Indiana Tribüne, Volume 9, Number 241, Indianapolis, Marion County, 21 May 1886 — Page 2

Zndlana Tribüne. Erscheint FSg tich und Sonntags. CUt3li4 ZtU&ac" tostet durch den Traget U euts ,r Loch, di eonuugl Xrtl&a Gtl pi Ooch. ftd zufa U f inil. es ingtlchtät i VtftKlSIl)lti fit fi4l--- . - ' - " Of (Ici: ISO O. CTatijIanbÖt JndumapcliS, Ind., 21. Mai 1336. Ein interessantes Gesuch. IMuv.Aoble vonMaine hat von dem früheren amerikanischen Consul zu Jeru--salem in Palästina, Herrn Bictor Beau boucher, einem geborenen Franzosen, eine inteiefsante Aitlschrift erhalten, in wel cher er eisucht wird, sich zu Gunsten M Bittstellers.beim Congreß zu verwenden. Beauboucher habe- während deö letzten Bürgerkrieges auf Seiten der Union ge kämpft und dabei eine so schwere Ver Wundung davon gerragen, daß ihm ein Bein amputirt werden mußte. Wegen seiner im Felde bewiesenen Tapferkeit habe er, obgleich er damals noch nicht naturalisitt war, vom -Präsidenten Lin coln im Jahre 1364 j die Consulatsftelle in Jerusalem erhalten. Jetzt sei er elend und krank, sein Bein habe zum 'zweiten Wale amputirt, werden müssen, - und - er erwarte, daß nicht nur der Congreß sich einer annehmen undihm für die gelei teten Dienstei den verdienten' Dank er talten "werde, sondern daß auch der Staat Maine die Gelegenheit nicht unbenutzt verübergehen lassen werde, um ihm auf entsprechende Weise Genugthu ung zu leisten. Herz Beeuboucher begründet seine An fpifce.iyic folgt': . ' ; , ?tzmJahre 1866 begab sich eine Ge selljchaft frommer Schwärmer aus dem Staate Maine, denen sich emige Gesin nungsgenossen aus Massachusetts, Cali formen und New Hampshire angeschlos sen hatten, unter Führerschaft des JütU testen" G. W. Adams nach Palästina, sich im heiligen Lande uls Colonisten niederzulassen. Das Unternehmen zerschlug sich: Skev. G. W. AdamS erwies sich der Rolle eineS Führers durchaus nicht gewachsen und zog es schließlich vor'.xlit meinem kleinen Häuflein Getreuer sich nach Syrien zu flückten, wo er sich Ynit Verzichtleistung auf sein ame rikanisches Bürgerthum unter- die türki sche Oberherrschaft stellte und dem Sul xanj li Treueid leistete.' Unterdeffen war' die von ihm so schmählich im Stich gelassene ciclcnic in: die schrecklichste Noth gerathen. Die meisten der. Colo nisten waren wohlhabend gewesen, als sie daS Gestade des -heiligen Lande? betreten hatten;' jetzt waren sie sämmtlich ärmer als Bettler, und standen in dem fremd en.Lande, dessen Sprache und Sitten Änen unmöglich genau bekannt sein konnten,vollständig verlasien da. Es half ihnen nichte, daß sie über ihren bösen Führer .Adams klagten und ihn nicht allein der maßlosesten Böllerei, sondern auch der rafsinirtesten Gleichgiltigkeit gegen dle Lelden seiner Gemeinde oe' schuldigten es waz Niemand da, der sich -ihrer annahm. Mehrere von ihnen waren bereits dem Huugertode erlegen, als Victor Beau' boucher, der damals amerikanischer Con sul'in Jerusalem war, sich auf die lieb reichste-Weise zu ihrem Beschützer auf warf. Er ließ ihnen nicht nur allen gesetzlichen Schutz und alle Hufe anaedeihen, die- er ihnen in seiner amtlichen Stellung als Consul gewähren konnte. fondern er griff auch in seinen eigenen Privatsäckel und half und linderte, wo und wie er konnte. Die dankbaren Colonisten setzten ein Schreiben auf, worin sie ihn vertrösteten, das dankbare Vaterland"- werde ihm seinen Edelmuth reichlich belohnen, das Vaterland" hat es aber bisher stets vorgezogen, den Anspruch des gutmüthigen Franzosen auf . ? . er rrr , . ie ange ani zu hieven, eyr endlich, wo e? krank und schwach durniederliegt, verlangt er mindestens seme da maligen Baarauslagen zurückerstattet die er auf 53,618.80 berechnet. Hoffentlich wird ihm sein Recht zu herl. Schnelldampfer. Se't dem Verlust des Cunard'schen Dampfers Oregon" beschäftigen sich die transatlantischen Dampfer Gesellschaf ten7 deren 'westlicher Landungsplatz New S)ork ist, viel mit den enormen Auslagen, welche . ihnen :die sogenannten Schnell' dampfer verursachen. , Meiner Ansicht nach." so erklärte neulich ein hervorragendes Mitglied der . m p 'Tx ? , maritimen ore, in es ao,oiur unmog lich, Q diesen Dampfern die Kosten berausmicklaaen. aeschweiae denn etwas zu verdienen. Das erste Anlagekapital bei einem Dampfer wie der Oregon" kommt durchschnittlich auf eine Million Dollars zu stehen. Die Baulosten kom men Bieifcei iedock nickt allein in Be tracht. In erster Reihe werden auch die m . rc i. . . i?r rr - Verrikvslonen oeoeureno vergroperr. ist eine viel arökere Mannschaft für - ei nes dieser Niesenschiffe erforderlich, als für einen Dampfer mit nur 5000 Ton nen Gehält. Außerdem verbrennen die Scknelldainvfer medr als 300 Tonnen Kohlen jeden Tag, ein sehr wichtiger Punkt, da es sich dabei nicht nur um den Preis der Kohlen, sondern auch um den Rauar bandelt, den sie im Schisse ein nehmen und der sonst mit Frachtgütern ta,bit könnte. Auck müfon hie Maschinen eine sehr hohe Kraft babe'n. d. h. sie müssen sehr groß gebaut sein, was wiederum viel kostbaren Raum im Schiffe bedingt. Schließlich muffen ei niae dieser Schisse notbaedrunaen im Wmter ihre Fahrten einstellen, wenn sie nicht absolut mit Verlust arbeiten sollen. Beablt es sich also, diese Damvfer ;u bauen, bloö, weil sie die Strecke zwischen New Nork und Queenstown m etwas ftfc seckS Taaen zurücklegen, wäbrend Schiffe, die viel weniaer gekostet haben deren AeMeoslo ten iica um em volles Drittel niedriger stellen, diese ffabrt erst in acht Tagen zurücklegen ? V . ' - r i di Ich glaure niqr. Wenn, wie das manchmal bei den ielaen Schnelldampfern .der Fall .ist.

fünf. doei seSidkndert ztätllttnvalläSttre

aus seder Fahrt zu befördern wären, dann würden diese Schiffe ihren Eigenthümern einen recht hübschen -Prssit abwerfen, aber dies ist unmöglich. Die Dampfer Gesellschaften haben sich seit 1832 mik einer Lösung dieser Frage beschäftigt, alS die Alaska" und die Arizona" ihre denkwürdigen Schnellfahrten machten. Mehrere dieser Gesellschaften opferten beinahe ihre Existenz dem Versuche, den Schnelldampfer Verkehr einzuführen. Die Jnman-Linie verlor auf diese Weise die Eitv of Rome", welche jetzt der An. chorLirne gehört, Williams & Guion, die Pioniere des Schnelldienstes, mußten lhren Stolz, den Oregon", der iunard Gesellschaft verkaufen, und der ..Oreaon" liegt zetzt als Opfer der schnellen Fahrten auf dem Meeresgrunde. Die Schnell! dampfer deS Norddeutschen Lloyd oder die Eunard-Dampfer möaen sich vielleicht bezahlt machen, ich glaube es aber nicht. DaS einzige Schiff, das mit den Schnell fahrten vielleicht Geld verdient, ist die ..America" von der National Line", doch gehört ' sie eigentlich nicht zu den großen Schnelldamvsern und kann gleicy falls im Winter kerne lohnende Fahrten machen. Die Thatsache wird , wahr scheinlich bald anerkannt werden, daß die Kosten für die Schnelldampfer zu groß sind und aus den Taschen deS rei senden Publikums werden bezahlt werden müssen." Hohe Diplomatie. Mit wie wenig Weisheit auch heute noch die Welt .regiert wird und worin eigentlich die vielangestaunte Kunst der Diplomaten gipfelt, zeigt nachfolgendes Schreiben aus Paris an die Kölnische Zeitung" : Seit einigen Tagen beschäftigen sich die hiesigen Blätter cbermals mit der Abberufung des französischen Botschasters in Petersburg, G e n e r a l & A p v e r t, und mit den merkwürdigen Ereig niffen, die sich an diese Geschichte knüp fen. Die Angelegenheit an sich ist m teressant genug, um einer eingehenden Darstellung gewürdigt zu werden. Der General Apperr war ber Herrn v. Frey einet niemals sehr gut angeschrieben und seine Ersetzung in Petersburg erschien diesem auö allgemeinen Gründen schon feit längerer Zeit wünschenSwerth. vcan hatte geglaubt, daß er bei Ernennung des Herrn v. Freyeinet freiwillig zurück treten werde, beließ ihn aber doch, alS er das wider Erwarten nicht that, auf fei nem Posten, Ins eme Reihe von Ereig nissen sein ' weiteres Verbleiben in Pe tersburg nicht mehr statthaft erscheinen lußen.' Erstens war man sehr unzufrre den mit dem Verhalten der Frau G e n e r a l i n, ' die ' auS ihrer geringen Schwärmerei für die republikanische Re qieiungsform kem Hehl machte und an versetts beschuldigt . wurde, dem Plane einer Heiratb einer orleanistischen Prin A rf!n... Ti .ff, ... ciin mir einem ruMcyen rosuruen Lorschub geleistet zu habend ES schien das um so unstatthafter, als Frau Ap vert, und nicht der General Appert, der eigentliche Botschafter oder ; doch um mindesten der leitende Geist der französischen Botschaft in Petersburg sein sollte. Zweitens aber hatte .der General, Appert die französische Regie rung einmal der russischen gegenüber in eine recht peinliche Verlegenheit gebracht. Herr v. Freycinet hatte den General nämlich beauftragt, m streng privater A?eise sich danach zu erkundigen, wie Rußland sich zur Frage der Pariser Weltausstellung zu stellen gedenke: Appert hatte hierüber wie zufällig mit Hrn. o. Glers gesprochen und dieser scheint ihm in ausweichender Weise geantwortet zu haben, daß Rußland alles mögliche thun werde, um sich Frankreich g e f ä U l lg zu erweisen. Hierauf telearavhirte.Avvert an ferne Regierung, Rußland sei bereit, sich an der Ausstellung zu detheiligen, und die Folge davon war, daß Herr v. Freycinet Rußland in amtlicher Weise zur Beschik L V V - l rung einlud, hieraus aver die Antwort erhielt, Rußland denke gar nicht daran. die Pariser Weltausstellung, diese Ver herrlichung eines revolutionären Ereig nisseß, zu beschicken. ' Sein Unwille wandte sich naturgemäß gegen Appert, dessen Sorglosigkeit oder Mangel an Ver standms hn einer solchen Weigerung ausgesetzt hatte, drittens hatte Appert Weiterungen mit seiner Regierung we c rr t .. . m gen ver egnavigung ves zürnen ra votim. Schon vor längerer Zeit war die französische Regierung wegen dieser An gelegenheit mit Rußland in, vertrauuche Verhandlungen getreten, zuerst aber hat ten sowohl Appert in Petersburg als Herr v. Mohrheim in Paris erklärt, dgß i n 'r cr c ver aa(x eme egnavigung ais eme iroße Rückstchtslosigkeit auffassen würde, später ließ Herr v. Freveinet die Sache wieder anregen, worauf Appert abermals telegraphirte, daß die Begnadigung für die Beziehungen zwischen utzland und Frankreich die verhängnißvollsten Folgen halben könne. In weit weniger schroffer Form äußerte sich dagegen Herr v. Moh renheim : die Begnadigung würde inRuß' t i. t .. wno immer noch unangenehm berühren, aber nicht mehr in dem Grade wie früher. Herr v. Freycinet war aber darüber aufgebracht, daß Appert ihm die Stimmung des russischen HoseS ganz anders dargestellt habe, als sie nach der Haltung MohrenheimS zu sein schien, und beschloß die Abberufung Apperts, für die somit nicht ein einzelner, sondern eine ganze Reihe von Gründen maßge bend war. Kaiser Alcand nahm diese Nach richt mit großem Mißmuth auf, einmal . L ri r . . . . weit iym vie Person Apperts sehr genehm war, sodann aber, weil er für die repub likanische Staatsform nichts weniger als günstig gestimmt rst und noch dazu gtauvte, wiederholt der der französischen m r r . . " nepuoii! nlcyk vas zu verlangende nt aeaenkommen und die aebübrende Rück ficht gefunden rn haben. Man dürfte ihm die Sache so dargestellt haben, daß .. .. i .i ' k-v. r r vm pperr ai ein zpser )ener sranzostscyen Radicalen erschien, die seinerzeit Hart mann entschlüpfen ließen und jetzt Kra potkinS Begnadigung erzWangen. ES ist serner nicht unmöglich, daß man den Versuch machte ob mit Erfola oder nicht, sei dahingestellt, den Kaiser zu überzeugen,Appert sei abberufen worden, weil die französischen Demokraten mit den engen Beziehungen unzufrieden seien. die er zum russischen Hefe in undemokra : ' x -r S : ? ;? . .- lnqzer Weileunreryaue. eoensaus se

SCiÄvi rttty eek Käye, in gtößett Zörü Unö drohte mit der Abberufung seines Bot schafters in Paris, falls Appert nicht in Petersburg gelassen würde. Herr v.Freh cinet verfocht dem gegenüber sein Recht, seine Botschafter nach eigener Wahl zu ernennen, und weigerte sich, die einmal getroffene Verfügung zurückzunehmen. Avpert'verließ somit Petersburg, gleich zeitig aber ging Herr v. Mohrenheim auf Urlaub. Als nun Billot dem russischen Kaiser als Nachfolger Apperts ' vorge schlagen wurde, erklärte der Kaiser, daß er weder Billot noch sonst Jemand" als Botschafter der französischen Republik annehmen wolle, eme Erklärung, die m sehr harten Worten abgegeben' wurde.Herr v. Freyeinet war hierüber auf's äußerste bestürzt und suchte. den Bruch zunächst zu verheimlichen, zugleich aber Zeit zu gewinnen, um den Kaiser von Nußland von seinem ersten Aerger zu rückkommen zu lassen. Ob daS geschehen oder ob Aussicht darauf vorhanden ist, vermag ich zur Zeit nicht anzugeben. Bei dem bekannten Charakter des Kaisers von Rußland ist es nicht sehr wahrschein lich, daß er die Maßregel so leicht zurück' NiMMt. ; : " ! Der Winans'sSe Ehescheidung?, . Yroeeß. , . Ein interessanter Ehescheidünas.Pro ceß, der in den letzten Jahren in der amerikanischen Tagespresse viel Staub aufgewirbelt hat, ist dieser Tage .zu einem überraschenden Ende gekommen? die . jetzige Atrs. O'Keefe, welche be kanntlich behauptet hatte, die rechtmäßige Gattin des Baltimore? Millionärs .Roß N. WmcmS zu sein, ist mit ihren An spruchen aus Entschädigung vom Gerichte in New z)ork abgewiesen worden, und der Referent, Richter Stephen P. Nash, hat das Urtheil gefällt, daß die Frau nicht einmal ihren eigenen Aussagen zufolge das -Recht gehabt habe, sich. je e.-t , . t cn Y .' . als isaum des verklagten zu betrachten. Die Entscheidung wirkt um so über rasch end er, als Hr Winans und seine Anwälte es stets unterlassen hatten, über den Stand des Processes rn der TageS presse Mittheilungen zu bringen. Anders Versuhr die klagensche Parter; diese ver suchte ihr Bestes, durch einseitig gefärbte Berichte in den Zeitungen für sich Pro paganda zu machen, so daß das Publi tum im Allgemeinen geneigt war, sich auf die Seite- der Klägerin zu stellen und den reichen Geldbrozzen" für schuldig zu halten. ' Nach der Darstellung des Richters ist der Sachverhalt wie folt : Roß vi. WinanS war noch m Jahre 1870 Student in Cambridge. ZuWeih nachten kam er nach London, um dort seine Ferien zu verleben, und wurde mit der Klägerin bekannt, die damals in einer englischen Familie Gouvernante war. Die Bekanntschaft wurde bald sehr intim. Die Gouvernante zog mittlerweile mit einer andere Familie nach dem ändert hald Wegstunden von London belesenen Ort LeweS, kam aber von dort zweimal nach London, um WinanS zu besuchen. Bei dem zweiten Besuch soll Winans,' wie Klägerin behauptet, sie während ei ner Spazierfahrt im Hyde Park gebeten haben, ferne rau zu werden. , Sie sagt, sie hätte gezaudert und gemeint, ihre Mutter sei in Amerika und eine kirchliche Trauung sei wohl nothwendig. er aber habe erwidert, in Amerika sei zum Abschluß einer Ehe nur das gegen seitige EinVerständniß nöthig. Darauf l)in habe sie ihre telle ausgegeben und in London mit WinanS wie eine Frau mit ihrem Manne gelebt. Diesen Punkt hat der Richter zu Ungunsten der Kla gerin entschieden. Sie habe .keine Beweise zur Hand, daß sie mit WinanS einen Heirathcontract abgeschlossen habe. Von London aus reiste sie so gibt Klägerin an mit Herrn Winans nach dem europäischen Continent und kam schließlich im Mai 1871 nach New Izrk, wo sie mit ihm. getraut sem will.. Es fehlen ihr jedoch alle Beweise dafür, da gegen ist eS. Thatsache, daß sie am' 6. Zan. 1872 durch ore Bemühungen ihres Advokaten Herrn Schley für eine Ver zichtleistung aus ihre angeblichen Rechte von Winans, der mittlerwelle langst an derweitig verheirathet ist, für sich selber 521,500 und für ihre Mutter 510,000, also im Ganzen 531,5000, erhalten hat te. In dem Schreiben, welches der Aus Zahlung des Geldes voranging, erklärte die spätere Mri., O'Keefe freiwillig, ihrem Verkehr mit Winans habe kein Herratvsversprechen seinerseits zu Grunde gelegen.. . Von der Ansicht ausgehend, daß sie frei sei, hat die Klägerin im Jahre 1373 einen anderen Mann geheirathet. Alle diese Thatsachen genügen nach der Ansicht deö Richters, it)re Ansprüche auf den Mil lionär abzuweisen.- ' ' UebrigenS soll Frau O'Keefe entschlos sen sein, den Appellationsweg zu betre ten. Der Erfolg anderer Halbwelt Damen, welche aus amerikanischen Mil lionären Hunderttausende herausgepreßt haben, läßt sie nicht schlafen. ', LandwirtdschaftlicheS. Gras für Schweine. Manch mal ist es nicht angebracht, Schweine auf die Weide zu schicken. In solchen Falle können sie recht gut mit frischem Grase in ihrem Stalle gefüttert werden, wenn man sie manchmal im Hofraum frische Luft schöpfen läßt. Ein Schwein kann mehrere Monate lang zu einem gro ßen Theil von Grasfutter leben, bekommt eS aber nur GraS zu fressen, dann wachst es zu langsam und ?r.twickelt sich nicht so frühzeitig, als man wünschen möchte. Wenn daS Schwein mehrere Monate läw ger gehalten werden muß, um es zur Reife zu bringen dann ist mit der Gras fütterung allein nichts gewonnen, denn eS bedarf zum Mästen immerhin der Ge treidefütterung, und es bedarf oft mehr Getreide allein zum Mästen, als wenn man frühzeitig GraS und Getreide dem Schwein gegeben hätte. Wenn Schweine monatelang nur Grasfütterung bekom men haben und. zum Mästen von der Weide genommen werden, dauert eS oft mehrere Wochen, ehe ihnen das Getreide futter anschlägt, da erst daS zu weichliche Fleisch vom GraSsutter her körnig ge macht werden muß' - Warum dieK'artoffeln sau l e n. Prof. I. H. Ponton von dem landwirtschaftlichen College von Onta ! rio schreibt in einem Artikel über diesen

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Äe'üenstänv, daß IÜS Fäütett der1 toffeln oder die sogenannte Kartoffelkrankheit seit langer Zeit die Aufmerk samkeit der Gelehrten auf sich gerichtet habe, besonders seitdem sie in Irland und England so große Verheerungen in den Kartoffelfeldern anrichtete. Ursache der Krankheit sei neueren mikroskopischen Untersuchungen zufolge eine kleine, für das bloße Auge unsichtbare Schmarotzer pflanze Namens I'kvtor'kora infestans, welche sich zuerst auf den Blättern der Kartoffelstaude sichtbar mache,, und zwar in Gestalt dunkler oder brauner Flecken. Sie verbreitet sich sehr schnell und dringt vom Stamm aus in die Knollen hinein, ' denen sie die- besten Säfte entzieht. . Die Sporen des kleinen Pilzes sind fo leicht, daß sie vom Winde weit weg geweht werden, und dann an "anderen Plätzen sich wieder ungeheuer schnell vermehren. Der Krankheit kann nur durch große Aufmerksamkeit und Pflege fowie durch sofortige Entfernung der angegriffenen Stellen theilweise ab geholfen werden. Die Nachfrage nach jungen L e u t e n, die im Stande sind, die Aufsicht überMilchereien zu führen, ist imSüden so groß, daß das Mississippi Agricultural College" eigens eine Klaffe errichtet hat, in welcher in diesem Zweige der Land wirthschaft Unterricht ertheilt werden soll. Prof. Caldwell berichtet, einige Experimente . mit gewöhnlichem Kochsalz hätten dargethan, daß der Boden einer Rasenfläche, welcher mit Sand bestreut wurde, noch zehn Tage nach einem Re genfall zweimal so viel Waffer enthielt, als ein Rasen dicht daneben, auf dem kein Sand gestreut war. Die Gräser auf dem gesalzenen" Theile wuchsen üppia und kräftig, während die auf dem ungesalzenen an Dürre litten. Es sollen in dieser Beziel ung weitere Versuche an gestellt werden. .. Die Gärtner in Kalamazoo, Mich., sind durch ihre Selleriezucht be rühmt. Letztes Jahr hatten sie mit diesens schmackhaften Gem se 1200 Acker Land bepflanzt ; in diesem Jahre beab sichtigen sie zu diesem Zwecke sogar 1600 Acker zu verwenden. Der Werth dieser Industrie ist für die Verhältnisse in Kalamazoo enorm.' Letztes Jahr brachte sie die Stadt über 5400,000 ein. Vom Inlande. In Nord Carolina gibt es keine Sparbanken. Die Entwerthug deS Sil bns nimmt einen beunruhigenden Um fang an. ' y In der Nähe von Astoria in Oregon fand man letzte Woche einen Seelöwen, der 2500 Pfund wog. Der Staat Maine bezahlt immer noch ungefähr dreitausend Dollars im Jahr für in seinen Grenzen getödtete Bären. N ur immer nobe l. In Nord Carolina trägt ein Cireus", zu dem der Eintritt 10 Cents kostet, den Na men Hippolympiad". Ein neuer Strike steht in Aussicht. Derselbe soll sich vornehmlich gegen die Puddings richten, wie sie in den Hotels zubereitet werden. Die Vertheile? frommer Traktätlein in New Aork beklagen sich, daß gegenwärtig sehr viele derartige Flugschriften verbreitet werden, die vorne sehr fromm anfangen und hinten mit ei nem Puff für Patentmedizinen endigen. Das Obergericht des Staates New York hat daS Gesuch des. gräu lein Kate Stoneman um Zulassung zur Rechtspraxis abgewiesen mit . der Ent scheidung, daß Damen im Staate New Aork nicht vor den Gerichten praktizirer dürfen. . - Der Niagara Park auf der amerikanischen Seite der Niagarafälle ist, seit er dem Staate New Jork gehört, schon tüchtig von Gebäuden, Schuppen, Zäunen u. s. w. gesäubert worden und eine Menge schöner Naturszenen' sind da durch wieder in ihr Recht eingesetzt. Folgende Staaten haben reguläre BüreauS für das Einsammeln statistischer Nachrichten über die Arbeiter frage : Californien,Conneetieut,Jndiana, Illinois, Jowa,Maryland, Massachusets, Missouri, Michigan, New Jersey. New Dork, Ohio,Pennshlvanien uttd Wiscon sin. ' ' : . - In Burlington County, Ja., wollte der Farmer N. I. Thomas Azey einige Krähen . erschießen, während ihm seine Frau zuschaute.. Durch ein Ver sehen ging ein Schuß fehl und streckte die Frau todt nieder. Das . Paar war. erst ein Iah? verheirathet, und Azey ist fast wahnsinnig vor Kummer. In der Stadt Richmond in Jndiana herrscht große Aufregung. Man hat in der Nachbarschaft der Stadt in -1 O: .c. l. nr O'-.c. i - i r eine; iqc von zöv tjup eine naiurllcye Gasquelle entdeckt, und es haben sich drei Geschäftsleute sofort zusammengethan, um die Stadt mit Licht und Wärme au? dieser Quelle zu versorgen'. Der Juweli'er Van Cott in ' Madison, Wis., von dem wir neulich be richteten, daß sem Ladenvon zwei unter nehmenden Gaunern um Waaren im Werthe von über S1000 beraubt worden sei, hat jetzt seine Zahlungen einge stellt. ES scheint, daß einzige seiner Gläubiger der von ihm erzählten Ge schichte keinen Glauben schenken woll ten. Nachrichten aus Neufundland zufolge herrscht in' Labrador große Noth. Der letzte Theil des diesjährigen Winters war dort ungeheuer kalt, und an der Küste ' wurden keine Seerobben gefangen. Ein Correspondent von dort theilt mit, daß das Leben vieler Men sehen daselbst in fortwährendem Leiden bestehe. - In South Burlington, Vt., hat der Methodist Thaddeus F. Stuart in seinem Testament 5200 für seine Kir chengemeinde ausgesetzt, doch soll jedeö Jahr an seinem Todestage der Prediaer der Gemeinde an seinem. Gbe eine Rede halten und dafür' von den Zinsen deS Capitals L10 bekommen. Da bleibt für die Gemeinde nicht viel übrig. . Ein in. der Nähe von Juka, Illinois, ansässiger Farmer, erfreut sich deS Besitzes eineS kleinen, etwa drei Wo chen alten Mädchens, welches er an dem Geleise der Obio und MississivviBabn

in hm MtiUkit AlifiU UüL . ... ........ -. - -1 u i -7 ' Kind wär offenbar von einem vorüber fahrenden Zuge auS behutsam auf die Erde niedergelassen worden. Sowie die Witterung wär mer wird, werden die der Merritt Wreckinz Company" attachirten Taucher den Versuch machen, das Takelwerk so wie die Maschinen des bei Fire Island gesunkenen Dampfers Oregon" zu he ben. Bis jetzt ist das Wetter noch zu kalt, um eS den Tauchern zu ermöglichen sich unter dem Wasser aufzuhalten. Neulich sollte ein junges Frauenzimmer aus Boston nach einer Reformschule gebracht werden. Ausser Eisenbahnfahrt dorthin sprang sie,von den Wächtern unbeachtet, von dem im schnell sten Fahren begriffenen Zuge und wurde seither nicht mehr wiedergesehen. Trotz eifrigen NachforschenS konnte man von ihr keine Spur entdecken. ', Aus dem Zucht haushuElmira, New Aork, versuchte neulich r em Gefan gener zu entrinnen, indem er sich in ei nen Wagen legte und sich von einem Mitgefangenen mit Erde bedecken ließ,die auö dem Hofe des Gefängnisses sott ge bracht werden sollte. Er kam auch glück lich draußen an, wollte aber zu früh aus seinem Versteck, wurde dabei ertappt und mußte ins Gefängniß zurück. - Die Staaten Rhode Island und Conneetieut haben feit ihrer Grün dung einen Grenzstreit, der bis auf den heutigen Tag noch nicht erledigt worden ist. . Jetzt ist eine Commission mit dem Auftrage beschäftigt, die Grenzftage end gültig - zu schlichten. Es sind in dieser Angelegenheit nur die Austernsischer in teressirt, da es sich dabei nur um eine Wassergrenze, die im Sunde, handelt. In Brooklyn, Ä.' F., ist der Bau Contractor Jacob Hertlin an der Wasserscheu gestorben. Das Ende war ein verhältnißmäßig leichtes, denn eine halbe Stunde vor seinem Tode hörten die furchtbaren Anfälle von Tollwuth auf, der er durch den Biß eines Neufundlän der Hundes zum Opfer gefallen war, und eine verhältnißmäßige 3tuhe trat ein, fo daß der Unglückliche von seiner Familie Abschied nehmen konnte. .Er hatte so furchtbar gelitten, daß 1er' Tod für ihu eine Erlösung gewesen sein muß. Hertlin war ein vermögender Mann, denn er hat in der , 3!achbarschaft seiner . Wohnung allein 12 Häuser seiner Familie hinten lassen.. ' " ' . Vor einiger Zeit 'starb in Oxford, Pa., ein deutscher Landstreicher, Namens Heinrich Allis.. Es hieß von ihm, daß er gelegentlich seinen Kamera den größere Geldsummen gezeigt,' indeß selber von seinem eigenen Gelde nie ei nen Cent ausgegeben habe. -DaS Geld, so wußte man ferner zu berichten, habe er später in das Futter seiner Weste ge naht. Dieser Tage entschlossen sich die Behörden, der Sache nachzuforschen; das Grab auf dem Presbhterianer Friedhof wurde geöffnet, und da stellte sich denn heraus, daß der Todte aller Kleider beraubt, die Leiche selbst in eine andere Lage gebracht worden war. Es wird angenommen, daß die Kameraden des Verstorbenen, die um das Vorhan densein des Geldes . wußten, den Raub ausführten. ' Vom NuSlande. Eine merkwürdige Ge schichte ereignete sich in Marchin bei Huy in Belgien. Einer der dort zum Schutze der Walzwerke pationirten Soldaten Na mens Heyt entwendete die Patronen ei nes seiner Kameraden und begab sich, mit seinem Gewehr bewaffnet, auf die Flucht. Unterwegs schoß .er mehrere Male in die Luft und nunmehr wurde man auf ihn aufmerksam und sandte zwei Pelotons .Soldaten von je etwa 20 Mann zu seiner Verfolgung aus. Ein Serge ant forderte Heyt auf, sein Gewehr weg zuwerfen, aber der Deserteur lachte den selben aus und gab Feuer auf ihn, glück licherweise ohne ihn zu treffen. Als dann zog sich Heyt langsam zurück, - alle Vortheile des Terrains sich zu Nutze machend, um von gedeckter Stellung aus auf die Soldaten zu feuern, welche ihrer seits, sobald der. Flüchtling sichtbar wurde, ein allgemeines Feuer auf den letzteren eröffneten. .Endlich wurde Heyt auf einen freien Platz gedrangt und siel dort, die Lunge von - einer Kugel' durch bohrt. Dieser Kampf dauerte über drei Stunden, mehrere hundert Schüsse wur den gewechselt, aber nur eine einzige Ku gel hatte getroffen. Entweder haben die Soldaten . alfy . in die Luft geschossen. oder eA'yerrscht in der belgischen Armee eine große Ungeschicklichkeit im Schießen. Allgemein ist man der Ansicht, daß Heyt nur in einem Anfalle von Wahnsinn den unbegreiflichen Schritt unternommen haben könne, und die sozialistischen Blät ter benutzen natürlich die Gelegenheit, um sich höchst entrüstet über diese Men schenjagd" auszusprechen. Ob, es nicht möglich gewesen Ware, auf. andere Weise des Unglücklichen sich zu . bemächtigen, . Z derselben Zeit, da uf dem Monte . Gianiccla Tausende von Menschen zusammenströmten, um den Jahrestag der glorreichen Schlacht der 2600 Garibaldiner gegen die fünffach größere Armee des Generals Oudinot ant Grabe der Gefallenen ' unv auf der Stätte ihres Todes würdig zu feiern, zu derselben Zeit, da Cairoli in einer feuri gen Red? der Märtyrer gedachte, die für Freiheit und Vaterland vor 27 Jahren hier ihren Heldentod fanden, hauchte ein Mann seine Seele, aus, der an eben die ser Stätte an jenem denkwürdigen Tage an der Seite Garibaldi's gefochten hatte, ein Aiiserwahlter unter der Schaar jener Männer, deren Thaten uns an die großen Helden des alten Rom gemahnen. Am Jahrestage einer der ruhmreichsten Thaten seines Lebens .starb am 1. Mai Ugoftino Vertani, der beste Freund und Kampfgenosse Garibaldi's.ndMazz'mi's, die belebende Seele der Schaar der Tau send, die das Königthum der Bourbonen rstören, einer der größten Helden der italienischen Revolution. Agostino Ber tani war im Jahre 1813 zu Mailand geboren, studirte in Padua Medizin und wurde einer der ersten Chirurgen Jta lienö. Seit dem Jahre 1840 steht sein Name in den Annalen: der italienischen Freiheitskämpfer ; .Er organisirte . mit Garibaldi die Schaar der Tausend, er oberte mit ihnen Neapel und gehörte zu hin Sieben, .welche das provisorische

?'?! W2S IriÄ Hotel and Surgical Institute lPattenten.Hotcl und Chirurgische Lustalt), Öuflfala, N. N. eingerichtet tt ewm vollftändlgen Ciabt t9n sSs,eh vorzügliche erzte und -, hirurgen zur Behandlung aller . Chronischen Krankheiten. S5le vthandkmz vieler Tauser.de roF;i, jener ren rauen 'eigenthumlichen Sraukheiten im Invalid' Hotel und V ftliuli S. a. e r m ijnpunie f ro?e navtana trn ttHten Lervrdut von rzueten für ihre HeUiuz gewkhrt, uud Dr; PIERCE'S "MM kU." (Lieblwssvek0!ynus1, ist daS Ergebniß dies großartig Erfahrung. , ' Sie ist ein mächtige wiederherstellendes Stärkung uud NirveukräftiguugSmitttl, verleiht den, Organismus Spannkraft uud Stärke unv kurtrt wie durch Zauber eueorrhoea oder weihen Fluß, übermäktge Ichmer,hafte Nenftruatio, widernatürliche lnterdrükuge, VrolapfuA oder Fallen der ebärmntter, ttnckenschwache. Vorwärts, nd NückwärtskVerrückung. niederziehende Ge fühle, chronische Blutandrang, ntzündung und Echwarung der Gebirmutter, Entzündung, Schmerz und Empfindlichkeit in deu ierstöke, innerliche Hitze und allgemeine Schwäche. IT&vorlte PrescrlTition nriirf at fcl ud Beseitig von schwülste aus der e ' - - W a. a 1 l , UUD UUS . I "T "3 wvvwv v mrwm atttl ntnäfi. fliiAitittAAi4ht nntt WOttm fenheit. ervenerschlassung und Schlaslofig keit bei beide schlechter. Sie ist bet Apothekern unter einer bestimmten a rantie u haben. Die Bedtnguuzeu kann mau aus dem Umschlaz jeter Flasche ersehen. .. Preis A.0, Ä! Man sende zehn k5entS in Brieken für die greße mit vielen Holzschnitten und colorwen Abbilduugeu illu ftrtrte Abhandlung über Frauenkrankhettea, Manadressire: Vcrld's DIspsnsary L!edlcal Asscciatios, . 0 Kai Str., Buffalo, Si. V., XHXVOs's Kleine' , XT8SM ber-VXM-i. Pillen. Nervöses Kopfvch,! UiöseS Kavsweh, Schwindel. Hartleibiakelt, Verdauungöletden uodgal, lige Ansälle, schleunig kurirt durch Ir. rlrr', Pseasaat Panratlro Pellets ischmackbafte Abfuhrpillchenl. 25 Eentö die Flasche, bei SpotSckern. Regiment 'in . 'dieser Stadt nach dem Sturie der Bourbonen führten. Mit Garibaldi focht er bei Aspromonte, bei Variguano, bei entana und in den Vogesen. Unvermuthet machte ein Schlaganfall seinem Leben ein Ende. Alle Parteien sind einmüthig in ihrer tie fen Trauer um einen der hervorragend' sten Männer der jüngsten, glorreichen Geschichte Italiens. Vor dem G eschwvrenen Gericht zu Paris erschien eines Tages wieder einmal nach längerer Pause die Heldin eines sogenannten Liebesdrama's : Louise Charot, eine dreiundzwan zigjährige hübsche Blondine. Sie waB angeklagt gegen ihren früheren Gelied ten, Dr. Gromulard, einen ziemlich be kannten Arzt, einen Mordversuch unter nommen zu haben. Die Sache hing so zusammen, daß Louise von dem Doctor, mit dem' sie ein Jahr läng ein zärtliches Verhältniß unterhielt, verlassen wurde weil.sie sagte er vor Gericht ihm durch unaufhörliche Scenen heftiger Lei denschaftlichkeit das Leben verbitterte. Acht Tage nach der Trennuna des Paa res wurde ' der Arzt eines Abends zu einem Kranken gerufen. Als er in daö ihm bezeichnete Zimmer eintrat, kam ihm Louise entgegen und schoß unter dem Ausrufe: Das ist meine Rache !" zwei Kugeln auf - ihn ab von denen die eine ihm in die Schulter drang und die zweite in den - Schenkel. , Die - Geschworenen sprachen diei junge Dame frei, nachdem ihr Vertheidiger, Roger Baron, in glän 'zender Rede ausgeführt, sie habe unter einem ' unwiderstehlichen, - moralischen Awanae gehandelt.. Louise entfernte sich. wäbrend sie gegen den Doctor gewandt J . 5 ' Tl l. 1 . . ausrief : uii peiit iairo tvu te&iumeüt." ; ' . Äor'demPollzelvüreak des College Green zu Dublin fand kürz lich eine- höchst komische .Szene statt. Ein Herr Davis forderte von einem Herrn Moore einen Papagei zurück der ihm fortgenommen worden, und verlangte, daß der geraubte Vogel als Zeuge" verhört, werde. So komisch nun auch diese Forderung war, ließ der Rich ter dennoch den Vogel herbeiholen. Man brächte ihn in einem großen mit - einem Tuche bedeckten Käsig. DaviS. bat den Richter um Erlaubniß, den gesiederten Zeugen vernehmen zu dürfen, indem er hinzufügte, er wolle keineswegs 'He?rn Moore des Diebstahls beschuldigen ; . es könne ja vielleicht ein Andner den Vo gel gestohlen und jenem Herrn" verkauft haben. ' Der Anwalt -Moore'S fragte Davis hierauf, , auf welche Art denn sein Zeuge vereidigt werden solle.. In diesem Augenblick sang ber Vogel unter, seinem Tuche: Freut euch des LebenS!"'Herr Davis nahm jetzt daS Tuch ab, trat dicht an den Käsig und sagte zu dem Vogel : Habe mich lieb,- mein Junge '! Der Vogel kletterte am Gitter , umher und liebkoste ihn. Hierauf nahm Davis den Papagei heraus, setzte ihn auf die Hand und fragte : Wie spricht der Hund ? Papchen bellte aus Leibeskräften. Und die .Katze?. Sofort erschallte ein klag liches Miauen. Wem gehörst Du ?" Da san der' Vogel: Lieber Anton, ich 'bin Dein, willst Du auch derrnei sein?". Meö lachte. : Der Richter sprach Herrn DaviS den Vogel zu, und Papchen wiederholte: Lieber Anton, ich bin Dein!"

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Station. SchI,g iPsftzug. Schu,g e. bg.Jndianarl' 4: i-l:id v iGw nk.itamb'gEt, 6:30 . lZ:d9m b:li . 6:13. . Siichoi.... 6:53. l:37 7:ii, :, . Da,tn 8:67 3:31 . 8:57 . . Piaua i:bi , 3:47 , 8:b9 , , Nrbana 9:56 4:51 :52 . z , Lvlumbu.... I1:Am 6:4 , IUX1 m Nmark lZ 52 . l2:3TBrn ..... . . tubnriL. 5IC9 , 4:34 . Shekliug 6:33 8:03 , m PUtiburg.... 7:ia , 6:17 m Larriburg... 4:15Cnt 2:m , aUimor.... 7:40 , l: jn .. .... , Zashingron.. 8:50 , : , . , Vhiladelxhla. 7:5J b:i5 ,Kcxd )otk.... U:2j , 7:3j , Boston 8:ZdNm 7:?u w

Täglich, t Tügttch, auSgensuim- Ssnulsg. Pullmann't Valaft, cchlaf. und Hotel.tZagen durch di Pittsdvrg. HarriVbnrg. Phttadelrdta und ew Vork, ohn Löchil, Blo in Wag,V,chs,i nach öaütsore, Lashington uud Boston. CJ Fahrkarten nach allen Oeftliche Stildre iudt Sen Hauxt.Fahllartkn.Bureauß deß Wefteng nud in de Ltadt'Bureau, 7St der Illinois uud kSasbington Ltrat und lv Union Depoi Lareau Indianapolis, u haden. SchlafOagnArtk !en in im Voraus gesichert erden durch pxlikatisn bei den Vgenten tm StadtLureau oder t Un Dxot , Jndtauaxoli, H. N. Dtklng, S. S. P. , ordvst., ash:g. ton und Illinois Strab. Jnd'xlI. VaA XXcQxta, anager, olumdu, Oh . U. ? d, Sl.PaZlagt,,,undrtcket.,s',t . . rmthmrn. Südlich. . JI&lRK Die körzefte mxlI itfit vaj eh , IxuisvMs, Nktivi1Ie, leropliiu, Chit tanooga, Atlanta, Savannan, jacks&hville, Mobile and New Orleans. 01 ift dsrtheUhaft frr Passagiere nach dem Süde, kiue dlrette Raute zu ehruen.. ' v . ' .yalaft, Echlas. nud Parlor-Wagen zwischen Chicago uud Lonisdille uud Tt Louis und Louisdille ohu Wageuwechsel. Tomfort, Schnelligkeit und Sickerheit dieiet die Jeff die alle znverk2ff.je D'Mi.M.M. n. t. Dorlutf, . ssistnt S,,ral Paffagter.Xgk, ordv?.Zk Lashingto und Illtuotk Str., Jb,ll E. W. McKkhna Superintenflent Die Bce Sitte, !" ach Clcvcland, 2ale Chatauqua, Niagara Falls, ' Thousalid Island', Lake George, Lake kham- . :! ; -plain, Sara?dga. Whüe Monntain,, ' Old Orchard, Rye Brach und alle Cnrplüedou XEW ENGLAND mit jact Schtll,üg,n täglich., .Ti tu,ig ahn ) ; f i i " Z"dinxli nach ' . : l ' New York and 13 o ton vilch durchgehend Wage in Verbindung mit der Lake Lhor und . I. Eintral EnLbah hat. Tt tn,ig ahn, welch tm rand Central Dt im mZork einlauft. Ein westlich geheuder Schnellzug xovtU wgertch, tet un Paagr, ich nach irtiftmn, Äanfa, R,brata, olorado, em Vltpco rd CaiifrnU reisen wollen, finden beste ttomadatiou und niedrig, Raten. ! . undriskVt0r. an hol sich dt W- I. R t ch l s, l ent. utkunft tSSf Ticket allen regulär Titket.Offtc. S.B.THomas, O.B.Skluuer, t ,al Manager. ' ; Tras?'gqt. " " . 3. mlth, Sea. Pafs. Sgt.. El'klcnd, D. W. T. sicliolw Passagier.Lent. Jndianapo'.t, Jn. No. Z Bat? baut u'lZ6 Süd Jlineiß Ltrate, Q. ( ivtfiKii irnrifE n mimwy (AüiAfjiiü -))J,ouisviii"e.iicwAlbamy CHfCACÖ Et C-7 M . V M 1 Die kürzste und direkteste Linke von ; v ;IN7IA3VAPOl4iq nach Frankfort, D:lphi. Monticello, Michigan ' Citv, Chicago, ' ud allen Orten un uördlichen Judiana, Nlchi. gan, nördlichen Illinois, Wiscoustu, Iowa, Miunesota, Nebrat Kansas, New Mezico j Dakota, Nedada, klirado, Kalifornien uud Oregon.-- ' 5 2 direkte Züge täglkcb 2 . ' f ... - : . ' Von Indianapolis ach bikögo; ',ebeuso -nach ' Michigan City. Slegantc Pullmaun Schlaf, vaggou auf den Nachtzüg SepSckmarke bit an' Re seziel ertheilt. ein ahn hat größer emlichktt,n oder dilliger Ltaten als wir. 9tlti) und Gquixiruna nicht zu übertreffen. Ltahl-Gelei. . Rille, Plstfon und vtoßkff, Luftbremjen und .' oder tn rtchtungen, unubettreffttch Vortheil ttlr tgra, ten, Land und Touristen. ikete na irgend im Ort, der von anderen Bahn berUhl w,rd. Wenn an nördttch, illdltch, östlich imi ftlich nisen wünscht, kauf man nicht das njftg itut, : bis an unser Preis u. s. vo, gesehen. ' Cgu jähere wde man sich an . Iotoirt Ernrnott, Distrikt Paffagi Rgut, H CZ Jllinsis Straße, Judtauax, t. Iud. ' ?od kZ. Cation, O. C. C!C SuralOr alter, veueral ?, t:z2i ehicg,,2Is. ter

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