Indiana Tribüne, Volume 9, Number 235, Indianapolis, Marion County, 15 May 1886 — Page 3

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Äas Geheimniß.

Novelle von Wi Ilibald Menke. (FortstMNg.) Sie haben keine Ahnung, wo der Graf diese Zeit zugebracht hat ?" Nein, ich vermuthe, im Club, wo er öfters ein Spiel machte." Wann erfuhr der Graf die Nachricht von dem, was heute Nacht in seinem Hause geschehen ist V Schon eine halbe Stunde später. Der Wachmann an der Brücke, der wußte, daß der Herr Graf hier logirte, brachte die Meldung, und der Kellner ging gleich zu dem Grafen, den er mit dieser Nachricht aus dem Schlafe weckte. Der Herr Graf ließ sogleich den Hotel wagen anspannen und fuhr nach seiner Besitzung hinaus." Wie hlcß der Kellner, der den Herrn Grafen wecktet" Es war der Zimmerkellner." Rusrn Sie ihn mir." W-nige Minuten später erschien der Kellner, der mit einem etwas verschlafenen Gesichte vor den Commissar trat. Sie haben dem Herrn Grafen die erste Nachricht von der Ermordung seiner Frau gebracht?" Ja, Herr Commissar." Wie fanden Sie den Herrn Grafen ? Ich meine, wie nahm er die Nachricht auf?" Er sprang auf und war natürlich sehr erschrocken. Sein Gesicht war ganz bleich. Dann fragte er mich, wer die Nachricht gebracht habe und ob man nichts Näheres darüber wisse. Als ich ihm sagte, daß der Wachmann, welcher die Meldung gebracht hatte, auch von einem Brand im Schlosse etwas gehört haben wollte, be fahl er, rasch den 2Lagen anzuspannen und zehn Atinuten später fuhr er ab." Noch Eins : Hat der Herr Graf die ganze Äkacht im Hotel zugebracht?" Der Kellner sah den Portier fragend an. Nein," sagte er dann. Der Herr Gtaf hat hier Abends soupirt und kam erst nach zwei Uhr nach Hause." Es ist gut. Ich danke Ihnen." . Der Commissar verließ mit raschen Schritten das Zitltmer und bestieg seinen Wagen. Zum grauen Schlößchen," rief er dem zkutscher zu, und die Pferde setzten sich wieder in Tt ab. EineUnterredüngunter vier Augen. Während der Fahrt überdachte der Contlnissar die einzelnen Momente, welche die Untersuchung bisher ergeben hatte. Er mußte sich gestehen, - daß die Indizien sich vermehrt hatten, welche für die Schuld des Grafen sprachen. Er hatte ausgesagt, daß er die Nacht im Hotel zugebracht hatte ; die Aussagen der Hotelbediensteten bezeugten daS Gegen theil. Wo hatte sich der Graf in der Zeit von zehn Uhr Abends bis halb drei Uhr aufgehalten 'i Und warum hatte er seine nächtliche Ercursion in ein Schwelgen gehüllt, das gerade unter diesen Umständen Verdacht erregen mußte ! 'Dam kam die Aussaae deS Karvfen;cb. Er batte gegen Mitternacht eine .vcstalt geseben, die vom Hause nachdem attncnlväldchcn zueilte ; er glaubte, sen Grasen erkannt zu haben. Auch angenotilmen, daß hier ein Irrthum vor-' la. so viel war sicher, daß dieser Mann, der in unmittelbarer Nah? des Hauses und vom Schauplay des Verbrechens sich ra'ch entfernend gesehen wurde. Niemand' anders war, als der Mörder. Abe wenn dieser wirklich schon vor Mitternacht sein blutiges Werk verübte, wie kam es, daß d.i Feuer, das er wahrscheinlich angelegt hatte, gegen drei Uhr 'Diorgens. also drei Stunden später, den Raum des Schlafzimmers noch nicht überschritten und auch hier sein Zerstörungswerk nur halb verrichtet halte 1 Mochte das Feuer auch irgend einem Zufall, z. Bder vorn Tische herabgestürzten Lampe seine Entstehung verdanken, in dem einen wie in dem anderen Falle war es schwer erklärlich daß die Flammen nicht rascher um sich gegriffen hatten. Der Commissar kam endlich, nachdem er lange über diesen Punkt nachgedacht, zu folgendem Resultate: der Mörder hatte, um die Spuren seiner That zu verwischen, im .Schlafzimmer seines OpferS Feuer angelegt und sich der Erwartung hingegeden, daß die.Flammen. das unbewachte Haus in Asche legen würden; man konnte ja dann annehmen, daß die Grasin bei dem Brande ihren Tod gesunden. Aber die Fenstervorhänge, die Kleider waren verbrannt, ohne daß da Feuer die Dielen und Wände ängegrifsen hätte ; in den Teppichen, in den Poltern des Divans mochten die Funken weiterglimtncn, aus denen dann erst mehrere Stirn den später die Flammen emporschlugen, die von dem Gärtner und seiner Tochter bewältigt wurden. . Bei diesem Resultate seines Nachden kens war der Commissar angelangt, als sein Wagen wieder vor dem Parkthvre des grauen Schlosses vorsuhr. Zehn Minuten spater stand er dem Grafen gegenüber, den er um eine Unter redung ersucht und den er an seinem Schreibtisch beschäftig! gefunden hatte. . Der Graf bot dem Commissar einen Stuhl an und, indem er sich in einen lederbeschlagenen Lehnstuhl niederließ, der neben dem Schreibtische stand, und sein großes dunkles Auge fest auf den Mann des Gesetzes richtete, fragte er : . Sie wünschen noch eine Ausklärung von nrir ?" Allerdings, Herr .Graf. Wenn ich Ihnen heute etwas unbequein werde, - so kann ich dafür hoffen, daß ich Ihnen von morgen an nicht mehr lästig jeiii werde." ; Worum handelt es sich V Für Denjenigen, der an Ihre Schuld glauben könnte,. Herr Graf, würde ein neues Jndicium in der Aussage eines Menschen vorliegen eines allerdings, wie ich gleich hinzufüge, wenig glaub würdigen Menschen der Sie gestern Nacht hier im Garten, in unmittelbarer Nähe des HauseS gesehen haben will." Um welche Zeitlk" - Gegen Mitternacht." Das ist elitweder ein Irrthum ' oder eine Lüge." Gewiß, Herr Graf." Ich bin seit gestern Nachmittags vier Uhr bis he.ute früh nicht in der, Nähe

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meines Haukes gewesen; tcy yave ete Nacht, wie ich Ihnen sagte, in der Stadt zugebracht. Wer hat diese Aussage ge macht?" Ein Taugenichts, der den Fischen im Teiche nachstellte." Und man hat der Aussage eines der artigen Subjekts auch nur einige Bedeutung beimessen können? Vielleicht ist dieser Kerl selbst der Mörder V Möglicherweise. Man hat ihn in Hast behalten." Und man hält mich wirklich eines so nichlswürdigen Verbrechens fähig?" 1Iim Vom Tvfvliiti hir lirtltit tit VJV VV" WVV VV. .'V.V Niemand sicher, Herr Graf. ' Die Erfahrungen, die wir in der Ausübung unseres traurigen Amtes machen, berechtigen uns, alle möglichen Umstände und selbst Personen, die des höchsten Aspektes würdig erscheinen, in den Kreis unserer Combinationen zu ziehen." Der Commissar t)atte seine Brille abgenommen, sie sorgfältig mit dem Zipfel eines großen blauen Tuches geputzt, und indein er sie wieder aufsetzte und seine kleinen Augen mit einem durchdringen den Blick auf den Grafen richtete, fuhr er fort : Ich habe mich, Herr Graf, in meiner Jugend mit novellistischen Arbeiten beschästigt, die dilettantisch und ganz ge wiß völlig werthlos waren ; aber diese Beschäftigung ist mir später für die AusÜbung meine Berufes viel von Nutzen gewesen. Sobald ihr nur einige AnHaltspunkte gegeben find, konstruirt sich meine Phantasie ein Bild der Ereignisse, die sich vollzogen haben. Wohlgemcrkt, ich nehme nicht an, daß dieses Bild, das ich mir in flüchtigen Strichen entwerfe, der Wahrheit entspricht ; aber ich habe dann meine Hypothese, die ich mit den Thatsachen, die mir weiter bekannt tverden, in Uebereinstimmung zu bringen suche. Läßt sich diese Uebereinstimmung auch nur in einem wichtigen Punkte nicht erzielen, so werfe ich mein Bild zur seite und konstruire mir ein anderes. Nun, und wollen Sie mir vielleicht die Novelle skizzircn, deren trauriger Held ich sein soll T So weit bin ich noch nicht, Herr Graf," sagte der Commissar lächelnd. Aber wenn ich von Ihrer Persönlichkeit absehe, mit deren gewinnendem Eindruck ich gewisse Vorausjetzungrn meiner Hvpothese, z. B. die Fingirung eines Raubmordes nicht in Uebereinstimmung bringen kann, so kann ich mir den gewaltsam herbeigeführten Tod einer Frau, dessen Urheber der Gatte ist, unter den Umstän den, die wir hier vorgefunden haben, ungefähr folgendermaßen vorstellen: Die beiden Eheleute leben schon seit längerer Zeit in Unfrieden. Der Gatte ist einem Verhältnisse seiner Frau auf der Spur, das die Ehre seines Namens zu beflecken droht. Er schüft, um die . Gewißheit zu erlangen, die er verlangt, und die er doch fürchtet, eine Reise vor, hält sich aber in der Nähe des Hauses auf und kehrt in später Nachtstunde dahin zurück. Er hat Vorsorge getroffen, daß die Dienerschaft des Hauses nicht Zeuge des Schauspiels sein kann, das sich vorbereitet. Er schleicht in der Dunkelheit dieTreppc des Hauses empor und legt sein Ohr an die Thür, die zu dem Zimmer seiner Frau führt : er hört die Stimmen, die leise flüstern, er hört zärtliche LiebesWorte und, seiner Aufregung nicht mehr mächtig, stößt er die Thüre auf und sindet seine Frau in der Umarmung eines Mannes. Der Elende entflieht, die Schuldige bleibt zurück ; er zieht die .todtbringende Waffe hervor, die er für den Verführer bereit gehalten, und stößt sie dem treulosen Weibe in die Brust. Dann ergreift ihn Entsetzen über die That seines Jähzorns, er steckt einige Werthsachen zu sich, reißt einige Schubladen auf, wirfr die brennende Lampe auf den Boden, zertrümmert im Erdgeschösse eine Fensterscheibe, kurzum er fingirt einen Raubmord." Sehr scharfsinnig, Herr Commissar, rief der Graf aus, indem er sich erhob und mit raschen Schritten im Zimmer auf und ab ging ; aber Ihre Rechnung hat einen Fehler, wenn das Fazit derselben meine Schuld sein soll. Gewiß, wenn ich meine Frau über einer Schuld ertappe, so tödte ich sie, aber ich gehe dann zum Gericht und sage : Ich habe meine befleckte Ehre gerächt; ich habe meine Frau getödtet." Das war es eben," erwiderte der Commissar, was ich vorhin ,neinte,als ich sagte, daß die Voraussetzungen meiner Hypothese nicht mit dem Eindruck Ihrer Persönlichkeit stimmen." Und doch ist ein Verdacht bei Ihnen zurückgeblieben?" Den der Herr Graf aus die leichteste Art von der Welt beseitigen können." Und wie, wenn ich fragen dars?" Indem Sie Ihr Alibi nachweisen." Aber Sie wissen bereits, daß ich die Nacht in der Stadt zugebracht habe." Im Hotel zum Löwen ?" Im Hotel zum Löwen!" Sie stupirten dort gestern Abend um neun Uhr, gingen gegen zehn Uhr aus Ihr Zimmer, nahmen einen Mantel um und verließen das Hotel, um erst vier Stunden später zurückzukommen. Ist es so?" Der Graf sah den Comntiffar erstaunt an. Allerdings"-sagte er dann. Der Herr Graf haben also, um jeden Verdacht u beseitigen, nur nachzuweisen, wo Sie die Zeit von zehn Uhr Abends bis zwei Uhr Morgens zugebracht baben." Wem bin ich daräber Rechenschaft schuldig?" Dem Gerichte, das Aufklärung verlangen wird." Diese Aufklärung kann ich nicht gc ben." Sie erklären das in der bestimmtesten Weise ?" In der bestimmtesten Weise." Dann ist unsere Unterredung zu Ende. Ich Habe die Ehre. Herr Graf." Der Commiffar erhob sich mit einer respektvollen Verbeugung und verließ das Zimmer. Draußen befahl er Ritter, den er in dem Hausflur antraf, eine Wache vor dem Zimmer des Grafen aufzustellen. Steckt eine Frau dahinter? Als der Commissar in das Freie des Gartens heraus trat, um seine Gedanken ui lammeln und sich für. einen Auaen

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wKiiii'Taiirjrwrf'wgM . 'eu, die t'büi tit blick von den AttstrettgUl. Fracht hatersten stunden des U.ages . 'n ;j tcn, zu erholen, bemerkte er d. Bürgermcisterssohn, der die erstes des Verbrechens gemacht hatte. Der junge Mann trat mit einiger Aefangenheit näher und erkundigte sich, ob in das Dunkel dieser That schon einige? Licht gefallcn sei. Ä!ein" sagte der Commissar. Es liegt wohl ein Verdacht vor, aber es läßt sich kantn annehmen, daß er sich bestattgen wird. Und nun erlauben Sie mir eine svraae," fügte er hinm, indem er den jungen Mann einlud, an seiner Seite auf einer Bank, die von Fliedergebüsch überschattet war, Platz zu nehmen. Bitte, Herr Coniinissar. Ich stehe ganz zu Ihrer Verfügung." Wissen Sie nichts davon, ob der Gras ein Liebesverhältniß unterhalten hat?" Nein, Herr Commiffar. Dagegen babe ich, davon gehört, daß die Frau Gräsin zuweilen, wenn der Herr Graf abwesend war, die Besuche eines Man nes empfing, der niemals kam, wenn der Herr Graf zu Hause war." Woher wisscn Sie das?" Die Zofe der Frau Grasin hat oft mir gegenüber derartige Anspielungen gemacht." Sie kennen das junge Mädchen ?" Ja ; es kam ost zu uns ins Geschäft, um Eiitkäufe zu machen." Hm !" meinte der Commissar mir kommt beute immer und immer wieder daS Wort eines französischen Richters in den Sinn: Cherchrz lä semrne! Sucht die Frau! Ich habe zwar in silier Praxis die Erfahrung gemacht, daß dies Sprüchlein eines geriebenen Juristen nicht immer zutrifft hinter den schweren Verbrechen steckt eben meist nichts Anderes als die brutale Rohheit einer verwilderten Natur, die vom Elend und der Verzweiflung angestachelt war-aber in diesem Falle kann ich mich des Gedankens nicht erwehren: :s steckt eine Frau dahinter !" In diesem Augenblicke kam ein Mann in der ärmlichen Kleidung eines Ecken stehers vor. Offenbar hatte er bereits erfahren, was in dem Schlosse vorgegangen war, denn er blieb mehrmals stehen, als überlege er, ob er nicht umkehren t '' ' ' wlle. Der Commissar trat rasch auf ihn zw. Dir hast dem Herrn Grafen eine Nachricht zu überbringen ?" Ja aber ich weiß nicht " Einen Brief?" Ja." Komm' mit mir." Sie traten in das Zimmer des Hauses. Der Commissar trug Ritter auf, den Boten zu bewachen. Gieb mir den Brief." Der Bote zauderte. Gieb mir den Brief. Ich bin der Polizei-Commissär Schreiber." . O, ich kenne Sie schon, Herr Commissär," sagte der Bote, indem , er den Brief aus seiner Tasche hervorzog. Ich sollte den Brief nur dem Herrn Grafen oder seinem Diener übergeben,' wenn aber der Herr Commissär befehlen " Der Commissär hatte den Brief bereits in der Hand und trat mit demselben in daS Untersuchungszimmer ein. Neste eines Frühstückes standen umher, in der anstoßenden Küche war die Köchin am Herdfeuer beschäftigt. Bringen Sie mir etwas warmes Wasser," rief ihr der, Commissär zu. Er betrachtete mittlerweile, bis das Gewünschte gebracht wurde, den Brief, den er in der Hand hielt. Er war mit einer Oblate verschlossen. Die Schriftzüge der Adresse verriethen eine Frauen--Hand. Die Köchin brachte das Wasser und ging. Der Commissar befeuchtete die Oblate und öffnete dann vorsichtig das Schreiben. Für die Polizei jener Zeit existirte noch kein Briefgeheimniß. Er las Folgendes : ' Mein theurer, mein innigstgeliebter Eduard ! Wie soll ich dir die Stim mung beschreiben, in der ich Dir diese Zeilen schreibe? Ich bin so traurig und so fröhlich zugleich. Wenn ich an meine Mutter denke, so ist mir zu Ä!uthe, als hätte ich eine Schuld auf mich geladen ; wie soll ich ihr unter die Augen treten, wenn sie zurückkommt? Aber konnt' ich anders ? Ich liebe Dich und bin auch wieder heiter, wenn ich darandenke, daß Du mich liebst. Und nicht wahr. Du liebst mich ? Du wirst mich nie verges sen ? Und Du wirst nicht schlecht an mir handeln? Es wäre mein Tod! Gieb mir ein Zeichen, daßdu mich liebst ! Schreibe mir nur ein paar Worte, wenn du nicht selbst kommen kannst. Schicke mir nur ein paar .Blumen aus Deinem Garten. Ich will sie an mein Fenster stellen, als einen Gruß von dir an dein treu und ewig dich liebendes Evchen." Der Commissar schloß den Brief wie der, nachdem er ihn gelesen, drückte sei ne Hand stark auf die befeuchtete Oblate und legte den Brief zum Trocknen in das Sonnenlicht, das zum offenen Fenster hereinfiel. Fünf Minuten später klopfte der Bote, dem der Commissär strenge Berhaltungs maßregeln gegeben hatte, an die Thür des Grasen. Bald darauf kam er zu rück, einen Brief in der Hand, den er dem Kommissär übergab. Hier hast du ein Extradouceur," sagte dieser, indem er ihm ein Geldstück in die Hand drückte. Den Brief werde ich selbst besorgen." Der Commiffar ging rasch durch den Garten zurück und suchte seinen Wagen wieder auf. Jetzt hab' ich die Frau," murmeltt er vor sich hin, während er einstieg. Evchen Blond. Versetzen wir uns einen Augenblick von dem Schauplatz einer Familien Tragödie in den idyllischen Frieden eines Giebelstübchens im zweiten Stock eines kleinen Hauses am Ufer des Flusses. Alles in diesem kleinen Zimmer weist auf jene Aermlichkeit hin, der doch die Mittel nicht fehlen. Alles reinlich und in guter Ordnung zu hallen. Das Mobi liar ist so einfach wie möglich, aber hier und dort ist eine bescheidene Zierde ange bracht, die darauf schließen läßt, daß Frauenhände hier mit sorgsamer Ge schäftigkeit walten. ES fehlt nicht der gehäkelte Schoner auf dem Sophakissen, die fleckenlose grüne Decke auf dem Tische, hier und dort ein Holzschnitt als Schmuck der weift und arau aetünch

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tcn Wände. iHur beut en vor dem. Siegel steht ein Sirauß künstlicher Blumen in einer Voncllanvase i davor M.Gebetbuch mit silbernem Kreuz, links und rechts ein paar andere Bücher, deren Eznband nicht mehr neu, aber frei von lk'intten Staubtt'l-tn tit . l5i iStM;;i , I '. VIII UUU, . iüf dem Tischchen am Fenster steht,: der . 'Mafia, in dem t ort ein Scbwar';et Mii ; r - . ' 0 ein Vv niiihlg hin-und hersprinat, ein köpfchen u xoproi u. aus dem offenen Fenster paar Blumen ert freundlichen E n vervollständigen ÄdM' v -intich' gewahrten Mit dieser fast pv f0ntmrt;;t p: Ordnunq und Reinlichkeil nizermaßen -das Chaos v. " Stücken feinen Leders und a V" Fäden, das sich von der einen (Sa Stübchens bis zum Fenster hin ausdehi' uu.vmv.i -nm?r. Im groszen. ledernen eet mit yoyer Rückenlehne siyt dort ein junges Mädchen von etwa zwanzig Jahren, das Auge auf die Arbeit der Hände gerichtet, die bald ein Stückchen Leder mit d Scheere zerschneiden oder mit dem Falzbein glatt streichen, bald die Nadel durch das zarte Leder führen, aus dem allmälig das Ge'bilde eines Handschuhs herauswächst. . Unmöglich,' sich etwas Anmuthigeres und Liebreizenderes vorzustellen, als dies in der ersten vollen Blüthe seiner Schönheit strahlende junge Mädchen ; eine Rose, die sich in der Zimmerluft entfaltet, und die doch die-gesunde: Frische der Natur bewahrt Halle. .Eine mittlere' .Gestalt und. Formen von vollendetem Ebenmaße, von der tadellosen Büste an bis zu den kleinen Füßen, die unter dem grauen Hausklcidchen hervorsahen, das eine schwarze Schürze vor dem Siaube des Leders schützte, bis zu den feinen, schmalen Händchen, die freilich die Sp'uren der Arbeit zeigten. Das blonde Haar, das einen fast röthlichen Schim mer hatte, war in zwei langen Flech ten kranzartig mit einem blauen Schleifchen aus dem Scheitel zusammengebun den; unter diesem natürlichen Kranz sielen dichte lange Locken auf den Nacken herab., Ihr Teint : war- von jener rosigen Zartheit, wie sie nur - Blonden eigen ist. Seltsaiil kontrastirte mit die sem Blond das Dunkel, ihrer großen Augen, in denen sich eine reine und heitere Seele spiegelte. Mair sah wohl, daß diese frischen und vollen Lippen gewohnt waren, zu lächeln'oder ein Liedchen vor sich hin zu summen ; heute waren sie fest geschlossene um sich nur zuweilen für ei--nen Seufzer zu öffnen, und in ihren Augen, die oft minutenlang, .wahrend die Arbeit ruhte, vor sich hinstarrten, lag ein träumerischer Ausdruck. Das junge Mädchen legte plötzlich die Arbeit zur Seite und trat vor das Fen ster, um sich dort auf einen Stuhl niederzulassen. Sie stützte den Kopf auf' die rechte Hand und sah in den hellen Tag hinaus. Die Wellen des Flusses glit zerten im Sonnenlichte ; ein Floß trieb stromabwärts vorüber. Einige Kinder spielten drüben am Ufer auf dem Zimmerplatze und warfen Holzstücke in die Fluth, denen sie nachblickten. Aus der Vorstadt am jenseitigen Ufer stieg hie und da qualmender Rauch empor. - Ein paar zarte Wölkchen hingen regungslos über dem dunklen Rücken der Berge ; sonst zeigte der Himmel überall das lichte Blau eines heiteren Sommermorgens.. Alles war so still, so friedlich ; das ökäuschen des Flusses klang nur schwach und noch schwächer der verworrene Lärm der Straßen an das Ohr des träumenden-

Mädchens herauf. Als wollte es ihre Aufmerksamkeit aus sich lenken, schlug das Schivarzköpfchen neben ihr einen hellen Triller an, aber das hübsche Kind verharrte in feiner Träumerei. Sie sprang auf, wie um sich gewaltsam ihren Gedanken zu entzie hen und ging mit raschen Schritten im Zimmer auf und ab. Sie iliochte das Opfer rasch wechselnder Empfindungen sciii; eben noch war eine Thräne die Wangen herabgelaufeu- und jetzt überflog auf einmal ein heiteres Lächeln ihre Züge. Sie trat an das Tischchen vor dem Spiegel, öffnete mit einem Schlüs sel, den sie aus der Tasche gezogen, eine Schublad? und zog einen Brief hervor, der dort zwischen vertrockneten Blumen lag.. Dann setzte sie sich wieder an den Tisch am Fenster, stützte den Kopf wie der auf die Hand, und ließ ihre dunklen Augen auf den Zeilen des' zerknitterten Briefes ruhen, die sie wohl schon ost gelesen batte. ; : (Fortsetzung folgt.) Vom Auslande Als neuartiges Stück Jägerlatein ioird aus London folgendes Histörchen übermittelt - Vor zehn Mona ten hatte Kapitän Bauclerc den Hengst Eidechse" , um 90 Pf. Sierl. ' gekaust. Zu Beginn des Renn.ens in Newmarket verkaufte er das Pferd an Kapitän Mar schell um den zehnfachen Preis. Beim Rennen gelang es der Eidechse nichts den Sieg zu gewinnen ; Miß Jumn-.i" überholte den Hengst Eidechse", un) dies veranlaßte einiae Herren, Kapitän Marschall zu verhöhnen, indem sie ihm zuriefen : Bei dem Handel warst Du daS Roß, der Hengst ist nicht werth, man hat Dich angefübrt, willst Du einen Nutzen von der Eidechse-" . haben, so spanne sie vor einen Mistwagen." Der Kapitän, der ohnehin wegen des Mißer solgeS wüthend war, wollte die Ehrenbe leidigungöklage überreichen,' da sagte man ihm, es sei dies unter Kameraden nicht hübsch"; als jedoch der Spctt nicht aufhörte, entschloß sich KaMn Mac schall im Namen des Pferdes die Klaqe einzubringen. 'Die schriftliche Eingabe lautet : Ich bin von sehr guter Fami lie, mein Vater.hat den Derby-Preis ge Wonnen, meine Mutter, auch, und Nie mand hat Ursache, zu ßlauben, daß ich aus der Art geschlagen bm,'und die Leute, die auf mich Vertrauen setzen, zurückzu schrecken." Schließlich wurden, wie be hauptet - wird, die Verklagten zu einer Strafe von 50 Lrstl. verurtheilt' In Obergünzburg '(B ay ern) ist der praktische Arzt Dr. Reih von einem Krankenbesuche heimkehrend, aus eigenthümliche Art gestorben. Der Tod des noch jungen . Arztes ist durch eine Karbolsäure enthaltende Flasche herbei geführt worden, welche er in der Hosen rasche trua und die durch einen Unglück lichen Zufall zerdrückt wurde, so daß Dr. Reth durch die in den Körper eindringen den Glasscherben, und die ausfließende Flüssigkeit tödtliche Verletzungen'erlitten vt. : -..; i . ?

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tag, den 3. Januar 3886. Zeffersoudille, Uadison und 3dicvpolt, ''. kistnbakn. Abgang: Nnkunst: flb Jr tag. 4.15 i xbaftkaar ..... - - . o v..v um 8 ab 8.15 Cn .. V A..B.V ml7, . V! "iiunui uu rv -..t:""d I p ttg. 6. . I est1 fi5V,: s 5? o " m, andalta Line. Keil trat T.30 ?', CAniBiev ao 9. d 3 im iauU . UM 9tm Wortfic r '1V mm T.m T Uail nbc...iuuB trw.... 4, frrrui 4isf. lir JsUrn ... lülOKm Echnell,ug...... 3 34jftn l'veiand, Tvlumdn,, Cinnnnan ü.d Judt mm m m- 91 mt m t f mi " Ullpvtl, uenvayn (ee Line.) ? ? 9Ü -w ,5 ,,, ,o nfcerfo kc. ,10.100m 5?, '55 S'Ä"i ! 9'um Nb.?so ifI m 2 WD tj.... riosm Bjaietsi;i SSÜ 3,b. 5 V et JI!iSi!Sl vrizhtvood Dldifiou, C. X. E und 3. dga, t,llch. 40 10.10 ' , lljffit ...... . J.U) Hm . ta,nch. .su ' ....... S40 glich. . 1Ü41B llSiR USXa 6 t 9tm Uattch. i.HMtm . kq.,, tiigltch.Ka. Twkinnati, Zndianavolik, 0t. Li, . hleagg istudahn. Tineiunatt Dwiftou. out,v. . l.m Cm ! Jnbta, ex. 10 M B ff44MM 4 (js. 1 I F r.m V V tuviifimii 4r 11 WuX C.8(fs C. S5.4R Tt. cc 6.40 S'ilit 4fr b. 11 AS mm Oier ... 13 ttt g 8 tUch k k. U&Cm Chieago Didiflou. C0 u,l f . 7.1U hteag, UaU x.ZZ.IV St köeftern r 6.10 m Cjj i täglich 1 1 110 Xn ieL,u? 8. taoUchccul.. S.MB Safavctt cc.U X 1K UJ5C. I. incinnati ce. 4.30 ?UUb8, ÜBciaucli &ßl Xontl Lisendah, R 1)8883$ , ich ee l täglich 4 30Bm fi'nom eonnt. f.40 DÄra,ge. iV V Bomtncn6oitnl.ll 0 Bm , t täglich TtlttBa 9t c auf 8. I X( Bf. Sonntag...... 1.00 ftni Conntagl .... 1.35 Bv VVS5V . . rWb9x tagltch h.. 4 t tSfll4 10. eaficritatltfll 4 10 Cm SScftcm Ma.. . 9.40 Km Chicago Reute dia Kokomo. dicago Vchnrk . Znd'l St . . I8 tg 11.15 B CchnBUg... 4. Ca htcago ttri.ll.uv d l Jndxl', k on. I rv i ss A Wabast, St. Louts Z? Pacific. Dtt hie Mail 7.15 Sa 61 tt&i 8.0 Brn t v ,a 0i o j. . a to khi ckich, ' Det Eh UU. 1t c3ti.. 7.10 Kb Mich. Stt, unb Dlr Toldr.ll.'1 Ao Fort Wahn.. 1.40 rn Sndianapoli und VinetuneZ Sisenbahn. aaU otro i 7.15 Brnj Bttscntl Kcc.40 45 B ie,nne cc . 4.40 Ha StaU U, 4 W tn Cwcwuati,HailtonZndianap,lisSiseniahu. Jbx 5 t R Z) 4.00 Km enntloiatBct i-30 Mail. 11.48 6 Indx tt etut410 4 Km timetnnatt cc MO v-. onrjniitüciiK D.auiüm ntitiua. M.ii.uiKm ln.,D.5C.3?.g) z.dO m Jttdiaua, Vloowgtoa BBtBeßcra Viseubah. Sc ltt. . 7.50 m anTkl F L tt 5.-U 3t S j 1Z00 Buch Z 9t tfaiu.50 ftb after 6 9z. täglich. 4 00 Em Sxe 10.40 Hu UlUc rck. ?.4Sm tlVtl 8.JU ft Oeftliche Division. . Oftl.rt 4.:033m I Pacific iprct... 7 0m Tagt, crrei.... 9 0uäb jK 3 4. 10 fitlantic HiV.... 4 vöm 1 Sliletn ;p .... 4 Sndiauapoli und vt. Lontt Msenbahu. ag lxreö, ce. vk tg . . r.z vm oft et L t. 5.0 Km 9 n 6t fc i täglich I u ee. 10.55 Km Ct.....:...... 3.45 BK oct Paffeg,r.iuu)0 Da, 54 tägl. tXH9 :ibiaaxoU4 3.55 Limt Er? tgl... ii.-b m 1 Loniödille,New Aldanh & khicag,. Mr-Liue. Chicago 1 tLl..li.zvN hica, j. tgl.. SJOCm SRonon Scc 4 4m Mon,n c lüAnnßm Mich Uy hicag. l Mail Il.lSNm ich. SU9 Clc. I Umll 3 40 Indianapolis, Decatur & Epriogsikld. De Potail. 8 J(S3ut I echnelljua r4.. 350Brn Mnte,uma tc I Monle,uma See tgi auög Sonnt. mOmt aukg Sonnt... 8(08 Schnellzug t 4. ..10 M.flb Statl 5 3um Züge mit r c, Lelznfsrl.ar mit 4, Schlafwagen m.l x, Parler'E Cin'li, Hamilton ü Dayton Bahn, kTSglich drei Züge nach und von m Cineinnati, und allen Ortschaft Nördlich, Südlich u.Ocstllch. Pünktliche Verbindung mit allen Zügen nach X)Z.t,iT, H7IItt, Itrcl: Hntfiuuv. Wegen Anöknnst nd Billet wende man sich an den Agenten, Ecke Illinois Straße und Kentucky Avenne oder Union Depot. Tam. Lteveason, 0 P. . S. H. Harzard, gent. , 0HI0- INDIANA-MlCHIGAN

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