Indiana Tribüne, Volume 9, Number 239, Indianapolis, Marion County, 19 May 1886 — Page 3

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Novrlle ,ou Äitlibald Meuke. (Fortsevung.) Hizr steht noch ein zweiter Zeuge, Herr Commissar, unser Zimmerherr, Herr Stadtschreiber Thielemann. Der Herr Graf hatte mich um ein Rendezvous gebeten. )!eine V!utter, die meine BeZiehungen zu dem Herrn Grasen nicht gerne sah, war verreis: uno tcy siira? das Gerede der Hausleute und Nachbarn; daber schicke ich dem Herrn Grafen den Schlüssel und bestellte ihn auf halb elf Uhr Abends. Dann sprach ich mit Hern, Thielemann, er sollte sehen " Sie stockte und erröthete wieder ; nack ei ner kurzen Pause der Verlegenheit fuhr sie fort : Er sollte sehen, daß nichts Unrechtes zwischen unS geschehen würde. Ich bat ihn, den Herrn Grafen heraufzuführen, ich zündete das Licht im Vor platze an, ich ließ die Thür zu. meinem Zimmer offen. ' Herr -Thielemann war die längste Zeit bei uns und geleitete dann den Herrn Grafen wieder die Treppe hinab " Der Commissar richtete einen-fragen-den All aus den Stadtschrelber. Das ist die Wahrheit," sagte dieser. Und wann verließ Sie der Herr Graf wieder?" fragte der Commissar. Es mag gegen zwei Uhr gewesen sein." Dann liegen die Dinge allerdings ganz anders," erklärte jetzt der Commis sar, nachdem er leise mit dem Gerichtsratb ein paar Worte gewechselt hatte. Wir haben keine Ursache, Herr Graf, auf Ihrer Verhaftung zu bestehen. Wenn wir uns zu diesem chriite genöthigt sahen, so war Ihre große Delikatesse, die den Ruf eines jungen Madchens schonen wollte, die Ursache, die unS nicht zur Last fällt." Das Zunge Mädchen hätte, als sie so für die Unschuld ihres Geliebten eintrat, keines Zeugen bedurft ; denn als Bestätigung threr Aussage ereignete sich nun ein Vorfall, der Alle, mit ÄuSnahme des Grafen und Evchens, die der Freude des Wiedersehens überlassen' zurückblieben, aus dem Zimmer des Grafen auf die Hausflur hinaus führte. Zwei Baueru (tauben dort und ein Wachmann, der ein Bündel schmutziger und hie und da zerrissener Kleider öffnete, die mit Blut befleckt Ware, Die Bauern sagten aus, daß sie vor einer Stunde diese Kleider, fast gan mit Laub und Taunenreisig bedeckt, rm nahen Walde gefunden. Sie hätten sie zum Bürgermeister von Walddorf gebracht und dieser hatte sie hierhergeschickt. Der Mörder hatte offenbar mit großer Vorsicht gehandelt. Er hatte dies? 5Zleider im Walde angezogen, als er sich an schickte, das Verbrechen auszuüben, und war dann, nachdem er fern blutiges Werk gethan, an jene Stelle zurückgekehrt, wo er andere Kleider, die er nun anzog, auf dieselbe Weife versteckt hatte, wie jetzt diese zerlumpten Zeugen seiner That. Mein erster Gedanke war der richt ige," sagte der Gerichtsratb, indem er eine Prise nahm und mit dem rechten Fuß den blutbefleckten Kittel von sich stieß, den er untersucht hatte. Ein ötaubmord ! Ein ganz gemeiner Raubmord." In der Herberge. Eines der belebtesten Quartiere und zugleich dasjenige, in welchem der moralische Schmuy am meisten angehäuft war und das Laster seinen Sitz hatte, war damals jener Theil der Vorstadt, der von der Landstraße berührt wurde. Dort gab es Herbergen, wo die Wanderburschen einkehrten und die Fuhrleute ihre Pferde einstellten, aber auch Schnapskneipen der schlimmsten Art, in denen sich neben' den Soldaten der benachbarten Kasernen Bagabunden und lüderliche Dirnen umbertrieben. Hier war es, wo die Polizei ihre ersten Nachforschungen anstellte, wenn sie einem Verbrecher auf der Spur war, wenn ein gewaltsamer Einbruch oder ein Raub mord die friedlichen Bürger der Stadt aus ihrer Nube aufgeschreckt batte. . Am Abendd des St. , Peter und PaulTages ging es in diesem Quartier besonders lebhaft her. Auf dem freien Platze am Flußufer sah man zahlreiche Grup pcn von Landleuten, die sich vor den Schaubuden aufgestellt hatten, um sich von den wahrheitsgetreuen Abbildungen tropischer Landschaften mit Affen, Löwen und Ätiesenschlangen zur Besichtigung ei ner Menagerie oder eines Menschensrefscrs anlocken zu laffen, deffen Kriegsgesang von Zeit zu Zeit aus dem Innern der Bude in unartikulirten Tönen laut wurde.' Eine Drehorgel spielte dort ni den: Karousselvergnügen auf, an denr si mcht nur lnder, sondern auch Bauern burschen und Mädchen betheiligten, und das Kasperle hatte heute hier seine Bühne aufgeschlagen. ' Zwei Männer, der Eine eine bohe. schlanke, etwas niedergebeugte Figur im Fuhrmannskittel mit einer Peitsche in' der Hand, die untere Hälfte des Gesichtes -von einem struppigen- Bart umrahmt,! während der Andere mlt seiner grauen Schürze und seinen aufgewickelten Hemdürmeln wle em Flelscherknecht aussah, schritten rasch durch dirs Gewühl hinaus. Vor einem kleinen einstöckigen Hause blieben sie sieben, als überlegten sie sich, ob sie in das Innere des Hauses treten oder in dem kleinen Gastgarten Platz nehmen sollten. Än dem einen der drei Tische, die hier im Schatten eines mächtigen Baumes standen, saß ein Hau sirer, der seine Waaren ordnete ; an dem anderen zwei Fuhrleute, deren Wagen in der Nähe' des auseSj hielt; -an dem orillen ein yaroes 'uyeno Soldaten, unter denen die Kellnfrin Platz genommen hatte. .Der Blick des größeren der beiden Männer überschaute wie prüfend die kleine Gesellschaft, dann trat er mit semem. Begleiter m das Innere' deS Hauses ein und öffnete eine. Thür, 'auf der das Wort Gastzimmer" zu lesen war. Ein Geruch von Branntwein, Vier und Tabak drang ihnen entgegen. Die ses Gastzimmer war eine Branntwein kneipe der allergemeinsten Art, in der sich zerlumptes Gesinde! am Abend ufam menfand. Die beiden Eintretenden machten m dieser Umsevuna den Ein

dttiä von GemleMen, bli in schtichtt Gesellschaft, oder von Reisenden, die in eine Räuberherberge gerathen waren. Ohne sich an die mißtrauischen Blicke zu kehrem mit denen sie gemustert wurden, nabmen sie in einer Ecke an einem roth angestrichenen Tische Platz, den die rasch herbeieilende Magd mit einer Schürze abwischte. In dem rauchigen Qualm, der die Stube erfüllte, und der durch den Dunst aus der Küche, welcher durch das offenstehende Fenster zog, noch verstärkt wurde, konnten sie nur undeutlich die Gestalten unterscheiden, die an den ver .... ' t CYl 1 L. . t. 1 .

schiedenen iscven '-piay genvmmen yiu ten. Zudem siel das erlöschende Tageslicht nur spärlich durch die kleinen vergitterten Fenster, und die Oellampe, die auf dem Schenktisch stand, beleuchtete nur ibre nächste Umgebung, die Flaschen und Gläser, die hier standen, das Fäßchen Bier und daneben die Wirthin, die hinter dem Tischchen stand ; eine lange, hagere Gestalt mit dürren sehnigen Armen, weit vorstehenden Backenknochen und kleinen, dunklen, tiefliegenden Augen, die Jeden sorgfältig musterten, der hereintrat. ' Etwa zehn Minuten lang hatten d'e beiden Männer in der dunklen Ecke des Zimmers vor dem Wein gesessen, den ihnen die Kellnerin gebracht, als eine Ge stalt in die Stube trat, welche die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Der Eintretende, ein Mann von etwa dreißig Jahren, trug die graue Livree eines herrschaftlichen Dieners, nach der Sitte jener Zeit buntfarbig und mit sil bernen Treffen aufgeputzt. Dip Figur war schlank und machte in dieser Umgebung den Eindruck des Eleganten. Dgs Gesicht war dagegen nicht gerade vertrauenerweckend : ein rother, kurz gestutzter Backenbart, mit Sommersprossen be säete Züge und ein Paar araubraune Augen von einem eigenthümlich lauernden Ausdruck. Es giebt gewisse Gesichter, die wir uns nicht lächelnd vorstellen können; ein derartiges Gesicht hatte der Diener, der jetzt an den Schenktisch trat und mit der Wirthin dort ein leises Gesvräch führte. ZchAU, schau!" rief auf einmal ein Eckensteher, Um man es ansah, daß er in dem Schnaps, - dAn ölest noch jm Glase vor ihm stand, des Guten m viel gethan hatte. Wie der rothe Fritz so stolz geworden ! Spielt sich auf den großen Herrn hinaus. Vor drei Wochen noch hat er sich einen Schnaps von mir zahlen lassen." Und jetzt kannst du, wenn du willst, ein Maß auf Mine Skechnung trinken" sagte der Diener, indem ff sich flüchtig umdrehte und dann wieder mit her Wirthin sprach. Das ist ein Wort, das sich hören läßt. Aültler Gertrud, die Vtaß Wein her, die uns der Fritz spendirt." Die trinken wir auf das Wohlsein seiner schönen Gräfin" meinte ein Zweiter. Ein sakrischer Kerl, der Fritz. Hat halt Glück bei den Weibsleuten." Daß ich nicht, lach'" meinte ein Dritter. Was sür ein Glück ? Oeffnet ihr den Schlag, wenn sie in die Kutsche steigt. Möcht' mejn Lebtag nicht zum Bedlentenpack gehören." Trägt doch waS, lieber Freund. Da setzt's Trinkgelder ! Schau', was der rothe Fritz jetzt für Geld hat. Sollst leden, Fritz. lind deine Gräfin daneben !" Die schöne Gräsin Bella soll leben ! Hörst du, Fritz, auf wen wir trinken" Trinkt, so viel ihr wollt, aber laßt mich in 3tuh'" sagte der Diener kurz. Weiß Einer von Euch, wo der Mathies zu treffen ist?" Der Mathies? Halt! Weiß schon! Warte einmal: der Mathies war vorher im Gastgarten draußen ah, der Teufel, da ist er ja." j. "i.' breitschulterige, untersetzte Figur, deren linke Schulter höher war, als die rechte, schob sich langsam zur Thür herein. Auf dem halb ergrauten, borstigen Haar saß eine ßrauwollene Zipfelmütze ; eine 9!arbe, die über das Augenlid lief, gab ihm, in Verbindung mit den rohen, plumpen Zügen des breiten Gesichts, etwas trotziges und unheimliches. Der Diener ging rasch auf den Eintretenden zu, und nachdem er einige Worte mit ihm geivechselt, verließen die Beiden die Wirthsstube. Gleich darauf hatten sich die beiden Männer in der Ecke des Zim mers erhoben. Mutter Gertrud, sägte der Größere von ihnen, indem er an den Schenktisch trat, wer war der Mann in Livree, mit demjhr eben einen Plausch gehalten habt" - Was geht's Euch an ?" fragte die Frau zurück, indem sie durch einen Trichter einen Maßkrug mitMeth füllte. Hoho! Mutter Gertrud, Ihr scheint mich nicht mehr zu kennen. Sperrt Eure schönen Augen besser auf, edle Dame, sonst pfeif' ich Euch mit der kleinen Pfeife, die ich bei mir habe, ein Lied vor, das ein halbes Dutzend Wachman ner herbeilockt lauter Gäste, die Euch nicht sehr angenehm sein werden." ' Mutter Gertrud, die Anfangs kaum auf die Worte gehört hatte, ließ den Trichter fallen und starrte, den Mann vor ihr mit weitgeöffneten Augen an. Jesus! Der Herr Commissär !" rief sie aus. Zluhig ! Ich will hier nicht erkannt werden, versteht Ihr mich? Ich will nichts von Euch wissen, als wer der Mann in Livree war, der eben mit Euch gesprochen hat." 'iuttcr Gertrud. . die jetzt etwas ge, sprachiger ivurde. erzählte, daß der rothe Fritz", wie er unter den Gästen genannt wurde, früher häusig zu ihr gekommen sei, so bald er nur ein paar Kreuzer i der Tasche gehabt habe, daß er aber seit vier Wochen vornehm geworden sei, weil er eine gute Stelle bei einer Baronin erhalten habe. 'Wie heißt die Baronin?" fragte der , Connnissar. Mutter Gertrud kannte ihren Namen nicht. Sie habe nur gehört, daß sie im Hotel zum Löwen" wohne. Ich weiß genug," sagte der Commissar. Jtitter, kommen Sie." " Beide eilten auf die Straße hinaus. .Sie sahen in dem Abenddunkel noch deutlich genug, um den Diener mit sei' nein Begleiter ju erkennen, der durch das kleine Gäßchen den Weg nach der Brücke einjchlu.

ängiaA!" sagti kir Cö,Missät, ili.' dem er öiitter am 'Anne zurückhielt.' ,Wir müssen die Beiden im Auge behalf 'ten, aber so vorsichtig, daß sie uns nlHt bemerken. Ich bin neugierig, mit fctfJ . rs r. . i ... ...!

sem wiener eitler ame oerannr zu er , den, welche den schönen Namen fva führt. Aber man muß bei der Ainn' üp. fung derartiger Bekanntschaft mit hf .,jger Vorsicht verfahren." Am Ende der Brücke Hubert d ie beiden Männer, welche die Neucs.i'erde des Commissärs erregt hatten, plötzlich stehen; dann trennten sie sich, der Kineremit der schiesen Schulter ging ncvch links, der Marnr in Livree bog rechts in die enge Straße ein. Der Letzte war es, ' an dessen Bekanntschaft dem Commissar so viel gelegen war, und ihm folgte er dader mit seinem Begleiter. Gerade im ho? aber kam ihnen ein schwer beladener Möbelwagen entgegen, der sie zwang, stehen u bleiben. Als die Passage wieder frei war, war der Mann, welchen sie verfolgten, verschwunden. Es war, als sei er in die Erde gesunken. Evch en und der Stadtschrei' der. Als Evchen wieder in das Zimmer des Grafen getreten war, hatte sie verweinte Augen. Aber ein Schimmer der Freude lag über ihrem rosigen Gesichtchen, und währei d sie mit dem Stadtschreiber, der sie in der Hausflur erwartet hatte, schweigend den Parkweg hinabging, und dann den Heimweg nach der Stadt einschlug, umspielte ein leichtes Lächeln stillen Gjütfes, seliger Zufriedenheit ihren A!und. . Noch klangen ihr die Worte des Grasen im Ohr : Das Schicksal, mein theures Evchen," hatte er ihr beim Abschied gesagt, führt uns seltsame Wege, öme ruchlose That hat uns Alle in Auf, regung versetzt; ich werde auch das Meinige dazu thun, um den Urheber derselben zu entdecken ; und doch kann ich mich des Gedankens nicht erwehren, daß nun ein Band für immer zerrissen wurde, eaS mir langst zur unerträglichsten Fessel geworden war, und " Sie hatte ihre Hand auf seinen Mund gelegt. Er küßte diese Hand, und indem er sie sanst hinwegzog, fuhr er fort : Ich weiß, in diesem Hause liegt eine Todte lisch ich Me hie Stunde schlecht gewählt, wenn ich dix, jetzt vpn. Minen Pläzsen und Aussichten für die Zukunft reden wollte. Aber ich kann nicht einen Schmerz heucheln, der fremd ist, und ich habe zuviel gelitten, um nicht lebhaft zu fühlen, daß dieser Tag des Schreckens auch zugleich ein Tag der Erlösung für niich ist. Der Tod sühnt AlleS sagt man zn dafslM ehs? ich die Rechte der Todten, iydem tch dir kein Wort vpn jenen süßen Hpffnungeff sqge, mit denen ich jetzt in die Zukunft blicke. Diese Liebe h'at mich bisher in den traurigsten Verhältnissen aufrecht gehalten, sie wird such mein Leitstern für die kommenden Tage sein. Adieu, mein Kind ! Vergiß mich nicht, wie ich dich nicht vergesse." Sie hatte sich gn Kme Brust geworfen und die Erregung der letzten Stunden hatte sich in sanften Thränen Lust gemacht. Seine Lippe hatten lange auf ihrer tirn geruht, dann hatte er sie zur Thür geleitet und sie hatten sich mit einein änfcedrisck verabschiedet, der für Leide das stille GeMe univttndelbarer Treue war. An alles das dachte sie jetzt, als sie an oer Seite des Stadtschreibers in ihr stil les Heim zurückkehrte. Diesen AbschiedsWorten des Geliebten, könnte sie die süße Verheißung einer Zukunft entnehmen, in ver sie nichts mehr von ihm trennen konn te; und wie hätte sie den Worten eines ivtannes nicht trauen sollen, der so ehren haft dachte und handelte, daß er es vorzog, lieber als der Schuldige einer ruchlosen That zu erscheinen, als den Ruf ei' nes Mädchens zu kompromittiren, das er liebte? - Nicht so freundliche Gedanken beschäf tigten den Mann, der an ihrer Seite dabin ging. Zuweilen warf der Stadtschreibe: einen verstohlenen Blick auf das schöne Mdchen, dann senkte er den Blick wieder zu Boden und ein leiser Seufzer entfuhr seiner Brust. Er wußte ja jetzt, daß er nichts mehr zu hoffen hat te ; seit gestern Abend war ihm klar geworden, wie eitel und thöricht die Wün sche und Hoffnungen waren, mit denen er sich, von dem tröstenden Worte der Mutter aufgemuntert, im Stillen immer noch getragen. Wie hatte er auch nur davon träumen können, daß Evchen Blond jemals die Seine werden konnte? Wurde sie nicht von einem Grafen ge liebt? Und sah sie nicht wirklich aus wie ein Fürstenkind, daS einer Krone würdig war ? Und er, der arme Schreiber, was konnte er ihr bieten, als eine beschränkte örniche Häuslichkeit und ein treues braves Herz? Mutter Blind hatte zwar ost gesagt, daß ein braves Herz mehr werth sei als Reichthum, Rang und Schönheit, aber der Stadtschreiber wußte recht gut, daß junge Mädchen in diesem Punkte gewöhnlich andere Ansichten haben. . Aber nicht sein eigenes Schicksal war eS, was die Gedanken des Stadtschreibers in diesem Augenblicke beschäftigte. Er hing mit einer so reinen uneigennjtzigen Liebe an diesem jungen Mädäftn, daß er für ihr Glück noch mehr besorgt war, als für das seine. Meiilte es der Graf auch redlich mit ihr? Dem Stadtschreiber fiel eS nicht leicht, diese Frage zu bejahen. Der Himmel hatte ein Hinderniß aus dein Wege geräumt, das der Verbindung der Liebenden bisher ini Wege stand. Aber hatte der Graf dieses Verhältniß nicht schon angeknüpft, als dieses Hinderniß noch bestand? Konnten damals seine Absichten ehrlicher Natur gewesen sein ? Gewiß, er hatte ja erst in dieser Nacht sich davon überzeugen können, wie rein und schuldlos die Nei gung des jungen Münchens war, das ihn gebeten hatte, Zeuge jener heimlichen Zusammenkunft zu sein ; aber hatte sie nicht unbedacht und leichtsinnig gehandelt, indem sie sich in derartige Beziehungen zu einem Manne einließ, der so hoch im Range über ihr stsnd, daß sie nicht annehmen konnte, er werde ihr seine Hand reichen, zumal diese Hand za damals nicht frei war? Wohin gehen Sie heute, Herr Emil?" hörte er auf einmal die Stimme deS jun gen Mädchens, die ihn aus seinen trüben Gedanken weckte. .

3 1 1 L m irti w M iwffaiwowomijyn ! H MhSlt Sie üuch gcheit, Mamset ) ochen ! Nach Hause."

(W Aber Sie werden doch beute am ftei-. ertage nicht auf Ihrer Stube hocken?" ' Doch, Mamsell Evchen. Ich habe eine große Arbeit fertig zu machen, die ich morgen abliefern muß. Und dann dachte ich, wenn Sie erlauben " Nun ?" So lese ich Ihnen gegen Abend etwas vor." Wie gut Sie sind, Herr Emil! Ja, richtig, Sie sind mir noch den Sckluß einer Geschichte aus unserem Almanach schuldig. Geht es gut aus V ,,Was meinen Sie damit?" Ich meine, ob sie sich kriegen." Ich glaube nicht. So viel ich mich' wenlgslens ennnere " ... 0, dann will ich nichts davon hören. Oder doch ! Ich will ein paar Thränen über die Unglücklichen vergießen und dann müssen Sie noch etwas Lustiges zugeben ich meine eine Geschichte, die mit einer Heirath endet." Recht gern." Sie müssen dafür aber auch das Vesper bei mir nehmen. Ich will Kaffee kochen, und Sie werden seyen, daß ich es eben so' gut verstehe wie die Mutter." Eine Stunde shäter wur Evchen, die sich Wieder ihre Hausschürze vorgebunden hatte, in der Küche beschäftigt. Sie bieitete dann eine gelbe Decke über den Tisch, stellte das Geschirr und etwas Gebäck auf und. dann lauschte sie, leije über den Vorplatz schleichend, an der Thür ihreö Nachbars. Sie borte nichts als die regelmäßigen Züge seiner Feder. Herr Emil, der Kaffee ist fertig. Aber vergessen Sie Nicht, das Buch mitzubringen," Der arme Thielemann! Mußte ihm nicht zur Qual werden, was das junge Mädchen erdacht hatte, um ihm eine kleine Freude zu machen? Wie sieso geschäftig ihm den Kaffee eingoß, das Gebäck anbot und dann auf dem Sopha ihm gegeiiüber Platz nahm, mußte ihm da nicht das Bild einer behaglichen Häuslichkeit aufgehen, die ihm als das süßeste Glück erschien, das ihm -hätte zu Theil werden können und das ihm nun sür immer geraubt war? .'In ihrem grauen Kleidchen mit der reinlichen Schürze, in dem weißen Häubchen, das nur leicht und lose auf dem Kranze ihres blonden Locke.nhaares faß, m' der geschäftigen Sorgfalt, mit der sie 'die Pflichten der Hausfrau erfüllte, mußte sie ihm als die holdeste Verkörperung des häuslichen Glückes erscheinen, das die Phantasie des Einsamen sich so oft auSgemalt hatte. Sie sind so still heute, Herr Emil" ' sagbe sie, indem sie ihre großen dunklen Augen gnf ihren Gast richtete. Bin ich es sticht immer?" Q nein. Ich habe Sie auch schon fröhlicher gesehen. Aber nun hole ich mir eine Arbeit herbei und Sie lesen mir vor, ja ? Wo waren wir doch stehen geblieben? Ja, wie das Mädchen in den, armen Soldaten, der sich am Ofen wärmte, ihren Geliebten lvi.eder ersanntk. Tie war doch recht schlecht gegen ihn." Warum denn, Fräulein Evchen ? Sie liebte eben einen Anderen." Ja, aber sie hat ihm ihr Wort gegeben. Und darum ist es schlecht von ihr, daß sie ib.m die Treue bricht," (Fortjedung folgt.) Vom Auslande. . Die Ermordung der Mit glieder der italienischen Expedition, wel che unter der Führung des Grafen Porro von Zeilah nach Harrar abging, macht überall das größte Aufsehen. Die Zustände im nördlichen Somali-Lande wer den bei dieser Gelegenheit von Kennern in einem Lichte geschildert, welches die englische Wirthschaft aufs Schlimmste kennzeichnet. Der Sultan von Harrar, welcher die Europäer ermorden ließ und die in seiner Stadt ansässigen 'Fremden aufs Schändlichste gereizt, jetzt aber so gar gefangen gesetzt haben soll, ist durch enalischen Machtspruch auf den Thron gelangt, nachdem die Engländer die Egypter aus Harrar im vorigen Jahre hinausgejagt hatten. Statt nun ihn zu beaufsichtigen und die englische .Ober Herrschaft durch Zurücklassung einer eng tischen Besatzung zu wahren, haben die Engländer sich später um nichts mehr ge kümmert, und die Europäer, die sich un ter egyptischen Regime ganz gut befan den, der Willkür dieses Despoten preisge geben, der Alles mit dem Stocke regiert. Sein Regiment schildert ein Adener Cor respondent der K. Ztg." also: Der. Emir und seine Umgebung wollen zu nächst keine Händler im Lande leiden und die wenigen europäischen Kaufleute, Italiener und Griechen, die nach dem Ende der egyptischen Herrschaft in Har rar verblieben,' sind nach mancherlei Demüthigungen von Seiten der Machthaber Harrar und nachdem sie . verschie dene Male mit Stockprügeln und sonsti gen Mißhandlungen bedroht wurden, bis auf einen, der sich zum Islam bekehrte, des Landes verwiesen worden. Dasselbe Schicksal droht den indischen und arabi schen Händlern und der französischen Mission, deren Schicksal ganz von- den Launen deS Emirs abhängt. Wer nicht regelmäßig die Moschee besucht 'und die vorgeschriebenen- täglichen fünf Gebete verrichtet, erhält Prügel, bei schweren Veraehen treten geradezu mittelalterlich grausame .Strafen, für Diebstahl z. B. Abhauen der Hände em. Die Unterthanen müssen sich jeder äußerlichen Pracht enthalten und nach einer bestimmten Ordnung gekleidet gehen; nur der Familie des EmirS und seinem Anhange sind ein gewisser Luxus und einige Vorrechte, wie das Tragen von Sonnenschir men gestattet. Zuwiderhandelnde trifft daS Allheilmittel, immer dieselbe Strafe: Prügel. Unverheirathete Frauen, deren sittlicher Lebenswandel in irgend welche: Weise Verdacht erregt, werden auf.össent lichem Markt an den Meistbietenden ver steigert. Gestützt auf sein Heer, d. h. auf eine mit Reminzton-Zewehren bewaffnete Räuberbande," unternimmt bei Emir in Gemeinschaft mit befreundeten Häuptlingen RaubzÜge in die umliegen: den - Ortschaften, die Mord, und Raub Weitbin tragen, und die Hauptbeute die ser Züge die Gefangenen, werden aus dem Markte Harrars öffentlich als Skla. ven verkauft. Das jetzige Regiment ir Harrar ist eine Schande für England un! ein üobn auf jede Kultur."

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