Indiana Tribüne, Volume 9, Number 237, Indianapolis, Marion County, 17 May 1886 — Page 3
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Das Geheimniß.
Zlovelle von Willibald Meuke. (Fortsesung.) Blicken mx dem schönen Kinde über die Sckmiter und sehen wir zu, was in dem Briefe zu lesen war : V!ein süßes, theures Madchen ! Ich bin wieder getrennt von Dir und ganz oen süßen Erinnerungen an unser letztes Beifannnensein, aber auch aanz dem Bcwuklsein meiner traurigen Lageüber lassen. O, warum bat inich das Schick sal an diese Frau gekettet! Du bist gut und lieb. Du bist wahr und aufrichtig. Du bist gan; Statur, so frei von jeder Verstellung; sie ist kalt und lieblos, eitel uud kokett; selbst ihre Gutmütbigkeit, die manchmal in einem kleinen Zuge hervortritt, ist nichts als die schwache- einer vtalur, die keinen moralischen Halt hat. Erst seitdem ich Dich liebe lind mir die Bande unerträglich geworden, die mick an dies herzlos (Äeschöpf fesseln, das mich nie geliebt hat, sowie, ich jetzt, naä'dem ich' erst die fciebe kennen gelernt, lebhast empfinde, daß ich auch sie nie ivabrbafl geliebt babe. Nein, es war ein Opfer, das ich mei.nem Bater gebracht habe. Er war verscbuldet und die Heirath mit der reichen Erbin sollte die zerrütteten Verhältnisse unserer Familie aufbessern. Ich glaubte an eine aufrichtige Steigung, als sie mir unter so vielen Bewerbern den Borzug gab ; aber es war nur der Graf, den sie bevorzugte. Der Grafentitel war.es, was ihr unker dem Flitter noch fehlte, mit dem sie sich gern herausputzte. Die Equipage hatte das Erbtheil des Baters geliefert; ich mußte das Wappen darauf liefern. Schon in dem ersten halben Jadre unserer Ehe, das wir in München zubraä'ten, wurden mir die Augen geöffnet. Sie zog mich mit in den Strudel von Zerstreuu'igen und Bergnügungen. an denen mein Herz keinen Antheil datte, vor denen mein Verstand Ekel empfand. Ein Dämon schien in ihr zu leben, der sie von Fest zu Fest, von Tanz ;u Tanz führte. In 'Nichts zerfloß das schone Bild, das ich mir von einer be bazlichen Häuslichkeit entworfen hatte ; i'br fehlte der Sinit dafür, sie mußte glänzen, gefeiert und bewundert werden, wenn sie dem Leben Geschmack abgewinneu sollte. Sie scherzte, wenn ich einmal eine eifersüchtige Regung zeigte, sie schalt mich einen Griesgram, wenn ich ihr einmal erklärte, daß ich an diesem Treiben keinen Gefallen finden tonne. Endlich raffte icl mi.! i einem Enj schlösse auf ; icb kaufte dieses Gut und dieses Haus, das wir noch jetzt bewoh neu. , cb wollte iie in die Einsanikeit eines ländlicheil Sitzes führen, und ich gab mich der Hoffnung hin,' daß mit der Freude an einer schönen N.tttir, die unser neues Heim mit Wäldern, itiesen uiid Feldern uulschloß. auch der Sinn fllr Häuslick'keit in ihr geweckt würde, vergebliche Hoffnung ! Schon nach drei Tagen langweilt? ie sich, Sie suchte Gesellschaiken in der Stadt auf, und sie war glücklich, wenn sie eine neue B kannljchast machen konnte, und im uäch st?i, Fasä'in? tan'.t ti? b:?r )? si'ört und ;;;tin;iüc Ud vj'ii ii: in Im g?:a:l;r ;'a::f.- )ian nmA,,.VMrm:f. if, nun tiui4'if ui' j;u Ho', itiu oa in int vca fvatci oujcnö au e.'.oav ernste Natur sich immer noch nicht jn dies Treiben finden konnte, so fühlte ich bald, daß ich in dieser Umgebung eine nahezu lächerliche Atolle spielte. Bon jener Zeit an gab ich es auf. mit dieser Frau eine Ehe führen zu können, die mehr war als ein bloßes Nebeneinanderlebeii, Ich habe mich nie von einer wirklichen Untreue meiner Frau überzeugen können; wehe mir, wenn dies einmal der Fall gewesen wäre ! Aber ich bin davon überzeugt, daß sie fähig ist. mich w hintcrge-. hen, wenn die BcrhaltttljZe ihr eS gestatten. Warum ich Dir dies Alles sage, mein liebes Kind?, Oh, .wen hab' ich denn, dein ich mein Herz ausschütten kann, wenn nicht Dich ? Männern gegenüber bewahre, ich , mit- meinen männlichen Stolz) der schweigt und duldet ; Dir gegenüber habe ich kein Geheimniß, kein Mißtrauen, und was sollte mich abbalten. Dir ein Herz zu entdecken, das ja Dein Eigenthum ist ? Gewähre mir je neu Trost, den ich nur von Dir erwar ten kann. Laß mick so oft wie möglich in Deiner Nähe sein. Die lvenigen Minuten, in denen ich Blicke und Worte der Liebe mit Dir tauschen kanu sind mir reiche Entschädigungen für lange, freudlose Tage. " , . Deine Mutter ist verreist. Du bist al lein, darf ich nicht zu Dir kommen? Ich habe Dir noch so viel zu sagen, was! mir auf dem Herzen liegt, was diese flücht! gen Zeilen nur andeuten. Was der Himmel über unser Geschick beschließen werde, ich weiß es nicht. Aber ich. fühle, daß ich Dich liebe, wie Tu mich liebst, und daS Schicksal kann nicht so gransam sein, zwei Herzen getrennt zu halten, die so warm für einander schlagen.- . ' iHdiai, mein theures Kind. B?rgiß mich nicht. . Schicke mir bald eine Bot' schaft Deiner treuen Liebe, die mit Sehn sucht erwartet Dein Dich ewig liebender Eduard." Das junge Mädchen hatte kaum zu Ende gelesen, als sich ein leises Klopfen an der Thüre hören ließ. Sie schrak zusammen und errötbete, als sei sie , aus einer schlechten That ertappt. Herein !" rief sie dann, indem sie den Brief rasch in die Tasche steckte. i Der Freund des Grafen. Der EommisZar war vor dem Gebäude der Polizeidirektion vorgefahren. Ihm lag 'zunächst ' daran. Näheres :übft das junge Madien zu erfahren, an dessen Adresse der Brie des Grasen gerichtet war, den er in der Tasche trug. Auch an dem Flußufer, wohin er nun seine Schritte nchlete, zog er noch an zwei ver schiedenen - Stellen - Erkundigungen ein) und Alles, was . er erfuhr, stimmte in Folgendem iiberein: Bor zwei Jahren war Frau Marga rethe Blind, die Wittwe eines Beamten, in daS Haus gtzogen, dessen zweites Stock werk sie bewohnte ; das große Zimmer naa der Strafe m hatte sie an einen
Beamten der .Stadtkanzlei verintethet. Frau Blind genoß nur den Gnadengehalt einer kaiserlichen Pension von 100 fl. und Mutter und Tochter arbeiteten daher für eine Handschuhfabrik, die ihnen nur daö Material lieferte und ihnen gestat, tete, die Arbeit nach Hause zu nehmen. Man wußte nur Gutes von der kleinen Familie zu sagen : die Mutter war eine reputirliche Frau, vor der Jedermann 'Nespekt hatte, und Jungfer Evchen, obwobl eine allbewunderte Schönheit, ein
braves und sittsames Mädchen, das die Schwelle ihres Hauses nur übertrat, um npit (tfanj ;ut ttirwe voer zum ano ;,4,iM-iv ßcr am'Sonntaa Nachmittaa einen Spaziergang mit einer reunV ' din zu machen. Man iah sie nie an auck' nur eine Ahnung haben. Sobald der Eomrnissar seine 'Nachsorschunaen beendet, halte, suchte er das Haus der Frau Blind auf. Im unteren Stockwerk befand sich eine Schlosserwerlstättc, aus welche? der Lärm des Härnmerns und Feilen rurch die offenstehende Tbür auf die Straße heraus; drang. Vor der Tbür stand der dein Eoiuinissar bekannte Schlossermeister, die ände in dem ledernen Schurzfell, ein wollenes gestricktes Käppchen auf dem !opf. lauten Morgen. Meister," redete ihn der Eomrnissar an. Der Schlossermcister zog sein Käppchen und erwiderte seinen Grnß. Könnt Ihr mir nicht sagen, Meister, ob hier im Hause die Mamsell Eva Blind wohnt?" Freilich, freilich wohnt die hier. Herr Eommissar," antwortete der Schlosser. Das kann Euch jedes Kind hier sagen, denn tver kennt nicht Evchen Blond Blind ist der N'arne, mein' ich" Frcilick', sie schreibt sich wohl Blind, aber man nennt sie halt Evchen Blond, von wegen ihrer Haare, Wissen's, Herr Eommissar! Ein sakrisch schönes Aädck'en, Herr Eommissar ! Aber was hat denn die Polizei mit Evchen Blond zu schaffen r Nur eine Erkundigung. Im zweiten Stock, nicht wahr ?" Im zweiten Stock. Hinten hinaus. Born nach der Gasse zu wohnt ihr Zimmerhexr. der Stadtjchreiber," Der Eomrnissar stieg die schmale, dunkle Treppe hinauf. Im zweiten Stockwerke angelangt, hielt er Umschau. An der einen Thür war (in grauer Zettel befestigt, auf dem in großen, fett geschriepenen Lettern zu lesen war : Emil Thiklemann, Stadtrathsconcipient. An der Thüre gegenüber klopfte er an. Auf das Herein !" einer Frauenstimme off nrte ex und sah sich dem schönen jungen Mädchen gegenüber, das der Schlosser, mcistex Evelyn BiVnd genannt hatte. Bin ick Her recht bei Mamsell Eva Blmd?" Ja" - gab das junge Mädchen zur Antwort, indem es ihre großen dunflen Ängen neugierig und verwundert auf den Fremden rick'lele. Sie wollen vielleicht mit meiner Mutter sprechen." 'Nein, mit Ihnen, Mamsell. Der Herr Graf, mit dem bekannt zu sein ich die Ehre dahe, schickt Ihnen durch mich diesen Äxief." Ter Evinmisiar zoz ein Äisiki ans der Ta'ä'e iinp itleiaal e öem jungen Mädch.. Sa laich darnach grin. iic ervtach tn Bvtrf und durchsloz i;ntli die wenigen Zeilen, die er enthielt. Mein Gott, was ist gescheben?" fragte sie dann mit einem ängstlichen Ausdruck ihrer Züge. Der Herr Graf kann sein HauS nicht verlassen, er spricht von einer räthselhasten Tbat, die erst die Zukunft aufklären werde. Er schreibt also nichts davon, was in dieser Nacht vorgefallen ist ?" 'Nein, er verspricht mir nur, bald mehr zu schreiben. Wenn Sse ein Freund oes Grasen sind, oh, so sagen Sie mir, was geschehen ist. Geiviß ist ihm ein Unglück zugestoßen?" ' Wie man's nimmt," sagte der Eommissär, indem er das junce Mädchen scharf in's Auge faßte. Die Frau Gräsin ist in der letzten Nacht ermordet wordeM." Barmherziger Gott!" rief Evchen aus. die sich erhoben hatte und die jetzt wieder in den Stuhl niedersank, nachdem sie an der Lehne desselben eine Stütze für ihre wankende Gestalt gesucht hatte. O, mein Gott! Wie hat das geschehen können?" fuhr sie nach einer Pause fort. War denn Niemand bei ihr? Und weiß man, wer der Mörder ist V Mai! hat bis jetzt keine Ahnung." fuhr der Eoininissär fort. Er hatt das Madchen scharf beobachtet und nichts in ibum Benehmen entdeckt, was ihm ver dächtig erscheinen konnte. Gewiß, wenn der Graf-Theil an die sein Verbrechen hatte, so hatte er Diejenige, dje er liebte, nicht zur Mitlvisjerin seines verbrecherischen Borsatzes gemacht. Einer derartigen Verstellung war das junge Mädchen, in dessen freien und ofsenen Zügen der Schrecken über diese Nachricht den aufrichtigsten Ausdruck ge funden hatte, sicher nicht fähig. Kannten Sie die Frau Gräsin ?" fragte der Eommissär nach einer Pause. Ja" gab Evchen zur Antwort. Ich kam vor einem Jahre in ihr Haus, um eine Arbeit zu übernehmen, die mir durch die Vermittlung eines Verwandten, der dort- bedienstet war, zugewiesen lvurde." Und damals lernten Sie auch den Herrn Grafen kennen ?" Ja." Sie haben auch später den Herrn Grafen öfters gesehen, nachdem Sie bei seiner Frau nicht mehr beschäftigt waren V Das junge Mädchen zögerte mit einer Antwort. Sie richtete ihr Auge ivie prüfend auf den Mann, den sie zum er sten Male sah, als wolle sie die Absicht erforschen, in der diese Frage gestellt wurde. "Ich mag Ihnen zudringlich erscheieil, Mamsell Blind," fuhr der Eonlmissär fort, aber ich versichere Ihnen, daß a im Interesse des Herrn Grafen gejchieht, wenn ich einige Fragen au Sie stelle, deren aufrichtige Beantwortung ich mir erbitte. Sie ersparen sich viel' leicht dadurch ein Verhör bei 'der Poli- " .i. Das junge Mädchen begann zögernd 'eine Gettändnine m machen. Sieabe.
einem öffentlichen Belustigungsorte, und von einem Verhältnisse des jungen 'V!ädck'ens ;u dem Grafen schien Niemanl
ct iädtte sie bis zum Novemk ija u'i: l ,räjln gearbeitet, d'it sie ar.ch Im 5!leii.rinachen lle'bUng besitze. Später sei uc in ein Handschulgeschäst eing?tre!l und voll da an sei siö mcht mehr in iiauc Schlößchen gekommen. In diei.u Frübjahre sei sie einmal zufällig dem .vti-rn Grafen begegnet, mir dem ste d n.l mehrere Zusammenkünfte gehet), t h.lt'C. Sie sind gleichfalls davon untern chict. daß der Herr Graf mit seiner F-cau in einer Ehe lebte, die keineswegs 'eine atückliche war?" "
,cOaUnd nun erlauben Sie mir noch eine Frage. Mamsell Blind. Hat Ihnen der Herr Graf jemals Andeutungen gemacht, daß vielleicht einmal Umstände eintreten konnten, die es ihm ermöglichen würden, in eine näbere Verbindnng mir Jbnen zn treten?" Nein." Der Eommissar erhob sich. Wir wollen hossen," sagte er, daß sich Alles bald aufklären wird, was uns jetzt noch dunkel erscheint. Entschuldigen' Sie. daß iä' Sie mit diesen Fragen belästigt bade. Mamsell Blind. Ich habe bei dieser Gelegenheit ein junges Mädchen kennen gelernt, das sicher aller Achtung werth ist, wenn es sich auch in ein Verhällniß eingelassen hat, das die Frau Mutter sicher nicht billigen wird. Ich habe die Ehre, Mamsell." Als das junge Mädchen wieder allein war. war sie das Opfer lebhafter Erregung. Was für eine 'Nachricht hatte sie gehört ! Der Graf war von derjenigen defreit, die das Unglück feines Lebens war. aber um welchen Preis, auf wel chem Wege ! Ein Mord! Sie sah Diejenige aus einer Todeswunde bluten, in deren Nähe sie fo oft gelveilt hatte. Und wer tvar der Mann, der ihr diese Nachxicht gebracht hatte? Warum hatte er seineil Namen nicht genannt ? Was gab ihm das Necht, diese Frage an sie zu stellen, ihr das Geheimniß ihrer Liebe zu entlocken ? War ex wirklich der Freund ihres Geliebten, für den er sich ausgege ben hatte 'i Und warum hatte ihr der Graf nur diese flüchtigen Zeilen geschrieben? Warum hatte er sie nicht vow all' dein Entsetzlichen in Kenntniß gesetzt, was in feinem Hause vorgefallen war ? Konnte er nicht annehmen, daß sie es doch von anderer Seite erfahren mußte? Alle diese Fragen stürmten auf sie ein. Es war ihr, als müßte sie zu dem Gesiehten eilen, um'sich die Antwort von Demjenigen zu holen, vpn dem sie allein die Wahrheit iwarten dürfte, lind hoch durste sie es nicht unternehmen, auf den Schauplatz der entsetzlichen That zu eilen, auf dem in diesem Augenblick das Gericht seine Nachforschungen hielt. Sie warf, sich in Yen Lelnsstuh! und hielt die Hände vor das Äesicht; um Erregung lachte sich in Tbränen Luft, die zivjschen hen Fingern durchquolsen. Dann trat sie auf den Vprplak hinaus und legte das Ohr an dgs Schlüsselloch der Thür, auf der der vw des Stadtschreibers zu lesen war. Er ist schon fort." Niurmelte sie leise vor sich hin. Abei- er muß mir helfen." Sie ging auf ihr Zimmer zurück, legte ihre Schürze ab, holte ihren Hut und einen leichten Shawl aus ibrem Schlafrnibcden und flieg, nachdem sie die Tbür 'vigs!:!4 umschlossen ui'.o ven 3 et l iisfel ;u,sich gfüfcfi t'fljie, die TrpP? pinav. Der Stadtschreiber. Während Evchen den Weg nach dem Nathhause einschlug, beschäftigten sich ihre Gedanken mit dem Manne, dessen Jlath und Hilfe sie aufsuchte. Sie wußte, daß sie pon ihm jeden Dienst erbitten konnte, welchen zu leisten in seinen Kräften stand; aber es war ihr' nicht leicht, gerade in dieser Angelegenheit sich an ihn zu wenden. Der Stadtschreiber war ihr Zimmerherr seit dem Tode des Va ters. Er hatte anfangs häufig Gelegen heit gesunden, sich der Mutter gefällig zu zeigen; bald trat seine Neigung zu her Tochter in der deutlichsten Weise hervor. Hexr Emil Thielemann gehörte keinestvegS zu den unternehmenden Naturen seines Geschlechtes; er war schüch tern und zaghaft, sobald er nur den Versuch machte, Evchen ein freundliches Wort zu sagen; aber die Mutter begünstigte seine Werbung, und eines Tages war es geschehen, daß Herr Thiklemann seinen besten Nock, eine schwarzseidene Halsbinde und weiße Handschuhe anzog und Herzbast an die Thür des Nachbarzirnrners anklopfte, um bei der Mama seine Werbung um die Hand des Töchterlems anzilbringen. Es gab damals eine heftige eene zwischen Mutter und Tochter, bei der Thränen vergossen ivurden, dann eine ruhige Auseinandersezzung zwischen Evchen und ihrem Freier, welche damit endete, daß Herr Thielemann recht betrübten Herzens auf sein einsames Zimmer zurückschlich. Von je nein Tage an aber war Evchen, als wollte sie ihn vergessen lassen daß ir Herz so hart gegen ihn gewesen war, freundlicher als je gegen den Zimmer Herrn; sie verstand es, ihm gegenüber einen Ton der Freundschaft anzufchlagen, der ihm einige Entschädignng für das bot. was ihm die Liebe verjagt hatte, und die Mutter tröstete ihn mit ein! gen guten Sprüchlein, als z. B. : Was nicht ist, kann noch werden," Junge Mädchen müßten erst ihre romantischen Phantastereien los werden, ehe sie einen braven Mann schätzen lernen" und Änderes dergleichen. Evchen war für einen Augenblick ste.hen geblieben, nachdem sie in den Thor, bogen des NathhauseS eingetreten war. Sie wußte wohl, wohin sie zu gehen hat' te, denn sie hatte den Stadtschreiber schon einmal dort aufgesucht, als ihre Akutter krank war und sie in ihrem tarnen eine Gefälligkeit von ihm erbitten follte. Aber heute war ihr so eigenthümlich bang und ängstlich zu Muthe; es war ihr, als habe sie kein reines Gewissen dem gegen. über, an dessen gutes Herz sie sich wenden wollte. Langsam und zögernd stieg sie die breite Treppe bis zum zweiten 'Stockwerke empor. Hier trat ihr ein Diener entgegen und sie bat ihn, Herrn Thielemann zu rufen. Der Gerufene erschien schon im nächsten Augenblicke ; ein junger Mann von etwa sechsundzivanzig Jahren, von etwas hagerer Gestalt und etwas linkischem Wesen, das sich schon in seiner Art jn
p- )en Zu kennen gab. Das draune Haar .andin einem mächtigen TituS" über
ver iirn empor uno war m zwel tleltten Löckchen an den Ohren vorgestrichen. Die F?der hinter dem rechten Obre und die grauen Schreibärmel N'iefen auf die Art seiner Beschäftigung Mn. Sein hellblaues Auge, das sich verwundert und wie fragend ans das junge Mädchen richtete, zeigte einen gutmütbigen Ausdruck, sein Gesicht, auf dem die und da einige Sommersprossen bemerkbar lvaren. zeigte eine auffallende Blässe,' die dem jungen Mädchw sicher aufgefallen wäre, wenn sie heute ein Auge für etwas Anderes als für das gehabt bätte, lvas ausschließlich ihren Geist mit Angst und Sorge erfüllte. . : Sie sind gewiß überrascht. Herr Emil, mich hier zu sehen," begann Evchen.- - ..,Ja freilich," sagte der Schreiber, dessen Blick, nachdem er flüchtig das Auge des schönen Mädchens geftrelftsich zu Boden gesenkt hatte. ' . Hätten Sie ein paar Stunden Zeit für mich übrig. Herr Emil ?" Wenn ec-sein muß, d. b. wenn es sein kann." stotterte der Schreiber bervor, so stebe ich der Mamsell gern' zu Diensten. . Es ist Feiertag und wir baben nur am Vormittag zu tbnn, aber ick' muß doch meinen Ehef um Erlaubniß baten." O thun Sie das. bester Herr Emil.' O, der Schreiber war nicht der Mann, um einer Bitte zu widerstehen, die aus! diesem Mnnde kam. Er verschwand, um ! gleich darauf wieder ohne Feder und Schreibärmel und mit Hut und Stock zu erscheinen. Ist die Mutter zurück?": fragte der Schreiber, während sie die Treppe binabgingen. Nein, noch nicht. Ich bin allein, Herr Emil, und darum babe ich in meiner Angst an Sie gedacht.'" Ja, Sie machen mich selbst ängstlich, Mamsell Evchen. Was ist denn gescheIjen'?"' - 0, etwas Schreckliches, etwas Entsetzlichcs. Die Frau Gräfin, im grauen Schlößchen ist heute Nacht ermordet worden." Ich hätte mir's denken können, daß die Nachricht Sie nahe anging," sagte der Schreiber ruhig vor sich hin. Sie wußten also schon davon ?" Ja, in denl Bureau hat man davon gesprochen." Ich habe kein Geheimniß vor Ihnen, Herr Emis. Sie sind unser bester, unser einziger Freund,, Sie wissen ja, in welchen Beziehungen ich zu dem Herrn Grafen stehe." Ja, ich weiß es," sagte der Schre ber leise vor sich hin. Der Graf hat mir einige Zeilen geschriebe, die mcine.Angst noch 'vermehrt haben. Er darf das schloß' nicht verlassen, so lange die Untersuchung dauert. Jemand war bei mir, der sich für einen Bekannten von ihm ausgab und der mich über mein Verhältniß "zu ihm ausgeforscht hat. Ich denke mir, daß es Ei ner von der Polizei wai Gott weiß, vielleicht hat man den Herrn Grafen im Verdachte,' und sehen Sie, ich werde keine Nuhe haben, bis ich Gewißheit habe, was im Schlosse vorgeht 'und bis ich weiß, daß " ' j '' Sie küdu. ..Jcb wevoe hingeben," sa.uc o?r 5duaoa jr.bem ?r uf seine. Ul;.f iuf .,,a zwei Stunden werde id zurück sein und one Mes melde, was ich dort erfahren." Gott lohne es Ihnen !" rief Evchen lebhaft aus, indem sie seine Hand ergriff. Wie Sie gut sind, Herr Emil !" (Fortsetzung folgt.) Veutscke Lokal -Nackrickten. tniareich Sachsen. t Bürgermeister Ottomar Fiedler in Zwickau. Nechtsanwalt Hösel in Gcheibfnberg unterschlug Gelder und erhielt dafür 4 Jahre Gefängniß. In Dresden feierte Privatier Moritz Flath das 50jährige Vürgerjubiläum und Johann Palisch . nebst Frau die goldene "Hychzeit; das gleiche Fest begingen in Eibenstock Ludwig Glöß und Frau; in Meißen feierte der Schriftsetzer Moritz Hedelt sein 40jähriges Berufsjubiläum und in Pfaffroda Pastor Seiz das 25jährige Amtsjubilüum. Duch Erhängen machten ihrem Leben ein Ende ; die Fleischersfrau Einert in Pfaffroda, dir Wittwe Pabst in Nadeburg und die Naherin Frost in Sörnewitz ; im Zuchthaus tödtete sich der wegen Hehlerei verur theilte Althändler Schmidt aus Ehemnitz dadurch, daß er sich die Pulsadern an beiden Armen öffnete Durch Unglücksfälle kamen um's Leben : der Wagenaufseher Krödel vom Bahnhof in Ehemnit) (überfahren), der Arbeiter Klippe! in Ebersbach (trank aus Verse hen Schwefelsäure), der Schuhuiacher Wappler von Eibenstock (ertrunken) und der Holzhändler I. Kirsten und ein Arbeiter Namens Zieger on Meißen (verschüttet). Niedergebrannt' sind : in Eppendorf der Seurich'fche Gasthof, in Frohnau bei Annaberg in Folge Blitz schlags das Anwesen des Gutsbesitzers Pollmer, in Löbtau ein Theil der Sprit, fabrik von Erone & Höfer. fe Vurmßadt. T Justizrath Dr. K. Dornseiff in ic ßen. Eine Frau Namens Hedderich in Wallenrod tourbe von ihrem Gatten erschlagen. Die 21 Jahre alte Marie Büß in Watzenborn wurde wegen Kinds mords verhaftet. i Vuchdruckereibe sitzer Bönninger in Worms.Jn Darm stadt feierte die Hofschauspielerin Agnes Eppert ihr goldenes Bühnenjubiläum, in Bingen die Oberin Schwester Seraphine das 25jährige Jubiläum des Ordenspro fesses und in Großzimmern Heinrich Stumpf I V mit seiner Frau das Fest der goldenen Hochzeit. Der Schneider Georg Gottfried van Grünberg hat sicherhängt. In Worms wurde die 15 Jahre alle Tochter des Schneiders Leinhaas vov einer Maschine zermalmt. .. . . . . Oldenburg. Auf der Fahrt von Bremerhaven nach England wurde der SchifferMeiners von Barßel von einer Sturzwelle über Bord geschleudert und ertrank. f Landes raobiner Goldmann in ' Birkenfeld. Restaurateur Stöltje und Frau' in Hahn feierten' die silberne Hochzeit Das gleiche Fest begingen in Beckhausen Friedzich Allmerö und grau.
Politische Anseijsel
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