Indiana Tribüne, Volume 9, Number 240, Indianapolis, Marion County, 20 May 1886 — Page 2
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öLöpV Zndiana Tribune. ' -- "V ' . - . - Erscheint Fäg litZ und Sonntags. rrit t3hch Xriianc" kostet durch dn raget 13 ,nt per Woch, die Sonntag ,TrtK-K f iitl pcx och. Vktd lufamma II f mtl. (4t yoft Bgfchtfi ta BotanISeiOla IS MX Lahr. Office: MarvlandVr. Indianapolis, Ind., fcO. Mai 1686. t Gin populirer Detective. In New York zählt geenwartia In. speetor Byrnes" zu denjenigen Leuten, deien Namen am meisten genannt werden. Ihm ist die Ueberführung JahneS zu verdanken. Er sing seine Car riere als einfacher Polizist an, führte sich aber so gut aus und war so intelligent, daß er bald zum Polizeisergeanten befördert wurde. Von der Zeit an ging es stetig mit ihm in die Höhe. Er wurde Capitain des Broadway Geschwaders und schließlich Capitain der Detectives der Centralstation. Jede Stellung bekleidete er auf eine solche Weise, daß es ihm unschwer gelang, eine höhere zu erklimmen, bis er jetzt zum Inspektor der städtischen Geheimpolizei ernannt worden ist. Seine Wahl wird allgemein gebilligt, ein englisches Blatt rnernt sogar, Vidocq, der berühmte fran' zösische Detective mit allen seinen kühnen und gefährlichen Abenteuern, habe nie GefährlicbeleS oder Nützlicheres geleistet, als Byrnes im Laufe der letzten fünf Jabre. Wie häusig im menschlichen Leben, so haben auch bei ByrneS kleine Ursachen große Wirkungen erzielt. Er verdankt seinen ganzen Nuhm einem kleinen Fetzen von einem rothen Seidenbande. Vor mehreren Jahren war an der Madison Ave. in New York ein frecher Einbruch verübt worden. Es war ein Meisterstück der Gaunerei, und die Räu ber hatten ihre Spuren so sorgfältig zu verberzen gewußt, daß man sofort er kannte, die Arbeit" müsse von erfahre nen Leuten ausgeführt worden sein. Das Haus war geöffnet und der Geld schrank erbrochen und seines Inhalts an Geld und Juwelen beraubt worden, ohne daß es möglich gewesen wäre, auch nur eine Idee zu bekommen, wie Alles zuge gangen sei. Eapt. Byrnes wurde mit der Aufspürung der geheimnißvollen Räuber betraut und machte sich sofort ans Werk. Zwischen der Thüre und einer der Schubladen des Geldschranks hatte man bei Feststellung des Thatbestandes Sei tens der Polizei ein kleines Stückchen rothen Bandes eingeklemmt gefunden. Das Endchen bestand nur noch aus toe nigen Fäden, und doch sollte es für die Verbrecher verhängnißvoll werden. Capt. Bvrnes nahm es zu sich und richtete zu erst auf die aus etwa 12 Personen bestehende weibliche Dienerschaft des Hauses sein Augenmerk. Eines der Dienst mädchen trug mit Vorliebe rothe Bänder, welche der Farbe nach mit dem Stückchen Seidenband übereinstimmten, das sich im Besitze des Captain ByrneS befand. Das Mädchen war eine helle Blonöine . mit intelligentem Gesicht und lebhasten Manieren. Sie trat sehr selbstbewußt auf, merkte jedoch, daß die Detektives ihr Augenmerk auf sie gerichtet hatten, und so erklärte sie eines Tages ihrer Herrschaft, sie habe sich einen andern Platz ausgesucht, der ihr besser gefalle. Man ließ sie natürlich gehen, aber Capt. Bvrnes folgte ihr unbemerkt wie ein Schatten bis an den Eaft River, wo sie in einer der dunkeln SeitenAllevs der schwand. Cavt.yrnes rief zwei Poli jisten zu Hilfe, und es gelang den Dreien, das Mädchen und ihre HelfersHelfer, zwei berüchtigte Gauner, derart zu überrumpeln, daß sie sofort ihre That eingestanden. Bon jener Zeit an datirt der hohe Ruf, dessen sich Herr Byrnes als Detectiv elfreute. Das kleine Stückchen rothen Bandes hat sein Glück gemacht," wie eine übliche Phrase lautet. Die Schw,infischIagd. Neuerdings wird auch der Fang der unter dem Namen Schweinsische jedem Befahrer des Oceans wohlbekannten Delphinart gewerbsmäßig betrieben. Ein Korrespondent aus vUto London, Conn., theilt darüber Folgendes mit: Herr Benjamin I. Gardiner vo, Paquonnoc Nldge hat es sich neuerdings zur .Aufgabe gestellt, den Fang -von Schweinsischen gewerbsmäßig zu betreiben. Ein jeder Fischer nimmt natürlich die Gelegenheit zur Jagd auf den Schweinsisch wahr, wenn sie sich ihm bietet, Herr Gardiner hat sich jedoch aus den Fang dieser Fische ganz speciell derlegt, trotzdem ihn seine Nachbarn deswe gen auslachen. Bor einem Jahre rüstete Capt. Gardi ner mehrere Segelboote aus, miethete eine Bemannung von 11 Mann, ließ ein grobes, über eine halbe Meile langes Ned anfertigen und segelte so ausgerüstet nach den Gewässern ab, wo sich die Schweinsische am meisten zu tummeln pflegten. Fast das ganze Gebiet der . Salzsee ist dieses Fisches Heimath, doch sucht er mit Porliebe den Coecles-Hafen bei Shelter-Jsland auf. In den Gewässern dieses Hafens sieht man manchesmal Hunderte von Delphi nen. und es bietet oft einen Wildromantischen Anblick dar, wenn die schwarzen Seekobolde durch die schäumenden Wogen einherzufliegen scheinen. Es sieht aus, i als ob es sich bei ihnen um eine Spielerei handle, sie meinen eS aber ernst, denn sie befinden sich auf der Jagd nach klei neren Fischen, um diejelben als gute V Beute zu vertilgen, und die vor ihnen ' fliehenden kleineren Fische nehmen die Sache noch ernster. Gelingt es dem Schweinsisch, eine Makrelen- oder Heringsbank zu treffen, dann richtet er rrnt fernen scharfen Zaynen arge Jüer Wüstungen an und röthet das Meer in seiner Nähe mit Blut. Oft flüchten sich ixt verfolgten Hermgs oder Mattelen ., Züge vor ihren grausamen Verfolgern bis an die brandende Küste oder breite ivlüffe hinauf, soweit dre Fluth reicht. Serr Gardiner sing am ersten Tage, da er auf den Fang ausakfabren war.
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tut Uöecieschäfeii em tzäiöcS Uiützöad fetter Schweinsische, doch war die ein ausnahmsweise günstiger Zug.- Im Allgemeinen erfüllten sich die Erwartungen des Unternehmers kaum. Die großen Fische zerrissen entweder das Netz, so daß alle anderen gefangenen Fische ihnen nachfolgten, oder sie verwickelten das selbe derart, daß es unmöglich war, da rin Fische zu fangen. So kam es, daß Gardiner im vöngen Jahre bei dem Ge schüfte Geld verlor, doch ist er diese Jahr wieder mit frischem Muthe an's Werk gegangen und hofft auf lohnendere Ausbeute. Die kleinen Schweinsische wiegen 50 bis 100 Pfund, doch giebt es auch solche, die 600 Pfund wiegen. Durchschnittlich ist jeder Fisch 840 werth. Kein einziger Theil des Fisches wird unbenutzt gelassen. Die Haut ist etwa einen Zoll dick, wird aber durch rechne Behandlung viel dünner und fast durchsichtig. Die Blase wird getrocknet und liefert ein ausgezeichnetes Oel, für welches Juweliere und Uhrmacher gern bis $15 per Gal lone zahlen. Das Fleisch wird'in Stücke geschnitten und an Liebhaber verkaust ; es sieht dunkel und blutig aus und galt in alten Zeiten als Leckerbissen, der der Tafel einer Königin Elisabeth von Eng, land würdig war. Griechenlands Forderungen. (Aus dr .Bni. olksjnt.) Um die gegenwärtige Lage zu verste hen, ist es nothwendig, einen Rückblick auf die Entwickelung der griechischen An gelegenheit seit dem Berliner Frieden zu werfen. Im dreizehnten Protokoll des Friedensvertrazes war bestimmt, daß gewisse Gebiete von Thessalien und Epirus an Griechenland fallen sollten. Doch war die Abtretung derselben dem Sultan nicht auserlegt, sondern nur anem psohlen, und die Großmächte erboten sich, bei der Grenzregulirung vermittelnd einzutreten. Die Pforte aber bezeigte nicht die mindeste Lust, sich zu VerHand lungen herbeizulassen, bis Frankreich die Großmächte an die eingegangene Vet Kindlichkeit erinnerte. Nach längeren Unterhandlungen wurde sodann die Pfor te gemahnt, eine Grenzscheide zu entwer fen, allein Griechenland nahm dieselbe nicht an, da sie viel weiter südlich gele gen war, als ursprünglich vorgeschlagen wurde. So wurde 1331 eine neue Konferenz der Großmächte veranstaltet, an welcher jedoch weder griechische, noch türkische Bevollmächtigte theilnahmen. Diese Konferenz nahm auf Vorschlag Frank reichs dieselbe Grenzscheide an, welche be reits Prinz Leopold von Koburg, als ihm die Krone Griechenlands angeboten wurde, als unerläßlich für ein lebensfä higes Griechenland gefordert hatte, allein die Pforte wies dieselbe von der Hand und die Großmächte thaten nichts, um ihrem Vorschlage den gehörigen Nach druck zu geben. Die Konferenz, zu wel cher die Pforte ihrerseits die Mächte 1832 nach Konstantinopel einlud, um die grie chische Grenzfrage zu entscheiden, reaelte die letztere in einer für die griechischen Ansprüche sehr unbefriedigenden Weise, wenngleich das ttabinet von Athen sich schließlich fügen mußte und im No vember 1332 durch die Besetzung des abgetretenen Gebiets thatsächlich den Streit für endgiltig entschieden aner kannte. Der griechischen Bevölkerung that in dessen die so gewonnene Gebietsvergröße rung nicht genug. Das Cabinet Ko munduros, dem man die Schuld an dem unbefriedigenden Ausgange der Grenz angelegenheit beimaß, wurde gestürzt und durch ein Ministerium Trikupis er setzt, welches die Rüstungen mit Eifer forrsetzte, um für künftige Fälle besser vorbereitet zu sein. Als nun im Herbste deS Jahres 1885 die bulgarische Revo lution ausbrach, hielten alle kleinen Na tionen der .Balkanhalbinsel, und unter ihnen auch Griechenland, die Zeit für gekommen, um neue Gebietsforde rungen zu erheben. Das Ministerium Trikupis hatte schon im April einem Ministerium Delyannis weichen müssen. Die ölegierung berief die Kammern ein und betrieb die RüstungtN, so gut es ihre erschöpften Finanzen zuließen. Von Seiten der Mächte, die um jeden Preis die Erhaltung des Friedens erstrebten, wurden in Athen Vorstellungen gemacht. Delyannis erklärte, die Bereinigung Bulgariens mit Ostrumeuen störe das Gleichgewicht der Kraste auf der Balkanhalbinsel. Diese Haltung Griechenlands ange sichts der bulgarischen Ereignisse wird um so erklärlicher, wenn man sich der Beziehungen erinnert, in welchen die Griechen Jahrhunderte hindurch zu der bulgarischen Bevölkerung gestanden ha ben. Ohne eine unmittelbare Gewalt über dieselbe auszuüben, waren sie gleich wohl bis zu einem gewissen Grade die thatsächlichen Herren des Landes. Der griechische Patriarch in Constantinopel herrschte durch die ihm untergebene Geist lichkeit. Dieselbe bot Alles auf, um das Land völlig zu hellenisiren, dre Volks spräche auszurotten und an deren Stelle das Griechische zu setzen. Die Popen duldeten keine Schulen und verhinderten dadurch wröer Willen, daß die Bvölke rung der gänzlichen Bergriechuna an beimsiel. Die Bulgaren aber rafften ncy, rroy oes aus rvnen rauenoen )Oxuikes, in der ersten Halste dieses Jahrhun derts mit bewundernswerther Kraft auf. vl eiche autteute riefen zahlreiche chu len in's Leben und überzogen allmalig. hierin von den Paschas trotz priesterlicher Bestürmungen ungehindert, daS Land mit einem dichten Netze von Unterrichts anstauen, die tm Laufe emes Menschen alterS die Bevölkerung auf eine unge ahnte Ttufe der Entwickelung hoben. Hierzu trat endlich im Jahre 1870 auch die Selbstverwaltung in kirchlichen An Gelegenheiten und damit die gänzliche Verdrängung des griechischen Einflusses. ES begreift sich leicht, daß durch dies Auftreten slavischer Cultur in Bulgarien den ehrgeizigen Plänen der Griechen, die von nichts Geringerem als von einem neuen byzantinischen Reiche träumen, ein sehr wirksamer Riegel vorgeschoben ist, und nicht minder, daß die Bereinigung OstrumelienS mit dem Fürstenthum Bul aarien ihnen ein starker Dorn im Auge sein muß. Wiederholt hatte Delyannis den Großmächten erklärt, daß Griechenland
' den Aufforderungen der Mächte zur
Aüfreq:eryattung des llcvenS entjpre chen wolle, sich aber der Hoffnung hin gebe, daß man bei Regelung der bulga rischen Frage die Lebensinteressen Griechenlands berücksichtigen werde. War die Vereinigung von Nord und Südbul garien nicht rückgängig zu machen, so hätte man sich in Griechenland wohl auch gern mit einer Gebietsvergröße rung in Thessalien oder Epirus begnügt. Allein abgesehen davon, daß die Großmächte doch nicht ohne Weiteres türkische Gebiete zu vergeben haben, so dürfte auch die Annäherung hellenischen Landes
an die Macktsvbäre Oestreichs diesem Reiche unbequem sein, und die Berschlmgung der verschiedenen groMacht lichen Jnteresengej:attet keinerlei ü)e bietsveränderunaen, ohne daß die Besorgniß erweckt wird, das euro väiscve Eonttrt" könne ae tort werden. Im Allgemeinen werden die meisten Großmächte nemlich arneigt sein, die anechischen Wünsche bis zu einem gewisseil Grade zu unterstutzen. Allem augenvlick' lich stehen die Großmächte sammt und sonders unter dem beherrschen den Ein flusse des Wunsches nach Frieden. Vom Inlande. Die reich st e Obstgärtnerin n Californien ist Frau Buckingham. Ihr Obstgarten ist eine Meile lang und besteht aus abwechselnden Reihen von Birn , Kirsch-, Psirüch und Aprikosen Räumen. Ein sehr hübsches Mädchen, die 14jährige Carrie Dodge von Stoneham, Mass., ist sett ewigen Tagen spur los verschwunden. Man glaubt, daß ste von Zigeunern gestohlen worden ist. Eine blinde, 63 Jahre alte Frau Namens Atary Garrison in Be lott, Wrs., war an ihr Haus so gewohnt. daß sie tivtz ihrer Blindheit verschiedene häusliche Arbeiten besorgen konnte. Als sie neulich das Feuer im Ofen zurecht legte, gerteth ihre Schürze m Brand. Ehe Qilfe kam, waren ihr alle Kleider vom Leibe abgebrannt und ihr Körper sah aus w geröstet. Trotz ihrer surch terlichen Leiden blieb sie bis zum Tode ber Besinnung. EinewahnsinnigeFrauNa mens Julia Muzer sprang in Green Vay, Wis., aus dem dritten Stockwerke der dortigen Irrenanstalt auf die Straße, und machte ihr Körper bei dem Fall auf den Erdboden einen zwei Zoll tiefen Ein druck, trotzalledem erhob sie sich, als ob nichts vorgefallen Ware, und begab sich wieder ins Haus zurück. Als man sie untersuchte, stellte es sich heraus, daß sie ihre Schlüsselbein gebrochen hatte, sonst aber ziemlich unbeschädigt geblieben war. Die Arbeiterwirren in den Ver. Staaten scheinen sogar in Europa nicht ohne Einwirkung geblieben zusein. Wenigstens wird aus New Z)ork gemel det, daß die dortige Gesammternwande rung in der verflossenen Woche nur 9150 gegen 15,455 in derselben Periode des Borjahres bvtrug und daß der Superintendent von Castle Garden, Herr Jack son, den großen Ausfall, welcher Hauptsächlich Deutsche betrifft, sich dadurch erklärt, daß sich viele deutsche Auswande rungslustige durch die imWesten" Herr schenden Arbeiterwirren abschrecken Ire ßen, die Reise überden Ocean anzutreten. Aus der Carro, Brn kenne s und Chicago Eisenbahn ereignete sich dieser Tage in der Nähe von Hatter,Jll., em ungewöhnlicher Unfall. Nicht weit von der Station fuhr nämlich ein südllch fahrender Frachtzug über ein Pferd und bald darauf über eine Kuh mit ei nem Kalbe. Die Kuh suchte fast eme Meile weit von der sie verfolgenden Lokomotive zu entfliehen, blieb aber dabei immer auf dem Geleise, bis sie schließlich stolperte, hinsiel und von der Lokomotive in Stücke zerrissen wurde.Leider gerieth dabei der Zug aus dem Geleise und zwei Waggons wurden zertrümmert, daß sie verbrannt werden mußten. Es dauerte mehrere Stunden, ehe es gelang, die Lokomotive und den Rest der Waggons wieder auf das Geleise zu bringen. In Reading, Penn., starb Dr. Hiester H. Mühlenberg, ein Spröß lina einer der ältesten deuschen Familien in Pennsylvanien, die in dessen älterer Geschichte eine sehr hervorragende Rolle gespielt hat, im 75. Lebensjabre. Er war ein Sohn des ehemaligen Predigers der lutherischen Dreifaltigkeitskirche in Reading, Heinr. A. Mühlenberg, der den Staat Pennsylvannien im Congreß ver treten und längere Zeit das Amt eines amerikanischen Gesandten am Hofe zu Wien bekleidet hatte. Dr. H. A. Mühlenberg war ein sehr eifriges Mitglied der lutherischen Dreifaltigkeitskirche zu Reading und Mitglied des ersten Stadt rathes von Reading nach Erhebung des Boraugh zur Stadtgemeinde. In die Armee trat er als Freiwilliger ein, diente als Lieutenant wahrend der Knowno thing"Unruhen in Philadelphia im Iah re 1854 und nahm am letzten Bürgerkrie ae Antheil. Eine traurige (Erfahrung bat eine heirathsluftige alte Jungfer aus Pennsvlvanien gemacht. Bor etwa 2 Monaten war tin Farmer, Namens ohn Cowdright aus Jnkster,' Grand orks Co., Dakota, in ihre Heimath geommen, um sich eine Frau zu suchen. Er wurde einer 30 Jahre alten Tochter einer angesehenen Familie von einem guten Freunde" als anständiger und zuverlässiger Mann vorgepellt, worauf sie sich sofort bereit erklärte, ihn zu bei rathen. Die Heirath fand statt und die ser Tage langte das glückliche junge Ehepaar" ausser Heimreise in Fargo, Dak., an, als aber die junge Frau am nächsten Morgen im Hotel erwachte, fand sie zu ihrem Schrecken aus, daß ihr Mann mit ihren Sachen und ihrem über V6000 betragenden Vermögen durchge brannt war und sie vollständig mittellos sitzen gelassen hatte. Sie meint, ihr I Fall sollte anderen heirathslustigen Mäd vjzn jm juxunung vienen. Folgende kaum glaubliche Geschichte wird curS New Aork gemeldet: Maurice Joseph, ein an der Courtland Ave. nahe der 153. Str. wohnender Cigarrenmacher, erzählte der Poli . s. .Ml. n r r ' r m sb er eme rnerrwurvige vt)qQit. MX agte, er habe am letzten Mittwoch bend, nachdem er von Kunden Geld collectirt, um 8 Uhr nahe dem Chatham Square eine 3. Ave. Car bestiegen- einer der aul der bintwn Platform Mengen
Männer huben lhn, als ii einstieg, fc täubt und er wisse von da an nicht, was mit ihm vorgegangen sei, bis er sich in Begleitung von zwei Männern auf der anderen Seite der Harlem-Brücke befun den habe. Seine Frau und Kinder sa gen, er sei um 11 Uhr Nachts, mit einer schlimmen Schnittwunde und Schrammen im Gesichte, die Treppe seiner Wohnung hinaufgekrochen ; er habe sich unter dem Einflüsse eines Betäubungsmittels be funden und seine Uhrkette und Geld hät ten ihm gefehlt. Sein Arzt, Dr. Close,
glaubt, er sei chloroformirt u.".d beraubt worden; die Polizei ist jedoch der Ansicht, daß dies Joseph c.n einem anderen Platze, als auf einer der 3. Ave. Cars passirt sei. Einen verzwerseltenKamps mit Bären hatten dieser Taae die in Bismarck, Dak., wohlbekannten Wild steller John Bradshaw und Jas. Keenan in den sogenannten Bad Lands" in Da kota zu bestehen. Dieselben hatten einen Jagdzug in jene Wildniß unternommen. als sie plötzlich auf zwer große Bären stießen, die eben damit beschäftigt waren,' ein erbeutetes Schaf in Gemüthsruhe zu vertilgen. Die Jäger eröffneten im Angesicht der beiden Bestien sofort eine Füsilade auf dieselben. Die Bären, welche beide verletzt wurden, sahen sich durch diese rücksichtslos Unterbrechung der ihnen so wichtigen Handlung, der Einnahme ihres Mittagsmahles, dermaßen in Wuth versetzt, daß sie den Cadaver des Schafes einstweilen liegen ließen und sich auf die beiden Jäger stürzten. Wenige Augenblicke später hing der eine der beiden Bären an dem Hintertheile des Pferdes Bradshaws und hatte seine Klauen tief in das Fleisch des armen Thieres gegraben. Es brach schließlich zusammen und sein Reiter flüchtete sich darauf hinter einen mächti gen Baumstamm. - Während nun die beiden Bären ihre Wuth an dem treuen Pferde ausließen, luden die beiden Jäger ihre Gewehre und streckten die Bären durch einige wchlgezielte Schüffe nieder. Sie hatten im Ganzen 19 Schüsse auf die wüthenden Bestien abgefeuert, ehe alles Leben aus ihnen entflohen war. Bradshaws Bein wurde von den Klauen des emen der Bären fürchterlich zer fleischt. Vrm rlnslaude. Zu dem im nächsten Jahre stattsindenden Jubiläum des Papstes werden in Rom, wie man der Frkf.Z." von dorr schreibt, umfassende Borkehrun gen getroffen. . Ein Comite, in . welches die Häupter der ältesten römischen Adels familien eingetreten sind, sammelt zu einem Geldgeschenke für den Heiligen 'ater. In allen Kirchen sind bereits große hölzerne Sparbüchsen aufgestellt mit der Aufschrift: poril giubüoo 's! Santo Padre. Und jetzt beginnt man auch schon eine Ausstellung von Gegen ständen vorzubereiten, die sich auf den Cultus der katholischen Kirche beziehen. Zn der zwnten Halste des nächsten Iah res wird diese Ausstellung im Vatikan eröffnet werden. Bier Gruppen, von denen jede in drei Unterabtheilungen zer fällt, wird diese Ausstellung umfassen. Die erste Gruppe wird die Gewebe aus Seide, Wolle und Leinen enthalten, die im Gctlesdienste zur Verwendung kommen und da wird man wohl die reichsten Stickereien und die kostbarsten Stoffe an Meßgewändern und AI tardecken bewundern können. In der zweiten Gruppe sollen heilige Gegenstände aus Mdall, Holz und Glas, Vasen, Geräthschaften, Leuchter, Monstranzen zc. Aufnahme finden. Die dritte Gruppe wird eine religiöse Bibliothek bilden, und die vierte Gruppe wird die Erzeugnisse, der Kunst, der Architektur, der Malerei, der Skulptur und der Musik enthalten, die mit dem religiösen Cultus in Zusammenhang stehen : Bilder, Statuen, religiöse Compositionen, Orgeln und Glocken ; und außerdem kleine Cultusgcgenständc, wie: Rosen kränze, Aiedaillen, Crucifixe, und die Naturprodukte, welche beim Gottesdienste gebraucht werden, wie: Wachs, Oel, Wein und Weihrauch. Die Ausstellung wird, da sie naturgemäß international werden muß, nicht nur fromme Gemüther erbauen, sondern von höchstem historischem Interesse sein. Ein großes Unglück ere'.g ncte sich am dntten Oster seiertage in Wien. Eine größere Zahl von Arbeitern, zumeist Bildhauer und Kunstdrechsler, unternahmen eine kleine Landpartie und blieb m heiterster Laune bis zum Eintritt der Duntelheit in einem Bergnügungslokal an der Donau zusammen. Da machte einer der Arbeiter, durch den herrlichen Abend angeregt, den Vor schlag, eine Wasserpartie nach dem Mühlschüttel" zu unternehmen. Rasch wurde ein Boot gemiethet und nach dem Mühlschüttel" gefahren. Dort kehrten die Arbeiter abermals in einem Gast Hause ein und fuhren nach Mitternacht zurück, hatten aber des Guten zu viel gethan. Während der Rückfahrt wurden allerhand Scherze getrieben. Plötzlich erhob sich einer der Jnssen von seinem Sitze, um das Ruder einem Kameraden zu übergeben. Beim Wechseln der Plätze soll sich nun einer von beiden an das Blechdach angehalten haben, daß das Boot plötzlich umkippte. Acht der Insaffen fanden hier ihren Tod. ?cur zweien, welche des Schwimmens kundig waren, gelang es, und zwar nicht ohne heftigen Kampf mit den Wellen, dasUfer zu erreichen. Die Frage: wohin gehört das Scheffel.Dentmal nach Karlsruhe oder nach Heidelberg ? beginnt in Baden die Gemüther zu erhitzen. Aus Heidelberg wird darüber geschrieben: Man hat sich hier und wohl auch anderwärts gerechter Weise gewundert, als nach dem Hingange Scheffel's Karlsru her Blälter emen Aufruf biachten, der für ein Denkmal des Dichters in seiner Baterstadt Propaganda machte. Gewiß, zu verdenken ist den Stesidenzlern diese Absicht nicht. Aber die allgemeine An sicht in Deutschland dürfte doch sein: wenn Scheffel, woran nicht zu zweifeln ist, sein Denkmal bekommt, dann muß dieses Denkmal in Alt Heidelberg, der feinen" errichtet werden. Die H. Z." veröffentlicht soeben eine beherzizens werthe Zuschrift, worin es u. A. heißt : Wenn es sich um ein äußeres Zeichen der Erinnerung an einen Man handelt.
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)ö verdient vor dem Orte, m erlötvtt lich in die Welt getreten ist, doch gewiß derjenige den Vorrang, wo er in der Kraft seiner Jahre geweilt, wo sich sein Genie entfaltet, die herrlichsten Blüthen und Früchte hervorgebracht und mit welcher er desdalb vorzugsweise geistig verbunden war und für alle Zeiten unauflöslich verbunden bleibe. Und dieser Ort ist kein anderer als unser Heidelbcrg. Wir würden uns selbst aufgeben und herabsetzen, wenn wir diesen Vorrang nicht in Anspruch nehmen wollten und dürfen von der Gerechtigkeit und Billigkeit anderer Landesanaehörigen wohl erwarten, daß sie denselben anerkennen. Sollten wir uns aber hierin täuschen, und sollte der Einfluß der Residenz in unserem Lande überwiegen, so wird uns sicherlich die Sympathie und die Unterstützung des deutschen Volks und der ganzen gebildeten Welt nicht fehlen." Wie wir hören, ist ein Comite in der Bildung begriffen, welches die Angelegenheit eines Scheffeldenkmals in Heidelberg energisch betreiben will. Die Stadt Elbing ist am Ostermorgen einem großen Unglück entrönnen. Auf der großen Schichan'schen Schisssbau Werfte, welche zweitausend Arbeiter beschäftigt, brach Morgens um 2 Uhr Feuer aus, daS zwar nur einen kleinen Theil der Werfte, wohl aber mehrere angrenzende Fabriken, darunter die Thiessen'sche Eisengießerei verzehrte, und noch viel größeren Schaden angerichtet haben würde, wenn nicht plötzlich der Wind umgesprungen und die vorher landeinwärts züngelnden Flammen was serwärts getrieben hätte. Der Schaden wird auf 850,000 geschätzt. Der letzte Rest der alten Stadt in Hamburg, der alte und neue Wandrahm", ist am 1. Mai den Zollanschlußbauten zum Opfer gefallen. Der Alte Wandrahm" gehörte einst der bereits 1152 von Heinrich dem Löwen gegründeten Zunft der Gewandbereiter (Tuchmacher), welche hier ihre Tuchrahmen aufstellten. Es handelt sich um den Abbruch von 150 Gebäuden mit großen Speichern, welche mit ihren Nebengebäuden etwa 5,000 Menschen Wohnsitze gewährten. Al dieser, vorzugsweise dem Kaufmannsstande gehörenden Stelle wird ein Theil des Zollcanals und der großen Quaistraße, welche die ganze Freihafenstadt durchzieht, angelegt werden. Die Ausweisungsmayre geln der preußischen Regierung haben jenseits der Grenze herbe Früchte gezeitigt, so daß beinahe Blut geflossen wäre. In den Städten Wlocewek, Lipno,Jnowdazled hat eine lebhafte Gährung gegen die Deutschen unter den Polen Platz ge griffen und in len Osterfeiertagen zu aufragenden Scenen geführt. In den beiden erstgenannten Städten mußten die Deutschen laut der Danz. Ztg." ih Läden geschlossen halten und Militäir Patrouillen durchzogen fortwährend du Straßen, während größere Militärcom-. mandos in Bereitschaft waren. Auch von einigen Dörfern der Umgegend bei der Städte wurde militärischer Schutz er beten. Namentlich gegen die evangeli' schen Kirchen der Deutschen waren schlimme Attentate geplant. An bei evangelischen Kirche zu Lipno wurde eine Dynamitmine noch rechtzeitig entdeckt. In Jnowdazled war laut der Thorn. Ostd. Ztg." in polnischen, öffentlich angeschlagenen Plakaten von einem ungenannten Comite den Deutschen angedroht worden, daß in der Nacht vom 24. zum 25. April von du Legion der 7. Millionen Polen, die im Aufstande gegen die Teutschen sind, diese schonungslos nie dergcmacht werden würden. 10(10 Mark Belohnung verspricht das königlich sächsische JustizMinisterium sur die Ermittelung des D!örders, welcher am Charfreitag Nach mittag die dreizehnjährige Marie The rese Jarak aus Lauök auf bestialische Weise vergewaltigt, verstümmelt und grausam ermordet hat. Das ungluck' liche Kind war am Morgen zum Besuch des wendischen Gottesdienstes nach Hoch ltrcy gegangen, yane vann yer iyrer Tante in Niethen einen Festtagsbesuch gemacht und dort biS 3 Uhr Nachmittags verweilt. Gegen Abend fand man kaum 15 Minuten von ihrem Heimatborte entfernt, im sogenannten Kiefernbusch die Leiche des armen Mädchens schrecklich zugerichtet ; am Halse zeigten sich mehrere klaffende Wunden, die Hauptadern des Halses durchschnitten, am Hinterkopf eine schwere, anscheinend durch einen Schlag mit einem Steine oder Stocke Verursachte Verletzung, ferner Verwundungen am Leibe und schändliche Verstümmelungen. DaS Gesangbuch des so entsetzlich umgebrachten Mädchens lag neben dem Leichnam, auch noch ein Päck chen Obst, das ihr die Tante geschenkt. Nur ein seidenes Halstuch fehlte von den Sachen der Ermordeten. Verdächtig erscheint ein etwa zwanzigjähriger bartloser Mensch, der um die Zeit, wo der Lustmord geschehen sein kann, in der Nähe des Thatoxtes bemerkt worden ist und aussah wie ein Knecht oder WirthschaftSgehilfe in Sonntagskleidern. Die Ermordete ip die Tochter des Hausbesitzers Farak n Lauske. Die DanzigerZettun.iiberichtet unterm 29. April: Deutsche Reisende, welche gestern Abend aus Po len hier angelangt sind, berichten von aufregenden Scenen, deren Schauplatz während der Osterfeiertage die von Deutschen in größerer Zahl bevölkerten polnischen Städte Wloclawek und Lipno, sowie deren Umgegend gewesen sind. In Folge der Ausweisungsmaßregeln der preußischen 3!egierung soll dort unter der polnischen Einwohnerschaft eine lebhafte Gährung gegen die Deutschen herrschen u. diese zu den Feiertagen zu solcher Stärke gediehen sein, daß arge Ausschreitungen efürchtet wurden. Die Deutschen muß ten in Folge dessen ihre Läden geschlossen halten und W!ilitärpatrouillen durchzo gen fortwährend die Straßen, während größere Äcilitär-Commandos consignirt waren. Auch von einigen Dörfern der Umgegend beider Städte wurde militä rischer Schutz erbeten. Wie eS hieß, waren namentlich gegen die evangelischen Kirchen der Deutschen schlimme Atten täte geplant. In der That soll denn auch, wie einer der Reisenden an Ort und Stelle erfahren haben wollte, an der evang. Kirche zu Lipno eine Dynamit mine noch rechtzeitig entdeckt Word sein.
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liMiM r 5MWWj. u wommz (Goldene Medizinische Entdeckung) Seilt alle Ausschläge v in flkwöhnNchen Finne oder Blatte? bi , den schlimmsten Skrofeln. Saliftuk, Ueschwüre. chuppigkcit oder Skauheit der Saut, tur, alle durch unreine Blut verursachten Lrankbeitea werden durch diese mächtige, remizende und stärkeude Llimei üderirunden. Unter ibm iredUhättgen Kinklusie deilen ?tofit sreNende Gcschlpüre rasch. Jbre rast bat ch namentlich in der Heaung vo Tchwindflechte, RoseRash, Blutschwäreu. Karbunkeln, wun, den ae, skrofulösen Geschwüren Im schwülsten. SSstgelenkkKrankkeit, Kuie, schwamm, ropf oder dickem HalA und erwei terte Dritte gezeigt. Man send ehn Cents in Briefmarken für in mit evlorirten Abbildungen aus gestattete Abhandlung über Hautkrankheiten, oder den selben Betrag für die Älihandlunz über Ckrcfelletdea. Hlut tk da Lebe.- Man reinige S rundlich durch den Sedrauch von Dr. Piere' tiolden iiedicti Discorerj, und autt Verdauung, eine fleSenfreke Saut, frischer. Muth, ebens. nergie und esdheit ver onstitution wer. ton dadurch hergestellt. Die Schwindsucht, die eine Tkrofelkrankheit der Lunge ist. wird durch dies Gotteszade von einem Heilmittel sebnell und sicher ta ihrem Fortschritt gehemmt und geheilt, trenn daS Mittel etnaenommen wird, ebe da beiden die ifM?n Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht über i - r t . t t . . . ... . ' cick iarxucoe ioviua?e ranryelk rat vt. Sterte, als r diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum d bot, im Ernst daran gedackt. sie eine Consu niptlon Onr" Schwindsuchts-Heilmittel) ,u nennen, bat aber diesen Ramen faNea lassen, eil derselbe zu beschrantt ?'lr eine Arznei, welche infolge ihrer wunderbaren Per etuigunz tonischer oder stärkender, alterattver oder safte, rerdessernder, antlbtlieser, brustlösender und vabrender Lizenschaften ohne Gleichen ist, nicht nur als ein Heil Mittel gegen Lungenschwindsucht, sondern gegen alle Chronischen Vrankheiten Leber, des Blutes und der Lunge. Wenn Du Dick matt, schläfrig, schwach fühlst, blaß, gelbliche Hautfarbe oder gelblich braune Flecken im Se ficht oder am Leibe hast: wenn Dn häufigen opfschmerz oder Schwindel, Uebelgeschmack im Munde, innerliche Hrtze oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang, hast; wenn Du niedergeschlagen und von düstern Bor gesuhlen erfüllt bist: weun T,ein Appetit nnregelmaßig nd die Zunge belegt ist, dann leidest Du an Ber, dauungSbeschwerden, Dhspepfle und Leber ikrankheit oder aUiakeit. I vielen Fallen spurt man nur einige dieser Svmptome. AIS ein Heilmittel gegen alle solche Fälle ist Vr. Pierce'g Uolden Xedic&l UlncoTerjr ohne Gleichen. Segen Lungenschwäche, lutspelen. Kurz athmlgkeit, LuftrShrenentzündung, fchltm rnen Husten, Schwindsucht und verwandte beiden ist sie ein unfehlbares Heilmittel. Man sende zehn UevtS tn Briefmarke für vr. Pieree'S Buch über Schwindsucht. Bei Apothekern zu hab. Preis $1.00, Vorid's Dispsnsary Medical Association. Eigenthümer, 663 Main Str., affal, K. Y. . $500 Belohnung wirb von den Eiaentbumern von vr. Sage' Catarrb Remedy für einen Satarrhfall. welchen sie nicht kuriren können, auszebotea. Wenn man einen ekelbaften oder anderen Ausfluß au der Nase, theil, weisen Verlust- deS VeruchZ, Se iAmartX ehr OSrnri fiTAh OT . dvmrfe Schmerz oder drückende Gefühl im Soxfe hat, bann hat man atarrh. Tausende solcher Fälle enden in Schwindsucht. vr.Sage'S.lZatarrb Remed" bellt die schlimm, sten Falle on Katarrh, Kopferkältung und 5 arrhalem Kopfschmerz, es ent. !g5a LLEU-fi 's" ,n1 Tinnnprniln Hriwico ran -i 1 1 1 1 i mim in e r. m 4 1 1WWW Wll I IW 1 r,JfcJiT'w l m m mmm - w m hr Aiiö i unrin.( l JU-aitEsSMITH-PaPI, -.jr SOtCMAHUFACTUUtHi f r xaJi Indianapolis. Ind. Obige (Hoset ift ach dem Röhrensyflem eingerichtet, verursacht keinen Lärm und bot keine Ventile, die fortwährcnder Reparaturen bedürfen, wie dak bei allen altmodischen Clo set der Fall ift. Jedes ift geprüft und wird garantirt. Dieselben find zur Ansicht in 58 Nord Vttmsylvaniastr. A.SEINECKE,jr., ZesZ Bank - Hans, Sck 8. und Dine Straße,' Olnelnnatl, O Wollmachten ach Deutschland, Oefternich und der ch ret, fertigt. Gonsulavische u veglaubigungen dtsorgt. Sebschasten . f. . promr-t und sicher etnkalftrt. CJT Vertreter in Jndiinaxottl : Philip Bappaport, ttd. 120 Oft MarHland Straße. Zur Sicherheit, Bequemlichkeit und Sparsamkeit beim Kochen steht Gas unerreicht da. as-Defen und Gasmsfchinen zum Kostenpreise. GAS COMPANY, 47 OoutJ Pennsylvania Str. Gebrüder Frenzel, Merchanls Ualional Bank. S.W.Eckt Washington und Meridianstr. $ e ? ? e q c c. o zu den NiÄrigsien greifen l
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