Indiana Tribüne, Volume 9, Number 234, Indianapolis, Marion County, 14 May 1886 — Page 3
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Das Geheimniß. Novelle von Willibald Meute. (goitlnuna.) ' Ste hatten Urlaub für den Abend erhalten V ..Ja, der Herr Graf hatte vor feiner Abreise der ganzen Dienerschaft erlaubt, an dem Feste in St. Peter theilzuneh men, und er hatte mir gesagt, ich solle auch die Frau Gräsin um die Erlaubniß angeben." 'otiren Sie das, Frank," sagte jett derUntersuchungsrichter zu seinem Schrei ber. Wissen Sie," fuhr der Herr Rom missar fort, wann der Herr Graf abgereist ist?" Gegen vier Uhr Nachmittag?. Eine Stunde später war der Wagen, der ihn zur Stadt brachte, schon wieder zu rück." Sie können uns vielleicht auch sagen, wobin der Herr Graf zu reisen beabsich tigte ?" Nein. Der Herr Graf macht oft klei nere Reisen in der Umgebung. Er nahm sich dann in der Stadt einen Wagen oder Extrapost." Der Kommissär deutete auf das blutbefleckte Tuch, das auf dem Tische lag. Erkennen Sie" fragte er dieö Tuch als ein Taschentuch der Frau Grasin V Nein," gab die Zofe in der bestimmtesten Weise zur Antwort. ES ist auS der Ääsche deS Herrn Grafen." hat dies Tuch in diesem Zim mer hier gefunden. Haben Sie eine Ah nung, wie eS hierher gekommen sein kann ?" )!ein." War der Herr Graf gestern Abend in diesen Zläumen?" Ganz gewiß nicht. Der Herr Graf ist schon um vier Ulr zur Stadt ge fahren. Außerdem ist er in den letzten Wochen, soviel ich weiß, nicht ein ein ziges Mal in den oberen Stock gekom men." Gut ! Folgen Sie uns in das nächste Zimmer." Als d'aö junge Mädchen die verhallte Leiche der Ermordeten auf dem Sopha er blickte, blieb sie zitternd an der Thüre sie hen. Meine arme Herrin," rief sie aus, indem sie in ein konvulsivisches Weinen ausbrach. Fassen Sie sich," setzte der Kommissär hier das Verhör fort. Waren in der Um gegend der Frau Gräsin Werthsachen, die die Habgier eines Raubmörders reizen konnten i" O ja," gab die Zofe zur Antwort. Jhre Uhr,hre Ringe und auch einiger Schmuck lagen Abends gewöhnlich auf ihrem Schreibtische; der kostbarste Schmuck war in diesem Schränkchen ein geschlossen." Das Schränkchen ist nicht erbrochen," sagte der Untersuchungsrichter, aber die Sachen auf dem Schreibtische sind der schwunden. Ein Jtaubmord, bei dem der Verbrecher vielleicht durch ein Geräusch gestört wurde.das ihm Schrecken einjagte ! Er raffte daher nur zusainmen, was er schnell erwischen konnte." Hatte die Frau Gräsin gewöhnlich größere Summen Geldes bei sich?" fragte der Kommissär. Ja. Gewöhnlich einige Hundert Gulden, die in ihrem Schreibtische la gen." Jn'welchem Fache ?" Man trat in das Schlafzimmer der Gräsin hinüber. Hier, im zweiten Fache links." Die Schublade war aufgerissen und leer. Wie ich sagte, ein Raubmord," murmelte der Richter vor sich hin. Man ging vom Schlafzimmer in. den Salon hinüber, durch welchen man ein getreten war. Die Zofe wurde entlassen ; mit ihr ging derGättner und Beiden folgte Stitter, um auf die Ordre deS Kommissärs - hin nachzusehen, ob die Dienerschaft be wacht werde. DerUntersuchungsrichter nahm eine Prise und reichte dem Kommissar dii Dose. Ein Raubmord, Herr Kommiss.ir, ein ganz gemeiner taubmorö." Höchst wahrscheinlich," stimmte der Kommissär bei Im stillen aber war er ganz anderer Meinung. Es schien ihm nicht wahr jcheinlich, daß das Gcheimiziß des grau en Schlößchens eine einfache Lösung sin den sollte. Ein sonderbarer Gedanke, ein seltsamer Verdacht ging rasch durch seineu Kopf. Schon von dem Sohne deS Vürgermcisterö halte er erfahren, daß der Graf mit seiner jiau nicht iin. öesten Ein vernehtiien lebte; alle Aussagen der Die nerschasl, so vorsichtig er auch diesen Punkt stets berührte, liefe auf eine Ve stätigung dieser Nachricht hinaus. Ge' rade gestern aui Vorabend deS schreckli chen Ereignisses, hatte der Graf eine kleine Reise angetreten ; gerade gestern hat re er der Dienerschaft die Erlaubniß er theilt, die Nacht außerhalb des Hauses zuzubringen. War eS nicht seltsam und ausfallend, daß er die Zofe veranlaßt hatte, sich gleichfalls die Erlaubniß der Gräsin auözubilten? Schien es nicht, als habe er es auf eine Jsolirung der Gräfin abgesehen, die sie dem Mörder gegenüber wehrlos machen mußte ? Und oann das Tuch ! Das blutbefleckte Tuch des Grafen. Aus diesen Gedanken wurde er durch eilige Schritte aufgeweckt, welche die Treppe heraufkamen. Die Thür öffnete sich und Ritter trat ein. Der Herr Graf ist da !" meldete er jetzk. Die Aussage des Grafen. . Der Kommissär sowohl wie der Unter suchungörichler konnten eine Bewegung des Erstaunens nicht unterdrücken. Wie? Der Graf war ja verreist ! Hatte er ua terwegö die Nachricht von dem Unglück erfahren, welches ihn betroffen?- Aber das schien unmöglich . Bitten Sie den Herrn Grafen, er möge sich gefälligst hierher bemühen," sagte der Kommissär, der sich dann, als Ritter sich entfernt hatte, mit den Wor ten an den Untersuchungsrichter wandte :' Der äerr Graf kann eS unS nickt per
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argel!, wenn wir auch seine k zu Protokoll nehmen. Wir müssen md den Fall Licht in das Dunkel zu b. Men suchen, daS unS den Urheber dieser sch.. lichen That verbirgt." Es ist nothwendig," sagte der Richt kurz, indem er eine Prise nahm und die Tabackkörner abwischte, welche auf seine gestickte Sammetweste herabgefallen waren. Der Graf trat ein. Seine Erschei nung mußte auf den ersten Blick einneb' men. Ein Mann, der kaum die Dreißig überschritten ; eine schlanke, kräftige Figur, ein freies, offenes Auge, eine hohe Stirn und ein fein geschnittenes Gesicht, dessen untere Hälfte von einem schwarzen Vollbart umrahmt war. Nein sagte sich der Kommissär dieser Mann hat keinen Theil an dem Verbrechen. Wenn Sie schon erfahren haben, was in dieser Nacht hier geschehen ist," sagteer dann zu dem Grafen, so lverden Sie nicht überrascht sein, Herr Graf, iwS Veid hier zu sinden." Ich weiß Alles," antwortete der Graf mit ruhigem Ton. ?tur seine bleichen Züge und der starre Blick, den er, nach dem er sich gesetzt hatte, zu Boden senkte, deuteten seine innere Erregung an. ' Sie werden es dann auch begreiflich sinden," fuhr der Kommissär fort, wenn wir lur Aufklärung der uns bisher so räthselhaften Tbat einige Fragen an Sie richten." Ich stehe Ihnen ganz zu Diensten." Zunächst, Herr Graf : Haben Sie ir gend eine Vermuthung, irgend einen Verdacht, der uns auf die Spur des Mörders bringen könnte V Nein." Insbesondere," siel der Richter hier " ein, ist Niemand unter Ihrer Dienerr . w -T" tu r f I l i !chasr, oen oie, yerr vsras, einer solchen That für fähig halten 'i" Niemand." Sie bewohnen das Schloß jetzt zwei Jahr lang, nicht wahr V fragte der Kom missär. ; Etwa? über zwei Jahr." Hat Ihre Dienerschaft während dieser Zeit hälisig gewechselt ?" Leider sehr bäufig. Die Gräfin war leicht unzufrieden mit einem Mitglied des Dienstpersonals, und sie entließ es dann alsbald." Können wir eine Liste derjenigen Personen erhalten, die auf diese Weise aus Ihrem Dienste schieden ?" Am besten wird Ihnen der Gärtner darüber Auskunft geben können." Sie haben gestern Anstalten getrof fen, eine kleine Reise zu unternehmen, und Sie könilen sich daher vorstellen, Herr Graf, daß Ihre Ankunft um diese Stunde uns einigermaßen überrascht hat." Der Gras unterdrückte rasch einen An ftug von Verlegenheit, der dem scharfen Auge des Kommissärs nichtntging ; nach einer kurzen Pause erwiderte er : Es war allerdings meine Absicht, einem be freundeten Gutsbesitzer einen Besuch ab zustatten." Und. waSeranlaßte Sie, diese Ab sicht aufzugeben?" Eine Laune, wenn Sie wollen. Bei Leuten ohne Beschäftigung, wie ich, ist das nichts Ungewöhnliches." Sie haben die Nacht also in der Stadt zugebracht?" Ja. Ich wollte das Kasino aussuchen, um ein Spiel zu machen. Dann ver lor ich auch dazu die Lust und ich nahm mir ein Zimmer im Hotel. Dort erfuhr ich vor einer halben Stunde von dem Verbrechen und ich eilte so rasch wie möglich hierher." De? Herr Graf baben, ehe Sie das Schloß verlassen. Ihrer Dienerschaft die Erlaubniß ertheilt, das Peter-Paulsfest m St. Peter mitzumachen ?" Allerdings." Sie machten sogar das Dienstmädchen der Gräsin darauf aufmerksam, daß eS sich von seiner Herrin Urlaub erbitten solle ?" Ja, weil sich daS Mädchen an mich, alfo nicht an die richtige Adresse gewandt hatte." Ah so ! Kam Ihnen nicht der Gedan ke, Herr Graf, daß Ihre Frau Gemahlin dann ganz allein im Schlosse zurückblei ben würde?" DaS war die Sache der Frau Gräsin. In ihrer Hand stand eS ja, dem Mädchen den Urlaub zu gewähren oder abzuschla gen." Sie haben vollkommen Recht, Herr Graf ; es bleibt noch ein Umstand aufzu klären, der mich veranlaßt, eine Frage an Sie zu richten, die Ihnen im ersten Au genblick seltsam erscheinen mag." 'Nun?" Haben Sie ein Taschentuch bei sich, Herr Graf ?" Der Graf sah den Fragenden er staunt an. Dann griff er in eine Tasche seines Rocks und durchsuchte alle Taschen. Nein," sagte er. Sonderbar ! Ich erinnere mich deutlich, daß ich gestern ein Tuch zu mir steckte. Ich muß es verlöret, haben." Haben Sie sich gestern in einem bic ser Zimmer hier aufgehalten 5" Nein. Ich bewohne zwei Zimmer des Erdgeschosses und. ich kann mich nicht erinnern, daß ich während der letz ten Wochen auch nur ein einziges Mal die Schwelle eines dieser Zimmer, in denen meine Frau wohnte, überschritte habe " Der Kommissär zeigte das Taschentuch vor, das er bisher verborgen hatte. Erkennen Sie dieses Tuch für daö Ihrige an V! fragte er dann. Allerdings." Nun, dieses Tuch, das, wie Sie sehen, mit dem Blute der Er:nordeten be fleckt ist, svurde in diesem Zimmer aufge funden." Der Gras schwieg einen Augenblick, ohne die geringste Verwirrung zu zeigen. Das ist sonderbar" sagte er dann und ich gestehe, daß mir für diesen Um stand, der auch Jnen ausfallen muß, jede Erklärung fehlt." In diesem Augenblicke trat Llitter wie der ein. Er meldete, daß der Arzt ange kommen sei. Führen Sie den Herrn Doktor durch das Speisezimmer zu der Leiche," sagte der Untersuchungsrichter. Frank, nehmen Sie die Aussage des Doktors zu Pro tokoll." Dann, als der Schreiber gegan gen war, wandte sich der Richt an den Grasen. Wünschen der Herr Gras die Leicbe lbrer Frau Gemahlin zu sehen,
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' 1 . i Ti rnß mmtw w; ysx&tp um sin) vön dem cce lersUf zu uyttzeugen ?" . , .wv.V'.'!;l Dieser Anblick kaiitt mir hosse.uUich erspart bleibett," sagte der Graf, indeni er d;lstervsr Hch hinblickte." " Ait der Herr Graf wünschen." 0t t . , Wir bewundern as.m,lg, &m rs .a begann nun wleder der Komittif l ' Abe7 dürfen wir nicht, annehmen, Lar-' 5.als..n- Ihnen etschidett worXt ÄÄÄ3Ä mähli in et glücklich.'"' gelebt litten . . Der Untersuchungsrichter warf I Blick der Verwunderung aus den Kommissär. Er schien über die Kühnheit dieser svrage erstaunt zu sein, die einen so delikaten Punkt berührte. Ist es nöthig, daß ich auf diese Frage antlvorte ?" Nöthig nicht, Herr Graf, und ich bittt ausdrücklich um Entschuldigung, daß ich es gewagt habe, sie aufzuwerfen. Aber die offene Beantwortung dieser Frage würde Ihnen vielleicht die Unannehmlichkeiten eines zweiten und eingehenderen Verhörs ersparen." Sie halten mich am Ende für einen Mitschuldigen an dieser ruchlosen That?" Nichts liegt mir ferner. Aber ich wiederhole nochuials, daß es unsere Pflich ist, bei einem so schweren Verbrechen über die Umstände, unter denen es verübt wurde, möglichst viel Klarheit zu ver breiten." Der Graf schwieg einige Augenblicke. Er sah still, wie in Gedanken verloren, vor sich hin. Und diese Gedanken mochten nicht sehr freundlicher Art sein; sein dunkles Auge blickte mit düsterem Ausdrucke unter den zusammengezogenen Brauen hervor: es war, als ob ein schweres Unglück, das tc bis dahin schweigend ertragen hatte, noch einmal an seinem Geiste vorüberzog. Gut !" sagte er dann. Ich werde reden, aber Sie erlauben wohl, daß ich mich kurz fasse. Ich bedauere aufrichtig eine Unglückliche, die das Opfer eines schändlichen Verbrechens geworden ist, und ich werde Sie gerne, so viel ich es vermag, in Ihren Bemühungen unter stützen, den Verbrecher zu entdecken. Aber nichts liegt mir ferner, als einen Schtncrz zu heucheln, der mir fremd ist. I .) lebte nicht glücklich mit der Gräfin ; unsere Ehe war in der letzten Zeit nur noch eine Scheinehe. Gott sei mein Zeu ge, daß es nicht meine Schuld war. Mehr zu sagen, halte ich mich nicht für- verpflichtet." Und ivir sind nicht berechtigt, weiter in Sie zu dringen. 'Nur dürfen Sie UNS nicht verargen, Herr Graf, wenn wir an Sie das höfliche Ersuchen stellen, in den nächsten vierundzwanzig Stunden dieses Haus und dessen nächste Umgebung nicht zu verlassen. Sie versprechen es uns?" Ich verspreche es." Auf JhrEhrenwort?" Auf mein Ehrentvort." Ich danke Ihnen, Herr Graf." Die beiden Zimmer," fügte der Graf hinzu, die ich in der letztrn Zeit bewohnt habe, liefen im unteren Stocke. Sie kön nen also in diesen Räumen ungestört die Untersuchung fortsetzen." Der Graf hatte sich kaum verabschiedet, als von unten der verworrene Lärm hörbar wurde. Der Kommiffär öffnete ein Fenster und man hörte jetzt deutliche Stiittlnen : Der Mörder ! Der Mörder ! Wir haben den Mörder !" Der Karpfendieb. Der Kommissär beugte sich über die Brüstung des Fensters vor und sah, wie etwa ein Dutzend Männer und Weiber, die trotz des Verbotes in den Park einge drungen waren, hinter einem zerlumpten Gesellen gingen, dessen Hände mit einem Strick gefesselt waren und den zwei Polizeidiener in ihre Mitte genommen hat ten. Wenn es Ihnen recht ist, Herr Rich ter," sagte er dann, so gehen wir in denunteren Stock und richten uns dort eir Untersuchungszimmer ein." Einverstanden, Herr Kommiffär! Einverstanden ! Eine Prise gefällig ?" Aber der Kommissär hatte schon die Thür geöffnet und war rasch die Treppe hinabgeeilt. Zurück die Leute !" rief er einem Wachmann zu. Was soll das beißen ? Was sür ein Unfug ! Jagt die Leute aus dem Garten und führt der Verhafteten hierher." Er öffnete die Thür eines Zimmers, das kein anderes Mobiliar enthielt, als einen langen Tisch, ein halbes Dutzend Stühle und einen Schrank, der mit Tellenr und Gläsern angefüllt war. Durch die offenstehende Thür blickte man in die Küche. An dem einen Fenster war die mittlere Scheibe zertrümmert; Glas splitter lagen a dem Boden umher. Es war das Zimmer, in welches der Mörder eingestieg?- war. ' Gleich darauf .rat Ritter mit einem Wachmann ein. Sie sührten den Berhasteten vor; eine gedrungene, breit schultrige Gestalt, der Kopf tief in den Schultern sitzend, die Kleider zerlumpt, die Schuhe, in denen er schwerfällig ein herging, zeniffen. Er trug keinen Hut, das graue Haar stand wirr um den Kopf herum. Der Wachmann trat zudem Kommissar heran und erstattete ihm seinen Bericht. Er war. einer Ordre seines Vorgesetzten Folge leistend, auf den Fischmarkt gegangen und hatte dort Nachforschungen gehalten, die ihn auf die Spur des D( linquenten führten, der ein in dieser Gege,rd wohlbekannter Strolch war. Er hatte erst eine halbe Stunde vorher drei große Karpfen dem Fischhändler verkauft, mit dem er schon öster ein dcrarti. ges Geschäft gemacht hatte. Der Untersuchungsrichter trat ein und der Kommiffär begann das Verhör. Wie heißen Sie?" Andreas Banzel." Sie sind überwiesen, daß Sie heute früh Karpfen auS dein Teiche deS Herrn Grafen gestohlen haben."; Der Mann, der sich Andreas Banzel nannte, nickte mit dem Kopfe. Ja, ja," sagte er dann trotzig, der Herr Graf wird deshalb kein armer B!ann werden." Haben Sie gehört, daß in diesem Schlosse in derselben Nacht, in der Sie den Diebstabt begingen, sür den sie die gebüdnndt Strafe erhalten werden, ein jchver, Verbrechen verübt wurde ? ,3of-
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. .lAi habelicm.',! Thcil an diesem elbrechen?" .Neiit." . Der Richter schien einigermaßen er Itaunt über diese Art der Fragestellung. Der Kommissär war jedoch von vornherein von der Unschuld dieses Mannes überzeugt, den man ihm als des Mordes verdächtig vorgeführt halte. Ein Mann, der einen Staubmord begangen und sich kostbare Werthsachen angeeignet hat, verkaust nicht ein paar Stunden später fürzwanzig Kreuzer Karpfen auf dem Fischmarkte. Haben Sie, als Sie bei dem Teicke ,'taiu."", etwas bemerkt, was Jbnen auf siel? Ha.tt Sie irgend Jemanden gesehen?" Nein! Das zweite Mal nicht." . Das zweite Mal ?lscht? Sie waren also zweimal in dieser Nacht bei dem Teiche?" ' Ja." . Wann das erste Mal ?" So gegen Mitternacht." Zu welchem Zwecke? Auch um Karpfen zu stehlen?" Es sind auch Hechte im Teiche. Und da wollte ich Fischangeln legen." Und wer hat Sie dabei gestört?"' Wie ich so aus dem Rasen hockte und die Angeln zurecht machte, sah ich nach dem Schlosse, aus und da sah ich einen Mann schnell vom Hause nach dem Tannenwalde hinüber laufen. Na, und da machte ich denn auch, daß ich fortkam, ließ die Hechte Hechte fein und machte mich später, so gegen drei Ubr, an die Karpfen." Hielten Sie den Mann, den Sie be merkten, für einen Bewobncr des Schlosses?" Na freilich. Ich will's nicht be. schlvören, aber ich glaub', es war der Herr Graf." Die Blicke des Untersuchungsrichters und des Eommisjärs begegneten sich. Und worauf gründet sich diese Vermuthung? War es hell genug, um die Züge des Herrn Grafen zu erkennen ?" Das nicht. Aber es war halt so seine Statur und kurz, es hat mir so den Eindruck gemacht, sonst wäre ich nicht so gelaufen, als ob der Teufel hinter mir her war." Schon gut. Vielleicht beliebt es dem Herrn Untersuchungrichter, noch einige Fragen an den Ä!ann zu richten. Mich bitte ich kurze Zeit zu entschuldigen. In anderthalb Stunden spätestens bin ich wieder hier. öiitter, Sie bleiben hier und stellen sich dem Herrn Gerichtsrath zur Verfügung." Der Eommissär eilte den Park hinab und bestieg seinen Wagen, der noch vor der Gartenthür hielt. Zur Stadt zurück" rief er dem Kutscher zu, der sich auf den Bock schwang. Hotel zum Löwen." Es war gerade sechs Uhr, als der Wa gen vor dem Hotel hielt, in welchem der Graf abzusteigen pflegte. Der Eommissar trat durch das Hauptthor ein, das 'den geöffnet wurde. Ist der Portier noch hier, der ' heute Nacht die Wache hatte?" 11 Ja, Herr Eommissar." stufen Sie ihn mtr." Der Eommiffar trat in das Speisezilnmer links. Gleich darauf erschien der Portier. Sie kennen mich wohl?" Hen: Eommiffar Schreiber, gewiß. Der Herr Eommiffar haben ja " Nur ein paar Fragen, die Sie mir Dahrheitsgetnäß beantworten müssen." Bitte." Der Herr Graf aus dem grauen Schlößchen hat gestern hieran Hause ein Zimmer genommen ?" . Ja, Nr. 25." Um wieviel Uhr war das?" So gegen 9 Uhr Abends." Blieb ber Graf von da an im Hotel?" Nein. Der Herr Graf nahm nur ein 9!achtmahl ein und dann ging er noch aus, gerade als ich das Thor schlie ßen wollte." Also gegen 10 Uhr?" Präzisurn 10 Uhr." Wissen Sie, wann der Herr Graf zu rückkehrte?" ' Gegen halb drei Uhr. Wissen Sie das bestunntt ?" Ich habe ihm selbst das Thor geöffer." Von der Zeit 10 Uhr Abends bis heute Morgens um halb drei Uhr war der Graf somit nicht im Hotel anwesend?" Nein." (ortsetzungolgt.) VottNnsland, Die Journalist ewDuelle lind in Paris wieder an der Tagesord nung. Ein Hauptduellant ist jetzt Ro chefort. der berühmt ist als ungeschickte fter Führer von Pistole und Degen, der schon ein halb Dutzend Mal verwundet wurde, aber immer wieder mit Jubel die Gelegenheit ergreift, seine Haut zu Markte zu tragen ; denn eS ist süß, als tapferer Degen im Volksmunde gefeiert zu werden ! Die neuesten Händel hat Fancher vom National" mit Eatulle Mendes ausgefochten, und jetzt prangt auch der bekannte Arthur Merer vom Gauloiö" in den Blättern, der den Kedacteur deS Monde". Drumont, fvrsern ließ, denselben rauslustigen Ultra montanen, der erst vor einigen Tagen von Laurent vom Journal PariS" ver mundet wurde verwundet natürlich, wie man das in diesen Kreisen so nennt : ein Riß an Hand oder Arm, auSnahms weise auch einmal im Gesichte. Geistes armuth und Eitelkeit sind, wie in der modernen Pariser Gesellschaft Überhaupt bei dieser üblen Sitte obenauf. Jnded ist auch diese Skaufsucht ein Zurückgehen der Franzosen auf frühere Zustände: was gallisch, das ist bändelsüchtig, und der. alte,,langschwert'ige Kelte wie der Lretone und der Ire sind stets mehr faustfertig als denklustig gewesen. üte Rlg aer Zerrungmeldet den Tod eines Sattlers NamenS Lagel, der im Alter von 109 Jahren gestorben ist. Bagel ist in Sachsen ae boren, kam als Knabe zu . herzoglichen Zeiten nach Kurland, hat titbSteoa von Otto Hermann von der Howen und den Grafen Peter von der Pahlen so gut gekannt, vav er ie auszeichnen konnte." Auch Ludwig der Achtzehnte im Mitau. ii... rxi.ff. r . r.ni. t r l schen Schlosse hat er sattlerisch bedienen mülsen."
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ttm '"" ' ci. , c ir. ruoj f. snwuTXn TW-Jl-ij f - . . Z2 Ciscodahn.Zcit.Tabcll Ankunft und Abgang der SisendahnzL in Jndlanapolil.an und nach Sonn, tag, den 3. Januar 1386. Zeffersondille, adison nn SntiAoapoll, nenvasu. bgang: knnft: ?? S:!S & I Z:!!?,ZL WA .;B?iafl11 a 1 1 iWifiljg ; aimdij3 läg d.tt b l ea gatifli.oji Bandalia Line. RiUtioii .... T.30 2rn 5 9p, 9 11.1H Xtttt t&ult ckee. AMi Wactftc r 11.00 chn,I,g 3 13 Q RaU unllcr...i(Uoe t erpreß . .. 4 40 Qxvxti iub . j jfl j( Tlevelanb, Colurnbui, t mein n an ud 3uiu .4..t2 ! , . W knern !Wail...!Oiünt Echnelljug 3 3iÄ BpDu rienoayu (et tos.) j V f f 4.0C Km 1 1 Ct 8 fr Ufl 1.40 Ri nders. ...10.10 Cm e 1 tr liJoc, on Cl Az.ltt.U5 Ndrson , g I tr... 7.10 5t 3 k 6t ii SA S a ,d.n j3.W K I ft ei i L Vrigtköod Dldistou. C. C. .und - gang täglich. 4j0Cm. 10.10 s IUiöCW ' l.üü ISgltch. 30 6 4Ü Stm tkalt. .4a , 10 4 Bi U3JR 1 6 3JN1 gltch. 4.40 Ka ' täglich. 7.1 rn l kwrinnati, ZudianadoUl, St. 2$nU n. Ehkag, BBU.lOJiK wi'wv"Vn lunuuaii uiDinca. aoutiu.n. 4.UU m tnetnnatt Uf 11 U iia C.Sc .. Z d Sndtana, Icc. lOIBBa K'i, r. 11 AStim O ,.... 10 4b Ttnk. ,e 6.4ü 3in K Jt et m 2 w l ttglich Uu. lilCa Chicago Division. Vo url f 1. 7.1UB Thieago ail x.:?.lO 9t n Utjlun 9t b.10 ISglich I kk 11.10X81 hieLou 3i. lagltch u.. 3.. uaU ee ..II ifc L Utll , . tnetnnatt . tJO , VUUdurg, Ciueiknati & St. Louis Sisendak e en cn sm m a , "V 'r I . 12 llr aula. r itt 4.30 Bin flf nora Oonnt. f. 40 C IP S nomncneonnl.il.u iBn D ccauig. CORrttagl 4.00 n VPllKP r täglich , d.. i bSKn " Du s a I ui. Sntgl .... 1.34 9 nv P V ' ex tlflUA in 1 1 waii rn mau igl 4 iu ism W,ftr all... 9.40 R Chicago Renke via okomo. Edicaao Scknell Snb'l Zorn. ig rag 11.15 v ttcaßotiirct.ll.tJO h eanellzug... 4.00 L Jndxl'4 W rrteft 3.U 1 Wabash, Et. gouii Se Pacific. etK EHte Uatl 7.13 m Cti0tteriCj 8.05 v 1U er.. 11(0 D't ii Üb ail. tz 15 II Mich. CUn und 1 2.1 tziVitch lZr t täi 7.1(1 K Xttx tolb r .ll öO , 1 ÖOU Lva,n,.. 1.40 Indianapolis und Viukennes Siseudadu. Hat! 1 Catk 7 li R 1 nin..i .n 7 , r . '" attv. . v J Biatinnil cc . 4.40 m Katl atrs . SO Ginkinnati,HaMiItouckZlldianapollsGisetidahn. Jndx tL S! V 4.W) onnttloiöeK 40 all. 11.44 Ja 2nlf u etulllQ 4) Rat tnetnnatt cc 4.00,onrw(iiciaerntc o.öu l.t.t.. m t m q . . t.ä 0"f" cii.w nin in.. D.T.ckN. Z.bO m Sudiana, Vloomington undWeftcru Kisendah. ae zu eil.. 7 .(. tnxi3Scc d.'v Ä C Er 131 M aftir e ffx. täglich 4.00 Du Cinc e?c 10.40 Sa M4(RUcein. 3.45 9tw IPtcB Kft u in a ei tagio.&u ab Oeftliche Didisio. Oeftl.Eratl 4.Z0L I aeitte Irnit 1 un Tagt. cpttB.... 9 üu äb M 3 e,....'i, KtUnttc 9iv.... 4 vbm 1 .'fter SS .... 4 Sadiauapolis end vt. Louis viseubahu. . Tag Errrei, e e. löslich 7.2 B oft u St L 9i. bxüKm 9t 9 n B 1 IBg cc 3.45 B o(4l$aftmaii.i0i)URa Da, Are tagt. 4s Andianoxlt4 3.3s V u 6 fc ii taaita 4 it cc.io.K5 9i Limt Erotgl... UM Um Lonisdille,New Llbanh & Chicago. ir.Line. idieaao r tLl..lZ.wN dtcago r tgl.. 3.10L 0 Sc 10AUB onon cc 4 4im Mich SU, Ehicag. ich. SU Ehtc. j au U.iLNm er lt. z 40 L Indianapolis, Decatnr Cpringsield. Der it Pro Mali. 8 Ji Bin chnellju x 1 1 .. 3 WCm ontezuma cc I ISonte jurna cc 131 ouffl ecnnt. bOrabl aulj Connt... KOOa Schnellzug t c 4...1U HHb att d 30 ",üäC mit r k. ScbtifcffeUffat mit 4 EJiIaf aasen mit p, Barler.Er l!ili'ti, Hamilfon & Dayton Bahn. kSTizlich lmiZiige ach und von Ciueinnati, und allen Ortschaften Nördlich, Oüdlich u. Oeglich. Pünktliche Verbindung mit allen Zügen nach JDaytou, Toledo, Detroit fc äaInaiy,' Wegen Auskunft nnd Billet wende man sich an den Agenten, Ecke Illinois Straße und Keutucky Avenne oder Union Depot. Gam. Ltnso, P, , S. 4? Harzard. gent. OHIO INDIANA MICHIGAN
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