Indiana Tribüne, Volume 9, Number 223, Indianapolis, Marion County, 3 May 1886 — Page 2
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Zndiana Tribüne. Erscheint Füglich nnd S onstsgs. 5?it2kllch, .Tribüne kostet durch den IrSjerU JV Cntxr Woch, bis tag .Tribi" K k,mtl per och. Vttd infam II Cmtl. P, Post B2tf4t2t t BctaHl9t)K$:na k per 3$r. Office: ISO Q. Marvlaudstr. Indianapolis, Ind., 3. Mai 1836. Neuere Chirurgie. Wie in allen Zweigen des menschl chen Wisiens und Könnens, so macht sich auch auf dem so überaus wichtigen Ge bitte der Heilkunde ein steter Fortschritt geltend und bringt zum Woble für die leidende Menschheit fast jeden Tag etwas Neues, während veraltete Lehren, die sich im Laufe der Zeit als unhaltbar ausgewiesen haben, der wohlverdienten Ver gesienheit anheim fallen. Es ist auch für die Laien interessant, hier und da einmal zu hören, wie weit es der nim mer rastende Menschengeist mit seinen Erfolgen in der medicinischen Wiffenschaft gebracht hat. Wir entnehmen einem Berliner Blatte folgende kurze An gaben aus den Verhandlungen des letz' ten Ehirurgen-Congreffes, an welchem sich die hervorragendsten Fachmänner in Deutschland bethriligt haben. Recht interessant war der Vortrag des Prof. Kraske aus Freiburg im Breis flau, in welchem der Gelehrte seine Ansich:, i überie Ursachen darlegte, welche den Knochenfraß herbeiführen. Es sei zweifellos, daß in vielen Fällen microskopisch kleine Pilze von entzündeten Stellen der Haut aus, manchmal auch durch die Lunge oder vom)arme her, in das Zellengewsbe derKnochenstructur dringen und dort die Krankheit erzeugen. Ueber den Ersatz großer Blutverluste durch . Übertragung oder Einspritzung von Blut sprach Dr. Landerer von Leip zig. Es ist allgemein auch den Laien bekannt, daß in früheren Jahren sehr viel davon die Rede war, wie manMenschen, die in Folge von Blutverlust dem Tode nahe wären, dadurch retten könne, daß man ihnen frischweg aus dem Körper eines andern, gesundenMenschen eine genügende Quantität Blut einzapft. Die Idee hatte sehr viel Verführerisches und wurde auch von den meisten Chirurgen angewendet, es stellte sich aber .im Laufe der Zeit heraus, daß' die Einspritzung von Blut nur in den seltensten Fällen half und oft unmittelbar den Tod zur Folge hatte. Man' erklärte dies damit, daß das im Blut enthaltene Fibrin dasselbe zu schnell gerinnen mache oder doch kleine Klümpchen erzeuge, die nachher den Vlutumlauf hemmten. Man ver suchte auf künstliche Weise das Fibrin zu entfernen, ehe man das Blut einflößte, aber auch dann erzielte man keine genü genden Erfolge. Es wurden seither Einspritzungsversuche verschiedeneren probirt man ist aber der Lösung er Aufgabe noch nicht nahe genug gekommen. Dr. Landerer meint nun, es se: empfehlenwerth, zu derartigen Einspritzungen ein: Kochsalzlösung mit Blut und Zucker zu verwenden, und zwar von der Lösung vier Theile, vom Blute einen Theil und von Zucker einen Zusatz von 3 Procent. Tbierversuche ergaben, daß jene alkalische Salz-Zucker Lösung selbst 6 pCt. Blutverlust (6J7 der Blutmasse) noch auszugleichen vermag ; binnen 14 Tagen zeigte sich beim Thlerversuche der Abgang an ro then Blutkörperchen wieder ersetzt. Man hatte Gelegenhett, emen durch Blutver lust dem Tode anscheinend unrettbar zugeführten Menschen durch Infusion von 400 Kbztm. der Zuckcrlösuna zu retten utiv uuwy ovuwyv vvi ui4ituitvi mt tnVt rtit VarXtAa d )!tAi(tiinAn mit Nltrobenzol, Chloralhtzdrat und Ehloroform ergaben guten Erfolg. Wie es scheint, ist auch Kohlenorvdgasöergiftung auf diesem Wege zu beseitigen, doch sind die dahingehenden Versuche noch nicht beendigt. Einen recht schönen Triumph der mo dernen Chirurgie wies während der Ver Handlungen des chirurgischen Congreffes ern Mann - auf, der eigens zu diesem Zwecke den Versammelten vorgeführt wurde. Der Mann war in Folge län . geren Arbeitens in einer PhosphorzündHolzfabrik von der aefürchteten Phos phornekrose in dieser Krankheit wird der Unterkiefer von Knochenfraß befallen derart zugerichtet, daß ihm der Unterkre fer hatte beseitigt werden müssen. Der ihm eingesetzte künstliche Unterkiefer leistet Alles, was man bllllgerweue erwar ten kann; der Mann kann ganz, gut kauen und verständlich sprechen, bot aber un Ganzen das Bild tiefen körperlichen fylfrfnTftSt frtt nt (f Sr o t o r Yot irRRr. den Einwirkung des Phosvhors auf die Knochenmasse wiederholt Beinbrüche erlitten. Nicht minder interessant war ein Patient, den Dr. König aus Hannover dem Conarek vorführte. Der Fall be traf einen Mann, dem die Nase bei der Arbeit durch einen eisernen Keil zerschmettert war und dem Redner nun eine neue Nase gemacht hatte, indem er mcht nur die dazu nothige Haut, sondern auch das neue 3!asenbein der Stirn entnahm. Das vom Stirnbeine abgespaltene Knöchenstück hat sich als Nasenbein ganz gut bewährt, und in ahnlichen, von König schon vor 3 und 4 Jahren ausgeführten Operationen t daelöe bis heu te fest geblieben. Zwei schwere Fälle von großen Hautverluste n,der eine in Folge von Verbrennung, der andere durch Gesichts nekrose entstanden, führte T h i e r s ch Leipzig vor. Zur Deckung der Verluste, bezw. zur Vermeidung der durch die Vernarbun.i drohenden Schrumpfung hat der genannte Chirurg den Versuch geY n ,fi. . pt . i rnacyk, nelne.yamnuae aus vle wunoen Stellen aufheilen zu lassen, die er ande ren Stellen des Körpers, hier dem Ober arm, entnahm. ' Der Versuch ist völlig aelunaen: es ist dabei nothwendig, daß .die auszuheilenden Hautstücke sehr dünn abgeschält werden : sie verwachsen ohne . - 4 w cm w . Zwetteres nur oer iujuuue. Sebr interessant ist der Versuch den man sodann machte, Hautstücke von einem Neger, der sich gerade in der Klinik bekand. auf Weiße zu verpflanzen und
V. - -v" j - umgekehrt. Dabei gerne" tnechwärzs Haut seht leicht auf dem Weißen, die weiße Haut nur sehr schwer auf dem Schwarzen. Man kann also, wie Vorsitzender scherzend bemerkte, auf diese Weise unter Gewähr der Farbenechtheit einen Schwarzen - in einen Weißen und dafür einen Weißen in einen Schwarzen verwandeln. In der Verhandlung über den Fall sprach Czerny-Heidelberg, der die Methode bewährt gefunden hat : man dürfe aber nicht Hautstücke von Menschen verwenden, die an ansteckenden Krank heiten leiden, weil erfahrungsmäßig die Gefahr der Ansteckung vorliege. Man hat auch vielfach bereits in amerikanischen Hospitälern es mit der Verpflanzung von kleinen Hauistücken auf größere Wundflächen versucht, aber nicht immer so glänzende Erfolge damit erzielt, wie dies neuerdings m Deutsch i "snr r r r . land der au zu sein fcyemr. Gin VegrSdniß im Westen. Wie die Denver Tribune" erzählt, lohnte bis vor Kurzem in Placerville, San .Miguel Co., Col., ein SchankWirth Namens Hastings, dessen Haus häuna von den ilnenaroeitern aus der Umgegend besucht wurde. EineS Tages kam ein gewisser Bill Jones betrunken zu Hastings in's Haus und forderte ihn v r . r ' - sV 3 aus, mit iym ems zu rrinien. zones hatte einen Revolver in der Hand; Hastings beloassnete sich in der Eilt mit einer Art. Ihr braucht Nicht mit der Art zu kommen", sagte Jones mürrisch. Der Whisky, mit dem ich mich betrunken habe, ist von Euch." Hastings antwortete drohend : Wenn Ihr nicht sofort geht, schlage ich Euch mit der Axt nieder !" Dem Worte folgte auch sofort die That. Jones jedoch erhielt nur emen Settenhieb und jagte im nächsten Augenblick seinem Angreifer eine Kugel durch den Leib. Hastings stürzte todt zu Boden, IoneS wischte sich das Blut von der Stirne, ging ruhig zum Laden hinaus und war bald spurlos aus der Umgegend verschwunden. Die Nachbarschaft erfuhr erst von dem Mord, als die Stieftochter des Todten aus dem Hause gelaufen kam und weh klagend schrie : Mein Papa ist erschossen! Mein Papa ist todt! Gerade wie der erste Papa!" Nach einer Weile beruhigte sich das Kmd jedoch und sagte, so schlimm sei die Geschichte nicht, ihre Mama habe dem todten Papa die ' Taschen ordentlich durchsucht und ihm alles Geld genommen; - Noth würden sie also nicht zu leiden haben. Die Nachbarn beschlossen, den Todten zu beerdigen. Zwei Minenarbeiter muß ten hinaus, um ein Grab zu graben. Unterdessen wurde in Placerville das Andenken an den Verstorbenen durch zahllose Schnäpse gefeiert, sogar die trauernde Wittwe und ihre Freundin", außer ihr das einzige Frauenzimmer im Orte, waren sternhagelvoll betrunken. Es wurde eine große Kiste zusammengezimmert, dann wickelte man den Todten m mehrere Decken, legte ihn in die Kiste, nagelte sie fest zu, packte sie auf einen Maulesel, und die ganze Trauergesellschaft" machte sich auf den Weg zum Grabe. Niemand konnte vor Trunkenheit fest auf den Beinen stehen, und es bot einen überaus seltsamen Anblick, wie die Leute sich bemühten, ernsthaft und nüchtern auszusehen. Endlich langte man bei dem Grabe an, mußte jedoch die unangenehme Entdeckung machen, daß die Kiste mit der Leiche für das Grab viel zu groß war. Unter Fluchen mußtendie beiden Todtengräber, die einzig Nüchternen der ganzen Gesellschaft, die Grube weiter graben, endlich wurde die Kiste hineingequetscht und man sing an, sie mit Erde zu bedecken. Ein Leidtragender" wollte einen Psalm anstimmen, fing aber zu hoch an, und es ging nicht, dann sammelte ein Anderer seine religiösen Kenntnisse aus seiner Schulzeit zusammen und gab sie zum Besten: Bibelsprüche, Bruchstücke der zehn Gebote, etwas vom Propheten Malachias und aus der Offenbarung Johannis u. f. w., bis er nicht mehr weiter konnte. Die Wittwe brach in Weinen aus, hielt aber plötzlich ein, als sie bemerkte, daß auch ihre Freundin sich Thränen auö den Augen wischte. Die Falsche weint um den Todten, ich habe schon längst geahnt, daß sie es heimlich mit ihm gehalten hat", mit diesen Worten stürzte sich, die Leidtragende" auf ihre Freundin. Es gab eine wüste Balgerei, Fluchen und Wuthaeschrei folgte, und das Grab und der Todte waren vergessen. Erst am nächsten Tage erinnerten sich die Nach barn an den Todten wieder, scharrten das Grab zu und setzten ein rohcs Kreuz darauf. Nicht lange später war von dem Vorfall in den Zeitungen des Staates zu lesen. Sie bezeichneten ihn einfach als em klemes Ereigniß aus dem Mmerle den." . England und Birma. Großbritannien ist gegenwärtig eifrigst damit beschäftigt, iu Birma wieder Ruhe und Ordnung herzustellen. Das etwa 4,000,000 Linwohller zählende, halb barbarische Land wurde am 1. Januar d. I. von England in Besitz genommen. Seit dem Fall von Mandalay vor 5 Monaten herrschen im oberen Birma wahrhaft erschreckende Zustände; alle Behörden sind gestürzt, und viele Tau sende friedlicher Menschen befinden sich jetzt der Gnade zahlreicher Räuberbanden ausgesetzt, welche straflos herumziehen. um zu morden und zu plündern. Es sind dies die berüchtigten Dacoits, welche sich nicht zum geringen Theil aus früheren Soldaten der Armee deS König Thebau oderZiba rekrutiren. Es liegt den Engländern die Pflicht ob, diesen Räuberbanden das Handwerk zu legen, außerdem haben sie auch mit den Beamten des früheren Königs, die r w ' r i fn - . . es yeimtlcy mit oen nauvern halten, noch manchen harten Strauß zu bestehen. Es war ein Fehler, daß die Engländer an der Spitze der birmanischen Regie rung den Hauptverather Thebaus, Ty nedah Mengvse. beließen, bis sie unum stößliche Beweise in Händen hatten, daß er mit den Dacoits in Verbindung stand und im Geheimen seinen ganzen Einfluß dazu verwendete, Unruhen zu stiften und
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detl iUiUfc Herrschern' VerlkzeNyelti.1 jü bereiten. Erst seit einigen Wochen haben die Vertreter Englands in Birma mit etwas mehr MmH und Festigkeit sich der Interessen ihrer Regierung angenommen. Thebaus Staatsrath, an dessenSpitze ein gewisser Col. Sladen stand, zeigte sich den fremden Eindringlingen" gegen über sehr steif und zurückhaltend. Als Lord Dufferin im Februar Mandalay besuchte, weigerten sich mehrere Mitglie der des Staaisraths, ihmeinenBesuch abzustatten und gesielensich auch in sonstigen gehässigen Demonstrationen. Schließlich verlangten sie, der unterdessen nach Cal utta verbannte Tynedah D!engyse solle wieder an die Spitze der Regierung zurückberufen, und ein Mitglied der früheren birmanischen Königsfamilie wieder
aus den Thron gesetzt werden. Die Ant wort Englands ließ an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Beide Forderungen wurden rundweg abgeschla gen. Herr Bernard, der gegenwärtige englische Chef Commissär, erklärte außer dem, kein birmanischer Prinz werde je wieder in Birma herrschen." Das Volk des von unglücklichen Kne gen und Revolutionen sowie von Räubern heimgesuchten Landes sehnt sich wieder nach geordneten Zuständen, nä die englisch-indischen Truppen sind eifrig bemuht, solche zu schaffen. Die Gesetzlesigkeiten haben im ganzenLande seither schon bedeutend abgenommen, doch wird es immerhin noch mehrere Monate dauern, ehe Ruhe und Frieden dort volb ständig hergestellt sein werden. Oom Inlande. Als Jay Gould vordemAn beits' Comite des Congresses stand, hatte :r ein Glas Wasser vor sich, aus welchem er jeden Augenblick trank. (Sin Wechselblatt meint dazu, Gould habe wahr scheinlich seine Zeugenaussagen Ver wässern" wollen. Die alten Zecher in Nbode Island erklären, sie aeben nichts drum, ob in ihrem Staate Prohibition einge fuhrt werde oder nicht. Der Staat sei so klein, daß' sie jeden Augenblick über die Grenze könnten, um anderswo ihren Durst zu löschen. - In Tell Eitv, Ind., wa, Frau Amalie Hauser, die 45jährige Gattm eines dortigen angesehenen Kaufmannes, seit mehreren Jahren krank gewesen. Neulich bekam sie ihr Leben so satt. daß sie im Hof in die Cisterne sprang und sich tttrankte. Einen glücklichen Fund machten neulich mehrere Arbeiter in Hillsboro, Jll., beim Bohren eines Brunnens. Sie stießen nämlich in einer Tiefe von 436 Fuß auf Petroleum und Erdgas ; auch entdeckten sie bei dieser Gelegenheit eine sehr reiche Kohlenader. In East Saginaw, Mich., wollte William Merson seine Frau durchaus ins Irrenhaus bringen lassen, indem er behauptete, sie sei verrückt. Der Plan gelang ihm nicht, dafür ließ ihn aber seine Frau selber in's Gefängniß bringen unter der Anklage, er habe sie ihrer Freiheit berauben wollen, um über ihr Vermögen nach Belieben verfügen zu können. Mit demDampferNevada" ist dieser Tage wieder eine Mormonen Colonie, welche 173 Häupter zählte, in New Jork eingetroffen. Die Leute wurden von Abgesandten aus Utah in Empfang genommen und fuhren sofort nach dem Westen ab. Die Mormonen rühmen sich, daß sie dieses Jahr eine ungewöhnlich große Anzahl neuer AnHänger aus Europa erhalten werden. In Southampton, Conn., be schloß Jsaac Dawns, seinem Leben ein Ende zu machen, hing einen schwarzen Flor an die Thüre, schloß das Haus ab, ging in ein Zimmer und schnitt sich den Hals durch. Zufälligerweise kam sein Sohn am Hause vorbei, sah den Trauer flor, sprengte die Thüren holte einen Arzt, und es gelang, den lebensmüden Alten vor dem Verbluten und vor dem Tode zu retten. Die Stadt Cartersville in Georgia ist stolz auf den Besitz eines Hundes Namens Joe", der ein ungewohnlicher Schlauberger zu sein scheint. Er ist nämlich ein großer Freund von Rattenfleisch. Spürt er ein hündliches 3tühren", dann schleppt er einen Maiskolben vor ein Rattenloch, beißt ei nige Körner los und geht dann zur Seite. Kommt dann eine Ratte und will du Körner holen, dann springt Joe" herbei und fertigt sie mit einem einzigen Bij für immer ab. In der Nähe von Lamonr. Jll., wurden neulich mehrere Tramps, die sich auf einem Eisenbahnzug geschlichen hatten, von dem Conducteur wieder an die frische Luft gesetzt und waren darüber so wüthend, daß sie mit ein:m Hagel von Steinen den Zug bombardirten. Mehrere Fenster in den Waggons wurden zertrümmert, und ein Reisender auS Chicago erhielt gefährliche Verletzungen im Gesichte. Es wurde von der nächsten Station aus die Verhaftung der frechen Landstreicher veranlaßt. Pensa cola in Florida ist ein sehr bedeutender Platz für den Fisch Handel der Ver. Staaten. Nahezu 2500 Fischer liefern dort ihren Fang ab, der dann in Refrigerator-WaggonS nach allen Theilen der Union befördert wird. Der jährliche Umsatz an Fischen ist dort jetzt schon L.)00,0(X) werth und nimt Jahr um (0 HroztAt zu. Ein englisches Blatt schreibt bissig : .Herr Keenan, einer der flüchtigen New Jorker Aldermen, die jetzt in Montreal wohnen, hat diese Stadt so lieb gewonnen, daß er sich in ihr dauernd niederzulassen gedenkt. Seitdem die Stadt Montreal durch ihren neulichen Kreuzzug gegen das Nackte in der Kunst ihren hochmoralischen Charakter bewiesen hat, darf sie mit Recht erwarten, daß sie mit Vorliebe von solchen Leuten aufge sucht wird, wie Keenan, die sich nur in einer vollständig moralischen Atmosphäre wohl und glücklich besinden können." Einen merkwürdigen Fund machte neulich eine Hausfrau in Balti more. Sie fand nämlich in einer Fla sche mit Chow Chow" eip:n lebendigen Frosch, dir so groß war, daß man ihn durch den Hals der Flasche nicht heraus bekommen konnte.
Aus BiZ Napids, Mich., Wird gemeldet; Eine ansteckende Pest, Welche für die schwarze Diphtherie gehalten wird, wüthet in dem Township Fork. Ganze Familien werden von ihr niedergestreckt und sterben dahin, wie Schafe. Es scheint nicht möglich zu sein, der Krankheit Einhalt zu thun. Manchmal greift sie ganze Familien auf einmal an, manchmal jedoch wählt sie sich ihre Op' fer nach der Reihe. In Wm. Tanner's Familie sind in 2 Tagen fünf Kinder gestorben, und der Vater ist nun auch dem Tode nahe." In der Nähe von Greenwood, Wise Co., Texas, war die Frau von I. W. Pennington gerade mit dem Einkochen von Seife beschäftigt, als ihre Kleider Feuer singen. - Sie wollte erst am Brunnen Zlettung suchen, konnte aber das Wasser nicht schnell genug her aufziehen und lief zu ihrem Manne aufs Feld, bis sie bewußtlos zu Boden stürzte. Ihr Mann eilte herbei, um sie zu retten, verbrannte sich aber nur selber die Hände. Die Frau erlag in einigen Stunden ihren schweren Leiden. Ihr Leib war förmlich geröstet. W. W. Wilson und William Lambert von Cedar Creek, Südcarolina, trafen mit einander das Uebereinkom men, am nächsten Tage auf die Jagd auf wilde Puter zu gehen. Am folgenden Morgen hörte Lambert, 'als er sich dem verabredeten Jagdplatze näherte, das Kollern eines wilden Puters, schlich sich behutsam heran und feuerte. Als er geschossen hatte, erhob sich sein Freund Wilson von der Erde, wankte herbei und sagte : Du hast mich getödtet ! Sorge für meine Frau und meine Kinder!" Dann fiel er todt zu Boden. Er hatte ebenso wie, Lambert das Kollern des Puters gehört und war beim Heranschleichen von Lamberts Kugel in den Hals getrof fen worden. ' Vor einem Jahre hatte Al bert Roberts, ein wohlhabender junger Farmer von Tyler, Texas, die Tochter eines Nachbars geheirathet, nach einer kurzen unglücklichen Ehe jedoch sich wie der von ihr getrennt. Die Frau lebte wieder bei ihren Eltern und wurde Mut ter eines Kindes. Als sie ' neulich am Fenster im elterlichen Hause saß, kam ihr Mann vorbeigeritten, rief ihr ein paar Worte zu, zog seinen Revolver und schoß ihr eine Kugel durch den Kopf. Dann stieg er vom Pferde, kam in's Haus, küßte das Kind in den Armen der todten Mutter und ritt wieder von dan nen. Die Nachbarn machten sich zu seiner Verfolgung auf, konnten ihn aber nicht mehr sinden. - Ein interessanter Kampf zwischen einem Habicht und Krähen wurde kürzlich bei Coshocton in New Jork beobachtet. Er begann hoch in den Lüften zwischen dem Habicht und einer Krähe, als diese aber ihre Krast schwin den fühlte, stieß sie laute Schreie aus,und sofort eilten ihr andere Krähen zu Hilfe. Bald stürzte der ganze Knäuel kämpfender Vögel zu Boden, wo der Kampf mit so großer Erbitterung fortgesetzt wurde, daß sie selbst das Herannahen eines Knaben und . eines Hundes nicht beachteten. Erst als letzterer auf Hetzen des Knaben drei der Krähen her ausgerisscn und tüchtig durchgeschüttelt hatte, flogen die Krähen davon, den total entkräfteten und bald darauf verendenden Habicht auf dem Kampfplatz zurück lassend. Der Knabe, der ihn aufhob und mit nach Hause nahm, wurde auf dem Wege von der Krähenschaar mit betäubendem Geschrei verfolgt. In Chicago arbeitet gegenwärtig em gewisser Dr. de Rausset an einem Luftschiff, welches sehr halsbrecherisch aussieht. Das Schiff soll aus ei nem 270 Fuß langen Stahl-Cylinder bestehen, der einen Durchmesser von 75 Fuß und kegelförmige Enden von je 90 Fuß hat, so daß das. Ganze 450 Fuß lang ist. Unter dem Cylinder, der nicht mit Gas gefüllt werden, sondern ein fast vollständiges Vacuum bilden soll, wird eine Gondel von 120 Fuß Länge, welche den V!otor trägt und 200 Personen faßt,
angebracht werden. Als bewegende Kraft soll Elekcricität in Verwendung kommen. Der Erfinder glaubt mit seinem Schiff in Erdnähe eine Geschwindigkeit von 15 bis 20 Meilen per Stunde und in einer Höhe von 8000 Fuß eine Geschwindig. keit von 45 bis 60 Meilen per Stunde erreichen zu können. Er will sich dynamoelecttischer Motoren bedienen, welche 12 Schrauben in Bewegung setzen und per Minute 300,000 Cubikfuß Ä:ft verdrän gen. Ein neuer Hun gerprophel isi der staunenden Mitwelt in W. J. Da. dies, einem jungen Manne in Harrodsbürg, Ky. erstanden. Derselbe hat näm lich am 7. April d. I. eine 40tägige Fa stenzeit begonnen, in welcher er sich von seinen Sünden und von sonstigem irdischen schlechten Kram losreißen will. So lang es gebt, trinkt er jeden Tag viel Wasser und raucht zwei bis drei Cigar ren. . ' toeutiftt Lokal - Nacbrickten. Vrovkni Vommern. Der Schmiedemeisttt Koch in Behrenshagen hat durch Ertränken seinem Leben ein Ende gemacht, durch Erhängen der Komptoirdiener Herm. Wetzke zu Lau enburg, durch Einathmen von Kohlen dunst der Kürschnermeister Möller zu Stralsund. Verunglückt und gestorben sind: der Häusler Gottlieb Barz aus Deutsch-Vuckow, der .Eigenthümer Fr. Fr. Trettin aus Dobberpfuhl (übersahren), der Gerber Stübs in 'Greifenberg (erfroren), der Bauersohn Aug. Koll mann zu Köpitz (vom Wagen gestürzt), der Eigenthümer Albert Schlie in Pas sow, der Hausschlächter Siede in Schivelbein, der frühere Weichensteller Herm . Karsten zu Stolp. , it,lkl. Der Landmann Lasstn in Flensburg ourde wegen Brandstiftung verhaftet. Der frühere Guisverwalter von Gr. Nordsee, Steffens, welcher wegen erheb lich er Unterschlagungen' zum Nachtheil seines Arodherrn, des Oberpräsidenten a. D. v. Scheel'Plessen, steckbrieflich verfolgt wurde, ist in Altona verhaftet wor den. Das diesjährige Sängerfest des niedersächsischen Sängerbunds wird am 6. Juni in Segeberg abgehalten werden. Der in Tönning erscheinende Eider Bote" bat mit dem I.April nach eigjä.h.'
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vollendet. In Folge anhaltenden West Windes, der das Auslaufen des Wassers bei der Hoyner Schleuse verhindert, - ist die ganze Wiedingharde überschwemmt. So weit das Auge nach der Marsch hin reicht, sieht man nur eine einzige Wasser fläche, aus der die einzelnen Höfe hervorragen. Im Flensburger Hafen ist der zweite Maschinist des Dampfers Stern", Becker von dort, ins Wasser gestürzt und ertrunken und in Oldesloe er trank in eine? auf dem Hof eingcgrabe nen Wassertonne der 11jährige Sohn des Besitzers Port. Zu Bothkamp, Ge meinde Schlipphorst, wurde das Gewese des Landwirths Stender ein Raub der Flammen, bei Flensburg das Gehöft deö Hufners Lassen hinter den rothen Mühlen", zu Hellewatt das Gewese des Ge meindevorstehers Christ. Christiansen, in Laböe eine u dem Besitz des 'Hufners Stuhr gehörige Käthe, zu Mönkenbrook das Haus des Schmiedemeisters Heecks, zu Ottensen die vormals Niederbergersche Farb?holzextraktFabrik. :. Scbltssen. Bei dem diesmaligen Oder-Hochwasser wurde in Glogau der im vorigen Jahre mit großem Kostenaufwand hergestellte Sandrechen von der . Fluth wegge schwemmt, und zwar im selben Augenblick, als der amtliche Bericht fertiggestellt war, daß sich der Sandrechen bei dem Hochwasser auf das Vorzüglich st e bewährt habe. Der Lehrer eines Privat-Pädagogiums in Görlitz wurde verhastet, weil er seiner Geliebten eine mit Brillanten besetzte Uhr gestohlen hatte. Großes Aufsehen erregt das Verschwinden des angesehenen 72jährigen Leinwandfabrikanten Reichelt aus Petersdorf; ein großes Deficit in der von ihm verwalteten Sterbekasse wurde sofort von seinen Angehörigen entdeckt. In Wernsdorf überfiel und erschoß der Handelsmann Rössel seinen Schwiegervater Rösler, er sitzt. Der Kasscnsuhrer der Kreis-Krankenkasse in Kattowitz wurde wegen einer Defraudation abgesetzt und stellte sich selbst dem Staatsanwalt. Die Einwohnerzahl von Liegnitz hat seit 1880 um 17 Proc, zugenommen. In Karschau bei Strah len erhängte die Frau des Häuslers Altmann ihr uneheliches Kind und dann sich selbst. 300 Arbeiter der Scharnke'schen Cigarrenfabrik in Striegau legten in Folge .von Differenzen mit dem Ar beitgeber betreffs des Materialverbrauchs die Arbeit nieder. Ein Raub der Flammen wurde die Arbeiterkaserne auf der Domäne Berthelschütz ; zwei Kinder kamen in den Flammen um. vosea. . In Fraustadt wurde ' der' Besitzer Izternasty aus Brenno bei einer Schlä gerei erschlagen. Der vierzehnjährige Knabe Altmann, der Steine auf die Eisenbahnschienen gelegt 'hatte,, ,,um zu sehen, welchen Anblick ein , entglelster Zug darbiete", wurde zu 6 Monaten Ge fängniß verurtheilt. Der Geh.'Ober justizrath, Senatspräsident Kahndorff in Posen, feierte sein 50jähriges Dienst jubiläum; ihm wurde aus diesemAnlaß der Kronenorden 2. Klasse nebst Stern verliehen. Ferner begingen die Feier ihres goldenen Amts- bez. Dienstjubiläums der Lehrer Bensch zu Attendorf, der Hauptlehrer Martin Mizgalski u Jnowrazlaw, der Hauptlehrer Moritz Siegmann zu Lissa, der Lehrer und Kan tor Gärtig zu Luschwitz, der Superinten dent Johannes Schmidt zu Samotschin, der Stromaufseher A. Hoffmann zu Us cikowo-Hauland, der Lehrer Lude W!ilkau und der Kreisthierarzt Einicke m Wreschen. Die goldene Hochzeit feier ten: die Pätz'schen Eheleute zu Mur. Goslin, das Paul Lange'sche Ehepaar zu Schwerin a. W., die Altsitzer Skow. runski'schen Eheleute zu Siemon. Stadt.rath Fließ und Frau zu Bromberg begingen das Fest der silbernen Hochzeit Provinz Sachsen. Dcr Umbau des Erfurter Bahnhofes Wird nächstens beginnen; die Gesammt kosten werden 0,200,000 M. betragen. In ordhausen und im angrenzenden 'ors ?alza und 40 Personen an der Trichinose erkrankt; die Schlächterei von L. Gons, aus der das betreffende Fleisch kam, wurde geschlossen. In der Filiale des Spar und Vorschußvereins Oster feld zu Teuchern wurde ein Manco von über 150,000 Dollars entdeckt; die Vorstandsmitglicder Schlosser Hering und Kaufmann Berger in Osterfeld sowie der Kassirer in Teuchern wurden verhaftet. Von der mechanischen Fabrik von H. Raab in Zeitz wurden zahlreiche Modell Maschinen, Hebewerke u. dgl. sowie Zim mer Fontaine mit kleinen Heißsuft-Mo loren nach Nordamerika versandt; die Sachen sind sämmtlich für amerikanische Lehranstalten bestimmt. cKH0cr. Nechtsanwalt Eduard Meyer in Han nover ist mit 7000 M. anvertrautem Gelde durchgebrannt. Die Tochter deS Ackerbürgers A. Schwenger in Bockenem wurde wegen Kindesmordes verhaftet. Wegen Militärentziehung wurde der Hauslohn Wilhelm Brecht aus Dudden Hausen zu einem Jahr Gefängniß verurtheilt. Der in Heiligenrode ansässige Kaufmann Siegelt wurde in Bremen verhaftet (?) f Kommerzienrath W. Wolff in Walsrode. Selbstmord begingen : der Musikus Wettig zu Göttingen, die unverehel. Konradine Biel aus Groß Heere (ertränkt), der W!üller MagnuS zu Hameln, der Kataster Kontroleur M; Clotten zu Hannover, der Schreiber Karl List in Hildesheim, die Wittwe des Küfers Hennig und der Musketier Campe zu Osnabrück, die Frau des Landgebräu chers Heinrich Folkertszu Walle (sämmt lich erhängt). Durch verschiedene Unglücksfälle haben ihr Leben verloren: Hausschlachte? Abeling aus Apelstedt (Blutvergiftung), der Handelsmann Christian Kuhler aus Bevensen und der Forstaufseher Jul. Rose aus Celle (ertrunken), der Postillon Witthahn zu Brömervörde (überfahren), derBuchbin der Droste und der Tischlermeister Mein ccke aus Hannover (Spaltung des Schädels in Folge eines Sturzes), der Färber Rackebrandt zu Herzberg a. H. (Sturz aus der dritten Etage), der Landmann Heinrich Winter aus Laak (ertrunken), die Wittwe Sicmsen zu Linden (von der Treppe' gestürzt ' Verlangt Mucho'ö "Lest Havanna Uigars".
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W. J. ISIcliol, Passagier.Z!gent. Indianare.it, Ind. o. 7 ÖaieJ cu3 und Uö X. Zät 32inoil Strd. Gliioa&o, feit. Liouls and Plttstourer Rn.il rostd. 8t!t'slbtllc sät durchgehend, rd Lokai-Zua. Vo 17. Febr. 18S3 a: Zg rlafi daUion,Dxot,Jdxlt folgt:
,Schll,g Poft,ug. Schnlzg ccBU 4:Xm'no:d MiSWlm f4.i)t 6:3ü , iZ:59 ti:4i 6:13, : , i:37 , 7:ii :, S:b7 3:31 . 8:57 , 8:t8 3:47 . 8:s9 . 9:56 . 4:5t . 9:52 . .'. il:3O9iw 6:40 , u:) IZ'52 12:37Brn b'M , 4:24 , 6:82 8:02 , 7:02 . 6:17 4:15M 2:5to , 7:40 5: jUm 8:w , :2s ., 7:50 , .... .... s:is . .'. ll:2J 7:30 . 8:2592ra 7:tm .
da.Andianavl' Unk.aMb'gtt, , Rtchmond... , Danton Piaua , Urbana . Solumbut... m Veroark , SteubenvUi , Whktltng.... , altimor.. . Washington , Philadelphia. .euiVsrr... , Vofton Täglich, t Täglich. auenom,n Sonntag. Pullmann'I ?'alaft. Tchlaf, und HtlSag,n durch bt Ptttkbora, Harrikburg, Philadelxhta nd trs Vork, ohn Wechsel, Vlo in Wagemch',l ach Baltimore, Washington und liöosto. . jpy Fahrkarten nach allen Oftltchn Städei ind n allen Hauxt-FahrkaNen.Bureau d Westen! nd tn de Stadt'Bureau, dit der Jlltnot nd lsbington Straß und tm Unten Dexo: Bureau Jndianavolil, u haben. Schlas:vckgea7ten ttr nen tm Borau gesichert an5n durch prlllii. .t tet den genten tm StadtBureau oder t VLaxcn Dexvt tt Zndtanaxoli, Ind. H. . ring, . . V. . ordo. Vash,rg. ten und Jlltnoi Strah. Jnd'xlk Vas UttHtta, Vanag:, Cclumdu, Ü,u ' . . d. ei. Vsotr nd Xtitt.itttf. " PT ow V yr. tjnith 3 1 & i R R Die kürzrge uH Uflt Seh uach Louisville, N&shville, Mernphls, Chat tanooga, Atlanta, Bavannah, Jackgonville, Mobile aad New ' Orleans. . St. tft drtheilhaft snr Paffogik?k.oach tm Süden, ijne direkte Rsnte n ehmen. ) i ': Palast-, Schlaf- nnd Parlor-Wagen zirtscheu Chicago und Loaiidille um Zt 2cxi und Louisville ob. Wagenvechstl. Comfort, Schnelligkeit und ierheit bxtitl die .Jtff" die alte znverlüsflök - 2N. & D. M. M. t. JEt. Deriug, ssiftent erai Passagir'gt, Brft. 3it iZalhircttn und 3llinoil Str.. Mdoll ww ww w miw"m . w E. W. JIcKxKNiu ßnperintencteni,. , Mir se?. Isr 5enützti VMMA LINE ! y :XT Qarnms VcliT M rnnR und fi?ßf ?mt flhff W rvw w w J -w -w ' - ' f 6t. Xoxiis, MiHflonri, Io.nnaH, loirr., lVotr-aHlict, ToxaB,-A.rlin.iisas, Colorado, Now Mexico, Ioootct Nttd Calirorala ist. . Da Vahnbett ift dou Stein und die Echte nen sind an Stahl. Die Waaeu haben die neneften Verbesserungen. ' Jeder Zug hat Schlafvagen. Passagiere, ob fie nun illete erster Klasse oder Smigrantea.ViUete haben verden durch unsere Passagierzöge erste? Klasse befördert. Ob Sie uun ein Villet a ermäßigte Prei. sen. ein S5cnrf.snebillet sder irgend eine Sorte kiseubahnbillcte wollen, ko7ue Sie, ode, schreiben Sie a . - , -t frvA.t.'M JLM. Jim JVUriUtJi ' ' sfiftent Aral Vassagirgnt. ordofl.S, rsashmgto nd Jlir.oik trIo',l S. H ill, ven'l npt. St. Lomk, o. S. . c , d en'l Vass..rot St. 9tni W. IlPlJt S VlUt. N twAlBÄWT CWCA 60lt CT Die kÜ7l:ste und direkteste Linie von i T?TOIIIOJL ! ) Frankfort, Delphi, Montieello, Michigan : Citv, Chicago, nnd allen Orten n nördlichen Jndiang, Mlchigan, nördlichen jlltnoi, Wiconfin,.Jowa, Minnesota, ebrat'a, Kansa, ew Mexico. Dakota, evada, C.,irado, Kalifornien nnd Orcgon. 2 direkte Züge täglich 2 do'n'Ivdianapoli nach cbicago;' ebenso nach Michigan City. Elegantt Pullman Schlaf Waggon auf den Nachtzüg.' Sepäckarken bi an' e.seziet erthe.lt. . '. ' ine ahn hat größer e uemltchkUu oder iilliger Raten al tr. S'let und airloirung nicht ,u ttb.rtreffen. Ltahl-Selet. , ille, V ersor nd Stokfjen, Xnbttmtn und e oderne richtnngen, unüdernefflich Lorthe', stlr nigra,, ten, Land undTsunften.illt neq trgen, et Ort, der von andere Bahn, beruh, nurd. . Wenn an nördlich, ftldlich, ftlich ivtt ittch retsn wünscht, kaus man nicht da Vtgi killet, bi an unser Preise u. s. . gesetzk. - Vegen Rähere wende man sich VIrt ' - . : Distrikt Passagier Ijenr. x, 2S ild JLinoi Straie, Jndtanax, , Jd. ?o'ö v. Varso, ' . rVld.. veral.verroaUer, ral Passagier ent, khtta,, au. t;ttfif Sk.
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