Indiana Tribüne, Volume 9, Number 224, Indianapolis, Marion County, 4 May 1886 — Page 3
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AachbarSkinder. Roma von B.W.Z ell. (Fortsevung.) Carlos Selben ruhte nun schon länger als eine Woche in kühler Erde, Carla war ganz genesen. Da hieß es nun für Ernst, für kclitta's Zukunft zu sorgen. In Gedanken war er ja langst'mit seinem Plan fertig, es gab für ihn eben nur den einen, einzigen, aber er mußte ihn doch wohl der jungen Wittwe vorle gen, ihrer Zustimmung sichep sein. Daß Melitta nie mehr die Bühne betreten dürfe, war für die Geschwister sowohl als auch für die Vetheiligte selbstver ständlich, obschon man noch mit keiner Silbe davon gesprochen hatte. Mit Me litta's Zustimmung hatte Weldingen dem Negisicur der Truppe diese selbst .sowie all Ztequisiten und Theatereffekten ohne jede Entgelt überlassen und die Gesellschaf: hatte seit drei Abenden auf eigene Stechnung die Vorstellungen wieder auf genommen. Hreilich war jetzt im Kur saal statt der früheren Ueberfüllung gät nende Leere anzutreffen, und die Schau spieler konnten nicht daran denken, lange auf S. zu spielen. Melitta, die einzige aber um so intensivere Anziehungskraft fehlte der Truppe eben, und ohne diese Stern blieb der Theaterhimmel im Kur saal trotz allen künstlichen LichtS dunkel, So währte es denn kaum noch acht Tagt und es gab keine Theatergesellschaft mebr auf S. ; Ernst und im Stillen auch Zliclina athmeten auf, als sie fortgezogen ll.HU. Und dann fand an eine Vormittag, il man eben vom Friedbof heimgekehrt . viiim auch den Muth, Melitta m SabmenS Aeisetn von seinen ZukunjtS bäumen zu sprechen. Wie hast du über dein ferneres Leben verfügt, Melitta ?" fragte er mit vibri:cndemTone. Sie zuckte die Achseln. Gar nicht, Ernst noch nicht einmal' daran gedacht habe ich. Was ist da auch zudenken? Ich werde arbeiten und für mich und Carla sorgen auf die klne oder andere Wetje wtro das ja geyen (iitvdliik.tt t hi.l. VK? ttitvt.ti. nkit. vermögen, oft mit einer Schaar 5kin j,v WHim wiiiuiii v v ivv -arnnvni cynv der, und sie müssen sich auch durchschlazen." Ja nur ist nicht jede Frau für oaö Sichdurchschlagen" geschaffen. Du zewiß nicht, Melitta. Wenn dein Va:er noch . lebte, so weiß ich sicher, daß ;x dir jetzt liebend und verzeihend die Zlrme öffnete und dir und deinem Kinde eine Stätte bereitete im Vaterhaus leider ist er todt. Die Mutter dürfte kaum ebenso denken auch würdest du wohl nicht eine Freistatt theilen wol len, die sie vom Fürsten Werdau erhält." Melitta schüttelte jetzt energisch den ttopf. . Du hast Recht das könnte nie gejchehen." Vtun hätte ja," fuhr Ernst fort, dein Bruder Arthur die Pflicht und, da er im Grunde des Herzens ein guter, weichmü thiger Akensch ist, auch Wohl den besten willen, für dich einzutreten, leider aber hat er die erhoffte, gut dotirte Hosstelle noch immer nicht erhalten, und das Ein kommen, welches er für seine Sekretär oienste vom Fürsten Werdau bezieht, reicht kaum für seine eigenen Bedürfnisse. Nun aber, meine theure Melitta, hast vu, wie dir bekannt, noch einen Bruder, wenn er auch nicht Baron Plessenburg, sondern einfach Ernst Weldingen heißt. Willst du diesem Bruder die Freude und oas Glück gönnen, seine Pflicht zu thun und für dich und Carla sorgen zu dür fen ? Es soll ganz in einer Weise ge jchehen, wie du eS bestimmen wirst. Wähle zum Aufenthalt, welchen Ort du magst nur erlaube, daß ich dir dort ein Heim gründe, dich zuweilen sehen darf. Du wirst doch eine Einsicht haben, meine Melitta was soll so ein alter einsamer. Junggeselle, wie ich,' denn an derS mit seinem Gelde anfangen ? -. Sa bine braucht mich nicht, für sie ist gesorgt, auch wenn sie niemals heirathet hab' du darum Mitleid mit mir, Melitta, und gönne mir eine beglückende Sorge für meine- Schwester und meine kleine Nichte Carla." Die junge Frau in den. schleppenden. Zrauergewändern hatte, das Gesicht mit der Hand beschattet, dieser langen Rede Ernst's, die ganz edle Liebe und' zarte Rücksicht athmete, schweigend zugehört. Auch da er geendet, blieb sie noch einige Minuten stumm,während welcher er hoch klopfenden Herzens dastand. . Endlich zeigte sie ihm ihr thränenüberfluthetes Antlitz, ihm zugleich beide Hände darrei chend. Er erfaßte sie stürmisch. Melitta Theure ich' habe dir weh gethan." Sie lächelte ihn unter Thränen an.' ' Du Lieber, Guter wie wäre'daS möglich Gott segne dich für all deinen Edelmuth und mache dich noch einst so glücklich, wie ich eS war, Ernst." Und du erfüllst meine Bitte ?" .. Ich nehme dein edleS Anerbieten an --vorläufig wenigstens.". .-i : Mit einem Freudenlaut küßte er ihre bände. ' ; " ' Wo gedenkst du, Aufenthalt -zu neh men ? fragte er dann, sie bang anbackend. Wo anders wohl als in der Residenz? Carla will doch mit Onkel Ernst in den Stunden spielen, in denen dein Minister dich nicht braucht." Da schimmerte in Ernst's Auge eine Freudenihräne auf. Um sie zu verber gen, hob . er Carla auf und drückte vße stürmisch. an feine Brust. Sabine aber stand, abgewendet am Fenster und schaute in schwerem Sinnen träumend hinaus. . .Artjur", flüsterte, sie leise, ganz leises wann wlro er mir eineim gründen i" Seit Monaten habe ich nichts mehr von ihm gehört? ' Eine Woche i später verließen : Sie vier Menschen die Insel. Sabine ging -mit nach der Rcsidenz, um noch einige Zeit bei NZelitta zu bleiben. ' - i - . . - . , ' ., . ' 25. Die haut s.tisori war in diesemJaHre alanzvoll wie selten in der norddeutschen Residenz angebrochen. Der Monarch so wohl als seine erlaucht Gemahlin wa ren nach langwieriger Krankheit wieder ganz hergestellt und begteu den Wunsch,
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ourcy et, vuw gianzenoer QVtt, zu denen, umfassende Einladungen an die Magnaten des Reichs, den hohen Adel und die gesammten Celebritäten der Kunst und Wissenschaft ergangen waren, so zu sagen 'ihren Dailk abzustatten für die vielen Beweise innigster Theilnahme und Ergebenheit, die dem . allgeliebten Herrscherpaar während der Krankheit auS allen Theilen des Landes zugeflos, sen waren. Bon- allen Seiten - beeilte man sich natürlich, den auszeichnenden Einladungen Folge zu geben, und noch nie vielleicht hatte die Residenz so viele aekrönte Häupter, Fürsten und )cagna ten in ihren Mauern vereinigt gesehen, als in diesem Winter. Auch Fürst Werbau war von Paris auS, wo er einige Monate verlebt, an den Hof gekommen, um an den Festen teilzunehmen, Arthur Plessenburg begleitete ihn, und zwar in der stillen Hoffnung, der Fürst würde diesmal ein versprechen. einlösen: und tine angenehme Stellung für . ihn er wirken. Auch Kurt von Sieven war in der Re sidenz. Er hatte zwar das Haus, welches er zu Anfang feiner Ehe für sich und die junge Gattin eingerichtet und welches sie ihm dann überlassen, längst verkauft, von dem Verkauf jedoch 'einen fest und solid gebauten und behaglich ausgestatteten (öartenpavillon ausgeschlossen, den er bei seiner jeweiligen Anwesenheit in de.r. Stadt bewohnte. Zu den Hoffesten hatte: er zwar trotz aller. Bemühungen keine Einladung erhalten können, doch bot ja die Residenz andere Festivitäten und Genüffe genug, die ihn für diesEntbehren entschädigen mußten. Für den heutigen Abend hatte er für sich und einige Freunde, darunter natürlich Arthur Plessenburg. Billets zum Opernhause besorgt. Man gab den Tannhäuser" in der gewohilten glän zenden Besetzung der Hauptparnen. Tannbäuser" war Sieven'S Lieblingsoper und er versäumte keine Aufführung derselben; oft hatte er lachend erklärt, daß, wenn er Monarch wäre uno ein Theater zur Verfügung hätte, der Akt im Lenusberge stets drei -Mal wiederholt werden müßte. Das Haus war glänzend besetzt. Nie sah man so viele schöne Damen, so reich besternte Uniformen und so prächtige' Toiletten in denFremdenlogen als leute. Dazu waren Sänger und Sängerinnen vorzüglich disponirt und das animirte Publikum geizte mit feinem Beifall wahrlich nicht. Sieven hatte so viel zu thun ; während des Aktes die Mitwirkenden und, in . den Pausen das Publikum, namentlich" den weiblichen Theil desselben zu lorgnettiren, daß er kaum Zeit zu einem Wort für die freunde fand. Plötzlich aber, als .er wieder einmal die Logen musterte, zuckte "er zusammen und preßte die Lippen aufeinander; er hatte m einer derselben eine sehr schöne, ziem lich herausfordernd dreinschauende und äußerst auffallend gekleidete Dame be merkt, die' auch ihn scharf lorgnettirte' 3s wär die Gräfin Zernikow. Sieven fühlte plötzlich ein sehr inten sives Unbehagen, dle Lust des Abends war ihm vergällt. Er gedachte des. Has ses jener Frau, der vielen, durchaus vergeblichen Versuche, die er gemacht, sich wieder mit ihr zu versöhnen, und wieder stand der triumphirende Blick vor seiner Seele, mit dem sie. ihm an jenem Mo? gen in Monaco nach seiner Unterredung mit Arthur Plessenburg aus dem neben seinem belegenen Hotelzimmer entgegen getreten war. -Wenn gerade diese Frau Alles gehört hätte! Dieser Gedanke hatte ihn seitdem noch nicht verlaffen. Zu dieser ihn ängstigenden Vorstellung kam noch die sich seit Jahren in ihm herangebildete sixe Joee, daß eine Frau ihn einst ins Verderben stürzen werde eine nicht gerade., unbegreifliche Ideenasjociation für einen Mann,, der soviel mit Frauen verkehrt und soviel an ihnen gesündigt hatte,' wie Sieven. -Die Baronin Zernikow war in Begleitung eines nicht mehr jungen, aber noch sehr stattlichen, äußerst distinguirten Herrn in ihrer Loge. Nachdem sie Sieven und seines Freunde wiederholt scharf lorgnettirt, neigte sie sich zu ihrem Be aleiter und sprach angelegentlich mit ihm, dazwischen bezeichnende Blicke auf dle Herrengruppe. . deren Mittelpunkt Sieven war, machend. Dieser wußte sofort, daß man von .ihm spreche, ihm ward sehr unbehaglich zu Muthe. ' Ob nun die alte Klatschbase dort drü ben die Geschichte vom Brillantkreuz zum Besten giebt ?" murmelte er. Aber nein, sie wird sowohl. hüten. Da ihr Be yleite ein neuer Liebhaber ist nur für ihre Liebhaber hat sie diesen Blick, dieses zärtliche . Reigen des Hauptes wird sie ihm sicher nicht ihre Liebesaffäire mit seinem Vorgänger weiß Gott, wieviel Zwischenstationen' im Reich der Liebes abenteuer sie seitdem passirte ! zum Besteij geben. WaS aber hat sie sonst jso angelegentlich über mich zu flüstenl?LaLrs mon dien,ich fühle plötz lich das brennende Verlangen, diesem Weib ein Glas Limonade a la Louise Millerin zu kredenzen." . .Er fühlte plötzlich keine Freude mehr an der Oper, zum Glück nahte der letzte AtV: i Kennt Einer von Euch zufällig den Herrn! hier geradeüber in der Loge, an der Seue der - üppigen, rosa tvileltirten und tief dekolletttten Frau V fragte er vor Bearnn; desselben! in seiner cynischen Welse dle Freunde.' Der alte Kriegsrath ' a. D Pelzer kannte .ihn, glaubte ibn wenigstens zu kennen. Es ist der Polizeioberft Senequet, sagte er. Sieven fuhr zusammen. Donnerwetter das fehlte gerade noch. Aber Sie können sich auch irren, sind Jhrer 'Sache nicht sicher sagten Sie nicht so,Pelzer?" - ' Das ist leicht mvglich," versetzte Je ner. ' UDann rauschte der Vorhang auf, der letzte Akt begann. . r,- ' ' J Vor der Thür des Opernhauses trenn ten sich dann spater die Herren nach dem Schluß der Vorstellung. Jeder von ih nen hatte-nöch etwaö zu besorgen oder zu' erledigen, bei dem er allein zu sein roünschte.7 ., - - " : - Also morgen Avenv m memer Wohnung !" rief Sieven beim Abschied aus. Gewiß, wir kommen !" klang es zu rück. , Am nächsten Abend finden wir denn
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m Jlewky rn BiMn's MV'Mg ftuni pie fern selbst den alten triegsrath Und noch zwei andere Herren, pon denen der eine Herr Baumeister, der andere , aber Herr Baron titulirt wurde. Beide sahen äu ßerlich nicht gerade gentil aus und mochten bereits mehrere stufen zurPfütze des Verkommenseins herniedergcstiegen sein. Die Herren saßen um einen Tisch, der mit Papieren, Büchern und Zeichnun geil bedeckt war. Letztere hatte der Bau meister gebracht und der alte Kriegsrath war eben davei, ne ausmerliam zu fMdiren. Manches davon ist ganz werthlos," sagte er dann, Anderes sehr gut zu verwenden. Seitdem den Franzosen Metz und Straßburg genommen, sind sie toll versessen auf preußische Festungspläne und zahlen dasür jeden Preis die Russen dagegen geben mehr aus strategische Ent büllungen. Na, Sie werden das ja wie immer geschickt an geeigneter Stelle bestens zu verwerthen suchen, Sieven können wir diese Zeichnungen behalten, Baumeister, oder ist davon ein Abriß zu nehmen?" Sie müssen in drei Tagen an dersel ben Stelle liegen, von der ich sie mit Mühe und Rolh eskamotirte," erklärte dieser. - Nun gut," rief Sieven. so muß Plessenburg sie nachzeichnen das Einzige, was er bis jetzt gethan. Ich habe mir von dieser Acqulsition viel mehr versprochen. Arthur ist in Bezug auf gewisse Dinge von einer erstaunlichen Stupidität, einer wahrhaft plebejischen Ehrlichkeit. Wo er übrigens heute wieder bleibt pünktlich ist er nun einmal nie." Und Sie, Herr Baron, was bringen Sie uns heute ii" fragte der Kriegsrath den Vierten im edlen Bunde. Den Inhalt verschiedener geheimer Depeschen, die man unlängst an die Kabinete von Rom und London sandte." Ah. das ist schwerwiegend ! Nur her damit ! . Dergleichen muß schnell be fördert werden, wenn es seinen Werth nicht verlieren soll," rief Sieven mit funkelnden Augen. er Baron hielt die Brieftasche noch geschloffen in der Hand, ohne die Papiere zu zeigen. Ich habe sie aber sehr theuer bezahlen müffen," sagte er zögernd, mit nicht ganz glücklich erzwungener Verlegen heit. So werden Sie Alles dreifach erseht bekommen," rief der Andere. Sie wis sen, ich geize und feilsche nie. Nennen Sie mir den Preis ich zahle ihn sofort. Das heißt, nachdem ich den Inhalt der Papiere geprüft und mich von ihrein Werth überzeugt habe." Das ist nur recht und billig. Zug um Zug," gab der Baron zurück. Dann nahm er die Papiere und reichte sie Sie ven. Dieser überflog sie hastig. t Zum Teufel, Baron das ist gran dios. Sie sind die reinste Perle für uns unbezahlbar! Wie Sie das Alles immer erkunden es ist genial. Manchmal scheint mir wirklich Zaubere! im Spiele. Nun, meinetwegen. Für solch? Nachrichten, wie sie diese Depeschen verrathen, verschreibe ich mich dem Teufel selbst daö heißt, wenn ich sie immer erhalte viel leichter also noch einem Zauderer." Dabei holte er eine Kaffe herbei. Was kosten die drei Wische V 1,500 Mark.". Donnerwetter, Baron Sie sind theuer aber alles Theure ist schließlich billig. Hier haben Sie Jtr Geld und, hören Sie'i Bringen Sie mir bald mehr von der Sorte!" Der Andere nickte und strich gleichmü thig vas Geld ein. Darauf überwies Sie ven auch dem Baumeister und dem Kriegsrath ansehnliche Summen. Gerade als er die Kassette wieder schloß, trat Arthur ein. .Wie spät du kommst," grollte Sieven. Dabei giebt's hier so Dringendes zu eichnen. Du wirst die Nächte zu Hilfe nehmen müssen." Schon wieder einmal," gähnte Arthur, sich in einen Sessel werfend. Uebrigens wirst du mein Spätkommen leich ter nehmen, sobald du erfahren, was ich bringe. Ich habe nämlich mit einem Angestellten des Kriegsministeriums Be kanntschaft angeknüpft, und der gab mir auf meine Bitte ein neues, sehr werthvolles Vtanuskript über allerlei StrategischeS zur Lektüre natürlich ahnt der Dummkopf absolut Nichts und meint, ich selber habe eine Leidenschaft für Strate gie. Da. ist es." Sieven griff hastig danach. Kaum aber hatte er darin geblättert, als erver achtlich sagte: Was du uns bringst, ist schon immer etwas RhteS ! Dieses Manuskript ist schon längst gedruckt und als Buch für Je den käuflich." So ? . Das wußte ich nicht. Uebrigens was schadet das? Den fremden Negierungen wird das nicht be kannt sein und sie werden den Inhalt dieser Papiere als ; werthvolles Geheim niß ansehen und danach bezahlen. Mir wäre das sehr lieb, denn ich brauche ge rade Geld." " Für werthloses Zeug wirft keine Regierung ihr Geld hinaus," brauste Sieven auf. Arthur sah ihn ganz erstaunt an. Aber du sagtest mir doch ganz speziell, ,daß es nur werthlose Mittheilunaen seien, die man für schweres Geld an fremde Regierungen verkaufe. Glaubst du, ich würde wirkliche Geheimnisse, de ren Bekanntwerden dem Staat Nachtheil brächte, verrathen ? Lieber holte ich mir mein Geld von zehn Wucherern zusammen." j : So thu's, auch jetzt," sagte Sieven achselzuckend, mit den Anderen ver ständnißvolle Blicke tauschend. Dann übergab er Arthur die Zeichnungen, mahnte zum Fleiß und zur Vorsicht beim Nachzeichnen und verschloß die übrigen Papiere und Briefe ineinem geheimen Wandschrank seines Zimmers' Die De peschen chiffrirte er eilig und steckte sie zu sich. . So, meine Herren ich habe jetzt nur noch einen dringenden Gang .zum Telegraphenamt. ; Nachher treffen wir uns Alle bei der kleinen Chesi Sie ken nen docd die aöttlicke Ballerma ! eS ist
iiivlne Mtö Aeqttlsitil?!,. M habe bei öulitz ein famoses Souper hestellt, das Punkt Elf naä).der Wohnung der kleinen Hexe dirigirt wird. Und nun kommen Sie nicht so spät'und bringen Sie gute Laune mit ein paar Freundinncn hat die Chesi auch immer um sich voila." - Alle sagten bereitwillig zu, nur der Kriegsrath entschuldigte sich, da er nicht ganz wohl sei." . .. Ah so ich vergaß, daß Sie ein gu ter Ehemann sind, der der Monogamie huldigt mm meinetwegen nichts für ungut." Man trennte sich mit einem Auf Wiedersehen." Sieven verschloß den Pavillon sorgfältig und war dann einige Minuten später auf der Straße. - - Äls er einige Schritte gegangen "war, trat ihm aus dem Schatten der Häuser ein Herr entgegen, der ihn im : Vorbeigehen sehr scharf sirirte. Ä!an war gerade un ter einer Laterne. Steven zuckte zusam men. Teufel auch ich glaube, das .warder Polizeioberft Senequet von gestern Abend! Sollte der Kerl bereits hier herumspioniren? Tann ist's Zeit, für die nächsten Unternehmungen einen anderen Schauplatz zu suchen V . . V. 2tt. ..... . Ernst Weldingen hatte für Melitta m einem der neu entstandenen Vororte der Residenz, welcher bequem in einigen Mi nuten zu erreichen war, ein zwar sehr kleines, aber reizend gelegenes Häuschen gemiethet, und es mit Sabincns Hilfe nicht luxuriös, dafür aber um so behaglicher eingerichtet. Melitta hatte Thränen inniger Rührung und wehmüthiger Freude in den Augen, als sie zum ersten Male die zierlichen, zum Empfang der Herrin blttmengeschmückten Ätäume durchschritt.. Ernst hatte es zartsinnig vermieden, bei der ersten Besitznahme Melitta's von ihrem neuen Heim gegenwärtig ZU sein, und so war es denn Sabine, welche sie durch das Häuschen führte, das sie scherzend ein Puppenschloß nannte. Als man dann Alles, vom traulichen Wohnzimmer bis herab zu Küche und ökellcr, achoria besichtigt.und Melitta über jedes Stück des neuen Haushalts ihre Freude geäußert, blieb sie plötzlich sinnend stehen. ... Weißt du, Sabine ich empfinde heute jenes wvhlige Gefühl und die stille Freude, welche jede junge Frau ergreife muß, wen sie zum ersten Mal das lau schige Nest betritt, das Elternliebe ihr geschaffen. Ich habe das ja nicht kennen gelernt. Wahrend meiner, ganzen Ehe hatte ich kein eigenes Heim, wir wohnten stets im Hotel, und oft habe ich mich nach einem ruhigeii, geregelten Haushalt halb krank gesehnt, etzt, da mir endlich ein solcher zu Theil wird, verklärt ihn kein rosiges Flitterwochenglück als Wittwe ziehe ich ein in das für mich bereitete Heim." ' '" Die Freundin umschlana sie.- , ' (Fortlebung folgt.) Deutsche Lykal - Nachrichten. rtwHlptVVIII. Der Bergmann Friedrich Otto auS Barmen wurde aus dem Schnellen als Leiche herausgezi'gen. Auf der Zeche Westende" bei Meiderich entstand, alö Vier Bergleute mit ihren Grubenlichtern den Stollen betraten, eine Explosion schlagender Wetter. Zwei der Unglücklichen wurden zur Unkenntlichkeit Ver brannt, die beiden anderen warfen sich auf das Gesicht nieder und wurden Vor größerem Unglück bewahrt. Ertrunken sind: der Bergmann Elbinghaus aus Beyenburg, der Schisssarbeiter Peter Molitor aus Nheydt, der Fabrik- resp. Spinnmeister Schneider aus Stiefelha gen, der blinde Invalide Heermann aus Bluvn; in der Werkstatt deö alten Walzwerks" der Guteboffnungshütte wurde der Schmied Horstmeyer von ei nem schweren Hammer gegen den Unter leib getroffen und starb nach wenigen Stunden. Zu Nippeö brannte ein an der Südstraße belegenes von 9 Familien bewohntes Haus nieder und in Wittlich Verwandelte eine in der Kordelstraße aus gebrochene Feuersbrunst 8 Wohnhäuser mit den zugehörigen. Hintergebäude? in einen Schutthaufen. , . Hessen,assan. Der Lehrer Böttcher in Eschwege lvurde wegen Sittlichkeitsverbrechen zu 5 .Jahren Zuchthaus verurtheilt. Durch einen Revolverschuß machten die Wittwe des Kanzleiraths Hagemann und der Referendar Bake, zu Cassel, ih rem Leben ein Ende ; erhängt haben sich der Cigarrenmacher Düringer in Köp pern und die Frau des Kreisboten Mi chael in Marienberg ; im Wasser suchten und fanden ihren Tod die Wittwe David Wagner zu Nastätten, das 19jährige Fräulein Mollier in Sachsenhausen, der löerichtsschreiber Schilling in Veckerhagen. Der Küfer Wilh. Schäfer zu Herborn ist im Mühlbach und die Tochter Emma des Löffelfabrikanten H. A. Erbe zu Schmalkalden in der Schmalkal dt ertrunken ; durch unglücklichen Sturz verloren ihr Leben:' der Bürger Joh. Jakob Lehmler 2. zu Arzbach, der Kauf und Mechaniker Wilb. Heinig zu Casst'j, die Wittwe Jakobi zu Geismar, del Sohn des Wirthes Langendorf in Dorf Jtter, der Schieferdeckermeister Rauten bauS zu Marburg, der Zimmermann Thiel in Unterweisenborn ; der Zimmermann Julius Werner aus Körle wurde an der Landstraße erfroren aufgefunden.. eOfalen. Auf. Zeche Dannenbaum" bei Bo' chum wurden durch starkes Aufsetzen des Förderkorps bei dSeilfahrt 5 Berg leute.verletzt. DerVutsbesitzereod. Hotschulte gen. Steinkuhl, ..dessen Gut Steinkuhl bei Kappenberg im Wege der Zwangsvollstreckung verkauft werden sollte, hat sich erschossen. Von einem Eisenbahnzug überfahren undgetödtet' wurde der Rangirer Wiecke (oder Flecke) aus Wanne; 'der Rangirer Ellas aas Hörde und der Vesitzerssohn Emil llastrop auS Wetter wurden zwischen den Puffern zweier Waggons erdrückt ; ferner verunglückten: auf, dem Walzwerk Aplerbeck der Walzer Theod. Mols aus Berghofen, auf Zeche Westhaüsen bei Bodelschwingh der Bergmann Koch von dort, auf Zeche Wilhelmine-Victona bei Schalke der Bergmann Joh. Kopp auS Heßler, der in der Busch'schen Fabrik am Kohlenufei zu Minden beschäftigte Werkmeiger Gü tttölol. : vr
k r-s ."-'. K . 5 fc WMWIl, srrzrzrrr: (Goldene MedizinisHe Entdeckung) Heilt alle Ausschlage re eine, gewkhnNche Finne oder Blatter Bi in len kblimmfte, Skrssel. alzslns,, rsckiwüre. Schuppigkeit oder Rauheit der Haut, kurz alle durch unreine Blut rerurssckten Krankheiten erden durch dies mächtige, Kizende nd . stärkend Slr,net überwunden. Unter ih irehlthätizen Einfluss Keilen grobe sreffntd GefHtpüre rasch.' Jbre rast bat sich namentlich in der Heüung von Schwidchte, osa,h. BtuNchwSre. arbk,l, wn, ä!?&n' skrojulitsei, eschwüren und eschwilfte. Suftgtlenk.Arankheit. Knie, schwamm.. Srops oder dicke, HalS nd erw.t. UtUu Druse gezeigt. Man sende ,eha LentS t nfStr mi "lernten Abbildungen auS, aMaUktk Abhandlung über Hauttrankbeiten, oder de. selben Betrag für die Abhandlung aber Skrvfelleiden. rtäul vl ltt? Ma reinige eS rundlich durch den Sebrauch von vr. Pier', Goldtu liimS)Jerj "b .? Wvg, eine fie?enfreie Hat. srifche, ulk, Gebend ennsi, und eZesdhcit d .stZtution er. den dadurch hergestellt. . Die Schlvindsucht, ?pfelkrankheit der Lunge ist. wird durch kiese vottesgabe von einem Heilmittel scdnell und sicder la ihrem Fortschritt gebemmt und gehetlt, wu tat Mittel eingenommen irv. ehe daS Leiden die letzte Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbare Macht öder diese schreckliche tödlliche raukheit bat vr. Piere, al er diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem PubMum dar. Bot, im Ernst daran gedacht, si ein 'Coiunptlon Cure "iSchwindsuchls-HeUmittel, zu nennen, bat aber dieien Rame fallen lassen. wil drselb , beschrdntt für rn rznei. welch infolge ihrer nderbar Wer. etntqunz tonischer oder arkeuder. alterativer oder sifte, verbessernder, antlbiliöser. brustlösender und nlhrender Etzenscharten ohne Gleichen i, nicht ur al3 ein Heil. Mittel gegen Lungenschwindsucht, sonder gegen alle Chronischen Krankhelien Leber, des Blutes und der Lunge. Wen Du Ti& matt, scklafrig. schwach fühlst, hsaß. gelblich. Hautsarie oder geldlich brauneFlecken im Qf Ncht ober am Leid haft; wen Du häusig oxfschmer, oder Schwindel, Uebelgefcbmack im Mud, tnnerltch Et oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang. Z Du nikderzeschlazkn ud von düftem . hl, erfüllt bist: wen Tet Appetit nnregelmökiz nd dt Zung belegt ist, dann leidest Du an ver dauungödeschwerden. ThSvepste und Leber, krankheit oder .Uigkeit. S Wen Sa W an ur einige dieser Symptom. IS ein Heilmittel ge alle solche Falle ist vr. rirnei (iolden Medical DiicoTerj ohn Vleichk. ge Bunendtä4e,' lutspele. ,,. attftniqttit, f,rShrfet,üdng, löilirn wen Hüfte. Schwindsucht und denvandte ieiden ist sie ein unfehlbares Heilmittel. Ma send ,hn UentS in Briefmarke, für vr. Piere,' Buch über Schwindsucht, rf potbtktrn z haben. r Preis A.0, Vorid's DIspsnsary Iledical Association, . cigenthümer. Z Mai Str., V.ffalg, . y. $500 Belohnung ird von de Eizenthamern vo Dr. Sage' Catarrb Rmedv für etntn Katarrhfall, elche, sie nicht knrtrea kennen, auögeboten. Wenn man einen ekelbasten oder andere AuSfluß au der Nase. theü. eisen ' Verlust deS SeruchS. E. fAsntttlti tymr fo1Ji (.rik. . , . ' v. vim tauen, dnmxf Cchrnerj oder druckend? Gefühl im oxfe bat. tSchwwd?u &aUütt klch',Fä..nde a Dri?a8e' atarrh Rem, dp" hellt die schlimm. 5 o atarrh, opserkaltung und ka, tarrhale opsschmexz. eo llentS. lSMe k Zndiana VöhWUe empfiehlt sich zu? Anfertigung von Aechnungcu. Cirkularen, Briefköpfen, Preislisten Quittnngcu, . t Eintrittskarlen. Mitgliederkartcn, i. . Brochürcn, Conftitutione ; MMkarten.'
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'"v iiaiaZIiTJi c . v-fv.j..-,1: ' -zrti'si Eisenbahn .Zeit 'Tabelle. klnkunst und Abgang der EisenbahnzSae w Indianapolis, an und nach Sonn tag, den 3. Januar 1566. Zeffersondill, Nadisvn nn, SUtisvapollt istudeiu. Abgang: ab a i .iseoi 1 Rad Etc... 8.15 Cd1 Ankunft: ZdLNadaU. 91$ indckkhik rÜflOis 5 Ca Btd i V tag . 6.45 I , 5 StSa 1, ttm nd s au 3 W rn I O Jt fax Vaudalia Line. VtfttXXrci .... 7.34 ai tp,f 13.11) K ttnitauiii. l.io Vactftc lljüO Weftern Mail...:i)vNm Tleveland. Tolumdn. chltg in (,.. a tprcl. Qjvnt Echnelltua M 10.1 QthM 440 ttmISO 33 gut JndlN. Ctuetnnati nnd napoli Eisenbahn (Ve Liue. S.5.V ''-.! i l i ) 4.40 Ca "M" M...1U.1UOM tjton Cl x. 10.05 7 10 JtZoshtnlZ.d0Na an 9t nderf llJUf ..36sexj i.3C9tsi 6Ca 1 enii tojti Km rlghtwood Division, C. .5. nnd I. baani t,lich. .'. 10.10 ii.(a Ca' 1Ü0R " täglich. 3.m)$h 6 401 täglich. c.0 Km '045 V II 33 ftm 15 n 30 K Uollch . 4.40 " täglich. 7.1ä m täflltcH.lüJiR, tneinnatt, Indianapolis, St. Sani u. Cbieaa , mir 1 . i ffi.il. .., vi. . w ruoaou. incinnan Dicmon.. 4Sout.ffS. 4.00Bn Jndianap re. 10 45' weinnati Ktt ii 33 m C2 9j I.. 35 5 Km K'VUt ( . 11 b fitUtn .... lj 4 K 4 4 eu g a glich r. lUBa inc. cc ... 4.4i)m Chicago Division. C0 Bari ?. 7.10R iiet Lou . lacltch u,.. z.zkw, ..ti atm 43 feixet! f.. tneinnatt tu. fMttm hieag aU u.'.Z.lv öeftern r 5.10 rn IM glich 4 tt 11.10 Ka Piliaburg, Ctaciunati & et. Loui Tiseubahn xvVUvP ,m$n ttt 4Ut. Ek täglich 4 3015ml geno ,,. .g rg, NDipB omnuneonnUl 0 v , j ttgttch tt. C3 eoMlt.ol i.UO Wmt (kuuiii, m 3ü iti . VVr ita.UAIb.. 4 5Na enatat Ä BM V P P tt tkalich . . . .1., aftrnw.atltgl 4 tot Weftern all... 9.0 , Chicago 5kte via okor. Edtcaio Schnell. 2d Jt Lau. Schnellzug... Jndxl's iou. Errr..... . ,g tag 11. ,6 B htcaLr,reZ.lt.i b 4,1 3.34 k Wadash, t. Loui4 Pacifi. etlzte ail 7.15 Om Ehlch rt, g.VöA Zolk t io l h atl. UM ft Mich. CUn und . 91 2.1 CbiSRtch 9i Cl 7.1Q AK Dtr5 Tvld ii 11 jO üi ifOf jan.. 1.40 Oi Sndianapeli und vincenne kisendaku. aatl Eatro i 7.15 i ln,n,4 cc.10 4 em Bincnnel tc . 4.10 Rail air. i 99 Um TwewnaU,Hamilwuä:ZvianapslUistnkahu, Jd StL N ZI 4.i onnerloilleRee SOBa' orlviü V.IO Vm ?dxlut. .11 v., in., D.T.t.B i.iOxm atl. .....11 48 va Jnd, etiiu 4 , itnctnnatt acc M Km Indien, Vloomwgton ndVefteru kisendah. Sae lNil.. 70 Km an l F L ct 5. 0 St ii Er 13 00 M u45 iK 3 4s UgtO.!u b 1 aftrn e I täglich iOOea I Et, pe 10.40 a I uionttc iu . 3.4a ftm l ivti b-jw Division. I Pacific rpreß ... 7 va ö3j 14 km I SiSern i .... 4a Oeftltche Oestl.raU....4.Z0L Tagt. Scorei.... S vu Äd ktlantlk !?.... 4VöNm, Sudianapoli nd St. Loutk Viseuböhu. rag rrrei.ee. taglich 7.2. oft n StL 1. 5.WUX3 V 6t h i täglich u cc. 10.65 9! Ltmt Er? tgl... 11.'5M R C , 9 tftfl c c 3.l Km d(il$afIeaer.iu.O0Ka Da, ,e tagt J&Ka Jtalf Xc 1X Louiidille,Neto Albauh 3e Chicago. tr.Line. hieag, r tgl..1I..VAm hicag z tgl.. SJOCa Ronon ficc 4 0Jia ich Sit, hieag. r au ll.lBm !WeninZc UAWCa ich. a, V hie. l tl. 3-40 81 Indianapolis, Decatur & Spriogsield. De Peo Vail. Diontejurna ä.c I Montezuma Zlee 8 Ji Vm I echneOiug tt. tgl aug Eonnt. e lZZTb I autz Eonnt... ttöa Schnellzug r c 4.. .10 aU a Züge mit r e. Lkh,.stsiel?ar mit , Schlafge m.r v, Parier. Cur Cin'ti, Harniiton ü Oayton Bahn. tS-TSglich dreiZüge nach und von Ciueinnati, nnd allen Ortschaften Nördlich, (Südlich u. Oettlich. Pünktliche Verbindung mit allen Züge ach ay toii, Tolodo, Dotrolt & Sainaw. Wegen Auskunft nnd Billet wende man sich an ben Agenten, Ecke Illinois Strafe nnd Kentucky Avenne der Union Depot. Sam. Tteeso, . P. . ?. G. Harzard..gel. OHIO INDIANA MICHIGAN wmm ? THE BUSINESS MAN When ho travels wants to go quick, wunti to b coiniotable, wants to aiiive at desttnaxio oii tiine, in tuet, wants strlctly ttLfilaea trip, nnd consequentiy takes th popoUr Wubash Route, feeling thatha 1s sur to met his cntraieuieiit3 and continue to proapw mnk Le lutppy. - THE TOURIST Has lonpr slnce chosen tho "Wibaah & tba favorite routetoalltlie summerrcsortaof lha Käst, North and West, and Winter Keorta oi the&outb. as t he Company haaforye&r pro vided better accomniodation ana xnoro at tractions than any of ita competitors for W c'asaof travel. Tourist Tickets oan b had at , educed rate at all prineipai olUces öi Tit Company. THEPAR MET
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