Indiana Tribüne, Volume 9, Number 234, Indianapolis, Marion County, 14 May 1886 — Page 2

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inblatia Tkiöüne. Erscheint gägkich und Sonntags. ftYitaghgc IrtJünt- kostet durch den XtAaitil V ent per Soche, di Sonta,-,Trtä-b t , och. Vtd ,fa, li ktl. tt Post jugeschl U BeTilftfi9lsf ? Aajr. JOfsTcr: 120 O. MarvlanbNr. Indianapolis, Ind., 14. Mai 1886. - Qin neuer Fischereikrieg. Nachrichten aus Digby, Neu Schott land besagen, daß am 6. d. M. Herr VietS, der Zollcollector daselbst, die Nach, richt erhielt, ein amerikanisches Fischerei schlff fei im Digby Bastn" eingetros fen. Herr Viets telegraphirte sofort an den in St. John, Nai Braunschweig, stationirten Damvfer Lansdowne", Capt. Scott, der Amerikaner" sei jedenfalls widerrechtlicher Weise in canadi scheS Gewässer gekommen, um sich mit frischem Proviant zu versehen. Capt. Scott antwortete, er habe av den Marineminister in Ottawa um In structionen telegraphirt. Wie dieselben ausgefallen sind, erhellt aus der That sache, daß der Dampfer Lansdowne" kurz vor Mitternacht desselben Tages in Digby anlangte. Bei Tagesanbruch be ' gab sich der zweite Offizier der Lans downe" an Bord des amerikanischen Schiffes, welches ruhig im Hafen Anker geworfen hatte. Der Amerikaner" war ein Schooner, die Seite jedoch, welche seinen Namen trug, war mit Leinwand bedeckt, so daß es anfänglich nicht mög lich war, festzustellen, mit welchem Schiffe man es zu thun hatte. Es war der Schooner David I. Adams" aus Glou fester, Capt. Allen Kinney. Es wurde festgestellt, daß der Schoo ner, als er durch den St. Georgs Canal geschwommen kam, auf verschiedene cana dische Fischerboote traf, von denen er Lebensmittel kaufte. Bei dieser Gelegenheit soll sich einmal Capt. Allen Kin ney bei den canadischen Fischern erkundigt haben, ob sie nicht wüßten, wo sich der Dampfer Lansdowne" besinde. Der zwcite Ofsicier des canadischen Dampfers forderte Capt. Kinney vom Adams" 'auf. die Leinwand von dem Namen des Schiffes zu entfernen und sofort in See zu stechen. Capt. Kinney gehorchte, es herrschte jedoch Windstille, und eS war dem Schooner nicht möglich, aus dem Basin Herauszugelangen. Der Lansdowne" wartete draußen einige Stunden, dann kam er wieder einherge braust, sandte einen Ofsicier zum zweiten Male an Bord des Adams", und beide Schiffe kamen nach Digby zurück und warfen dort Anker. -ES wurde sofort in Gegenwart vorn William Hawley, dem Fischerei-Commiffär für Dlgbv County, und dem Zollbeamten Batsford Biets eine Untersuchung vorgenommen, um festzustellen, ob unter den bestehenden Gesetzen eine sofortige Beschlagnahme des amerikanischen SchiffeS sich rechtfer tigen lasse. Es wurden mehrere Zeugen ' vernommen, und das Resultat war, daß der Adams" c o n f i S c i r t und vom Lansdowne" im Schlepptau nach St. John genommen wurde. Späteren Berichten zufolge wird die Anwesenheit des Adams" im Dizby Basin dadurch erklärt, daß große Herings züge, welche an der Küste von Neu Braunschweig und Maine geseben wor den waren, sich auf die andere Seite der Bai geschlagen und dadurch den Adams veranlal.t hatten, ihnen zu folgen. Die Thatsache steht fest: ein amerikanisches Schiff ist von einem canadischen Dampfer mit Beschlag belegt worden. Ob der Dampfer ein Recht dau hatte, bleibt natürlich ebenso zu beWelsen, wie anderntheils das Recht der amerikanischen Schiffer zu beweisen bleibt, sich in Ge wäffer zu begeben, die ihnen nach feier lichen Verträgen zwischen den VerStaa ten und anderen Mächten unzugänglich sein sollen. Eine echte Zjankeebei. ath. Vor vielen Jahren hatten in Mason, Ohio, Dr. John T. Niron und der , !Ciiir Tlrthih ST1 TW ti'.r gewien Garwood Ammons Bürgschaft V SMV.V VJMI AW.V IM V 1 1 1 V i I geleistet, der Mann jedoch ueß seme Bür ;en im Stich und brannte nach Tennesee durch, wo er noch gegenwärtig leben Soll. Ammons hatte etwas Grundeiaenthum hinterlassen, welches dann auch zur Deckung ferner Schulden verkauft wurde. der Ertrag war aber nicht genügend, um , alle seine Schulden zu bezahlen. Die beiden Bürgen waren in Folge dessen verpflichtet, für den Durchgebrannten daS fehlende Geld zu bezahlen. Squire Van Dyke war Verhältnißmäßig arm und nannte nur ein Haus sein eigen, welches unter dem Gesetf nicht Verkauft werden durste, well er eine Farnilie hatte und seine Frau noch lebte. Er weigerte sich einfach, den auf ihn fal lenden Theil der Schulden Ammons zu bezahlen, und es gab sein Gesetz, welches ihn dazu zwingen konnte. Dagegen war Dr. Nixon ein reicher Mann und mußte nun auch den Dyke'schen Antheil an der . Bürgschaft entrichten. Er that dies in der Hoffnung, daß eS ihm gelingen werde, spater einmal von Dyke seinen Antheil zurückzubekommen. Kürzlich nun wollte es des Doctors Glück,- daß Dyke durch den Tod seine Frau verlor. Der Squire vt cm Greis von 70 Jahren, er hatte sich an seine Heimstatte gewohnt und konnte den Ge danken nicht ertragen, daß der Doctor jetzt das Recht habe, ihm sein Häuschen zu verkaufen. Dyke hatte keine Kinder mehr im Hause, die Frau war todt ; von einer Heimstätte" im Sinne des Gesetzes war keine Rede mehr, und es gab keine Rettung vor dem drohenden Verlust lemes Heimes. Da riethen ihm seine Freunde, wieder m beiratben. Habe er erst eine Frau, ; dann könne ihm kein Richter und kein Besetz sein Häuschen wieder fortnehmen. Der Alte besann sich und sah schließ' lich ein, daß seine Freunde Recht hatten. Tr hielt fleißig unter den mannbaren ' Töcktern" deSLandes Umschau und ließ ti sich nicht verdrießen, daß er verschie . r T. ? 5 9 t Vene orve eryieil. . juv$ ryriiis ieoc Reine beirathen würde, wußte er ovne

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t-5-äyrti atiänd tüni htt fciföi Wurf. Eine gewisse Daine Namens May Jones,' der er seine Verhältnisse klar und bünvig dargelegt hatte, erklärte sich erröthend Willens, ihm am Altar für ewige Zeiten" die Hand zu reichen. Unterdessen war aber auch der Doctor nicht müssig gewesen. Er sah, daß sein Jegner alle Anstrengungen machte, um ihn um sein ihm zukommendes Geld zu betrugen, und er versuchte nun seiner seits, den Verkauf des Haufes möglichst zu beschleunigen. Am näcbsten Samstage sollte das Haus verkauft werden, da heirathete aber am Dienstag vorher Van Dyke seine junge Braut und brachte sie als seine Geniahlm sofort heim. yerlss bekam von Dvkes Anwälten die Aunorderuna. von dem Verkauf des Hauses abzustehen, bis das Gericht m der Angelegenheit ent schieden haben würde. Der Syeriff ge borckte. und das Common Vleas Gericht entschied, daß Van Dyke wieder ein Familienoberhaupt" sei und daß in Folge dessen sein Haus nicht Schuldenhalber verkaust werden vurse. DerUlte yatte denVoctor geprellt, be hielt sein Haus und hatte obendrein noch tint Frau vekomntm. Auch eine Princtviensragr. Mit welchen Lappalien sich die höchst gebildeten". Kreise Deutschlands abgeben, zeigt folgender Bericht aus Leipzig, der sich trotz seiner ernsten Fassung wie eine schalkhafte Satire liest : Der beim Reichsgericht bestehende Ehrengerichtshof für Rechtsanwälte hat kürzlich in letzter Instanz die priw cipiell bedeutsame Frag entschieden, ob eine berufsmäßige ode! Anstandspflicht für den Rechtsanwal! besteht, den Präsidenten des Gerichts, bei welchem er zugelassen ist, im Gerichts gebäude und außerhalb desselben z u grüßen. Die Sache hat ihren VLx sprung darin, daß zwei Rechtsanwälte beim Landgerichte Straßburg (spater hat diese Zahl zugenommen) wegen verschie dener Vorfalle den Gerichtspräsidenten Lautz nicht mehr grüßten. Der Präsi . . Ms i r . rr dem des verlanvesgeriqls ermcyte tn Folge dessen den Vorstand der Anwalts kammer, die beiden Rechtsanwälte ..zur Anerkennung und Erfüllung dieser ihrer Pflicht und insbesondere den einen derselben zu einer Genugthuung dem Präsi denten und dem Richterstande überhaupt gegenüber zu veranlassen." Die beiden Rechtsanwälte gaben ihre Erklärungen w l . . L. m. ... r. . av ; viezenige oes emen muy ais ausrei chende Begründung der Unterlassung des GrußeS anerkannt worden sein, denn nur gegen den andern wurde auf Anfte m t ,-in 1 l TV . yen ves Prastoenlen oas visclpiinarverfahren eingeleitet, doch beschränkte .sich dieser ausdrücklich auf die Unterlassung deS Grußes im Hofe innerhalb deS Gerichtsgebaudes, obgleich auch solch außerhalb deS Gebäudes vorgekommen waren. Die Anklage erachtete nämlich, daß nur bei Begegnungen im Gerichts gebäude der Rechtsanwalt den Präsiden ten zu grüßen habe. Diese Pflicht sei aber auch eine unbedingte und könne durch irgend welche Vorgänge nicht be rührt werden ; fühle sich ein Rechtsan walt durch solche verletzt, so habe er sich bei der dem Präsidenten vorgesetzten Bebörde m beschweren, aber den ferneren Gruß dürfe er nicht unterlassen. Das Ehrengericht der Anwalts-Kam' mer trat als erste Instanz den rechtlichen Ausführungen der Staatsanwaltschaft im Wesentlichen bei, indem es ebenfalls eine amtliche und berufsmäßige Verpflichtung annahm, aber einschränkend aufstellte, daßdiese staatliche Natur der Verpflich tung nicht auch deren Unbedingtheit in sich schließe, ähnlich wie etwa beim Militär. Die weiteren Erwägungen und thatsächlichen Umstände führten dann zu einem freisprechenden Urtheile. Die Staatsanwaltschaft appellirte nach Leip zig, sie hielt ihre in erster Instanz gege denen Ausführungen aufrecht und be merkte zu den Gründen des ersten Ur theils : D- Unterstellung einer Ver zichtleistung des Präsidenten auf den Gruß eines Rechtsanwalts sei als recht lich unzulässig zu verwerfen, weil der Präsident im Interesse der Würde seines Amtes zu einem solchen Verzichte nicht befugt sei und der Angeklagte seinerseits denselben nicht hätte annehmen dürfen. ES handle sich um Pflichten des Amts und Berufs, über deren Erfüllung zwischen den betreffenden Beamten (!) nicht paktirt werden dürfe." Der Ehrengerichtshof in Leivzig hat das freisprechende Urtheil der ersten Instanz bestätigt. In rechtlicher Beziehung hat derselbe ausgeführt : Wäre es rich tig, daß, wie das Ehrengericht und mit ihm die Staatsanwaltschaft annimmt, eine staatliche oder amtliche Pflicht des Rechtsanwalts bestehe, den Präsidenten des Gerichts, bei welchem er als solcher zugelassen ist, bei Begegnung innerhalb des Gerichtsgebäudes zu grüßen, so würde ein inkorrektes Verhalten deS Präsiden ten dem Rechtsanwalt gegenüber diesen nicht von der Erfüllung der ihm oblie genden Pflicht entbinden können. Allein dieser Ausgangspunkt der erstrichterlichen Erwägungen ist verfehlt. Eine staatliche oder amtliche Pflicht, den Präsidenten des Gerichts, der welchem ein Rechts anwalt als solcher zugelassen ist, zu grü ßen, besteht für diesen nicht. Dagegen muß es allerdings als eine durch den Anstand gebotene Pflicht bezeich net werden, daß diejenigen, welche zu einer gemeinsamen Wirksamkeit und ins besondere zur Förderung der Rechtspflege bet demselben Gericht berufen sind und dadurch rn Beziehungen zu einander tre ten, auch außerhalb ihrer amtlichen oder berufsmäßigen Thätigkeit und auch ohne daß nähere gesellige Beziehungen' unter ihnen bestehen, diejenigen Formen des Verkehrs gegen einander beobach ten, welche die gute Ute vorschreibt. Von diesem Gesichtspunkte auS muß daS Verhalten des Angeklagten beurtheilt werden. Unzweifelhaft würde es der guten Sitte widersprechen, wenn die an demselben Gerichte beschäftigten Rechts anwälte und Richter, die in Beziehung auf das gegenseitige Grüßen bei Begegnungen bestehenden geselligen For men nicht auch außerhalb ihrer Berufsthätigkeit beobachten und insbesondere den an die Spitze des Gerichts gestellten Präsidenten ohne allen Grund bei Begeg nunaen nicht grüßen würden. Anzu erkennen ist auch, daß eine Verleduna

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TV-V dttsre tzuich txi EiNe äm Pflicht Seitens eines Rechtsannjälts Mer Um ständen einer ehrengerichtlichen Ähndung unterliegen kann. Denn obgleich es sich dabei lediglich um die Außerachtlassung einer Anstandspflicht handeln würde, so ergiebr sich doch auS dem 28 und 62 der Rechtsanwaltordnung, daß auch die Verletzung von Anstandspflichten im eh' rengerichtlichen Verfahren gerügt werden kann, wenn durch dies Verhalten die Achtung gefährdet wird, welche der Be ruf eweS Rechtsanwalts erfordert. Ebenso ist es von dem hier vertretenen Standpunkt aus, nach welchem s sich immer nur um die Verletzung einer Anftandspflickt handeln könnte, ohne Bedeutung. ob das Unterlassen des Grußes innerhalb oder außerhalb des Gerichts yebaudes geschah." Vom Inlande. In Toronto, Canada, haben die Kutscher und die Condukteure der Straßenbahnen die Arbeit eingestellt, weil ihre Prinzipale sich weigerten. , Ritter der Arbeit" anzustellen. DieAufternsaison inNorthPort Harbor und anderen Orten an der Nordküste von Long Island ist geschlossen worden. Vom September bis mal wur den von Northport aus Fässer Austern.verschlftt. In der Schule zu Arcola, JU.', hatten neulich 13 Jungen gegen den Unterricht Nachmittags gestrikt. Die Lehrerin schickte diplomatisch 13 der großten Schulmadchen zu den Stnkern in den Hof, und in ein paar Minuten war der Strike vorüber. Doch duckten die Herren Jungen beschämt ihre Zköpfe über die Bücher. Ueber daS schlummernde Städtchen Monticello in Jndiana zog neulich in der Richtung auf Nordosten ein Evclon, der iedoch zu hoch war, um ernstlichen Schaden anzustiften. Indes sen gelang es ihm dennoch, mehrere cheunen aus ihren Fundamenten zu he den, von der PreSbyterianerkirche einen Theil deS DacheS abzureißen und derschiedene Kamine u. s. w. zu zerstören. An einigen Stellen wurden Bäume mit den Wurzeln auS der Erde gerissen. Herr EngelkevonLula, Ga. ist ein eifriger Naturalist und besonderer Schlangenfreund. JmHerbst vergräbt er seine Schlangen in der Erde und gräbt sie rm Frühmhr wieder auS. Neulich wollte er auf diese Weise eine grobe Klapperschlange auS der Erde holen, als dieselbe aus ihrer Erstarrung schnell er wachte und ihre Fangzähne ihrem Freuw de in den Kopf schlug. Eine tüchtige Ladung Whisky rettete dem Schlangen freunde daS Leben. 5$ Russiaville, Jnd.wurde unlängst ein merkwürdiges Fest veran staltet. MrS. Mary Bennemann feierte nämlich ihren 117. Geburtstag im Hause ihres Sohnes Mieter, der gleichzeitig mit ihr seinen 64. Geburtstag beging. Die Nachbarn waren zahlreich erschienen und nahmen Theil an einem Schmause, der zu Ehren des Tages veranstaltet worden war. Frau Benne mann ist sonst noch rüstig, aber vollständig taub. Als ein kleiner Dampfer neulich in Wisconsin den Fox Fluß hin auf eine Vergnügungsfahrt machte, wur de die Mannschaft Nachts durch den deutschen Ruf aufgeschreckt : Was macht Ihr mit meiner Weide ?" ES stellte sich später heraus, daß der Dampfer bei dem vorherrschenden Hochwasser über einen Theil der Farm des Deutschen geschwom men war und in ihm den Verdacht erregt hatte, es seien Seeräuber im Anzüge. In Hartford, Mich, würd ein Stier auf der Straße wild und rannte im vollen Galopp einher, bis ihm ein junger Mann in den Weg kam. In einem Augenblick lag der Jüngling von den Hörnern des Sti.es getroffen bewußtlos zu Boden. Dann stürzte sich das erboste Thier auf eine alte Dame Und richtete dieselbe derart zu, daß sie ein Bein brach. Schließlich erschien ei ne Bull.Dogge auf der Bildflache, packte den Stier an der Rase und hielt ihn fest, bis Leute mit einer Flinte herbeeilten und den Stier erschossen. Zwei alte deutsche Leute, Jacob Burnett und seine Frau, waren nach einem langen Kampfe um ein ärm liches Dasein im Armenhause zu Menze--leS in TeraS gelandet. Die alte Frau nahm sich dies so zu Herzen, daß sie zu sterben beschloß, sie wollte jedoch nicht hne ihren Mann aus dem Leben schei den. Offenbar gelang es ihr, ihn auf ihre Seite zu bringen, denn eines Mor gens in der letzten Woche fand man Beide m ihrem Schlafzimmer todt. Sie hat ten sich Seite bei Seite erhängt.Ein berühmter Mann in sei ner Art ist der Onkel Billy Day" in London. Ky. Er ist über 87.Jahre alt. Seine Nachkommenschaft, die sich bis zur Stunde des besten Wohlseins erfreut und welche der Tod noch um kein einziges Haupt beraubt hat, besteht aus 13 ihn dern, 76 Enkeln und 182 Urenkeln. On kel Billy liest ohne Brille am Kamin feuer und kann mit seinen Absätzen zwei mal cneinderschlagen, ehe er beim Spriw gen wieder zur Erde gelangt. Der Redacteur deö Wal. lowa Chieftain" im Territorium Wash ington veröffentlichte dieser Tage in seinem Blatte folgende rührende" Notiz : Zum ersten Male seit der Existenz deS Chieftain". ist fein Holzhaufen zu ein paar Spänen zusammengeschrumpft. Abonnenten, die lang" an Holz und kurz" an Geld sind, können eine Ladung deS erstgenannten Artikels in diese Ofsice bringen. DaS Holz sollte trocken und muß in zwei Fuß lange Stücke geschnit ten sein." Auf eine neue Manier, die Ver. Staaten um die ihnen gebührenden Zölle zu betrügen, ist man an der mexi kanischen Grenze verfallen. ES wurde dort nämlich eine Heerde Schase von Mexico auf amerikanischen Boden als lebendes Vieh" eingebracht und passirte natürlich zollfrei. Diesseits wurden jedoch die Schafe geschoren und die auf diese Weise gewonnene Wolle wurde ver kauft, ohne daß die Bundesbeamten ein Recht batten, dagegen einzuschreiten. Die Unternehmer deS Geschäfts" mach ten einen Gewinn von 60 Prozent und

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.TV .'vVy. V-j.t. v--'yji i :,,'," vj..iHJjVJ . iSV Wii oatti!.. wieber mit ihren Schasir über die Grenze nach Mexico zurück. Aucb in der Stat Negaü nee in Michigan hat die Sonntagsfrage viel Staub aufgewirbelt. Die Freunde des Sonntagszwanges reichten dem Stadtrath eine mit 325 Unterschriften versehene Bittschrift ein, an Sonntagen alle Wirthschaften zu schließen, gleichzei tig aber auch wurde dem Stadtrath eine andere Petition eingereicht, die 385 Unterschriften trug und in welcher derStad'trath ersucht wurde, die Wirthschaften sowie alle, anderen ejchaste an onnta gen offen zu lassen. Der Stadtrath beschloß, in der Angelegenheit vorläusig gar nichts zu thun, -und die Anhänger des freienSonntags besinden sich obenan. Dagegen wollen mehrere Privatperson nen" gegen die Wirthe gerichtlich klagbar werden. Eine nicht uninteressante Klage ist gegen den Samenhändler Vick von Nochester angestrengt worden. Fre derick O. Gubner, ein Sohn des Frie densrichters Adolph Gubner von New Utrecht, hatte auf eine in Vicks Katalog enthaltene Garantie bezüglich der riesi gen Dimensionen, welche eine gewisse Sorte Kohl erlangen würde, für $60 Samen gekauft, war aber unangenehm überrascht, als aus dem Samen sich alle möglichen Sorten Kohl, nur nicht der er wartete entwickelte. Er hatte auf die Aussaat hin eine Einnahme von $1400 erwartet, realisirte aber nur $300 und verklagte daher Vick auf Ersatz des Ausfalles. Während die Klage noch in der Schwebe war, starb Gubner, jedocb setzte dessen Vater die Klage fort. Nichter Brown verwies die Angelegenheit an ExRichter Nelson als Referent, und dieser empfahl ein Verdikt von $000 zu Gunsten des Klägers. Vick hat gegen Bestäti gung dieses Verdikts appellirt und die Angelegenheit wird im Lauf dieser Woche im Generaltermin der Supreme Court zu Poughkeepsie zur Verhandlung kom men. Wom Auslande. Im Hafen von Constantr nopel wurde dieser Tage ein überaus kühnes Räuberstückchen ausgeführt. Im t t 9 yasen war namttcy ein kleiner gnecyischer Segler verankert, dessen Capitän, der zugleich Eigenthümer des Schiffes ist, imBegriffe war, nach der Donau abzuse zeln, um dort eineGetreidefrack t einzu'a den. Während der Nacht vor dem für die Abreise bestimmten Tage fuhr eine Barke mit 12 Ä!ann an das Schiff her an. Die Insassen der Barke drangen im Ru auf das Schiff und bemächtigten sich des Wache haltenden Schiffsjungen. Ein auf das Hilfegeschrei des Letzteren her beieilender Matrose wurde geknebelt, und als der durch den Lärm geweckte Capitän aufs Verdeck trat, wurde er durch Aata ganhiebe niedergemacht. Die Räuber peinigten hierauf den Schiffsjungen so lange, bis er ihnen den Aufbewahrung ort des vom Capitän mitgeführten Geldes zeigte, bemächtigten sich der vorge fundenen -Summe von 19,000 Francs und einiger türkischer Pfunde und ergriffen sodann auf ihrer Barke die Flucht. Die griechische Gesandtschaft hat sofort am nächsten Tage dringende Schritte bei der hiesigen Polizei unternommen, wel chcr es auch bereits gelungen ist, zwei der Räuber zu verhaften. Dieselben sind dem Stamme der Lazen ungehörige Schiffer. Die Polizei hofft auch die übrigen Theilnehmer an der geschilder ten Missethat in ihre Hände zu bckom men. Auf Betreiben des griechischen Genzgsal'ConsulS in Constantinopel, Hrn. Mavlvmati, wurden verschiedene berüch tigte Individuen dem erwähnten Schiffsjungen vorgeführt, der in der That in einem derselben den Mörder des Capi täns erkannt hat. Die Verhafteten, sämmtlich Griechen, wurden ins Staats gefängniß gebracht, der Schiffsjunge wurde einstweilen im griechischen Gene-ral-Consulate untergebracht. GegendieUe.bertreibun: gen der deutschen Chauvinisten, welche nicht genug von dem Hasse der Franzosen gegen alles Deutsche zu erzählen wissen, wendet sich eine Pariser Kor respondenz der Voss.-Ztg." in folgender Weise: Von einem allgemeinen Aus bruch des Chauvinismus, von einer Deutschenbetze , im eigentlichen Sinne kann nicht die Rede' sein, und es würde schwer halten, hierfür annehmbare Be weise und Belege beizubringen. Die Lkasse des Volkes denkt heutzutage wenizer als jemals an di? Revanche. Bei oen Bauern, der Landbevölkerung, welche oie Lasten des Krieges zu tragen haben, ist niemals von Revanche die 3!ede ge wesen. Bei der städtischen und Arbeiterbevölkerung haben sich die Revanchege lüfte sehr abgekühlt und selbst verflüchtigt. Die Geschäftsleute und Gewcrbetreiben oen klagen über schlechte Zeitcn, aber sie wissen sehr wohl, daß ein Krieg dieselben noch verschlimmern würde. Der Mitbewerb Deutschlands ist ihnen sehr empsindlich, aber sie sind zu sehr an Mitbe werb unter sich und mit anderen Völkern,namentlich mit England gewohnt,um sich in chauvinistischem Deutschenhaß zu ergehen. 9toch ihren eigenen Grundsät zen können sie Deutschland das Recht des Mitbewerbes am wenigsten versagen, nur verlangen sie vielfach nach höherem Schutzzoll, der ihnen auch in manchen Füllen gewährt worden ist. Unter den Arbeitern hat von jeher viel Ko5mopolitismus geherrscht. Nur wenn,wie jetzt, ölrbeitsmangel sühlbar wird, macht sich aus Arodneid Haß gegen ausländische Arbeiter bemerkbar. Aber derselbe ist ebenso gut gegen italienische und bel gische, wie gegen -deutsche Arbeiter m richtet. Selbst die Hetzereien der Patriotenliga haben in geschäftlichen und Arbeiterlreisen' keine Bewegung gegen Deutschland hervorzubringen vermocht, sondern nur vereinzelte kleine Zwischen fälle verursacht. Kaufleute". Fabrikan ten und Arbeiter sind viel eher gewillt die Regierung wegen der schlechten Wirthschaftlichen Lage zur Verantwortung zu ziehen. Die Kaninchenplage in Australien nimmt von Jahr zu Jahr im mer mehr Überhand, so daß man sich vor zahllosen Thieren, deren Angriffen die Schafheerden in ganz erheblichem Maße ausgesetzt sind, kaum noch zu bergen weiß.' Einem Farmer z. B. sind durch sie zwei Millionen Schafe verloren gegangen.

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ä&riii m äiich WeÄ Ü LamMen erlegt, sö nützt das doch bei der ungeheu ren Vermehrungsfühigkeit derselben ab solut nichts, und nur nach Millionen muß man die vernichteten Thiere zählen können, wenn der Kalamität auch nur in geringem Maße abgeholfen werden soll. Diejenigen Landestheile nun, in denen die Kaninchen noch nicht in solchen Mas sen vorkommen, wie Nai Süd - Wales, Queensland und Viktoria, haben die Absicht, ihr G:biet dadurch den Thieren zu verschließen, daß sie es mit einem feinmaschigen Drahtzaun ehfriedigen. Die Kosten dafür werden natürlich nicht gering sein, denn die Zäune müssen eine Lange von mehreren tausend englischen Meilen haben, und sie geben zudem auch keine absolute Sicherheit. Die Regierung von Queensland hat für diesen Zweck bereits 50,000 Pfd. Sterl. in Beceitschaft gestellt. Aus Madrid wird v om 26. April berichtet: Gestern um 11 Uhr Nachts schloß man die Pforten der Kirche von St. Louis de Montera. Zwei Mitzlieder der Bruderschaft blieben zur Bewachung des Sakraments zurück. Einer von ihnen, Dr. Ezquierbo, ein bekannter Wediciner in Madrid, bemerkte, daß eine von den vielen Kerzen sonderbar flackerte. Sr näherte sich derselben, um sie zu ver löschen, als eine fürchterliche Explosion stattfand. Eine in der Kerze angebrachte Patrone war Ursache der Explosion. - Ein Theil des Sarkophages vom Grabe Chri 'ti wurde zertrümmert und alle Lichter serlöschten durch die Lufterschütterung. Zinige Heiligenbilder am Altar sinv zer stört. Dr. Ezquierbo und sein Genosse sind schwer verwundet; dem Ersteren droht der Verlust des Augenlichts. Der Urheber des Attentats.ist unbekannt; man sah denjenigen Mann, der die große Kerze gebracht hatte, nicht mehr. Man nimmt an, daß durch die Explosion beabsichtigt wurde, in der Verwirrung Dieb stähle auszuführen. Da jedoch die Pa lrone im unteren Theile der Kerze ange bracht worden war, erfolgte die Explosion erst, als der Kirchendienst bereits vorüber war. Zu gleicher Zeit stahl ein Dieb in der Kirche zu St. Joseph einen Kandela ber ; als der Sakristan den Dieb aushal ten wollte, versetzte ihm dieser einen Dolchstich. Eine ossiciclle Depesche aus Huesca meldet, daß ein Pfarrer vom Fenster aus auf einen Schullehrer geschössen und ihn verwundet habe ; der Pfarrer wurde verhaftet. Der Priester Galeote, welcher den Bischof Jzquerdo ermordete, erklärte, daß er immer religiöse Gefühle gehegt und nie die Religion aufgegeben habe. Er könne von Men schen verurtheilt werden, hoffe aber von Vott Verzeihung zu erlanaen. Man schreibt ' aus S'ach sen : Böses Beispiel verdirbt gute Sitten. Vor nicht langer Zeit hatte der Verband der Stickmaschinenbesitzer dcö Voigtlandes den Lohn für 1000 Stiche auf der Schiffchenmaschine von 85 Pf. auf 75 Pf. herabgesetzt. Nun ersählt man, daß der in der Schweiz bestehende Verband der Schiffchenmaschinenbesitzer, der seinen Sitz in St. Gallen hat,diesem Beispiel gefolgt ist und unter ausdrücklichem Hinweis auf das Vorgehen der sächsischen Stickmaschinenbesitzer den Lohn um 10K Prozent vermindert . hat. Z)!an sieht, daß bei solchen Fragen die Jnternationalität keine große Rolle spielt. An der Grenze unseres Koma,ceichs, im böhmischen Erzgebirge, sind m der Spitzenindustrie die Löhne der Arbei terinnen so tief gesunken, daß sich ältere Leute eines solchen Standes nicht mehr erinnern, trotzdem früher die Lebensmittel im Preise niedriger standen. Gute Arbeiterinnen verdienen bei täglich 16stündiger Arbeit selten über 1 Gulden 20 Kreuzer bis 1 Gulden 30 Kreuzer wöchentlich. Mittelmäßige Arbeiterinnen verdienen nur 90 Kreuzer bis i Gülden, , nach anderen Angaben noch weni zer. DaS wäre unmöglich zu glauben, wenn es nicht in böhmischen, den Fabri kanten nahestehenden Blättern zu lesen wäre. Dieser Wochenlohn ist kaum so hoch, wie der Darchschnittstagelobn, den in den größeren Städten Norddeutschlands ein videntlicher Arbeiter bezieht. Wie dabei die böhmischen Arbeiterinnen auskommen sollen? Welches Elend und welche Unterdrückung dort herrschen, kann man sich denken. Uebrigens beeinflussen die Jammerlöhne jenseits der Grenze auch die Löhne in der sächsischen Spitzenindustrie,die gleichfalls ungemein tief gesunken sind. Schiller's Ausspruch: Alle Schuld rächt sich auf Erden" hat dieser Tage in Württemberg eine mehr komische als tragische Bewahrheitung erfahren. Aus dem Neckarthal wanderte oor Jahren ein Mädchen, die Tochter ei nes Glasers, mit ihrem unehelichen Kinde nach Amerika aus. DaS Kind ' ist inzwischen herangewachsen und hat sich in Shile reich verheirathet. Vor einigen Wochen kam eine Sendung von 6000 blaxi an die Ortsbehörde für den.Vä ter" des Mädchens. Derselbe hatte aber seinerzeit vor Gericht die Vaterschaft ei )5r Klage 'um Alimentation abgeschw ken. Würde er die verlockende Suuline annehmen, so müßte er sich selbst des ivieineids anklagen. Bis jetzt ist noch kein Ausweg aus der Klemme gefunden worden. Mlle. Blanche Bortor, Tochter eines Pariser Kaufmannes sollte am 18. April., wie man aus Paris ichreibt, ihre Vermählung mit dem BeAmten Marat feiern. Die Gäste waren bereits versammelt; der Bräutigam trat ms die Braut zu und überreichte ihr ein Aus weißen Camelien bestehendes Bouuet. Das Mädchen , warf einen Blick auf dasselbe, schleuderte es dann in eine Icke und sagte : Ich heirathe Sie nicht, Sie sind ein Geizhals, das Bouquet hat böchstens zehn Francs gekostet, so etwas schenkt man einer Choristin, aber nicht einer Braut." Umsonst war alles Zure den, umsonst die Betheuerungen,' das Bouquet sei theurer gewesen und nur un geschickt zusammengestellt, die Braut versperrte sich in ihr Zimmer, erschien zehn Minuten später im einfachen Haus kleide und ersuchte die Gäste lächelnd, doch bei dem nun einmal bestellten Di ner zu erscheinen. Die Hochzeit' aber unterblieb ! Wie froh muß der Ex bräutigam gewesen sein, als er sich nach her in Ruhe die Sache, überlegte, daß aas verhängnißvolle Bouquet so dürftig aussah.!

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