Indiana Tribüne, Volume 9, Number 237, Indianapolis, Marion County, 17 May 1886 — Page 4
yasetsss&iaammi0
Äle groge Atlantic und Pacific Ses Company. 3nfrttc ds Thee trnD Kaffee ! & OateS Honse SloS, Nd 163 Oü OZasbiugton (ZtrajZe. Wholesale und Retail. 150 Läde ta deu Vn. Staate. Hiesiges. Indianapolis, . Ind., 17. Mai 18S6. An unsere Leser ! 53U eisuchen unsere Leser alle Unn gtlsäbigkeiten In Bezug auf Ablieferung der .Tribüne unS so schnell vie mög lifi itzutdeilen. ' tfrr .Tribüne- find ersucht, keine b,n. nernintlgtib an die crajer, sondern u, an err Schtt, nnsern Eollekt, der w der Office ,u be lUn. Her, Schmidt ist für all au der Offtee sehenden ZeUunaen oerantmortttch. stellt selbst seine rager n, und aue enryen enum iiu, qm ,u. Wir litten dhalb ihn vor Schaden , bewah. n, der ihm dadurch erwachsen Unn. da, Subskrip tinlldr Jemand ander all an ihn, oder in der Offte, b,ahtt werden, e müßt den der betr. Xtiatt in , Herren Schmidt untr,ichnt Quittung haben, divilstandSregiUer. .cu anaesUrte a find die da ti r aber Statt!. 3 G t b n 1 t e it. Frank Hurt. Knabe. 15. Mai. John Ott. ttnabe. 15. Mai. H. C. Prange, Mädchen. 15 Mai. David Bauman. Mädchen. 15. Mai. Willia Martin. Knabe. 12. Mai. Hoyd Zink. Knabe. 25. Mai. H e i r a t d e n. Todesfälle. John Clonager. 76 Jahre. 13. Mai. MorriS. 16. Mai. Clifford Jester. 2 Monate. 16. Mai. Fred JoneS. 4 Wochen. 17. Mai. Soz. Sangerbund. Heute Abend Vrobe. t2y Heute Abend findet eine gemein fchastliche Sitzung der beiden ZVtige deS StadtrathS statt. Eine sofortige Besserung wird eintre ten wenn diejenigen, welche von rheumatischen Schmerzen gequält werden, das berühmte St. Jakobs anwenden, welches bekanntlich alle äußern Schmerzen bejei tigt. Die Leiche,, des am Freitag ertrunkenen Knaben CbarleS Gardner wurde gestern Nachmittag im Stte Ditch gesunden. Verlangt Mucho'S "Lest Havanna Cigarg". Für die vom Waisenverein ver anstaltete Sxcurston nach Cincinnati 'varen 10 Waggons nöthig. 4 davon gingen am Samstag. 6 gingen gestern früh ab. Die Maurermeister hatten gestern ein: Versammlung, um sich zu organi ftren Phil. MooS wurde zum Pründent, Wm. Schlutecker zum Sekretär und Hü. Stumpf zum Schatzmeister gewählt. Die besten Bürsten kauft man be, H. Schmedel, No. 423 Virginia Aoenue tO Einbrecher machten vorgestern Nacht den Versuch, den Kassaschrank von WileS, Cosfin & 'fco., an Süd Meridian Straße zu sprengen, wurden aber durch den Polizisten Reed in ihrer Arbeit ge stört. r Der Thierarzt L. A. Greiner. No. 471 Süd Meridian Strafe vollzog gestern an einem Pferde des Gärtners Bernhard Rausch an der Bluff Road ein sehr gefährliche Operation. Er zog ei nen etwa 6 Zoll langen Holzsplitter auS dem Fuße des PserdeS. ES war Gefahr vorhanden, daß das Thier die Maulsperre bekommen konnte. Seit vielen Jahren hatte ich schon Dr. August König'S berühmte Hamburger Jamilien-Medizinen im Hause vorrüthig und ich kann behaupten, dak eS nichts befereS gegen alle leichteren vorkommenden Keankdeiten geben kann. Mathilda Brunstna. 1020 FranciS'Strakk, St. Joseph, Mo. Die beiden Zirkulare der sozialistischen Sektion ldas zweite werden wir nächstens in Uebersedung bringen) und deren günstige Besprechung durch die englische Presse, haben eine sehr Vortheil haste Wirkung unter fortschrittlich gestnn ten amerikanischen Arbeitern ausgeübt und Viele derselben tragen sich ernstlich mit dem Gedanken, eine englisch sprechende Sektion zu gründen. Kaufe Mucho'S "Best Havanna Cissara". BanLerott-Preise
von
Hennan
bere chuet werde. v Teppiche, Xapetett, Fenster-Borhänae, Draper teen, und Spitzen-Oardinen.
Merkt Such folgende : ' Vody BrnssellS, früher $1.23, letzt Tapettrh 53russlS, früber 91, jetzt Tapkstry Brüssels, früber S3c, jetzt
2-Ply, ELtraGnperS, No. 40
- . . , . Bfn-lHiillililiitf 1 WM,
Fleifch-Mävtte. Fleisch-Märtte. 207 West Michiganstr. 47 Nord Jlllnoisstr. 437 Süd Meridianstr roß und Klein. Händler in - Schinken, Speck, Ochmalz, frischem Flelsch, Würge u. s. w. Wir führen nur beste Qualität und unsere Preise sind mäßig.
Cut Bedienung zusichernd, litten um zahlreichen Zuspruch.
1K!O?'M.SÄ1SIZ? k3lll.IOIII.lIllllQ.SZ2? Peter Sindttuger, ChaS. TZnttnger, Seorge Sindttnger. tU" Telephon 800 und OOÖ.
BRYCE'S jpOß Frage bei Deinem Groeer darnach. - Billiger als Mehl. 1J2 Pfund für 5 CentS.
Versammlung der Sozialisten. Gestern Abend hielt in der Schulhalle Fräulein Oppenheimer unter den Auspizien der sozialistischen Sektion einen Vor. trag über das Thema : .Moderne Skla verei." In dem Vortrage wurde in vor trefflicher Weise geschildert, wie heutzu tage da ganze Leben im Streben nach Erwerb aufgehe, und wie dieses Streben alle Menschen mehr oder weniger zu Sklaven mache, und jede freie Regung, jeden freien Gedanken unterdrücke. AuS Furcht vor Entlassung haben Tausende von Arbeitern nicht den Muth, sich einer Organisation anzuschlieben; ihre politi sche Freiheit wird dadurch illusorisch gemacht, daß sie in vielen Fällen stimmen müssen, wie ihnen von oben herab angedeutet wird, . weil ste entlassen werden könnten. . Das Verhalten deS Geschäftsmannes ist aus tausend Rücksichten zusammengesetzt. Er fchliebt sich Vereinen und ligiösen Körperschaften an. deren Prlnzi pien ihm gleichgiltiq sind, oder gar nicht mit den seinigen im Einklang stehen, er unterstützt Kirchen, deren religiöseGrundsütze ihm nicht gesallen. er giebt Geld her für Unternehmungen, welche ihm zu wider sind. Alle blob auS Geschäfts, rückstchten. Die Sklaverei der Zeit geht so weit, daß Geschäftsleute aus Furcht, im Geschäfte Schaden zu erleiden, nicht wagen, in politischen oder anderen Ssfentlichen Fragen eine Meinung zu äußern. Weiterhin wurde die Sklaverei des WeibeS geschildert, das leider so oft. deS Lebensunterhalts halber sich in die Skla verei der Ehe mit einem ungeliebten Manne begeben muß, und oft genug durch die Sklaverei der Verhä tnisse sich in der Schliekung deS Bundes mit dem geliebten Manne gehindert steht. Eine recht traurian Sklaverei ist die der'Lohnschreibr an Zeitungen, die der Journalisten, welche bloß um des Erwer. des willen sckrriben müssen, wie eS im Interesse deS Geschäfte ist. und welche nicht wagen dürfen, eine eigene Ansicht zu haben. Dieses Gewerbe sei daS ver Schtlichste, denn es vergiftet die Gestn. nung derVolkSmasse. DieGestnnungSlumperei der heutigen Zeitungen und Zeitungsschreiber sei daS Erbärmlichste, was man sich denken könne, und die Zahl der Zntungen, welche den Muth haben, sich offen zu einer Ansicht zu bekennen und gegen den Strom zu schwimmen, sei leider eine kleine. So zeigte der Vortrag, vie daS Auf gehen im Erwerbsleben, die Jagd nach Reichthum die Menschen aller Klassen zu Sklaven gsmacht hat. Lauter und lange anhaltender Beifall wurde dem Vortrage zu Theil. Nach einer P iuse, in welcher sich die Anwesenden in ungezwungener Weise unterhielten, referirte Herr Rappaport über den gegenwärtigen Stand der Ar beiterbewegung. Er sagte, c8 sei gar kein Zweifel daß die Arbeiterbewegung durch den verlorenen Eisenbahnstrerk durch andere verlorene Streiks, sowie durch die Chicagoer Vorgänge einen Rückschlag erlitten habe. DaS sei frei. lich zu bedauern, aber eS werde doch das Gute haben, daß die Arbeiter einsehen lernen, daß sie bisher den richtigen Weg nicht eingeschlagen haben. Die gesellschaftlichen Einrichtungen und die r r . rr l i. . 1
ze,kve muiien ieoerzelr rn,r oer verr,coen?noch viele Millionen Menschen mehr Kam (DiAIam(jKaiiina llltlf itRSMMiM r W . t .
den RechtZanschauung übereinstimmen. ES war eine Zeit, in der man eS für Recht hielt. Menschen, wie eine Waare zu verkaufen, wieder eine Zeit, in welcher der Mensch zum Grund und Boden gehörte, wie ein daraus wachsender Baum, vie derum eine Zeit, in welcher unter dem Zunstwesen genau vorgeschrieben war. wer heirathen, wer ein Geschäft etabliren dürfte. f. w. Alle diese Einrichtungen waren Gesetz und ste stimmten überein mit dem RechtSbewußtsein deS Volkes. Wenn heutzutage ein neueS RechtSbe wußtsein sich geltend macht, wenn man es nicht mehr für Recht hält, daß Wenige sich auf'Kosten deS Volkes bereichern, und daß die arbeitende Menschheit Mangel leidet, so ist eben daS Gesetz noch nicht in Einklang mit diesen neuen RechtSanschauung und der richtige Weg. den man ein werden für die Waaren larteiis I . 00c ! ! iTOc. : .VOc Ty:" vi früber 00c, je V . in . - , ' SüdMcridian Stra
zuschlagen bat. ist eben der. diesen Ein klang herzustellen, d. h. Gesetze zu machen, welche dem neuen Rechtöbewußtstin ent sprechen. Dazu sei eS eben r.öthig. als selbstständige politische Partei aufzutreten. und Vertreter in die gesebgebenden Kör perschasten zu wählen. Dieser Weg sei allerdings kein schneiler, keiner der augenblicklich hilft, aber er ist ein sicherer und kostet dem Arbeiter kein Brod, hat keine Arbeitslosigkeit im Gefolge, und bringt keine Geschäftes rungen mit sich. Die anderen Methoden, wie Streiks. Boycott und Gewalt, thätigkeiten scheinen vielleicht schneller zu helfen, es ist aber wie die Erfahrung eben gelehrt hat nur Täuschung, die äugen blicklichen Ersolge werden durch den Rück schlag immer wieder vernichtet. Die Me thode der anderen Arbeiterorganisationen kann nicht zum Ziele führen, weil die neue RechtSanfchauung noch nicht zum Fleisch und Blut deS Volkes geworden, und weil ihr die Gesetze nicht entsprechen. WaS die Arbeiter brauchen, ist ihre eigene politische Partei. Diese Auseinandersetzung wurde sehr beifällig aufgenommen, ebenso die Schlußbemerkungen deS Herrn A. Grum mann. Zum Ansang und zum Schluß der Versammlung gab der soz. Sänger bund einen Gesangvortrag zum Besten. DaS sehr zahlreich anwesende, auS Damen und Herren bestehende Publikum schien sich außerordentlich gut unterhalten zu haben, denn Alle war bei bester Laune und in so gemüthlicher Stimmung, daß es fast Mitternacht wurde, ehe die Letzten sich zum Heimgehen entschließen konnten.
(Singesandt.) Redaktion der Jndiana Tribüne. Der Lesestoff, den der hiestge Telegraph seinen Lesern austischt, ist vielleicht gut für ein Kaffern-Volk, aber nicht für anständige civilisirte Menschen, wie sie hier wohnen. Wer die Lust hat schim pfen zu lernen, der lese fleißig den Tele graph. dann wird er eö bald heraus haben. Tagedieb, Lumpengesindel, Mordbuben. Mordgesindel. feige Wür mer u. f. w. das sind die Ausdrücke, wo mit er die Sozialisten beschimpft. Ich kenne den Schreiber deS Telegraph nicht persönlich, ihn aber nach setner Schreib weise zu beurtheilen, ist er ein frecher Bube, der gerne das Gegentheil von der Wahrheit sagt, um ordentlichen Bürgern und Arbeitern zu schaden ; eS scheint ihm keine Waffe zu schlecht, keine Handlung zu gemein, keine Lüge zu groß zu sein, um seinen eigenen Vortheil zu erstreben. In seiner blinden Wuth predigt er so gar selber Mord und Todtschlaq. Hängt ste auf. schiebt sie nieder, jagt ste auS dem Lrnd, werft sie in Kerker, vernichtet sie die Saziallsten, da sind die lieben würdigen Aufforderungen, welche e.r an seine Leser richtet, welche ihn aber auch als das vorhin geschilderte Geschöpf vol lends brandmarken. Glaubt denn der Telegraph seine Leser wären eine blutdürstige Bande? Ich glaube eS nicht. Jeder Sozialist ist ein Mordbube, sagt er. und dadurch zeigt er seinen gänz lichen Unverstand. Ich sage, ein Sozialist ist ein Mann, welcher daS Elend der arbeitenden Menschheit vollständig erkannnt bat. der weiß, daß die Erde ge nug Nahrungsmittel hervorbringt um Ipmen zu rönnen, als heute leben und der deswegen nicht zufrieden damit ist. daß so Viele hungern und darben müssen; der ferner weiß, daß der Arbeiter alle Werthe, welche die Menschheit zum Leben braucht geschaffen hat. und trotzdem wenig oder gar nichts davon besitzt; und der auch weiß, daß man eine Einrichtung schaffen kann, wodurch allen Menschen mit weniger Arbeit als beute, ein ange neheres Leben bereitet werden kann Diese Einrichtung zu schaffen ist daS Prinzip der Sozialisten. Sind ste des wegen Mordbuben? Die Freiheitskämpfer von 1818. welche für eine demokra tische Reichsverfassung stritten, die vielen Dichter und Schriftsteller, welche in Wort und Schrift das sozialdemokrati sche Prinzip verfolgen, sind sie Mordbuben.? AIS Kinkel sich am 2 Mai 1850 vor den Geschworenen zu Köln, wegen der Anklage zur VoliSauseeizung zu verthei digen hatte, sagte er in seiner Rede wört lich: .Ich bin Sotialist." weil mein Herz so lange eS empfindet, immer für die Leiden deS Volkes schlug und immer aus Seiten der Armen und Unterdrückten stand-. War das ein Mordbube? Die vielen Tausende von deutschen Arbeitern, welche trotz Sozialiftengesetz 25 Sozia listen für ihre Vertreter im deutschen eichStag wählten, sind daS Mordbu benf Betrachten wir daS Leben eines Koh lengräberS in den Kohlenminen, wie er einem Maulours gleich unter der Erde schafft, .stets in schlechter, ungesunder Lust, keinen Augenblick seine Lebens sicher und verläßt er Mal auf kurze Zeit
Snöp!
dleS fein lebendiges Grad um sich bei Weib und Kindern zu erholen, waS.bietet sich ihm da? Elend und Noth. Ist eS Recht, daß ein solcher Mann nicht einmal soviel verdient, daß er außer der Arbeitszeit einige fröhliche Stunden bei feiner Familie verleben kann? Das ist kein Leben, das ist ein langsames Morden. Die Minenbesitzer sind in der Regel Millionäre. Wie geht e dem Fabrikarbeiter? Der Vater kann nicht soviel verdienen um seine Familie vor Hunger zu schützen, er muß seine Kmder auch in die Fabrik schicken damit sie ihm im Broderwcrb helfen. Die Kinder welche noch in die Schule gehören, diese zarten Wesen welche noch die Kinderfreuden, die Jugend ge nießen sollten, an ste tritt schon der Ernst deS Lebens heran und verscheucht ihnen alle Juzendsktude. sie müssen schon sür ihren Unterhalt Sorge tragen, ste werden geistig und körperlich v:r krüppelt. Ist das nicht namenlose Elend? Ist e Recht daß man eine solche Einrichtung mit Gewalt ausrecht erhält? Wer find da die Mordbuden, Diejenigen welche daS AuSbeutesystem abschaffen wollen oder Diejenigen, welche es mit Gewalt ausrecht erhalten wollen? Ich glaube Letztere und davon ist der Tele graph auch einer. Gehen wir andere Geschäftszweige durch, überall finden wir dasselbe Uebel Alle Arbeiter welche gesonnen sind die Armuth und daS Elend auS der Welt zu schaffen und sür ihre Kinder Sorge zu tragen, daß dieselben nicht später eben falls Lohnsclaven sein müssen wie ihre Väter, die sollten sich den Sozialisten anschließen und mit ihnen streiten helfen für Freiheit und Recht. Joseph Bah l. (Singesandt.) Redaktion der .Tribüne Ich bitte Sie einigen Zeilen in Ihrem werthen Blatte Aufnahme zu geben: Der .Spottvogel" von gestern berichtete, wie mir mitgetheilt wird, daß am Samstag 70 Mann in H. Herrmann'S Fabrik entlasten wurden, weil die Schrei ner in Nework am Streik feirn, denen die Forderung, die Arbeitszeit auf 8 Stunden zu setzen und 20 Proc:nt Lohnerhöhung nicht bewilligt wurde. DaS ist nicht wahr, weil die Möbelarbeiter Union in New Jork bloß daS Achtstunden. System verlangte, wag auch bewilligt wurde. Von Lohnerhöhung war in New York niemals die Rede. Aber in der Woche vom 310 Mai vereinigten sich 4050 Fabrikanten und ste verlangten, daß die lOstündige Arbeitszeit wieder eingeführt werde. Bloß 11 Fadrikanten bestanden indeß da rauf und beschlossen ihre Fabriken zu schließen, wovon H. Herrmann einer ist. und in Folge besten sind die Arbeiter hier in Indianapolis . in Mitleidenschaft gezogen worden. Mitarbeiter sraut Euch selbst, sollen über 4000 Möbelarbeiter in New York ihren 8stündigen Arbeitstag wieder auf zehn Stunden per Tag festsetzen lasten, um die 75 Mann hier in Arbeit zu halten? Nein ! Wenn eS H. Herrmann in New York denn so ehrlich mit seinen Arbeitern meint, so könnte er ja seinen Leuten hier ebenfalls den achtstündigen Arbeitstag gewähren, so daß den Leuten. welche überall die Fabriken durchlausen um Arbeit zu suchen, eine Gelegenheit geboten ist, solche zu bekommen Den Herrn Redakteur vom .Telegraphader möchte ich ersuchen, die Arbeiter in Zakunst mit seiner Mäßigkeits Theorie zu verschonen, diese wäre eher den Fabrikanten gegenüber angebracht, aber man sieht hier wieder, daß dieses Blatt mit Freuden jede Gelegenheit ergreift, um gegen die Arberter zu schreiben. In New York haben die Arbeiter sich bereit erklärt, den Verlust sür zwei Stun den selbst zu tragen, was haben die Fabrikanten ihrerseits dagegen zu setzen, vielleicht Polizei und Miliz? Ein Mitglied der Indianapolis Möbelarbeiter Union No. 13. Odiger Einsendung fügen wir Folgen des hinzu: In New York befinden sich 149 Shop? ; in 125 derselben wird dem Abkommen mit den Arbeitern gemäß acht Stunden gearbeitet; 21 Fabrikanten sind von dem Abkommen wieder zurück getreten, und haben ihre Shops ge schloffen. Einer davon ist der Herrmann'sche Shop an Mott Str.. woselbst 259 Mann ausgeschlossen wurden. ES han delt sich hier nicht um einen Streik, sondern um einen Lockout, d. h. die Herren Herrmann haben sowohl ihre New Yorker, wie ihre hiesigen Arbeiter aus'S Pflaster gesetzt, um ste zu maßregeln. In den 24 ShopS sind im Ganzen 979 Mann be schäftigi, und in den 125 Shop, in denen acht Stunden gearbeitet wird, 4.226. Man sollte meinen, daß was in den 125 Shops geschehen kann, auch in den ande ren 24 möglich wäre. Die Ursache scheint demnach nicht in unbilligen For derungen der Arbeiter, sondern in dem Mangel an gutem Willen der Fabrikan ten zu liegen, welche ihre Arbeiter aus schloffen. ' D. R. Merrschaumpseifen, lange deutsche Pfeifen. Cigarrensvitzen etc. bei Wm. Mucho. No. 199 Ost Washington Str. & Der Mhrige John Shiner, über besten Entführung wir gestern be richteten, ist wieder zu seinen Eltern zurückgekehrt. Herr John Demond, Besitzer der arößten deutschen Apotheke in St. Jo seph. Mo.. Ecke der 3te und Edmond Straßen, berichtet, daß er jährlich große Quantitäten von Dr. August König'S Hamburger Tropfen sowohl wie Hambur ger Brustthee verkaufe, und daß diese Mittel sich allenthalben der größten Be liebheit erfreuen.
: , ' j..
Ma taust am Billigsten bei AIR Größtes Lager. BilltgSe Preise. Neueste Muster. .S.AMSKGo. The Miiror is no flatterer. Would you rnake it teil a sweeter tale ? Magnolia Balrn is the charrner that alrnost cheats the looking-glass. Man MustiM Großes Feldlager (Camp Firo) vom 1. bis zum 43utu '86 incl. Der Verkauf von Saisonkarten für das Musikfest und Grand ArmH ti.amp Fire dird am Mittwoch Morgen, den 12. Mai in mil Wullchuer's Musikalien-Handlnog, No. 42 & 44 Nord Pennsylvania Straße, eröffnet und bi zum 2 2. Mai inklusive, fortgesetzt. Saison Karten für drei große Concerte und das Grand Army Camp Fire, mit reservirten Sitzen $5.00. Personen, welche außerhalb der Staot wohnen, köanea Saisonkarten durch schriftliche Anmeldung bei dem Unterzeichneten erhalten. jVI. JLd. Brown, Schatzmeister, No. 37 Weft Washington Straße. Delaware Straße Leih- und Sparkerein No. 2. T200 per Antheil. 65 Cents Beiträge. 50 CentS Eintritt. Antheile könne gezeichnet atmn im Lokal bei: Jo)n Vühler, Scke McCarth und Delawarestr. A. F. Kopp, Meridian Nat. Bank. Joe Emm'mger, Circle Park Hotel und Fred. Mer 18 Virginia Aveoue. Kinder-Wägen, Voelkäsige, Staubbürften, Korbwaaren. Masken, größte Auswayl ! Gk&s.M&y&r&Qe, 2 und so WcftWashillgtou Straße. Gebr. Warmeling, Bäckerei Eonditorei, "gif. 175 Madiso Avenne. Zee Crea und feine Cakes aller Sorten. Bestellungen für Hochzeiten und SeseUschaf ten werden prompt ausgeführt. - Etollverk'S Prima, Vauilla-, Chocolade und Brause-Bonbons. Sine große AnSvahl von Kuchenverjierungen aller Art. Zu den besten FeuerBerflcherungS Gesellschaften deS Westen gehört unde dingt die .Franklin- von Indianapolis. Ihr vermögen beträgt 5320.000. Diese Compagnie repräsentirt die .Northvefterv National von Milmaukee, Vermögen N.007.193.92 und die .German Ameri can von Nero York deren. Vermögen über )3,09S,029.ö9 beträgt. Ferner re präsentirt ste die .Jire Association os London.- Vermögen $1,000,000 und die .Hannover of New Por!" mit einem Vermögen von 52,700.000. Die .Franklin' ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil ste nicht nur billige Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten, auch bei großen Verlusten kein Bus schlag erfolgt. Herr Herrn an T. Brandt, ist Agent für d! diesta, Etadt und Umgegend.
WorhM
Jf'P.0 0.
Sapetktt.
Tapetett.
Nouleaux unö Qclinche !
Große QuSwabl ! Man spreche vor und besichtige die Karl
No. 161 Oft Washington Straße, No. 161. EiMUCKIHITr AM JILILM, 73 öl 77 Süd Pennsli'vania Straße.
, Schmiedeisen, Röhren und Fittings", eiserne uri hölzerne Pumpen, Zube hör zu Röhrenbrunnen (üriven wells) Werkzeuge für Maschinisten. Gummi und Leder-Riemcn, Square, Round und Sheet Packing." Messingwaaren für Dampf-, Wasser- und Gas-Einrichlung. Weißblech, Eisenblech, Babbit"-Mctalle, Löth-Werkzeuge :c.
Dach bedeckung! ?ech.. Aies-, Kummt., Iilz. nd KSie- . ferVäger gelegt und reparirt. Schikdel und ZluN'Tacher nud eiserne Schor' Seine werden angestrichen. Reparaturen werden schnell besorgt. Alle NrkeU wird garantirt. Niedrige Preise. G. C FORÖINGER, 0. 42 Süd Pennsylvania Straße.
T. lexhon 0. 4 7. Telephon 5O4.
Kttgelo
Die l,ßn6enOaaren,bie in unserer Wranche gemacht werd, n. F. W. Flanner, John HsmAovn, 3cichedeftattcr. vJo. 72 z?r IMnols Straße, Fo. 72. C Telephon. Kutschen für alle Zvecke.
MV f VtS TCT Mi Den einzigen Ulrg lManneökrastvollständigherznstellen,! vvvwvvvvvwvvvwvnAwvvv innb selbst die scheinbar unheilbare ZZälle vov Äeschlebtskrakyeiten sicher und aurrnk 31: .heiln, ferner, qenaue Aufklärung überVI? Idirkkitk WeibUchteitl She! ßindernige der-4 selbe nd Heilung, zeigt da gediegen, BnchA. tr er!nasnler:" zo.uri.,zwKTucnfc lit..t(..ix..i.i...Di... urt. orrji , deutscher Sprache ae.ien lZinseutung vcn'2.'I Cents tu Post-Stamps, sorgsam verpackt, frei' .versandt. 1 um lapircuurn ici'cuourutsii juvciu. aunv tu I dresfire:VeurkNe,i,n5l,tut.NOan, rlace, nalie üroauway, Newiork. n. T. Obig Buch tl auch zu haben bei Buchhändler 0 St t le x, 29 Süd Delamar Straße. . GRUryiMAIlII and C0, Contraktorcu und Bauunternehmer, 223 Ost Morris Straße, empfehlen sich dem Publikum für die Ausführung guter und solider Bauten zu mäßigen Preisen. Dr, THEODORE A. Office: Zimmer. Ho.8 Fletcber L5 Obarpe'ö Block, Sprechstunde: K 10 Vorgen. , 2 4Nachitt,g. 78 beud. Couiitf gl von 1011 vorm. Nd 3 l Uhr ach. Oohrma : Ecke College ud Hoe Vde. Telephon
fAGIIER
BÖDY , Dttjenigcn, welche die prachtvolLKV88EI.8 len neuen Muster in Teppichen ?AKZ?E!r sehen wollen, sollten meine ncnc. flcuEinköusc öcsichtigcn. Wir scheuen leine Miihc, Waaren zu zeigen und Preise mitzutheileu.
cILTcBir-il
' ' . . f
! tfSSBtaKnn
Tapeten.
Villkg Vrels ! Aufmerksame Vtdltnuug 5
eleganten Muster. Möller,
WööcheN-WeftiÄV 77 Nord Dklawarc Str. kSOffenTagund Nacht.
He?rmann'ö Leichen -Bcstattungs - Geschäft, Zlo. 26 Süd Sekarsare Str. LeihMe : 1S0, 122 u. 124 Oft Pearls. Kntsjen n ieder Zeit für Hockintev' ' sellschaften 0. f. to. Telkdhon.Lerdindnng. 'Dr. O. G. Psass, Nrzt, Wundarzt ,d (Geburtshelfer. Office: 4S ALacltson Arro Vchftd: g ni ,, Kh, achmtttagl ,0 i bt k Uhr. Abend ,, 7 ftil I Mr. ET e!e,öo 283 Vohnnng : 141 Zk. Alnbaina 8t. Teleudon 936. ALEX. METZGERS S Odd Follows Halle, Zweites Stockwerk. ' General-Agentur der größte und sichersten Feuer Versicherüngsgesellschafl In und Verkauf von Gruneeigenthum. Echlfflschetn fär alle deutscht nd englische Linie. Etn,dn vn Erbschaft, in all XdclUn Dtfch land und der Schweiz. Anfertigung on Vollmachten. Sln nd Verleih 0 pttalie. Geld u,ahlungen und Wechsel nach lleu Dhei len Europa. 1?a.mma.&G zu den billlcfsteii Preisen H. WESTPHAL, Messerschmied und Schleifer, Fabrik! Chirurgischer Znstrnntente und krthopö discher Naschinen. ' Schleifen von Scheeren und Rasirmessern. 9t. . Reparaturen aller tu dies! Fach einschlagender rtiM erde aus' Beste besorgt. Zlo. 17 Süd Mttidl Straße. gQILIL
