Indiana Tribüne, Volume 9, Number 225, Indianapolis, Marion County, 5 May 1886 — Page 3
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Aachbarskinder.
Romau dou B.W. Ztll. (Fortstsung.) Da Gott es so gefügtTheure, mußt du es tragen. Uebrigens ist auch dem Andenken deines Gatten eine Stätte be reitet in deinem Hause komm nur. Ich habe dir das bis zuletzt aufgespart." Darauf führte sie die junge Wittwe die Treppe hinauf in ein kleines Erkerziminer, dessen Fenster uralte Lmden veschatteten und eine grünliche Dämmerung in dem kleinen Nauin verbreiteten. u& war hier oben feierlich still ; nur ein Vogel zwitscherte im Geäst und schaute von seinem hoben Sitz herab . neugierig . ins Gemach. . Melitta war, lebbafteste Spannung in den Zügen, eingetreten ; kaum aber hatte iic einen schnellen Blrk um sich ae worfen, als sie ausschluchzend in die Kniee sank und das verblaßte Gesicht mit den Händen bedeckte. Die Wände des acht . r . . , ill, , eagen Flaumes waren ganz mir yoio graphien bedeckt, welche Carlos Melden in den venchledensten Posen seiner Glanzrollen zeigten. Fast in der Mitte des Gemachs stand seine,, von einem nahmi f.w w rr' x OLl.-.ri- J.'C yaslen unsuer mooeuirie ue aus schwarier Marmorsäule, um sie herum wa ren trockene Lorbeerkränze mit ? breiten gold- und silbergestickten Schleifen gruppirt. Auf kleinen Marmortischen lagen die prächtigen Albums und mancherlei andere Geschenke, die der Künstler von Verehrern oder Kollegen erhalten, em besonderer Glasschrank aber barg auf blauem SamnletklNen den goldenen Lorbeerkranz, den ihm einst bei einem glänzenden Gast spiel die Damen erner reichen See- und Handelsstadt gewidmet. In einem großen Wandschrank waren einige zum Theil sehr kostbare Kostüme des Verstorbenen geordnet, so auch seinRomeo-Kostüm und die Rüstung des Grafen Wetter vom Strahl Anzüge, in denen der vollendet sckwne Mann damals beim ersten Sehen Melitta's junges He berückt 'und auf immer sich zu eigen gemacht hatte, öln der Marmorbüste aber lehnte endlich noch ein kleines, frisches Bild Sel den's Grab mit dem einfachen Gedenk stein auf dem einsamen Dorfkirchhof dar stellend ein ergreifendes memerito ruori. Auch die kleine Carl batte erstaunt um sich geblickt, dann rief sie jauch zend, auf ein gioßes, sehr ähnliches p. r t ?. zurustviiv oes avmgescyieoenen ro?f sind : Papa, Papa !" Sabine umsing das Kind und führte eS zur weinenden Mutter: , . . Hier, Melitta, ist des Todten Ver mächtniß fasse dich ! Du mußt für Carla leben, dich ihretwegen schonen." - Als dann nach emer herzbewegenden Stunde, während welcher Aielitta Alles in dem kleinen Tempel der Erinnerung beschaut und mit Thränen benetzt hatte. die Frauen unten in dem trauten Gärt chen saßen, indem in reicher Fülle Herbstblumen blühten und buntgesärbtes Weinlaub sich um die Veranda schlang, erst da begann Melitta zu danken, aus vollem Herzen zu danken. Sabine aber wollte Nichts hören. Ich habe gar nichts dabei gethan, und Ernst nur seine Pflicht als dein Bruder. Und egoistisch genug haben wir Beide dabei auch gedacht, denn oft und lange gedenken wir hier bei dir in deinem Puppenschloß zu weilen." Um mir durch Eure Anwesenheit noch mehr zu geben, als es bereits ge schab und ich soll empfangen und im iner nur empfangen wie gleicht sich da aus ? Aber glaubt nur nicht, daß ich hier unthätig wie eine Prinzessin leben werde ich werde arbeiten. Musik stunden z. B. könnte ich sehr gut geben auch für die Malerei habe ich einiges Talent. Damit läßt sich schon Einiges verotenen. Natürlich, Melitta, wirst du Geld,' viel Geld verdienen," tönte da Ernst's heitere Stimme hinter ihnen, der eben unbemerkt durchs Gitterthor' getreten war. DaS berücksichtigend hätten wir eigentlich ein viel größeres Haus miethen müssen, denn wie willst du hier all deine Schätze bergen." ' Spotte nur !" rief Melitta, sich freudig überrascht über sein Kommen erhehend. Wir haben später einmal noch eine lange Rechnung auszugleichen, du edelmüthiger Mann. Jetzt aber "' ' Ums Himmelswillen wenn du nur ein einziges überflüssiges Wort von Dank und dergleichen sagst,' treibst du mich sosort von hinnen ! Ich bin es, Melitta, ich, der das Glücksloos gezogen, denn mein Leben wird von nun an nicht mehr so einsam sein wie bisher. Und nun seht einmal nach, waS Eure Speisekam mer birgt und ob die neu acquirirte Köchin ihr Amt versteht Euer Bruder hat den besten Appetit mitgebracht, und hier unter der Linde muß eS sich köstlich speisen." So scherzte er über die ihm unendlich peinliche Dankesszene . hinweg, und als Marita immer wieder darauf zurückkam, sie nebme das' Alles nur vorläusig an uno werde sich später auf - eigene- Füße stellen, beschwichtigte er sie damit, daß dies ja gewiß geschehen solle ganz wie ste eS wünsche, müfje sie sich erst erholen und kräftigen nach all' dem überstandenen Leid. Später werde man weiter darüber sprechen. Dabei blieb es. Und der iunaen. blassen Frau war wirklich Erholung . und Kräftigung sehr notylg. 'Sie war so zart, so schwach, so angegriffen der Arzt sprach sogar von .-. ...i -t . r. emem zluseniyail in 'lizza für den PZm ter 'So schwer sich Ernst auch' von ihr und Carl nach dem kurzen, beglückenden Zusammenleben aetrennt haben würde. war er doch sofott bereit, Melitta dorthin zu schicken. Davon aber mochte sie absolut nichts wissen. Sie erklärte, daß sie nickt krank sei. es aber- jedenfalls werden muffe wenn sie ihrk7auliches. friedvlSes vemi sobald schon wieder entbehre iolle. Nur hier könne sie die alte Kraft und Fri sche wiederfinden und das werde bald ge nug geschehen. So blieb sie denn. Einsamer wurde es' ja, als nach eint; aen Wocven Vavme ie vertanen mukte. pa die. alte Frau Wcldingen die Tochter
nicht länger entbehren konMe. lber lernst kam fast ieden Taa auf emiae Stunden
hinaus, und geschah es einmal mcht, so sandte er sicher ein fesselndes Buch, einen Blumenstrauß oder sonst ein Zeichen des Gedenkens. Und dann kam der Winter und bald nach dem Weihnachtsfeste auch Arthur Er war durch Sabine längst von dem Schicksal seiner Schwester unterrichtet, und so sehr er auch damals bei Melitta's Flucht aus dem Vaterhause getobt und ge rast hatte, war doch in seinem guten, leichtmmiaen Herzen schon lange kein Zvünkcben Groll -mehr gegen die arme Verirrte zurückgeblieben. Durste er denn auch richlen' er? ltano nicht in seinem 'Lebensbuche schwerere Schuld, arökeres Verirren verzeichnet würde er, wenn je Alles bekannt würde,- nicht größere Schmach aus den Namen 'Hleffendurg häufen, aiö Melitta es gethan? So trat er denn in fehr welcher, timmung der lairg entbehrten Schwester gegenüber, die mit emem ubeljchrer an seinen Hals flog. Und dann gab eS viel schmerzliche Thränen Melitta konnte von nichts Anderem als von dem dahingegangenen, gütigen, ehrenhasten Vater sprechen,' undArthur hörte ihr schweigend zu, im Stillen sich und sein ganzes vergangenes Leben verwünschend, mit de,n zu brechen er doch nicht die moralische Kraft vefafz. Und die Mutter?" fragte Melittaendlich. Es acht ihr gut. Sie lebt un chlop. empfängt zuweilen einen Fürsten zum Besuch was könnte sie also noch zu wün; scheu haben ?" . Du bist bitter, Arthur. Und meine kleine Elfriede, die in ihrer Kindeseinfalt Mama stets all meine harmlosen Streiche verrieth . Sie muß inzwischen recht groß geworden sein?" Fast eine ganze Dame. Von Jahr zu Jahr abn wird sie dir ähnlicher. Wenn das so fortgeht, wird man Euch verwechs' können." Melitta lächelte schmerzlich. Die frisch erblühende Rose mit der entblätterten ? Kaum !" Ach WaS du siehst nichts weniger als entblättert aus. ' Uebrigens ist Mama von dieser immer mehr hervortretenden Ähnlichkeit entzückt und wiegt sich in kühnen Hoffnungen und süßen Zukunftsträumen.. Allerdings schaut Fürst Werdau die Kleine manchmal so sonderbar an. Melitta ward roth vor freudiger Ueberraschung. Wäre es möglich, Arthur deuwich deine Worte recht ? Wie wollte ich El friede da5 Glück wünschen und . der Mutter auch. Sie hätte dann eine Entschädigung für die getäuschten Hoffnungen, die sie durch mich erfahren und auch durch dich, Arthur. O, wende dich nicht ab, mein Bruder, laß uns einmal davon sprechen. Gedenkst du ewig Sekretär des Fürsten zubleiben?"' ,,!ein, gewiß nicht. Man wird mir früher oder später eiile angemessene Stellung erwirken." Man wird? Kannst du 'nicht selber eine erringen ist denn kein Funken Energie, kein Ehrgeiz in dir?" . . Du sagst das so leicht," brauste er auf. .Welch eine Stellung kann denn einMann meines Standes aus eigener Kraft sich schaffen ? ,Man hätte mich bei Zeiten in die Armee eintreten lassen sollen, da wäre doch noch Aussicht aus Carriere geWesen." Dazu fehlten die Mittel, das weißt du ja." Und zu allem Andern fehlen sie auch. Selbst wenn ich mich entschließen könnte, Krämer zu werden, bedürfte ich auch dazu eines Kapitals." , , - Wie verächtlich du das sagst Kauf mann sein, ist sicher keine Schande." Nein, das nicht aber daß mich die ser oder ein ähnlicher Beruf gerade be sonders reizt, könnte ich durchaus nicht sagen." Melitta schwieg. 'Sie sah, daß Ar thur erregt war, und mochte ihn nicht reizen. Nur Eins mußte sie ihm noch sagen. So trat sie' denn auf ihn zu und legte zärtlich die Hand aus seine Schulter. Arthur!" Du wünschest?" . Denkst du denn gar nicht an Sabine? Wie langte soll sie ihre treue, innige Liebe zu dir -vor den Augen der Welt noch verberaen, wie lange vergebenS eine endliche Vereinigung erharren ? Zwar spricht sie nie darüber, verräth mit keiner. Silbe, daß sie leidet Sorge trägt um dich. Dennoch weiß ich, daß eS so ist. Du schweigst wendest dich ab'? Mein Gott, Arthur hätte sich dein Sinn gewandelt liebst du Sabme nicht mehr V ! Da fuhr er auf. . , . ; Sie nicht mehr lieben ! Ist doch die 'Hoffnung auf ihren einstigen Besitz das Einzige, was mich noch am Leben fes selt, ' um was es sich zu leben verlohnt ! Glaube mir, Melitta ich bin sehr unglücklich. Ob ich eS durch eigene Schuld geworden, gehört auf ein andereS Konto, jede falls bin ich es. Mein einziger Halt, wein einziger Trost, ist Sabine und ihre Liebe, ch müßte ret tunglos versinken, wenn ich sie nicht mehr hätte." ; i ' ''' ' - Traurig wandte sich Melitta ab. Es scheint schlimm um dich zu stehen, armer Bruder und ia) fragte nicht weiter, denn du wiist dich mir doch nicht offenbaren. 'Aber Sabine gegenüber soll test du es thun. Sie ist so klug, so stark, so selbstverleugnend sie weiß vif 9tath." ! Arthnr seufzte tief auf. Sprechen wir nicht weiter darüber. Um Sabinen willen wird das Schicksal gnädig sein und Alles z einem guten Ende führen." ' So endete die erste Unterredung der Geschwister nach langer Trennung. Arthur kam, so lange er mit dem Fürsten in der Residenz weilte, sehr oft hinaus er schien die .Schwester nicht mehr ent hehren zu können, und Carla war sein Abgott geivorden. Nur' vermied' er es, mit Ernst zusammenzutreffen, so,'streng ihm'Sieven auch angesagt hatte, ' diesen Verkehr zu kultiviren, da er . ihnen sehr nützlich sein könne. ES war ihm unmöglich, dem Jugendfreunde in daS osse ne, ehrliche Auge zu blicken, daS ihm bei jedem zufälligen Zusammentreffen scharf ünd schärfer auf den Grund der Seele zu schauen schien Arthur schauderte bei dem
Gedanken, daß Ernst je von seinem sre
velhaften Thun und Treiben Kenntniß erhalten könne. Nein, iiein, er wollte und konnte fernerhin nichts mehr mit Sieven gemein haben er mußte sich auf die eine oder andere Weise von ihm lösen, und dann, ja dann wollte er wirklich ein anderer Älensch werden, ein neues Leben beginnen. Jedoch wie gewöhnlich blieb eS auch hier bei den guten Vorsätzen. Daß sie nicht zur Ausführung kamen, dafür sorgte Arthur's ewige Geldnoth und die Bereitwilligkeit, mit welcher Sieven ihm immer wieoer feme Schatulle offnete, obschon Arthur bisher so gut wie nichts für höhere Zwecke" geleistet hatte. Als der Lenz ins Land zog und Äkelitta's Gesundheit sich bedeutend gekräftigt hatte, da hielt es sie nicht länger. Sie wollte des Vaters Grab besuchen und dann zur N!utter reisen, um sie zu sehen und ihre Verzeihung zu erwirken. Daß sie dem Fürsten' Werdau begegnen könnte, hatte sie nicht zu fürchten, er war gleich nach Beendigung der Hoffestlichkeiten mit Arthur nach dem Süden gegangen, um dort einige Monate zu bleiben. Ernst versuchte natürlich nicht, Melitta von diesem Schritt, der ihr Herzenssache war, zurückzuhalten, obschon er fest überzeugt war, daß die hochmüthige, Herzens!arte Obristrn jeden Ailnäherungsver uch der Tochter zurückweisen würde. Er wünschte daher auch Melitta zu begleiten, da er sich sagen konnte, daß sie auf diesem Canossagange gar sehr der Stütze eines Freuiides bedürfen werde. Die junge Frau bestand indeß trotz des Freundes dringende Bitte darauf, allein zu reisen. Eine Büßerin muß allein kounnen," sagte sie. Nur mein Kind soll mich begleiten, weil es zur Mutter gehört und weil der Anbltck des lieblichen, vaterlosen Geschöpfes mehr als all mein Flehen auf das verhärtete Mutterherz wirken dürfte." So mußte sich Ernst denn fügen, so schwer es ihm ward. Jm Mai reiste Melitta ab ; jedoch nach drei Tagen war sie bereits wieder zurück bleich, erschöpft, gebrochen. Der Bußgang war vergeblich gewesen, die Obristin hatte sich energisch geweigert, Tochter und Enkelkind auch nur zu sehen, und als durch El friedenS Hilfe, welche die Schwester mit zärtlicher Innigkeit empfangen, Melitta die Mutter einmal bei einer Promenade im Schloßgarten überraschte, da hatte ihr diese ein Wort entgegengeschleudert, das tödtlichen Schimpf enthielt. Stolz hatte sich da das schon zum reuigen Niedersinken bereite junge Weib emporgerichtet und war, Earla umfaffend, davongeschritten. Von des Vaters Grab aber hatte es Frieden, süßen, beseligenden Frieden mit heimgebracht. Im beglückenden freundschaftlichen Verkehr verging so der Sommer. Ernst kam jetzt jeden Tag nach Schluß der Vureaustunden hinaus in sein Tusculum und fuhr erst mit dem letzten Abendzuge wieder zurück. Auch Frau Weldingen mit Sabine kam auf einige Zeit, und Paul holte sie nach Beendigung dieses Aufenthaltes ab, um sie heunzugeleiten es war, eine so friedvolle, still beglückende Zeit, und Melitta erklärte immer wieder, nie im Leben ein so wohlthuendes Gefühl behaglichen Friedens empfangen zu haben. Aber nur ein Jahr gönne ich es mir," setzte sie jedesmal hinzu. Nach Verlauf desselben nehme ich den Kampf um's Dasein wieder auf." Ernst lächelte zu solchen Worten und schwieg. Sein Verkehr mit Melitta war überhaupt ein ganz ungewöhnlicher Die Beiden waren stets so herzlich, so zutraulich innig mit einander beschäftigt, daß jeder Uneingeweihte sie für ein zartlicheS junges Ehepaar halten mußte. Und doch machte gerade diese hingebende Zärtlichkeit Melitta's Ernst das Herz so oft schwer und erstickte vermeffene, berauschende Träume und Hoffnungen, die es trotz aller eingebildeten Entsagung immer wieder schneller pochen machten. War denn nicht gerade die unbefangene Herzlichkeit der sicherste Beweis dafür, daß Melitta in ihm den Bruder, nichts kls den Bruder sah ? Das wiederholte er sich täglich und vermeinte es auch zu glauben; und doch kam nicht eine Stunde es war etwa zwei Monate nach Ablauf des Trauerjahres in wel cber der starke Mann schwach wurde und sich von dem redelllfch begehrenden Her zen . hinreißen ließ, etwas zu thun, was der erwägende Verstand nicht gutheißen konnte. Und doch er war eben nur ein Mensch, der seine erste und einzigr heiße Jugendliebe nicht vergessen konnte. Es war ein prächtiger Herbstabend, warm, still, duftig, als wäre man noch im Hochsommer. Der Vollmond strahl te vom sternflimmernden Himmel hernieder und. zitierte auf dem buntgefärbten Herbstlaub der alten Bäume, welche Melitta's Häuschen beschatteten. Es lag in der magischen Beleuchtung da, wie ein Gedanke des Friedens, den der Weltenschöpser in einer Minute seligen Ausruhens vom Weltenwerke g' -dacht. Ernst und Melitta wandelten in den halbbeschienenen Gängen des kleinen Gartens auf und nieder. Die junge Frau hatte heute zum ersten Male seit dem Tode des Gatten ein Helles Gewand angelegt, daS in reichen Falten an der schlanken Gestalt herniederfloß und daS zarte Gesicht der Träaerin noch durchsichtiger, ihre dunklen Augen noch strahlender erscheinen ließ. Ernst konnte sich an ihrem Anblick nicht ersattigen, und wie sie so leicht und anmuthig neben ihm dahinschritt mit ihrem herzgewinnenden Geplauder, durch das ab und zu ein lei ses, melodisches Lachen tönte, . überkam ihn plötzlich mit jäher Gewalt die Erinnerung an jenen Frühlingsabend, da er ihr von seiner Liebe gesprochen und sie sich ihm verlobt hatte, freilich ohne noch zu wissen, was Liebe sei. Jett wußte sie es sie hatte die Liebe mit ihrem höchsten Glück und ihren tiefsten Schmerzen kennen gelernt waS würde'sie ihm heute antworten, wenn er zum zweiten Male um sie warb wie damals? Und ohne recht zu überlegen,, was er that, ohne auf ein Ja von dem geliebten Munde iu boffen, aber auch ohne vor dem
v v .1. i w j v unvermittelt ; ' - Melitta hast du je daran gedacht, dich wieder zu vermählen V Sie schrie vor Schreck und Uebcrrajchung leise auf.: ' ... . ; Ciiiiit wie kommst du darauf ? Bin i.1) sind wir dir schon lästig geworoen ': ' Tu beleidigst mich, statt mir zu antWorten. Du weißt nur zu gut, daß nur der Verkehr mit dir meinem sonst so öden Leben Inhalt verleiht." Da faßte sie jetzt schmeichelnd seine Hand. Und doch, Ernst doch denkst du daran, daß ich dich verkästen soll ?" Er bebte zusammen. Du bist das Kind von damals ge blieben, Melitta wäre es denn durchaus nöthig, daß wir uns trennen müß ten, wenn du eine zweite Eh? eingingst wäre keine andere Lösung der Frage denkbar" Sie schaute ihm eine Weile frägend, forschend ins Gesicht. Dann, als seine Augen die Sprache der Lippen vervollständigten, wich sie zurück vor dem Blick der Leidenschaft, mit dem er sie umfaßte, und preßte beide Hände auf das. Herz, als empsinde sie dort einen stechenden Schmerz. Ernst," stammelte sie dann fassungslos, warum hast du mir das gethan ! Du weißt doch, daß ich Carlos geliebt habe." . .' Ja," murmelte er dumpf, aber Carlos ist todt. Deine Liebe gehört dem Lebenden soll auch der Todte noch Andern ein, Glück entziehen, das ihm nichts mehr nützt? Und du bist noch so jung, Melitta kaum 24 Jahre. Willst du dein ganzes Leben lang einem bleichen Schatten nachträumen Was ich einst fühlen werde, mein theurer Freunds das weiß nur der, der die Liebe in der Menschen Herzen pflanzte. Was ich.. aber jetzt:. empfinde,, das weiß ich klar genug meine ganze Seele ist noch erfüllt von Liebe, und Trauer um Carlos. . Und es wäre entsetzlich, wenn es'anders wäre hätte senn eine Liebe, die schon ein einziges Jahr nach dem Tode des Geliebten erlosch, die Verechtigung gehabt, sich eine solche zu nennen? Hätte ich um einer schnell aufgeflackerten und schnell wieder erlöschenden Leidenschaft willen mein Elternhaus ver lassen und Schmach und Schmerz auf der Eltern Haupt bringen dürfen ? O, Ernst, daS kannst du selbst nicht glauben du müßtest mich sonst verachten ! ' ' Nur da rum blieb ich stark in allem Leid früherer Jahre, weil mein Gewissen mich freisprach und ich mir täglich sagte: Ich han delte so, weil ich nicht anders- konnte.' Wenn ich aber :so bald schon eine neue Liebe ernpsinden könnte dann hätte ich auch jene erste leicht überwinden müssen, und da ich es nicht gethan, stünde ich v dir als ein leichtfertiges Weib, das mit dem Ersten, Besten aus der Eltern Haus davonlief." Schmähe dich nicht selber," stieß er helvor. Ich thue es nicht, denn ich habe ja nicht so gehandelt. .Und doch, Ernst " sie sah seinen verzweiflungsvollen Blick verzehrend auf sich gerichtet, und ihr Ton Wurde weich du haft nicht von einer neuen Liebe gesprochen nur von einer zweiten Ehe. Wenn ich dich recht verstand und wenn du mir noch etwas Zeit lassen willst, mich an den Gedanken zu gewöhnen so kann ich dir heut aus voller Ueberzeugung dasselbe antworten, was ich dir, vor sechs Jahren sagte : Ich will gern deine Frau werden, wenn es dich glücklich macht, denn ich kenne keinen besseren, lieberen Menschen als dich." ' ' Sie wartete scheu, mit niedergeschlagenen Augen, auf seine Antwort. (Fortsetzung folgt.) Vom Auslande. Datz es den .Berliner Spitzbuben nicht an Humor fehlt, haben sie schon bei mancher Gelegenheit und auch bei folgendem Vorfall bewiefen: Im März d. I. wurde einer besuchsweise sich in Berlin aufhaltenden Dame aus Schlesien während der Vorstellung im Opernhause ein Portemonnaie mit emem Inhalt von 20 Mark aus der äußeren Paletottasche gestohlen. Zehn Tage später erhielt die inzwischen nach ihrer Heimath zurückgereiste Dame Geld und Por-, temonnaie mittelst folgenden eingeschrie denen Briefes zurück: - Hochverehrte Frau ! Als ich an jenem Abend den küh nen Griff in Jire Tasche machte und dabei Ihre werthe Person musterte, hatte ich nicht gedacht, daß der Fund mit sei nem Inhalt so weit hinter meinen Er Wartungen, zurückbleiben würde. Sie glauben gar nicht, wie viel Geld dazu gehört, um hier in Berlin in anständiger Weise leben zu können. Ich t)ielt Sie für Kleinstädterin, die mit gespicktem Geldbeutel sich Berlin ansieht, und glaubte, einen guten Fang zu machen. Da ich nun aber gesehen, daß das Portemonnaie so wenig enthielt, so bin ich zu der Ueber zeugung gekommen, daß Sie es nöthiger als ich gebrauchen, sende es Ihnen zurück und hoffe, Ihnen damit Hochachtung vor unserem Stande beizubringen. Am nächsten Abend fand ich in der. Tasche meines Nachbars ein . Portefeuille . mit ca. 3000 Mark,' das lohnte sich doch we nigstens ! Sie werden sich wundern, wie ich es fertig gebracht, Jhre Adreffe zu er fahren ; ja, wir Berliner sind verfluchte Kerle". Ohne Ihren Portier, wäre eö mir allerdings nicht gelungen. - .Sie schließlich ersuchend, das Versehen gütigst zu entschuldigen und Sie. bittend, , beim nächsten Besuch der Hauptstadt etwas mehr mitzubringen, zeichne: hochachtungs voll Haase.? ; Anscheinend ist der Brief durch einen Schreiber von Profession geschrieben, die , beiden Siegel lassen die Buchstaben U. U. erkennen. .. Nicht nur gegen sächsisch Zeitungen, sondern . auch gegen .eine ganze Reihe preußischer Zeitungen soll anlaßlich der Berichterstattung aus dem Hochverrathsprozeß Sarauw auf Antrag des OberreichsanwältS das Verfahren eingeleitet worden sein., Es handelt sich nicht um verfrühte Veröffentlichung der. Anklageschrift, sondern überhaupt um angebliche Veröffentlichung aus dersel ben, was der Oberreichsanwalt für un zulässig erachtet, .da' die Anklageschrift nicht in öffentlicher Verhandlung verle len worden ist.
jiern zu nnern, iraare er rnornitt. na,n
TT Tf!71 :-- - I Ii: .InyalHs' Hotel and Social Institute, Watettte.$ottI und rhirnrgifche Kastelt); Suffaw, N. N. oinserichtt, mit eine vollständigett Stab do sünszeh vorzgUchn Uttittn und Shirnrgkn ,r Behandlung aller Chronischen Krankhetten. SteBehandluvz vieler Tausende ren Fallen ittxltn Zrauen lgentikmlichea Krankheiten im JnvalitS' Hotel und Eurzieal Institute hat grehe Srfabru, im richti, Verordnen von Arzneien für thr Heirnz gewährt, ad Dr. PIERCE'S "MM kW." ... (LlblingA-Vnordns), tstda Ergebniß dieser großartigen ckfzhnnz. Sie ist in mächtige iederherftellendeS Stärkug5. und Nerv,nkräftigungmUtel, verleibt dem OrzavlSmuS Spannkraft und Stärke und kurtrt wie durch Zauber eueorrko. oder welk? Slutz. üdnätige chmerzhaft, 55?ftratin. wid?atxttch, Utndrckge, Vrolapfu oder Falle Ut &tbtmuUtt, Ückenschwach,. vorwärts, d kwart2,VSus. ide,,iehende tte fühle, chronischen Blutandrang, ntiündnn : und Schwan, der Sebärmtt, Sn,da, chmer, undmpfidlichteit in den terstöcken, innerlich Hit; und allgemeine schwache. Favortte I'reBcription rerurfait die Aufsaugung d seitigg eschwatftn, au d e. barmntter ud ment krebsartige Anlagen d Aug. fchläge aus dem OrzauiömuS aus. . S lindert und hellt schleunig Uebelket und SB w4ch Be,dauglidn, sgedun, lhett, Nervenerfchlaffung d Schlaflofigs it bei beide efchlechterm. Sie ist bet Apothekern unter einer bestimmte 9a kiUttie I haben. Die Bedingung kann mau aus dem Umschlag jeder Flasche ersehen. Preis $1.00,11 Man sende zebn in Briearken für die große mit dislen Homchnmen und eolerwen bbtkunaen tllu. strikte Abhandlung über Frauenkrankhetten. Man adressire: Vorlck'z DIspeoury Uedical Association, 663 CTala Ctr., BusTalo, ft. 2). cYr cc Kleine XOTAOÄWt, $Tit y vv vd 3uicn. Nervöses Kopfweh, . iliöses opsweh, Schwindel. Hartleiblakei, Ve?daunasletoe udgal lifle nsall,, schleunig kurirt durch Dr. PlercVa Pieanint PanratlT PelleU schmackhafte bführpillchen). 25 Cents die Flasche, bei Sxothekern. Bös lSWes der Zndiana tmpftkhll ftch zur Anfertigung von Rechniiugcn, Cirkularen, Briefköpfen, Preislisten, Ouittnngeu, Eintrittskarlen, Mitgllederkartcn, i'r i . , ' f '.- T Brochürcn, . 4 Constitutiökeu
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Chicag, ruvaos. iBcinaail Diülfioa. 2oui,.F. 4.00 en weinn att 11 3i .8i 2 2H ine. ec ...... v.4u At Sndtana? ec. tS22Ki L'vill,,lx. i 4iM Oefteni ,.... l'Jibf et to täglich i u . i t m Chicago Division. Vo url f . 7.il)v k,ieagoUaUx.:Z.lO Ucftcrn .10 91m IM täglich l ic ll.lt'Kra btc oa s . - täglich .. Z.SS L say.tk ..ii mm - .. X.42K inetnnatt k. eun VM4durg, Ewkinnati fc St. 2oaU Tilentah Pöib9 , tchm le a,. kr täglich 4 33 Bai genom onnt. 9.U 2Z TZ A& i aucc- I PH ö ommenSonnti o C, r täglich 11.42 22 CCOUlj. 5Dujoul. Sonntag 4.VV , Sonntags .... 2L2 Ö V Ptt rtägltchgh.. 4kii ttägl'ch..,..lO. Eaflernail tgl 4 0 Lm s Western ail... 2.40 Chicago Aenle via Zkokomo.' hicag Schnell. , zd'2 ou. it U.15 23 chn,ll,ua... 4.U0 Chicago rct.ll.UÜ d s Jndxl' iou. I IPttl..... iZJi tl Wabash, St. ouil & Pacifie. et ;ic MaU7.15 m Ctl9 Crläa K.IA B x i ia Thi Wich , 2 7.10 Ab Toi t ?..,! 10 mm Det 2 Uail. .12 Ad Mich. Sitn und 3Ctr Zoli .li. A Jort Zwaon.. 1.40 0 Zndianapsli und vincenne kisenbakn. flati Catro ( 7.1b Btnena2 Ba..lO 42 25 i,2 CC . 4.40 92 I Ratl (Uff 9. 2 20 ft Ciucwvatt,Hailtonä?IndiaAap2liiSisebah. Jndp K StLNF 4.00 v , knr2vUi,e tJ30 tonnerlsiliouc 2.20 all. 11 44 C Jndxi u t. s.ii.oj I Jndp 4L,utio 4 tn D.T.R.I z.dv m I tnktnnatt Tee 2.00 Zndiana, Vloomwgto ndZStfteni Sisenbah. Sa inlRsil.. 70 an Tez g L d. 0 C i 12 ÜO 0u X a S tagiuu Ad Oeftliche Dtfll.iaU.....:0Bm Tkgl. eptefe.... S ttv Ad Atlantik jp ... 4VSRM aftr4r S Gz. täglich 4 00 Cm x,e 10.40 Atlantic;. 2.43 2t ivreß 2. AI Division Pacifte rpreß... 7 ZV I 4l 12 20 lilcm 9if .... 4 4025 JndiaaapoliZ nnd St. Lontt Sisendahn. rag rxreg, k k. täglich 7.2 B oft t L 9. 2.v0 n St d 9i täglich I u cc.10.55Kb Limt Erv tgl... 11.-2 m v r täg cc 3.18 e oct Pafs,ng,r.lv 2k Daorc ckägl. es Indianaxottl It lMm LonUville,New Albanh & Chicago. Vir.Liac Chicago rtgl..lZ.?0NA 2o Ace 4 4JR Chicago i. tgl.. 3408 c iojüuic ich. 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