Indiana Tribüne, Volume 9, Number 223, Indianapolis, Marion County, 3 May 1886 — Page 3
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Aachbarskinder.
Roman doa B.W.Z ell. (Fortstvunz.) Bon Tag zu Tag aber steigerte sich .tuch dcr Bcifall, der Enthusiasmus des publilums sür die schöne Schauspiele .in. Durch des Justizraths gelegentliche armlose Indiskretion hatte man allerlei o,i dem tadellosen Leben der jungen rau, ihrer Hingebung und Opferwillig teit für den krankenGatten erfahren, und das ivar nur geeignet, den SiimbuS zu erhöhen, .mit dem die ganze Badegesell Ichaft sie umgab. Weldingen ward ob seines intimen Verkehrs mit der Direk.orssamilie bestens beneidet; anfangs halte man ihn wohl mit der Schwärme rei sür die schöne Frau geneckt, als man aber erfahren, daß die Beiden Nachbarskinder seien und auch einige Male am Strande Gelegenheit gehabt hatte, sich von dem geschwisterlichen Ton zu über zeugen, der zwischen ihnen herrschte, sie' Icn die Neckereieil fort. Im Uebrigen veciscrte man sich, Melitta Huldigungen darzubringen, als wäre sie eine Kunstgröpe .ersten Ranges, und S. nicht ein solides, der Gesundheit wegen aufgesuchtes Bad, sondern ein Tummelplatz der eleganten Welt mit all ihren' Gewohnheiten. Täglich erhielt Melitta kostbare Blumenspenden, die man von weither verschrieben hatte, täglich gaben eine Anzahl enthusiastischer Verehrer ihre Karte bei ihr ab, obschon es zur Genüge bekannt war, daß die schöne Frau Alle ausnahmslos abweisen ließ und Niemand außer Weldingen empsing. Selden war dies übrigens gar nicht recht ; er wiederholte täglich mürrisch, eine Schauspielerin dürfe sich nicht von der Welt abschließen, sie habe gewisserma ßen Pflichten gegen ihre Verehrer und Bewunderer ; doch so sehr die junge Frau sonst bestrebt war, auch den leisesten Wunsch deS Gatten zu erfüllen in diesem einen Falle blieb sie äußerst standhaft. Als Ernst eines Tages auf eine dahin .ieleude Bemerkung Selden's halb scherzafl fragte, ob dieser denn gar nicht tu f ersüchtig sei und ruhig eine SchaarVerkhrer um seine Fraa dulden wolle, erhielt er eine Antwort, die den leichtfertigen, arroganten Künstler durchaus charakte risirte. (ir hatte den Frager groß angestaunt und gesagt : Eifersucht? Lieber Freund, ich be merkte Ihnen wohl schon einmal, daß es derlei in einer Künstlerehe nicht giebt. Wir sind sozusagen Gemeingut Aller. Ein Carlos Seiden hat übrigens keiner lei Grund zu derlei Befürchtung) seine Frau könnte ibin untreu werden." Wenn diese Frau eben Melitta ist !" hatte Ernst auf diese maßlose Arroganz bitter zurückgegeben. Dann schnitt der Eintritt der Genannten jede weitere Fortsetzung des Gesprächs ab, und LLeldingen war das recht. So waren drei Wochen vergangen. Der Kranke hatte sich in der kräftigenden Seeluft merkwürdig erholt, ja schon einige Älkale, . auf Ernst's Arm gestützt, Gehversuche gemacht, die freilich jämmerlich genug ausgefallen waren. Der Arzt nur wollte nicht recht an Besserung glauben, und erklärte das auch Weldingen unverhohlen. Die Lunge ist viel zu sehr angegriffen," sagte er. Hüten Sie den Patien ten nur sorgfältig vor jeder Aufregung, ich fürchte sonst, ein wiederholter Blutstürz macht dem ganzen Leiden ein schnelles Ende." Und Ernst war edelmüthig und selbst, los genug, dieses schnelle Ende nicht herbeizuwünschen. Er wußte, daß Melitta an dem Gatten mit allen Fasern ihrer Seele hing und sein Tod sie tief un glücklich machen würde, und wünschte deshalb von ganzem Herzen, der Arzt möge sich getäuscht und Selden noch ein langes Leben vor sich haben. Als er eines Nachmittags wieder den gewohnten Weg nach der Kolonie antrat, traf er den Kranken allein im Garten. Es siel ihm auf, daß sich die Gesichts färbe desselben verändert und einen grünlich gelben Ton angenommen hatte, doch erklärte Selden auf seine besorgte Frage, er befinde sich ganz so wohl wie in den letzten Tagen. ?!ur über sv!elitta habe ich mich heute ärgern , nüssen," setzte er mürrisch hinzu. Sie vernachlässigt mich den ganzen Tag, weil Carla ein wenig unwohl ist, was doch bei Kindern häusig vorkommt und gar nichts zu sagen hat. Auch jetzt sitzt sie an Carla's Bett als ob das Mädchen das nicht eben so gut besorgen könnte." Melitta ist ebenso gewissenhaft als Mutter wie als Gattin," beschwichtigte Ernst den Grollenden. Darf ich einmal sehen, wie es der Kleinen geht? Ich bin gleich wieder hier, um Ihnen an Melitta'S Statt Gesellschaft zu leisten.Nein, nein, bleiben Sie," drängte Selden hastig. Schon lange wünsche ich die Gelegenheit herbei, mit Ihnen ungestörtein paar Worte zu sprechen thun wirres heute. ES betrifft meine Projekte für den Winter. Sie..versprachen, mir die erforderlichen Mittel dazu vorzuschießtN wäre eS nicht möglich, Sie träfen bereits jetzt die bezüglichen Dispositionen, damit Sie die Gelder zum bestimmten Termin flüssig habend" m Mein Vermögen liegt in StaatspaPieren da und ich kann also jeden Mo ment darüber verfügen. UebrigcnS wie hoch beläuft sich die Summe, welche Sie zu Ihrem Theaterunternehmen brauchen? Hoffentlich übersteigt sie nicht meine Kräfte." Ich denke, für den Anfang werden 50,000 Mark genügen," entgegnete Selden ruhig, als handle sich um eine Bagatelle. Ernst sah ihn aanz erschreckt an ' ' Aber, bester freund das ist ja ein großes Vermögen ! Wenn Sie mich . im Besitz? einer solchen Summe, wähnten, hben Sie mich total überschätzte Mein väterliches Erbe betrug nur' 20,000 Marf, und davon habe ich vor Jahren sür einen Freund ein gut Theil opfern müssen. Ich bin also außer Stande, Ihnen die gewünschte Summe zur Versügung zu stellen hatte auch keine Ahnung davon, daß Sie soviel brauchten." .Da baben wir's ia!" brach Selden
gereizt los. Erst ziehen Sie nitch mit Versprechungen hin, und nun es zur That kommen soll, weichen Sie zurück. Sie nennen das viel?- Es bedarf meines Genies, Verehrtester, um damit überhäupt ein größeres Theater zu überneh men und eine einigermaßen künstlerisch geschulte Truppe zusammenzubringen. Von einer Schmiere, wie ich sie hier leider Gottes leite, kann doch keine Rede sein, wenn ich meinen Namen, den eines Carlos Selden, an die Spitze stellen will. Darum auch hier der fingirte Nenne. X Aber ich hoffe, Sie haben nur gescherzt oder hatten eine so niedrige Summe in Gedanken für mich sixirt, daß Sie nun meine Forderung im ersten Moment erschreckt. Sie werden sich daran gewöhnen, lieber Weldingen unmöglich können Sie mich im Stich las sen." Ab.? ich sagte Ihnen bereits, daß ich nicht halb so virl besitze, als Sie verlangend" rief Ernst erregt. Mein Manneswort wird Ihnen genügen. Ich weiß nicht, wie ich Jbnen da helfen soll." Selden nagte heftig ander Unterlippe, bei ihm ein sicheres Zeichen aufsteigenden Zorns. Dann jagte er mit mühsam behaupteter sJlube : So wird es Ihnen bei Ihren Verbindungen, Ihrer Stellung, ein Klei"nes sein, die fehlende Summe herbeizuschaffen. Ihnen ist das möglich, mir nicht. Sie haben mir Ihr Versprechen gegeben und werden es hoffentlich hal' ten." Habe mich indeß nicht zur Hexgabe einer bestimmten und nun gar so hohen Summe verpflichtet," entgegnete Weldingen unwillig. Es war allerdings ein Fehler, daß ich mich nicht vorher ßenguer informirte. Das Geld an dritter Stelle zu beschaffen, ist mir unmöglich, die Zumuthung von Ihrer Seite mindestens unbillig zu nennen, da Sie keinerlei Garantien für Rückerstattung der Schuld leisten können." Wer sagt Ihnen daS V rief Seiden jetzt, aller Selbstbeherrschung haar. Seine Augen funkelten in unheimlichem Glänze, die Stirnadern schwollen an, die blutrothen Flecken erschienen auf den grünlich fahlen Wangen. Ernst bemerkte das mit Erschrecken und, der Warnung des Arztes gedenkend, ließ er den Kranken nicht weiter sprechen, sondern legte die Hand beschwichtigend ans dessen Arm. Ich bitte Sie, bester Selden nur keine Erregung. Es schadet Ihnen. Lassen Sie uns doch in Ruhe über die Angelegenheit sprechen, ich will ja thun, was ich kann. Alles, waö ich besitze, steht zu Ihrer Verfügung, .imd wenn es nicht ausreicht, läßt sich vielleicht auf die eine oder andere Weise Rath schaffen. Nur thun Sie mir den Gefallen und schonen Sie sich- auch höre ich Melitta kommen. Sie darf natürlich von Nichts wissen." Selben schüttelte Ernst's Hand mit verächtlicher Bewegung von seinem Arm und murmelte ein häßliches Wort zwischen den Zähnen, das wie Heuchler" klang. Eben kam Melitta ahnungslos herbei; sie begrüßte herzlich Ernst und sagte auf seine Frage nach Carla's Besinden : Sie schläft jetzt, daS beruhigt mich. Das Kind hatte so starkes Fieber, schon die Nacht und heute den ganzen Vonnit tag. . Möchtest du nicht lieber zum Arzt senden ?" mahnte Ernst besorgt. Ehe die junge Frau jedoch antworten konnte, fuhr Selden gereizt dazwischen: Ach, waö die Kleine hat sich in der Hitze ein wenig übernommen, das ist Alles. Wenn meine liebenswürdige Gattin dem kranken Manne nur ein Zehntel der zärtlichen Sorgfalt widmen wollte, durch die sie Carla verzieht, so wäre das jeden falls sehr wünschenswerth. Mir ist in diesem Augenblick der Arzt nöthiger, doch denkt Niemand daran, ihn für mich her beizurufen." Melitta wandte sich jetzt hastig zu ihm. Mein Gott, Carlos dir ist schlecht und wie siehst du auch aus ! Darf ich dir Etwas reichen deine Arznei" sie flog schon davon,' um in der nächsten Minute mit Arzneiglas und Löffel wiederzukehren. Selden ivehrte sie ab. Seine Brust hob und senkte sich stür misch, die Augen erhielten einen merk Würdig starren, gläsernen Ausdruck. Der Arzt," murmelte er, nur schnell den Ärzt !" Melitta war außer sich vor Schreck und Angst. Ernst, um Gotteswillen, waS ist daS mit Carlos ? , Eile ins Haus und sende daS Mädchen schleunigst zum Arzt aber nein, dann ist Carla allein vielleicht rufst du selber ihn herbei, aber schnell ich beschwöre dich nur schnell !" Weldingen zögerte noch? Jch kann dich hier nicht allein laffen Melitta " So gehe ich selbst," rief sie in höchper Angst, und ehe Ernst es hindern konnte, war sie an ihm vorbei zum Gar ten hinausgestürzt und eilte ohne Hut und Tuch die Dorfstraße hinauf. Er wollte ihr nach, warf vorher einen angst vollen Blick auf den Kranken, kehrte aber sofort, todtenbleich geworden, zu diesem zurück. Auf Selden's Lippen glänzten zwei schwere Blutstropfen, ein krampfhaftes Röcheln drängte sich aus seiner Brust und gleich darauf quoll ein dunkler Blutstrom aus dem verzerrten Munde und ergoß sich über Hemd und Decke des Kranken und rieselte hernieder uf die Blumen zu seinen Füßen. Wel dingen drückte in rathloser Bestürzung ein Tuch auf Selden's Mund, um das Blut zu hemmen und stützte ihn da bei mit einer letzten Kraftanstrengung ward er zurückgestoßen, ein haßerfüllter Blick auS brechenden Augen traf ihn, dann sank das Haupt des Kranken schwer zurück, die bleichen Hände zuckten konvulsivisch auf der Decke , eine Minute spater, und Ä)eldingen. stand vor. einer Leiche. ' . .Allmächtiger Gott ich bin unschülbig an diesem Ausgang." stöhnte er, die Hände vor'S Gesicht schlagend., Wer hätte ein so furchtbar schnelles Ende erwartet und Melitta wie wird sie eS tragen! Dennoch .welch ein Glück, daß ich sie nicht allein mit dem Sterbenden lieb es hätte sie aetödtet ! Schon
d'er Anblick dieser dlutütjc'rstrSmlcn Leiche ist schauerlich Melitta darf sie sei ncn Preis s? sehen!" Und er eilte ins Haus, um die Dienerin herbeizurufen, benachrichtigte in Hast die Wirthsleute vom Vorgefallenen und ergriff dann eine große Decke, um zur Leiche zurückzukehren und sie damit zu umhüllen dann ging er schwankenden Schrittes die Straße hinab, Melitta zu suchen. Nach wenigen Minuten schon sah er sie . mit dem Arzt daherkommen. Sie hatte sich auf den Arm desselben gestützt und schien sich nur mit Mühe fortzuschleppen, als sie jedoch Ernst erblickte, schrie sie auf und eilte stürmisch ihm entgegen. Du hast Carlos allein gelassen ihm ist bester, nicht ? Aber, mein Gott, wie siebst Du aus Ernst Carlos :" schrie sie plötzlich laut gellend hinaus und schwankte wie eine Trunkene. Weldingen sing sie ak und machte dann dem Arzt ein Zeichen, der ihn auch sofort verstand. Gnädige Frau," sagte er, Sie sind einer Ohnmacht nahe meine Wohnung istnäher als die Ihre. Der Herr Legationssekretär wird Sie dorthin führen daß ich für Ihren Herrn Gemahl, der einen seiner alten ungefährlichen Anfälle gehabt haben pird, gewiffenhaft Sorge tragen werde, wiffenie." Damit eilte er schon davon. Ernst aber führte die willenlose, gebrochene Frau nach dem Hause des Arztes, dessen Gattin die halb Ohnmächtige auf ein Sopha bettete und sich mit Effenzen um sie mühte. Als Melitta wieder zu sich kam, gab Weldingen der Doktorin schweigend esnen Wjnf diese zog sich zurück und die Beiden waren allein. Ernst erinnerte sich später bis in sein bohes Alter divser Stunde. Sie war die schwerste seines Lebens. Wie er es möglich gemacht, der Aermsten die Wahrheit klar zu machen, ohne offen zu sagen, dem Carlos ist todt", wußte er selber nicht jedenfalls kam eine Minute, in der sie es begriff, und ihn ohne ein Wort, ohne eine Thräne stumm und starr mit medusenhastem Antlitz anstarrte, wo er ihr zu Füßen lag und sie mit den tausend Gchmeichelworten eines zärtlichen Bruders beschwor, sich zu fassen, an ihrKind, an Carla zu denken, die jetzt nur noch eine Mutter habe dieser Klang löste endlich ihren versteinerten Schmerz und weckte Thränen, milde, tröstende Thräncn. Und Ernst hielt sie umschlungen und weinte mit dem armen jungen Weibe, das in dieser Stunde seinen Gott verloren hatte, dem es sein ganzes Leben geopfert. So vergingen Stunden. Endlich raffte sich Melitta auf. Nicht wahr, Ernst," sagte sie sanft und willenlos wie ein Kind, jetzt darf ich zu ihm ? Ich verspreche dir, ganz ruhig, ganz gefaßt zu sein. Führe mich hin. Es verlangt mich auch nach meinem Kinde." Es war inzwischen Abend geworden, .der erste Abend in S., an dem Melitta nicht spielte. Als sie hinaustraten, erinnerte sie sich deffen. Ernst die angekündigte Vorstellung ich kann doch nicht " sagte sie ängstlich. Sei ruhig. Theure es ist Alles besorgt. Ich ließ den Regisseur benachrichtigen, die Vorstellung ist rechtzeitig abgesagt worden." Sie blickte dankend zu ihm auf, dann setzten sie khren Weg fort. Selden's Tod war inzwischen bekarnt geworden, man traf viele, bewundernde Freunde Melitta's in der Straße, welche zum Trauer Hause führte, ehrerbietig wich man jedoch den Beiden aus, ohne auch nur durch einen Gruß zu belästigen. Thcilnahmsvolle Blicke folgten der gebrochen dahinschwankenden Frau. Der Arzt kam ihnen vom Sterbehause entgegen und drückte stumm Melitta's Hand. Mögen Sie es nun wissen, verehrte Frau," sagte er, daß ich diesen Ausgang lange voraussah. Es konnte nicht anders kommen. Wir haben Gott zu danken, daß er ihn so schnell und schmerzlos hinwegnahm." Melitta nickte schweigend, dann führte Ernst sie hinein in das Todtenzimmer. Der Arzt hatte die Leiche ankleiden und auf ein weißbedeckteS Lager betten lassen; Was man an Blumen draußen im Gärtchen gefunden, war für den Todten abgeschnitten worden, um ihn damit zu schmücken. Vor des Todes heiliger Majestät erschauernd, zog Melitta das verhüllende Tuch von Selden's Antlid und sank in stummem Jammer über der Leiche zusammen. Jetzt im 5ode osftnvarte sich noch einmal desDahingeschiedenen ganze, so berückende Schönheit, die dunklen Locken verhüllten halb die prachtvoll gewölbte Stirn, die edlen Linien des Antlitzes zeigten sich in ihrer klassischenNeinheit, unentstellt von der Verzerrung des Schmerzes und der Leidenschaften. Und aus diesem schönen Antlitz zeigte sich jetzt auch wieder jener Zug, den die Krankheit und seelische Verbitterung in den letzten Jahren ganz verwischt hatte, der stolze, königliche Zug, der das Genie kennzeichnete. Melitta bedeckte dieses Antlitz mit tausend Küssen, badete es in ihren Thränen, gab dem Todten die süßesten'Schmeichelnamen. Endlich führte sie der tieferschütterte Freund gewaltsam hinweg. ES ist genug. Theure du. mußt auch an dich selber denken. Zudem verlangt Carla nach dir das Kind ist kränker geworden." Und als Melitta erschreckt aufhorchte, ' drangen auch auS dem Nebenzimmer wirre Fieberlaute von stammelnden Kindeslippen an ibr Ohr. Noch einen letzten Kuß dem . todten Manne, dann flog sie an daS Krankenbett des süßen kleinen Wesens, das nun ihr Alles auf der Welt war. Dort verbrachte sie in banger Muttersorge die Nacht ; ab und zu kam Ernst,, um nach Mutter und Kind zusehen, zu helfen und zu trösten, wie erkennte, dazwischen hielt er bei der Leiche Todtenwacht. Der kleinen Carla Zustand hatte sich am nächsten'Tage eher verschlechtert als gebessert. Melitta war in tödlichster Angst, doch gab ihr der Arzt die ' feste Zusicherung, daß kerneGefahr vorhanden, und so hatte deS Kindes Krankheit fast sein Gutes für Melitta, da die Sorge um daS gefährdete Leben desselben den ersten verzweiflungsvollen Schmerz über den .Verlust des geliebten Gatten betäubte. Schon am Abend des nächsten TaseS
. . . .- . - beizurufen. Das war ein" schmerzlich süßes Wiedersehen der beiden Jugend freundinnen, die sich, von den Kinder.jähren an so herzlich geliebt und nun so lang entbehrt hatten. Nachdem jedoch die erste tbränenreiche Gefilhlserregung vorüber, gab die Anwesenheit der liebe Voll umsichtigen, energisch eingreifenden Sabine dem armen gebrochenen jungen Weibe Kraft und Halt. Und dann kam der Morgen ein frischer, kühler, belebender Morgen, wie man ihn nur an der See kennt an dem man des Künstlers Leiche hinaustrug auf den stillen Friedhof des Fischerdorfes, auf dem die muschelbelcgten Gräber erzählten von manchem alten, wcitgereisten Seemann, der hier nach vielen Sturmfahrten in den Hafen ewiger Ruhe eingelaufen war, wo auch manche einfach aufgerichtete Gedenktafel Denen galt, die in fernen Lyelttbcilen oder aus der Tiefe des MeereS ihr Grab gefunden Seldens wabrer Name war jetzt bekannt geworden uno da es nun unter den Badegästen Viele gab, die den Künstle? in seiner Glanzepoch? gekannt und bewun dert hatten, war das Leichenbegängniß ein Ereigniß in S.. geworden. .Reiche Blumenspenden wurden von allen Seiten gesandt und da es in der kleinen Wohnung der Selden's an 3!aum zum Aufbahren der Leiche gefehlt, hatte der Ortsgeistliche die kleine Kapelle der Kirche zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt. Dort ruhte nun der stille Mann im Sarge, umgeben, von all der düstern Pracht der Trauer, die man nur iuimer hier auf der weltabgeschiedenen Insel hatt? auftrciben können, im Tode noch einmal von den Lorbeer bedeckt, die ihm im Leben so überreich zu Theil geworden waren.' In frühester Morgenstunde hatte Ernst die schmerzgebeugte junge Wittwe 'noch einmal zur Kapelle geführt, damit sie den letzten schweren Abschied von dem Geliebten nehme. Melitta kam nach drei angstvoll durchwachten Nächten vom Bette des Kindes, das gerade in die sen Stunden im heftigsten Fieber lag. Aber Sabine war zurückgeblieben bei der kleinen, ihr konnte das zitternde Mutterherz den todtkranken Liebling schon auf einige Stunden ruhig anvertrauen. Sosehr auch Ernst bat und flehte, Melitta bestand darauf, dies letzte Zusammensein mit dem Gatten ganz allein, ohne jeden Zeugen zu genießen, und er mußte sich endlich fügen. Während dann Äkelitta drinnen am 'Sarge nledergefunken war, ging der treue Freund mit schweren Schritten vor der Thür der Kapelle auf und nieder, bebenden Herzens auf jeden wehen Schmerzenslaut, auf ersticktes Schluchzen und das leise Murmeln hörend, das wohl ein letztes Liebesgeflüster zu dem Todten war. So verging eine bange Stunde, die Ernst ewig zu sein schien. Als er eben trotz Melitta's strengen Verbot die Tbür offnen wollte, ward sie von innen zurückgeschlagen und die Trauernde erschien auf der schwelle. Ernst erschrak fast vor demAusdruck überirdischcrRuhe und Verklärung, der auf ihren engelsschönen Zugen lag. Laß uns gehen. Ernst," sagte sie weich. Das. war eine feierliche, herzerhebende Stunde, und wenn mir nur Carla erhalten bleibt, bin ich von jetzt ab gefeit gegen jeden Schmerz des Le bens. Gott hat mir mein Glück, meine Liebe genommen, Ernst aber ich habe das Glück doch besessen, die echte Liebe mit all ihren Seligkeiten doch kennen gelernt und das soll mir genug sein für's Leben. Komm' jetzt zu Carla." Ernst war zu bewegt, um antworten zu können. Schweigend geleitete er Melitta zurück zum Bett des Kindes. Sie fanden es im ruhigen Schlaf, das Fieber war gewichen, jede Gefahr vorüber. Da sank die junge Mutter aufschluchzend am Lager nieder und, beide Hände emporhebend, kam mit unnennbarem Ausdruck nur ein Herr Gott, ich danke dir !" von ihren zuckenden Lchpcn. (Fortsetzung folgt.) Erschwerte Vrbeit. Maler (zu seinem Freunoe. Hör' 'mal, lieber Freund, aus dem Portrait Deiner Frau wird Nichts ich geb' es auf; sie pfuscht mir zu sehr in's Handwerk!" Der Geschäftsmann. D o c t 0 r (zum Bankier) : Lassen Sie Jbrem kranken Kinde eine Ziw eivrocentige Carbollöfung . geben und es wird j dann besser werden !" Bankier (zum ! Bedientin) : Johann, geh' in die ApotbtU, hol' aber eine v r e r procentige Carbollösung ; die Curse sind heute gestiegen warum soll das Kind nicht auch mit Prositiren !" -
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Ciscnbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Cisenbahnzüge w Jndianapoli,an und neü Sonntag, den 3. Januar 1586. Ztfftrsöuville, ttüMfra un Indkoapoli, Msenbadn Abgang: Nuknust: PJ- i'15 Ba I SdK.dN,tl. 1.45 Km ab ... 8.15 1 S!Cbtcr taelO 48 Ba 3d Wotl 3 W rn I ft Wir 8 2 1! Il ( tag. e.U 5! I eft ft C?Si?'lM 2 andalia Line. RaUXtat .... 7.3? kag rp, x 13 w Xm Haut Ztt. 4.00 artn, '1X0 ch,, 1 13 C Katl nd cc.MjöBa g nw.... 4 9tvtt laoi ?.4N.kI 9t tn A!tflernäail...:v'UNm Tleveland, Eolnmdn,, Ctunnuan nnd Sndta. unpou, t,enoLyn (ee riue.) ? ? , Ü VOr ktLk tag 6.41) Ba Zlnderso .. .10.10 3 t,tonI,. 10.05 B n..rso. ,... 7 10 m,rj36ttil 6 8 3 lhn t3.W ?5 I V et 8 Viio 52 vrightwood Division, . C. . nd I. daanatielick. 4 m täglich. 1.40 B " 10 4t Ba, ' ! IMX ' Rat täglich . 4.40 ucaa.iu.is . 10.10 tu t m Zi täglich. 5.50 ' ...... . 6 40 'Um Ub.tty. I jm SaN l iB l Ctecianati, Indianapolis, t. Li n. Ehieago iiciuasa. ransnau j leisten. CIouil9.S. 4.00 in Jndian er. tnciirioti Ute lt 33 m . 8r .. 3 5.5 ftm 10 43 ?i fc'oiU, jb. u 4 ttNC. ke 6.40 UFfTR WJ.... 1 eü 9 u 4!) 44 11 I taglich . 4d5 Chicago Division. ko Burl 7.1ÜCrn hieag Nail 10 Clic u L. glich 3.80 f,tt, ..,!. t&ÄftUc.. 3.4iAa tiuin ( a.tu Kn CM täglich I x i .....li iom mnnnatt ee. 6 VO a UUburg, CtacinsaU & et. tonit Eisenbahn VPZeP , ich ee a4. Ar täglich 4 33 Bai s"orn ont. S.4S B At 9i oulgc- RJJ 13 Jö B Hommtneonrl.110 Ca. täglich 11.44 6 D Aeaug. I 5 D 6r al. tag X sim , Sonmtagi 4.35 VVUÄKP P4.P rtäzlich l h.. l t ttglch 10.30 lim aftern 3Vail tßt 4 iO SSjc Wiftern Mail. . . 9.40 Chicago vioute dia Kotomo. ffdlcssa SÄ, 9. Zd'4 sa. lg tg 11.15 ktzicag Skxr,Z.ll.VO 6 ."I 'ü0 jncil'l SOS. 9rvxti 3J U Wabash, t. Loui & Paeifie. Dtt L Ehik Aatt 7.15 Ba X 9 3.15 tzt SWich , kbick rtta 8.04 C Xfil 83 Oi.. 11(0 5 Xct M , Watt. .14 7.10 Av Teir 3c Told 5r..ll-5ü 21 j Fort Wavne.. 1.(0 B Indianapolis nd vineennes Eisenbahn Nail atro 9i 7.15 Ba BiNktnnel Ecc.lO 45 Ba Bt,n . .43 m RaU CtireOI. . Vttq. (iao und Gwcwsctti,HaWiltons?Znianapoliskisenbcih. . 5ld k 6t 92 7) 4.00 Cm onnlvillee L0 B onmtotatc 5.30 Zbpl St. L.11.l Tin.,D.r.N.I all. 11 48 D 3 dp 5tutliO 4 Km inctnnstt cc d.UütJndiana, Vloornwgton ndWefter kisenbah. Jik zil.. 7'V B anL Ttl F L ce 4. 0 st r 13 00 M OU 3 9l UglU.50 i aflern 6 fl j. täglich 4 00 V Ctnc Cpcc 10.43 HUianUc!. 3.43 ÖiPrc 8.30 CI Oenuse Didifto. 0eftl.rRail....4.?0Lm i Pgetfte rrn... 7 V zagl. cDttB.... 9 ou ad a i tt aoxrn Uantlc .?.... 4 05 m I Wftr jp .... 4 45 Indianapolis nnd St. Louis Siseubahs rag Srxri, cc. ttaliS 7.2. B v u s r tag e e 3.(3 Km Loeal Paflg,r.10Hg St Da, ltSgl. 45 Zndiavoli4 lt 3J5Ki oft u e, s 3.v0tt u et i täglich 4 u c c.lO.bS N Limt Erv tgl... 11.S5 Um Lonisbille,Nev Albanh & Chicago. Zlir.Line. Chicago 9s Igl..l5.i03tm Wvnvn cc 4 4)Ra ich itn Ehiceg. hicag i. tgl.. 3.108 IRontn c 1ÜAJB ich. Eil hie. 3U 11.1LN X nail. 3 402 Indianapolis, Decatur & Springsield. Tee & Peo Mail. 8 XSm I Schnellzug res . 3 bOKm ontezuma tc I Monte,uma See tgl ou g Lonnt. 6 03315 I aukg Sonnt. . . 8 50C SchneU,ug t c I...IO 'Äb all 4 30 Züge mit r e. Lehr.skssel. mit 4. Schlafwagen mit v, Parier. Eur Cin'ti, Hamilton & Dayton Bahn. tSTäglich drei Züge nach und von Gineinnati, nnd allen Ortschaste Nördlich, Südlich u. Oettlich. Pünktliche Verbindung mit allen Zügen ach Dayton, Tolodo , Iotxolc &z önffinaw. Wegen Ansknnst nnd Billet wende man sich an den Agenten, Ecke Illinois Etraße ud Kentncky Avenne oder Union Depot. Lam. LttVenss, S.P. , 3. 6. Harzard,'get. OHIO INDIANA MICHIGAN
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