oermo orn uno her' schwang.' .Als am nächsten .Morgen, ,,.!--," - Ä , . em isenoaynzug angefahren lam, .hat-, en die Pal'agle're desselben das zweifelhaste Vergnügen, vor der Einfahrt zur Station auf, der B.rückewei Leichen hän gen zu sehen.Die Geschworenen gaben, jvie'tn' solchen Fällen üblich,' das Verbiet r. l ? w . . rv ? ' p - . ' r ao, vie oeioen emmis ieme von unveksnnten'Personen" gehängt'worden.--' ps ist merkwürdig, dan die so schwer verwundete Frau Walke? Unter der guten Pflege, welche -'isr-'jü' Theil wird, alle c ' ' - r . r r f " " Ausslcyr rar, am even. zu dtelven, . . t . Deutfcke Lokal - Näckricktcn .. ' ? t - . ' t 5Zkrlrei5 Virttkbr. c gen wurde wegen Schwindeleien zu 4 Monaten epngnitz verutthciltBterbraucr Wilbelm Jlbmn? in Ulm ivird weaen mehrfacher Schwindeleien s!eck.brieflich verfolgt. Die goldene Hochzeit p ' . ' v st - -- r - . m ' sy feierten: in iulngivacv. blauer mler und srrau und in Raboldsbausen Bauer Wagner und Frau ; die silberne Hochzeit r ' n i f t . i. oegingen anior yimmeteln uno . jrau in Waldmanz:sboscn : Munkdiriaent Bel vom Flußartilleriebataillon No.s3 ,n Ulm feierte sein 30jähnges Dienstjubiläum. In Heilbronn erhängte- sich der Vernckerunas-nsvektor ??riedr. Lud' von Stuttgart und in Neu-Ulm der dort inhaftirte Bürcaudiencr V. Strobel von' Scharnhausen bei Stuttgart; in einem .Anfall von Geistesstörung ertränkte sich die 2t Jahre mte Friederike Frank von Nordheim. Der Ankupple? Plapp von Maubach wurde auf "dem Bahnhof in Stuttgart durch Ueberfahren getddtet. In Kirchheim u. T.'. brannte bis Haus des Schuhmachers G. Mößncr theilweise nieder.;....-.?). : -. rotieriogrdum aken. ; in Källcruoe ijey. .Rath Dr. Karl 'unghanns. Pöo:oraph Baumann in Karlsruhe ist wegen Sittlichkeitsverbre! chen verhastet worden. Der Fuhrmann Josef 'Winterhalter von Au wurde be raubt : . und: ermorcck. .Unterlebrer Sckmitt in Hügelhcim ist nach Amerika entflohen. Der , Himm ermann Fridolin Jäger, in Norgenwles ist . wegen. Brand stistung verhaftet worden. In Hainstadt hat sich der Waldhüter Hennig erhängt ; in Triberg tvurde. der .Sonnenwirth Adolf Moser nebst' seinem Knechten Folge Durchgehens seiner Pferde aus.der .Chaise geschleudert und erlitt- schwere Verletzungen. In Kirchen siel Josef Raus von seinem Wagen und blieb sofort todt ; in - Gegenbacb stürzte .der. Vier brauer Kern vom. Scheunengcbälk'und erlitt tödtliche Verlegungen ; in Johlin gen 'wurden zwei dortige Naurer durch Einsturz einer Mauer töotlich verleht. In Aergbaupten ist das Gasthaus Zum badischen Hbf" niedergebrannt, in .Obermettingen das Anioesen des Landwirths Anselm Wirth, in Michelfeld' daö deö Landwirths Ios. Meier, in Görrwihldas des Anastasius Strittmatter, in Sckonach bei Triberg das. des SagemüllerS Augu stinJoo?. - : ..'. .? . - ..''..; ;.; Vkaunfdlg.?lnbalt. Lippe. ' ?.'-Jn Atzunl wurde - d?r Oekonom Mei aerS wegen Brandstiftung verhäflet.Wagcnwärter Krone in Wolfenbüttel feierte seine goldene Hochzeit.. -sMaschinenkabrikant Commissionsratb . Volv, ; sius in Dessau. Friedrich Llunze in Cosa : würde ' weaen Sittlichkeitsverbrechen ;u 2,JahrenZuchthaus verürtheilt. Selbst' mord und Brandfälle 7 In Cöthen erschoß sich derzSchriftsetzer Otto .sinitter. Niedergebrannt sind: ; in Knetterheide das Haus des' .ritz.Strate und in Kohlstädt das 'Meierhaüö' ünd ' das ..Leibzüchtsgebäude d'es Kolon Nagelsch'neider.'. ' ;rjt j fcnliicl c(bfcn ' ' ' ' ' ' ,.Vor-deM:DresdeNer. Lanogericht wurden an einem Tage nicht weniger, als HO junge Leute, die als Wehrpflichtige ohne iLrlaubnißaüswänderten, zu.je Ü00.M. Geldstrafe, resp. 30 Tagen Gefängniß verurtheiltlJn Bremen wurde'ein raf. finntet ' Heirathsschwindler ;" Namens Braun oder v.' Braun verhaftet, her auch in Dresden sein Wesen getrieben hat.' Wegen einesSittlichkeitsverbrechen.s wurde der Maurer Geringswald aus (5alla berg verhaftet. Der .wegen Unterschla . gungcn verhaftete Kassirer des Chemnit zerStadtmustkcorps erhielt 18 Monate .Gekängniß. .-!' Der Bahnhofsvorsteher von Dürröhrsdorf-'lvurde - wegen. Unterschlggung von Amtsgeldern verhaftet'.. Der Pianofortestimmr W. Sterl in Ko- . nigstein erhielt als Einbrecher 7 Jahre Zuchthaus. Im Krystallpalast zu Leipzig fand eine internationale Hundeäus. stellun'g statt. Ghmnasialproseffor Kasimir von Leipzig machte in Wien' in ei
trn Stuttgart: JuwelicrteiZ'.mann; SofmüsikuS' Josef 'Huber Oeifinanz-, ratk H.' v. Better. Der' Backcr' Heinrich' Müller ' in Mübihuusen O.-A. Geislii
nem Ansau von ÄerfolgunqöwayNstNN einen erfolglosen Selbstmordversuch. Die im vorigen Jahre aus Lugau und Oelsnitz nach Palästina ausgewanderten Spiritisten befinden sich dort in großer Noth, und die meisten müssen auf Ge meindekosten .zurückgebracht werden. Selbstmord begingen: Restaurateur Mucke in Dresden, . Krämer W. Schmu der in Oberschöna und Gastwirth Lorenz in Pommliz. Verunglückt : Arbeiter Häuser von Dresden,Zimmermann Funke vonL!astcn, Taglöhner F. Schattier von Beuthä, die Kalkbrenner A. Weßler und G. Richter in Saugsdorf und der Stein
bricher Flvszel von Zeichen. Thüringische Staaten Der vor etwa 4 Jahren wegen Unterschlggung nus Auma entflohene Gerichts vollziehe? Stiebritz ist wie man hört, in Chicago verhaftct'worden und7 soll.'auS' geliefert werden. WegenUnterschlagung erhielt der frübere PolizeidienerE. Mül ler in Pößnak'2 Jahre 4' Monate Gefängniß. Wegen unnöthigsr, brutaler Mißhandlung eines angeblichen-Wild diebes wurde der Forstwart E. Birnstiel in Sonneberg zu 6 . Wochen Gefängniß verurtheilt. Als Urheber der vor einiger Zeit gemeldeten Explosion in der Felscnkeller - Brauerei zu Arnstadt wird der Brauergehilfe. Strauch aus Wasun gen steckbrieflich verfolgt. Der . frühere Reisende ' für eine Kistenfäbrik in Bohlen, .Lapp, wurde wegen Unterschlagung und cm . lf.ifin ' i ' rr .r ' . . . zerOeisaiicoung in i)0lya veryasler. Selbstmord begingen : in Meiningen Unterofsicier Schleicher-aus Wahns, in Tfchirma eine Frau Meckel und in Wölsif. der.Geometer. I. Huber..-' c. CF(nXannffM. . ' " ; ; Der in Mainz garmsonirende. Soldat 'Lb. Huf von Flonheim erschoß in Born heim, ein Mädchen bei AlzeydaS Dienst" madchen. KliseAies von.Enkenbach und beging dann Selbstmord ; Näheres über dasMotiv der That ist. noch nicht be , 1. . r. - rr w t ryr rannr. .er .?poilzeioiener ceumann in Königstädien wurde von einem Stromer mit einem Beil schwerverletzt; derStro- : ' rr t r i . . ' p r . ' ' l' merniiam. recicyligreitsoescyweroe des wegen Unterschlagung zu 3Mönaten Gefängniß verurtheilte Rechtsan walts L... Strecker in. Oftenbach ist vom Rcichsgerickt verworfen; worden. .Se ligenstadt .echält ein : neues Postgebäude. , ' Betreffs, der .Ermordung der Frau Hcdtnch zu Wallenrod heißt es einerseits. daß ihr Mann in der Trunkenheit Streit angefangen,"ndererseits, daß er ' von seiner betrunkenen Frau 'mit einem Bei le: angegristen worden sei ;' Hedttich sitzt I . . : Vem rlvölaude. . - He in r icy scv 1 1 e m a nn, i o versichert das von Rußland subventionirte Journal d'Athenes", fühlt sich momentan in Athen, nicht . mehr -recht wohl.-, Das genannte Blatt7greift den verdienten Forscher in Gemeinschaft mit mehreren anderen 'griechischen Blättern auf geradezu pöbelhafte Weise deswegen an, weil er sich in Berlin ein Haus gekauft und früher bereits das Ehrenbürgerrecht erlangt hat. lLs wtrd behauptet, er habe vor dem deutschen Kaiser und Kronprinzen keineswegs für die Hellem sche Sache plaidirt, sondern dies über seine neuesten Funde , in Thyrinth - ver aessen. Ferner wird ihm vorgeworfen er sei gar nicht der währe Urheber dieser Ausgrabungen, sondern der Berliner Architekt Dörpfeldt, welcher sie auf seine Kosten durchführte. In Men erregen diese wüthenden Ausfalle groneS Auf feben, zumal sich daran auch Blätter be theiligen, die Schliemann sonst : sehr wohlwollend gegenüberstanden. Anfang Juni werden' es fünsundzwanzig Jahre: daß Graf Ca vour, der berühmte italienische-Staats mann, aestorben ist.. Um sein Andenken zu ehren, wird am G. Juni in Florenz eine große Gedächtnißfeier stattsinden,an welcher sich viele italienische Städte betherligen werden! ' ' ' 1 V H ei? er Soldaten Mißhandlungen lesen wir in einer Würzbur ger Zeitung : In .der. jüngsten Sitzung des Militärbezirksaerickts kam . wieder einmal em Fall brutalster Soldaten Mißhandlung zur Aburtheilung.' Angeschuldigt ' ist der von der preußischen Ar mee zur bairischen übergetretene nun mehrige 'Unterossizier des 1.-Ulanen Regiments Christian Knoth von Wolfs' anger in Preußen, der seine .in der preu kischenArmee erworbenen Ererziermeister talente. auch in bei uns nicht üblicher Weise verwerthetes Knoth 'mißhandelte m elf einzelnen Fallen die ihm unterae? benrn Soldaten m einer Weise," welche nur als brutal Und den Stand der Unteriere herabwürdigend bezeichnet ' wer den kann. Bei jedem ' dienstlichen An asie traktirte er dte Soldaten, welche sich Nicht semer Zuskledenherr erfreuten mit Faustschlägen m das Gesicht, stieß sie unter das Kinn, packte sie an der Gurgel, bearbeitete . sie . mit einem singerdicken spanischen Röhr, 'sa spie ihnen sogar in das Gesicbt. Angeschuldigter 'ist . im Ganzen geständig und entschuldigt seine S.hat mit seiner Ausregung i die. ihn die. Nachlässigkeit der Soldaten versetzt have i . noth wurde unter. Degradation zu viermonatlicher .Gesängnißftrafe' ver urtheilt.T-Aehnlich, doch. nicht so gravirend, . ist 'ein anderer Fallt gelagert in welchem der Sergeant de4 7.Jnfanterie Regiments Conrad Glückselig von.Wei denberg. bei Bayreuth in seinem Un muthe darübe?,daß ihm sein CompagnieChef wegentiner ' Dienstnachlässigkeit eine! Strafe zugedacht hatte dem Solda ten Christian Hofmann seiner Abtheilung bei der am 26. Februar d. I. Vormittags. o ; ihm . vorgenommenen Aufstellung Weil Hofmann, der ein 'etwas Ungeschick ter .Soldat ' ist, seinen richtigen Plat nicht fand und in eine andere Abtheilung gerieth, mit der' flächen Hand dermaßen auf das linke Ohr schlugt daß das Trommelfell zersprang,.' welches' i -deß glück licher- und merkwürdiger Weise nach Verlauf von drei Wochen - wieder geheilt war.: Das Gericht nahm einen minder, schweren Fall an und. verurtheilte den Angeschuldigten zu .10 Zgen .Mittel, QXt MvMWoM HWMWnW Ti :.'.-.: i-iV.-O f i f-i -. 'o; 30 p. pasoitcajBr,; " ' ' ' V nft kM ' .rt40ra ... - i . i. 4 W tV V 04tW 1 1
o 1 1 ii c. (Goldene MedizinifZk Entdeckung) Deilt alle Ausschlage cn eine, gnvöbnNibeZt ffinne crr Blattn VA z, den siblimmsten Tkrofel. Salzyuk. schwüre. muvvtarett ober aukeit de? Saut, kur, all durch unreiaes Blut rerurlachlen Zirantdetten erdka durch diese mächtige, reiuizende und stärkende Annci , ütenruvden. Unter ihrem wchUh.tigen Einflüsse beuea - M M w - V . M . . . P r. A r m . GT9i fTcncno vcia)ipurc xaw. ore ras! v sich namentlich in der Hellung ron Tchwindflechte, VkosekRash. Blutschwären. Karbunkeln, wun, den Anae, skrofulöse Seskwüren und schwülste, üstgelenk'KrankYeit. nie schwamm, ttrovs tUx lttm Hals und erwei terte Drüse gezelzi.' Man sende el?n Cent in Lriesmarke für eine mit eolorirte AbbUdunzen auö, estattete Abhandlung über Hautkrankbeile, oder den elben Vetraa ftr dta bhandluua über Skrofelleiden. . ! TtA tM ' v.c t. . gründlich durch den Gebrauch von Dr. Plerct'i Golden itva vtui vnw .tvwn. unuu i y.M. 1 PV V . V h44 (. 9 tlediral JMwoTery, und nie Berdauuns fieSensreie Haut. . frischer Etuth,, 'eben. nergie uno efunoyni oer Konstitution er dadurch herzestellt. Die chVinösucht, die eine Skroselkrankhei der Lunge ist, wird dnrch diese Getteszabe ron wem HeUmittel schnell und sicher tu ihrem Fortschritt gehemmt traft geheUt wenn da Mittel eingenommen wird, ehe kaS beiden die letzten Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht über diese schrecklich tödtliche Krankheit bat Dr. $3 i 1 1 1 1. al r diese jetzt berühmte Arznei j erst dem Publikum dar 'bot. im Erusi daran aedacbt. sie ine "('nnaumntlnn Onr " lSchwindsuchtHellmittel zu neunen, hat aber tteytn amen tauen tayen, weu kersnd z beschränkt greine Ärznek, welch tnfolge ttit wunderbaren Ver, etniaun tentscher oder stärkender. aUeratirer oder ttfte - erdessernder, antihtliöser, brustlösender und nährender lgen,asken vvne U'leicyen ist. nicht nur alötn Hell M..M o..Aa.fx:Kr..i,4 t I . n . vgr vuutjuijH'iuiuvjum, UBccni grcn uue ' - Chronischen Vrankheiim - Leber,' des Bwtes und der-Lunge. r ii- CJ ; l ! J : U Wenn Du Dich matt, schläfrig, schwach suhlst, ItaU fielbll Hautfard tltt gelbttch braune Flecke im ve icht oder am Leibe hast: eua Tu häufigen Sspfschmer cd Schwindel, Uebelgeschmack im Munde,' innerliche k.Hide oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang, . Haft; wenn Du niedergeschlagen und von düstern Vor grsuhle erfüllt bist: wen i ein Appetit vvrezelmäßiz und di Zunge belegt ist, dann leidest Du an dauaSbsKwrdn. DnSvviie nd Lebe krankhett odr alliakeit. .I riclen Fälleo spürt man nur intg dieser Svmptome. - Al in Heilmittel gegen alle solche Fäll ist Dr. Pit-r'i (tollen Xedienl ltlucoitrj ohn Gleichen. - ' Segen LnschwSche, Blutspeie, Kurz thmigkeit, Lustrohrenentzündung, schltm Sft. Schwindsucht und rwaud! öeidea ist sie ein unfehlbares Heilmittel. Man ende d, Pierre' Buch der Schwindsucht. z haben. end ,ha uentk- in Briefmarken dr Dr. öel pothk, MisLlMSW'' lcrld's Disprnsary L'sdical Association, ; - Sizenthümer, 663 Mai, Str., OnffelO. K. y. SSV gelohnung wird von de Eigenthum vo Dr. Sage' Eatarrb Remedy" für einen :Katanbfall, elche sie nicht kurina können, ausgedote. ' . Wenn man eine ekelhaften oder 'anderen Susfluh auS der Rase, theil i j 5 . an r.n. l.a in r yrw - kchma oder schmackS oder SebörS. blöde Zluaen. Urnen meuuu rrs wecua;, umxfea Schmen oder d, )daua hat man Satanh. oder dröckende Sesühl.tm opfe hat, atarrb. Tausende iolck Zkiv, inVen m ia)TBian)ua)i. . - , Dr. Sage .atarrhRemedy heilt die schlimm, sie alle oa atarry, ops?ttttg uud k' rrtzaln Kopsschnerz. eo Centö.. 1.. ;wP. ... ' 1 ' " Xyrnan Vapor tpvo, 2, S uud L Breunir '. Clfrrfo Ufcht anzuzünden wie in SaSftamme. TreBrat und Lackof,n kaan.mit inem rennkr ge heitzt erdn. . . .. Monitor.Oel.Oefen. AlaSkäka R.frigeratorS. '- Slw'a1ser-Behalter. ' ' Koch'ofen und Range. Matle und .Grate "" ' ' 2 OS Washington Str. iÄES. . IIETZG13R, ' 5,0dd Fellows.Halle : ' Zweites. Stockwerk. .. , Sneral.Zrgentur der größten und sichersten Feiier Versicherungsgesellschaft ' X nd'Vrkauf ,n Sknntkigenthnm. : chtffsche, far Nc dentsch, nd englisch Linie innern von Erbschaften ja ,llnhtln Dtsch Zodknd der.Schlseit' . ? . ' nfettignng von vollmachten. n. ethV0U avttalt... ' : - eld.u,alzingn nd Oechsel nach all', Thet Ze Europa. ' ?.:. .-. .-'i '-' ' ?'z j J?eLmmaGZ&- ..... . ddn lilliß:8tou'Proien ; ' öitf uD Unterlage-Filz! ; ! - - - Zdei- r-d tnifschek Technatnial, : ...: ' - . - ' ' - PßÜfyllp b . " ' Qoblen-Tbeerx ;. Dacb'lZarben :c. Biins;& sniTHEB, j - -- - -- ::10 Cfctf GJIatt)Iaitbffr ; ndla na Trust & Safe Qcposit Co., . 5lo. 49; Oli sstwJtsn Str. . ' Vefltzer von Werthpapiereu u. s. v.. werden es bessadni. vortheilhast finden, dieselben znr sicheren Av.sbewahmng -und' nar unter ihrer eigenen & ntrolle und personlichnn Zutritt depgkziren l . , , - i löer rn Depssttengewölbs. ! '
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MasienconlumS einstellte, nur dort konn
