Indiana Tribüne, Volume 9, Number 223, Indianapolis, Marion County, 3 May 1886 — Page 1
LL 1 I , r v V 1 - HY W r wc - i 1 Sahrgaug 9. Offlee: No. 120 OK CtorölanD Striche. Nummer 223. Indianapolis, Jndiana. Montag, den 3. Mai 1886.
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cttltir fcuHUicn. ÖQlMnfli on. D. C.. 2. Mai. Stationäre Temperatur, veränderlicher Wind. , ; , " : Der Eisenbahnstreik. S t. L o u i , 3. Mai. Der Executive Board der ttaight os Labor hat eine Chiffre. Depesche von Powderly erhalten. Der Board ist dafür, den Streik al8 bkendet zu erklären, und ist gegen Martin und andere Mitglieder. Man hat die Ansicht Pomderlh'S eingeholt. Aus Chicago. Chicago, 3. Mai. Die Chicago Malleadle Jron Co. wurde heute Mor ... an. v gkN geschlossen; 900 MNN sind M Streik. 7.000 Arbeiter in den Fleischpackereien. meisten Wurstmacher, legten die Arbeit nieder. Die Wabash Eisenbahn Co. suchte um Polizeischud für zwanzig Arbeiter nach. die fit aus kleinen Städten hierhergebracht hatte. Ebitoriclleö. Scab Tamrn i still editing the TÄlrfTkVi -ö"l'" Die meisten geschickten" Arbeiter (Llulleä IkdorerZ) in Amerika find Deut sche. Ohne deren allgemeine Betheiligung an der Bewegung wird dieselbe nie in's richtige Geleise kommen. Politische und soziale Freiheit Freiheit des Bürgers ohne Aufopferung der Mehrzahl der Menschen als Lohn, a r b e i t e r daS ist die Aufgabe unse res Jahrhunderts. Die Errungenschaften der Blut- und Eisen-Politik, der Wasfenlärm unserer Tage, daS Ringen und ! Jagen nach Macht uns Herrschaft, nach Reichtum und Sinnengenuß cS find nur Wellenkräuselungen auf der Oberflüche des ZeitstromeS ; in der Tiefe still, aber unaufhaltsam schreitet vor die Erkenntniß der Natur und des Geistes, und mit ! dieser Erkenntniß da? Bewußtsein der Selbstherrlichkeit des Menschen der weltbewegende Gedanke der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit Aller !" Johann Jacoby. An anderer Stelle erläßt die MöbelschreinerUnion einen Aufruf an die Brauer, sich zu organisiren. Die Brauer sollten diesem Aufrufe ohne Be denken Folge leisten. Organisation ist nothwendig zur Besserung der Lage der Arbeiter. Organisation macht es den ! Arbeitern möglich, nach und nach Vieles zu erreichen, ohne daß sie zu gewaltsamen Mitteln, wie Streiks und Boycotts ihre Zuflucht zu nehmen brauchen. Es läßt sich auf dem Wege friedlicher Agitation in vielen Fällen mehr erreichen, als auf dem Wege gewaltsamen Vorgehens, das ist ganz besonders bei den Brauereiarbei tern der Fall. Dieselben sollten sich des. halb zu der heute Abend anberaumten Versammlung sehr zahlreich einsinden. Wir wissen aus zuverlässiger Quelle, daß einer der Brauereibesitzer die Gründung der Union mit sehr günstigen Augen ansieht. Die Wirkung einer so großen, gewaltigen Bewegung, wie der augenblick lichen Achtstundenbewegung kann ganz und voll nur von dem künftigen Geschichtöschreiber, der die Vorgänge gleich sam aus der Vogelperspektive anschaut. beurtheilt werden, der Zeitgenosse ist zu vielen örtlichen und temporären Emflüssen unterworfen, als daß sein Urtheil em ungetrübtes sein könnte. Dennoch wagm wir zu behaupten, daß ! das Resultat dem ungeheuren Aufwand an Energie nicht entsprechen wird. Die Einführung des achtstündigen Arbeltsta ges wird vielleicht vielfach da erfolgen. wo der Stücklohn besteht; wo die Arbeiter einen Tagelohn bekommen, wird der Er folg ein nicht sehr bedeutender sein. Ohne die Erhöhung des Tagelohnes aber bedeu tet die Einführung des achtstündigen Arbeitstages, für den Stückarbeiter bloß einen Verlust, weil der Stücklohn sich nach dem Tagelehn richtet und meist niedriger ist, als dieser. Der Tagelohn kann aber nur dann in die Höhe gehen, wenn der kürzere Arbeitö tag allgemein, zum Mindesten in dem betr. Gewerbe allgemein wird. Die. augenblickliche Erscheinung ist in gewissem Grade neu. Der Streik in ein zelnen Werkstätten, sogar der Streik in ganze Gewerben ist nicht neu, aber diese AllaemeinbeU des Streiks ist neu. Um so schwerer ist eS, im Voraus ihre Wir
kung zu beurtheilen. Aber es scheint.
als ob die Gemeinsamkeit der Gefahr die Arbeitgeber und Kapitalisten nnter sich näher zusammengeführt hätte, daß der Widerstand des Einen auch den Andern zum Widerstand ermuthigt, und daß der Widerstand der Arbeitgeber ein allgemei ner sein wird. Sicher ist, daß im Augenblick unter den Fabrikanten mehr Einigkeit und gegenseitiges Verständniß herrscht, als unter den Arbeitern. Hier in Indianapolis ist die Bewegung ganz besonders eine zerfahrene. Die unter dem Namen Central Labor Union be stehende Emtralorganisation hatte viel zu viel mit der Förderung parteipolitischer Interessen zu thun, als daß sie sich hätte um die Arbeiterbewegung kümmern können. Die Knights of Labor haben längst abgewiegelt, und so wirft die Bewegung nur vereinzelte Blasen auf. Kräftig hat sie sich überhaupt bloß da gezeigt, wo das deutsche Element gut organisirt ist. Wenn nun aber auch durch die derzeitige Bewegung kein augenblicklicheS großes Resultat erzielt wird, so ist sie doch sür den allgemeinen Kulturfortschritt nicht verloren. Es ist nur zu bedauern, daß diese gewaltige Anstrengung keinem größeren Ziele galt. - Aber eS läßt sich einmal in der Welt nicht ändern, daß ein großer Kulturkampf gewisse Phasen durchmachen muß, von denen er keine überspringen kann. Viel leicht war gerade diese gewaltige Ansirengung mit einem verhältnißmäßig kleinen Resultate dazu nöthig, um die Arbeiter zu überzeugen, daß eS einen besseren, vernünftigeren Weg zur Besserung ihrer La ge giebt, einen Weg, der ohne solch gewaltige Kraftanstrengung und ohne daß er daS Brod kostet, zu besserem Ziele führen wird. Der Tag wird kommen ! Drahtnagrichten. Der achtstündig eArbeit tag. Washington. 2. Mai. Es ist wahrscheinlich, daß morgen acht diS zehn Tausend Arbeiter streiken werden. Die Regierungsdruckerei ist die größte Union Office der Welt und die Arbeiter in den Baugewerken gehören meist zu den Nnight of Labor. Die Schristsederver langen eine Lohnerhöhung von 25 Pro zent, trotzdem der Lohn in Folge deS EinstusseS der in der RtgielungSdruckeret Angestellten sehr hoch ist. Chicago, 2. Mai. ES herrschte heute keine besondere Aufregung hier. Die Ardeiterversammlungen waren sehr gut besucht. Dagegen erwartet man morgen Ruhestörungen, besonder in den Eisenbahnhösen. Die Frachtvtrlader hatten heute eine Versammlung, welche bis Mitteinacht dauerte. Die Verhandlungen wurden geheim gehalten. Grand RapidS, Mich. 2. Mai Gestern zogen etwa hundert Mann, welche den achtstündigen Arbeitstag der langten von WerstStte zu WerkstatteIhre Zahl wuchs während deö Marsche. In Füller & Rice'S Fabrik autzerhalb der Stadt geboten sie den Arbeitern die Arbeit einzustellen, und als diese sich tigerten, wollten sie Gewalt anwenden. ES kam zu einer riesigen Schlägerei bis die Polizei und der Sheriff einschritten. St. Paul. 2 Mai. Die Plum. berS gehen hier in der Bewegnng für die Einführung deS achtstündigen Arbeit? tageS voran. Dieselben stellten die Arbeit ein, nachdem ihre Forderungen von den BosseS zurückgewiesen worden ldaren. Bei den Cigarrenmachern wurde der achtstündige Arbeitstag eingeführt. P i t t S b u r g. 2. Mai. Die Stein Hauer beschlossen morgen die Arbeit ein zustellen. Sie verlangen $3 25 für den neunstündigen Arbeitstag. Milv au kee.2. Mai. Die Besider der Brauereien hielten heute eine Confe renz ab und beschlossen, gemeinsam gegen die Streike? vorzugehen. Die Arbeiter in der Falkschen Brauerei weigerten sich, sich den StreikerS anzuschließen, und die StreikerS vollen morgen nach der Brau erei marschiren und die Arbeitseinstellung erzvingen. Wenn ditfer Plan aukge führt wird, dürste eS zu ernstlichen Ruhe görungtn kommen. B o st o n. 2. Mai. Ungefähr zvan zig der größten Carpentttfiktttn haben die Forderung.deS achtstündigen Arbeit. tageS bewilligt. New Porl, i. Mai. Zwölftaufend Arbeiter zogen heute mit Fahnenbannern und TranSparent-n durch die Strafen. Im Union Square waren zwei Redner stände aufgeschlagen, von dem einen herab wurde deutsch, on dem andern englisch gesprochen. Di: Redner waren John Swinton, Thomas Ford, S.
Schevitsch, Redakteur der Volttzeitung
und Andere. Die Bundesschuld. Washington, 1. Mai. Der Be richt deS SchadamtS für den Monat April zeigt eine Abnahme der Bundes schuld von Z10.965.Z87. Stand der öffentlichen Schuld Z1.786.365.652. nach Abzug de ttassenbestandeS Z1.434.057. 847. Vorrath im Schadamte' $492,. 462,510. Der gefeierte Je ff. DaviS Savannah, Ga., 2 Mai. Die Reise Jeff. DaviS' von Atlanta nach Savannah war eine ununterbrochene Ovation. An jeder Station n ar eine Volksmenge : versammelt und DaviS wurde gerusen und mußte sprechen. Der Enthusiasmus war überall großartig. Der Cxtrazug bestand auS sechs Pracht voll dekorirten Wagen. Im hiesigen Bahnhöfe wurde 'derselbe von fünfzehn Milizcompagnieen empfangen. Er wurde i Triumph in einem vierspännigen Wagen in die Stadt gefahren. Ver Üabti. Schlechte Geschäfte. Berlin. 2. Mai. Der Ausfall in den Einnahmen der preußischen Staats bahnen im vergangenen CtatSjahre be läuft sich auf 23 Mill. Mark unter den Voranschlägen, eine Folge der allgemein nen GeschästSstille. Man erwartet, dak der Ausfall für daS Jahr 1886 noch be. deutender sein wird. Rom und der Vatikan. Berlin, 2. Mai. Der Papst hat die Kirchenbehörden augewiesen. der pklußischen Regierung die Namen der Priester anzugeben, welche sie in die erledigten Pfarreien einsetzen wollen. Die V e r m a nisiru n g Polen. Berlin. 2. Mai. Um die Gtrmanistrung der Polen schneller zu bemerk stelligen. werden in Zukunft polnische Rekruten von jetzt ab unter preußische Regimenter vertheilt, da e leichter er scheint, den GermanistrungSprozeß in dieser Weise bei den polnischen Soldaten zu bewerkstelligen,' als r bei der früheren Methode möglich war. Mit den elsässtschen Rekruten verfuhr man in derselben Weise und daS Verfahren hat sich erfolg reich bewiesen. Steuererhöhung. Berlin. 2. Mai. Fürst BiSmarck hat im BundeSrath eine Vorlage zur Erhöhung der Spiritussteuer eingebracht. SStsfSnaeSrteSe. L o n d o n. 2. Mai. Angk : Lesfingvon Ntv Bork. New York, 2. Mai. Angk. : .Her mann aus Antwerpen; Helvetia aus London; Wistphalia auS Hamburg und .Umbria" au Liverpool. Marktpreise. et,. . Z.7t: No.2 roth. 87 . Xotn. R,. 2 cit ; g!b Stic : gemischt 85.'. 8 a sir. . ? l; gemliqt i. o g g n. 63K:. Xlctc H0 7&. Sett. Itiuo tl0. (Mitten. SXUc. Schulter. &Xc Sx t. X. Gelte m. 7X6Attn(f jmali. ehl. Fa'l, t3.0 ts.25; Fane, 53 85 911t 2 7 zein 0t er. -9-10.: tm Store 10c. Butter. Creamer 2551; Dair, 14 6c; umr? 8ize. Jähne r. 7k per Vld. Türke, 8e. rf ksel. M)- per effe. Xepfei. 1. 1.75 er 8rl. H i e si ge S. Denschprot. Oaisenverein. Gestern Nachmittag war regelmäßige (LeschäftSversammlung. Die Vorsteherin berichtete, daß sich zur Zeit 72 Kinder in der Anstalt besin den, und davon 6 Knaben und ein Mäd chen consirmirt wurden. Ein Comite wurde ernannt, um daS Gesuch zur Aufnahme der Kinder deS Frd. Sudmann zu prüfen. Eine Einladung dem Waisenfeste in LouiSville beizuwohnen, wurde vorge legt, derselben kann jedoch nicht entfprochen werden, da daS Fest nur kurze Zeit nach der Excurston nach Cincinnati statt findet. Als neue Mitglieder wurden aufge nommen: Fritz Groffart, Adolph Sche rer, Louis Ludokss, Fred. Berner jr., Martin Reiffel. Friedlich Arancke. Die Sattin deS Herrn August Jocobi entging gestern nur mit knapper Noth einem Unglück. ) Sie beabstchiigte in Begleitung ihrer Kinder und einer Freundin eine Spazierfahrt zu machen. Al sie jedoch vom .Haufe weofahren wollte, scheute da Pferd, die Kinder und die Frauen retteten sich durch einen Sprung au den. Wagen, wobei Frau Jocobi sich dn rechten Fuh ver stauchte.
Der kleine Stadrderold.
Herr John Walle und Frau betrauern den Verlust ihres 5jährigen SöhnchenS Edward, Joseph. Die Beerdigung findet morgen früh, vom Trauerhause No.' 38 Maple Strabe auö statt. Heute Nachmitta wurde der am Sam stag verstorbene Charles Wm. Boffert beerdigt. Herr Martin Truckmüller und Gemah lin von Philadelphia, Pa. befinden sich im Hause ihre Vetter. Herrn Michael Hosmann zu Besuch. Sie beabsichtigen nach St. Ioe, Mo. zu re sen. um sich dort niederzulassen. nsdtn ciertStsdösea. . S.uve rtor Co u rt. Zimmer No. 3. Matv Catalini aeaen Ehaö. C. Skotzki u A. BesitzrechtSklage. urüagezogen. . Nächsten Sonntag findet daS Maifest des SchützenvereinS statt. Herr BinSwanaer. Waaemettter. wakn. haft. 920 Sylvsnia.Strake St. Joseph, Mo., gebraucht schon seit Jahren die be kannten Dr. Auaust Könia' ctmfmrnrr Tropfen und ist derselbe stets mit deren Wtrrung zufrleoen gewesen. In allen Apotheken zu haben. tZT Die Polizei - Commissäre haben kürzlich dem Kausmannöpolizisten Wm. Bristow. welcher an der Süd Meridian Strake Dienste leistete, ohne Berbör die Polizeigewalt entzogen. Das geschah kurz nachdem der Genannte in der Klage gegen den Wirth Fritz Meyer ausgesagt hatte, daß es keine ' geistigen Getränke waren, welche Meyer nach 11 Uhr Nachts verkauft hatte. .Dadurch stellte sich frelllch heraus, dab Bristow damals in dem Saloon war, aber dies wird da durch erklärt, daß Bristow jede Nacht um 11 Uhr in den Saloon kommt, um Herrn Meyer nach Hause zu begleiten. Die Bürger des südlichen StadttbeileS haben eine mit vielen Unteeschriften ver sehene Petition an den Polizeirath erge hen lassen, in welcher ste darum ersuchen. Bristow, der in jener Gegend gute Dien ste leistet, wieder mit Polizeigewalt auS zustatten. Deutscke Lokal - Skackrickten. ttai.roryrlngen. f Buchhändler Friedrich Post in Bischweiler. Der Arbeiter Wicky in Mülhausen, welcher den Fabrikdirektor Hach in der Fabrik von Vaucher & Co. mittels eines Messers verwundet hat, er hielt 2 Jahre Gefängnitz. Gastwirth Frei aus Filsdorf wurde wegen Meineids verhaftet, entfloh jedoch auf dem Transport. In Buchsweiler erhängte sich der Drechsler Stärk und in Luttenbach der Feldhüter Georg Buhl; in Mandern machte der'Oekonom Weber durch Einathmen von KohlengaS seinem Leben ein Ende. Der Krämer Johann Stock von Lascemborn kam durch einen Sturz aus dem Wagen um's Leben. Niedergebrannt sind : in Gebweiler das Haus des Klempners Paul Deck und in Siegen das Anwesen des Josef Arth. vraunschwklg. Vnbalt. kippe. Bei einer Zugentgleisung wurde der Bremser König aus Blankenburg getöd tet, während Betriebscontrolleur Feier tag, Hofuhrmacher Clemens, Zugführer Böhme und der Schaffner Liberius von dort verwundet wurden. Wegen betrüaerischen Bankerotts wird der Ciganen fabrikant Herman Holzapfel aus Blankenburg - steckbrieflich verfolgt. In Grochwitz hat sich der Gutsbesitzer Rotte erhängt. Schuhmachermeister Franz Frenzel in Zerbst wurde wegen Sittlich keitsverbrechcns zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Hohenjollern. Der 18 Jabre alte Lehrling Jos. Frei, tag auS Ruhestetten hat sich in Sigma ringen erhängt. Bürgermeister Fröhlich in Jungnau beging das 25jäh?ige Dienstjubiläum. Freie ttdte. Der Buchhalter Gustav Borneleit in Hamburg, wurde wegen Unterschlagung zu 18 Monaten Gefängniß verurtheilt. f Der Nhcder Franz Tecklenborg in Bremen. V&utlu Die eidgenössische Armee zählt gegenwärtig 117,179 Mann im Auszug und 34,046 in der Landwehr. Auf dem Bahnhos Zosingen . wurde her Bremser Plüß überfahren und getödtet. Die Stickereifirma Jacques Weber in St. Gallen hat ihre Zahlungen eingestellt. Der Kassier Ningger in - Zürich wurde wegen Unterschlagung zu 1 Jabr Ar beitshauS verurtheilt. A. Schauselber ger, der frühere Ausläufer des BankhauseS Körner, erhielt ebenfalls wegen Un tersch lagung 2 Jahre und Dienstmann Bryner, der den Flüchtigen bei sich ver steckte, 6 Monate Arbeitshaus. Die Ge schwister Eduard und Crescentia Bucher in Außersihl, wurden wegen Blutschande ersterer zu 5, letztere zu 4 Jahren Zucht bauS verurtheilt. Die Schützengesell schaff der Stadt Zürich wird vom 30; Mai bis 6. Juni im Sihlhölzli ein Fest schießen im Bettag yon. 60,000 Fr. ab halten.
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