Indiana Tribüne, Volume 9, Number 240, Indianapolis, Marion County, 20 May 1886 — Page 3
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raVrErrmiati Das Geheimniß. Novelle von Willibald Meuke. (Fortsevung.) Der Staötschreiber seufzte still vor sich hin, dann schlug er das Buch auf und begann zu lesen. Evchen hatte sich mit einer Arbeit in die Fensternische gesetzt und während sie aufinerksam zuhörte, schweifte ihr Auge, wenn es nicht auf der Arbeit ruhte, über den Fluß und die Häuser drüben nach den Bergen hinüber, denen sich die Sonne bereits zuneigte. Einmal hob sie drohend den Finger gegen das Schwarzköpfchen, das durcy einen lauten Triller seine Gegenwart bemerkbar machen wollte. Dann erhob sie sich einmal, um dem Vorleser ein Glas Waffer hinzustellen, in das sie ein Stück Zucker geworfen hatte. Zuletzt legte sie die Arbeit auf das Tischchen und sah, den Kopf in die Hand gestützt, zum Fenster hinaus. Das Schicksal der Personen der Erzählung, die der Stadtschreibe? ihr vorlas, schien ihr nahe zu gehen ; der Ausdruck theilnehmender Trauer legte sich wie ein Schatten über ihre Züge. Das ist recht traurig" sagte sie, als der Schreiber geendet hatte. Aber das gefällt mir nicht, daß er sich auf ihrem Grabe erschießt. Er ist tapfer ge Wesen und Ofsizier geworden und hat dem das Leben gerettet, der sein Mäd chen unglücklich gemacht hat. Aber da soll er auch tapfer gegen sich selbst sein und sich nicht der Verzweigung überlas sen. Er ist jung und rüstlg, und da soll er in die Welt hinausgehen und sich ein Mädchen suchen, das seiner mehr werth ist als diejenige, die ihn betrogen hat." Er liebte sie," sagte der Stadtschrei ber vor sich hin. Aber er ist ein Äkann ! Braucht er sich darum zu erschießen Nein, das gefällt mir nicht ; das nächste Mal müssen Sie mir etwas Anderes mitbringen, Herr Emil. Sehen Sie, die Geschichten habe ich am liebsten,, wo er ihr treu ist und sie ihm, wo aber Alles dagegen ist, daß sie sich heirathen, der Vater, die Akutter und Gott weiß wer noch. Und dann muß es allerlei Gefahren geben und es muß immer so aussehen, als krie gen sie sia) nicht, aber sie halten treu bei einander aus und schließlich kriegen sie einander doch. Und wenn ich dann das Luch zumache, dann freue ich mich und enk' : die sind jetzt glücklich." Also das nächste Mal bringe ich et was Anderes mit, Fräulein Evchen. Für heute ist's wohl genug, es wird schon dunkel und dann' muß ich auch meine Arbeit fertig machen." Vielen Dank, Herr Emil. Morgen kommt die Mutter, und dann sind wir wieder alle drei beisammen." Gute Nacht, Fräulein Evchen." .Gute 'Nacht, Herr Emil." Ein später Besuch. Die Thür hatte sich hinter dem Stadt schieiber geschloffen Evchen war allein. Sie räumte sorgsam den Tisch ab und nahm dann wieder die Arbeit zur Hand, bis es so dunkel in dem kleinen Stübchen wurde, daß ihre Augen die feinen Lmien nicht mehr genau sehen konnte, denen die kadel zu folgen hatte. Dann zündete sie ein Läinpchen an, daS sie auf den Tisch vor dem Sopha stellte. Sie suchte darauf wieder ihr Lieblingsplätzchen in der Fensternische auf, wo das Schwarzköpschen sich schon zur Nuhe begeben und das öpschen unter den Flügel ge steckt hatte. ' Lange blickte sie in die Ferne hinaus. Die Snne war hinter den Bergen verfunken ; eine helle Nöthe stand dort noch am Hiliimcl und übergoß die zarten Wollcheii, die regungslos im Aethe? hingen, mit purpurnen Streifen. Das Geklapper der nahen Stühle und das lauschen des Flusses tönten zu ihr hinaus. Sie sah den Wellen des Flusseö nach und ihre Seele verlor sich in eine wehmuthsvolle Träumerei. Dann offnete sie das Fenster und ließ sich die heiße Stirn von der frischen Abendlust kühlen. Was war in ihr vorgegangen ? Sie war loch eben noch so sorglos und heiter gewesen. Und nun auf einmal war sie wieder das Opfer einer trüben Stinlmung. Hatte die Erzählung, die ihr der tadtjchreiber vorgelesen, sie so traurig gestimmt ? Sie kam sich so einsam und verlassen vor, und mehr als je emPfand sie die tiefe Sehnsucht nach dem Geliebten. Wa hätte sie darum gege ben, wenn sie jetzt hätte in seiner Nahe sein können 'i Es wäre ihr schon tröstlich erschienen, wenn ihrem Blicke nur das Haus erreichbar gewesen wäre, in dem er weilte. So erschien es ihr, als liege ihr Glück in weiter Ferne und als trennten sie Berge und Thäler von Demjenigen,, von dem sie doch erst vor wenigen Stunden Abschied genommen, dessen tfuß sie noch auf ihrer Stirn zu fühlen glaubte. Sie erschrak fast, als in diesem Augenblick eine Schwalbe so dicht an ihr vorüberflog, daß sie mit der Hand hätte nach ihr haschen können. Dann war es ihr, als klopfe Jemand an ihre Thüre ja, das war keine Täuschung -das Klopsen wiederholte sich. Herein !" rief sie aus. Guten Abend, Evchen!" ließ eine männliche Stimme sich h!)ren. Der Eintretende, ein Diener in reicher Livree, schien hier nicht fremd zu sein. Er legte, ohne eine Einladung abzuwarten, seine Mütze auf den Tisch und machte es sich in einer Ecke des Sophas bequem. Ah, du bist's, Fritz ! Guten Abend!" Der Ton, in welchem diese Worte gesprochen wurden, ließ nicht gerade auf eine Ueberraschung angenehmer Art schließen. Du hast mich wohl nicht erwartet ? ' Gewiß nicht." Am Ende Jemand anders." Ich habe keinen Menschen erwartet. Wenn du" mit meiner Mutter zu sprechen hast, sie ist nicht hier." Ich weiß, ich weiß; sie ist in Leib niy. Wann koinmt sie znrück Z" Morgen !" Desto beffer. So können wir ein Stündchen ungestört verplauschen." Ich wüßte nicht, was wir so viel zusammen zu sprechen hätten." Hör' mal, Väschen, Du bist wieder verdammt kurz mit m;r.. uSox dem Vet
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ter deiner Mutter solltest du schon , bischen 3lespekt haben." Wenn es mir an Respekt fehlt, wer ist daran schuld als du ? Du hast unserer Familie wenig Ehre gemacht." Ich weiß, was du meinst. Ich bin ein paar Wochen schlecht gewesen, bis ich wieder einen ordentlichen Dienst bekam. Du lieber Gott, jeder Mensch hat seine schwachen Stunden. Und im Grunde genommen, wer tvar's denn, der mich auf schlechte Wege gebracht hat? Nur du!" Ss& ?" Natürlich du. Ich konnte nun ein. mal nicht von dir lassen, ich war vernarrt in dich, wie ich's immer noch bin. Du wolltest nichts von mir wiffen, und das hat mic sür eine Zeit schlecht gemacht. Es war mir, als müßt ich trinken und ein lüderliches Leben führen, nur damit ich nicht inehr zur Besinnung kommen sollte. Gott weiß, daß ich ein mal in der Nach! am Flusse stand und darüber nachdachte, ob ein Mensch wohl ersaufen kann, der ein guter Schwimmer ist, und was stärker in ihm ist, die Lust, mit Allem ein Ende zu machen, oder die 3!atur, die ihn zwingt, sichanf's Trockene zu retten. Du weißt nicht, wozu ein desperater Mensch fähig ist." Nun? Und das, was damals im grauen Schlößchen geschah V Der Mann aus dem Sopha fuhr sich mit der Hand durch den rothen Bart und zog die buschigen Brauen tief auf die Augen herab. Erinnere mich daran nicht," rief er dann aus. Ich wollte aus dem Dienst" setzte er leiser hinzu. Das hättest du auch haben können, ohne daß du mit Schimpf und Schande davon gejagt wurdest." Er sprang mit geröthetem Gesicht auf. Ich sage dir noch einmal, erinnere mich daran nicht." Dann setzte er sich wieder in seine Sophaecke und, indem er die Beine über einander schlug und mit den Fingern auf dem Tische trommelte, fuhr er fort : Es ist ein Unsinn, daß ich mich darüber ereifere. Was geschehen, ist geschehen, und dort ist auch nicht Alles Gold, was glänzt. Das saubere Püppchen dort, dem sie den GarauS gemacht haben, ich möcht' wiffen, wer schlechter war, sie oder ich. Und sie hat es gewagt, mich mit der Steitpeitsche aus dem Schlöffe zu jagen." Das junge Mädchen am Fenster richtete seine großen Augen mit einem forschenden Blicke auf den Mann auf dem Sopha. Ein fürchterlicher Verdacht stieg in ihm auf. Wie wenn aber nein! ES konnte den Gedanken nicht einmal ausdenken. Wie, ein Mann, dessen Hände noch nicht trocken waren von dem Blute, das er vergossen, er sollte es wa gen, am nächsten Tage schon, als ob er das beste Gewissen von der Welt habe, in der Stadt umherzugehen und so unbefangen von einer entsetzlichen That zu sprechen, deren Urheber er war? Nein, das war nicht möglich. Der Mann auf dem Sopha hatte den forschenden Blick nicht bemerkt, der auf ihm ruhte. Er sah zur Erde nieder, wäbrend er mit dem Stocke, den er noch in der Hand hielt, auf die Spitze seines Stiefels klopfte, und dann fuhr er fort, als spreche er mit sich selbst: Was geschehen ist, läßt sich einmal nicht ändern. Wenn der Aiensch auf bessere Wege gekommen ist, so soll man ihm nicht nachtragen, was er früher ge Wesen ist. Es gibt Keinen, der sich nicht selbst was vorzuwerfen hätte." Dann sah er wieder über das Lämp chen hinweg, das auf dem Tische stand, nach dem jungen Mädchen hinüber. Komm her, Evchen," sagte er, und laß ein vernünftiges Wort mit dir sprechen." Wir können so ebenso zusammen sprechen." Wie du willst. Aber ich sage dir, es ist nicht recht von dir, daß du mir gegenüber so fremd thust. Ich bin ein anderer Mensch geworden, seit ich wieder im Dienste stehe. Und jetzt will ich erst recht ein neues Leben ansangen, und zwar mit dir." Was soll das heißen?" Das soll heißen, daß du meine Frau wcidcn sollst." Laß deine Späße. Du weißt, daß ich so etwas nicht sür Ernst nehmen ioerde." Es sind keine Späße. Ich bin jetzt ein Akann geworden, der etwas werth ist. Ich habe Geld, viel Geld ! Ich habe eine Erbschaft gemacht, Evchen !" Wenn's wahr ist ich gönne dir's." Freilich ist's wahr. Da schau her." Er zog eine dicke rothe Brieftasche hervor und warf sie auf den Tisch. Da ! Zähl nach ! Es sind zehntausend Gulden d'rin, in baarem Gelde. Es fehlt kein Hunderter da. Zähl nur nach ! So viel Geld hast du noch nicht zusammen gesehen." Was soll's damit!" Höre mich nur an. Wir ziehen nach Frankfurt wir lassen auch deine Mutter nachkommen, wenn du willst dort fan gen wir ein Geschäft an und wir sind gemachte Leute. Du brauchst keine Handschuhe mehr zu nähen, Evchen, und du wirst sehen, was wir für ein lustiges Le ben führen werden." Er richtete seinen Blick lauernd auf das junge Mädchw, um zu sehen, ivelchen Eindruck sein Vorschlag auf sie gemacht hatte. Sie wandte den Blick von ihm ab und sagte im ruhigsten und bestimmtesten Tone: Daraus wird nichts. Schlag' dir die Gedanket aus dem Sinn." Hm !" fuhr er fort. Du denkst wohl an deinen Grafen, Evchen? Natürlich ein Graf ! Aber du wirst dir doch nicht einbilden, daß er auch jetzt, wo er Wittwer ist, etwas Anderes in dir sucht, als fein Schätzchen für ein paar Wochen wenn'S gut geht, für ein paar Monate?" Was geht's dich an? Ich weiß nicht, was auS uns werden soll, aber daS weiß ich, daß ich nie deine Frau werde." Na, na, na, überleg dir das, mein Kind. Sieh, ich bin ein Mann, der dich so gern hat, daß er über gewisse Dinge hinwegsieht, die einen Anderen gewaltia geniren könnten." Was meinst du damit?" Meinst, ich wüßte nicht, daß gestern Abend nach zehn Uhr Jemand hier in daS Haus herein und die Treppe heraufschlich, der sicher nicht noch dem Stadt schreiber seinen Besuch machte?" , Evcben wurde vurvurrotb. Es war
QKsizL ' tW. mehr die Nöthe des Zornes als d Scham, die in ihrem Gesichte aufstieg Wer hat Dir das gesagt?" fragte sie. ?!iemand. Aber mit meinen eigenen Augen habe ich's gesehen. Siehst du, ich bm so verliebter Natur, daß ich mich noch so spät an deinem Hause vorbeischlich und da muß ich gerade sehen, wie er in's Haus hereinhuschte " Ja, das ihm der Stadtschreiber geöffnet hatte. Ich habe ihn gebeten, bei unserer Zusammenkunft zugegen zu sein, weil er der einzige Mann ist, a,t dessen guter Meinung über mich mir etwas gelegen ist." O du Scheinheilige, du! Aber ich verarg's dir ja nicht. Äkeinetwegen. Besser vorher, als nachher! Aber so vernünftig solltest du doch sein, daß du einsiehst, wie die Geschichte mit dem Grafen ein Ende nehmen muß Frage Deine Mutter, was es der schon für Sorgen gemacht bat." Meine Mutter denkt nichts Schlechtes von niir und was du von mir denkst, ist mir gleichgütig." Nur ruhig Blut, Evchen! Wei war's denn, der dir die Bekanntschaft mit d.m Grafen verschaffte? Ich Esel, der ich war, daß ich dich der Gräsin rekommandirt habe, wie ich noch Diener dort war, und daß du dort ins Haus ge kommen bist. Denn ich habe bald sehen müffen, wie du immer roth wurdest, wenn du dem Graseiz einmal auf der Treppe begegnet bist, und ich habe mir gleich gedacht, daß die Geschichte kein gutes Ende nehmen würde. Damals hatte ich schon ein Aug' für dich und ich habe die Gräsin aufgehetzt, daß sie dir die Arbeit aufkündigte, aber dann habt Ihr Euch dock wieder gefunden." Genug !" rief Evchen unwillig aus. Ich will nichts davon aus deinem Munde hören, verstehst du mich ?" Verstehe schon!" gab er ruhig zur Antwort. Aber ersparen kann ich dir's nicht, daß ich dich an alles Das erinnere. Und jetzt kommt die Hauptsache: siehst du, deine Mutter ersährt doch von diesem nächtlichen Besuche, und in der Nachbarschaft wird's ruchbar werden und wie lange wird's dauern, so bist du d'rin in der Schand'. Ist's nicht besser, du machst jetzt schon ein End' und gehst mit mir nach Frankfurt? In einer Stunde kannst bei mir im Wagen sitzen und fort aeht's in die Welt hinaus und du wirst sehen, daß wir ein Leben führen wie Gott in Frankreich. Also nimnt Vernunft an, Evchen! Ich habe mir's nun einmal in den Kopf gefetzt, daß du mein werden mußt, und ich denk', es heißt doch auch etwas, daß ich ein Mädel zur Frau nehme, das vorher die Geliebte eines Ande ren war." Evchen erhob sich und ihre Hand wies ihm die Thür. Genug !" rief sie mit lauter Stimme aus. Gott ist mein Zeuge, daß ich nicht bin, wofür du mich hältst, aber das schwöre ich dir, daß ich lieber seine Geliebte, als deine Frau sein will." Gut," sagte er, indem er nun gleich falls aufsprang, so sollst du meine Geliebte werden, verstehst du mich) Mein sollst du werden, es mag kommen, was will, und wenn du mir nicht zu Willen bist du wirst schon sehen, daß du es mit keinem dummen Kerl zu thun hast, wie der Stadtschreiber, der sich von dir am Narrenseil herumführen läßt." In diesem Augenblick öffnete sich die Thür und der Kopf des Mannes tvurde sichtbar, von dem der Rothbärtige eben gesprochen hatte. Guten Abend!" sagte er. I . nt. r y s wollte nur tragen, 'lam eu iLvcyen, o ich dem Herrn da vielleicht die Treppe hinunter leuchten soll. Die Hausthür ist schon verschlossen, aber ich habe den Hausschlüssel, und wenn das Schloß nicht in Ordnung, ist, so kann ja der Schlossermeister, der drüben bei mir ist, mit dem Brecheisen nachhelfen, wo's Noth thut." ' Ich danke Ihnen, Herr Emil. Der wird wohl 'den Weg auch im Dunkkn sinden. Mach', daß du fortkommst! Und daß du dich nie wieder hier sehen läßt, hörst du?" Der Nothbärtige steckte die Brieftasche zu sich, die noch auf dem Tische lag, warf einen Blick tödtlichen Hasses auf den Stadtschreiber und schlich sich dann zur Thür hinaus. Eine stürmische Nacht. Evchen sollte heute, nicht zur Nuhe kommen. Sie hatte 'dem Stadtschreiber dafür gedankt, daß er sie von der Gegenwart eines frechen und zudringlichen Menschen befreit hatte, dann ihre Thür sorgfältig verriegelt und verschlossen und wieder am offenen Fenster Platz genommen, UM noch ein Stündchen zu verträw men, ehe sie ihr Lager aufsuchte. Ein Windstoß, der sich mit plötzlicher Gewalt den Eingang in das Stübchen suchte, und der einen der Blumenstöcke auf dem Fensterbrette umwarf, zwang sie, das Fenster zu schließen. Am westlichen Himmel hatten sich über dem Rücken der Berge, gerade dort, wo die Sonne ver sunken war, dunkle Wolken angesammelt. Schwache Blitze flammten auf auS die sem Hintergrunde, und ein ferner, dumpfer Donner ließ sich hören. Das Gefühl der Vereinsamung über kam sie setzt stärker kS zuvor. Wftn nur die Mutter wieder da wäre ! In diesem Augenblick klopft eS wieder an ihrer Thür. Wer ist da ?" fragte sie ängstlich. Ich bin's, Mamsell Evchen," ließ sich Die Stimme des Stadtschreibers hören. Ein Mann ist da, der Ihnen Nachrich ten von Ihrer Mutter bringt, und der an meine Thür gerathen ist." Evchen öffnete die Thür. Der Stadt schreiber trat herein, mit einem Lichte in der Hand. Hinter ihm stand ein A!ann von untersetzter, stämmiger Figur, in blauem Kittel ; die eine Schulter war tiefer, als die andere, und eine häßliche 3!arbe entstellte sein linkes Auge. Bin ich hier recht bei der Jungfer Eva Blind V fragte der Mann im Kittel. Ja. Das ist mein Name. Was giebt's?" . Was wird's geben? Ihre Mutter liegt drüben krank, sie läßt Euch sagen, daß Ihr zu ihr kommen sollt." Um Gotteswillen, was ist denn ge scheh'n?" Hätt' schon schlimmer ausfallen können. Aber der ZZuk ist halt dock sebro
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und em paar onät linrVs schon ! lle die Treppe iöikder hinunu. HxH ' ms Mutter ! Meine ärine Mutter ! W 3 l.lir: i. u . . denn, das möglich? Wie Wie wa. " " . tommfOem. Jungfer. Sie M mt cuk ''Mr gesunde, ,i. nax yali eine jieieuvi nfc ntah t f- . oer iie gelvmun'ii u. n. l nfrk t r sl?n ver Wagen vel ocr cuylga,. (rtf Vrt Sm VI C?.?iri ivv vivy, v, ivv viv "Vi. werden die Pferde scheu und der rillt in fc?n (jirii&cil kiniintir. II. da ist das Unglück geschehen, wenn Jhr's l ein Ünqlück nennen wollt. SSat man nach einem Doktor geschickt V' Ja, freilich ! Der wird schon bei ihr sein." Und wohin hat man meine Mutter gebracht?" In ein kleines Gasthaus. Werd' die Jungfer schon hinführen, wenn sie gehen will." Natürlich komme ich." Die Frau Mutter verhofft's wenige stens. Sie schreit immer nach der Tochter, und da hab' ich mich denn aufgemacht, um die Jungfer zu holen " Ich bin schon fertig," sagte Evchen, die einen Hut aufgesetzt und einen Shawl umgenommen hatte. Wenn die Mamsell erlauben, so begleit ich Sie," sagte der Stadtschreiber mit . einem fragenden Blick auf das junge Mädchen. Daß dieses Anerbieten dankend angenommen wurde, schien gar nicht nach dem Geschmacke des Boten zu sein, der diese Schreckensnachricht gebracht hatte. Er brummte etwas von Umständlichkeiten. Aufhalten" u. f. w. vor sich hin und drängte Evchen zur Eile. Aber schon stand der Stadtschreiber in seinem 3)!antel mit Hut und Schirm da und leuchtete mit einem Kienspan die Treppe hinab, den er unten, nachdem er die Hausthüre geöffnet, sorgfältig auslöschte. Die Drei traten auf die Straße hinaus und schlugen unter der Führung des Mannes mit der schiefen Schulter, wel- . cher mit raschen Schritten voranging, den Weg über die Brücke nach der Vorstadt ein. Am Ende der Brücke wandte sich ihr Führer um und trieb dann mit den Worten: Es kommt ein Wetter, nur schnell vorwärts!" zu noch größerer Eile a. Der Stadtschreiber blickte nun gleichfalls rückwärts; er sah Ziwei dunkle Gestalten, die ihnen in einiger Entfernung nachfolgten. Er hatte das unbestimmte Gefühl, daß dem jungen Mädchen eine Gefahr drohe und er hätte sich durch nichts abhalten laffen, sie auf diesem Wege mit seinem Schutz zu begleiten. Von der Brücke aus, wo sich ihnen ein freier Ausblick öffnete, konnten sie sich überzeugen, daß ein schweres Unwetter im Anzüge war. Das ganze westliche Firmament war mit dunklem Gewölk überzogen, aus dem hie und da helle Blitzstrahlen aufzuckten. Der Donner grollte stärker und ein Wind, der von Norden her blies, lie das Waffer des Fluffes höher aufrauschen. Sie eilten über den freien Platz und bogen dann in ein Gäßchen ein. Der Stadtschreiber kehrte sich hier wieder um ; die beiden Gestalten, die ihnen bisher folgten, waren verschwunden. Dicke schwere Jtegentropfen fielen jett nieder. Herr Thielemänn spannte seinen Schirm aus und Evchen hängte sich an seinen Arm. Vor einem der letzten Häuser des Gäßchens blieb ihr Führer stehen. Da sind wir," murmelte er vor sich hin. Ein kleines Haus mit vergitterten Fenstern und einem Giebelstock. Die Fenster links von der Thüre und das Giebelfenster waren erleuchtet. Ihr Führer schlug dreimal mit der Faust gegen die Thüre, die sich gleich darauf öffnete. Eine korpulente Frau ensperson mit rothem Gesichte und lang und wirr herabhängendem Haar, die einen Bund'Schlüssel an der Schürze trug, wurde sichtbar. Seid Jhr's, Mathies?" fragte sie. während sie mit der Oellampe, die sie in der rechten Hand hielt, dem Ankommenden in's Gesicht leuchtete. Versteht sich !" gab er zur Antwort. Ich hab' die Mamsell bei mir. Führt sie nur gleich hinauf xx Mutter." (Fortlebung solgt.) Vom Auslande. Die bede utendste der Prozessionen, welche die Griechen in Konstantinopel während der heiligen Woche in ihren Kirchen veranstalten, ist jene, die am Eharfreitag in der St. Nt colauskirche in Galata stattfindet. Bei dieser Prozession wird das durch einen gewöhnlichen Sarg dargestellte heilige Grab nach vorheriger Abhaltung der vor geschriebenen Zeremonien in der Kirche durch gewisse Straßen getragen. Der Sarg ist mit einem großen Sammettuche bedeckt, auf welches der Leichnam Chri sti in Gold gestickt ist, und wird von Männern aus dem Volke getragen. An der Spitze der Prozession wird ein gro ßeö schwarzes Kreuz getragen, an dessen Ouerarm brennende Kerzen befestigt sind. Vor und hinter dem Sarge schrei ten Priester und die Volksmenge tragt brennende Kerzen in der Hand. Viele Glaubige werfen sich auf den Boden, um unter den Sarge von der einen Sei t- des Zuges auf die andere zu gelangen, durch welche fromme Handlung sie sich vollständige Absolution ihrer Sünden sichern. Der gleiche Lohn wird Jenen zu Theil, die sich ein Stück der am Kreu li brennenden Kerzen verschaffen. Der Anblick der unter dem Sarge durchkrie chenden Menschen und der Kampf um die Kerzenreste am Kreuze bieten ein ' seltsames Bild. Ein'schreckliches Unglaa ereignete sich am 30. April NachtS in den Kohlengruben von Charleroi. Dort, wo in Folge der Unruhen mit ihren blu tigen Ereignissen der Tod ohnehin so reiche Ernte gehalten, hat wieder ein Elementar Ereigniß furchtbar unter den Kohlenarbeitern gewüthet. Gegen Mor ftn erschütterten furchtbare Donner chläge die Luft. Eine Explosion schlaaender Wetter war erfolgt und zwei Arbeiter blieben sofort todt am Platze, während über zwanzig schwere Verwun dunaen davontrugen. Der Jammer un ter den Familien der Verunglückten is ermrre;knd.
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