Indiana Tribüne, Volume 9, Number 235, Indianapolis, Marion County, 15 May 1886 — Page 1
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Neues per Telegraph. WettereuSktHten rs a s d t n g : 0 n, D. C., 15 Mai. Strichregen, darauf schöne Wetter. Noch m e d r Stürme. F o r e st. O. 15. Mai. Gegen M tternacht erhob sich hier ein wüthender Sturm, der eine Anzahl Häuser einrib. Unter den Trümmern zog man bis jetzt vier Todte und achtzehn Verwundete her vor. Ein Eisendahnzug wurie schwer mitgenommen und einem Passagier flog ein Stück GlaS von einer Fensterscheibe in's Auge, dasselbe zerflörend, Ervlosion. Caldwell. O., 15. Mai. Gestern Nachmittag platzte der Dampsktssel der Sägemühle in Sarahsville. wobei fünf Personen ihren Tod sanden. Gbitoriclles. Most erließ eine ErNärung, worin er . behauptet, die Angabe, daß ihn die Polizei unter dem Bette hervorgezogen habe, sei vollständig erlogen. Er sei mitten im Zimmer gestanden, als die Polizisten in's Zimmer traten. August Bebe! sah sich gezwungen, seiner angegriffenen Gesundheit halber die Einladung zu einer Reise nach Amenka abzulehnen. Dagegen ist mit Lieb' knecht ein definitives Abkommen getroffen worden. Von den Beiden ist Liebknecht zwar der geistig und wiffenschastlich hohtt Stehende, Bebel aber der volksthümlichere. Wie wäre es, wenn versucht würde, an Stelle Bebel's den ebenfalls sehr belieb ten und populären Herrn v. Vollmar zu der Reise zu bewegen ? Wie sensationswüthig man in Chicago jetzt ist, wie unzuverlässig die Berichte von dorther sind, und wie fehr dieselben lediglich darauf berechnet sind. Stimmung zu machen, zeigt z. B. der Umstand, daß gestern berichtet wurde, man habe in einem Städtchen in der Nähe von Chicago neun Kisten mit Leichen gefunden, und daß dieselben wahrscheinlich die Leichen von bei dem Riot getödteter Anarchisten seien. Jetzt stellt sich heraus, daß die Leichen aus dem Sezirzimmer einer Chicagoer medizinischen Schule kamen. Die Bill zur Regelung des zwischenstaatlichen Handels, die vorgestern vom Bundessenat angenommen wurde, verfügt die Einsetzung einer Commission, die vom Präsidenten ernannt werden und aus fünf Mitgliedern bestehen soll. Nicht mehr als drei Commissäre sollen derselben politischen Partei angehören. Die ComMission soll gewöhnlich in Washington tagen, auf besonderen Antrag aber auch auswärts Sitzungen abhalten können. Sie soll das Recht haben, die geschäftliche Thätigkeit aller zwischenstaatlichen Trans portgesellschasten zu untersuchen und Einsicht in die Bücher und Papiere derselben zu nehmen, sowie auch Zeugen unter Eid zu vernehmen. : Alle Beschwerden sind schriftlich an die Commission zu richten und müssen der verklagten Transportge sellschaft zur Beantwortung mitgetheilt werden. Desgleichen hat die- Commission alle Beschwerden der Bahncommiffäre aus den Einzelstaaten zu untersuchen. Weigert sich eine Transportgesellschaft, sich der Commission zu unterwerfen, so soll letz tere den Fall vor das nächste BundesKreisgericht bringen, welches seine Entscheidung sofort und ohne Beobachtung der üblichen Formalitäten abgeben soll. Für derartige Zwecke soll das Gericht stets in Sitzung sein. Jede Transport gesellschaft hat der Commission Mittheilung von ihren Paffagier- und Fracht raten zu machen und ebenso von allen Veränoerungen. Auf einer bestimmten Linie darf zwischen demselben Ausgangs und demselben Bestimmungsorte auf einer kürzeren Strecke nicht mehr berechnet wer den, als auf einer längeren. Ausnahmen kann nur die Commission gestatten. Ob die Bill auch im Hause angenommen werden wird, ist mehr als zweifelhaft.
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I Die New Yorker Staatszeitung" ist höchst ungehalten darüber, daß der alte politische Kram nicht mehr ziehen will. Sie meint: Alles dreht sich denn doch noch nicht um Achtflundenarbeit, Streiks und Boycotts, und 'wenn auch ein großer Theil der Arbeiter in der Aufregung, in welche sie hineingesetzt worden sind ihren Gemeinsinn für eine Weile verloren haben mögen, so muß doch das Volk im großen Ganzen erkannt haben, daß man die Arbeiterbewegung auch über schätzen kann und daß es noch öffentliche Jntereffen zu wahren giebt, für deren Vernachlässigung das Gemeinwesen nicht entschädigt werden könnte." Dazu bemerkt das Philadelphia Tageblatt sehr richtig : Die ParteiklcpperOrgane ärgern sich darüber, daß kein Mensch mehr von ihrem Quatsch hören will, seitdem die wirkliche lebendige" Tagesfrage, die soziale oder Arbeiterfrage, ohne nach der Erlaubniß zu fragen, sich Bahn gebrochen und auch gleich die öffentliche Aufmerksamkeit monopolisirt hat. Wen kümmert es heute, ob Jeff Davis im. Süden herumreist und das Andenken an die Conföderation auffrischt; daß die demokratischen Senatoren von Ohio ausgekniffen ; daß im Congreß über die VerwilligungSbills Katzbalgereien vorkommen das Alles läßt die Bcvölkerung höchst gleichgültig. Die Hebung des wirtschaftlichen und damit auch dcö moralischen und intellektuellen Zustandes der Arbeiterbevölkerung ist die wichtigste Frage für die Republik, während das politische" Gewäsch keinen Psifferling an der Lage ändert. Drahtnachrichten. Frau ParsonS spricht. Chicago. 14. Mai. Die Frau deS Anarchistln ParsonS richtete folgende Zuschrtst an die .Daily New-: Ich bitte darum, daß man daS öffentliche Urtheil über.die setzt in Hast kindlichen Anarchisten zurückhalte. Will man nicht warten, bis auch wir eine Gelegenheit gehabt haben, gehört zu werden? Wie in alten Zeiten, so geht von der Kanzel herab und durch die Presse da? Geschrei: Kreuziget ! Kreuziget !" Aber selbst ein Anarchist sollte nicht verurtheilt werden ohne Verhör. Ist nicht Gefahr vorhan den, dabin der Aufregung deS Augen blick die Leute vergessen zu fragen, ob die Anarchisten wirklich ein Gesetz des Staates verletzt haben, oder nicht? Bis jetzt hat noch Niemand zu behaupten ge wagt, daß die Versammlung im Hay market Square eine ungesetzliche, ausrührerische war. Wenn sie es nicht war, waren nicht die Polizisten die Gesetzes Übertreter, anstatt der Anarchisten? Lucy E ParsonS. Gegen die Knight os Labor. Washington,. Mai. Von hier aus ist eine Bewegung im Gange, die Deutschen zu veranlaffen, sich von den KnightS os Labor fernzuhalten. Veran lassung dazu bietet der Umstand, daß Powderly die Anfragen der St. Louiser Brauer unbeantwortet ließ, weshalb be hauptet wird, daß er dem Orden eine Stellung in der Temperenzfrage gegeben habe, welche sich mit den Ansichten der Deutschen in Bezug aus persönliche Freiheit nicht verträgt. Gegen Bürgschaft entlassen New York. 14. Mai. Der Anarchist Johann Most wurde heute ge gen tausend Dollar? Bürgschaft entlas sen. Er btklagte sich, daß man ihm bei der Verhastung Handschellen angelegt habe, und dak er um $180 bei der Sache gekommen sei. Verhastung eine Anarchisten. Chicago, 14. Mai. Heute Abend wurde ein ann. Namens Louis Lingy verftet, dVn die Polizei mit Bestimmt heit ;?r. Fensenigen hält, welcher die Bombe warf. Welche Beweise sie dasür hat, verschweigt sie vorläufig, behauptet aber, daß sie bei ihm zwei ähnliche Bom den gesunden habe. Lingy setzte sich bei der Verhastung zur Wehre, wurde aber überwältigt und eingesperrt. Die Arbeiterbeweg ung. New York. 14. Mai. Bradstreet berichtet, daß die Achtstundendewegung so ziemlich vorüber sei, Chicago auSge 'nymmtn. Ganz erfolglos war die Be-
wegung nicht. Der Bericht zeigt, daß innerhalb der letzten . zwei Wochen 200.000 Mann am Streik waren, daß etwa 150.000 Zugeständnisse erhielten und daß 42,000 mit ihren Forderungen durch drangen, so daß also im Ganzen doch etwa 190.000 Arbeiter kürzere Arbeitszeit erzielten. Der bestochene Alderman. New York. 14. Mai. In dem Prozeß gegen Alderman Zähne, der an geklagt ist, mit $20 000 bestochen worden zu sein, um das Wege?echt für die Broadway Bahn zu ertheilen, begann heute das Zeugenverhör. Der Haupt zeuge war Polizeiinspektor ByrneS, der sich in daS Vertrauen JähneS geschlichen und AlleS aus ihm herausgelockt hatte. Er behauptet, daß Jähne ihm gesagt habe, daß jeder der 22 Aldermen $20,000. bekommen habe. DaS Geld wurde, der schieden Weise auöbezuhlt. Einige er hielten es in der City Hall, Andere in SaloonS u. s. w. Jähne erhielt sein Geld in els Banknoten, eine sür $10.000 und zehn für je 1000. Die Ungunst der Elemente. Kingston, 14. Mai. . Ein verhee render Sturm suchte Wilkinson, 9 Meilen nördlich von hier heim. Zehn Hau ser wurden zerstört, drei Personen fanden ihren Tod und weit mehr wurden schwer verletzt. St. Louiö. 14. Mai. Ein unge mein heftiger Sturm ,mit furchtbarem Regenguß stellte sich hrte Abend um 6 Uhr ein. In kurzer Zeit glichen die Straßen Flüssen und Keller und Erdge schösse süllten sich mit Wasser. Der Schaden, welcher durch da? Wetter an gerichtet wurde, ist sehr beträchtlich. ongreß Washington, 14. Mai. Senat. Nachdem der Senat sich den ganzen Vormittag darüber gestritten hatte, was er vornehmen wolle, entschloß er sich end lich um 2 Uhr die Penstonöbill vorzu nehmen. West von Missouri meinte, daß nach dem man im Ganzen schon etwa 700 Millionen ausgegeben habe. eS Zeit sei, einzuhalten. Diese fortwährenden For derungen gingen bloß von Agenten aus, welche Geschäfte machen wollen. Logan sprach sür Annahme der Bill. Nachdem die Diskussion eine Zeit lang gedauert hatte, ging oer Senat in Ex?cu tivsitzung über. Hau. Eine Bill sür Verlängerung eines Pa tenteS gab Anlaß zu einer DiScusston, welche in eine Tarifdebatte ausartete, nach Schluß welcher das Haus sich vertagte. Per Kabel. Ein neuer Mahdi. Constantinopel. 14. Mai. In der Nähe von Jeddah erschien kürzlich ein neuer Mahdi mit etwa fünfzig An Hängern, durchschnitt die Telegraphen drähte, und schlug eine Abtheilung tür kischer Soldaten in die Flucht. Eine zweite Abtheilung Soldaten wurde ausschickt, welche die Rebellen schlug, den Gefangenen die Köpfe abschnitt und aus Spieße steckte. Wie eS inJrland geht. Dublin. Iß. Mai. Lord ttenmore, der die Stelle eines Lord Chamberlain einnimmt und zur Zeit den Festlichkeiten beiwohnt, welche in Liverpool zu Ehren der Königin veranstaltet werden, läßt soeben eine große Zahl seiner Bauern exmittiren. Sheriffs, BailiffZ und 97 Polizisten sind damit beschäftigt.' Die Szenen, welche sich dabei zutragen, sind herzerreißend. denn es sind Alle blutarme Leute, welche da auf die Straße gesetzt werden. Ein Mann ist darunter der acht Kmdec hat. alle unter zwölf Jahren. Er weinte so bitterlich, daß selbst die Poli zisten gerührt wurden. In einem andern Hause lag eine kranke Frau. Nachdem man zu der Ansicht gekommen war, daß sie nicht sterben würde, wurde sie sammt dem Bette auf die Landstraße jetzt. Die Nachbaren legen den Beamten und Polizisten alle möglichen Hindernisse in den Weg. und dieselben kommen mit ihrer Arbeit nur langsam voran. COtfttaaartotra. N e w V 0 r k. 14. Mai. Angekommen : .EmS" von Bremen und .City of Ehester" von Liverpool.
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Queen St own. 14. Mal. Anaek.: Britanic" von New' York, .Gallig von Boston und .Nevada- von New York. Bremen, 14. Mai. Angekommen: .Salier", und .Main- von New York. London. 14. Mai. Angek : .Um bria" von New Pork. Marktpreise. t,en. 2K. 87: r?o.2roth. 87'. or n. No.? wei gelb 3Öc: gemischt 35.. Hafer. 9lo. 3 tg 34; gemisst 30c. Roggen. 64c , lt. $1010. . Heu. 110.50 ll.0. Schinken.. 6 lic. , Schultern. d)c. Speck. . e X 1 1 n. 1it - Schwe., schmal,. 78t. e h l. Family ,Z.v-3.25:ffancu sZ.85-Zl.1S: Ultra S? 7 2.90; Fetn 2,U-2.24. ier. SS:; im Store e. Butter. Creamer llö; Dair, 11 :2e; ounrry S-9e. . J ülzne r. 7e per Psd. Türke Sc. artoHln. a-ölie er ulk ' f rn $103 per rl. . . , Viel. 11X0 11.25 vet Sri. Vom Auslande. Das N. Wiener Tagbl bringt eine Zusammenstellung der vi?ia Brände, welche in der Charwoche?den Norden der österreichischen 1 Monarch heimgesucht haben. Nach dem. Brände von Stryi folgte die Feuersbrunst 14 Lisko, wo 2000 Personen obdachlos trur, den. Im Dorfe Zolynia brannter: 3 Häuser und 10 Wirthschaftsgeöäude ab ; der Schaden wird auf 19,000 st. - bezzf fert. Im Dorfe Dembin bei Wojnlcz verbrannten ö.Vauernbütten und 3 Stück Lieh. Im Städtchen'Babice cm San flusse wurden 19 Häuser, darunter die römisch.katholische Kirche, das Pfarrhaus, die Schule und mebrrre WirthschaftSge bäude eingeäschert. Einen größeren Brnd gab es weiters in der deutschen Kolonie rigittenau bei Stryi.-Aus Mäbrifch. Ostrau wird berichtet : Der Vrand M Matttes Friedland hat erschreckende Df mensionen angenommen. Nicht weniger als 0 Häuser wurden eingeäschert,- da runter die Schule und das Gemeinde haus. Der Kaufmann Wechsberg t)at sein großes Waarenlager vollständig vr. ioren, auch eiu Hammerwerk wurde von den Flammen vernichtet. Zahlreiche Familien sind obdachlos. Leider sind auch 8 Menschen verunglückt, und zwar ist der 75jährige Vater des Kaufmanns Wechsberg sammt seiner Tochter im Kel ler erstickt, der Schneider Prokesch, sowie eine Frau Zidek sammt 3 Kindern sind verbrannt. Das Pfarrhaus und die Kirche wurden unter großen Anstrengun aen aerettei. Sozialistische Sektion ! Sonntag, 1. Mai, Abends 8 Uhr. V 0 r i r a g ! von Frl. F. Oppenheimer Thema: Moderne Sklaverei. Nach dem Vortrag allg?meine Besprechung des Themaö : Der gegenwartige Stand der ArbeiterBewegung. Die Versammlung findet in der fi CHUL-HALLE I statt. ET Eintritt frei. Jedermann ist eingeladen. Gebr. Warineling, Bäckerei Goubitorei, Ws. 175 Wadlson Avenue. Ire Cream uud seine Cakes aller Sorten. Bestellungen für Hochzeiten und Gesellschaf, ten werden prompt ausgeführt. - Stollwerk's Prima., Vanilla., Chocolade und Branse.Bonbons. Eine große Auswahl don Kuchenverzierungen aller Art. Für Kürschner. Die ürschner-Uniou von Ne tyixl und Umge gend befindet sich aegea Einführung ses S StundentageS seit Montag, den 1. Vtai 1836, am Ctrike. Die kollegkn im Lande werden vor Zuzug gewarnt. Die Executive der Kürschner-Union. Job Weklacber. . Saloon u. Billiald'HaUc, " . . . II ?. Vennshlvania Otr.
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