Indiana Tribüne, Volume 9, Number 225, Indianapolis, Marion County, 5 May 1886 — Page 2

Jndiam Tribune. Erscheint FSgkiH und Sonntags. OVtali4t fcrttane- kostet durch den XrlairlS J kat xer Woche, die eontas,.Tri25 Cent! pcs Voch. Veid infattsia 11 Ctntl. P Psft iBgefcht i B9xaxBSi)ls 15 xer Jahr. Osstce: 120 O.Martzlandstr. MZanüpolis'Jnd., 5. Mai 1836. ' Die Oelkundschafter. In jener alten, guten Zeit", als biY Production von Petroleum sich noch in ihrer Kindheit befand, war auch der Han del mit diesem nützlichen Leuchtstoffe nicht so rafsmirt entwickelt, wie dies gegen wärtig' der Fall ' ist. Es gab damals noch keine Oelbölsen, keine Röhrenlei wngen für Petroleum, und nur wenige Spekulanten. Das Oel wurde direct aus der Quelle nach der Raffinerie ge bracht, und ' der 'Preis regelte sich nach dem vraltm Gesetz des Angebots und dn Nachfrage. Jetzt hat die menschen freundliche" Standard Oil Co. dem Pe troleumhandel eine" ganz andere Bedeu tung aufgeprägt. Die ursprünglichen Besitzer von Petro leumquellen gaben Nichts darum, ob an dere'öeute viel von ihren Verbältniffen wußten. Es gab damals noch keine Oel spione oderPetroleum-Kundschafter. Erst die Oelbörsen, die Brokers, die Leitungs röhren'Compagnien und die großen Oel Compagnien haben die früheren idyllischen Zustände geändett. Der Producent ist jetzt in den Hintergrund gedrängt, die Gewinnung von Petroleum ist zu einer Börfenspekulatwn geworden, und seit jener Zeit datirt der Oelkundschafter feine ' Existenz. ;: Für den Oil Scout" sind in erster öieihe die Zeitungen in der Kohlenölgegend verantwortlich. Sch?n vor mehre ren Jabren-'machten 'sie es zu ihrer Negel,'jeden Monat' einen Bericht über die Lage dePetroliumhandels in ihrer Gegenlabzüstatten, in welchem u. A. angcheden war wieviel Oel jeder Brunnen geliefert habe, wie viele, neue Brunnen gegraben wurden u.' f. w' DieZeitun gen sandten regelmäßige Berichterstatter aus, welche jeden Tag auf telegraphischem Wege .über jede Schwankung im Preise des Petroleums berichten mußten. Manchmal waren die Neuigkeiten, welche sie auf diesem Wege versandten, o wich tig, daß die Eigenthümer der Zeitungen so f.ort dieselben zu Spekulationszwek ken verwendeten, während das nicht einweihte Publikum erst am" n ä ch st e n Morgen durch die Zeitung davon Kenntniß erhielt. - Die Brokers und Spekulanten sahen &alt ein, welchen Werth es habe, die Berichte aus den Petroleumdistricten eher vl haben, als durch die Zeitungen. Sie suchten mit den Zritungsherausge bern in nähere Verbindung zu treten, um dadurch früher jene Nachrichten bekom' men zu können, in den meisten Fällen ließen sich jedoch die Zeitungsleute nicht auf den Handel ein. Den Spekulanten bliebe nichts . Anderes übrig, als sich sei ber zu helfen. Sie schickten ihre Leute in die Oelgegend mit dem Auftrage, sich in das Vertrauen der dort stationirten Zeitungsmenschen zu schleichen und ihnen ihre Vkethoden abzulernen. Der Versuch war mit Erfolg gekrönt, und bald befanden sich dort zahlreiche Agenten der Oelspekulanten. Sie hatten fast dieselbe ürbeit zu verrichten, wie die Zeitungsleute, da sie aber einen besonderen Zweck Verfolgten, nannte man sie "011 scouts" Oel'Spione oder Kundschafter. Das Geschäft ist sehr mühselig und mit manchen Gefahren verknüpft. Denn die Eigenthümer der Oelquellen hüten ihren Reichthum oft mit eifersüchtigem Interesse und stellen oft sogar bewaffnete Lchildwachen auf, um das Herannahen unberufener Neuiakeitshascher zu verhindern. Die Kundschafter müssen oft ta zelana Hunger, Durstund Entbehrungen aller Art leiden ; oft wird auch eine Ku l 'auf sie abgefeuert ehe sie ihren gweck erreichen. Trotzdem verfolgen sie ihre Ziele mit unermüdlicher Ausdauer. Velingt es ihnen, eine gute Entdeckung iu machen, dann steht ihnen in den mei ften Fällen noch eine außergewöhnliche Belohnung bevor, indem ihr Auftraggeber kie an seinem Gewinne theilnehmen läßt. .Bei den Apachen.

Als der Apachenhäuptling Geronimo sich neulich mit seiner Bande den Bun destruppen auslieferte, fanden die Sol baten zu ihrer Verwunderung unter den Indianern einen weißen Knaben, der kein Wort englisch konnte. Dagegen war er im Stande, spanisch zu sprechen und auf diese Weise war es möglich, seine Erlebnisse zu erfahren. Der Knabe hieß Santiago McKin; sein Vater, ein mit einer Mexikanerin verheiratheter Jrländer, beltzt eine Vieh ranch drei Meilen von San Lorenzo. Um 11. September letzten Jahres begabin sich Santiago und sein älterer Bru der in'S Freie. Sie entfernten sich ziem lich weit vom Elternhause und wurden don einer Bande herumstreifender Apa chen überfallen. Der ältere Knabe wur de durchweinen Schuß todt zu Boden gestreckt, der jüngere siel den Indianern lebend in die Hände. Sie überlieferten ihn den Squaws, welche ihn in, ihre Pflege nahmen,-und schleppten ihn auf allen ihren Raubzügen mit. - Der Knabe erzählt, er sei Augenzeuge gewesen, wie die Indianer mindestens 20 Mordthaten begingen. Die Bande zog werft in nördlicher Richtung. An demselben Tage. "an welchem der kleine San tiago gefangen und sein Bruder erschoffen wurde, übersielen die Apachen gegen Abend auf offener Straße einen Mexikaner und metzelten' ihn sofort nieder. Am folgenden Tage trafen sie zwei Holz fäller, der eine fleh, der andere wurde erschossen. Die Indianer Verfolgtenden Flüchtling vier Stunden lang, jedoch vergeben?. Kamen sie an Häusern vor bei, dann wurde durch die Fenster geschoffen, oder das Haus wurde in Branb gesteckt. . In den meisten Fällen hatten sich die Lausbewobner durch die Flucht

gerettet. yitaren weife Manner m Sicht, und eine Gelegenheit zum Morde da, dann schlichen sich gewöhnlich die Squaws in ein Versteck, von wo aus sie Alles bequem sehen konnten. Manche Opfer wurden erst in . der scheußlichsten Weise gemartert und verstümmelt, nach dem man ihnen erst ewige Freund' schaft" zugesichert hatte. Ihr Winterlager schlugen die Jndia ner in den Mogollons" auf. Eine Bande anderer Apachen schloß sich dort ihnen an und die Squaws trugen Sorge, das Lager so behaglich wie möglich einzurichten. Einige Krieger" schlichen

regelmäßig jeden Tag fort und kamen , y . - . i m w r Avenos mit oem lauve yeim, welcyen sie Viehzüchtern, Reisenden oder Mmen arbeitern abgenommen hatten. Von den Bundestruppen war nie auch nur eine Spur zu sehen. Die Rothhäute lebten herrlich und in Freuden; sie brachten Skalpe, Munition, Waffen,' Decken, manchmal auch Geld und Whisky, heim und prahlten Abends am Lagerfeuer mit ihren Heldenthaten,- würfelten und be tranken sich. Elniae Zett nach Sceulahr zogen d;e Indianer in Eilmärschen südlich. Sie lebten unterwegs von Pferdefleisch; überall wurde geraubt, gemordet und aebrandschatzt. Der kleine Knabe war von den weiten Tagereisen und seinen Erlebnitten so angegriffen, daß er es unmöglich noch längere Zeit hätte aus halten können. Als man die Adresse semes Baters er fahren hatte, wurde derselbe sofort be nachrichtiat ' und eilte sogleich herbei. um sein Kind nach Hause zu holen. Die Freude der Eltern kann man sich lebhaft vorstellen. Ein Verbrechen zur See. ' In Boston bat dieser Tage ein Pro eeß, auf deffen Ausgang man allgemein sehr gespannt ist, seinen Anfang aenommen. Vor dem Gerichtstribunal steht Geoffrey Genwr, Capitän des Schooners Racer". unter der Anklage, in der Nähe von Cape Elizabeth, Maine, am 23. December vorigen Jahres Nachmittags in betrügerischer, böswilliger Absicht das seiner Obhut anvertraute Schiff zum sinken gebracht zu haben. ; Der Sachverhalt wird geschildert wie folgt: Der Racer" verliek am 18. September 1885 Gloucester, um sich auf die Fahrt nach Halifax zu begeben. Die Bedienung an Bord bestand aus 10 Mann. Anfänglich wurde die Fahrt wie eine Vergnügungs-Excursion behandelt, und als das Schiff am 8. Oktober in Sidney anlangte, war noch kein einziger Fisch gefangen. Als das Fischen endlich seinen Anfang nahm, wurden etwa 20,000 Pfund erbeutet. Auf der weiteren Zvahrt wurden vom Capitain in Little Manan alle an Bord besindlichen Fischer boote mit Ausnahme eines einzigen verkauft. Der Anwalt der klagenden Par tei betonte, er könne durch Zeugen be weisen, daß der Capitain gesagt hatte, das Schiff werde nie Gloucester erreichen; es fei der Wunsch der Eigenthü mer, den Schooner im Meer zu Versen ken, damit sie die Versicherungssumme ziehen könnten. In Cranberry Island verkaufte der Capitain 18,000 Pfund Fische und alles Salz an Bord. Auf der Weiterfahrt schlug er gegen Geld und gute Worte" in Portland einen Theil d:r Segel los, sowie Alles an Bord, was nicht niet und nagelfest war und halbwegs auf der Fahrt entbehrt werden konnte. Am Morgen des 28. 'December verließ der Schooner den Hafen von Portland mit nur vier Matrosen an Bord ; die übn gen waren entlasten worden. Am Nachmittage desselben Tages, als der Racer" sich ,n voller Fahrt befand, begab sich der Capitain unter's Deck. Kurz darauf hörte man das Rauschen von eindringendem Waffer. Der Capi tain kam wieder herauf und 15 20 Mi nuten sang wurde das Schiff gar nicht gesteuert. Die Mannschaft sah bald, daß es im Sinken begriffen war. Man eilte zu den Pumpen, aber es war nicht möglich, dem Andränge des Waffers zu widerstehen. Alle flüchteten sich auf das noch übrige Fischerboot, und der Capitain schärfte den Leuten ein, ja zu sagen, daß sie 20,000 Pfund Fische an Bord gehabt hätten, als der Schooner zu Grunde ge gangen sei. Die Schiffbrüchigen wurden nach vielen Leiden endlich von einem Calais-Schooner gerettet. Capt. Gerrior beschwor in Portland vor Gericht, daß zu der Zeit, als der Racer" zu Grunde ging, 35,000 Pfund Fische sich an Bord befanden. Darauf hin ließ ihn einer der Eigenthümer des verunglückten Schooners, Capt. Fält, wegen Meineids vzrhaften. Capt. Fält sagt, das Schiff sei vor vier Jahren gründlich reparirt worden ; er habe dem Angeklagten nie gesagt, daß es versichert sei. Eine Frau Catharine Sherman, welche mit noch einer anderen Frau auf dem 3lacer" von Sidney bis Halifax Paffage genommen hatte, sagt unter Eid aus, Capt. Gerrior habe ihr selber zu wiederholten Malen gesagt, er wolle das Schiff versenken und ihr und ihrer Freun din je 810 bezahlen, wenn sie reine Mund halten wollten. Waaren aus Alumin. Wie aus Liverpool, berichtet wird, ist neuerdings in Lowsields, Sheffield, eine großartige Fabrik zur Herstellung von Waaren aus dem unter dem Namen Alumin bekannten Metall errichtet wor den.. Besonders in den letzten sechs Mo naten ist man mit der Einrichtung und dem Ausbau der Fabrik mit großem Ei fer vorangegangen. Das ungeheure Gebiet, auf welchem ich das Metall verwenden läßt, macht es ür die Eigenthümer der Fabrik unmög ick, alle verschiedenen Zweige dieser In dustrie unter ein Dach zu bringen, aber in Bezug auf typische Artikel ist bereits eine Auswahl getroffen, und es ist zu ihrer'Herstellung bereits der nothwendige Raum nebst Maschinerie in Ordnuna ae setzt worden. Besondere Aufmerksamkeit isv f.ll m n-.-i.-wwm lorn segennanoen geiviomer, welche bisher auf elektrischem Wege plattirt wurden. Zu den Artikeln, für welche das Alumin-Metall als besonders verwendbar stA aeieiat bat. aekSre mi ßer'den TafelSschnren aus Weißmetall folgende Sachen : Schrauben für Damvf schiffe, Platten für Nachten sowie für : anvre santtr, teiaouael u. j. w. für

Pferdes Handhaben für Eisenvahn.Wag gonö, Schlöffer, Schlüffel, Ketten, Draht und Drahtseile, Röhren, Candelaber, Holzschrauben, Feuerzangen, Fischerseile, Kutschenlampen, Federn u. s. w. ' Der Umstand, daß das Metall unter keinen Umstanden rostet, macht es beson derS in allen solchen Fällen verwendbar, wo es sich um Gegenstände handelt, die der Einwirkung von Waffer, einer feuch ten, dumpsigen Atmosphäre sowie von Säuren ausgesetzt sind. Es wird des halb jetzt mit Vorliebe für solche Sachen verwendet, die als Zierrath im Freien

benuvt werden. Zu den Artikeln, welche in besonders großer Menge in d Fabrik hergestellt werden, gehören Pferdegebisse. Diese Gebisse aus Alumin sind sehr dauerhaft und stark ; dabei verleiht ihnen ihr heller Sllberalanz schon in Be;ug aus au ßeren Schmuck den Vorzug vor Stahlgebiffen. In dem zuder aorttanlage gehören den allgemeinen Alumin Waarenlager befindet sich einSchiffsbauch für einTorpe doboot, der einen Druck von 1500 Pfund auf den Quadratzoll ertragen kann. In diesem Gebäude befindet sich das zu Fa brikatwnszwecken bestimmte Metall in verschiedenen Formen, als Blöcke, Stanßen, Platten, Draht u. f. w. Es kann in so dünnes Blech gerollt werden, daß dasselbe nicht dicker ist, als Zeitungspa Pier. Die Unternehmer hatten anfänglich viele Schwierigkeiten zu überwinden, ehe es ihnen gelang, die Fabrik m vollen Gang zu bringen. Jetzt sprechen sie be reitS davon, dem Unternehmen noch eine Weitere Ausdehnung zu geben. lSnglisch.' Arbeiter SckiedSo gerechte. Der amerikanische Consul in Tustal hat an die Bundesregierung- einen sehr interessanten Bericht über die englische Topfwaaren Industrie, sowie über die in England seit langer Zeit bestehenden Arbeiter-Schiedsgerichte erstattet. Letz tere sind ständig, und fast jeder Ar bettszweig bat sem besonderes Schieds geeicht, was den Vortheil hat, daß diese Tribunale immer nur aus Sachvelstän digen bestehen. Herr Schönhof .hebt hervor, daß sich die Schiedsgerichte glänzend bewährt und Arbeiter und Ar beitgeber einander näher gebracht haben. Als Probe theilt er eine Abschrift der Regeln und Gesetze des Schiedsgerichts und Vermittelungsraths für die Töpfe reien in Staffordjhire" mit, der nachfol gend die wichtigsten Punkte entnommen sind: 1. Diese Stelle heißt ..Vermittlungsund Schiedsgerichts-Collegium". 2. Als leitendes Princip gilt die Be stimmung, daß während der Austragung einer Streitsache die Arbeit zu den be stehenden Preisen fortgesetzt wird. 3. Der Zweck des Collegiums ist: In Lohn oder anderen Angelegenheiten, welche entweder die Arbeitgeber oder Ar bettnehmer berühren und die von Zeit zu Zeit vor das Collegium gebracht werden, einen Schiedsspruch abzugeben.' 4. Das Eolleamm besteht aus 10 Arbeitgebern und 10 Arbeitern, von denen . ' & nr r ze vier ein Quorum ouoen ; vie Aroener Mitglieder werden seitens der Arbeiter, die andern Mitglieder des Collegiums seitens der Arbeitgeber gewählt. 5. Das Collegium wird anläßlich der ersten Sitzung nach jeder Jabreswahl einen Schiedsmann (uiupire), einen Präsidenten und einen Vice Präsi denten, sowie zwei Sekretäre, einen für die Arbeitgeber den andern für die Ar beitnehmer, wählen. 6. Das Collegium tritt m der Regel vierteljährlich, u. z. am ersten Montag im Oktober, Januar, April und Juli, zusammen ; auf ein von drei Mitgliedern v l rrt m i . oes tzouegmms an oen Prastvenken oder in desien Abwesenheit an den Vicepräsidenten gerichtetes Verlangen, welches den zu behandelnden Gegenstand auseinander zu setzen hat, ist innerhalb sieben Tagen eine Sitzung des Solle giumö anzuberaumen. 7. Beide Parteien in einer Streit fache können vor das Collegium kommen, aber demjenigen Theilte, der eine Aen derung bestehender Abkommen verlangt, obliegt a priori die Verflichtung, die Sache beim Collegium anzume lden. 8. Weder ein Arbeitgeber, '.noch ein Arbeiter hat das Recht, an das Colle gium zu appelliren (es wäre denn mit Bewilligung desselben), wenn er er nicht von Beginn oes laufenden, Jahres ein Mitglied dieser Vereinbarung ist. , 9. Die beiden Parteien in einem, dem Collegium vorzulegenden Streitfalle, sollen, wenn immer thunlich, eine g e meinschaftliche, schriftliche Darlegung der streitigen Angelegenheit vorle gen; sollten sie sich über eine solche ge meinschaftliche Darlegung nicht einigen können, so hat jede Partei für sia) die Sache schriftlich auseinanderzusetzen, und diese Schriftstücke den beiden Secretären wenigstens zwei Tage vor der Sitzung des Collegiums zu übermitteln. ?iede Partei ist überdies berechtigt, vor dem Collegium mündliches Zeugniß abzulegen. 10. In allen Fällen, wo es sich um einen Schiedsspruch des Collegiums in einer Sache handelt, welche die gesammte Industrie betrifft, oder welche die Inte reffen eines ganzen Zweiges derselben berührt, wird nicht der Präsident, son dern der Schiedsmann (Ürnpire) den Vorsitz in den betreffenden Sitzungen ha ben. Die betreffende Streitfrage wird durch den Schiedsmann entschieden, und deffen Arbitralspruch ist e n d g i l t i g und für beide Parteien bindend. 11. In Sitzungen des Collegiums, welche nicht zur Fällung von Schieds sprüchen einberufen sind, führt der Prä sident oder der Vicepräsident den Vorsitz. 12. Sollte in einer der Sitzungen des Collegiums die Anzahl der Arbeits geber und der Ardeiter eine ungleiche sein, so haben zwar alle Anwesenden das Recht, an der Berathung theilzunehmen, während sich an der Abstimmung nur eine gleiche Zahl der Beiden betheiligen darf. 13. Die beiden Parteien in einer, dem Collegium unterbreiteten Streitfra ge sind durch die Entscheidung desselben gebunden. . 14. Jede Partei trägt die Kosten deS eigenen SecretärS und ihre, besonderen ! AuSla??. . . . .

15. ' Ein aus zwei Arbeitgebern und zwei. Arbeitern bestehendes Comite hat jeden Streitpunkt, der in einer einzelnen Fabrik entstehen mag, und welcher, die Zntereffen des Industriezweiges als solchen nicht berührt, zu untersuchen, bat seinen Einfluß zur Schlichtung der Differenz geltend zu machen und ist autori sirt, einen Schiedsspruch zu fällen. Be vor jedoch dieses Comite die Untersuchung einer solchen Differenz beginnt, hat es einen Referenten zu ernennen, dem die Anaeleaenbeit für den ffall vormleaen

ist, daß das Comite nicht im Stande sein . . . . . . nr - . r i sollte, dieselbe zum 'uölrag zu vnngen. Die Entscheidung des Referenten wird von beiden Parteien der Streitsache als bindend anerkannt werden. 16. Sollte ein oder mehrere Mitglie der des Collegiums an einem Streitfalle persönlich betheiligt sein, so dürfen sie in das, in Art. 15 erwähnte Comite nicht gewählt werdend 17. Das Collegium. anerkennt die in dem nachstehenden Verzeichnisse ent haltenen Gewerks Regeln : Verzeichnis der Gewerksregeln. 1. Wo kein anderes besonderes Uebereinkommen getroffen ist, gilt es als Reel, daß der Arbeitgeber den. Arbeiter jederzeit nach vorhergegangener vier wöchiger Kündigung entlassen, sowie daß der Arbeiter nach gleicher Kündi gungssrist aus der Arbeit treten kann. 2. Die zu Martini deS einen Jabres gemeinschaftlich vereinbarten Lohn,Stze sollen vor dem nächstfolgenden Martini termine von keiner Partei einer Aende rung unterworfen werden. 3. Wenn im Laufe des Jahres in einer Fabrik neue Artikel oder eine neue Arbeitsweise eingesührt werden, so . ist jede Meinungsverschiedenheit bezüglich des Lohnsatzes dem in Art. 15 vorgeschriebenen Vierer-Comite zur Entscheidnng zu unterbreiten. . 4. Wenn ein Arbeitgeber oder Arbei tcr eine Aenderung der Lohnsätze oder der Gewerksregeln in Vorschlag zu bringen beabsichtigt, so soll er die andere Partei wenigstens 6 Wochen vor dem darauf folgenden Martinitermine hiervon ent sprechend verständigen ; wenn die daran betheitigten Parteien diesfalls keine Ei nigung erzielen können,' so soll die Angelegenheit ohne Weiteres vor das Collegium gebracht werden. . Wenn die Entscheidung des Collegiums zu Beginn des Gewerkjahres nicht erfolgt ist, so ist, in Ausführung der Artikel 2 der allge meinen Bestimmungen, der Arbeitgeber gehalten, die Arbeiter weiter zu beschäf tigen, die Arbeiter sind verpflichtet, ihre Arbeit fortzusetzen, während der, zu ir gend einer späteren Zeit erfolgende Schiedsspruch den Lohnsatz und die Ge werbsregeln für das ganze Gewerbsjahr, also eventuell mit rückwirkender Kraft, feststellt. . . Bom Inlande. In Montana hatte kürzlich in Geschworenengericht einen Cowboy" -ür schuldig erklärte Die Freunde des verurteilten lauerten den Geschworenen auf und prügelten sie windelweich. . Admiral Maxse von der eng lischen Marine zahlt für seine Zimmei in einem New Jorker Hotel allein öl 15 die Woche. Mit Kost und Bedie nung belauft sich seine Wochenrechnung auf über $200. Ein Bergmann N a m e n s Loh stürzte in den Schacht der Granite v!ountain Mine" bei Phillipsburg, Nont. Sein Kamerad Noble, der ihn retten versuchte, verlor seinen Halt und stürzte ebenfalls hinab. Beide sind todt. Noble hinterläßt eine Familie in England. In Now lesburg, W. V i r g.. und Umgegend grassirt seit einiger Zeit eine Krankheit, welcher der Behandlung durch die besten Aerzte spottet. Die Opfer klagen zuerst über heftige Kcpsschmerzen, sind in der Regel in 12 Stunden todt und bekommen dann auf dem Leibe rothe Flecken. Jn Vottsville. Va., warer, letzten Herbst drei Italiener verunglückt, indem sie in ' eine Grube sielen. Der Eine fand dabei seinen Tod.- Der italie nische Consul nahm sich der Familie des Verunglückten, welche noch in Italien wohnte, an und erwirkte für sie durch das Gericht eine Entschädigung von $3000. Wie ein Fleischer in New Nork mittheilt, kaufen jetzt viele dortige fashionable Restaurateure alle Mark knochen auf, die sie bekommen können. ES ist feit einiger Zeit Mode geworden, gebratenes Mark mit Salz und Pfeffer auf Brot zu serviren. Die Portion kostet 25 Cents. Dazu wird englisches Ale getrunken. De Studenten und, Zöglinge der Cornwell Universität haben an den Aufsichtsrath der Anstalt die Bitte gerichtet, Prof. Roehrig, dem bekannten Sprachkenner, der seit 17 Jahren an der Spitze des orientalischen Departements im Collegestand, bei seinem Rücktritte aus dem Lehrfache eine Pension zu ge-' wäkren. : . I Im Territorium W y o m i n g werden Sonnenblumen als Hetzungsma terial benutzt. Es heißt, daß die' ge trockneten Blumenstengel ebenso hart sind, wie Ahornholz, und ebenso gut brennen ; die Samenköpfe mit dem Sa men sollen die ' beste Hartkohle ersetzen. Ein Acker mit Sonnenblumen gibt Heiz' Material für einen Ofen aus ein ganzes Jahr. Schulden halber wurde die Leiche von William Haley, der sich neu lich in der Näh? von Jersey City ertränkt hatte, mit Beschlag belegt. Haley war in Jersey City eine Kosthausrechnung von 535 schuldig und außerdem waren S7 für die Morgue und 512 für Eis zu zahlen. Als der Leichenbestatter Oates die Leiche abholen wollte,' wurde ihm der Bescheid zu Theil, dieselbe werde nicht eher abgeliefert werden, bis die Schuld den des Verstorbenen bezahlt sind. Jn New Aork langte dieser Tage die norwegische Bark Eliezer" von Maracaibo an.. Während der Fahrt war der Capitain deS Schiffes, Carlsen, gestorben, und der erste Steuermann Emanuel Zversen übernahm das Com mando. Doch auch er erkrankte und starb. Jetzt übernahm der zweite Steuer mann Amsinsen die Leitung des Schiffes und brachte es auch glücklich in den Ha fen. Man glaubt, daß sowohl Carlsen

als aucy Zoerjen dem getven Fiever er legen sind. r- . Vor einigen Monaten nahm John Quick aus Rupert, Pa., den 15 jährigen Jndianerknaben -Kowzeh auö der Schule zu Carlisle auf feine Farm. Der Junge fand jedoch am Farmen und an der Civilisation kein Gefallen und bezeigte ein so krankhaftes Heimweh, daß Quick beschloß, ihn nach Carlisle zurück zubringen. Damit war aber Kowzeh nicht gedient : in wilder Verzweiflung

stürzte er sich von dem Eisenbahnzuge j und fand unter den Rädern seinen Tod. rv. r . L on ' iin scyneiver in oer un deshauptstadt Washington Namens Hen ry Vogler beschäftigte mehrere junge Jtähterinnen. Seine Frau wurde auf eine derselben Namens Mary McCarthy eifersüchtig,. tränkte ein Tuch mit Vitriol und legte es so hin, daß Mary sich damit das Gesicht abwischen sollte." "Unterdes sen hob ein junger Mann in der Werk statt das Tuch auf und verbrannte sich damit : die Hand. Eine Untersuchung folgte, und Frau Vogler kam ?n's Ge mngniß. Die Verwandten von lh Wakeman, der im Jahre 1860 in Bata via, N. I., gestorben war, besinden sich in nicht geringer Aufregung.'. 'Es hatte sich nach seinem Tode kein . Testament vorgefunden, und so theilten sich die An gehörigen in die Hinterlaffenschaft. Jetzt auf einmal ist ein wirkliches Testament aufgetaucht und die in demselben be dachten Erben wollen jetzt auf gerichtli chemWege in den. Besitz des vertheilten Erbes gelangen. ' Eine lustige Nacht hatten neulich die Gefangenen im Zuchthause zu Helena, Montana. Es gelang ihnen, in der Gefängnißmauer , ein Loch durch zubrechen und ins Freie zu kommen Dann erbrachen sie. in der Nähe eine Kneipe, holten sich allen Whisky, den sie schleppen konnten, kehrten in'S Ge sängniß zurück und hielten ein vergnüg teS Saufgelage. Am nächsten. Morgen lägen sie alle betrunken und schliefen feste als die Wächter Kamen. ' ' ' . ' Vor der Sanitätscommist sion in New' Vork erhob neulich David S. Grünebaum.von No., 63 West 51. Str. Klage, es hätten sich seit ungefähr zwei Wochen so viele Ratten in den Wän den seines Hauses eingenistet, daß er und die Mitglieder seiner Familie keine Nachtruhe mehr hätten. In den . an grenzenden Hausern sollen, die Thüre ebenso zahlreich sem, ja sogar die Spei sen fortschleppen, die Teppiche zernagen und die Bewohner der Häuser zwingen, vor den häßlichen . Thieren zu flüchten. Man glaubt, daß. die. .Ratten aus dem Keller unter dem Austernladen No. 304 sechste Ave. kommen, doch sagt der Be sitzer desselben, er habe 7 Katzen, die das Ungeziefer nicht aufkommen laffen. 126 yerrjcyt betreffs der Rattenplage in obengenannter Gegend die größte Auf regung und hofft man, daß die Behör den Abhilfe schaffen. " ; Zwei Han dlunasreisen d e hatten sich auf dem Wege von Grayson nach Pawnee, Kansas, verirrt und kamen schließlich in eine kleine Hütte. In der selben standen zwei . Betten; in einem lag eine Frau, die wie ein ' lebendes Skelett aussah, in ' dem andern la gen die Leichen ' eines Mannes . und von fünf Kindern. Die Frau konnte noch sprechen und erzählte : Mein Mai:n, Howard Ballinger, war seit lange kranki Vor 5 Wochen singen uns die Lebensmittel an, auszugehen. Ich schickte meinen 22jährigen Sohn nach Grayson, um welche zu holen. Wir warteten und warteten, er kam aber rncht wieder. Nach einiger Zeit wurden die Kinder krank, eins nach dem andern, und starben. Mein Mann starb, letzte Nacht." Die weisenden hatten etwas Lunch mit und gaben der Frau zu effen, worauf sie Hilfe herbei holten. )vcehrere Leute m Gray son sagen, der junge Ballinger sei dort gewesen und habe erzählt, er reise jetzt , t0 aq an Francisco. Bm vnslant. . . Ueber einige durch ihren Ursprung merkwürdige Bleivergiftungen wird aus der Gegend von Hildeeheim, Hannover, berichtet. ' Dort erkrankte in einer fruchtbaren Niederung eine große Anzahl von Kühen unter Erscheinungen, die mit Sicherheit auf eine Metallver gistung,' hindeuteten. Dem dortigen Kreisthierarzt, Herrn Ernst, gelang es nun, die Ursache dieser seltsamen Er schwOig in Folgendem aufzufinden : Die Innerste, ein auf dem Harz, enl springendes Gewäffer, welches in seinem Oberlauf verschiedene Abflußwäffer aus Pochwerken aufnimmt, überschwemmt zuweilen die Rübenfelder der Ebene. Da sie nun aus den Pochwerken Blei mit sich führt, und dieses auf den betreffenden Feldern absetzt, so waren diejenigen Rü ben, die ungewaschen verfüttert wurden, also noch kleine Theile Erdreich an sich hatten, bleihaltig und führten, zum Siechtbum und zum Tode des damit ge fütterten Viehes. Merkwürdig ist, daß die mit Kalk gedüngten Rübenäcker diese schädliche Einwirkung in besondereni Maß? zeigten, vermuthlich deshalb, weil das aus den Wässern der Pochwerke ab gelagerte schwefelsaure Bleioxyd, an und für sich unlöslich ist, durch Vermischen 'mit Kalk aber zerlegt wird. Es verbin det sich alsdann die Schwefelsäure mit dem Kalk zu Gips und. das Bleioxyd mit der Kohlensäure der Luft zu dem im Ma gensaft löslichen und deshalb viel gifti geren kohlensauren Bleioxyd. Jeden falls ist diese Thatsache ' ein Beweis da für, . daß zuweilen Giftstoffe aus eine höchst seltsame Weise ; in den thierischen Körper gelangen, und daß Ueberschwem mungen noch nachträglich. Gefahren her vorbringen können, von denen man sich vorher nichts träumen ließ. " Aufsehen erregt in Ber lin die Verlobung der Wittwe des frühe ren Ministers des königlichen HauseS, Gräsin v. Schleinitz, mit dem österrei chischen Botschafter in Petersburg, Gra fen Wolkenstein.Trostburg. ' . ' - Aus Posen kommt die Nachricht, daß in 67 Städten des Großherzogthums Posen die obligatorischen Sonntagsschule für die polnische Be völkeruna errichtet werden sollen. ' ' Merrschaumpfeifen, lange deutsche Pseifen.. Cigarrensvltzen etc., bei Wm. Mucho.Ro. 199. Ost Washington Sjr,

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